Ihre Meinung zu: US-Zölle: EU reicht Beschwerde bei WTO ein

17. April 2018 - 6:49 Uhr

Die Europäische Union hat sich offiziell bei der WTO über die US-Zölle auf Stahl und Aluminium beschwert. Sie fordert den Beginn eines Schlichtungsverfahrens.

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Kommentare

Beunruhigend

Es ist schon ziemlich besorgniserregend zu sehen, dass eine neue Person in der Weltpolitik innerhalb kurzer Zeit unsere über lange und mühsame Jahre aufgebaute Ordnung und Harmonie beeinflussen - ja gar verändern kann.

Beunruhigend ist es aber auch wahrzunehmen, dass die betroffene Seite nichts dagegen unternehmen kann und alle Bestrebungen und Aktionen hilflos erscheinen.

Ist es aber nicht so,

dass die EU höhere Zölle auf Autos und Stahl sowie noch einige Produkte erhebt als die USA? Bei diesen Diskussionen sollte alles besprochen werden, nicht nur die halbe Information. Das ist wie immer in den Medien Stimmungsmache.

Regeln einhalten

Die WTO hat keine Sanktionsmöglichkeiten. Letzten Endes ist es nur die Frage, ob der sprunghafte Politiker Trump im Weißen Haus sich dazu entschließt, doch die Regeln einzuhalten.

@ SGB

Ist es aber nicht so, dass die EU höhere Zölle auf Autos und Stahl sowie noch einige Produkte erhebt als die USA?

Nein, im Durchschnitt sicherlich nicht. Hier sind aber auch nicht die normalen Zölle das Thema, sondern die Strafzölle.

Es geht hier allein um die

Es geht hier allein um die Rechte und Interessen Deutschlands, denn wer produziert im In der EU im wesentlichen Stahl und Aluminium? Diese Frage wird im Artikel nicht erwähnt.

Altmeier wieder zum Deal?

Zu den Merkwürdigkeite gehörte doch, daß dieser aus den USA zurückkehrte, und die Zölle erst einmal vom Tisch war. Nach einer gewissen Schamfrist verkündete man dann, nich 3, sondern 4 Drohnen in den USA kaufen zu wollen. Wie das mit dem Kaufvertrag mit Israel über den Kauf israelischer Drohnen zusammenpassen soll, weiß sicher nur Altmeier, Merkel und vdL.
Reist also A. wieder einmal, um uns den dauerhaften Stop der Zölle zu verkünden? Erfahren wir dann wieder, nach der bewußten Schamfrist, etwas über eine Bestellung von xxx F-35 in den USA?
So abwegig ist das doch gar nicht.

Russland könnte ebenfalls Beschwerde bei der WTO einreichen.

Sanktionen ohne Mandat der UNO sind ebenfalls ein Bruch der WTO-Regeln.

US-Zölle:EU reicht Beschwerde bei WTO ein

Die EU ist schließlich für freien Handel.Aber nicht für fairen Handel.Der wachsende deutsche Handelsüberschuss ist im wesentlichen durch eine zurückhaltende Lohnpolitik der Gewerkschaften und schlecht bezahlte Randbelegschaften zustande gekommen(Werkvertragler,Leiharbeit).
Wer beschwert sich darüber ?

Wenn es so ist wie SGB und Andere beschreiben

bin ich AUSNAHMSWEISE bei Trump. Das US Defizit ist ungerecht.

@SGB

Ja, das wird wieder nur die halbe Wahrheit berichtet.
Was ist mit dt. Sanktionen gegen andere Länder? Läuft hier alles korrekt?

Regeln ??Wer hält sie den ein

OB es die EU oder die USA oder Russland ist.
Keiner hält hier irgendwelche Regeln ein.

Und gerade die EU sollte hier nicht den Moralapostel raus hängen lassen, das sind die größten Vasalen.

Stimmt es nicht das die EU Strafzölle gegen China schon länger erhoben hat?

Wo liegt jetzt der Unterschied !!
USA, Russland die sind böse, aber die EU sind die besseren. Wenn ich bedenke das die EU Völker mit ihren Steuern diesen Moloch mit 110 Milliarden Subventionieren müssen und was dabei raus kommt, fällt mir nichts mehr ein.

