Ihre Meinung zu: So viele Auszubildende wie lange nicht

11. April 2018 - 11:39 Uhr

Über Jahre entschieden sich immer weniger Jugendliche für eine Lehre - auch, weil vielen ein Studium attraktiver erscheint. Nun kehrt sich der Trend um. Ein Grund könnten Zuwanderer sein.

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Kommentare

Umdenken erforderlich

Wann setzt denn endlich ein Umdenken in der Gesellschaft, insbesondere bei unseren "Bildungspolitikern", ein, dass ein gut ausgebildeter Handwerker ebenso wie ein Akademiker in der Mitte der Gesellschaft steht? Bisher wird doch nur suggeriert, dass es ein Studium sein muß, um wirklich anerkannt zu werden.
Es gibt genügend gestandene Handwerker, die manchem Akademiker den Schneid ablaufen!

"So viele Auszubildende wie lange nicht"

Dazu passt aber diese Aussage die man vor 4 Tagen in der Presse lesen konnte eher nicht.

"Viele junge Menschen erlernen einen Beruf im Handwerk oder in der Industrie. Doch jeder 4. Auszubildende beendet seine Lehre nicht. Das ist der höchste Wert seit Jahren."

So viele Auszubildende wie lange nicht

Dann werden zwangsläufig auch viele abbrechen, da auch viele gar nicht ausbildungsfähig sind und ebenso viele nicht den Bildungsstand besitzen um eine Ausbildung durchzustehen. In D sollen am besten alle zur Hochschule und studieren. Nonsens hoch drei.

Natürlich bleiben viele Ausbildungsplätze unbesetzt

denn sie lohnen sich oft nicht.

Entweder, weil die Branche mehr ausbildet, als sie später einstellt. Hier werden Azubis als billige Arbeitskraft ausgenutzt. (Und die Zeit der Quereinstiege ist vorbei, dafür ist der Arbeitsmarkt zu gesättigt.)

Oder weil klar ist, dass man auch nach abgeschlossener Ausbildung von dem Job keine Familie ernähren kann. In immer mehr Branchen verdient man ausgelernt nur unwesentlich mehr als den Mindestlohn, spätestens wenn man nur über Leiharbeit unter kommt (das mag auch regional unterschiedlich sein). Und das ist viel zu wenig, um zum Beispiel Altersarmut zu entgehen oder sich einen Lebensstand deutlich oberhalb der Grundsicherung zu finanzieren.

Ich bin sicher: Wären diese Berufe attraktiv gäbe es dort auch keine Gefahr für einen Fachkräftemangel.

Die Wirtschaft fordert mehr

Die Wirtschaft fordert mehr Deutschkurse!! Wie wäre es damit selber welche zu Organisieren!So zeichnet sich immer mehr das Bild der billigen Arbeitskräfte ab!!Nix gegen Ausländer,aber gegen gierige Betriebe die den Nutzen ziehen und nichts dafür tun!Was kann man denn heut schon mit 200€ anfangen? Eine Monatskarte für den Nahverkehr verschlingt da schon locker die Hälfte!Der Flüchtling bekommt diese vom Amt!Das Problem verursacht und Merkel sorgt für eine Firmenorientierte Beseitigung des Problems auf kosten der Allgemeinheit!!!

Flüchtlinge füllen die Lücke

Na gut, warum nicht. Für diese Menschen macht manch eine Ausbildung mehr Sinn als für einen Deutschen.
Da diese Menschen unser Land gemäß geltendem Recht wieder verlassen müssen ist das nicht nur eine gute Beschäftigung sondern auch eine Art Entwicklungshilfe.
Gerade Wissen aus der Baubranche wird hoffentlich bald in Syrien hochgefragt sein.

Vor allem in den Branchen, in denen mehr ausgebildet als übernommen wird ist das eine sehr gute Lösung.

Die massiven Probleme, die wir in unseren deutschen Entlohnungsstrukturen haben lösen sie freilich nicht.

Wieviele Jugendliche sind denn ohne Ausbildung?

In welchen Berufen fehlen denn die Auszubildenden?
In den Berufen der „Körperpflegebranche“, denen man auch mit Ausbildung kaum mehr Lohn bekommt als Harz4?
In den Berufen, in denen man so wenig verdient, dass als Rente nur die Grundsicherung bleibt?
Wieviele Jugendliche haben denn keine Ausbildungangebot bekommen oder wahrgenommen?
Wieviele Menschen unter 30 sind Arbeitslos und bekommen auch von Arbeitsagenturen weder eine Ausbildung noch eine Weiterqualifizierung? Lieber wird gefordert aber kaum gefördert!
Warum werden ältere Arbeitslose nicht Ausbildungsfähig gemacht?
Natürlich nicht für lächerliche Lehrlingsbezüge.
Sollten wir Jugendliche aus dem Ausland importieren, um die Ausbildungsplätze zu besetzen?
Warum bietet die Wirtschaft nicht selbstständig Sprachkurse an?
Das sind doch Unternehmer. Dann sollten sie etwas unternehmen.
Es wird sicher keine Vorwürfe geben, wenn die Wirtschaft da von selbst tätig wird.
Wie so häufig fehlen wieder mal die Hintergrundinformationen!

