Ihre Meinung zu: US-Notenbank Fed hebt Leitzins erneut an

21. März 2018 - 20:22 Uhr

Auch unter ihrem neuen Chef Powell setzt die US-Notenbank Fed die Serie ihrer Zinserhöhungen fort. Der Leitzins stieg um 0.25 Punkte und liegt nun in der Spanne von 1,5 bis 1,75 Prozent.

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Kommentare

Der schwarze Freitag ist in Arbeit

Je mehr Arbeitnehmer aufgrund durch
Strafsteuern in den USA Arbeitslos werden,
ihre Krankenversicherung ,Kredite nicht mehr zahlen können, desto mehr verdienen das Imobilien Establishment ( für nicht englisch verstehenden adfler - Imobilien Oligarchen wie Trump )
Besonders hart trifft es die Flugzeugbauer
und die Automobilindustrie welche aus europäischen Stahl & Aluminium angewiesen sind, da die USA diese Produkte selbst technisch die nächsten Jahre nicht herstellen kann.
Die Weltweiten Anbieter freuen sich und werden am Engpass *fg

Nachdem die vorhergehenden

Nachdem die vorhergehenden FED Chefs Greenspan, Bernanke und Yellen ein paar extra Trillionen gedruckt hatten ist nun damit der Geist aus der Flasche. Das der neue FED Chef das ohne Schaden wieder in den Griff bekommt darf zurecht stark bezweifelt werden. Die FED von heute läuft der falschen Entwicklung panisch hinterher - vergeblich. Man sollte sich darauf einstellen das diese Zinserhöhungen eine leichte Beule auf den 'frei und fair' gehandelten Börsen hinterlassen werden.
Wie weit man sich traut die Zinsen anzuheben wird man sehen, ab welchem Punkt genau die US Regierung die Zinsen ihrer Schulden nicht mehr bedienen können. Dann wird es richtig interessant...

@Proveritas

... und die Lebensversicherungen der seelig schlafenden Baby-Boomer Generation lösen sich in Luft auf.

Unsinn. Es geht kein Geld verloren. Es kommen nur weniger Zinsen als erwartet. Die Zinsen waren aber schon beim Abschluss nur eine Prognose, keine Garantie.

Zinsanstieg?

Unser Baukredit mit 0,94 % festem Jahreszins läuft noch 9 Jahre lang. Ich erwarte keinen nennenswerten Anstieg der Zinsen, sonst wäre das ja ein Zuschussgeschäft für die Bank.
Niedrige Zinsen sind außerdem verbraucherfreundlich, denn dann ist mehr Geld für die Tilgung da und man ist schneller schuldenfrei.

Ja, so funktioniert die Welt.

Ja, so funktioniert die Welt. Demokratie ist eine schöne Sache... herrschen tut aber immer der Stärkere.

@ Goldenmichel

Nachdem die vorhergehenden FED Chefs Greenspan, Bernanke und Yellen ein paar extra Trillionen gedruckt hatten

Das sind Phrasen. In Wirklichkeit steigt die Geldmenge in den USA sehr moderat. Bitte nachlesen.

Der Zahltag rückt

näher und Paul C. Martin (nachfolgendes Zitat stammt von Herrn Martin) könnnte am Ende des Tages Recht bekommen.

"Alle Staaten werden für alle Staaten, alle Notenbanken für alle Notenbanken haften, einschließlich Währungsfonds und Weltbank und vielen anderen internationalen Institutionen. Und alle Staaten werden für alle Banken geradestehen, aber auch alle Notenbanken für alle Staaten und alle Staaten für alle Notenbanken. Alle, alle, alle werden für alle, alle, alle dasein. Und alle wissen, dass keinem von allen etwas passieren darf, weil dann allen etwas zustößt."

@20:04 von ProVeritas

Wann zieht die EZB nach? Antwort: Gar nicht. Mittlerweile sind nicht nur die Pleitestaaten in der Euro-Zone sondern auch Deutschland auf die 0-Zinsen angewiesen, weil sonst trotz exorbitanter Steuerbelastung eine schwarze 0 nicht möglich wäre.

Früher oder später muss die EZB aber nachziehen, oder was glauben sie, werden Anleger tun, wenn sie ihr Geld für 0% in der Eurozone investieren oder bei gleichem Risiko für 1,5% in USD anlegen können? Irgendwann sind halt die 0%-Anleihen fällig und müssen ggf. über neue Anleihen refinanziert werden.

@ ganz-abschaffen

(nachfolgendes Zitat stammt von Herrn Martin) könnnte am Ende des Tages Recht bekommen.

Der Mann war offenbar ein Freund komplizierter Wortspiele. Anders ausgedrückt: Was bedeutet das jetzt?

@ Eisenbart

Demokratie ist eine schöne Sache... herrschen tut aber immer der Stärkere.

Nein, herrschen tut die Mehrheit und zwar im Rahmen bestehender Gesetze.

nunja

das sind die tage,welche kluge leute vorausgesehen und ihr hab und gut,in sicherheit gebracht haben,nebst einem neuen paß in der tasche und in einem stabilem land ohne die sozialen weltumarmer und träumer,wie in deutschland .

