Ihre Meinung zu: Weltraumteleskop TESS: Die Planetenjagd hat begonnen

19. April 2018 - 8:45 Uhr

Der erste Start wurde noch verschoben, jetzt hat es geklappt: Das Weltraumteleskop TESS ist auf einer Falcon-9-Rakete von Cape Canaveral aus ins All gestartet. Seine Mission: die Suche nach neuen Planeten.

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Kommentare

Da kann man für sämtliche

Da kann man für sämtliche anderen potentiellen Welten nur froh sein, dass es ziemlich lange dauert bis wir dann tatsächlich mal dort ankommen werden.
Denn damit sind diese anderen Welten vor Globalisierung und rücksichtsloser Ausbeutung vorerst geschützt.

schöner Start

flieeeeeg!

Reise zu den Sternen

Der Mensch wird sich nicht aufhalten lassen auf seiner Reise zu den Sternen, sagte der verstorbene Astronaut Reinhard Furrer im Hörbuch "Rückkehr zum Mond - Aufbruch zum Mars". Und er fügte hinzu: Die Evolution treibt den Menschen ins Weltall.

Die Schwerkraft des Mondes

Die Schwerkraft des Mondes auszunutzen, um im Betrieb Sprit zu sparen ist eine coole Idee. Insgesamt wird es prinzipiell möglich werden auch die Atmosphäre der Exoplaneten auf Wasserdampf und Sauerstoff zu checken. Innerhalb von 20 Lichtjahren wäre dann auch theoretisch Kommunikation möglich. Religion ist obsolete.

Wozu?

Man sucht nach neuen Planeten, löst indes nicht die Probleme auf dem eigenen...

Auf unserer Erde gibt es noch so viel zu entdecken!

Überall stehen z.B. große Pyramiden in China, in der Antarktis, ,,, Und selbst die ägyptischen Bauwerke sind noch nicht erforscht!
Wir kennen nicht einmal die Dicke der Eisberge - schwimmen sie oder liegen sie auf Land? - (aber reden von der Klimakatastrophe und davon, dass der Meeresspiegel steigt, wenn Eis schmelzen würde ...)
Aber wir wissen es eigentlich nicht!
Für diese Forschung fehlt das Geld und deshalb lehne ich diese teure ! Weltraumforschung ab!
Wir sollten zuerst einmal erkunden, ob wir alleine auf der Erde waren.
Vielleicht würde diese Erkenntnis, die Streitigkeiten zwischen den Religionen beseitigen. Doch davor haben wohl etliche Angst. Insbesondere auch unsere! Kirche.
Zu den Sternen können wir dann immer noch "greifen"!

Sind neue Horizonte nötig?

@ Saar-Pfälzer:
Wozu? Man sucht nach neuen Planeten, löst indes nicht die Probleme auf dem eigenen...

Die Frage hätte man sich ja eigentlich schon stellen sollen, als sich der Homo Sapiens auf den Weg machte, um Ostafrika zu verlassen.

Wozu...

Die, die heute fragen "wozu?" sind die, die morgen fragen "warum damals nicht eher?"

Tja, warum macht man sich auf die teure Suche nach neuen

Planeten. Die Frage kann leicht beantwortet werden: Ressourcenhunger der Menschheit. Die Menschheit hat sich auf der Erde stark ausgebreitet. Riesige Flächen werden zum Anbau von Grundnahrungsmitteln bewirtschaftet. Bei einem weiteren Anstieg der Erdbevölkerung werden die Ressourcen knapp. Wenn man nicht heute nach möglichen Ausweichorten sucht, dann wird der Verteilungskampf auf der Erde bald noch mehr Tote fordern. Der Platz zum Wohnen ist nicht kritisch. Es gibt genug Platz in Texas, um 7,5Mrd. Menschen aufzunehmen. Aber der Platz dort reicht nicht, um den Nahrungsbedarf zu decken.

Ich finde es richtig, dass man auch den Weltall erforscht. Wenn die Menschheit sich nicht selbst auslöscht, könnte es eines Tages ein Komet tun. Das Wissen, dann auf einen anderen Ort ausweichen zu können, würde viele sicherlich beruhigen.

re unos comentarios

"Der Mensch wird sich nicht aufhalten lassen auf seiner Reise zu den Sternen"

Auch nicht von der Entfernung?

Gut dass dieses Teleskop unterwegs ist!!

