Kommentare

Ich bin beinahe erfreut über diese Meldung.

Auch wenn Betrug natürlich keine erfreuliche Meldung ist.

Trotz der Großspenden an die CSU geht die Münchner Staatsanwaltschaft gegen diesen möglichen Betrug bei BMW vor.

Ich habe da in der Vergangenheit andere Beobachtungen gemacht, vom Fall Schottdorf bis zu Mollath.

Kleine Fehler

Ohne die Autoindustrie wäre das Wirtschaftswunder gar nicht möglich. Wo Menschen arbeiten passieren Fehler, deswegen sollte man die Abgasmanipulation nicht überbewerten. Wir sollten uns über das Jobwunder freuen.

Es wird dabei...

...nichts entdeckt werden, auch bei VW nicht.
Eine Hand wäscht die andere, von der einen Seite gibts Parteispenden und von der anderen Seite werden beide Augen zugedrückt.

@hofer andreas

"Eine Hand wäscht die andere, von der einen Seite gibts Parteispenden und von der anderen Seite werden beide Augen zugedrückt."

Parteispenden an die Staatsanwaltschaft? Eher unwahrscheinlich ...

@Metallerr

"Kleine Fehler"
Sorry, hier handelt es sich um Betrug und nicht um kleine Fehler.
Mir ist auch klar dass die Autoindustrie wichtig ist aber wenn betrogen wird müssen trotzdem die Konsequenzen daraus gezogen werden und die Verantwortlichen vor's Gericht gezerrt werden.

Die Autobauer-Nation

Herr Winterkorn kannte jede Schraube an jedem neuen VW-Modell, und bei BMW werden Super-Autos von einem Super-Team gebaut. Klar wusste Herr Winterkorn nix von der Abgasmanipulation, das ist ja auch keine Schraube. Und klar, bei BMW wird jedes Auto penibel vor der Auslieferung qualitätsgeprüft. Aber diese Verwechslung der Software, ja wer denkt denn an sowas?
.
@Metallerr meint dazu: " Wo Menschen arbeiten passieren Fehler, deswegen sollte man die Abgasmanipulation nicht überbewerten." - Klar, auch ich hab schon mal ein Superauto mit drei Rädern bekommen, das war einfach NIEMANDEM aufgefallen. Hab ich aber nix gesagt wegen der Jobs in der Autoindustrie! Klar, dafür müssen wir alle ein Auge zukneifen, und für manchen zahlt sich das sogar aus! Nur nicht für den Kunden. Aber Schwamm drüber!

Unsaubere Motoren der Wirtschaft gehören abgestellt

Ich begrüße die Maßnamen der Staatsanwaltschaft sehr, die Konzernzentrale des Autokonzerns durchsuchen zu lassen, und hoffe, das entsprechende Strafen folgen, falls die Vermutungen, die sich gegen den Autobauer richten, bestätigen. Man kann keinen Betrug klein reden, nur weil die deutsche Autoindustrie angeblich der Motor der Wirtschaft ist. Wenn dieser Motor nämlich unsauber arbeitet gehört er abgestellt. Es ist in Deutschland noch kein Produzent davon Pleite gegangen, das er seine Erzeugnisse den gesetzlichen Vorgaben entsprechend konstruiert.

Priorisierung?

Wo ist eigentlich die ebenso prominent platzierte Meldung, dass wegen der kurzfristigen, immensen und unglaublich zeitaufwändigen neuen EU-Abgas-Messverfahren, die ohne Augenmaß und Rücksicht auf laufende Modellzyklen eingeführt worden sind, viele Automodelle (Benziner) aktuell lange aus dem Verkaufsprogramm genommen werden müssen, weil auf die Schnelle gar nicht alle Modelle nachgerüstet und durchgemessen werden können - so bei BMW sämtliche 7er mit Benziner für ca. 1 Jahr (Quelle: manager-Magazin)? Da gehen unserer Volkwirtschaft erhebliche Summen verloren - scheinbar ist das zu unwichtig.
Eine Ermittlung wegen eines "Anfangsverdachts" wegen eines bereits von BMW aktiv veröffentlichter fehlerhafter Softwareupdates aber, das ist eine Hauptmeldung...

