Ihre Meinung zu: Drei Deutsche in Brasilien mit Gelbfieber infiziert

13. April 2018 - 13:39 Uhr

Der letzte Fall liegt fast 20 Jahre zurück, nun haben sich drei Deutsche in Brasilien mit Gelbfieber angesteckt. Einer der Touristen starb an der Krankheit. Alle drei waren nicht geimpft.

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Kommentare

Drei Deutsche in Brasilien mit Gelbfieber infiziert

Das gehört einfach zu den Reisevorbereitungen, dass man sich genau informiert, welche Krankheiten in einem fernen fremden Land auftreten können. Wer das Geld für eine solche Reise hat, der hat dann auch das Geld für den Arztbesuch.
Und außerdem bin ich der Meinung, dass der Reiseveranstalter auf solche Risiken hinweisen muss.
Das gehört zum Service eines seriösen Unternehmens.

nur dafür da ist, dass Ärzte und Pharmaindustrie viel Geld verdienen. Versucht man mit diesen Leuten zu diskutieren, wird man im besten Fall als unwissendes Schlafschaf bezeichnet.

Wenn solche Menschen an einer Krankheit wie Gelbfieber sterben, hält sich mein Bedauern in sehr engen Grenzen.

Wer als Tourist in tropische Länder reist und sich nicht über erforderliche Impfungen informiert, ist dumm oder faul. Wer absichtlich (siehe oben) auf sie verzichtet,... weitere Worte kann man sich sparen.

Bedauerlich...

Mehr als 5.000 Deutsche waren vergangenen Monat in Brasilien, die meisten hatten einen schönen Urlaub. Leider ist Einer an Gelbfieber gestorben.

Mehr als 5.000 Menschen waren gestern auf dem Hamburger Jungfernstieg, leider sind zwei erstochen worden.

Das Leben ist meist lebensgefährlich, aber gegen Gelbfieber kann man sich impfen lassen, gegen Messerstiche nicht.

Tragisch

Aber mal ehrlich - in jedem Reiseführer steht, welche Impfungen für ein Reiseland vorgeschrieben bzw. empfohlen sind. Da muss man nicht Fachmann sein und spezielle Webseiten konsultieren. Reisen in die Tropen sind eben nicht dasselbe wie ein Trip nach Malle.
Die Gelbfieberimpfung kann jeder machen lassen, manche Kassen bezahlen sogar auf freiwilliger Basis die Reiseimpfung und wer das Geld für einen Urlaub in Brasilien hat, der sollte auch die paar Euro für die Impfung übrig haben.
Aber vielleicht lernen ein paar Leute durch die Berichterstattung, dass man Tropenkrankheiten auch im 5-Sterne-Resort bekommen kann und kein Problem der armen einheimischen Bevölkerung sind.
Den anderen beiden gute Besserung.

Mücken - Ein praktisch aussichtsloser Kampf

Vor gar nicht langer Zeit war ZIKA das große Problem, von dem heute keiner mehr spricht.
Damals wurde ganz Brasilien "umgedreht" um stehendes Wasser in Haushalten und auf Grundstücken zu finden.
Was hats gebracht? Der Durchschnittsbrasilianer hat es schon längst vergessen...

In meinen SIMJA Kinderheimen habe ich an allen Fenstern Mückenschutzgitter anbringen lassen, alle Kindern in den Heimen Schlafen unter einem "Mosquiteiro" (Mückennetz).

Komme ich aber irgendwo im Hinterland von Alagoas, Pernambuco oder Paraíba in ein Hotel oder eine Pousada, so gibt es dort grundsätzlich Mücken in den Zimmern. Keinerlei Schutz vor Mücken seitens der Hotelbetreiber. Keine Mückennetze, nichts. Zwar liegen an der Rezeption oft noch die ZIKA Informationen von vor 2-3 Jahren, aber die liegen auch nicht zuletzt dort, weil sich niemand dafür interessiert. Eine Mücke ist eben eine Mücke und Mücken und Fliegen gehören eben in Brasilien einfach dazu.

Traurige Wahrheit...

um 15:49 von Si tacuisses

"Eine Mücke ist eben eine Mücke und Mücken und Fliegen gehören eben in Brasilien einfach dazu."
Also ist rechtzeitiges Impfen gegen Gelbfieber eine unbedingte Voraussetzung, wenn man in ein tropisches Land reisen will. Das sollte man auf jeden Fall beachten, auch wenn es nur Einzelfälle waren.

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