Ihre Meinung zu: Treffen mit Kim Jong Un: Trump stellt Bedingungen an Nordkorea

19. April 2018 - 7:31 Uhr

US-Präsident Trump will Nordkoreas Machthaber Kim treffen. Beim Besuch des japanischen Regierungschefs Abe machte er schon mal deutlich, was er von Nordkorea erwartet. Von Martin Ganslmeier.

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Kommentare

Mal sehen, wie kompromissbereit die USA sind...

Mit dem geforderten Verzicht auf Atomwaffen setzen die USA eine für Kim nicht erfüllbare Vorbedingung. Kim wird unter keinen Umständen seine Überlebensversicherung abgeben. Hinzu kommt, dass die USA auf Feindbilder angewiesen sind, um ihre Militärpräsenz zu rechtfertigen und damit Einflussbereiche zu sichern. Trump erkennt das nicht und macht sein Ding. Der nächste US-Präsident wird aber wieder besser informiert sein.

Wenn überhaupt, könnte ein Einfrieren des nordkoreanischen Nuklearprogramms erreichbar sein. Wenn Trump sich durchsetzen kann, sollte dieser Kompromiss für die Gespräche ausreichen.

Dass ein mögliches Treffen von NK zu Propagandazwecken missbraucht wird, ist unumgänglich. Das kann der restlichen Welt aber egal sein. Außerdem neigen alle Staatsoberhäupter dazu, sich positiv in den Mittelpunkt zu rücken - auch dann, wenn sie keinen konstruktiven Beitrag leisten konnten.

Trump betonte ...

Ging es bei den Gesprächen zwischen Nord- und Südkorea nicht um einen Friedensvertrag? Und jetzt will Trump (USA) Forderungen stellen?

Ist also Südkorea unter Amerikanischer Besatzung, wenn Trump meint, einer Einigung zwischen den beiden Staaten "Forderungen" aufdrücken zu können?

Dann hätte Nordkorea ja all die Jahre die Wahrheit gesagt, daß Südkorea seit dem Kriegsende nur eine Marionette der USA seien ...

Da möge jeder Leser mal kräftig drüber nachdenken.

eine schöne Belohnung für Kim

so eine schlechte Politik, Kim für seine Frechheiten gegenüber der Weltgemeinschaft mit einer solchen Aufwertung zu belohnen.

Phonomatic

Sie liegen falsch! Was die Politik betrifft, haben wir uns mit unserer excellenten Wertepolitik nicht einzumischen, auch wenn es uns nicht gefällt.Welche Frechheiten meinen Sie? Die A-Bomben? WER entscheidet, wer welche besitzen darf? Nur diejenigen, die auf einem ganzen Berg davon sitzen? Außerdem ist es für das Land die einzige "Versicherung", sonst wäre es wahrscheinlich schon lange von den US-Horden überrannt worden, wie damals in Vietnam, Laos, Korea.........

@Phonomatic - Was ist daran schlecht?

08:11 von Phonomatic:
"[...] so eine schlechte Politik, Kim für seine Frechheiten gegenüber der Weltgemeinschaft mit einer solchen Aufwertung zu belohnen."

Warum bezeichnen Sie den Versuch einer diplomatischen Lösung "schlechte Politik"? Sind Ihnen Feindbilder und das Wohl der Rüstungsindustrie so wichtig?

Allein das Ziel, die nordkoreanischen Atomwaffen abzuschaffen und ein paar Gefangene zu befreien, sollte es doch einen Versuch wert sein. Oder ist auch das falsch?

Und was wäre Ihrer Meinung nach richtig? Ein Militärschlag mit Millionen von Toten?

Theaterdonner

Herr Trump wird schon dafür sorgen, dass ein direktes Treffen nicht zustande kommen kann, denn dann müsste er einen der "Bösewichter" als Feindbild aus dem Repertoire streichen. Das wird er niemals tun. Daher werden die Forderungen seitens der USA für Nordkorea wie gerade geschehen immer größer und unannehmbarer werden, so dass das Feindbild aufrecht erhalten werden kann. Schuld am Scheitern von Verhandlungen sind nämlich immer die anderen.

Alles nur Getöse und Theaterdonner. Da kann man sich drauf verlassen.

Hat Nordkorea so eine Zukunft

Ein gefährliches Spiel was Nordkorea betreibt. Die Existenz von Atomwaffen hielten die USA bisher davon ab, das Land anzugreifen.
Wenn sie auf diese Abschreckung verzichten, läuft Kim Jong Il Gefahr, als Diktator bezeichnet zu werden, und dann wie viele Regierungschef vor ihm ihm Rahmen von "Unruhen" gestürzt zu werden.
Analog Libyen, Tunesien usw. Dann übernimmt eben der Westen auch dieses Land komplett. Für die Menschen die derzeit zumindest nicht hungern, und auch so zahlreiche Verbesserungen zu spüren bekommen, wäre dies fatal. Sie würden dann als Billigkräfte eben für westliche Konzerne arbeiten.