Kriminalität .........

@- Metallr : 16.55.h--:

Achtung :

Es geht nicht um "Fehler" ,
sondern schwerer , organisierter Betrug !.

Es ist Kriminalität im Spiel , in nie gekanntem Ausmaß !
Von "organisierter Kriminalität o. Bandenbildung will ich hier erst garnicht sprechen !
Und ob da Arbeitsplätze
abhängen , ist bei d.
Kriminalitätsverfolgung total uninterressant !

11000 mal falsche Software

11000 mal falsche Software aufgespielt bei über 2000000 pro Jahr ausgelieferten Autos. Das ist doch ein Peanuts Versehen.

Ausrede ...

Das sind doch Ausreden von BMW.

Wenn wie vorgeschrieben jedes Auto vor der Übergabe zum Händler überprüft werden würde, wären bei den Abgasüberprüfungen die Fehler aufgefallen.

Aber da wegen Gewinngier diese Überprüfungen nur noch sporadisch statt finden und man sich lieber auf die ebenfalls aus Gewinngier nicht 100% getesteten Prozesse verlässt,

wird der Käufer halt wieder mal betrogen.

wer sagt das es schnell gehen muss ...

@ um 18:39 von JB1:

wer sagt das es schnell gehen muss?

Und ich sehe auch nicht, das man einen erheblichen volkswirtschaftlichen Verlust mit Betrug verhindern muss.

Volkswirtschaft heißt nicht, es sind alle betrügerischen Mittel erlaubt!!!

@Hofer Andreas ud Don

@Hofer Andreas ud Don Carleone,

ich würde einfach mal einen Gang runter schalten.
Hier ist zunächst gar nichts im Spiel und wir warten mal ab was rauskommt. Aktuell ist mir zum Beispiel gar nicht klar welchen Vorteil BMW gehabt haben soll diesen Softwarestand auf zuspielen.
Und nur weil man es kann wird man es wohl nicht gemacht haben.
Und ob bei einer SW die falsche Reinigung drin war oder nicht und diese dann auch auf den Fahrzeugen funktioniert würde ein Audit leicht zeigen können.
Also einfach mal etwas entspannen ;)

Da es Fremdfabrikatanalysen

Da es Fremdfabrikatanalysen bei jedem Autobauer gibt, wo die Motorsteuerung analysiert und nachvollzogen wird, wusste jeder Autobauer vom Andern was er im Groben wie macht.

Und da dieser Trick so simpel und günstig und vor Allem legal war um die benötigten Abgaswerte zu erzielen, hat es auch jeder gemacht.

Fehler oder Absicht - BMW ist für mich gestrichen.

Ich gehe aus den hier im Forum schon genannten Gründen aus, dass es sich um Betrug handelt und BMW sich in jämmerlicher Manier herausreden möchte.

Wäre es dagegen ein "Versehen", so würde es Bände sprechen über den Verfall der Güte von Made in Germany und wäre wohl der größte Skandal in Sachen Qualitätssicherung der jüngsten Automobilgeschichte.

Schach Matt für BMW in meinem Portfolio - diese Marke bleibt zukünftig draußen.

Sicherheitsrisiko

Wenn der Software-Upload tatsächlich ein Versehen war, dann müsste es bei BMW eine 8D-Untersuchung gegeben haben. Meiner Kenntnis nach verlangt BMW so etwas von seinen Zulieferern, wen bei denen solche eklatanten Pannen passieren würden. Und die Qualität der Audits nach ISO 26262 "Road vehicles – Functional safety" müsste unabhängig von bisherigen Auditoren sehr kritisch überprüft werden.

BMW muss ziemlich verzweifelt sein, wenn sie eine Entschuldigung geben, die den Verdacht aufkommen lässt, dass die Prozesse bei BMW nicht sicher sind.

Hersteller sollen endlich zahlen!

Vertrauensverlust ohne Ende.
Wann kommen endlich die Wiedergutmachungen für die betrogenen Kunden??

Darstellung: