Ihre Meinung zu: Geburtenanstieg in Deutschland setzt sich fort

28. März 2018 - 8:55 Uhr

In Deutschland sind erneut mehr Babys zur Welt gekommen. Im Jahr 2016 stieg die Zahl der Geburten auf mehr als 792.000. Der Aufwärtstrend setzt sich damit im fünften Jahr in Folge fort.

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Kommentare

Schon erstaunlich

3 Prozent zu 25 Prozent ist ein gewaltiger Unterschied, das sollte der Staat sich merken und jetzt schon mal die Schulen und Kindergartenplätze für die 800 000 Tausend anfangen zu bauen denn bis das fertig ist sind die Kinder wohl mehr als 3-7 Jahre wo das alles gebraucht wird.
Und nicht vergessen auch noch größere Wohnungen bei Familienzuwachs werden benötigt, aber welche die auch die Familie mit einem Verdiener bezahlen kann, einer muss ja derweil auf die Kinder aufpassen.

Es gäbe noch eine Reihe Tipps auf der Staat achten müsste, aber da reichen die Buchstaben nicht hier nicht.
Mal sehen wann wir 85 Millionen erreichen und ob die Prognosen stimmen.

Ein trauriges Ergebnis, wenn

Ein trauriges Ergebnis, wenn man mal die Überbevölkerung der Erde berücksichtigt.
Wie gedenkt die Politik diese Fehlentwicklung zu bekämpfen?
Und viel wichtiger: Wie gedenkt die Politik dafür zu sorgen, dass alle Kinder Kindergartenplätze und auch Schulplätze bekommen?
Wie wird vorgesorgt, dass genug Erzieher, Lehrer, Sozialarbeiter und Schulpsychologen zur Verfügung stehen?
Ach so, das klappt ja schon seit Jahren nicht!
Sind jetzt die Eltern zu dumm, dass sie sich aufs Kinderkriegen verlegen, obwohl die Versorgung der Kanzlerin nder nicht einmal Ansatzweise gesichert ist?
Oder sind die Politiker zu dumm, weil sie sich eben darum in keinster Weise gekümmert haben und dies bis heute nicht tun?
Dazu wäre hier ein Interview mit den zuständigen Ministern fällig , um deren Pläne zur Verbesserung der Situation von Kindern zu erfahren und wie sie diesen Babyboom schnellstens wieder zurückfahren wollen!
Ist denn schon statistisch ausgerechnet, wieviele der Babys der Armut anheimfallen werden?

Zahlenergänzung

Mütter mit deutscher Staatsangehörigkeit haben pro Frau 1,64 Kinder, ausländische Mütter pro Frau 2.28. So viel zur demographischen Entwicklung durch Zuwanderung. Quelle: Welt.de

Demokratie und Demographie

Demokratie hat mit Zahlen- und Mehrheitsverhältnissen zu tun. Wenn ausländische Mütter signifikant mehr Kinder bekommen (2,28 im Vergleich zu 1,46), dann wirkt sich das in 18 Jahren auch auf Wahlverhältnisse etc. aus und wirkt damit prägend für unsere Gesellschaft. Insofern wäre eine Statistik interessant, wie viele der Kinder Muslime sind, weil deren Wahlverhalten sich vermutlich in Zukunft auf viele Grundentscheidungen in unserer Gesellschaft auswirken wird.

Na toll, Deutschland stirbt

Na toll, Deutschland stirbt nicht aus. Dann können die Rentenkürzungen der Agenda ja wieder rückgängig gemacht. Sämtliche Argumente der Demographiekeule gehören in den Orkus. Hinzukommen wird eine noch höhere Steigerung der Produktivität (Industrie 4.0), so daß massive Renten - (und Lohnerhöhungen) für einen Sozialstaat zwingend werden.

"Geburtenanstieg in Deutschland"

"607.500 neugeborene Kindern haben Mütter mit deutscher Staatsbürgerschaft,"

Ja das wären ja auch die Mütter die zwei Staatsbürgerschaften haben........

Ja das dürfte

nun niemand mehr verwundern.