Trump fordert einen

Trump fordert einen einseitigen Verzicht auf Nuklearwaffen. Warum verzichtet die USA nicht selbst auf diese? Weil es das einzige 'vernünftige' Argument ist das die USA hat. Ansonsten ist der Kapitalismus eine menschenverachtende Ideologie. Ein Blick übern Teich genügt.

Atomwaffen

Kaum Vorstellbar, dass die USA auch ein Angebot für deren Nuklearwaffenverzicht anbieten. Alles andere ist aber lächerlich, warum sollte irgend jemand auf solche einseitigen Forderungen eingehen?

Träumer

Trump ist doch ein Träumer, wenn ich lese das der Verzicht auf Atomwaffen nicht reicht.
Kim wird sicher nicht so blind sein darauf zu verzichten, schon garnicht nachdem was am letzten Wochenende in Syrien passiert ist.

@Nachfragerin

"Kim wird unter keinen Umständen seine Überlebensversicherung abgeben."
Genau. Daher tendiert die Wahrscheinlichkeit eines Treffens gegen Null. Oder Trump wird zum Spielball von Kims Propaganda.

"Hinzu kommt, dass die USA auf Feindbilder angewiesen sind"
Das ist Kim auch. Er hat sehr wohl gesehen, was in anderen Ländern passierte, als diese auf eine Entspannung einschwenkten.

@Xabbu

"Ist also Südkorea unter Amerikanischer Besatzung, wenn Trump meint, einer Einigung zwischen den beiden Staaten "Forderungen" aufdrücken zu können?"

Es geht bei den Forderungen nicht um die Einigung zwischen den beiden Staaten sondern um die Grundlage für ein Treffen Trumps mit Kim. Wenn Sie daraus eine Besatzung Südkoreas ableiten, dann denke ich, dass Sie sich auf dem Holzweg befinden.

Verkäufer

Trumps ständiges aufbauschen, wie schön, enorm und toll alles sein wird ("Es wäre eine enorme Sache für die Welt..."), klingt für mich immer wie das Gewäsch eines Staubsaugervertreters!

Bisher kann ich nicht feststellen, das Trump der Welt auch nur einen Millimeter Breit an guten Dingen gebracht hat! Und so lange der nicht wirklich mit Kim an einem Tisch sitzt, glaube ich nicht einmal an ein Treffen! Dafür hat dieser Trump(el) schon viel zu viel Porzellan zerdeppert!

Das sind doch Tagträume!

"...dass die amerikanischen Forderungen erfüllt werden..."
Hat Herr Ganslmeier keine Informationen darüber, was Trump, der Dealmaker, dafür als Gegenleistung anbietet?
Sollte es nämlich nur darum gehen, dass die amerikanischen Forderungen erfüllt werden, kann man sich die Reise sparen. Wer da erwartet, daß Kim darauf eingeht, lebt nicht mehr in dieser Welt. Haben wir nicht genügend Beispiele, was mit Regierungschefs passiert, sogar mit Atomwissenschaftlern, wenn man die US-Forderungen ohne verifizierbare Gegenleistungen erfüllt?
Schriftlich und bei der UNO hinterlegt!

Bedingt optimistisch

Abwarten und Tee trinken. Selbst bei zwei so unberechenbaren Persönlichkeiten wie Trump und Kim Jong Un könnte etwas Positives herauskommen.
Zum Aufrechterhalten von Feindbildern und um eine Militärpräsenz im Pazifik zu rechtfertigen, ist die nordkoreanische Gefahr nicht nötig. Dazu reicht der Streit um die Spratly-Inseln oder die Sentaku-/Diaoyu-Inseln.
Ein Aufgeben des nordkoreanischen Atomprogramms hängt vor allem mit der echten wirtschaftlichen Bilanz Nordkoreas zusammen, über das Ausmaß dessen schlechten Zustand wenig bekannt ist. Möglicherweise befindet es sich in noch schlechterem Zustand als die DDR („Schürer-Papier“) oder die UdSSR vor dem Zusammenbruch.

Am 19. April 2018 um 08:35 von SanVito

Ohne die A-Bomben wäre NK von den USA überrannt worden? Schlagen Sie mal nach, seit wann NK über A-Waffen verfügt. Sie werden überrascht sein, dass die USA über 50 Jahre für das Überrennen Nordkoreas Zeit gehabt haben. Die Versicherung saß immer in den angrenzenden zwei Ländern im Norden.

Paartherapie?

