Ihre Meinung zu: Kubas "Neue Generation": Schon mit grauem Haar

19. April 2018 - 10:47 Uhr

Miguel Diaz-Canel steht bereit. Er soll Kubas neuer Präsident werden. Doch ob er das marode Land nach vorn bringt, wird bezweifelt. Von Anne-Katrin Mellmann.

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Kommentare

Als ob unsere Politiker-Riege jünger wäre

bei uns gilt ein Christian Lindner (39) ja schon als junger Wilder, Andrea Nahles (47) ist die Junge Generation der SPD, die CSU ist sowieso ein einziges Heimatmuseum ...

Es kann der frömmste nicht in Frieden leben, ....

... wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt.

Die 'noch neuere Generation'

ist übrigens die einzige Hoffnung auf Fortschritt dort.
Nicht nur dass sie wissen, was sie nicht hatten,
nein, auch weil sie wissen, was sie hatten.

Sind sie noch stolz genug auf gewisse
- nicht alle - 'Konsumherrlichkeiten' zu verzichten,
um eine stabile, einigermassen solidarische Gesellschaft weiterzuentwickeln,
oder läuft's wieder auf den 'Pornohinterhof' von Miami hinaus.

Dann hätte man sich die ganze Revolution sparen können.
Ich werde jedenfalls schnell nochmal Kuba besuchen, bevor etwas passiert.
Was auch immer. Viel Zeit hat man ja nicht mehr.

Marodes Kuba

Warum steht im Artikel nicht der kleinste Hinweis darauf, warum denn Kuba so marode ist? Könnte das eine Folge praktisch immerwährender Sanktionen sein?

Rente mit 63

Für alle!
Das würde so viele Probleme lösen:
Trump, Putin, Erdogan, Xi, Merkel, Seehofer, Hillary, ...
Und wer weiß, wie die Geschichte verlaufen wäre, wenn Opa Hindenburg nicht Reichspräsident geworden wäre.

Verkrustete Funktionärsschicht

Das schöne Kuba bleibt im Würgegriff ihrer
sozialistischen Funktionäre...die normalen Menschen können da "strampeln", wie sie wollen, sie bleiben die Sklaven der Kommunistischen Partei Kubas...der Wahlspruch "Vaterland oder Tod" ist das Mantra der Führungsclique. Solange jegliche Opposition verboten ist, können die Kubaner nur von Freiheit träumen oder wie die Intelligenz auswandern. Eine Tragödie seit 1959.

immer wieder spannend zu

immer wieder spannend zu sehen. wie westliche medien die verhältnisse in kuba kommentieren.

im hiesigen artikel wird z.b. als "die verhältnisse" schon im ersten satz die tatsache beschrieben, dass dort noch "viele alte ladas und buicks" herumfahren.

ist das, mit ausnahme von fehlenden katalysatoren, wirklich schlimm, dass da viele gepflegte oldtimer herumfahren?

zeugt es von mehr zivilisation, alleine mit einem AMG durch hamburg zu rasen und dabei andere zu gefährden anstatt sie, wie in kuba üblich, per anhalter mitfahren zu lassen?

ja, die busse fahren in havanna immer noch nicht pünktlich ab. aber in havanna kannst du notfalls einfach schwarz fahren wenn du mal wieder kein geld hast. es ist zwar verboten, aber wirklich bestraft wird man nicht.
hier in deutschland hingegen sind letztes jahr mehrere tausend menschen wegen schwarzfahrens zu haftstrafen verurteilt worden.
und dann stellen wir uns hin und tun so, als kuba ein polizeistaat wäre.

mit ...

... fast dreißig Jahren Altersunterschied zum Vorgänger Raul Castro kann man trotzdem mit Recht von einem Generationswechsel sprechen :-)

Die USA haben übrigens vor kurzem erst einen Generationswechsel in die entgegen gesetzte Richtung vollzogen, von Obama (Jahrgang '61) zu Trump (Jahrgang '46 ;-))

Kuba

Kubas "Neue Generation": Schon mit grauem Haar .
Ist dieser Titel Journalismus? Falls 'Ja' = unterstes Niveau. Einem angeblichen Qualitätsmedium unwürdig. Warum erstaunt mich dies bei der TS in letzter Zeit nicht mehr. Miguel Diaz-Canel ist 57 Jahre alt. Also noch 10 Jahre bis zur Regel-Altersrente (zumindest in D). Was hat die Haarfarbe mit Kompetenz zu tun? Es gibt 30-Jährige ohne Haare, egal ob freiwillig oder nicht. Sind diese von vornherein nicht in der Lage Neues zu gestalten? Wie alt sind unsere maßgeblichen Politiker?
Frau Merkel, Herr Schäuble, Herr Seehofer, u.a.? Alle dement, senil?
Zum Journalismus gehört auch Respekt vor Personen und zwar unabhängig von ihrer politischen Ausrichtung/ Einstellung!