Folge der Masseneinwanderung

Es ist nun einmal ein Fakt, dass der Geburtenzuwachs aufgrund der Masseneinwanderung aus anderen Kulturkreisen erfolgt. In diesen patriarchalischen Kulturen sehen Männer zahlreichen Nachwuchs als Ausdruck ihrer Männlichkeit. Daher weisen Frauen, die über ihren Körper nicht selbst bestimmen können, eine höhere Geburtenrate auf.

Warum man dies als "Erfolg" verbuchen soll bleibt mir schleierhaft.

Ich möchte nicht in die rechte Ecke unken aber wer ;welche

bekommen mit dem Optimismus Kinder? Eingeborene oder Neueingeborene? Beides ist erfreulich bietet aber oder wirft Fragen auf. Aber nicht bitte das nachher wenn sich die Nationalen dem Thema bemächtigen weil es keiner ansprechen wollte.Klar sind wir alle nur Menschen ;Weltbürger;Europäer usw. aber wir leben nun mal hier unter Regeln u. Bedingungen die es möglich machen müssen sich die Einstellung leisten zu können. Wenn da was aus dem Gleichgewicht;Ruder läuft war das nie gut!Ich möcht keinen Erdogan;Assad;Orban oder rein katholischen Polenstaat usw. haben.

Schon heute ...

... verfügt Deutschland nicht über genügend Kitaplätze. Erzieher und Lehrer fehlen und Fachfremde müssen die Lücken füllen. Schulen sind marode und für die Sanierung fehlt angeblich das Geld, von einem Ausbau ganz zu schweigen.

"Mütter mit ausländischer

"Mütter mit ausländischer Staatsangehörigkeit haben 184.660 Kinder geboren..."
auf anderen Nachrichtenportalen zu lesen

Knausrig mit den eigenen Kindern

Deutschland gibt sich Mühe Eltern zu unterstützen, kann aber nicht verbergen, das Kinder im Grunde nur ein ungewollter Kostenfaktor sind. Eltern von Zwillingen, Drillingen, Mehrlingen im Allgemeinen bekommen beispielsweise nur Elterngeld für ein (!) Kind. Hat das unser Staat wirklich nötig? Wieso spart man denn bitte an dieser Stelle? Gleichzeitig fließen Milliarden in die Rettung von Banken oder Versorgung von Flüchtlingen.

Und obwohl gerade im Fall von Mehrlingsgeburten viel Zeit der Eltern und viele Hände nötig wären bekommen die Eltern auch nur Elternzeit für ein Kind. Und ein Teil der Elternzeit geht da meist schon für die ersten Wochen im Krankenhaus drauf, denn Mehrlingsgeburten sind in der Regel Brutkastengeburten.

Deutschland meint es einfach nicht Ernst mit dem Thema Kinderland. Millionen sind von Kinderarmut betroffen, dennoch geht es für die deutsche Politik vornehmlich um Rentenerhöhung. Wer seine Politik auf die Alten ausrichtet, verliert die Kinder.

@ der dickewisser / 10:32

"dann wirkt sich das in 18 Jahren auch auf Wahlverhältnisse etc. aus"

Richtig! ... Die einen antworten darauf mit Angst und Ablehnung, was das von Ihnen vermutete Ergebnis, eher noch beflügeln wird. ... Andere wiederum antworten darauf mit Integration und gegenseitige Wertschätzung!

Denn, den Nachbarn den man gut kennt, den man vielleicht als Freund hat, aber zumindest der einen im Treppenhaus oder im Suppermarkt um die Ecke auch mal Grüßt - vor dem braucht man keine Angst haben, und wiederum der wird auch keinen Grund haben hier Hass und Missgunst zu verbeiten und einen Gottesstaat auszurufen. ... Oder wie handhaben Sie das mit Ihren Deutschen Nachbarn!?