So viele Auszubildende wie lange nicht

Dann werden zwangsläufig auch viele abbrechen, da auch viele gar nicht ausbildungsfähig sind und ebenso viele nicht den Bildungsstand besitzen um eine Ausbildung durchzustehen. In D sollen am besten alle zur Hochschule und studieren. Nonsens hoch drei.

Jetzt wird Merkels Großzügigkeit klar

Warum hat sie die Grenzen so wagenweit aufgemacht? Billige, willige Arbeitskräfte für die Wirtschaft. Hat eigentlich mal jemand darüber nachgedacht, wieviel Arbeitslose MEHR wir haben werden, wenn die Industrie mal wieder schwächelt? Dann werden das mehr als 4-5Mio sein! Und Rücklagen kennt die Alo-Kasse nicht, dann steigt halt die Verschuldung exorbitant.

Ein Grund dafür:

Viele Jobs, die früher von Quereinsteigern gemacht wurden, sind jetzt Ausbildungsberufe:
Securities und Nachtwächter waren früher meist Rentner, Ex - Polizeibeamte oder Rocker und Bodybuilder. Heute findet man eher sog. Auszubildende zur Sicherheitsfachkraft, die das für noch weniger Geld machen. Bühnenmeister im Theater war früher eine Zusatzqualifikation, die man nebenher machen konnte. Heute ist das ein Ausbildungsberuf. Manche Veranstaltungstechnikfirmen haben 6 Azubis, einen Chef und eine Sekretärin. Ob das ein Fortschritt ist, sei dahingestellt

13:41 von Gassi

"Hat eigentlich mal jemand darüber nachgedacht, wieviel Arbeitslose MEHR wir haben werden, wenn die Industrie mal wieder schwächelt? Dann werden das mehr als 4-5Mio sein!" Bevor die Flüchtlinge kamen hatten wir bereits knapp 1 Mio. ALG 1 Empfänger und gut 4 Mio ALG2 erwerbsfähige Leistungsberechtigte Empfänger. Mittlerweile schon ca. 6 Mio ALG 2 Empfänger. Mit steigender Tendenz

Die Meldungen

der letzten Tage passen nicht zusammen und wir rund 9 Millionen Menschen die keine Arbeit haben, davon 6 Millionen H4 und der Migrantenanteil bei H4 steigt ständig 2,5 Millionen Arbeitslose und 1 Million unterbeschäftigte.
Erst gestern wieder die Meldungen.

Das ist einfach Fehler die immer weiterlaufen schön reden für den Bürger.
Man sollte sich aber dann bei den Medien mal einig sein wer nun die Wahrheit schreibt oder gepachtet hat.
Langsam wird es etwas komisch, gestrige Erhebung stand die AfD schon 15,5 oder so was in der Richtung kann es sein das der Anteil der Bürger die nicht mehr alles glauben und die Faxen langsam dicke haben immer mehr werden.
Oder woran liegt das ?.

"Anwerbeabkommen"?

Ich bin mir nicht sicher, ob wirklich alle Flüchtlinge nach Wegfall ihrer Fluchtgründe bzw. aufgrund fehlender Anerkennung das Land wieder verlassen sollen.

Die deutsche Wirtschaft hatte sich auch nach Ablauf der Zweijahresfrist aus dem Anwerbeabkommen, die die Bundesrepublik mit der Türkei vereinbart hatte, dafür stark gemacht, die gerade angelernten Gastarbeiter weiter zu behalten. Sicherlich nicht aus politischen oder Entwicklungshilfegründen.

Das Problem dabei sehe ich weil der Bedarf an Arbeitskräften in einer hochtechnisierten Welt sehr stark schwankt und wenn die Flüchtlinge nach Bleibezusage arbeitslos werden, ohne nennenswerte Beiträge in die Sozialkassen gezahlt zu haben aus diesen alimentiert werden.

Andere Staaten behalten ausländ. Beschäftigte so lange, bis diese nicht mehr beschäftigt werden können, danach erfolgt die Ausweisung - zum Teil ohne Rentenzahlung. Dieses Verfahren würde ich zum Schutz der Sozialsysteme - mit monatl. Rentenausgleichszahlung - befürworten.

Warum nicht ausbilden?

Wir brauchen mit Sicherheit mehr Handwerker als Studierte,die sich allzu oft nach überlangem Studium in Gelegenheitsjobs oder endlosen Befristungen wiederfinden.

Und wenn unsere Jugendlichen nicht mit den Anforderungen zurechtkommen..warum keine Asylanten (sofern die nicht während der Ausbildung plötzlich abgeschoben werden)?

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