MfG,

Karlpeter Ahrens
Kapitän i.R

Kubas Realität

@artist 22 die Generation, die jetzt die Macht auf Kuba übernimmt, ist keinerlei Hoffnung für das Volk. Aber sie müssen sich keine Sorgen machen, das Land wird sich nicht verändert, bzw die Leute werden genau so fröhlich und warmherzig bleiben, weil sie vor der Revolution so waren.
@crastro dazu spielen doch Korruption, ineffizient Management, Planwirtschaft, eingeschränkte Meinungsfreiheit eine größere Rolle in dem Untergang der Kuba Wirtschaft

Kuba ein marodes Land? Habe meine Zweifel

Wahrlich ohne besondere Sympathien für Sozialismus und Sozialisten zu hegen - Kuba als marodes Land zu bezeichnen ist doch arg arrogant. Ein Blick auf die Nachbarschaft Kubas (Haiti, Puerto Rico, Dom Rep...) und die Zustände in diesen kleinen Verbündeten des Westens zeigt, dass Kuba ohne Revolution vermutlich viel "maroder" wäre. Und das nicht nur wirtschaftlich sondern auch in pucto Lebensqualität, Bildung, Kriminalität usw.
Vielleicht blicken Kuba, Norkorea, Vietnam und China in nicht allzulanger Zeit auf ein "marodes" Deutschland: überfremdet, gezeichnet von Terrorismus, Kriminalität und konfessionellen und ethnischen Konflikten, überaltert und mit auseinanderdriftenden Lebenswirklichkeiten für viele Arme und wenige Reiche? Möglich ist es.

...doch ob er das marode Land

vorwärts bringt...."
das dürfte zu einem guten Teil vom Wohlwollen der USA abhängen....

Guter Gedanke

"....wenn Opa Hindenburg nicht Reichspräsident geworden wäre."

und verpflichtender Renteneintritt für Politiker mit 63 ...super!

Kubas neue Generation-schon mit grauem Haar

Auf ein neues Jahr 1989 mit allen "schönen" Folgen wird die Entwicklung wohl nicht hinauslaufen.Obwohl es in Kuba Personen gibt,die gut verdienen,mehr als Parteifunktionäre oder Geschäftsleute:Das sind die "Journalisten"die für die von NGO´s,der EU und den USA gesponserten Internetblogs "arbeiten".
Auch hätte man in dem Artikel mal was über die Sonderwirtschaftszone Hafen Mariel oder über die Erdölfunde vor der Atlantikküste herausarbeiten können.

Relation

Das Land mit dem besten Gesundheits-, Bildungs- und Sozialsystem & der höchsten Lebenserwartung Mittelamerikas als marode zu betiteln, halte ich persönlich nicht für adäquat.

meine Antwort

zu 11:50 von landart
"...Solange jegliche Opposition verboten ist, können die Kubaner nur von Freiheit träumen oder wie die Intelligenz auswandern. Eine Tragödie seit 1959."

Als 1959 die überwältigende Masse der kubanischen Bevölkerung die Revolution unterstützte, und diese auch nur so erfolgreich sein konnte, hatte diese die Tragödie bis 1959 beendet.
Fidel Castro reiste zunächst in die USA, um Hilfe für ein neues Kuba zu erhalten, doch die USA waren daran nicht interessiert.
Doch nun hatten alle Kubaner ein Recht auf kostenlose Gesundheitsfürsorge und Schulbildung, auch die Gäste Kubas, wie die internationalen Studenten.

Und noch zu ihrer Behauptung, jegliche Opposition wäre verboten: Die Opposition unter Chaviano und López errangen bei den letzten Wahlen in Havanna 19%.

Graues Haar

Was soll denn diese Aussage? Ich kenne Menschen mit 65 die im Geist jünger sind als mancher 40jähriger!

Mit Trump als Nachbarn, kann man nichts werden.

Die Chinesen könnten Kuba helfen, dort eine wunderbare Flottenbasis bauen und die USA gewaltig ärgern.
Schade man erfährt je recht wenig über die Medien, wie sich China ausbreitet.
Eines Tages ist China der neue Welt Herrscher und die Medien haben es verpasst.
Die Gier der Kapitalisten machte es möglich.

@ 12:16 von Cuba1959

Cuba war Ihrer Meinung nach vor der Revolution, unter Batista, ein Hort der Demokratie und der Meinungsfreiheit in dem es für den "normalen" Kubaner eine Freude zu leben war?????

@11:58 von bubu

"immer wieder spannend zu sehen. wie westliche medien die verhältnisse in kuba kommentieren" - wie sollten sie die Verhältnisse Ihrer Meinung nach darstellen ?
"ist das, mit ausnahme von fehlenden katalysatoren, wirklich schlimm, dass da viele gepflegte oldtimer herumfahren" - ich weiß nicht ob man das als schlimm bezeichen muß. Sind diese Oldtimer wirklich gepflegt, oder werden sie nur am Leben gehalten. Fahrzeuge mit vergleichbarer Abgaszusammensetzung fahren in vielen Ländern, was mich beim Blick auf die hiesigen "Notwendigkeiten" nachdenklich macht.

Theconservative 12:24

Sehr treffender Kommentar! Auch ich ärgere mich immer wieder dass sozialistisch regierte Länder in den Medien immer wieder kritisiert werden dass sie von Wirtschaft keine Ahnung haben.

Man muss den Kubanern gratulieren dass sie trotz Embargos so viel erreicht haben.

Es gibt auch die andere Möglichkeit,

dass Cuba wieder so occupiert wird, wie von Batista und seinen US-Freunden. Ob dann die Geschichte von vorn beginnt?

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