10:41 von Einfach Unglaublich

so isses! ich kann das nur nicht in so schöne worte kleiden

nochmals @ Kopfmensch

Beim zweiten Lesen Ihres Beitrags fällt mir auf, wie heftig Sie auf eine sachliche Feststellung meinerseits reagieren. Ich denke die "Angst" liegt eher auf Ihrer Seite; und zwar die Angst davor, Aspekte ins Licht zu rücken, die man gerne einfach nicht sehen will. Ist das so?

was lernen wir?

der unterschied in zahl der geburten und geburtenrate zwischen frauen mit deutscher herkunft und frauen mit migrationshintergrund ist signifikant, um es mal hoeflich zu formulieren.

genau das waren immer die argumente aus dem rechten spektrum. genau das wurde immer aus dem linken spektrum als panikmache und falsch kritisiert.

und nun zeigt sich immer mehr. deutschland wird eine ganz entschieden andere bevoelkerungsstruktur bekommen. das ist ein fakt, der sich nicht mehr wegdiskutieren laesst.

das kann man (und frau natuerlich auch) gut oder schlecht finden, das wird oertlich noch einmal mehr oder weniger drastisch ausfallen, aber diesem land fehlt die grundsaetzliche debatte, gilt es sozusagen als gesetzt, dass wir alle dies gut zu finden haben oder gibt es das recht, zu sagen, ich finde das nicht gut, ich moechte das so nicht?

in den usa ist es bereits so weit, dass in manchen gegenden gesagt wird, findet euch damit ab, dass nun die hispanozuwanderer den ton angeben.

ach, wie schön

Überbevölkerung ist offenbar hauptsächlich in theoretisches Problem, bzw eines, für das andere Länder bitte eine Lösung suchen sollen...
Wenn es dann um den konkreten Fall geht, freut "man" sich über eine positive Entwicklung, wenn die Geburtenrate wieder steigt und steigt und steigt...
Dann müssen sich Politiker keine Alternativen für unser Rentensystem überlegen.
Alleine während meiner Lebenszeit wird sich die Erdbevölkerung fast verdoppelt haben. Mit allen sich immer weiter verstärkenden Folgen wie Energieverbrauch, Landverbrauch, intensive Landwirtschaft, Vermüllung der Meere, Artensterben, Klimawandel, Massentierhaltung und und und.
Hauptsache, es wird immer mehr, bis wir beim Abholzen der Wälder irgendwann auf der anderen Seite ankommen und bemerken: oops, hier ist auch schon alles weg! Und zugebaut...
Ich kann an einer langsam abnehmenden Bevölkerung nichts schlimmes sehen...

@ derdickewisser: Danke für diese Richtigstellung

"Mütter mit deutscher Staatsangehörigkeit haben pro Frau 1,64 Kinder, ausländische Mütter pro Frau 2.28. So viel zur demographischen Entwicklung durch Zuwanderung. Quelle: Welt.de"

Vielen Dank für dieses Kernelement!

Ohne diese Zahlen hat man es nur vermutet. Die Deutschen werden also weiterhin weniger (das sehe ich erstmal relativ neutral) und der Anteil Menschen mit Migrationshintergrund steigt immer schneller an.

Langfristig steuert unser Land damit in eine Richtung, die die Noch-Mehrheit der Deutschen nicht will. Das hat nichts mit Rassismus zu tun. Es geht um gesellschaftliche Selbsterhaltung.

Da braucht mir Frau Merkel auch nichts besser zu erklären. Ich möchte das nicht.

@ tagesschau: Es ist schade, dass diese Information vorenthalten wird. Es ist definitiv nicht gelogen, aber bewusst vermieden worden, den Ist-Zustand vollständig darzustellen.
Ich merke immer öfter, dass ich mich auf Sie als Informationsmedium nicht verlassen kann.

Deutschland gibt sich Mühe Eltern zu unterstützen, kann aber nicht verbergen, das Kinder im Grunde nur ein ungewollter Kostenfaktor sind.
@TrautSich, eine traurige Einstellung zu eigenen Kindern zeigen Sie da: "Ein ungewollter Kostenfaktor, den Deutschland nicht verbergen kann"
Kinder muss man nicht haben. Vielleicht ist das aber gerade auch ein "Kostenfaktor", für die Allgemeinheit und nicht nur für die Kinderlosen. Kosten≈Geld!

Was Armut ist haben viele längst vergessen. Es gibt kaum einen Sozialstaat, der zunehmend mehr Geld, gerade für Kinder und Familien in die Hand nimmt. Die Bundesrepublik heute, eine Anspruchsstaat. Die Übertreibung der Armutsbeschreibungen nimmt zu. Für einige gehört das neueste Smartphone schon zur Bedingung für die gesellschaftliche Teilhabe.

