Ihre Meinung zu: Warum ist die Bahn woanders pünktlicher und besser?

22. März 2018 - 21:36 Uhr

Die Deutsche Bahn räumt selbst ein, dass es ihr an Qualität und Pünktlichkeit fehlt. Warum klappt das in der Schweiz, Japan oder China besser? Was kann Deutschland von diesen Ländern lernen? Von Dominik Lauck.

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Kommentare

Ja, bei der Bahn liegt vieles

Ja, bei der Bahn liegt vieles im Argen, und nicht nur bei der Bahn.

"Warum ist die Bahn woanders besser?"

.

"99 Prozent aller Züge kommen in Japan, China und Taiwan pünktlich an. Und als unpünktlich gilt dort bereits eine Verspätung von einer Minute. Obwohl die Deutsche Bahn Züge bis sechs Minuten Verspätung noch als pünktlich definiert, erreichen hierzulande noch nicht mal 79 Prozent aller Fernzüge ihren Zielbahnhof rechtzeitig."

.

Vieleicht liegt es ja einfach nur daran dass unsere Politiker aus der Bahn eine AG gemacht haben. Also ein Unternehmen das Profitorientiert arbeiten muss. Das müssen die anderen hier genannten Bahnunternehmen nicht.

Abgefahren

Manchmal würde es schon helfen, wenn der Zug nicht stundenlang im Gleis darauf lauert, dass der Zeiger von Minute zu Minute weiterspringt. Wenn man dann einen Anschluss kriegen muss, immer auf die Uhr guckt und von Anfang an weiß, dass man im nächsten Bahnhof mal wieder mit fliegendem Schal und Koffer zum anderen Gleis hecheln muss, hält sich die Begeisterung für das Zugreisen sehr in Grenzen.

ICE und IC

Man hat viele Jahre lang ständig neue ICE-Züge bestellt, die die ältere IC-Züge ersetzten. Dennoch hat man nicht mehr genügend viele IC-Wagen und IC-Lokomotiven. Warum wohl? Man hat sie alle verschrottet. Und so lässt man systematisch IC-Entlastungszüge am Freitag und Sonntag fahren, die lächerlich wenige Wagen haben und damit dann überfüllt sind.
Neulich fiel ein ICE wegen Defekt aus und wurde durch einen viel kürzeren IC ersetzt. Meine Frage, ob man diesen nun it einem IC-Fahrschein benutzen dürfe, wurde sehr arrogant abgebürstet. Nein, man benötige selbstverständlich einen ICE-Fahrschein, denn diese Verbindung gäbe es doch sonst gar nicht. Es gibt offenbar auch noch einen "Zuschlagswahn der Deutschen Bahn." Der allerdings scheint bei der Schweizer Bahn unbekannt zu sein.

Warum ist die Bahn woanders pünktlicher und besser ?

"Die Bahn" gibt es nicht. Was es gibt, sind Menschen, die dort arbeiten. Die Frage, die man in diesem Zusammenhang stellen, muss, ist: Ist das Personal genügend schulisch und universitär ausgebildet, und bringen sie auf Grund der Erziehung genug Fleiß, Disziplin, Werte und Interesse mit. Vielleicht ist das ja in anderen Ländern anders ...

Guter Bahnverkehr geht eben

Guter Bahnverkehr geht eben überall, aber im Autoland Deutschland ist es quasi "patriotische Pflicht", Teil der so verzweifelt gesuchten "nationalen Identität", auf das Auto zu setzen. Und seien wir mal ehrlich: Wenn der Deutsche die Wahl hat, gemeinsam mit mehreren Menschen mit der Bahn über einen intakten Planeten zu flitzen, oder allein im schönen, großen SUV über einen verwüsteten Planeten zu brettern....da weiß der Deutsche doch, was er will. Und nein, natürlich nicht nur der Deutsche - eine ähnliche "Straße statt Schiene"-Politik gibt es auch z.B. in den USA. Aber hier geht es nun mal gerade um die Deutsche Bahn und die deutsche Verkehrspolitik...

CH nicht vergleichbar

Die Schweiz ist da schlecht vergleichbar, da nur sehr klein und wenig vernetzt. es gibt nur 2-3 Hauptstrecken die sich kaum kreuzen.

EIN Problem in D sind die Verschleppungen, ist ein Zug von mir tatsächlich pünktlich, so wird irgendwo auf einen verspäteten Zug gewartet. Dann hat der eigene Zug Verspätung und an den nächsten Bahnhöfen warten wieder mehrere Züge... ein Schneeballsystem löst die Lawine aus...

@Zyklop

"Es gibt offenbar auch noch einen "Zuschlagswahn der Deutschen Bahn." Der allerdings scheint bei der Schweizer Bahn unbekannt zu sein."

Stimmt, da gibt es nur IC, keine ICE, aber dafür sind alle gleich teuer- aber auch gleich viel teurer als in D...

