Ihre Meinung zu: China: Weibo löscht doch keine homosexuellen Inhalte

16. April 2018 - 11:08 Uhr

Homosexuelle kämpfen in China noch immer um Anerkennung. Als das Netzwerk Weibo jüngst ankündigte, homosexuelle Inhalte zu löschen, brach ein Sturm der Empörung los. Nun hat Weibo die Pläne zurückgenommen.

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Kommentare

Also doch ...

So funktioniert Demokratie. Sogar ohne angeblich unfreie Wählen.
Erstaunlich warum sich die Lügen über das chinesische System so lange halten, warum sie uns immer noch erzählt werden.

@13:23 von nie wieder spd - Also doch was?

"Also doch ...

So funktioniert Demokratie. Sogar ohne angeblich unfreie Wählen.
Erstaunlich warum sich die Lügen über das chinesische System so lange halten, warum sie uns immer noch erzählt werden."

Wenn ich Sie richtig verstehe sehen Sie in der Rücknahme der Entschiedung durch Weibo einen Beweis dafür, dass das China eine Demokratie sei.

Das sehe ich ganz anders. Weibo ist ein chinesisches Unternehmen und keine Regierungsbehörde. Die chinesische Gesetzgebung hat Homosexualität seit langem entkriminalisiert.

Sollte es so sein, wie Sie unterstellen, dass die chinesische "Demokratie", bzw. die Regierung, den schnellen Meinungswechsel bei diesem privaten Unternehmen bewirkt hat, so wäre das ein Beleg für direkte staatliche Einflussnahme auf Weibo. Das wäre also genau ein Beweis dafür, dass China gerade keine Demokratie ist.

Ihr eigenes Argument spricht also gegen Ihre Behauptung.

Ich persönlich würde daher aus Weibos Entscheidung keine Rückschlüsse zur "Demokratie in China" ziehen.

13:23 von nie wieder spd

>>>Erstaunlich warum sich die Lügen über das chinesische System so lange halten, warum sie uns immer noch erzählt werden.<<<

Ja, auch ich vermisse die üblichen Schreihälse hier. Nun gut, China ist damit "aus dem Rennen". Man kann sich ja immer noch an Russland auslassen! Bis dann da auch so ein Bericht kommt bzgl. Schwule.

@nie wieder spd

Welche Lügen meinen Sie denn und wer erzählt diese? Klären Sie mich bitte auf.

@ um 15:23 von demokrateur

Den Chinesen bzw. deren Regierung unterstelle ich gar nichts. Wer bin ich denn?
Die haben es auch so schon schwer genug.
Aber in Europa unterstelle ich allen Politikern und Journalisten, die Mitglieder transatlantischer Organisationen sind, eine Einflussnahme, die die, die der chinesische Regierung vorgeworfen wird, um Längen übertrifft. Auch wenn das wesentlich Schlitzohriger passiert.
Und diese transatlantischen V-Leute hetzen uns gerade in den nächsten größeren Krieg.
Und langsam frage ich mich, ob es vielleicht China sein wird, das uns vor den wirklich gefährlichen 3 Staaten mit Atombewaffnung beschützen werden?

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