Wer zeigt noch die Lage der Generation der Kriegs- und Nachkriegseltern und ihrer Kinder auf? Auf diesen Familien lasteten die Kriegstraumata und wirkliche Armut! ..und sonst auf der Welt!

@derdickewisser / 11:38

... da liegen Sie falsch! ...

Sie und Andere hier, äußern keine "sachliche Feststellung" sondern eine krude Spekulation darauf, was in ihrem Kopf in 18 Jahren Abstand zum Heute ggf. sein könnte.
Den Weg wie Sie dahin kommen - das, worauf Sie spekulieren - habe ich Ihnen bereits erklärt. Und wenn Sie daraus nicht verstehen, daß letztendlich Sie selbst des Problems Lösung sind, dann wird es wohl auch so kommen wie Sie's so voraussagen!
Einen Grund zur Beschwerde haben Sie dann allerdings nicht!

Schade, daß hier die Moderation meine vorigen, satirisch vormulierten Beiträge nicht zugelassen hat.
Wäre sicher ein interessantes Spiegelbild für Manch einen hier gewesen. ... Schade!

@spetzki Ich hoffe doch das

@spetzki

Ich hoffe doch das Sie sich nicht nur über die Tagesschau informieren. Das reicht in der heutigen Zeit leider nicht mehr aus, hier wird sehr selektiv Berichtet und vieles was andere Redaktionen berichten taucht bei der TS gar nicht erst auf.
2 Beispiele aus der jüngsten Vergangenheit: der riesige Kinder Missbrauch über Jahrzehnte in Telford, England oder die mobile Bombenwerkstatt samt 100Kg Sprengstoff die man bei linken Aktivisten in Thüringen gefunden hat und diese Woche den Landtag beschäftigt hat.

@ spetzki 11:56

Wenn Ihre Aussage und auch die von anderen hier zu diesem Thema nicht blanker Rassismus ist, dann ist die Erde eine Scheibe. Armes Deutschland.

Gibt es Zahlen zu den Einkommensverhältnissen ...

... und Erwerbsquellen der Familien der Neugeborenen?
Dies wäre m. E. wichtig, um künftige Belastungen der Sozialsysteme besser abschätzen zu können.

@gman 13:35

Natürlich war die Armut nach dem 2. Weltkrieg eine andere, als die, die heute Kinder bedroht. Ganz zu schweigen von der weltpolitischen Bedrohung der Bombe, die sicher auch die Einstellung zu Kindern beeinflusst hat.

Andererseits war diese Armut nach einem Jahrzeht Vergangenheit und wurde abgelöst von einer Völlerei und Zukunftsoptimismus der nahezu ein halbes Jahrhunderte andauerte. Gleichzeitig waren gesellschaftliche Normen einfach: Frau zuhause, Mann arbeitet für die ganze Familie. Gearbeitet wird wochentags, danach ist Feierabend.

Heute ist die Welt eine komplexere, Mann und Frau arbeiten, Kinder werden in Einrichtungen betreut. Einen wirklichen Feierabend gibt es noch in den wenigsten Berufen.
Unsere Kinder rüsten wir für den globalen Wettbewerb, neuerdings ganztags. Dazwischen Vereine zum Erwerb der Sekundärtugenden.
Die Armut von der Kinder heute bedroht sind ist eine andere. Die Eltern haben schlichtweg keine Zeit mehr für ihre Kinder.

@Abydos 11.40 Uhr

Ich kann mich nicht erinnern, dass "das linke Spektrum" jemals in Abrede gestellt hätte, dass die Geburtsrate bei Familien mit Migrationshintergrund höher ist, als bei dt. Staatsbürgern.

Nur die Interpretation der Zahlen ist bei links und rechts halt unterschiedlich. Mich würde z. B. Brennend interessieren, wie die Geburtenrate nach Bildungsstand und Einkommen wäre. Ich vermute mal, dass Unterschiede bezogen auf diesr Kriterien nicht mehr so hoch sind. Und der Anteilvon Menschen mit geringer Bildung+Einkommen ist bei Ausländern nun mal wesentlich höher als bei Deutschen.

