Ihre Meinung zu: Facebook: Politiker sehen Gefahr für die Demokratie

22. März 2018 - 10:07 Uhr

Facebook ist in der Defensive: Politiker sehen angesichts des Datenskandals die Demokratie bedroht. Justizministerin Barley will Konzernvertreter ins Ministerium vorladen und zu einer Erklärung zwingen.

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Kommentare

Nicht die alleinige Gefahr

ich sehe auch Gefahr in der deutschen Medienlandschaft durch politisch abhängige Berichterstattung.

Die wurde seit Beginn der Migrantenkrise offensichtlich, besonders wenn ab und zu in die Regionalpresse schaut

die Medien sind mächtig,

aber so mächtig nun auch nicht.......
weder Facebook noch unsere "meinungsgleichen" sogenannten Qualitätsmedien machen am Ende das Kreuz auf dem Wahlzettel, ich kenne so viele Menschen welche überhaupt keine Nachichten / meinungsbildente Medien nutzen, diese Menschen kümmern sich hauptsächlich um die Probleme aber auch den Spaß des eigenen Lebens & wenn diese überhaupt wählen gehen dann entscheiden sie auf kurzfristige Ereignisse welche direkt oder bedingt ihr eigenes Leben betreffen...........was hier gerade pasiert ist doch wohl eher die Angst unserer Eliten die Meinungshoheit nochmehr zu verlieren.......(sie sind aber so medienfixiert das sie nicht merken das Taten, nicht Worte eine Meinung bilden, hauptsächlich jedenfalls)

Facebook abschalten. Dann

Facebook abschalten. Dann sind die Probleme mit Datenlecks und intransparenter Steuerpraxis passe'.
Und Zuckerberg hat mehr Zeit für seine Kinder.

Dann warten wir mal ab.

Frau Barley will facebook zwingen. Da bin ich aber mal neugierig, wie sie dies machen will.
Frau Bär ("Expertin") sieht die Demokratie in Gefahr. Warum die Aufregung? Wer so freigiebig mit seinen Daten umgeht, wie die Nutzer von Facebook, zeigt doch ganz deutlich, dass ihm diese Daten nichts wert sind. Für die Demokratie sehe ich ganz andere Gefahren.

kennt jemand

einen Politiker, der nicht bei Facebook ist?

Das habe ich mir schon immer gedacht

Wenn eine Internetplattform stark in das soziale Miteinander der dort befindlichen User eingreift, in einer gewissen Weise die Vereinsamung fördert und Kommunikation mit den Mitmenschen fast nur noch über Chat und WhatsApp stattfindet, dann wird man natürlich auch empfänglicher für das, was einem da so über den Bildschirm flackert.

Facebook ist für viele Menschen doch eine regelrechte Droge. Dieser Datenschwamm beeinflusst seine Nutzer doch schon fast überall. Ob Privat oder Beruf: Facebook ist immer dabei! Dass da bei nicht wenigen Leuten auch Dinge wie Falschbehauptungen, Lügen oder Missbrauch von Informationen hängen bleiben, darf einen doch nicht wundern.

Katze aus dem Sack

Fazebuk tut das, was wir uns alle schon seit Jahren dachten. Jetzt ist die Katze aus dem Sack. Wer regt sich auf? Die Scheinheiligen.
Es ist doch gerade die SPD die mit Hilfe des NetzDG die Demokratie gefährdet.

Solange sich die US-Dienste "Schlupflöcher" von Microsoft,

Apple, sicher auch Google und eben Facebook einbauen lassen, habe ich wenig Hoffnung.
Deutschland hat ja nach dem abgehörten Handy der Kanzlerin ja später festgestellt, dass das doch mit deutschem Recht vereinbar sei, wenn ich das jetzt richtig in Erinnerung habe.

Zum Gelderwerb von Facebook:
Ein frustrierter Facebook-Kunde hat auf Youtube vorgeführt, wie in seinem Fall Facebook bezahlte Werbung an sog. Klickfabriken vorwiegend in Asien vergab, also keinerlei "echte" neue Kunden ansprach. Es geht nur ums Geld...

Richtig. Und eine Strafzahlung von mind. 10% des Jahresumsatzes

Was denken Sie warum der Börsenwert dieses "Unternehmens" auf einen Schlag um 7% gesunken ist. Und er wird weiter sinken, wenn alle Staaten klagen.
Wir müssen es so machen wie die USA, die sich durch Strafzahlung von ausländischen Staaten massiv bereichern.
Ich möchte hier nicht die nationalistische Keule schwingen, aber in der "Trump'schen Weise" darf es nicht mehr weiter gehen! Schon unter Obama müssten zB. die europäischen Firmen Pariba, Fiat, Deutsche Bank, Siemens, VW..... die Haushaltslöcher "dieses Landes" stopfen (ob nun gerechtfertigt oder nicht).

Datensammelwut ist weit verbreitet...

...und wer jetzt glaubt, dass das Problem nur bei Facebook existiert, irrt sich gewaltig. Die Datensammelwut der großen Cloud Anbieter (Microsoft, Amazon, Apple, etc.) bezieht sich im Gegenzug zu Facebook auf geschäftsrelevante Daten. Und egal wie hoch die so angepriesene Sicherheit auch sein mag, die Daten werden legal oder illegal abgeschöpft. Unternehmen die jetzt scharenweise in die Cloud rennen, werden noch böse überrascht werden, wenn sensible Unternehmensdaten plötzlich von der Konkurrenz genutzt werden und wenn es nur das Konkurrenzangebot ist, welches dem Mitbewerber vorliegt um sich einen Vorteil zu verschaffen. Einfacher kann man seinen Wettbewerbsvorteil nicht verschenken. Ich würde mir wünschen, dass sowohl auf politischer als auch auf geschäftlicher Führungsebene hier mehr Bewusstsein vorhanden wäre.

Handel mit Nutzerdaten ist ein Geschäftsmodell

In dem Thriller "Zero" von Marc Elsberg aus dem Jahr 2014 wird beschrieben, wie eine Internetplattform über spezielle Apps Millionen Nutzer ausspioniert und gezielt manipuliert, bis hin zum gewünschten Wählerverhalten. Das war Fiktion, und heute ist es Wirklichkeit. Niemand muss jetzt verwundert von Datenskandal und angezapften Nutzerdaten reden - es ist doch das Geschäftsmodell von Facebook, aus Nutzerdaten Gewinn zu schlagen.

Leute sind selber schuld!!!

Wer diese Institutionen, oder wie auch immer, nutzt, hat sich selber bereit erklärt auf viele seiner normalen Rechte zu verzichten. Den Aufschrei danach finde ich immer sehr merkwürdig.

Im Prinzip liest "kein" Mensch die Geschäftsbedingungen durch und weiss gar nicht was er freiwillig preis gibt. Hier sollte nach wie vor die Eigenverantowrtung im Fordergrund stehen. Der Ruf nach dem Staat ist zwar einfach, aber löst immer noch nicht das Problem mit dem eigeständigen Handeln des Indivduums.

Hier liegt für mich der Knackpunkt und warum gerade extreme Gruppierungen solch einen Erfolg gerade im Netz haben. Die Leute glauben doch mittlerweile "Alles" was in Facebook, Twitter oder sonstige sozialen Netzen über das Internet verbreitet wird. Es gibt sogar ein Mode Wort mittlerweile, "FakeNews".

Das der Gesetzgeber allerdings immer Dekaden zurückhängt liegt am politischen System und der Desinteresse. Interessant wird es für die Politik doch nur dann wenn man sich Wählerstimmen verspricht!

der kampf ist verloren

Es ist lächerlich, jetzt über Reglementierung zu reden. Der Zug ist lange abgefahren. Das was jetzt hochkommt ist doch nur die kleine Spitze eines gigantischen Eisberges. Man muss wohl damit leben und es ist wie überall, die Dosis macht das Gift. Schlimm ist nur, das Populisten die Sache für sich ausnutzen und ihr Gift unters Volk bringen. Hier ist die Politik gefordert.

Darum geht es konktet:

Zitat: "Die Firma soll im US-Wahlkampf versucht haben, mit als Werbung geschalteten gezielten Botschaften bei Facebook Anhänger des heutigen Präsidenten Donald Trump zu mobilisieren und zugleich potenzielle Wähler der Gegenkandidatin Hillary Clinton vom Urnengang abzubringen."

Nun wissen wir auch, welche "Demokratie" hier "geschützt" werden soll. Zuckerberg hätte sich seine Entschuldigung sparen können; denn anders herum wäre die große Empörung ausgeblieben.

Skandal?

Ist das nicht schon seit Ewigkeiten bekannt?
Da sieht man wie blauäugig die Bevölkerung ist.
Und auf einmal tut man so als wären einem die eigenen Daten wichtig.
Aber die Vorratsdatenspeicherung seitens der Regierung ist ok, was? "Ich hab doch nichts zu vergergen". Bitte einmal aufwachen und darüber nachdenken was da passiert. Und als ob diese Daten nicht schön großzügig an den großen Bruder gehen.
Kann man einfach nur den Kopf schütteln.

Politiker sehen Gefahr für sich selbst

Ich verstehe nicht, warum immer gleich die Demokratie in Gefahr sein sollte. Es gibt nun mal Menschen, die unkritisch alles aufsaugen und glauben, was man ihnen vorsetzt. Ob das nun irgendeine personalisierte Anzeige bei Facebook ist oder die klassischen Wahlkampfslogans, spielt dabei doch keine Rolle.