Regional eine Katastrophe

Die Deutsche Bahn konzentriert ihre ganze Logistik auf den Fernverkehr und vernachlässigt massiv den Regionalverkehr. Der Service ist grauenvoll, wenn man sich die vielen, geschlossenen Bahnhöfe ansieht. Zugreisende sitzen auf eiskalten Bahnsteigen und es gibt sehr oft keinerlei Unterstellmöglichkeit mehr. Als Schweizer Bahnkunde kann ich nur eines sagen: Deutschland vernachlässigt seine Bahnkunden besonders im Regionalverkehr und setzt zu sehr auf Digitalisierung, anstatt sich um die Pflege alter und solider Anlagen zu kümmern. Es fließt zu viel Geld in die Führungsetagen und das ist nicht nachhaltig. Langfristig wird die Bahn damit gegen die Wand fahren.

Es wurde viel versäumt bei der DB

"Wir brauchen eine politische Entschlossenheit für die Bahn", fordert der Bahnexperte der Grünen-Fraktion im Bundestag, Matthias Gastel. Die Politik habe die Infrastruktur sträflich vernachlässigt und in den vergangenen 25 Jahren auf die Straße statt auf die Schiene gesetzt.""
#
Zulange wurde an der DB der Rotstift angelegt,so kann man das auch " Kaputt sparen " .Bahnhöfe wurden vernachlässig und Bahnlinien eingespart.Das alles sind grobe Versäumnisse.

Warum?

Ganz einfach: Weil es Staatsbahnen sind. In Deutschland dagegen hat die durch rot-schwarz-gelb-grün gewollte Umwandlung der Bundesbahn in eine AG, wie Privatisierungen das immer tun, die Leistung verteuert und verschlechtert.

Und nicht nur Bahn fahren ist

Und nicht nur Bahn fahren ist woanders besser. Jeder der über die deutschen Grenzen schaut weiss das.

@GCE

"Und seien wir mal ehrlich: Wenn der Deutsche die Wahl hat, gemeinsam mit mehreren Menschen mit der Bahn über einen intakten Planeten zu flitzen, oder allein im schönen, großen SUV über einen verwüsteten Planeten zu brettern....da weiß der Deutsche doch, was er will. Und nein, natürlich nicht nur der Deutsche - eine ähnliche "Straße statt Schiene"-Politik gibt es auch z.B. in den USA."

Selten so einen Unsinn gelesen: Die Züge in Deutschland sind voller als die Strassen. Und das deutsche Schienennetz erschliesst fast jedes Kuhkaff. Aber wer 5x Umsteigen muss um von Milchkanne A nach Heuhaufen B zu kommen und davon 3 Anschlüsse verpasst, die dann auch nur stündlich fahren, der ist beim Auto natürlich besser versorgt...

Dagegen gibt es in den USA quasi kein Schienennetz, nur einzelne Strecken....

Und was an einem SUV der 5 L/100km verbraucht schlimmer sein soll als an meinem alten Smart, der 5,5 L bei gleicher Geschwindigkeit benötigt, das erschliesst sich mir nicht...

Unverständliche Finanzpolitik

Wenn ein Unternehmer seiner Firma Mittel für private Zwecke entzieht und dadurch die Firma daran hindert, sich weiterzuentwickeln, würde jeder dem Eigentümer unverantwortlichen Umgang mit Firmengeldern vorwerfen.

Es ist nicht zu verstehen, warum der Bund der Bahn die Finanzen entzieht und ihr dann in fast gleicher Höhe wieder Finanzierungen anbietet. Finanzierung heißt doch Kredit. Das wiederum bedeutet Zinsen, die den Haushalt der Bahn noch zusätzlich belasten, ohne irgendetwas zu bringen. So etwas ist nur bekannt aus - sorry dafür - Geldwäschefirmen.

Warum melkt der Bund eine Firma, die dadurch zugrunde geht und dann beschwert er sich auch noch darüber? Das Interesse des Kunden liegt hier eindeutig nicht auf Seiten der Kunden.

Warum ist die Bahn woanders pünktlicher und besser ?

So wie Japan ein Atomdorf hat, in dem Politik, Wirtschaft, Lobbyisten und andere Interessierte wohnen, hat Deutschland ein Fahrerlager, in dem Politik, Autoindustrie und Lobbyverbaende sitzen.
Dieses Fahrerlager weiss sehr wohl jede, wirklich jede Schwächung des eigenen Produktes zu verhindern.
Dazu gehört es auch den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs zu behindern und zu blockieren wo es geht. Der politische Teil des Fahrerlagers steht nicht mal dazu und haelt Sonntagsreden um so Leute wie mich zu beruhigen.
Die Bahn ist mit politischem Auftrag ueber Jahrzehnte kaputt gespart worden, was soll denn am Ende dabei rauskommen? Es ist alles so gewollt.
Mit der GroKo aendert sich jetzt ein wenig. Es soll das Wort "Daseinsvorsorge" mit der DB in Verbindung gebracht worden sein.

