Ihre Meinung zu: Renten in Deutschland steigen deutlich

20. März 2018 - 14:38 Uhr

Die gut 20 Millionen Rentner in Deutschland bekommen ab Juli deutlich mehr Geld. Wie Sozialminister Heil mitteilte, steigen die Renten im Westen um 3,22 Prozent, im Osten um 3,37 Prozent.

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Kommentare

Deutlich ist aber auch

was anderes würde ich sagen, und einige fallen dann ja auch in die Steuer.
Zumindest die welche eine ordentliche haben.
Positiv ist zu werten das die Summe nach Rentenpunkt gerechnet bis auf Zehntel so gut wie Gleich ist und 1 Euro Brutto bedeutet.
Bleiben in der Regel 90 Cent pro Punkt übrig wenn nicht wieder Krankenkasse oder Pflege zuschlagen.
Kommt eben jetzt darauf an wie viel Punkte man in 45 Jahren erworben hat ;-), viel Spaß beim Verbrassen wenn die Miet und Stromerhöhungen etwas übrig lassen sollten.

Absolut lächerlich!

Diese "Erhöhung" als große Steigerung der Bezüge zu proklamieren ist lächerlich und schlecht informiert.

Abzüglich der Inflationsentwicklung sowie der darüber hinaus entwickelten Preissteigerung, der sich sukzessive erhöhenden Nebenkosten sowie der Einfluss der Steuerprogression und den sich steigernden Krankenversicherungsbeiträgen ist bei allen "Rentensteigerungen" von unter 10% bei den allermeisten Fällen sogar ein Defizit zu erwarten.

Das sind so typische Nebelkerzen, die die Politik wirft und die Hauptmedien greifen dies völlig unkritisch einfach auf. Ich verstehe das nicht.

Woher ich die Infos habe? Von einer super Doku, die im Öffentlich Rechtlichen lief, abends um 22:30 Uhr - mitten in der Woche!

Was bitte ist "deutlich"?

Ist das aus einer Pressemeldung von H. Heil abgeschrieben?
Bei 2.000 € Rente sind das gut 60 € mehr. Okay: Haben oder nicht haben. Man muss das ja nicht gleich doof finden, aber mal mit solchen starken Wertungen ich wäre hier als BILD-fernes Medium vorsichtiger.

Die Regierungsparteien

Die Regierungsparteien sollten sich diese extrem teuren Wahlgeschenke verkneifen. Eine Erhöhung um die Hälfte hätte völlig ausgereicht. So wird die arbeitende Bevölkerung noch früher und stärker belastet werden. Dieses System ist so nicht zukunftsfähig.

Es wird Zeit, ...

... dass diese deutliche Rentenerhöhung im Forum wieder schlechtgeredet wird. Ich bin sicher, man findet "Argumente" dafür.

Gut für die Rentner,

nur sind es eben wieder Prozente, da bekommen die die kaum was haben eben auch kaum eine Erhöhung.

Passendes Bild

Wunderbares Bild zum Artikel. Rüstige Rentner wandern fröhlich frei und fit durch die Gegend. Die Zeche zahlt die kommende Generation. Und bevor gleich das bashing lost geht. Nein liebe Rentner und zukünftige Rentner: Sie zahlen nicht in einen Topf ein, in dem Ihr Geld für Sie verwaltet wird und es dann nach einer gewissen Zeit ausbezahlt wird. Sie zahlen / haben gezahlt eine Altensteuer aus der die aktuelle Rentnergeneration bezahlt wird. Ob das in der Zukunft jemand für unsere Generation macht ist fraglich. Dass das zukünftig jemand für uns macht liegt in unserer Fortpflanzungsmentalität (Hand hätte ich jetzt unpassend gefunden).
Insofern bin dafür, auch zu überprüfen, ob diese Gießkannenmentalität richtig ist. Vielleicht erhöht man im Schnitt mal um 3,7 %. Bei den unteren Renten ein wenig mehr und bei den oberen ein bissichen weniger. Auch weiß ich nicht, warum ein Rentner in Meck-Pom das gleiche Niveau braucht wie einer in München.

Renten steigen deutlich

Das freut mich aber. Aber die Renten dürfen bei den " Neu Rentnern " deutlich niedriger ausfallen als zu meiner Zeit als ich in Rente gegangen bin,und das ist ungerecht.Zumal die Renten auch noch versteuert werden.Das ist eine weitere Ungerechtigkeit.In einem Land wo immer gesagt wird: Wir sind ein reiches Land.Meine Bitte an Frau Merkel hier in ihren 4ten Amtszeit,beseitigen Sie diese Ungerechtigkeit !

Diese Art der Darstellung durch die TS ist ok

In früheren Merkelzeiten wurde hier in der
TS stets ausdrücklich betont, die Regierung
Merkel und ihre Helferlein hätten die
Renten angehoben.