Aber wahrscheinlich ist genau das der Knackpunkt: Während die Wahlkampflügen von den demokratieliebenden Politikern selbst verfasst werden, haben Sie über Facebook keine Kontrolle. Der Demokratie ist das aber egal.

Danke

Danke Justizministerin Barley. Endlich wird das mal erkannt und ausgesprochen was Sache ist. Facebook ist zu eine Gefahr für die Demokratie geworden. Hier gilt es Maßnahmen zu ergreifen. Wenn möglich auf EU Ebene, wenn nicht möglich, auf nationaler Ebene. Schließlich sind die bestehende Gesetze zu beachten.

Ich bin überrascht, dass die Welt jetzt überrascht ist.

Eigentlich hatte ich es bisher so verstanden, dass genau das das Geschäftsmodell von Facebook ist. Allen die Geld zahlen die Opfer (Facebook Nutzer) zu liefern, egal für welchen Zweck. Ich dachte genau aus diesem Grund greifen Facebook und Google so auf die persönlichen Daten zu.
Man erkennt es leicht, sobald man mal im Internet an irgend etwas Interesse gezeigt hat, kann man öffnen was man will, man wird immer darauf aufmerksam gemacht, dass ein entsprechendes Produkt gerade von irgend jemanden angeboten wird.
Der Skandal geht noch ein wenig weiter?
Ich denke für Zuckerberg ist der eigentliche Skandal, dass er an den 50 Millionen Profilen nichts verdienen konnte.
Die hätte er sicherlich gerne selbst verkauft.
Für uns ist der eigentliche Skandal, dass auch von den Öffentlich Rechtlichen Facebook, Instagram, Whatsapp... immer mehr verwendet wird, anstatt einfach bei einer Kommentarfunktion oder Mails zu verbleiben.
Ich höre oft, du hast gemailt? Das ist doch out.

ist Ablenkmanöver

Mehr nicht.. Und die Damen sind noch nicht bekannt, die müssen schnell Nahm machen. Jetzt kennen wie sie beide..

Verbraucherschutz in Deutschland?

Wär schön wenn der kommt, aber bitte nicht so laut... erst verkünden wenn wieder alles unter Dach und Fach ist.
Ansonsten springt wieder ein Verkehrsminister oder ein Äquivalent Lobbyhöriger Politiker aus dem Gebüsch und setzt das Justizministerium unter Druck, damit sowas nicht kommt.

Frage

Laut den Medien waren doch die Russen Schuld. Ist Herr Zuckerberg ein Russe???

die sehen die Demokratie

doch nur deshalb bedroht, weil ihnen die Macht darüber aus den Händen gleitet und sie kein Gegenmittel haben, außer ihrer Gesetzte und Parteiapparate. Weil sie glauben, dass nur sie wissen, was für uns gut ist. Ihre Manipulationsplattform geht ihnen flöten!

Finde es ...

ein wenig befremndlich, daß unsere Politiker meinen mit Rügen oder Strafandrohungen gegen Internetkonzerne wie Facebook das Problem irgendwie in den Griff zu bekommen.

Wenn unsere Gesellschaften und unsere Demokratie an Manipulationen über soziale Netzwerke scheitert, so liegt dies nicht zuletzt vor allem auch daran, daß die politische Debatte von eben jenen Politikern in den letzten Jahren zu einem großen Teil gerade dorthin verlagert wurde. Das man offensichtlich glaubt Inhalte mit wenigen Zeichen über Twitter umfänglich und verständlich transportieren zu können.

Wie immer ist der Schaden schnell angerichtet, und nur mit viel Arbit wieder beseitigt. Solange man aber nicht erkennt woran es liegt, kann man daran auch nichts reparieren. Und ob man überhaupt den mündigen Bürger will in dieser konsumgesteuerten Welt, selbst daran besteht schon Zweifel!

Sie will ins Ministerium laden

Schön, und wenn keiner kommt, da man wichtigeres zu tun hat? Was dann? Ist dann die Angelegenheit wieder für beendet zu erklären. Das unsere Politiker nicht erkennen wollen, dass man ihnen schon lange auf der Nase herumtanzt und sich deshalb auch noch geschmeichelt fühlt

Selber schuld!

Niemand ist wirklich gezwungen, da mitzumachen, genau so, wie niemand gezwungen ist, den Hausschlüssel unter die Matte zu legen UND einen Zettel anzubringen: "Schlüssel unter der Matte."

Demokratie in Gefahr?

Lächerlich...
Es ist WERBUNG und kein Zwang. Sehr präzise, passgenaue und persönliche Werbung. Das einzige was über diese Methoden erreicht wird ist Geld einzusparen und damit den Geld - Nutzen Effekt zu optimieren. Weil eben nur bei den Leuten geworben wird die sowieso eine Tendenz in dieser Richtung hatten.
Keiner wird "programmiert". Mit genug Geld und Aufwand kann man bereits heute und ganz ohne Algorithmen diese Effekte erzielen. Nur das der Effekt bei denen die in eine andere Richtung tendieren verpufft und das Geld verschwendet ist.
Facebook hier die Schuld zu geben, wo jeder weis das die sich über Werbung finanzieren ist lächerlich. Eigeninitiative zeigen und bei einem vorhandenen Facebook oder Google Nutzerprofil bei den Datenschutz Einstellungen ein par Häkchen rausnehmen.

Wenn überhaupt dann Werbung generell einschränken. Für alles.

Weniger kostenlose Werbung in den Medien für Facebook & Co wären auch schon ein Anfang. Auch bei der ARD!

Keine Gefahr, nur Aufdeckung

Eine Gefahr für die Demokratie sehe ich darin nicht, sondern lediglich eine drastische Form der Aufdeckung, nach welchen Prinzipien "Demokratie" schon immer funktioniert hat, wenn auch gegenwärtig etwas großflächiger.

Im Prinzip ist es sogar marginal, als was man eine Staatsform bezeichnet. Die Umstände und Hintergründe bleiben sich gleich, und die Bezeichnung ist Glaubenssache.

@09:26 von Schaefer

Wer so freigiebig mit seinen Daten umgeht, wie die Nutzer von Facebook, zeigt doch ganz deutlich, dass ihm diese Daten nichts wert sind.

Quatsch. Facebook ist eine Firma wie jede andere auch und muss sich genauso an das Datenschutzrecht halten, wie alle anderen. Genauso könnten Sie Ihren Arzt als Datenkrake bezeichnen, der nur Ihre Gesundheitsdaten speichern will, um sie an die Pharmaindustrie zu verkaufen, damit die Ihnen auf Sie zugeschnittene Werbung schickt. Darf er nicht, darf Facebook auch nicht. Ob man jetzt Krankendaten speichert oder Kinderbilder ist völlig egal.

Zuckerberg hat die Weitergabe m. M. deswegen als Vertrauensbruch bezeichnet, weil ich bei Facebook sehr umfangreich einstellen kann, wer genau welche Daten von mir sehen darf und wer nicht, und die Nutzer sollten schon darauf vertrauen können, dass diese tools auch funktionieren. Wenn nicht, kann das zu einem ernsten Problem für Facebook werden.

Wenn Politiker der Regierungsparteien und

ÖR-Medien Facebook nutzen, um Informationen, Meinungen und ein Bild von sich in die Öffentlichkeit zu bringen, andere Nutzer direkt ansprechen, ist dies eine gute Sache. Wenn jedoch andere dies machen, ist dies ein Angriff auf die Demokratie? Dies ist eine Logik, die in einer Demokratie nichts verloren hat.

ja aber,

wie würden denn die spd granden maas und stegner ohne fazzebuch überleben? die posten doch ihre blödsinnigen kommentare zu jedem thema sofort über fb raus!

Demokratie hat

aber eigentlich relativ wenig mit den Medien wie FB oder Twitter zu tun und Politiker sollten sich auch nicht auf diesen Plattformen tummeln.
Sie nutzen es genauso wie die Anderen zur Meinungsbildung die Sie vertreten, warum ist das so ?.
Demokratie ist nicht wenn Alle das selbe gut finden müssen wie es sich leider in den letzten 2 Jahren immer mehr darstellt, Demokratie ist auch wenn jemand eine andere Meinung dazu hat und die auch äußern darf.
Und nicht wie jetzt verstärkt gleich in eine Schachtel kommt egal auf welcher Seite, mit jeder Rede will ein Politiker Einfluss auf seine Wähler oder Bürger nehmen um seine Ansichten an die Frau oder Mann bringen so das Alle von einer überzeugt werden können.

Politiker sind gewählt und eigentlich für den Bürger da und nicht wie jetzt üblich umgekehrt, eigentlich sollen Politiker ja das umsetzten was der Bürger gerne hätte und nicht umgekehrt so wie jetzt.

FB bedeutet Geld und Daten, also zwingen geht nur über abschalten oder Nichtnutzung.

@09:54 von Axtos

Es ist WERBUNG und kein Zwang. Sehr präzise, passgenaue und persönliche Werbung.

So plump ist das nicht.

TS: "Die Firma soll im US-Wahlkampf versucht haben, mit als Werbung geschalteten gezielten Botschaften bei Facebook Anhänger des heutigen Präsidenten Donald Trump zu mobilisieren und zugleich potenzielle Wähler der Gegenkandidatin Hillary Clinton vom Urnengang abzubringen."

Was hier als "Werbung" bezeichnet wird, sind bezahlte Schaltungen von Berichten, Videos und Fake-News. Will heißen, die einen werden mit Berichten von Vergewaltigungen durch Mexikaner u.ä. bombardiert, die anderen bekommen Material, das darauf abzielt, wie wenig man als einzelner in einer "Demokratie" ausrichten kann (zur Wahl gehen ist eh sinnlos).

Alle Bürger aller Staaten weltweit werden mittlerweile

manipuliert, unbewusst Gedankengesteuert und durch einzelne Konzerne im Alltag gelenkt.
Das heilige goldene Kalb namens Internet hat es möglich gemacht.

https://www.zdf.de/gesellschaft/precht/precht-184.html

"Betreutes Leben - Wie uns Google, Facebook und Co. beherrschen" Sendung vom 05.02.2018

Da bin ich anderer

Meinung von Frau Barley. Wie kommen dann Unternehmen an die Daten der Schufa und umgekehrt. Oder auch die für die Rundfunkanstalten notwendigen Adressen ???
Da ist auch in Deutschland einiges nicht in Ordnung. Es gibt zwar ein Datenschutzgesetz, das wird ebenfalls ausgehebelt, nur wenn andere Länder sich aus den Fenster lehnen, dann fangen bei uns die Politiker an zu . . .
Da gibt es ein schönes Wort dafür, das nennt man Heuchelei.

Abhängige Berichterstattung

um 09:22 von UnabhängigerDenker…
Nicht die alleinige Gefahr ich sehe auch Gefahr in der deutschen Medienlandschaft durch politisch abhängige Berichterstattung.
Die wurde seit Beginn der Migrantenkrise offensichtlich, besonders wenn ab und zu in die Regionalpresse schaut

Ja, da denke ich an RT, Sputnik und Newsfront

Wer glaubt denn das Facebook

Ein soziales Medium ist? Die verdienen Milliarden, der Laden ist mehr wert als Mercedes... womit verdienen die denn das Geld? Richtig. Der Kunde ist die Ware und die wird meistbietend verkauft.

"teilen"-button entfernen !

Ich fordere hiermit die Tagesschau Redaktion auf die "teilen mit ..."-buttons, die man unter dem Titel eines jeden Artikels für Facebook, Twitter und Google+ findet, umgehend und dauerhaft zu entfernen.

Was soll Facebook erklären?

Liebe Frau Barley, was soll Facebook Ihnen denn da erklären? Das Geschäftsmodell dieses "sozialen" Netzwerks ist seit Jahren bekannt. Das Sammeln, Auswerten und kommerzielle Verwerten von Nutzerdaten gehört dazu, ja ist sogar der Kern dieses Geschäftsmodells. Über die überall verstreuten Like-Buttons wertet Facebook sogar die Daten von Nicht-Facebook-Nutzern aus.

Es läge an der Politik, dem Grenzen zu setzen. Aber solange sogar das Bundesjustizministerium eine Facebook-Seite hat, glaube ich nicht daran, dass es dazu kommt.

Die älteren unter den Usern

Die älteren unter den Usern (ich gehöre dazu) werden sich noch erinnern, wie zu Beginn der Datenschutzdiskussionen, besser gesagt zu Beginn der elektronischen Datenverarbeitung (da war das Internet noch ganz in den Anfängen) unsere Sicherheitsorgane (Polizei usw.) massivst angegangen wurden, wenn in ihren Datenbanken irgend ein Datensatz nicht auf die Minute genau gelöscht wurde. Ich mahnte damals schon, dass unsere Sicherheitsorgane nie persönliche Daten verkaufen würden und dass die Gesellschaft gut daran täte, Google & Co zu kontrollieren anstatt unseren Staatsorganen die Verbrechensbekämpfung zu erschweren. Und ich hatte Recht.

Am 22. März 2018 um 10:52 von cowboy8

"TS: "Die Firma soll im US-Wahlkampf versucht haben, mit als Werbung geschalteten gezielten Botschaften bei Facebook Anhänger des heutigen Präsidenten Donald Trump zu mobilisieren und zugleich potenzielle Wähler der Gegenkandidatin Hillary Clinton vom Urnengang abzubringen."

Wieso bekommen dann in Deutschland wahlberechtigte Bürger personalisierte Wahlwerbung von den Parteien? Nutzen unsere Politiker auch Facebook, um an die Daten der Wähler zu kommen ... oder hat man dafür andere Wege?

@10:48 von Karl Napf

ja aber, wie würden denn die spd granden maas und stegner ohne fazzebuch überleben?

Genauso wie jetzt alle auch ohne myspace oder WKW überleben. Das kann ganz schnell gehen.

Datengewinnung und Verkauf derselben.....

