Ihre Meinung zu: Rede vor EU-Parlament: Macron drückt aufs Tempo

17. April 2018 - 11:51 Uhr

Frankreichs Präsident Macron drängt die EU zum Handeln. Die Reform der Wirtschafts- und Währungsunion müsse vorangetrieben werden, sagte er vor dem EU-Parlament - auch mit Blick auf die Europawahlen.

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Kommentare

Wir brauchen keine

Wir brauchen keine Widergeburt Europas wie Macron meint, und er meint damit das Deutschland diese bezahlt.
Deutschland kommt mit sich und guten Partnern bestens klar, die alte EWG war ein funktionierendes System, sogar für die Südländer. Und dort muss es wieder hin gehen.

Denkhilfe

Wenn im Filmbericht gleich dreimal Klatschende ans Ende geschnitten werden, weiß ich, dass ich das gut zu finden habe. Danke tagesschau.

es wird niehmals eine einheitliche

Finanz-und Europolitik geben und richtig Europa besteht nicht nur aus Deutschland und Frankreich aber eben diese beiden Länder benehmen sich so.
Warum glauben Sie das Deutschland dagegen ist.
Geld,Macht und seine eigenen Interessen als FIRST steht in Deutschland gross geschrieben.
Alle anderen Länder sind so unwichtig, müssen sich immer anpassen, Steuern, Rentenalter, ASrt zu Leben usw. und dienen nur als Wirtschaftsinteressen für ihren Export der beiden Grossen!

Historisch und geschichtlich denken!

Vielvölkerstaaten wurden oft ausprobiert. Sie gelangen nie, immer war der Wille auf Selbstbestimmung größer. Dieser Weg wird von der Mehrzahl der Bürger nicht mehr mitgegangen. Und das liegt nicht an Frankreich, Deutschland, Polen usw. sondern einfach, weil man den Bürgern den Sinn und Nutzen nicht mehr vermitteln kann. Warum sollte man ein funktionierendes System aus Demokratien aufgegeben, ohne einen echten Mehrwert zu haben?
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Einfach nur "Globalisierung" zu rufen, ist naiv. Denn auch die gibt es weltweit überall, aber nirgends sonst käme man auf die Idee, demokratische Staatengebilde aufzulösen und durch einen Supernationalstaat zu ersetzen. Und auch vor dem Euro und Schengen waren wir zb. Exportweltmeister. Die Sicherheit brachte die NATO und nicht die EWG. Die Geschichte wird verklärt und die Ziele nicht erklärt. Das ist das Problem.

Rede vor EU-Parlament:Macron drückt aufs Tempo

Er hat Probleme im eigenen Land.Dazu kommt die EU-Wahl 2019.Seinen Privatisierungs-und Sozialabbaukurs will er besser verkaufen können,in dem er auf EU-Ebene eine Art Ausgleichsunion(EU-Finanzminister mit Haushalt) anstrebt.Er sieht natürlich,daß in seinem aber auch anderen Ländern Unternehmen durch den deutschen Export niederkonkurriert werden.Er weiß,daß er schlecht dastehen wird,wenn es so weitergeht.

dieser neue politische superstar

soll nicht visionen für europa erkennen. er soll sich um eine politische wende und wirtschaftliche umorientierung seines landes kümmern. da hat er 20 jahre arbeit vor sich

Man sollte erstmal dafür sorgen, ...

... dass alle Länder auf ein einheitliches Niveau kommen. Wenn man hört was z.B. Ärzte in Polen verdienen, wird einem Angst. Europa besteht aus erste Welt, zweite Welt und fast dritte Welt Ländern. Mit der Osterweiterung wollte man doch niemandem "Wohlstand" bringen, nein es ging um billige Arbeitsplätze (die mit Hilfe der EU verschoben wurden) und neue Absatzmärkte, um nicht mehr und weniger. Nun muss man erst mal anfangen die Länder entsprechen auf Vordermann zu bringen und das geht nicht länger auf kosten der Alt-EU-Länder. Erst wenn man den Ländern ernsthaft "Wohlstand" bringen will, kann man, nach dem diese "Westniveau" erreicht hat, über mehr nachdenken! Nach Macrons Plänen sieht es nach wie vor so aus, dass nur ein paar Länder den Löwenanteil erbringen. Und so lange man im Kapitalismus lebt, ist das zumindest für mich nicht länger eine Option für eine EU!