Auch wenn man sich Kriminalstatistiken ansieht fällt auf, dass weniger Nationaltät sondern viel mehr Bildungsgrad und Einkommen Einfluss haben. Wenn Seehofer also unser Land so sicher wie Bayern machen möchte, muss er nicht für schnellere Abschiebungen sorgen, sondern dafür, dass in gesamt D die Bildungs- Beschäftigungs- und Einkommensverhältnisse wie in Bayern wären. Daran besteht aber bei ihm 0 Interesse

@Kopfmensch um 13:36Uhr

Möglicherweise hat der User @derdickewisser tatsächlich eine undefinierbare Angst? Aber ist das schon Grund genug, ihn und seine Angst ins Abseits zu stellen? Was ist, wenn Ihre löblichen und sehr optimistischen Erwartungen nicht eintreten? Wie so oft sind Sie dann bestimmt wieder falsch verstanden worden, oder? Wie wäre es, wenn Sie sich die Mühe machen würden, mit Fakten und Mathematik vorhandene diffuse Ängste zu zerstreuen?

Großes Problem

Viele Länder können bei der Überbevölkerung ihre Geburtenrate nicht mehr unter Kontrolle halten. China mußte es mit aussergewöhnlichen Maßnahmen versuchen.

Wir steuern immer mehr in die Sackgasse. Unsere Infrastrukturen werden bald nicht mehr reichen. Wir haben nicht genug Lehrer, Ärzte, Anwälte, Polizisten, die diese neue Generation versorgen können. Es wird immer mehr an Ausbildung, Gesundheit, Sicherheit, Rechtsstaatlichkeit fehlen.

Wir entwickeln uns langsam aber sicher zurück.

@ von Kopfmensch um 11:23

"Denn, den Nachbarn den man gut kennt, den man vielleicht als Freund hat, aber zumindest der einen im Treppenhaus oder im Suppermarkt um die Ecke auch mal Grüßt - vor dem braucht man keine Angst haben..."

Mit Verlaub - ich finde Ihre Theorie sehr blauäugig!
Die Geschichte ist voll von Beispielen bei denen gerade dies geschehen ist (vormals gute Nachbarn wurden zu Gegnern).
Ob im Nazideutschland oder wie diese Woche wieder in Frankreich (antisemitischer Mord an Holocaust-Überlebender)

@ karlheinzfaltermeier / 14:05

... derdickewisser & Andere hier stellen Ihre Ängste stelbst in's Abseits! Und zwar dadurch daß Sie genauso darauf beharren die einzige Wahrheit zu äußern, wie Sie es denen vorwerfen die
die Welt nun mal nüchterner sehen und aufgestellte Behauptungen hier auch als solche bezeichnen. Dadurch, daß Sie Ihre Bedenken gegenüber der Zukunft zum Maß aller Dinge machen und dabei sich der Teilhabe und der Mitgestaltung verschließen.

Natürlich darf jeder seine Ängste haben und auch äußern! Aber warum muß sich Politik automatisch und sofort nach den Ängsten Derer richten, die sie am lautesten und am rücksichtslsoten herausschreien?
Ängste spielen sich zuallererst im Kopf ab, und wenn Mensch etwas aus seiner Geschichte lernen kann ist es, daß Ängste leicht zu misbrauchen aber auch mit Wissen und Erfahrung leicht zu überwinden sind.

Hier nehm ich sie auch gern an die Hand! Nur das bedingt, daß Sie es zulassen Migranten genauso zu behandeln wie Ihren deutschen Nachbarn.

@ Knistert / 14:12

... großes Fragezeichen! ... Würde mal gern mehr über Ihr Nachbarschaftsverhältnis in Erfahrung bringen. ...

Wohne selbst in einer Kleinhaussiedlung in eienr großen, großen Stadt. Vor 3 Jahren ist mal eingebrochen worden! Vergesse trotzdem manchmal Nachts die Haustür abzuschließen weil fühl mich wegen der Nachbarschaft eher wie auf nem Dorf wo Jeder Jeden kennt.