Die - auch noch derzeit minimalen - Renten-
anpassungen sind lediglich auf das Verlangen
höchster Gerichte zurückzuführen und haben
nur noch mit dem Versagen Merkels zu tun.

Na ja jedenfalls wird uns ganz aktuell die
neuerliche Erhöhung nicht von der TS
als besonderer Merkelerfolg dargestellt.

Die Sache mit den Ostrenten, den Traktoristen, dem DDR-Arbeitsgesetz,
den Gesammerinnen, den Angehörigen
der Grenztruppen und des MfS etc.
erwähne ich hier nur - auch in Merkel-
deutschland - noch mal.

Kräftiger Schluck aus der Pulle

rd. 3,3 % Rentenerhöhung ist besser als nichts, aber um die Inflation bereinigt wieder nur ein Tropfen auf den heißen Stein und dies bei ständig zunehmender Rentenversteuerung. Also - ich weiß nicht, wieso das wieder mal so dargestellt wird, als werde nun alles besser. Wenn das die Marschrichtung der Groko ist, dann haben die Pessimisten absolut Recht behalten.

Prozentuale Rentenerhöhungen

Ich finde es nicht richtig, dass Rentenerhöhungen immer prozentual erfolgen. Dadurch bekommen Menschen mit ohnehin schon hoher Rente mehr hinzu als arme Schlucker. Dabei ist davon auszugehen, dass die ärmeren Rentner vergleichsweise höhere Lebenshaltungskosten haben als die besser gestellten, weil diese häufig Wohneigentum besitzen und deshalb keine Miete zahlen müssen. Hinzu kommt, dass Besserverdiener im aktiven Berufsleben die Möglichkeit hatten, Lebensversicherungen abzuschließen bzw. anderweitig Kapitalvermögen anzulegen. Bei den Ärmeren war häufig am Monatsende das Konto leer oder sogar überzogen.
Deshalb fände ich es gerechter, wenn die Rente statt prozentual um einen Sockelbetrag angehoben würde, der für alle gleich ist.

Schön, aber da die diversen

Schön, aber da die diversen Gebühren im gleichen Zeitruam mehr steigen bleibt unter dem Strich weniger übrig.
Wenn man dann noch einrechnet was einem an den Zinsen des Gesparten verloren geht ( Leute Ihr müsst Vorsorgen um den Lebensstandard zu sichern hiess es immer - HA ) komm ich mir veräppelt vor.
Ihr Politiker, in anderen Ländern klappt das doch mit anständigen Renten, tut endlich etwas!
Nicht nur dass das nicht passiert, Ihr zieht auch noch den Leuten die wegen Krankheit in Rente gehen MÜSSEN auch noch 10,5% ab. Was ich als Sauerei bezeichne!

Inflation

Im Gegensatz zu der Inflation keine wirkliche Erhöhung, gut besser als nichts ist es dennoch.

3,3...% nennen die

3,3...% nennen die Systemmedien "deutlich" und vergessen dabei auch zu erwähnen, das das aus Steuermitteln der Bürger finanziert wird, die soweit in Arbeit auch noch knapp9,5% ihres Bruttolohnes dafür aufbringen müssen........und die neue/alte Merkel-Regierung keine Lösung und kein Konzept für das Thema Rente und Armut im Alter - massenhaft - hat.

Kommt mir irgendwie bekannt vor.

Erst nimmt man uns ca. 30 % weg (betrachtet man das Netto, dann sind es sogar mehr als 30%) und gibt uns dann brutto 3,22% (netto ca. 2,5%) zurück.
Danke SPD, besser hättest du dich nicht halbieren können und die CDU frohlockt, denn sie wird ja mit der Agenda 2010 nicht in Verbindung gebracht.
Wie ich auf die Zahlen komme?
Durch die Verfolgung meiner Rente, die durch die verschiedenen Maßnahmen (nicht nur Agenda 2010) um ca. netto 40 % sank.
Österreich zahlt seinen Bürgern noch die Rente, die auch ich bekommen hätte, wenn die Politik die Finger von der Rente gelassen hätte.
Da die meisten Menschen sich mit dem Thema Rente nie beschäftigt haben, merkten sie das gar nicht, ich schon.
Selbst bei Rentnern die frisch in Rente gehen, ist vielen nicht klar, dass es eine brutto Rente ist, von der noch Steuern, Kirchensteuer, Solidarzuschlag, (Krankenkasse sollte schon eingepreist sein) und Pflegeversicherung abgehen.

Hier gibt ein SPD-Minister

Hier gibt ein SPD-Minister mal wieder das Geld anderer Leute aus, das können die am besten ohne ein Konzept für die Zukunft zu haben.

2000Euro Rente? Schön wärs.

2000Euro Rente? Schön wärs. Bei mir sind das gerade mal 21 Euro nach über 40 Jahren Beitragszahlung..

Volle Veeppelung

Das durch diese minimale Erhöhung eine Million Rentner plötzlich Steuern zahlen müssen, und damit mit erheblichen Einbußen rechnen müdssen ist ein Skandal!
Damit hat man eine Million Menschen von einem Tag auf den anderen in die ALtersrmut getrieben!

Ein deutlicher Anstieg

Entgegen der Mehrheitsmeinung hier finde ich, dass eine Rentenerhöhung um rund 3.25% sehr deutlich ist. Die Inflation liegt bei etwa 1.5%. Das Geld kommt übrigens nicht einfach so "vom Staat". Der Staat hat kein Geld, dass er nicht zuvor als Steuern abkassiert hat. Die Rentenerhöhung wurde also von den Werktätigen und den Unternehmen erarbeitet und an die Rentner weitergegeben.

@Werner40

Ich denke man hätte es anders handhaben sollen mit denen, die nie in die Rentenkasse eingezahlt hatten, aber nun Rente voll beziehen. Sie regen sich dann eher wegen Peanuts auf? Ich denke Ihnen ist gar nicht bewusst, das so viele Menschen unzerbezahlt waren und nun mit dieser tollen "Rente" nicht mal klar kommen, für diese Unterbezahlungen muss noch mal der Staat aufstocken, irgendwo selber ins eigene Bein geschossen. Der Mindestlohn ist ein sehr guter Anfang, diesen muss man aber auch zeitgemäß ständig anpassen. Nach meinem Gefühl her ist alles so zwischen 5-6% teurer geworden im Schnitt, dann sind 3-4% Erhöhung unangemessen.

Rente erhöht,...

...Thema gleich zu Anfang abgehakt. Schulterklopfen... Jetzt können wir den rest der Legislatur wieder weiter die EU finanzieren.

Mit prozentualen Rentenerhöungen driftet die Rentenschere

genauso wie die Einkommensschere zwischen "unten" und "oben" immer schneller und weiter auseinander. Das ist eine mathematische Tatsache! Es gibt für mich keine nachvollziehbare Begründung für prozentuale pauschale Erhöhungen...

So ist es

Am 20. März 2018 um 14:50 von Putintroll777

Volle Veeppelung
Das durch diese minimale Erhöhung eine Million Rentner plötzlich Steuern zahlen

Sie haben vollkommen recht. Für manche Rentner wird es ein böses Erwachen geben, wenn sie dann am Jahresende Steuern zahlen müssen, weil sie über ihren Grundbetrag hinaus sind. Auch höhere Krankenkassen- und Pflegebeiträge sind die Folge. Auch für die niedrigen Renten kommt nicht wirklich viel rüber.

Die Bedürftigsten gehen trotzdem leer aus ...

Wer im Alter oder aufgrund einer Erwerbsminderung auf die Grundsicherung angewiesen ist, dem wird die Rentenerhöhung gleich wieder abgezogen. Diejenigen, die die paar Euros wirklich gut gebrauchen könnten, gehen somit wieder leer aus.

Wir brauchen endlich eine Mindestrente, wie in den Niederlanden. Dort beträgt die Rente 1200 Euro zzgl. 50 Euro/Erwerbsjahrzent ... also nach 40 Jahren 1400 Euro. Immer mehr Menschen werden hierzulande in Zukunft von einer solchen Rente nur träumen können.

Warum wird es hierzulande nie dazu kommen? Die deutschen Politiker bekommen eine summierte Alterspension (Bundestag, Landtag, Kultusministerium u.ä.) im 5-stelligen Bereich. Wie würde es wohl aussehen, wenn Politiker ebenfalls unter das Rentensystem fallen würden? Würde das Rentenniveau bei 48 oder gar 43% liegen? Oder läge das Niveau bei 100%?!

@14:28 von schiebaer45

"Zumal die Renten auch noch versteuert werden."

Übrigens: Die Beiträge in die Sozialversicherung kann man als Sonderausgaben steuerlich geltend machen, was zu einer Steuerentlastung führt . Im Umkehrschluss wird dann später die Rente zur Versteuerung herangezogen. Und ob es letztendlich überhaupt zur Versteuerung kommt, ist vom Einzelfall abhängig.

Werte Rentner

Ich hab eine große bitte an sie alle:Werden sie bitte nicht Übermütig,ob dieser Steigerung.
Trotzdem alles gute für die nächsten Jahre.

Jeder hat es in der Hand

@ A. Nonym:
Ich finde es nicht richtig, dass Rentenerhöhungen immer prozentual erfolgen. Dadurch bekommen Menschen mit ohnehin schon hoher Rente mehr hinzu als arme Schlucker.

Es hat ja jeder selbst in der Hand. Die Rente richtet sich ja danach, was man im Erwerbsleben eingezahlt hat. Da darf man sich nicht bei anderen beschweren. Da muss man selbst anpacken.

Jede Abkehr vom jetzigen System wäre ungerecht und würde die Fleißigen benachteiligen. Die lassen das in der Demokratie aber Gott sei Dank nicht zu.

Oha! Ja sehr deutlich!

Nur noch mal nachrechnen.
Bei einer Rente von ca. 1000€ bekommt der Rentner dann ganze 32,20€ mehr. Jawohl sehr deutlich! Für wie blöd sollen hier die Leute eigentlich verkauft werden?
Meine Mutter bekommt im übrigen deutlich weniger Rente, ca. 800€.

Renten in Deutschland steigen deutlich

Aber in dem Artikel fehlt der Hinweis auf das Niveau der Neurenten,also der Leute die jetzt in Rente gehen.
Es liegt durchschnittlich unter 1000 Euro.
Und wie viel Rente werden diejenigen in Zukunft bekommen,die heute Minijobs machen oder dem Niedriglohnsektor angehören ?

In manch anderem Land mit Mindestrente gäbe es das nicht(Niederlande,Österreich).

Netter Vesuch aber ich

Netter Vesuch aber ich verkaufe meine Wählerstimme nicht für lausige 3% Mickey Mouse Euro's. Eine ernst zunehmende Rentenerhöhung wäre vielleicht so um 15% aber soviel will man dann doch nicht für Deutsche ausgeben.

re rudi.ratlos

"Was bitte ist "deutlich"?

Ist das aus einer Pressemeldung von H. Heil abgeschrieben?"

Ich würde es einfach mal mit den Tarifabschlüssen im letzten Jahr vergleichen ...

Was bedeutet "deutlich?"

3.22 Prozent Erhöhung bei 800 Euro Rente bedeuten etwa 26 Euro. Das als "deutlich" zu bezeichnen, nenne ich entweder ahnungslos oder zynisch. Und da das nicht zum Leben reicht, sind die Betroffenen weiter auf die Tafeln angewiesen, in einem der reichsten Länder Welt. Und das nenne ich ganz "deutlich" eine Schande!

re teilzeitleser

"Rente erhöht,...

...Thema gleich zu Anfang abgehakt."

Völlig unqualifizierte Bemerkung.

Die Berechnung der Rentenerhöhung ist gesetzlich geregelt. Egal unter welcher Regierung, es wären die gleichen Zahlen rausgekommen.

Nicht mit dem Finger auf andere zeigen

@ Putintroll777:
Volle Veeppelung
Das durch diese minimale Erhöhung eine Million Rentner plötzlich Steuern zahlen müssen, und damit mit erheblichen Einbußen rechnen müdssen ist ein Skandal!

Mag sein, lieber User "Putintroll", dass das die Sicht der russischen Regierungspropaganda ist. Nüchtern betrachtet muss man aber festhalten, dass die realen Renten in Deutschland in den vergangenen zehn Jahren gestiegen sind - anders als in Russland.

@ Nonym um 14:33 Uhr

"Dadurch bekommen Menschen mit ohnehin schon hoher Rente mehr hinzu als arme Schlucker. "
Chaupeau!
Zudem hatte die VBL in 2017/18 die Rente um 1,37 % erhöht, aber im ÖD wurde ab 1.1.2017 um 2 % und ab 1.1.2018 um 2,35 % mind. 75 EURO erhöht; dBB wird auf Beamte und Pensionäre übertragen.
Tatsächlich wurden VBL Renten um festgesetzte 1% erhöht und der Mindestbetrag gleich völlig "vergessen".

@ Parteibuchgesteuer

... und vergessen dabei auch zu erwähnen, das das aus Steuermitteln der Bürger finanziert wird, die soweit in Arbeit auch noch knapp9,5% ihres Bruttolohnes dafür aufbringen müssen.

Verwechselt da jemand Steuern und Rentenbeiträge?

re werner40

"Die Regierungsparteien

Die Regierungsparteien sollten sich diese extrem teuren Wahlgeschenke verkneifen. Eine Erhöhung um die Hälfte hätte völlig ausgereicht"

Auch für Sie noch mal die Information: Die Rentenanpassung liegt (zum Glück) nicht im Ermessen der Regierung, sondern ist gesetzlich geregelt. Also nix mit Wahlgeschenk.

Statt die Rente zu erhöhen

hätten Sie besser mal die Mindestsicherung auf 500€ erhöht

14:25 von IchUndDuMuellersKuh

"Und bevor gleich das bashing lost geht. Nein liebe Rentner und zukünftige Rentner: Sie zahlen nicht in einen Topf ein, in dem Ihr Geld für Sie verwaltet wird und es dann nach einer gewissen Zeit ausbezahlt wird. Sie zahlen / haben gezahlt eine Altensteuer aus der die aktuelle Rentnergeneration bezahlt wird."
Danke für die Belehrung der unterbelichteten Rentnergeneration von heute. Ich verstehe ja, dass Sie Angst um Ihren Wohlstand haben, den die Alten in 40 bis 50 Jahren teils harter Arbeit auch für Sie geschaffen haben. Meine Generation ist aber noch für ihre Rechte auf die Straße gegangen. Sollen wir das jetzt auch noch für Euch erledigen. Ich vermisse den Kampfgeist der Jungen. Warum demonstrieren Sie nicht gegen prekäre Beschäftigungsverhältnisse, Ausgliederungen zwecks Lohnkürzungen, Sozialabbau und und und… Nicht die Rentner sind die Profiteure der ungerechten Umverteilung. Fangt endlich an, für Eure Zukunft zu kämpfen und jault nicht dauernd, dass die Alten auf Eure Kosten le

@Alexander Fleming (14:07):

>>Diese "Erhöhung" als große Steigerung der Bezüge zu proklamieren ist lächerlich und schlecht informiert.
Abzüglich der Inflationsentwicklung sowie der darüber hinaus entwickelten Preissteigerung, der sich sukzessive erhöhenden Nebenkosten[...]<<

Einzige schlecht informiert erscheinen mir hier Sie zu sein. Es gibt keine Inflation *und* "darüber hinaus entwickelte Preissteigerung" und erhöhende Nebenkosten. Preissteigerungen *sind* die Inflation. Eine Rentenbeitragserhöhung von 3,2% bzw. 3,4% liegt dementsprechend deutlich über der Inflationsrate, welche 2017 1,8% betrug.

@Parteibuchgesteuert (14:45):

>>Hier gibt ein SPD-Minister mal wieder das Geld anderer Leute aus, das können die am besten ohne ein Konzept für die Zukunft zu haben.<<

Die Erhöhung der Renten funktioniert seit Jahrzehnten nach dem selben Mechanismus und wurde seinerzeit unter einer CDU-Regierung eingeführt. Herr Heil hat das diesjährige Ergebnis als zuständiger Minister lediglich verkündet.
Vielleicht sollten Sie sich nochmal mit den Grundlagen der deutschen Rentenversicherung beschäftigen?

Und nebenbei: Wäre es Ihnen lieber gewesen, die Rentner würden leer ausgehen? Wo wir doch ohnehin schon ständig über drohende Altersarmut reden?

@14:11 von Werner40

"Die Regierungsparteien sollten sich diese extrem teuren Wahlgeschenke verkneifen."

Ich habe 45 Jahre gearbeitet. Meine Rente ist kein Wahlgeschenk.

Auch heute machen Sie wieder deutlich, dass Sie nach dem Motto leben: Hauptsache mir geht's gut.

14:14 von Forengedöns

"Es wird Zeit, ...
... dass diese deutliche Rentenerhöhung im Forum wieder schlechtgeredet wird. Ich bin sicher, man findet "Argumente" dafür."

Tor!!!

Mythos Doppelbesteuerung

@Koranleser, 15:01: Ach, Sie haben wohl auch für die Versicherungsbeiträge Ihres damaligen Arbeitgebers Einkommenssteuer bezahlt? Da wären Sie aber wirklich der Einzige. Verbreiten Sie bitte nicht diesen Quatsch von einer angeblichen Doppelbesteuerung.Wer vor 2005 in Rente gegangen ist, hat eine zu 50% steuerfreie Rente. Das entspricht dem Rentenwert ohne Versicherungsbeiträge des Arbeitgebers. Seit 2005 erhöht sich mit jedem Jahr des Renteneintritts der steuerpflichtige Teil der Rente bis ab Rentenzugang 2037 die Renten zu 100 % steuerpflichtig sind. Im Gegenzug werden die Rentenbeiträge bis 2037 vollständig steuerfrei gestellt. Klingelt's?Ihr damaliger Arbeitgeber hat zu Ihren Rentenansprüchen 50% beigetragen. Warum sprechen Sie von Doppelbesteuerung?

@14:45 von Parteibuchgesteuert

"Hier gibt ein SPD-Minister mal wieder das Geld anderer Leute aus, das können die am besten ohne ein Konzept für die Zukunft zu haben."

Tja - spätestens wenn Sie in Rente gehen hört das hoffentlich auf. Viel Spaß ohne das "Geld anderer".

@Anna-Elisabeth, 16:22

Ich kann mich für Ihren Beitrag nur bedanken. Ich bin übrigens Arbeitnehmer.

Am 20. März 2018 um 15:16 von karwandler

" Ich würde es einfach mal mit den Tarifabschlüssen im letzten Jahr vergleichen ..."

Netter Versuch, mal zum Spaß eine Durchschnitts-Rente mit 1100 Euro Brutto in einen Stunden Lohn umrechnen bei Standard 40 Stunden die Woche und Durchschnitts-Monat 21 Tage.

Und dann mal vergleichen mit den Tarifabschlüssen was dort pro Stunde heraus kommt.
Übrigens machen 1100 Brutto 990 Euro Netto im Monat aus für den Rentner zum Leben, davon muss der alles bezahlen und bekommt nichts vom Staat.

Wenn Ihnen das zu übbig erscheint warten wir mal bis Sie in Rente gehen ;-).

Gruß

um 15:11 von wega

"Werden sie bitte nicht Übermütig,ob dieser Steigerung."

Zumindest bei mir unwahrscheinlich. Die letzte Mieterhöhung (2017): 60 Euro monatlich - einfach nur, weil der Vermieter das darf, nicht weil er irgendeinen Euro investiert hätte.

"Trotzdem alles gute für die nächsten Jahre."

Danke dafür - Ihnen auch

Rente

Bereits im Sozialkundeunterricht lernten wir, Abiturjahrgang 1987, daß die Altersversorgung aufgrund der demographischen Entwicklungen immer schwieriger wird. Was ist zwischenzeitlich geschehen? Eigentlich nichts! Das Problem bleibt seit Jahrzehnten ungelöst. Statt dessen diskutiert man über unsinnige Fragen , wie etwa: gehört der Islam zu Deutschland oder erregt sich an Migrationsbewegungen. Auch diese sahen kluge Köpfe bereits in den Siebzigern und Achzigern voraus. Ebenfalls im Sozialkundeunterricht lernten wir: aufgrund der zunehmenden Umweltzerstörung, Vernichtung der Lebensgrundlagen, der Verknappung der Rohstoffe und der daraus resultierenden Konflikte wird es zunehmend zu einer Wanderungsbewegung von Süd nach Nord kommen. Dies ist seit mindestens vierzig Jahren bekannt. Hat man rechtzeitig vorgesorgt, ist man nachhaltig die ursächlichen Entwicklungen angegangen. Nein, nicht wirklich...

Wir sitzen alle die Probleme aus, bis diese uns erledigen...

14:33 von A. Nonym

«Ich finde es nicht richtig, dass Rentenerhöhungen immer prozentual erfolgen. Dadurch bekommen Menschen mit ohnehin schon hoher Rente mehr hinzu als arme Schlucker […] Deshalb fände ich es gerechter, wenn die Rente statt prozentual um einen Sockelbetrag angehoben würde, der für alle gleich ist.»

Das ist zwar ein auf den ersten Blick "charmanter" Vorschlag, der aber in seiner längerfristigen Konsequenz die Höhe der Rente von den zu Arbeitszeiten eingezahlten Beiträgen "entkoppeln" würde.

Man kann es beispielhaft durchrechnen:
"Sockelbetrag" 25 Euro
20 Jahre Rentenerhöhung
Rentenvergleich 800/1600 Euro
800 werden zu 1300 / 1600 zu 2100
Der prozentuale Anteil des "schlechteren" Rentners im Vergleich zu seinen Rentenpunkten steigt. Der des "besseren" Rentners sinkt.

Das wäre nach der gültigen Gesetzeslage rechtswidrig.
Und auch nicht verfassungskonform.

Viel besser wäre eine sukszessive ("vorsichtige") Umstellung auf das Rentenmodell der Schweiz (ohne Beitragsbemessungsgrenze).

@Hackonya2 - 14:56

"... mit denen, die nie in die Rentenkasse eingezahlt hatten, aber nun Rente voll beziehen ..."
So oder so ähnlich schreiben Sie jedes Mal, wenn es um Rente geht und beweisen damit, jedes Mal auf's Neue, dass Sie keine Ahnung von der Materie haben, zu der Sie hier Ihre Meinung dazugeben.
Die von Ihnen angesprochenen Personen gibt es schlicht nicht.

Unterschiedliche Renten

... die Renten werden nicht nur durch die Rentenbeiträge der gesetzlich Versicherten garantiert, sondern zusätzlich durch Steuermittel mitfinanziert...wer wenig eingezahlt hat, bekommt auch weniger Rente...leider!