"Bevor es zum ersten Treffen eines US-Präsidenten mit Nordkoreas Diktator seit 60 Jahren komme, müsse vollkommen sicher sein, dass die amerikanischen Forderungen erfüllt werden."

Wer Bedingungen stellt, um über Lösungen zu diskussieren, macht die Lösungen zum Teil der Bedingungen. Wer ist hier der diktierende Diktator?

Liebe sollte bedingungslos sein. Gesprächsbereitschaft ebenfalls.

Es würde doch sehr

Es würde doch sehr überraschen, wenn das Kim Regime auf seine „ Lebensversicherung “ verzichtete. Kaum vorstellbar, dass der „ Gulag “ Nordkorea dann mittelfristig überlebensfähig wäre.

Viele Feinde, keine Freunde.

Nordkorea ist nicht umringt von Freunden. Im Gegenteil, Südkorea wünscht eine Wiedervereinigung unter seine Vorstellungen, Japan fürchtet sich vor einem wiedervereinigten Korea und diktiert jetzt schon, China sieht, schon aus historischen Gründen, Nordkorea als ein Land das kuschen muss und Amerika wird unter keine Bedingung sein Einfluss in Ostasien aufgeben, also Nordkorea hat auch hier ruhig zu sein. Wer kann denn welche wirkliche Garantien Nordkorea geben. Verzicht auf Atomwaffen wird wohl nur in einem längeren Prozess gehen.

@Timotothink Die DDR und die

@Timotothink

Die DDR und die Sowjetunion sind wirtschaftlich gescheitert weil Mr. President Reagan den Ölpreis so niedrig gehalten hat das die Sowjetunion keine Abnehmer mehr hatte für ihres. Damit konnte eine Subventionierung der sozialistischen Bruderstaaten nicht mehr stattfinden und Gorbatschow war gezwungen sich auf eine Konsolidierung der eigenen Wirtschaft zu konzentrieren. Sie wurden quasi ausgehungert. So wie Nordkorea seit Jahrzehnten. Erfolgreiche Strategie. Hat schon bei den Griechen und Römern funktioniert. Aber wirtschaftliche Macht allein ist kein Argument für die bessere humanere Ideologie.

Kim soll absagen

Trump denkt ihm gehört die Welt. Am besten ist es auf Augenhöhe zu verhandeln aber mit Trump ist das Unmöglich.
Wenn Kim sagt, das er die Atombomben nur zur Verteidigung einsetzt ist doch alles gut. Bei den Amis wäre ich mir da nicht so sicher.

@DB_EMD - Trump wird benutzt.

09:01 von DB_EMD:
"Bisher kann ich nicht feststellen, das Trump der Welt auch nur einen Millimeter Breit an guten Dingen gebracht hat!"

Er hat es mehrfach versucht: Der Dialog mit Russland, eine Kooperation mit Assad gegen den IS, Truppenabzug aus Syrien und die Gespräche mit Kim Jong-un.

Das alles waren spontane Eingebungen Trumps, die die Welt ein Stück weit friedlicher gemacht hätten. Nur leider war nichts davon im Interesse der USA. Also wurde Trump - notfalls durch geeignete Vorfälle - zum Wohle der Nation schnell umgestimmt.

Um das mal auf den Fussball

Um das mal auf den Fussball zu übertragen, Bauern München hat immer der Konkurrenz die besten Spieler 'geklaut'. Das ist aber allein eine Aussage über ihre wirtschaftliche Macht. Das macht sie noch lange nicht zum besten Verein. Wenn ich längere Beine hab bin ich natürlich schneller am Ziel. Aber dann eben allein. Wenn ich mit den anderen Schritt halte kommen wir gemeinsam an und können teilen. Gerecht! Das ist die Idee hinter dem Kommunismus. Nicht beherrschen sondern teilen.

Verhandlungen "erfolgreich" verhindert

Die Vorstellung, dass Kim eine Vorbedingung wie den Verzicht auf seine Atomwaffen akzeptieren könnte ist abstrus.
Der freiwillige Verzicht auf Kernwaffen oder andere Massenvernichtungswaffen als Lebensversicherung hat sich historisch einfach nicht bewährt.
Beispiele:
Südafrikas Apartheidsregime
Muammar al-Gaddafis Libyen
Saddam Husseins Irak
Ukraine

Fordern und fordern

Die Atomwaffen Nordkoreas sind eine Existenzgarantie.

Niemand würde es riskieren mit Nordkorea so umzugehen, wie mit Irak, Libyen oder Syrien. Ganz sicher nicht, weil man die Nordkoreaner so lieb hat. Sondern nur - ausschliesslich - weil dieses Land Atomwaffen hat.

Jaja - ich weiss. Das Volk leidet. Und der Diktator ist böse.

Aber der Mensch ist eigenartig. Meist kann er sich mit Leid arrangieren. Mit dem Tod eher nicht.