Wofür werden die Daten der Volkszählung gewonnen, wozu dienen die Umfragen zur Mediennutzung, weshalb bekommen Angehörigen von Sterbenden zum Teil schon Anrufe von Bestattungsunternehmen, wenn die Todeskandidaten noch leben? Da hat bestimmt nicht nur Facebook die Finger im Spiel.

Richtig so etwas darf nur der staat..

Die Demokratie ist nicht durch facebook in Gefahr sondern durch unfähige Politiker die viele Interessen vertreten nur leider ungenügend die von ihren Wählern.
Warum so ein Aufsehen?
Als die Handys unserer Politiker abgehört worden sind ,da wars doch auch nicht so schlimm.

@Bayuware

Ich mahnte damals schon, dass unsere Sicherheitsorgane nie persönliche Daten verkaufen würden und dass die Gesellschaft gut daran täte, Google & Co zu kontrollieren anstatt unseren Staatsorganen die Verbrechensbekämpfung zu erschweren. Und ich hatte Recht.

Ein wichtiger Hinweis. In der Tat sind diejenigen, die gegen Verfassungsschutz und NSA protestieren oft die gleichen, die in Facebook ihr halbes Leben offenlegen. Und spätestens jetzt sollte klar sein, auch wenn man diese Informationen in den Privacy-Einstellungen nur für Freunde freigibt, ausgewertet und kommerziell genutzt werden sie trotzdem. Da wähne ich meine Daten beim Verfassungsschutz oder der NSA in besseren Händen.

Bitte mit gutem Beispiel vorangehen!

Nachdem die Redaktionen der öffentlichrechtlichen Rundfunkanstalten langsam selbst merken, was Facebook eigentlich ist, sollten sie mit gutem Beispiel vorangehen und sämtliche "like"- und "tweet"-Buttons von allen ihren Seiten entfernen.

Das hatte ich mir schon früher gewünscht, hat in der Regel aber zum "roten Balken" geführt.

Vielleicht sollten die Redakteure jetzt nochmal nachdenken und aus ihren eigenen Beiträgen Konsequenzen ziehen und entsprechend handeln ?

Am 22. März 2018 um 11:10 von Bayuware

Es sollte heute jedem klar sein, dass mit dem Einschalten eines Gerätes mit Zugang zum Internet oder Handynetz der Datenfluss und die Auswertung der Daten beginnt. Sei es durch die Geheimdienste oder durch andere Organisationen. Mir zumindest ist es klar. Bei Computern beginnt das Sammeln für die Übertragung auch bereits vor dem Starten des Betriebssystems.

Politiker sehen Gefahr für die Demokratie

Die Gefahr für die (Rest)Demokratie sind die "Politiker" selbst.
Immerhin schaffen sie die Rahmenbedingungen, in denen Firmen wir Facebook agieren. Das dem Mißbrauch von Daten Tür und Tor geöffnet wurde und wird, ist somit die Folge ihrer (vorsätzlich?) schlampigen Arbeit.
Facebook & Co. sind nur das Symptom, doch nicht die Ursache.
Das gilt im Übrigen auch für andere Bereiche.

@11:06 von sprachloser

Wer glaubt denn das Facebook Ein soziales Medium ist?

"Sozial" ist ja hier nicht im Sinne von gemeinnützig, hilfsbereit oder barmherzig gemeint, sondern im Sinne von Interaktion zwischen Menschen.

Kritik an Facebook ist unerwünscht,

oder warum werden nicht dem Mainstream entsprechende Beiträge unterdrückt?
Was an der folgenden Facebook kritischen Meinung entspricht nicht den Regeln dieses Forums???

++++++++++++++++++++++++++

Niemand hat sie gezwungen Facebook zu benutzen!

Kein Mensch braucht Facebook!

Entweder kriegt man seine Daten geklaut
oder
irgendwelche (unbedachte) Äußerungen werden millionenfach verbreitet bevor man sie löschen kann
oder
alle Einbrecher wissen, wann und wo ich Urlaub mache
oder
Bilder von meiner letzten (etwas wilden) Party werden meinem Chef zugespielt
oder
...

All das braucht kein Mensch.

Aber die Rattenfänger des 21. Jahrhunderts überzeugen uns, dass wir nur durch die Benutzung der "Social" Media überhaupt eine Existenz haben.

Für mich entscheidend!

Und diese Frage hat Frau B. eben gerade (bei Phoenix) NICHT beantwortet. Wie möchte sie die Benutzer von elektronischen Geräten schützen, die KEIN Mitglied (wie ich) bei FB sind. Die einfach auf Grund der AGB über das Telefonbuch eines Mitgliedes, ohne eigene Zustimmung trotzdem in der Datenbank von FB landen. Auch die Frage eines Journalisten, ob nicht auch über Sperren nachgedacht werden sollte, hat sie elegant umschifft.
SO sieht Verbraucherschutz nicht aus, Frau Ministerin. Hoffe nur, daß die Medien DIESMAL länge dranbleiben - im Interesse ihrer Leser.
Kann der Faktenfinder nicht einmal herausbekommen, wie wir prüfen können, ob von uns Daten gespeichert sind? Mit viel Geld kann man das ja professinell machen. Aber das ist ja nicht im Sinne der Verbraucher.