Seit 2 Jahren Flüchtlingsheim um die Ecke. Kenne die Leute dort! Ihre Ängste, Ihre Sorgen! Ihre Wünsche für die Zukunft! Habe übrigens gelernt, daß die Leute im Heim oft mehr Dinge wie Freiheit, Rechtsstaat und Demokratie zu schätzen wissen als wir selbst. Und das obwohl sie in ihrer Situation - dem Getrennt sein von der Familie, dem Verwaltet werden und den damit einhergehenden Enttäschungen - oft genug allen Grund dazu hätten sich zu beklagen.

Die Sache fängt im Kopf an.

Das dringendste Problem.

Bevölkerungsschwund ist das größte Problem, vor allem das einer alternden Gesellschaft. Es wundert mich, dass es nicht öfter auf der politischen Agenda steht. Ich bin mir sicher, dass noch nicht allee Möglichkeiten ausgeschöpft sind, die Geburtenrate anzuziehen. Zuwanderung kann dieses Problem auch nicht lösen, da es nun mal meistens keine Babies sind, die migrieren.

Geburtenanstieg in Deutschland setzt sich fort

Und das in einer Zeit, in der überall auf der Welt der Kampf um die begrenzten Ressourcen begonnen hat.

1,5 noch weit vom Bestandsniveau

Das Bestandsniveau liegt bei 2,1/Frau. Die 1,4 hatten wir seit Mitte der Siebziger.
Ich sehe schon die Kultusministerkonferenz schwitzen, wenn diese durchrechnen wie viel Lehrkörper in den nächsten Jahren verrentet werden und die Anzahl der benötigten Neuzugänge. Vorher müssen natürlich noch einige Milliarden Euro in Schulen - Gebäude und Inventar - gesteckt werden.

1900 hatten wir bei einer

1900 hatten wir bei einer Flaeche von 540.743km² 56.367.178 Einwohner.

Heute haben wir bei einer Flaeche von 357.112km² 82.521.653 Einwohner.

Also ein bisschen Luft nach unten haben wir schon noch, bevor man sich Sorgen machen muesste, denn ausgestorben sind wir auch in den letzten 100 Jahren nicht, trotz den vielen Kriegstoten in 2 Weltkriegen.

Sprich ein bisschen schrumpfen taete uns vielleicht sogar ganz gut - gerade auch im Hinblick darauf, das in Zukunft weniger, dafuer jedoch deutlich hoeher hochqualifizierte Arbeitskraefte benoetigt werden.

@Kopfmensch um 15:48Uhr

Danke für Ihre Erläuterungen, die ich irgendwie sowohl erwartet habe, als auch schon von anderen Usern her kenne. Leider haben Sie meine Frage ignoriert! Was ist, wenn sich die vagen Befürchtungen des @derdickewisser eintreten bzw. sich Ihr Optimismus nicht bestätigt? Zucken Sie dann mit den Schultern, nach dem Motto:"Man kann sich ja mal irren" oder "Ich habe nie gesagt, daß ich die Zukunft kenne" oder einfacher "Pech gehabt"?

Die Babies sind an Allem schuld

Natürlich - weniger Babies, mehr zu essen für Alle. Das scheint die akzeptierte Logik zu sein. Aber warum gibt es eigentlich nicht genug Nahrung, warum müssen Leute hungern? In Indien z.B. gehen jedes Jahr knapp 40% der Getreideernte wegen falscher Lagerung und mangelnder Transport-Infrastruktur verloren, um die 20 Millionen Tonnen! Und wieviel gutes Essen jeden Tag weggeworfen wird - damit könnte man locker noch 2 Milliarden Menschen ernähren. Falsche Politik bei der Landverteilung/Landwirtschaft durch gierige Diktatoren, EU, Subventionen, Interessen - die Probleme sind doch bekannt! Die Chinesen bereuen bereits ihre 1-Kind-Politik, weil mit wachsendem Wohlstand kaum noch jemand Kinder haben will. Wer die Geburten beschränken will, macht es sich zu einfach. Und 1,64 ist ja auch nicht gerade toll, zur Selbsterhaltung sind mind. 2,2 nötig.

Fakten werden es zeigen

Wir werden uns noch wundern, wenn die Geburtenstatistiken mal ehrlich ausgewertet und veröffentlich werden. Ich wünsche Deutschland für die selbstbestimmte Zukunft alles Gute, bezweifele aber, dass alles gut wird.