@gez-abschaffen

Paul C. Martin (nachfolgendes Zitat stammt von Herrn Martin) könnnte am Ende des Tages Recht bekommen

Auch wenn Martin es anders meinte (er ist ja gegen staatliche Eingriffe in die Wirtschaft) hat er damit irgendwie recht. Denn weiter gedacht, wenn man nicht nur von Staaten, Banken und Notenbanken spricht, heißt es: Jeder Mensch auf der Welt ist für jeden Menschen verantwortlich. Wir dürfen nicht egoistisch darauf schielen, dass es vor allem uns gut geht, sondern wir müssen darauf hinarbeiten, dass es allen gut geht. Wir müssen die Welt als System begreifen, in dem jeder von jedem abhängt, und in dem niemand "besser" oder "wichtiger" ist als ein anderer. Denn wenn einer auf der Welt leidet, dann leidet die ganze Welt.

@Am 21. März 2018 um 20:23

@Am 21. März 2018 um 20:23 von UdSSR 2.0
Na dann schauen Sie doch selber mal nach.
http://www.usdebtclock.org/

20:43 von UdSSR 2.0

"Nein, herrschen tut die Mehrheit und zwar im Rahmen bestehender Gesetze."

Leider falsch ! Herrschen tut die Mehrheit des Kapitals, dass sich in den Händen weniger befindet. Und diesem Umstand werden auch die (Steuer-) Gesetze angepasst.

@Hartmut der Lästige

"Nein, herrschen tut die Mehrheit und zwar im Rahmen bestehender Gesetze."

Leider falsch ! Herrschen tut die Mehrheit des Kapitals, dass sich in den Händen weniger befindet. Und diesem Umstand werden auch die (Steuer-) Gesetze angepasst.

Beides ist richtig. Herrschen tut in der Tat die von der Mehrheit gewählte Parlamentsmehrheit durch die von ihr gewählte Kanzlerin und die von der widerum ernannten Minister.

Aber richtig ist auch, dass die Deutschen die Nähe der Parteien (und zwar aller im Bundestag vertretenen Parteien, vielleicht mit Ausnahme der Linken) zum Kapital und die Klientelpolitik für die Konzerne und Wohlhabenden nicht abstrafen, sondern diese Parteien immer wieder wählen. Dabei gäbe es Alternativen, die für eine stärkere Regulierung des Marktes eintreten (zum Beispiel die ÖDP).

@ Hartmut der Lästige

Leider falsch ! Herrschen tut die Mehrheit des Kapitals, dass sich in den Händen weniger befindet.

Ooops,da bin ich raus, jetzt wirds mir zu ideologisch.

20:52 von Goldenmichel

Na dann schauen Sie doch selber mal nach.

Bin zwar nicht die UdSSR, aber: Hab ich. Das ist die US-Schuldenuhr. Wenn jemand mir 1000 Euro leihen, stehen auf meiner Schuldenuhr auch -1000 Euro zuzüglich der sekündlich drauflaufenden Zinsen, an der Geldmenge im EZB-Raum ändert der Kredit aber nichts.

@ 21:22 von UdSSR 2.0

"Ooops,da bin ich raus, jetzt wirds mir zu ideologisch."

nach nur 6 Beiträgen in einem Thread schon aufgeben?
Sieht ihnen gar nicht ähnlich.

Es droht also eine "Überhitzung"

Natürlich, die Ökonomie lehrt, dass bei einer bereits gut wachsenden Wirtschaft der Staat keine weiteren Wachstumsimpulse setzen soll. Die Steuerreform von Trump war also zum jetzigen Zeitpunkt komplett falsch. Als Ergebnis wird nur der Staatshaushalt endgültig ruiniert werden.

Aber was kümmert das Trump, Hauptsache dass er und seine Milliardärsfreunde jetzt noch etwas mehr einsacken können. Das Establishment gewinnt, die junge Generation in den USA aber wird bluten müssen.

Die USA haben, wie auch

Die USA haben, wie auch Deutschland, quasi Vollbeschäftigung. Eine Zinsanhebung zur vorbeugenden Inflationsbekämpfung ist da nur konsequent. Die EZB wird zur Vermeidung von Investitionsumschichtungen da nachziehen müssen. Länder, die die Nullzinsphase nicht für Strukturreformen genutzt haben, vor allem Italien, werden Probleme bekommen. Die USA, die die Trumpschen Steuersenkungen über zusätzliche Schulden finanzieren, werden höhere Zinsen für die Staatsanleihen zahlen müssen.

Mein Lieber UdSSR 2.0

eine Lebensversicherung, die nach der Hyperinflation in den 20er Jahren ausbezahlt wurde, hatte den Gegenwert eines Laibes Brot.
Und ich hoffe für Sie, dass Sie nach Ablauf der zehnjärigen Zinsbindung nennenswert Ihren Kredit getilgt haben, sonst könnte es unangenehm für Sie werden.

Etwas mehr wirtschaftliches Verständnis wäre schon angebracht.

@Am 21. März 2018 um 21:34

@Am 21. März 2018 um 21:34 von MKir13

Nun, dann denken Sie mal nach wo die Zinsen herkommen und wieso sich bisher die Geldmenge nie verringert hat.

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