Facebook

Mir hat Facebook das Konto gesperrt, weil ich mein Gesicht nicht preisgeben wollte. In meinen Augen weiß man nie, wo die ganzen Daten hinkommen. Und das Löschversprechen ist auch nicht nachprüfbar. Also ist Facebook nicht würdig mir zu dienen, denn da mache ich nicht mit!

Heisse Luft

Wieso sollte auf einmal die Demokratie in Gefahr sein?

Es ist ja jetzt nicht gerade so, als ob kleine und neue Parteien in den Medien gleichberechtigt behandelt werden.

Das andauernd nur die Standardauswahl in der Heavy Rotation ist, ab und zu mal ein Enfant Terrible eingeladen wird, um uns zu zeigen, dass man mit den alten Leuten doch nicht so schlecht liegt, ist doch genau das gleiche. Dazu werden noch ettliche andere Daten ausgewertet, um Stadtteilbezogene Werbung zu fahren.

Der eigentliche Skandal ist doch ehern, dass die alten Medien die neuen diskreditieren, um die verbliebenen Marktanteile zu schuetzen. Wie die solzialen Medien ihre Gewinne machen, war noch nie ein Geheimnis.

Frueher hatte man wenigstens kurz vor der Wahl in Deutschland seine Ruhe, da ein paar Tage vor der Wahl keine Manipulationsversuche durch Medien stattfinden sollten. Heute wird noch bis zur letzten Minute versucht, die Ergebnisse in die gewuenschte Richtung zu reden.

@11:12 von ex_Bayerndödel

Wieso bekommen dann in Deutschland wahlberechtigte Bürger personalisierte Wahlwerbung von den Parteien? Nutzen unsere Politiker auch Facebook, um an die Daten der Wähler zu kommen ... oder hat man dafür andere Wege?

Facebook schaltet Werbung für bestimmte Zielgruppen, die der Kunde nennt. Die Dienstleistung ist die Analyse der Daten und die Erstellung der Zielgruppen und NICHT die Datenweitergabe. Die Kunden selbst erhalten keine Liste einzelner Nutzer und schon gar keinen Datenzugriff. Für den normalen Werbekunden wäre es ohnehin zu aufwändig, unaufbereitete Rohdaten selbst zu analysieren, um daraus seine Zielgruppe zu erstellen.

Aber genau diese planlose Datenweitergabe ist hier passiert - entgegen der eigenen Richtlinien - und das ist das Problem.

Hat man das Gesetz mit den

Hat man das Gesetz mit den US-Amerikanern abgestimmt. Ansonsten ist das alles Schall und Rauch.
MfG

@11:31 von Frank_Furter

Kein Mensch braucht Facebook!

Sie brauchen vielleicht keine Facebook. Ich hingegen brauche Facebook.

Meine Freunde, meine Familie und andere Bekannte, mit denen ich in Kontakt bleiben will, sind über die ganze Welt verteilt. Ohne Facebook wäre es für mich schier unmöglich, den sozialen Kontakt zu derart vielen Personen zu organisieren und aufrecht zu erhalten. Teilweise habe ich auch über Facebook den Kontakt zu Personen wieder herstellen können, die ich schon mal aus den Augen verloren hatte.

Und solange sich unter meinen Kontakten kein Einbrecher befindet, weiß auch kein Einbrecher, wann ich in Urlaub fahre.

@11:38 von crumble

Wieso sollte auf einmal die Demokratie in Gefahr sein?

Z. B. dann, wenn Meinung durch Fake-News beeinflusst wird oder wenn bestimmte Zielgruppen dazu animiert werden, NICHT zur Wahl zu gehen.

Daß, was Putin, oder Erdogan offen machen,

Meinungen schaffen, Wahrheit unterdrücken, macht Facebook im Verborgenen. Hier schreiben einige, daß Medien(Print/Fernsehen) ja auch Meinungen wiedergeben. Neben inhaltlicher Berichterstattung werden natürlich auch Meinungen von Journalisten wiedergegeben, aber da wird entweder explizit darauf aufmerksam gemacht, oder es steht der Name des Autors drunter. Nicht Vergleichbar mit Bots oder Algorithmen, die unmerklich mit unseren Wünschen und Ängsten spielen.