Unglaublich...

wenn man die Kommentare liest:
Pessimisten und Populisten aller Länder vereinigt Euch hier im Forum...
Liebe „Alles schlecht Redner“, wer Kinder als Kostenfaktor sieht hat ganz sicher keine und kennt dieses Glück nicht und wer Kinder für rechten oder linken Populismus nutzt... da fehlen mir die Worte die die Redaktion durchgehen liese... Ich wünsche Allen einen schönen Abend, mehr Optimismus, weniger Angst und daraus entstehender Hass u.v.m.

@Kopfmensch

Danke für Ihre Kommentare. Ich bin sicher, derdickewisser und andere vergleichbare Kommentatoren hier haben sich ihr Leben lang hinter den Mauern ihrer kleinen Behausung verschanzt, stets in der Angst, dass ihnen von bösen Menschen ihr Hab und Gut genommen wird. Sie haben bestimmt niemals wirklich Kontakt zu anderen Kulturen und Religionen gehabt und begegnen allem "Fremden" mit Misstrauen und Missgunst. Wie traurig

Eine schlechte Entwicklung

Meiner Meinung nach ist Deutschland eine kinderunfreundliche Nation und zu viele Kinder bedeuten ein Armutsrisiko. Die deutschen Mitbürger und Mitbürgerinnen haben gelernt damit umzugehen und setzen i.d.R. wohlüberlegt Kinder in die Welt. Das trifft aber für unsere "Neuzugänge" nicht zu. Kinder bedeuten Kindergeld (gibt es in der Heimat nicht); Kinder bedeuten Abschiebehindernis und Kinder bedeuten eine bessere Grundversorgung. Wenn das mal kein Anreiz ist? Der deutsche Steuerzahler darf die Zeche zahlen und das finde ich persönlich nicht richtig.

Geburtenanstieg in Deutschland setzt sich fort ...

Das heißt, der Trend die ganze Welt zuzubetonieren setzt sich auch ungebrochen fort, der Trend die halbe Welt mit Schweinställen zuzustellen und die andere in Gülle zu ersäufen besteht auch weiter, die Messerstechereien gehen auch weiter wie bisher, Daimlers und Brabus Umsatz geht ebenfalls ungebremst weiter - alles was wir hassen und unergözlich finden geht so weiter und alles was nicht, schrumpelt vor sich hin, als da wäre, die ganze natürliche Natur, die ganze menschliche Natur und die ganze Kultur.
Na gut, schön das wir auf längere Sicht alle Tot sind.

um 10:18 von nie wieder spd

>>"..Ein trauriges Ergebnis, wenn man mal die Überbevölkerung der Erde berücksichtigt. Wie gedenkt die Politik diese Fehlentwicklung zu bekämpfen?.."<<

Ich bin da voll Ihrer Meinung. Die Erde ist jetzt schon 5,5 fach überbevölkert und die armen Länder legen von den Bevölkerungszahlen noch drastisch zu. Afghanistan hatte in den 70zigern so 12 Mio.; jetzt über 30 Mio.. Die nordafrikanischen Länder werden sich in den nächsten 20 Jahren von der Bevölkerungszahl her verdoppeln; das westafrikanische Niger bereits in 15 Jahren. Statistisch kommen dort auf eine Frau 6,1 Kinder. Die Meere sind jetzt schon überfischt und das größte Raubtier auf der Erde ist der Mensch. Und da freuen sich Menschen das in irgendeinem Land die Bevölkerung zulegt? Ich freue mich darüber nicht und deshalb wird vielleicht auch verständlich warum ich die Linke mit ihrer grenzenlosen Migrationspolitik, die eine solche Entwicklung noch unterstützt, nicht mag.

man sollte nicht vergessen..

dass diese zahlen erklaerlich sind auch aus dem fakt, dass wir uns jetzt in der zweiten generation nach dem babyboom der fruehen 60er jahre befinden.

dieses lokale maximum wirft in jeder nachfolgenden generation schattenmaxima auf, die weniger hoch und breiter werden, bis sie nicht mehr auszumachen sind.

mich wundert, dass davon im beitrag keine rede ist (wenn ich's nicht ueberlesen habe).

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