Die Veränderung eines Landes muss von Innen kommen.

Ja, in Deutschland, da hat es geklappt. Bomben aufs Land und dann die Veränderung (Demokratie) von Aussen befohlen und überwacht.

Das klappte aber nur aus einem Grund: dem Schuldbewusstsein.

Iraker, Libyer, Syrer - sie haben Selbstbewusstsein - sind nicht von Schuld und Angst vor der Sühne erschlagen. Sie wollen über sich selbst bestimmen. DESHALB ist "der muss weg" so furchtbar gescheitert.

Und es funktioniert auch nicht (N-Korea) eine radikale Ideologie einfach durch Konsum zu ersetzen.

Fordern?

@Denkerist

"Die Existenz von Atomwaffen hielten die USA bisher davon ab, das Land anzugreifen."

Seit wann verfügt NK über Atomwaffen? Die Antwort auf diese Frage wird Sie zum Nachdenken über Ihre Behauptung anregen.

"Wenn sie auf diese Abschreckung verzichten, läuft Kim Jong Il Gefahr, als Diktator bezeichnet zu werden, und dann wie viele Regierungschef vor ihm ihm Rahmen von "Unruhen" gestürzt zu werden."

Kim Jong Il kann nicht gestürzt werden. Er lebt nämlich nicht mehr. Allerdings wurde er - wie auch sein Vater und sein Sohn - zurecht als Diktator bezeichnet.

Zitat: "Ist also Südkorea

Zitat:
"Ist also Südkorea unter Amerikanischer Besatzung, wenn Trump meint, einer Einigung zwischen den beiden Staaten "Forderungen" aufdrücken zu können?"

Letztlich ja - denn die USA hat Südkorea ziemlich aktiv von sich als Schutzmacht abhängig gemacht

1945 bestanden sogar Pläne das Südkorea mindestens 50 Jahre zwangsverwaltet werden sollte - da angeblich keinerlei Voraussetzungen für eine eigenständige Verwaltung bzw. Regierung vorhanden wären
siehe dazu u.a. den ersten teil der TV-Doku "Der vergessene Krieg"

Wenn man sich anschaut wie da 1950/51 "freie" Wahlen in Südkorea inszeniert wurden - Pogrome an politischen Gegner (des von der USA ausgelobten "Kandidaten") waren da durchaus an der Tagesordnung!
Japan??
Schaut man sich an wie das US-Militär auf Okinawa "wilde Sau" spielen kann und alle lokalen politischen Anstrengungen dies ein wenig einzudämmen von der Regierung aus Tokio lahm gelegt werden - stellt sich für mich die Frage:
Wie unabhängig ist eigentlich Japan von den USA??

Nordkorea

Das war klar, noch viele Bedingungen stellen und schnell noch ein Manoever durchfuehren.
Ich finde es gut das Trump sich einem Treffen stellt, Vorbedingungen und "kleine Provokationen" sind nicht sehr nuetzlich wenn man es wirklich ernst meint.
Nun sind beide Praesidenten etwas ambivalent - ich hoffe es kommt zu einem Treffen.

Ich bin auch

gegen A-Waffen und aus D sollten die endlich auch mal verschwinden.
Kim mag ich nicht aber der ist mir im Prinzip auch egal, aber Kim sollte sich gut überlegen ob er mit den USA einen Deal macht.
Die sind oft nichts wert nach Jahren oder kürzer, was will denn die USA Kim anbieten bei einem Deal denn Geschäfte sind ja immer zum Beiderseitigen Vorteil.

Vielleicht hat ja Kim´s Studium etwas genutzt und war nicht nur eine Showveranstaltung und Er weis mit wem Er sich einlässt.

Atomwaffen

...sind der einzige Grund das Nordkorea nicht längst von denUSA angegriffen wurde... so behaupten hier einige. Nun hatNK erst 2006 seine erste nukleare Explosion durchgeführt. Es wurde also in den 50 Jahren davor NICHT angegriffen, auch wenn es selbst keine A Waffen hatte. Entweder haben diese Kommentatoren keine Ahnung was sie reden, oder (wahrscheinlicher) würd bewusst die Unwahrheit gesagt um Amerika verbal anzugreifen.

Am 19. April 2018 um 09:46 von tisiphone

NK braucht die Kernwaffen nicht. Es besitzt diese Waffen erst seit wenigen Jahren. Die Versicherung bilden einerseits China und Russland und anderseits die massive Präsenz der Artillerie, welche Schätzungen zufolge in 24h 100.000+ Südkoreaner in Seoul töten würde. Für Kim stellen die Kernwaffen lediglich ein teures Spielzeug dar, welches er bestens zu Propagandazwecken nutzt.