Na denn, was man in Jahrzehnten kaputt macht, kann man nicht in 3,5 Jahren wieder aufbauen, so richtig "Wollen" will ja immer noch keiner, daher der Vorsprung des Auslands.
Gruss, Niccolo

Andere Länder

In Japan brauche ich kein Auto. Ich komme überall pünktlich hin und alles ist sauber. In D brauch ich das Auto, wenn ich wichtige Termine habe. Und sonst? Ärgere ich mich über den schlechten Service, den Schmutz, den Stress durch überfüllte Züge (Ich komme mit meinem Koffer nicht einmal zu meinem reservierten Sitzplatz). Und im Nahverkehr fahre ich bei 2 Personen grundsätzlich mit dem Auto, da trotz Parkgarage deutlich billiger.

Den Versuch die Bahn an die

Den Versuch die Bahn an die Börse zu bringen, bezahlen die Kunden teuer.

In den letzten 3-4 Jahren habe ich keinen halbwegs brauchbaren IC zu Gesicht bekommen.

Heute war übringens ein guter Tag, auf der Hin- und Rückfahrt (400 km) waren beide Züge pünktlich.

Die Planung ist schon veraltet.

Obwohl die Bahn nur ein Investitionsbudget von 300 Millionen hat, wird mit Milliarden Aufwand Stuttgart gebaut. Daneben mit weitere Milliarden Aufwand noch einige andere Luxus -Bahnhöfe. Die Wirtschaftlichkeitsrechnung für dies Bahnhöfe möchte ich mal sehen.
An erster Stelle braucht man ein modernes Haupt-Streckennetz und moderne Züge wo man mit 350 KM die Kunden bedienen kann, damit man wettbewerbsfähig ist. Danach das Anschlussnetz wo man mit zumindest 200 KM auch konkurrenzfähig wäre. Die Bahnhöfe sollten modern und zweckmäßig sein, das reicht. Aber die neue Strecke Berlin - München ist im Vergleich zu China schon veraltet, geschweige die Rhein-Strecke, 6 Stunden von Emmerich nach Frankfurt Flughafen.

Wenns mal nur die Pünktlichkeit wär...

Die Fernzüge sind zumindest an Wochenenden überfüllt. Das Menschen teils stundenlang in den Gängen stehen sehe ich regelmässig (auch weil ich selber da mal stehe). Ebenfalls an Wochenenden regelmässig Staus auf den Autobahnen. Also entweder leben in diesem Land zuviele Menschen (und ich meine keine Flüchtlinge, die sind ja weder mit Bahn noch Auto unterwegs) oder - der politische Wille fehlt. Und zwar sowas von. Da frag ich mich schon wie das Japaner und Chinesen machen, sind ja nicht grad klein, deren Metropolen.
.
Laut Medien ist unsere BW praktisch schrott, unsere Autos müssen wir mit Mogelsoftware verkaufen damit sie sich verkaufen, DB Debakel kann man ja hier lesen und Exportweltmeister sind wir weil wir einen riesigen Niedriglohnsektor haben. Unsere Autos können so billig verkauft werden weil die Industrie indirekt subventioniert wird. Stichwörter Leiharbeit, Werksverträge, Aufstocker...
.
Gibt es eigentlich
noch irgendwas das wir richtig gut können??

Hurra

Die Privatisierung öffentlicher Güter ist eine unvergleichliche Erfolgsgeschichte, ein marktwirtschaftlicher Traum.

In der Schweiz & Japan fährt man Takt Fahrpläne

In Deutschland ist dieses wegen dem CSU Maut Wahnsinn unmöglich.
Jahrzehnte wurde die deshalb Bahn vernachlässigt.
Zu Enge Tunnel,marode Brücken,fehlende
Überhol & Abstellgleise, langsamfahrstellen,
total überlasteste Strecken sind das Problem.
Da reicht eine kaputte Zweifadenbirne an einem Signal und schon kommt der Gau.
Oder eine wartungsarme Weiche welche nicht
geschmiert wird, da die Wartungskräfte diese
Tätigkeit aus Profitgründen nicht bezahlt bekommen.
Das krasseste Beispiel für fehlplanung ist Stuttgart 21, ein liegengebliebener Zug
und schon geht nix mehr.
Außerdem kann man keinen S-Bahn Fahrplan erstellen , da die verspäteten ICs
auch noch durch diesen Murks mit vorrang fahren müssen.

@20:57 von Vroni

Jaja, Privatisierung... Der Bund ist 100%iger Anteilseigner (Quelle Wikipedia). Da ist die Zeile, die DB hat kaum Geld für Investitionen, weil sie Schulden und Zinsen an den Bund zahlen muss, an Sarkasmus fast nicht zu überbieten. Fehlt nur noch, dass das Geld Offshore geparkt wird damit der Bund nicht noch an sich selber Kapitalertragssteuern zahlen muss....

Investitionsquote erhöhen, Planungsrecht reformieren

Es gibt auch positive Beispiele: Die Rottalbahn in unserer Region fährt meistens fast minutengenau. - Doch bei den meisten Strecken ist ein Investitionsstau nicht zu übersehen. Die Politiker verteilen freilich ganz generell lieber soziale Wohltaten, anstatt in die Zukunft zu investieren. Hier wäre ein grundsätzliches Umdenken nötig: Wenn unser Land keine Zukunft hat, ist es mit der Umverteilung eines Tages auch vorbei. Hinzu kommen das Übermaß an Bürokratie und die endlos langen Planungsprozesse. Es wäre Zeit für eine deutliche Beschleunigung.