Der welsche Lustknabe des Bankenbarons soll wohl die Fortentwick

Wie es scheint hat die Wahl des welschen Lustknabens des Bankenbarons zum welschen Staatsoberhaupt mehr zu bedeuten, als nur den Versuch die Herrschaft von dessen liberalen Handpuppen mit Hilfe eines jungen Gesichtes und einer neuen Kunstpartei zu retten. Auf der europäischen Bühne soll auch am EU-Monster weiter gebastelt werden und mehr als an vielen anderen Dingen, erkennt man den Lustknaben als Diener des Bankenbarons daran, daß er zuerst einen gemeinsamen Haushalt und Finanzminister haben. Der Leitspruch des Bankenbarons lautet nämlich, daß es diesem egal ist, wer auf dem Thron eines Landes sitzt, solange er dessen Währung beherrscht. Zu verhindern sind die Pläne des Bankenbarons wohl nicht, da diese nur durch eine Abschüttelung der VS-amerikanischen Fremdherrschaft zu Fall gebracht werden können. Die liberalen Handpuppen der VS-Amerikaner im deutschen Rumpfstaat lesen dem Bankenbaron nämlich jeden Wunsch von den Lippen ab und deren Sturz dürften die VSA niemals nicht hinnehmen.

Nich alle sind der Meinung. "eigenes Land First" ist schlecht.

Macron ist Zurzeit das eines Zugpferde in der Rettung der EU. Wo sich bei uns in der Bevölkerung Wiederstand regt kann ich nicht erkennen und wäre mir auch völlig unverständlich. Alle Ziele dieses Mannes sind gut und sind aus meiner Sicht zunächst bedingungslos zu unterstützen. Wiederstand müsste da schon sehr gut begründet sein und man müsste einen Alternativvorschlag einbringen. Nur weil ein „CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt“ irgendwas in Bayern von sich gibt ist das noch lange nicht die Meinung der Regierung oder des Mainstreams. Ich wünsche mir sehr, dass es bald einen EU-Haushalt gibt mit EU-Autobahnen und einer EU-Verteidigungsstrategie. Anschließend sollte es ein EU-Abitur geben, das es jeden EU-Abiturienten erlaubt in jeder EU-Universität egal in welchen EU-Land zu gehen um dort ein EU-Studium zu absolvieren dessen Prüfungen unter strenger EU-Kontrolle steht. Die EU ist die Rettung unserer Zukunft, einzenln sind wir der Spielball von Großmächten. Meine Meinung.

die Eu wird zerrissen

wenn die z.B. Pläne wie Bankenunion umgesetzt werden. Es fehlen genauso die Voraussetzungen wie beim Euro. Ich hoffe die Macronschen Luftschlösser werden nicht umgesetzt ,es wäre wohl das Ende der EU. Wir brauchen die EU - aber endlich mit Augenmaß und unter Beachtung der ökonomischen Gesetzmäßigkeiten.

EU-Bankenunion

EU-Finanzminister

...

Immer schön zahlen, Deutschland. Auch beim Mario Draghi hat Macron hier leichtes Spiel, denn dieser Ex-Goldman-Sachs Mitarbeiter hat seine ganz spezielle Agenda.

Die ganzen anderen Pleitekandidaten (Griechenland, Italien, etc.) sind natürlich auch voll auf Macrons Linie.

@Karl der Hammer

Ihre Äußerungen sind abstoßend und von keinerlei Kenntnis getrübt. Zum ersten Mal wundere ich mich, dass die Moderation derart ekelhafte und einzig von Vorurteilen geprägte Auslassungen zulässt. Das ist kein Beitrag zur Diskussion und schon gar keiner zur Debattenkultur.
Es ist an der Zeit, dass die Beiträge - nicht nur in diesem Forum - mit Klarnamen gekennzeichnet sind, damit sich niemand mehr hinter einem Pseudonym verstecken kann.

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