Am 19. April 2018 um 09:54 von wenigfahrer

Die USA würden eine Lockerung der Sanktionen anbieten, was Kim sicherlich nicht ablehnen würde.

Sollte Nordkorea auf sein

Sollte Nordkorea auf sein Atomprogramm verzichten , sollte sich Nordkorea Länder wie den Irak, Libyen, oder Syrien anschauen - auch diese Länder hatten kein Atomprogramm und sich dem Westen zugewandt. Kim sollte sich das genau überlegen , Nordkore könnte es genau so ergehen.

09:01 von DB_EMD:"Bisher

09:01 von DB_EMD:
"Bisher kann ich nicht feststellen, das Trump der Welt auch nur einen Millimeter Breit an guten Dingen gebracht hat!"

Keinen Millimeter ???

Ich wäre mir da nicht ganz so sicher !!!!

Wer erlebt hat wie Ronald Reagan vor der Berliner Mauer stand und das Reich des Bösen aufforderte

Open the .............

Da gab es nur Spott für ihn und was wurde damals über diesen Naiven gelästert ,

Der größte Teil unseren Kommentatoren und Journalismus meinte damals :

Was bilde sich dieser "mittelmäßiger naiver Schauspieler " mit solch ein Sprüchlein wird man keine Mauern zum einsturz bringen

Er bewegte nicht nur die Mauer um einen Millimeter ,sonder ließ das ganze "Reich des Bösen" in sich zusammen fallen.

Wenn Amerika es gewollt

Wenn Amerika es gewollt hätte, wäre Nordkorea schon lange weg.
Geht nicht, weil China seine Hand schützend drüber hält. Ebenso über Tibet.
Wenn man nicht schon von vornherein die Hürden so groß setzen würde, das es gar nicht erst zu einem Treffen kommt, wäre das mal ein Anfang zu einem Meinungsaustausch.
Wenigstens mal "Tach sagen" und eine Tasse Tee miteinander trinken. Das würde vielleicht auch der Annäherung von Nord und Süd helfen.

@zacha

sie wissen wohl nichts über den Korea krieg an dem sich unter anderem auch die USA beteiligt haben ... am Ende wurde Nordkorea von der Soviet Union und Südkorea von den USA besetzt... als Resultat eines Krieges mit Beteiligung von China, USA, Russland und anderen... dass es seit 50 Jahren keinen Angriff auf einen der Teile Koreas gegeben hat liegt wohl eher an den Besatzern die heute noch jeweils Schutzmächte dieser beiden Teile des Landes sind... noch Fragen?

SanVito - 08:35

Zitat:"...sonst wäre es wahrscheinlich schon lange von den US-Horden überrannt worden, wie damals in Vietnam, Laos, Korea........."

Soweit ich mich erinnern kann, mussten die USA in Laos, Vietnam unter mehr oder weniger demütigenden Bedingungen abziehen. Von überrennen kann also keine Rede sein.
Und der Koreanische Krieg wurde im Juni 1950 durch das Überschreiten der Südgrenze und des Angriffs auf den Luftwaffenstützpunkt Gimpo durch die Nordkoreanische Volksarmee und dem darauf folgenden Hilfsgesuch an die USA durch Südkorea ausgelöst.

Man muß die USA nicht lieben, aber "Horden" sind sie nicht. Dieser Begriff passt eher zu früheren mongolischen Staaten von vor 750 Jahren.

Gruß rambospike

Wiedervereinigung

Der Wille zur Wiedervereinigung des koreanischen Volkes besteht schon sehr lange . Diese Wiedervereinigung wurde bis jetzt von der USA verhindert . Warum stellt überhaupt die USA Bedingungen für diese Wiedervereinigung ? Das vereinigte Korea müsste Bedingungen an die USA stellen .

Diplomatie ist nicht das

Diplomatie ist nicht das Steckenpferd von Donald.
Das sollte jemand anderes übernehmen.
So wünschenswert es auch wäre, dass in dieser Ecke der Welt endlich Ruhe einkehren würde, aber zutrauen kann ich es ihm nicht.

@zacha

Es geht nicht darum ob NK tatsächlich angegriffen worden ist sondern dass die Wahrscheinlichkeit dafür und somit die Bedrohung so erheblich ist um sich mit Atomwaffen absichern zu müssen.
Die kurze Grenzlienie ist nicht ohne Grund die am stärksten besetzte der Welt und nach Erfahrungen wie der Einmarsch in den Irak und weitere von den USA initiierte und unterstützte Regime-Changes ist diese Bedrohung eben erheblich, nicht nur subjektiv sondern objektiv.
Unterstellen sie also nicht anderen, dass sie keine Ahnung haben oder sogar bewusst die Unwahrheit reden. Revidieren sie besser Ihre Meinung falls das wirklich schon ihr einziges Argument war.