@Anna-Elisabeth - 16:22

""zahlen nicht in einen Topf ein, in dem Ihr Geld für Sie verwaltet wird und es dann nach einer gewissen Zeit ausbezahlt wird. Sie zahlen / haben gezahlt eine Altensteuer aus der die aktuelle Rentnergeneration bezahlt wird."
Danke für die Belehrung der unterbelichteten Rentnergeneration von heute."
Es ehrt Sie, dass Sie sich nicht angesprochen fühlen brauchen; es entspricht aber leider der Wahrheit, dass eine große Zahl der Rentner genau solche Vorstellungen hat.
Früher oder später werden Sie das auch in den Kommentaren zu dieser Meldung lesen können.

Rentenerhöhung ist nur Augenwischerei.

Das ist zwar eine feine Sache, dass die Renten steigen soll. Aber wer ergänzende Sozialhilfe bekommt, dem wird die Rentenerhöhung sofort wieder abgezogen. Man sollte die Grundsicherung auf, über 500€ anheben, so wie schon des öfteren gefordert. Fazit: die Armut steigt weiter und steigt weiter.

@15:11 von Forengedöns

"Es hat ja jeder selbst in der Hand. Die Rente richtet sich ja danach, was man im Erwerbsleben eingezahlt hat. "

Ich gebe Ihnen Recht. Jeder ist seines Glückes Schmied; jeder kommt nackt und dumm auf die Welt und was er aus seinem Leben macht, ist sein eigener Verdienst (vielleicht mit etwas Glück dabei).

Und nun wollen Personen, die gerade mal im Leben 10 Jahre gearbeitet haben, genauso viel Rente wie eine Person, die 45 Jahre und mehr gearbeitet hat (vom Verdienst unabhängig!!!). Wo kommen wir denn da hin?!

Jedem sein Vorurteil

@ Thomas Wohlzufrieden:
Was bedeutet "deutlich?" 3.22 Prozent Erhöhung bei 800 Euro Rente bedeuten etwa 26 Euro. Das als "deutlich" zu bezeichnen, nenne ich entweder ahnungslos oder zynisch.

Ich nenne es sachlich.

Ganz einfacher Sachverhalt

die Renten bilden die Arbeitsleistung des Rentners und sein Erwerbseinkommen ab. Sie sind durch die Rentenformel an die Einkommen der Erwerbstätigen gekoppelt- steigen die Löhne im Durchschnitt, steigen die Renten ebenfalls. Würden die Renten stärker steigen als die Einkommen, sähe ich darin auch eine Gerechtigkeitslücke.

re oh-weija

"Das ist zwar eine feine Sache, dass die Renten steigen soll. Aber wer ergänzende Sozialhilfe bekommt, dem wird die Rentenerhöhung sofort wieder abgezogen"

Ja was denn sonst?

Staatliche Ergänzungen zum eigenen Einkommen sollen nur das Existenzminimum sichern. Das ist nirgends anders gedacht. Folglich sinken die Ergänzungen wenn das Einkommen steigt.

Ganz einfacher Sachverhalt

die Renten bilden die Erwerbsarbeitsleistung des Rentners ab. Durch die Rentenformel sind sie an die allgemeine Einkommensentwicklung gekoppelt. Steigen die durchschnittlichen Einkommen, steigen die Renten. Würden die Renten stärker steigen wäre das für mich ungerecht.

Rentererhöhung

Bei so einer hohen Rentenerhöhung im Westen um unschlagbare 3,25 % muss ich froh sein, dass ich nach 20 Jahren aus der Staatlichen Rentenverdummung ausgetreten bin. Wenn ich das so sehe, erhalte ich rd. 500 € ein Rentner, der erst vor rd. 20 Jahren in die Rentenversicherung einzuzahlen begonnen hat (z.B. ex DDR) erhält rd. 1000 €, da sehe ich die Rentner in der alten BRD um Ihre Beiträge die Sie in den 45 Beitragsjahren einbezahlt haben betrogen.

das Bruttosozialprodukt

hat sich in den letzten 60 Jahren verachtfacht. Inflationsbereinigt, wohlgemerkt. Und dabei ist es schnurzegal, ob dieses BSP 90, 70 oder 10% der Bevölkerung erwirtschaftet haben, und ob 10, 30 oder 90% mitversorgt werden, ohne zu arbeiten. Der Kuchen ist um 700% größer geworden.
Ich hätte gerne mal anhand der Grundrechenarten erklärt, warum die Stücke für einige immer kleiner werden müssen. Vielleicht kann das jemand hier. Dann könnte ich auch mit der Phrase "Demographieproblem" was anfangen. Bis dahin halte ich sie für eine Erfindung von Leuten wie Rürup, Raffelhüschen und Co, natürlich immer wieder gerne aufgegriffen von den jeweiligen Regierungen.