Die Kanzlerin hat in ihrer Regierungserklärung die Förderung der Digitalisierung im Blick. Algorithmen, Hacker, Bots und die Unfähigkeit die eigenen Daten, die von Regierungen, oder von Unternehmen zu schützen, oder die Hoheit darüber zu haben, machen für mich das Netz zur größten Gefahr für die Menschheit. Eine allumfassende Überwachung. China, oder Facebook mögen sich freuen, ich nicht. Und dann lassen sich manche schon Chips unter die Haut stechen, oder wollen von computergesteuerten Autos chauffiert werden. Schlimmer als "1984".

Geschwaetz....

Die Protagonisten, die nun laut schreien, haben noch vor kurzem TTIP/TISA nach kraeften gepusht.

Insbesondere TISA haette, was den handel mit Daten angeht, die letzten Hemmungen beseitigt.

Warum werden die Herrschenden nun derart aktiv ?

Weil es - vermutlich - in den USA dazu gekommen ist, das eine Freihandel und Globalisierung vehement vertretende politische Gruppierung (Demokratische Partei/Teile der Republikanischen Partei) die Macht verloren.

Unter anderem aufgrund der von FB und seinen Geschaeftspartnern verwendeten Technologien.

Waere das nicht passiert, gaebe es keinerlei Aufregung.

Im Gegenteil...
Wer aufmerksam Nachrichten liest, weiss, das zb im Mitarbeiterstab der Kanzlerin Leute arbeiten, die Psychlogische Kenntnisse haben und an "Nudging" arbeiten.

Keiner ist ohne Suende.
Und wirft doch den ersten Stein...

Diese Reaktionen ...

leiten sich vor allem aus Einem ab: ... Nämlich der Angst der Politiker vor dem Verlust des Einflusses aif die öffentliche Meinung, bzw. darauf wie diese sich bildet.

Dies stellt in der Tat ein Problem für liberal denkende Gesellschaften und vor allem für unsere Demokratie dar, und wird nicht nur seitens der Industrie sondern insbesondere seitens der Neuen Rechten gezielt betrieben.

Das Bewußtsein darüber scheint nun angekommen zu sein. Nur scheint es den politikern an Antworten zu fehlen. Dabei ist diese ganz einfach! ... Die Politik müßte sich nur wieder mehr um den direkten Kontakt zu den Menschen bemühen und wieder zu einer Politik zurückkehren die von den Menschen wahrgenommen wird.

Regeln

um 11:43 von kleinermuck2012…
Hat man das Gesetz mit den US-Amerikanern abgestimmt. Ansonsten ist das alles Schall und Rauch. MfG

So ein Unfug! Wer in einem anderen Land Geschäfte machen will muss die Regeln des jeweiligen Landes akzeptieren. Siehe VW-Skandal in den USA.

mir hat eine öffentliche anstalt

den faceaccount sperren lassen. nach der strafzeit sollte ich mit einer kopie meines persos anmelden, um sicher zu sein, daß ich wirklich k. napf bin.

Ich finde es schon komisch,

alle sind sie bei FB - ob nun Politiker, Firmen oder die Presse. Keiner hat sich bisher um den Datenmissbrauch geschert. Und jetzt auf einmal ist FB eine Gefahr für die Demoktratie? Sehr seltsam.

Wer das Internet noch als Neuland sieht...

... kann von solch einer Meldung überrascht werden, alle anderen sind es nicht.

Es ist doch das Geschäftsmodell, Daten zu sammeln und zu verkaufen.

Eine kritische Berichterstattung statt aalglattem Nachreden politisch korrekter Botschaften hätte dies aufdecken können.

Akzeptiert die AGB, oder geht!

Was nützt dem User der beste Datenschutz laut Gesetz, wenn er bei jeglichen Änderungen der AGB gezwungen ist, sie zu akzeptieren, da er anderenfalls rausfliegt?
Ist schon alles ziemlich seltsam....

@ Unabhängiger Denker

Schlimmer noch; denn die Berichterstattung z.B. bei TS wäre gar nicht politisch abhängig, wenn sich TS und andere Formate der ARD nicht selbst dazu machen würden. Das nennt man vorauseilenden Gehorsam, weil man (irrtümlich) denkt, auf diese Weise eine moralische Aufgabe zu erfüllen. Das ist der erste Schritt zum missionarischen Eifer, der dann meist über kurz oder lang zu Schlimmerem führt.

@15:19 von dreikäsehoch

Keiner hat sich bisher um den Datenmissbrauch geschert.

Weil bisher gar kein Datenmissbrauch stattgefunden hat. Solange FB mit den Daten so verfährt, wie sie es in ihren eigenen Richtlinien zusichern, ist es konform mit unseren Datenschutzbestimmungen und somit auch kein Missbrauch.

Die Datenweitergabe IN DIESEM FALL war entgegen der Richtlinien und offensichtlich sogar in den USA illegal, obwohl dort die Datenschutzgesetze viel lascher sind.

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