@Nordkorea 9:51 von sosprach

"Nun sind beide Praesidenten etwas ambivalent "

Vornehm ausgedrückt.
Auf der einen Seite einer mit 'Mafiaverhalten' (O-Ton Comey)
und auf der anderen einer mit 'Stalinattitüden'.

Und trotzdem muss Politik weitergehen.
Zum Treffen kommt es bestimmt.
Bei beiden aus innenpolitischen Gründen.
Aber ob was rauskommt ist sehr fraglich:

Vom spektakulären Abbruch der 'Show' bis hin zu verbalen
Twitter-Verherrlichungen des 'Nichterreichten' ist alles möglich.

@Am 19. April 2018 um 09:54 von zacha

... und es ist: Option Nummer 3 - Nordkorea war bisland einfach nicht wichtig genug.

Was meinen Sie, warum niemand im bereits jahrzehntelangen Konflikt um die Demokratische Arabische Republik Sahara eingegriffen hat? Schlicht zu unbedeutend!

Anderes Beispiel: vom Krieg auf Sri Lanka hatten die meisten ebenfalls nie etwas gehört, bis er vor wenigen Jahren blutig beendet wurde (Danach war es dann ebenfalls wieder sehr still).

Niemand greift irgendwo militärisch ein, wenn er nichts davon hat.

Treffen mit Kim Jong Un:Trump stellt Bedingungen an Nordkorea

Das wäre eine gute Sache wenn es zur Denuklearisierung und Entspannung kommen
würde.
Aber das Problem ist natürlich,daß man in Pjöngjang auch sieht welches Schicksal Gaddafi oder Saddam Hussein hatten.Wie auch immer fürchtet man sich vor einem Regime-Change-Krieg von Seiten dieser US-Administration oder eben einer folgenden Administration in der Zukunft.

Abwarten

(Nord-)Korea ist nun Ländern wie Frankreich oder Großbritannien militärisch ebenbürtig. Das ist für die USA schwer zu schlucken, aber ich kann mir sehr gut vorstellen, dass die USA in nicht allzu ferner Zukunft - vielleicht nach einer Wiedervereinigung Koreas - die Liste der transpazifischen Allianzen mit einer Nuklearmacht erweitern will (natürlich nicht gegen Russland oder China gerichtet), weil so eigene (menschliche) Ressourcen geschont werden können. Was spricht dagegen, neben der North Atlantic Treaty Organization eine North Pacific Treaty Organization aus dem Boden zu stampfen?

USA stelle Bedingungen? Na da

USA stelle Bedingungen? Na da wird sich china freuen...

Wieder einmal wird nichts daraus

denn wenn jemand vor dem treffen bedingungen stellt, die nur von seiten der amerikanern kommen, kann gar kein wille zu gesprächen sein.
Nur wenn nordkorea alles dass zustimmt was trumo will, und es ist sehr sehr viel, kommet das treffen zu stande, grob gesagt brauchtt gar kein treffen wenn nordkorea es macht.
alles boycottiert im vorn herein von seiten der usa.
ware diplomatie ist es sich zu nähern, reden und zuzuhören. Danach folgen mehrere treffen und schritt für schritt ohne beinflussung regelungen getroffen, discret ohne medias.
das kann trump nicht und zestört alles mit seinen voreiligen bedingungen in der öffentlichkeit!

08:38 von Nachfragerin

Warum bezeichnen Sie den Versuch einer diplomatischen Lösung "schlechte Politik"?

Weil es hier um das Ego von Herrn Trump geht, der dringend einen außenpolitischen Erfolg braucht und der dafür die gemeinsamen diplomatischen Bemühungen der Weltgemeinschaft, mit verantwortungsvoller Politik gemeinsam zu einer Lösung für das Problem mit Nordkorea zu kommen, konterkarriert.

Nordkorea kriegt für seine fortgesetzten Verstöße gegen die Resolutionen der UN betreffend sein Atomwaffen- und Raketenprogramm zur Belohnung eine enorme diplomatische Aufwertung - wie soll internationale Politik so funktionieren?

Aber: wie ich aus Ihrem Beitrag lese, ist Ihre Bereitschaft zur differenzierten Betrachtung ohnehin von Vorurteilen eingeschränkt: für sie ist das offenbar der einzige "Versuch einer diplomatischen Lösung" - als gäbe es keine Vergangenheit - und wer das für und wieder dieser Art der Lösungssuche kritisch betrachtet, der will ohnehin nur Böses ...