Das ist wie mit den angedachten Radschnellwegen,

man spricht von der Kür, hat aber noch gar nicht die Pflicht richtig bearbeitet. Fangt doch erst einmal an, die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass grundsätzliches besser wird, dann klappt es auch mit der Qualität und Pünktlichkeit.

Bahnfahren

Gotzeidang bin ich heute nicht auf die sogenanten Bahnzeiten angewiesen,aber die wo Täglich darauf angewiessen sind ,die tun mier Leid.

@ 21:05 von newhope

Überfüllte Züge? Reservierter Platz? Schon mal was von dem Wort Pusher gehört? Das sind die Leute in Japan, die dafür sorgen, dass 1) alle Leute schnell in den Zug kommen, um schnellen Ein- und Ausstieg zu gewährleisten und 2) damit auch wirklich jeder Millimeter Stehplatz genutzt wird. Das sind die Zustände, die wir erreichen müssten, um die japanische Pünktlichkeit zu erzielen.

Zitat: "Und das deutsche

Zitat:
"Und das deutsche Schienennetz erschliesst fast jedes Kuhkaff."

Sie scheinen in einem komplett anderen D-Land zu leben als ich oder andere Forums-User.
Die Bahn hat in den letzten JAHRZEHNTEN tausende Kilometer Strecken stillgelegt - hunderte von kleinen und mittleren Städten sind quasi vom Bahnverkehr abgehängt.

Die Deutsche Bahn ist die einzigste grosse Bahngesellschaft in der Welt die zur gleichen Zeit auch eine internationale Gross-Spedition im LKW-Bereich ist.

Und genau hier "liegt der Hase im Pfeffer" - da man sich in keinster Weise um sein ehemaliges Kerngeschäft kümmert - die DB sieht sich selbst als internationaler Logistik-Konzern und nicht als nationale Bahngesellschaft!

Auch in anderen Ländern

Auch in anderen Ländern ebenso.
Ich nehme an es hat mit der kaputtgesparten Invrastruktur zu tun. Schwarze Null. Schiene und Straßen haben darunter gelitten. Die Kosten werden ein Vielfaches übersteigen., dann sind die Verursacher aber über alle Bergen.
Es gibt auch Pläne die hohen zu erwartende Kosten von privaten Geldgeber zu beteiligen damit diese höhere Gewinne erzielen können als das Geld auf der Bank oder am Markt erzielen können.

@newhope

"Und im Nahverkehr fahre ich bei 2 Personen grundsätzlich mit dem Auto, da trotz Parkgarage deutlich billiger."

DIESE Milchmädchenrechnung würde ich gerne sehen. Kurzstrecken kosten beim Auto (Verschleiss) ein Vielfaches pro KM, aber falls bei Ihnen die Nahverkehrstickets über 5 EUR kosten und das Parken nur 50ct- dann könnten Sie Recht haben...

Aber mein Tipp: Fahrrad nehmen! Ist auch noch gesund...

In der Schweiz kostet ein

In der Schweiz kostet ein Jahr Halbtax (50% Rabatt auf nahezu alle Züge) ungefähr 170 Franken pro Jahr - fast jeder der hier lebt hat das. Ein weiterer Faktor ist, dass das Lohn niveau hier viel höher ist: Bedenkt man das, erkennt man, dass der ÖV in der Schweiz unglaublich günstig ist

@friedrich peter...

"Aber die neue Strecke Berlin - München ist im Vergleich zu China schon veraltet, geschweige die Rhein-Strecke, 6 Stunden von Emmerich nach Frankfurt Flughafen."

Komisch, laut Bahnfahrplan braucht man von Emmerich bis Frankfurt Flughafen aber nur 3-3,5 Stunden. Und einmal umsteigen mit 48 min Zeit- das schafft sogar die Bahn immer...

@ 20:50 von Skywalker

die schwierige Vergleichbarkeit gebe auch ich zu bedenken. Das deutsche Schienennetz mit 43k km ist 8x größer als das schweizerische und 14x größer als das niederländische und damit auch wesentlich komplexer! Selbst das japanische mit 27k km ist kleiner. Die japanischen Züge sind auch deshalb pünktlicher weil Personen- und Güterstrecken getrennt sind. Das wird in DE wohl kaum umsetzbar sein. Vielleicht sollte man in DE bei den Zuggattungen ausmisten? ICE, IC, RE, RB.... und jede Gattung mit ner eigenen Geschwindigkeit sogar unterschiedlich bei konkurierenden Unternehmen. Nahverkehr mit 100km/h, Fernverkehr mit 300 km/h und fertig!

@Miauzi

"Die Bahn hat in den letzten JAHRZEHNTEN tausende Kilometer Strecken stillgelegt - hunderte von kleinen und mittleren Städten sind quasi vom Bahnverkehr abgehängt."

Ja natürlich, dann nennen Sie mir doch mal diese Städte...

Hunderte wären also mindestens mal 200!