Die Frage wird letztlich sein:

Hält sich Trump an die denkbare Entscheidung der WTO, dass die beabsichtigten Strafzölle evtl. nicht rechtens sind?
Das bezweifle ich. So wie man ihn kennt, wird er gewohnt lautstark dagegen wettern und tun, was er angekündigt hat - unter dem Beifall derer, die das als Charakterstärke deklarieren.

@ 08:03 von KowaIski

"Nein, im Durchschnitt sicherlich nicht. Hier sind aber auch nicht die normalen Zölle das Thema, sondern die Strafzölle." Die Strafzölle sind doch die Ursache der ungleichen Zölle der EU gegenüber den USA. Was China und USA betreffen, ist ja nicht Gegenstand und Problem der EU. Da müsste die EU auch die Chinesen mal zum Gespräch bitten.

Die WTO ist keine Weltregierung

die per Exekutive und Legislative Wirtschaftregeln durchsetzen kann. Die WTO ist
ein Vertragswerk unter Staaten, das Staaten akzeptieren müssen. Wenn ein Staat sich dauerhaft durch WTO Regeln
geschädigt fühlt, wird er nicht an diesem Regelwerk festhalten. Daß nicht nur die USA
sondern auch andere Staaten/ Staatengemeinschaften dies so sehen, sieht man an der
Hektik mit der in letzter Zeit Handelsverträge für einzelne Staaten und Wirtschaftszonen
ausgehandelt werden. Diese Staaten und Wirtschaftszonen wollen durch diese Verträge
negative Auswirkungen der WTO Regeln ausschließen und eigene Regeln schaffen. Es ist daher nicht zu erwarten, dass der Beschwerdegang zur WTO die Handelsprobleme mit den USA
lösen wird.

@07:33 von KowaIski

Die WTO hat keine Sanktionsmöglichkeiten.

Als Bush das in 2002 schon einmal versuchte, hat die WTO 2 Mrd. $ Strafe gegen die USA verhängt.

Beschwerden einlegen

gegen die USA wird nicht viel bringen denn alles Positionen sind doch von den USA besetzt. Das gilt sowohl Militärisch Weltweit und für die Währung und zieht sich bis zu so gut wie allen Gremien die es gibt.
Eine Idee und sofort geht der Alu Preis nach oben und alle bekommen Probleme nur als Beispiel.

Da helfen keine Beschwerden sondern man muss sich zusammen schließen und etwas dagegen setzen.
Die Welt ist zur Zeit leider so das so gut wie nichts mehr gilt außer das Gesetz der Stärke, und die EU hat das doch bis jetzt immer mitgetragen weil Sie profitiert hat.

Man sollte der Realität auch mal ins Auge schauen.

Künstl. Panikmacherei und Doppelmoral

Gerade D. als selbsternannter Exportweltmeister, stolz und selbstbewusst, würde von US-Zöllen betroffen werden. Man wirft Trump Protektionismus vor, hält aber selbst die Hand über die heimische Industrie, verschafft ihr Vorteile auf Kosten der Steuerzahler (EEG-Umlage, Steuervergünstigungen etc.), was wiederum die Chancen externer Anbieter schmälert. Auch setzt die EU hohe Zölle auf viele US-Produkte, was ich zwar gut finde, aber auch die Doppelmoral zeigt, die dahinter steckt. Freier Handel global: Ja, doch nur, wenn dies zum eigenen Vorteil ist. Auch das ist Rosinenpickerei. Nun aber droht diese ein Ende zu finden, bzw. eingeschränkt zu werden und es folgt das Übliche: Künstliche Panikmacherei

Flüchtlinge!

Jetzt mal im Ernst, die EU muss Flüchtlinge die die Ami's mit ihren Kriegen produzieren aufnehmen. Da ist es wohl das Mindeste dann, das die USA bisher mehr Zölle als die EU blechen musste und noch muss. Das nennt sich: ausgleichende Gerechtigkeit!.

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