08:35 von SanVito

Danke für diese völlig hassfreie, sachliche und faktenorientierte Schulstunde in internationaler Diplomatie ... Ich sehe schon viel klarer!

rambospike

Die USA warfen allein über Laos soviel Bomben ab wie über Deutschland imgesamten II.WK!, von Vietnam und Agent Orange ganz zu schweigen. - Wer derart sämtliche Verbrechen gegen die Menschlichkeit etc. begeht, zählt zu Horden.
Der "kleine " Angriff auf e i n e n Luftwaffenstützpunkt von mehr als Hundert ist nicht zu vergleichen mit sämtlichen Angriffen der Amerikaner ohne Mandat auf Länder, die allesamt niemals die USA angegriffen haben,weltweit.
Leider werden diese Kriegsverbrechen nicht bestraft - bis heute!, sh. Bush I, Bush II, Obama, die Liste ist lang.

@ 10:57 von Olivia59

"@zacha
Es geht nicht darum ob NK tatsächlich angegriffen worden ist sondern dass die Wahrscheinlichkeit dafür und somit die Bedrohung so erheblich ist um sich mit Atomwaffen absichern zu müssen.
Die kurze Grenzlienie ist nicht ohne Grund die am stärksten besetzte der Welt und nach Erfahrungen wie der Einmarsch in den Irak und weitere von den USA initiierte und unterstützte Regime-Changes ist diese Bedrohung eben erheblich, nicht nur subjektiv sondern objektiv.
Unterstellen sie also nicht anderen, dass sie keine Ahnung haben oder sogar bewusst die Unwahrheit reden."
.
Also Russland ist da auch nicht ohne. Afghanistan, Krim, Ost-Ukraine, Transnistrien....
Unwahrheiten sagen oder Tatsachen nur halbwahr darzustellen geht in die gleiche Richtung.
Und wenn Menschen auf dem Maidan demonstrieren und ihren Unmut ausdrücken ist mir das lieber, als wenn Russland "zum Schutz" einmarschiert. NK braucht keine Atomwaffen um sich zu schützen! Erst jetzt, nach 50 Jahren.

@ 10:57 von Olivia59

"Es geht nicht darum ob NK tatsächlich angegriffen worden ist sondern dass die Wahrscheinlichkeit dafür und somit die Bedrohung so erheblich ist um sich mit Atomwaffen absichern zu müssen."
.
Nach Ihren Ausführungen sollten wir also die Ukraine und die Baltischen Staaten auch mit Atomwaffen ausrüsten?
Auch die Türkei, die wird ja ständig bedroht von Terroristen. Dann brauchen die Israelis auch welche. Und Syrien.
.
Sie Befürworten und Beschönigen hier ein Wettrüsten. Mal eben eine Rakete über Japan fliegen lassen? Klar, die bedrohen NK ja auch.
Ihr Standpunkt ist lächerlich! Sie Befürworten, dass jedes Land, was sich "irgenwie bedroht" fühlt Atomraketen haben sollte, anstatt dass man das verhindert.

@erny

der Koreakrieg war vor über 50 Jahren, hat also mit meiner Argumentation nichts zu tun. Ausserdem wurde NK dort ebenfalls nicht von den USA angegriffen, der Krieg ist also sowohl zeitlich als auch faktisch eine ganz andere Baustelle und hat rein gar nichts mit der Behaupteten Notwendigkeit von NK Waffen zur Abschreckung zu tun.
Bitte bleiben Sie also beim Thema.

@walter1234dd

"Diese Wiedervereinigung wurde bis jetzt von der USA verhindert ."
Wie bitte? Eine Wiedervereinigung Koreas würde der USA sehr gefallen - wenn es ein Korea nach dem Vorbild Südkoreas wäre. Man hätte dann einen tollen Partner an den südöstlichen Festlandsgrenzen Chinas und Russlands. Jetzt dürfen Sie dreimal raten, warum die Letztgenannten kein Interesse an einer solchen Lösung haben sondern eher ein Korea nach nordkoreanischem Vorbild sehen würden. Da sich diese beiden Vorstellungen beißen, gab es bis heute keine Wiedervereinigung.

"Warum stellt überhaupt die USA Bedingungen für diese Wiedervereinigung ?"
Welche Bedingungen hat die USA an eine Wiedervereinigung geknüpft? Es geht nicht um die WIedervereinigung sondern um ein Treffen Trumps mit Kim.

"Das vereinigte Korea müsste Bedingungen an die USA stellen ."
Bitte erläutern Sie, warum Korea an die USA Bedingungen stellen sollten. Und welche das wären.

Träumt weiter,

und lasst euch weiter polarisieren, so dass keine Annäherung mehr möglich ist.
Dafür ? Dagegen ?
So manches Mal hat es in der Geschichte noch weitere Lösungen gegen, wenn es auch immer wieder schmerzhaft war, eigene Standpunkte aufzugeben zu müssen.