Darf ich Ihnen die WIRKLICHEN Zahlen nennen, kann jeder im Netz überprüfen: in den letzten 2 Jahrzehnten hat die Bahn gerade mal 110 Städte "vom Netz" genommen: Aber jetzt kommt es: Natürlich gibt es dort meist noch Bahnanschluss- nur halt keinen IC oder ICE Halt. Und das ist absolut vernünftig: Ein Fernverkehr sollte nur die Oberzentren verbinden mit Nahverkehr Zubringern.

Also früher, kurz nach dem

Also früher, kurz nach dem die Bahn wie die Post ja auch privatisiert werden 'musste', hieß es ja, dass alles besser würde, wenn erst der ganze Beamtenapparat abgebaut wäre. Dass die aber auch so langsam und schwer und immer noch nicht ganz entfernt werden konnten und den Schwierigkeiten nach zu urteilen, scheinen ja die Probleme jetzt umgekehrt proportional der Beamtenanzahl zu wachsen. An was das wohl liegt? Na unsere Politiker finden das ja schon zwanzig Jahre lange heraus, also kann das schon bald, also innerhalb der nächsten zwanzig Jahre zu Lösungsvorschlägen kommen.

@Skywalker

"Stimmt, da gibt es nur IC, keine ICE, aber dafür sind alle gleich teuer- aber auch gleich viel teurer als in D..."
Diese Erfahrung habe ich nicht gemacht mit Fahrscheinen von Deutschland aus. In der Schweiz ist alles teurer als bei uns, dafür sind die Gehälter auch höher. So einfach kann man das nicht vergleichen.
Dass man jedenfalls für jede Sorte Zug einen extra Fahrschein braucht, ist doch irgendwie kontraproduktiv. Es müsste eine Sorte Fahrscheine geben, gestaffelt nach Entfernung, und Zuschläge nur dort, wo wirklich erheblich schneller gefahren wird (neue ICE-Strecken, Sprinter-Züge oder ähnliches). Auch ist der Unterschied zwischen 1. und 2. Klasse zu hoch. Beim Thalys nach Paris ist der viel geringer.

@ laurisch karsten

Vieleicht liegt es ja einfach nur daran dass unsere Politiker aus der Bahn eine AG gemacht haben. Also ein Unternehmen das Profitorientiert arbeiten muss. Das müssen die anderen hier genannten Bahnunternehmen nicht.

Die chinesische Bahn ist extrem profitorientiert. Oder glauben Sie, dass dort staatlicher Schlendrian herrscht?

@lamusica

"Da frag ich mich schon wie das Japaner und Chinesen machen, sind ja nicht grad klein, deren Metropolen."

Die Metropolen nicht, aber die Menschen. Da passen halt doppelt so viele auf einen Quadratmeter Zug...

Ich bin ca. 2 Monate pro Jahr in Asien unterwegs, zugegeben eher selten in Japan oder China, aber das was dort an Verkehrschaos herrscht ist unvergleichlich. 7 spurige Straßen, die so voll sind, dass man in einer Viertelstunde 10 Autolängen schafft... die schlimmsten Staus in D sind nichts dagegen...

@20:53 von Skywalker

..."aber auch gleich viel teurer als in D"...
ja schon, klar, stimmt...aber es geht in dem Bericht nicht um Tarife, es geht um Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit...

Auf der Strecke Hamburg

Auf der Strecke Hamburg Westerland fuhr in den letzten Jahren Veolia, seit einem guten Jahr wieder die Deutsche Bahn. Meine Statistik bei durchschnittlich 2 Fahrten pro Woche: in einem Jahr Deutsche Bahn bereits ein Vielfaches an Verspätungen als zuvor in fast 10 Jahren Veolia.

Schwerfälliger Betrieb

Privat nutze ich die Bahn nicht, wenn es sich vermeiden lässt. Mit Schulklassen ist man jedoch auf sie angewiesen. Neulich bin ich mit einer Klasse in einen schon verspäteten Zug eingestiegen und ein Schaffner meinte zunächst echt, uns anschnauzen zu müssen, weil der Einstieg so lange dauert. Da ist mir dann der Kragen geplatzt.

21:28, Miauzi

>>Die Deutsche Bahn ist die einzigste grosse Bahngesellschaft in der Welt die zur gleichen Zeit auch eine internationale Gross-Spedition im LKW-Bereich ist.

Und genau hier "liegt der Hase im Pfeffer" - da man sich in keinster Weise um sein ehemaliges Kerngeschäft kümmert - die DB sieht sich selbst als internationaler Logistik-Konzern und nicht als nationale Bahngesellschaft!<<

Die Spedition Schenker wurde schon zu Julius Dorpmüllers Zeiten in die Reichsbahn eingegliedert.

Das war 1931.

@ laurisch karsten

Die Bahn in Deutschland ist eben ein schwerfälliger ehemaliger Beamtenapparat. In China ist das anders, wenn sich da einer quer stellt, fliegt er sofort raus.

Welche Privatisierung?

@ Deutschland_im:
Ueber die Jahrzehnte zurück schauend muss nich sagen : Die Privatisierung hat sich kaum gelohnt.

Welche Privatisierung haben Sie denn in Erinnerung? Die deutsche Bahn ist zu hundert Prozent im Staatsbesitz.

Es ist ganz einfach die

Es ist ganz einfach die Qualität der "Bahn" in Deutschland zu erhöhen. Man macht kein profitorientiertes unternehmen daraus, dann klappt das ganz leicht.
Ich will nur kurz an Railtrack aus GB erinnern. Die Privatisierung war eine Katastrophe.

Es gibt Dinge, die müssen kein Geld einbringen, sondern funktionieren. Schienenfernverkehr gehört meiner Meinung nach genauso dazu wie der ÖPNV, die Wasserversorgung, Straßen, Bildungseinrichtungen etc. pp. (blanker Sozialismus, ich weiß)

Am Kunden gespart.

Statt zwanghaft zu versuchen, die Bahn zu einem rentablen Unternehmen umzugestalten, sollte vielleicht einfach die Dienstleistung für den Kunden in den Vordergrund gestellt werden. Intensive Sparmaßnahmen wirken eh nur kurzfristig und verursachen langfristig Schäden.
Und im Hinblick auf unsere oft proklamierten Klimaziele sowie die Feinstaubproblematik ist eine Stärkung des Schienenverkehrs mehr als überfällig.

PS: Wer legt eigentlich das Gehalt des Bahnvorstands fest?

@Skywalker Der Nahverkehr und

@Skywalker Der Nahverkehr und Regionalverkehr ist massiv überteuert. Die Berechnung ist immer noch an den Kosten den Individualverkehrs angelegt. Sofern "Eh-da-kosten" vorhanden sind, also das Auto vor der Haustür steht, kann die Bahn nicht mehr mit 32 € (insg. für Hin- und Zurück) bei 75 Km Entfernung punkten. Da ist man alleine schon günstiger. In der Stadt sieht es ähnlich aus. Man zahlt für zwei Personen insgesamt 12 € für 2 x 4 Km. Das ist unverhältnismäßig. Da steigt man nur um, wenn die Karte kostenlos ist oder 0,50 Ct. kostet. Regeln kann man das nur über eine Umverteilung und nicht über die aktuelle nach Möglichkeit kostendeckende Rechnung. Den totalen Irrsinn erlebt man im Fernverkehr: "über 130 € je Richtung" bei 650 Km und 4 Personen = über 1000 € - im Verhältnis zu insg. 55 € Diesel... Da hat sich das Auto recht schnell amortisiert.

Seitenstrecken stilllegen

Die deutsche Bahn leistet sich viel zu viele kleine Nebenstrecken, die nicht rentabel sind und die das Netz kompliziert machen. Das ist in China anders. Es gibt ein paar Hauptlinien, fertig.

21:17 von Fakechaser

"" Hurra
Die Privatisierung öffentlicher Güter ist eine unvergleichliche Erfolgsgeschichte, ein marktwirtschaftlicher Traum.""
#
Es gibt Bereiche in dem die Privatisierung öffentlicher Güter keine Erfolgsgeschichte sind und dazu gehört auch die Bahn.

@21:03 von Wes67

"Das Interesse des Kunden liegt hier eindeutig nicht auf Seiten der Kunden."

Kennen Sie denn noch Bereiche, wo der Kunde König ist?
Bis mir da etwas einfällt, ist diese Kommentarfunktion garantiert längst geschlossen. Diesel vielleicht? Ach nee, doch nicht.

@ newhope um 21.05 Uhr: Richtig

Ich kann nur zustimmen: Es sind nicht nur die hohen Preise, es ist auch die Enge, der Schmutz, die unzureichende Gepäckablage ...
Wo ich früher mehrmals täglich durchfahren konnte, muss ich heute mehrmals umsteigen, was immer das Risiko birgt, den Anschlusszug und damit alle weiteren Folgetermine und Anschlüsse nicht zu erreichen.
Selbst im ICE (2.Klasse) sitzt man inzwischen so beengt wie in einem drittklassigen Reisebus - wenn man überhaupt einen Sitzplatz findet.

@21:16 von lamusica

"Gibt es eigentlich
noch irgendwas das wir richtig gut können??"

Auch auf diese Frage fällt mir keine Antwort ein. Vielleicht liegt es daran, dass nur und wirklich ausschließlich Geld zählt und nicht die Menschen in diesem Land.

Mir fällt doch was ein: Spiegel für Teleskope und weitere Technik für diesen Bereich. Aber da mischt auch kein Politiker mit.

Das erfordert die gleiche

Das erfordert die gleiche Antwort wie:
Warum ist die Rente anderswo besser?
Warum sind die Strassen anderswo besser?
Warum sind die Krankenhäuser anderswo besser?
usw..
Antwort:
Weil die noch Politiker haben die nicht nur an sich selbst denken und ihre Arbeit machen für die sie da sind und nicht nur den Lobbyisten dienen!