Na also... endlich ist das Teil auf dem Weg. Es wird allerhöchste Zeit. Denn ich frage mal: kann dieses Teil eigentlich auch Asteroiden aufspueren?? Warum ich dass frage?? Das hat den Grund, weil die letzten Tage nämlich schon wieder ein Killerasteroid sehr dicht an der Erde vorbeigesaust ist und das NASA-Warnsystem ausgefallen ist:

https://tinyurl.com/yapv8lgk
futurezone.at: Die NASA hat fast einen riesigen Asteroiden zwischen Erde und Mond übersehen (17.04.2018, 15:30 Uhr)

Der Asteroid 2018 GE3E kam der Erde so nah, wie kein anderer mehr seit 2002. Dennoch übersah die NASA ihn beinahe.

In der Nacht von Samstag auf Sonntag ist ein großer Asteroid der Erde so nahe gekommen wie seit 16 Jahren nicht mehr. Der Asteroid 2018 GE3 flog mit 192.000 Kilometer Abstand zur Erdoberfläche vorbei – das entspricht der halben Distanz zwischen Erde und Mond.

Sowas darf nicht mehr wieder passieren.

Hoffentlich findet TESS einen neuen Heimatplaneten fuer uns

Außerdem wäre es schön, wenn dieses neue Teleskop TESS auch eine neue Heimat fuer uns Menschen finden wuerde, bevor hier einige Politiker einen neuen nuklearen WK3 vom Zaun gezettelt haben:

https://www.tagesschau.de/ausland/nasa-151.html

TESS ist zur Planetensuche ins All gestartet: Das Weltraumteleskop hob in der Nacht an Bord einer Falcon-9-Rakete des privaten Raumfahrtunternehmens SpaceX vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral in Florida ab. In spätestens zwei Monaten soll der Planetenjäger in seiner Umlaufbahn angekommen sein und Daten senden.

Zusätzlich wäre es gut, wenn die Menschheit dran ginge, ein großes Raumschiff zu bauen, um die Menschheit rechtzeitig von diesem Planeten wegzubringen bevor so was passiert.

An die Wozu-Frager

Wir können mehrere Fragen gleichzeitig beantworten, denn wir sind 7 Milliarden. die Pyramiden überlassen wir den Archäologen und den Weltraum den Astrophysikern, Okay?
Übrigens wissen wir dank der Weltraumfahrt sehr genau, wie dick das eis ist und ob darunter Wasser oder Land ist.

Danke Tagesschau

Ich freue mich jedes mal ungemein, wenn ich einen Bericht über eines der internationalen Weltraumprojekte lese.

Dies hält nämlich jedes mal wieder meine Hoffnung ein wenig am leben, das friedliches produktives Miteinander möglich ist.

Denn wo wird Internationalität mehr gelebt als zum Beispiel auf der ISS oder der Astronomie?

@kuerbis

"Zu den Sternen können wir dann immer noch "greifen"!"

Das mag für Sie gelten, ich habe jedoch nicht mehr soviel Zeit, daher finde ich es besser, wenn wir jetzt beginnen...

Für was suchen die neue

Für was suchen die neue Planeten, die kommen ja mit unserem eigenen schon nicht zurecht. Sollen dann diese Schreckensmonster wie Putin,Erdowahn, Trump und Konsorten dann auch noch andere Welten mit ihrem Wahnsinn vergiften? Da wäre es ja höchste Zeit ein neues Schutzprogramm aufzulegen, zum Schutze neuer Welten vor uns Menschen!

10:20 von kuerbis

"Überall stehen z.B. große Pyramiden in China, in der Antarktis, ,,, Und selbst die ägyptischen Bauwerke sind noch nicht erforscht!
Wir kennen nicht einmal die Dicke der Eisberge - schwimmen sie oder liegen sie auf Land? - (aber reden von der Klimakatastrophe und davon, dass der Meeresspiegel steigt, wenn Eis schmelzen würde ...)
Aber wir wissen es eigentlich nicht!"

Da verwechseln sie aber etwas gewaltig, Pyramiden in China und der Antarktis? Wohl eher nicht.
Natürlich schwimmen die Eisberge im Meer, das ist doch Allgemeinwissen. Genau dass wenn das Eis der Gletscher und der Antarktis schmelzt, und das ist nun mal Fakt, ob Sie es nun glauben oder nicht, der Meeresspiegel steigt. Der Meeresspiegel steigt schon heute.
Man kann höchstens einwenden dass es eventuell eine nicht vom Menschen verursachte Klimaerwärmung sein könnte. Aber die Erwärmung ist nicht abzuleugnen.

Demokratieschue...

"In der Nacht von Samstag auf Sonntag ist ein großer Asteroid der Erde so nahe gekommen wie seit 16 Jahren nicht mehr. Der Asteroid 2018 GE3 flog mit 192.000 Kilometer Abstand zur Erdoberfläche vorbei – das entspricht der halben Distanz zwischen Erde und Mond.

Sowas darf nicht mehr wieder passieren."

Uhiuhiuhi. Acha, und wenn es doch wieder passiert? Was dann? Greifst Du dann direkt ein und kickst den Stein in den interstelaren Raum?

Wozu suchen wir extrasolare Planeten?

Erstmal nicht um dorthin zu fliegen, sondern um mehr über die Entstehungsgeschichte unseres eigenen Planetensystems herauszufinden.

11:14 von Demokratieschue... :
"Zusätzlich wäre es gut, wenn die Menschheit dran ginge, ein großes Raumschiff zu bauen, um die Menschheit rechtzeitig von diesem Planeten wegzubringen bevor so was passiert" [WK3]

...und das erste fertige Raumschiff würden sich dann genau die krallen, die uns den Schlamassel eingebrockt haben.

re demokratieschue

"Zusätzlich wäre es gut, wenn die Menschheit dran ginge, ein großes Raumschiff zu bauen, um die Menschheit rechtzeitig von diesem Planeten wegzubringen bevor so was passiert."

Wie groß schätzen Sie denn das Raumschiff für 7 Milliarden Menschheit?

08:56 von nie wieder spd

Dauert womöglich weniger lange als Sie denken mit dem breakthrough starshot ...

linuxpinguin - 11:11

Zitat"...in der Nacht von Samstag auf Sonntag ist ein großer Asteroid der Erde so nahe gekommen wie seit 16 Jahren nicht mehr. Der Asteroid 2018 GE3 flog mit 192.000 Kilometer Abstand zur Erdoberfläche vorbei – das entspricht der halben Distanz zwischen Erde und Mond.

Sowas darf nicht mehr wieder passieren...."

Genau: Ein kurzer Funkspruch von Tess, und der Asteroid ändert seinen Kurs.

Gruß rambospike

Darf nicht, wird aber @Demokratieschule

Sie haben vollkommen Recht, wenn sie sagen, solch ein Brocken darf uns nicht wieder durchs Netz gehen. Leider wird TESS dort nur bedingt helfen können. Das größte Problem ist, dass ,wenn solche Asteroiden aus Richtung der Sonne kommen, sie quasi unsichtbar sind.
Da TESS außerdem geringste Helligkeitsunterschiede wahrnehmen soll, wird man es wohl von der Sonne weg richten. Generell gilt aber, was geringste Helligkeitsunterschiede wahrnehemen kann, sollte auch einen quasi schwarzen Asteroiden entdecken können. Und wer weiß wofür TESS nach ihrer geplannten 2 Jahresmission weiter verwendet wird. Meistens bleiben die ja länger dort oben.

11:10 von karwandler

Nein. Die theoretischen Grundlagen für entsprechende Antriebssysteme gibt es schon länger. Planeten auf Sonnen im Umkreis von 20 Lichtjahren sind nicht völlig unerreichbar.

@ um 09:46 von BWilaschek

Natürlich halte ich unsere Spezies nicht für Einzigartig.
Wahrscheinlich ist sogar unser bedauerliches Wirtschaftssystem nicht Einzigartig und auch unser Gott wird nicht Einzigartig sein.
Aber, Gott sei Dank, sind alle anderen weit genug entfernt, dass wir sie in den nächsten paar tausend Jahren nicht kennenlernen werden.
Gott hat sich bei dieser Grenze sicherlich etwas gedacht.

Faszinierend

Ich finde solche Meldungen immer wieder faszinierend, leben wir doch in einem goldenen Zeitalter kosmischer Entdeckungen, wovon die Menschen vor rund 100 Jahren nur träumen konnten. Es müsste noch viel mehr Geld in die Weltraumforschung investiert werden, anstatt in die gegenseitige Vernichtung. Wir könnten schon längst auf dem Mars gelandet sein und Mondfahrten wären an der Tagesordnung.
Auf die - vermutlich spektakulären - Entdeckungen von TESS darf man gespannt sein. Einen Quantensprung erwarte ich insbesondere von dem Hubble-Nachfolger, dem James Webb Teleskop, dessen Start (2020) hoffentlich nicht weiter nach hinten verschoben wird. Seine Leistungsfähigkeit überragt Hubble enorm, weshalb man auch hier spektakuläre Ergebnisse erwarten darf. Ob man die entdeckten Exoplaneten je wird bereisen können? Ich hoffe es.

ich bin jedenfalls schon gespannt

es ist schon eine tolle Zeit in der wir leben: nachdem Menschen Jahrtausende lang nur darüber philosophieren konnten, ob es überhaupt Planeten außerhalb unseres Sonnensystems gibt, wird es unsere Generation womöglich noch erleben, dass eine zweite Erde gefunden wird - eine Welt, auf der es womöglich Leben gibt.

Mit dieser Entwicklung verschiebt sich auch die Grenze der Vorstellungskraft und es rückt in dem Mittelpunkt die Frage, ob wir fremde Intelligenz, fremdartiges Leben überhaupt als solches erkennen würden.

Man wird uns verhindern

Falls es intelligente Außerirdische gibt die uns seit vielen Jahrhunderten studieren und sehen dass wir zwischenmenschlich nicht weiter gekommen sind als vor 10.000 Jahren so wird man uns am Verlassen unseres Sonnensystems hindern. Die Seuche Mensch wird nicht geduldet.

11:14 von Demokratieschue...

«Zusätzlich wäre es gut, wenn die Menschheit dran ginge, ein großes Raumschiff zu bauen, um die Menschheit rechtzeitig von diesem Planeten wegzubringen bevor so was passiert [ein Asteroid die Erde zerbröselt].»

Wie groß soll das Raumschiff werden, in dem "die Menschheit" Platz hat?

Der Ort, an den die Menschen gebracht werden müssten, wäre wo?
Sehr weit entfernt in jedem Fall. Also braucht es ein "Mehr-Generationen-Raumschiff", aus dem die (Ur?)Enkel aussteigen könnten.

Während der Reise muss was zum Essen da sein.
Kann man nicht alles mitschleppen, muss im Raumschiff angebaut werden.
Braucht man Energie dazu. Wo kommt die her?

Mit welcher Energiequelle treibt man das Raumschiff an?
Der Materie-Antimaterie-Antrieb wäre der theoretisch beste.
Man könnte annähernde Lichtgeschwindigkeit erreichen.

Von Antimaterie braucht man nur geringe Mengen (ca. 0,1 g für 1x Mars und zurück), könnte man mitnehmen.
Kann man aber selbst in diesen geringen Mengen nicht erzeugen und lagern.

???…

re phonomatic

" Planeten auf Sonnen im Umkreis von 20 Lichtjahren sind nicht völlig unerreichbar."

Also 20+ Jahre Reisezeit. One way.

Die Milliarden sollte man

Die Milliarden sollte man besser hier auf Mutter Erde investieren.
Hier gibt es genug Elend, Hunger, Dürre,Kriege usw.

Wieso eigentlich nicht nachtanken?

Dann hätte man zwei. Ein neues für die Wissenschaftler und das ältere könnte man kostengünstig an Universitäten vermieten?

Mein Auto schmeiße ich doch auch nicht weg nur weil der Tank leer ist.

@SydB

"Da verwechseln sie aber etwas gewaltig, Pyramiden in China und der Antarktis? Wohl eher nicht."
Über (künstliche) Pyramiden in der Antarktis weiß ich auch nichts. Aber zu den Pyramiden in China gibt es sogar einen Wikipedia Artikel.

@10:20 von kuerbis - Was wissen "wir"?

"Aber wir wissen es eigentlich nicht!" - nur weil sie es nicht wissen, heißt das noch lange nicht, dass es Andere auch nicht wissen. Ich kann ihnen versichern, dass Eisberge schwimmen. Denn wenn nicht, dann wären es Gletscher.

Ohne die Forschung bliebe uns

Ohne die Forschung bliebe uns die Enttäuschung erspart, die neuen welten nie erreichen zu können.
Es sei denn, einstein irrt. Wovon ich ausgehe.

12:08 von Phonomatic

«Die theoretischen Grundlagen für entsprechende Antriebssysteme gibt es schon länger. Planeten auf Sonnen im Umkreis von 20 Lichtjahren sind nicht völlig unerreichbar.»

Die einzige Antriebsart, die theoretisch für Reisen im Bereich von Lichtjahren-Entfernungen denkbar ist, ist der "Materie-Antimaterie-Antrieb".
Die theoretischen Grundlagen liegen vor, sie sind als "funktionierend" durchgerechnet, und experimental-physikalisch als "praktikabel" belegt.

In eine "Materiewolke" wird Antimaterie "eingeschossen".
Die Materie erhitzt sich enorm, Kernfusionsprozesse setzen ein.
Die gesamte "potentielle Energie" (= "Lageenergie") der Materie wird gemäß E=mc² freigesetzt.

Eine gigantisch große Energiemenge, die ein Raumschiff mit annähernder Lichtgeschwindigkeit antreiben könnte.

Das Problem ist:
Zur Erzeugung der Antimaterie ist die gleiche (gigantische) Menge an Energie erforderlich, die diese bei der Materie-Antimaterie-Reaktion freisetzen würde.

Und lagern kann man sie auch nicht.

13:25 von Einerer

«Es sei denn, einstein irrt. Wovon ich ausgehe.»

Was lässt Sie denn zu der Annahme gelangen, Einstein würde irren?

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