Am 19. April 2018 um 10:57 von Olivia59

Wenn Sie doch bereits über die stark gesicherte Grenze Bescheid wissen, dann frage ich mich, warum Sie dennoch auf die A-Waffen pochen. Im Irak, in Syrien, Afghanistan, etc. war nirgendwo die Hauptstadt eines Verbündeten der USA in Reichweite der Artillerie des Landes, in welches man einmarschierte. Ein Angriff auf Nordkorea hätte binnen 24h im Großraum Seoul 100.000 oder mehr Tote zur Folge. Zudem hat Nordkorea die schützende Hände Chinas und Russlands (damals UdSSR) über sich. Deshalb hat sich seit Ende des Koreakriegs auf der Halbinsel nichts mehr getan. Die A-Waffen sind für Kims Schutz unnötig.

@henoch

valider Gedanke, aber sie bleiben überzeugende Argumente schuldig, warum die USA nun ein Interesse an NK haben sollten das vorher nicht bestand.
Hinreichend wäre das natürlich noch lange nicht um Kind Waffen zu rechtfertigen, aber da könnte man dann weiter diskutieren.
ich denke allerdings das China auf absehbare Zeit eineAusweitung Usamerikanischem Einfluss Gebietes bis am seine LandGrenzen nicht hinnehmen wird, und allein dies ein mehr als ausreichender Schutz NKs ist.

@Olivia59

China ist und bleibt da Schutzmacht für NK.
Die einzig halbwegs realistisch denkbaren, allerdings sehr unwahrscheinlichen, Szenarien für einen Bedarf NK an Awaffen sind, dass China seinen Schutz zurückzieht auf Grund eines großen Volkaufstands in NK der mit massiver Gewalt nieder geschlagen wird, oder das China selbst der Agressor wäre.

12:01 von SanVito

Der "kleine " Angriff auf e i n e n Luftwaffenstützpunkt von mehr als Hundert ist nicht zu vergleichen mit sämtlichen Angriffen der Amerikaner ohne Mandat auf Länder, die allesamt niemals die USA angegriffen haben,weltweit.

Durch das Regime der Kims sind im kleinen Nordkorea mehr Menschen gestorben, als durch die Interventionen der USA weltweit.

Na, Herr Trump(el)...

..wieder mal laute Töne und nichts dahinter. Mit diesen "Vorbedingungen" kann er jetzt schon eine Pressekonferenz mit dem Schwerpunkt "..die wollten ja nicht" vorbereiten

kleine Berechtigungen

@walter1234dd
Nicht die USA verhindern eine Wiedervereinigung Koreas, es sei denn Sie meinen eine Wiedervereinigung unter nordkoreanischer Flagge. Die Wiedervereinigung verhindern tun China und Russland, die kein Interesse daran haben, westliche (amerikanische) Streitkräfte direkt an ihrer Grenze zu haben.

@me2001
Von Ebenbürtigkeit mit Frankreich und Großbritannien kann keine Rede sein. Nordkorea verfügt über maximal 5 bis 10 Atomsprengköpfe, Frankreich dagegen um die 300 see-, boden- und luftgestützten Sprengköpfe, Großbritannien um die 150 seegestützten.

Die Lust am USA-Bashing sollte nicht zu überzogenen Aussagen verleiten.

12:32 von birdycatdog

Meinen Sie wirklich, dass China kein Interesse an einem vereinten, aber unproblematischen Korea hätte, das zugleich ein starker Handelspartner ist? Oder dass die sich mit den USA nicht über die Art der Militärpräsenz einig werden könnten?

Ich glaube nicht, dass China wirklich ein Interesse daran hat das Problem Nordkorea noch lange am Bein zu haben - denn es ist eine peinliche Manifestation völlig misslungenener Nachbarschaftspolitik und untergräbt Chinas politisches Gewicht und die Attraktivität seiner Vision auf internationaler Bühne.

Was hat China von Nordkorea?

@zacha

An kims Stelle würde ich mehr nuklearbomben aufstellen sonst sind die amis wieder am bomben... halte zwar nichts vom nordkoreanischem system, aber noch weniger von der US Aggression ...

Die USA stellt vor ab Forderungen

und somit ist alles schon zum scheitern verurteilt.
Die USA und Diplomatie, sind zwei Dinge die zusammen nicht funktionieren.

@13:09 von Erny

halte zwar nichts vom nordkoreanischem system, aber noch weniger von der US Aggression ...

Klar. Millionen von Toten in nordkoreanischen "Umerziehungscamps" nimmt man dann halt hin. Hauptsache die Amis gehen nicht aggressiv dagegen vor.

@13:12 von Marga Reta

Verstehe. Atomwaffen und Raketen, die die ganze Welt bedrohen, die gibt es selbstverständlich nur in Nordkorea. Oder bei anderen bösen Regimen. In der "westlichen Welt" gibt es so was natürlich nicht.

Und deswegen brauchen wir Nordkorea noch dazu oder was?

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