@ Oberstudienrat

Sie sind ein kleiner Schelm. Sie wissen genau, wie das mit der Privatisierung gemeint ist. Denn selbstverständlich ist die Bahn zu 100% in Staatsbesitz, aber von den einst 100% Verkehrsnetz sind es eben nur noch 70%. Der Rest wurde an private Investoren verscherbelt. DAS meint der User, wenn er von "Privatisierung" spricht.

@Troller

"In der Schweiz kostet ein Jahr Halbtax (50% Rabatt auf nahezu alle Züge) ungefähr 170 Franken pro Jahr - fast jeder der hier lebt hat das. Ein weiterer Faktor ist, dass das Lohn niveau hier viel höher ist: Bedenkt man das, erkennt man, dass der ÖV in der Schweiz unglaublich günstig ist"

Naja, 2,5mio Halbtax Abonnenten bei über 8mio Einwohner ist nicht ganz fast jeder...

Nein, günstig ist anders: Die Bahntickets sind deutlich teurer als in Deutschland, obwohl Autofahren nicht teurer ist.

Das mit dem Lohnniveau ist übrigens relativ: Ich war 6 Jahre in der Schweiz, aber mein frei verfügbares netto Einkommen NACH Abzug Wohnkosten und Lebensmittel, etc. ist in D jetzt höher.

@zyklop

"Diese Erfahrung habe ich nicht gemacht mit Fahrscheinen von Deutschland aus. In der Schweiz ist alles teurer als bei uns, dafür sind die Gehälter auch höher. So einfach kann man das nicht vergleichen."

"Man" vielleicht nicht, aber ich schon, da ich zunächst 6 Jahre in der Schweiz gelebt und gearbeitet habe und jetzt seit 6 Jahren in Deutschland. Ich behaupte mal, sehr gut beurteilen zu können was in welchem Land teuer und was günstig ist. Zug fahren ist in Deutschland günstiger, auch gemessen am frei verfügbaren Nettoeinkommen.

@Zundelheimer

"ja schon, klar, stimmt...aber es geht in dem Bericht nicht um Tarife, es geht um Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit..."

Es gibt aber auch etwas wie Preis-Leistung. Und wenn das selbe Produkt doppelt so teuer ist, dann kann man auch erwarten dass es besser ist...

Ich finde übrigens die deutschen ICE wesentlich komfortabler als die Schweizer Fernverkehrszüge...erst recht zumal ich für den Schweizer Preis in D 1. Klasse fahren kann...

@kinglouis

"in einem Jahr Deutsche Bahn bereits ein Vielfaches an Verspätungen als zuvor in fast 10 Jahren Veolia."

Stimmt vermutlich, liegt aber auch daran (mehrfach erlebt), dass die DB auf verspätete Züge und deren Umsteigegäste wartet, die Privatbahnen warten nicht. Dann sind einige Fahrgäste eben nicht 5 Minuten verspätet- etliche andere dafür aber 60 Minuten oder mehr...

@ 22:11 von Oberstudienrat

Die deutsche Bahn leistet sich viel zu viele kleine Nebenstrecken, die nicht rentabel sind und die das Netz kompliziert machen. Das ist in China anders. Es gibt ein paar Hauptlinien, fertig.

Gerade die Nebenstrecken sind notwendig damit man von der Strasse auf die Schiene umsteigen kann.
Mit einigen beliebten Strecken kann man keine funktionierende Grundversorgung betreiben.
Da könnte man das auch gleich mit Flugverkehr versuchen.

Wenn man mit dem öffentlichen Nahverkehr überall hinkäme, zu jeder Zeit und mit annehmbaren Wartezeiten, wären Preise wie in der Schweiz absolut ok.

China hat eine völlig andere Situation. Ein Land, so gross wie Europa, kann man nicht mit Deutschland vergleichen.

"Und was an einem SUV der 5

"Und was an einem SUV der 5 L/100km verbraucht schlimmer sein soll als an meinem alten Smart, der 5,5 L bei gleicher Geschwindigkeit benötigt, das erschliesst sich mir nicht..."
..
Wenn Ihr Smart (Benziner oder Diesel?) in ECHT 5,5 L verbraucht, der SUV 5,5 L nur auf dem Papier, dann haben wir das erste von mehreren Problemen bereits gefunden ..

"Die deutsche Bahn leistet

"Die deutsche Bahn leistet sich viel zu viele kleine Nebenstrecken, die nicht rentabel sind und die das Netz kompliziert machen. Das ist in China anders. Es gibt ein paar Hauptlinien, fertig."
..
Toll, in China komme ich also pünktlich an. Leider aber da wo ich garnicht hin will ???

Es schmerzt

Japaner sind in puncto bahn einfach eifriger, ge-time-ter und machen es besser als wir

...die Bahn woanders besser..Japan

Ich lebe zur Zeit in Japan. Besser, hier ist nichts besser!!! Die Asiaten, hier die Japaner, können sich jedoch sehr gut präsentieren tolle Zahlen mit Smily immer und überall verfügbar. Ich muss täglich JR-line "Holzklasse" benutzen. Täglich Verspätungen und auch mal gerne Zugausfälle, Stromausfälle, Schienenbruch...was soll ich sagen besser, nein!!! Naja und die allseits bekannten vollgestopften Züge obendrein, da man seit Jahren, Jahrzehnten nicht mehr wirklich investiert. Immer genau auf die Realität schauen und dann vergleichen. gruss tnie

In der Schweiz

Will man auch nicht so schnell sein wie das Flugzeug. Es gibt längere Aufenthalte am Bahnhof und nicht nur 2 Minuten wie in Deutschland. Bei ICE Pendlerzügen müssen dann in 2 Minuten die Fahrgäste des halbe Zug aus und wieder einsteigen.
Hat der Zug erst einmal 10min Verspätung muss er dann auf andere warten. Früher gab es mit den Interregio eine alternative die wurde aber aus Gier abgeschaft. Heute sind das die IC oder EC auch mit Zuschag.
Pendler RE wurden gestrichen und nun werden alle in die ICE gefärcht.

Das deutsche Schienennetz ist besonders groß und dicht und daher schlecht mit anderen zu vergleichen. Gerade deshalb sind aber enorme, in der Vergangenheit versäumte Investitionen nötig, um der schwierigen Aufgabe eines zuverlässigen Bahnverkehrs gerecht zu werden.

Im übrigen würde ich mich freuen, mal wieder einen tagesschau.de-Artikel ohne Flüchtigkeitsfehler zu lesen ("[...] würden die Investitionen zu einem elenden Geduldsspiel machten."; "Bundnis 90"; "So können sich Reisende Abfahrts- und Ankunftszeiten einfach merken und die Anschlussverbindungen sind aufeinander abgestimmt.").

@laurisch._karsten

In den meisten EU Ländern gilt erst ein Zug mit 15 minütiger Verspätung als unpünktlich.

In Finnland Zb. haben 95 % aller Züge weniger als 15 Minuten Verspätung. Wenn man das jetzt mit Verspätungen der DB mit 6 Minuten vergleicht ist das natürlich Humbug.

Und wenn Sie Japan erwähnen in China ist ein Zug mit 15 - 30 Minuten Verspätung noch pünktlich.

22:07 von Oberstudienrat

Gemeint ist die Bahnreform unter Matthias Wissmann (der mittlerweile für die Automobilbranche aktiv ist), die als vorbereitende Maßnahme für einen Börsengang der Bahn angesetzt war.
Seither ist die Qualität rapide runter gegangen, weil nur noch der Rotstift regiert.
Schönes Beispiel ist eine Fahrt mit dem ICE von Ulm nach Augsburg, die mit durchschnittlich 130km/h durchgeführt wird, damit der Fahrgast auch noch ein wenig die Landschaft begutachten kann.
Vor 20 Jahren konnte der ICE auf dieser Strecke seine Leistung noch zur Schau stellen, heute besteht die Strecke gefühlt nur noch aus Langsamfahrstellen, weil die Gleise nicht ausreichend gewartet werden.

@skywalker

Seit dem die Schweizer Bahn Regionalstrecken der DB übernommen hat sind diese auch pünklich komfortabler und sauberer als früher.
Statt Stutgart 2100 zu bauen hätte man besser das Geld in die Erneuerung der Schienen gesteckt. Ach Ja und bei 10cm Neuschnee ist Stillstand bei der DB.

@Skywalker

"Das deutsche Schienennetz erschließt fast jedes Kuhkaff."

Verglichen mit den USA, ja. Allgemein, nein. Ein anderer User hat bereits angesprochen, wie extrem in den vergangenen 25 Jahren das Schienennetz vor allem im ländlichen Bereich abgebaut wurde. Und anstatt dort anzusetzen, wo es eigentlich nötig wäre, setzt unsere hochverehrte DB AG auf prestigeträchtige Hochgeschwindigkeitsstrecken, auf denen es gleich bei der ersten Vorführfahrt zu Pannen kommt.

"Und was an einem SUV der 5 L/100km verbraucht schlimmer sein soll als an meinem alten Smart, der 5,5 L bei gleicher Geschwindigkeit benötigt, das erschliesst sich mir nicht..."

Der Smart verbraucht das immerhin in echt, das SUV nur auf dem Papier. Und daran, dass das neue SUV in der Herstellung ebenfalls mehr Umweltschmutz verursacht (größer, mehr Bauteile...), haben Sie natürlich auch nicht gedacht. Ebensowenig, dass man im kleineren Wagen genauso von A nach B kommt und SUVs damit in den meisten Fällen reine Prestigeobjekte sind.

Bahn Pünktlichkeit

Weshalb soll die Bahn auf die Minute genau pünktlich sein und auf den Zentimeter genau am Bahnsteig stehen bleiben?
Angeblich ist das in Asien so-als ich in Pakistan und Indien mit der Bahn gefahren bin war ich froh dass der Zug überhaupt irgendwann kam und auch angehalten hat und ich irgendwie auch einen Platz bekommen habe.
Man kann es auch übertreiben.
Flugzeuge sollten auf den Zentimeter genau landen und die Omnibusse-die sollten genau so pünktlich und genau sein!
Bitte seid froh dass nicht alle zu Fuß unterwegs sein müssen!

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