In der Tat bleibt für die Masse immer weniger vom Kuchen. Aber nicht, weil die Wirtschaftskraft sinkt. Sondern weil die, die sich früher schon gern 20 Stücke auf den Teller gelegt haben, jetzt nicht mit weniger als 50 zufrieden sind. Denkt da mal drüber nach, liebe Anhänger der "die Renten sind zu hoch"-Fraktion.
Ein Renteneinzahler.

Großes Kino

Wer im Monat 500 Euro Rente bekommt, hat demnächst einen Kinobesuch gratis.

14:09 von rudi.ratlos

Was bitte ist "deutlich"?

Ist das aus einer Pressemeldung von H. Heil abgeschrieben?
Bei 2.000 € Rente sind das gut 60 € mehr. Okay: Haben oder nicht haben. Man muss das ja nicht gleich doof finden, aber mal mit solchen starken Wertungen ich wäre hier als BILD-fernes Medium vorsichtiger.
////
*
*
Warum nicht mindestens 200,-- €?
*
Die Rentner sind doch in den letzten Jahren nicht wegen kompletten Behördenversagen aufgefallen?
*
Weshallb Wertschätzuung für Staatsdiener und Pensionäre?

15:25 von Forengedöns

@ Parteibuchgesteuer

... und vergessen dabei auch zu erwähnen, das das aus Steuermitteln der Bürger finanziert wird, die soweit in Arbeit auch noch knapp9,5% ihres Bruttolohnes dafür aufbringen müssen.

Verwechselt da jemand Steuern und Rentenbeiträge?
////
*
*
Das kann einem bei dem Postnamen schon mal ideologisch passieren.

Meine Mutter wird davon nicht viel haben,

sie beziehen zwei Witwen Renten von meinem verstorbenen Vater und bei denen wird dann fleißig, ganz gesetzeskonform, gekürzt. Danke für die tolle Rentenpolitik! Schwachsinn!

/// Am 20. März 2018 um 15:27

///
Am 20. März 2018 um 15:27 von karwandler
re werner40

"Die Regierungsparteien

Die Regierungsparteien sollten sich diese extrem teuren Wahlgeschenke verkneifen. Eine Erhöhung um die Hälfte hätte völlig ausgereicht"

Auch für Sie noch mal die Information: Die Rentenanpassung liegt (zum Glück) nicht im Ermessen der Regierung, sondern ist gesetzlich geregelt. Also nix mit Wahlgeschenk.///
.
Ja, aber Gesetze können geändert werden und das müssen sie auch. Das gegenwärtige System ist dauerhaft so nicht finanzierbar und eine Neuregelung sollte nicht alleine auf dem Rücken der Rentenbeitragszahler durchgeführt werden. Im übrigen wurde bereits einmal eine Ausnahme gemacht, als die Renten auf Grund gesunkener Durchschnittseinkommen hätten sinken müssen.

/// Am 20. März 2018 um 16:30

///
Am 20. März 2018 um 16:30 von Anna-Elisabeth
@14:11 von Werner40

"Die Regierungsparteien sollten sich diese extrem teuren Wahlgeschenke verkneifen."

Ich habe 45 Jahre gearbeitet. Meine Rente ist kein Wahlgeschenk.

Auch heute machen Sie wieder deutlich, dass Sie nach dem Motto leben: Hauptsache mir geht's gut.///
.
Es geht nicht a priori um die Rentenhöhe, sondern um den Erhöhungsmechanismus.

Gesetzliche Rentenversicherung

Solch ein Kommentar musste ja kommen: Wieder wird den Ost-Rentnern ihr Alterseinkommen streitig gemacht. Vielleicht begreifen es jetzt mal die Neider: Die gesetzliche Rentenversicherung wurde von Kanzler Bismarck in Deutschland am 01. Januar 1891 eingeführt. Einmal erworbene Rentenansprüche gehen nicht verloren, ganz gleich wann Versicherungsbeiträge in ein deutsches Rentensystem in einer Währung eingezahlt wurden. Rentner, die in den 60er Jahren in Westdeutschland in Rente gingen, hatten einen Teil ihrer Rentenbeiträge im Deutschen Reich in RM bezahlt. Diese Beiträge wurden auch in Rentenansprüche umgerechnet, obwohl die Rentenkasse 1945 in ganz Deutschland pleite war. Genauso ist es mit den DDR- bzw. Ost-Rentnern. Die haben Beiträge ganz oder teilweise in DDR-Mark in die DDR-Rentenversicherung eingezahlt und daraus haben sie noch immer gültige Rentenansprüche erworben. Das deutsche Rentensystem gewährt Besitzstand für alle Rentenbeiträge in RM, DM, DDR-Mark oder Euro.

14:11 von Werner40

Die hart arbeitende Bevölkerung sollte sich mal hin setzten und nachrechnen wieviel ein Rentner von der Erhöhung hat. Ich kann ihnen sagen, nicht viel! Ich bin auch in Arbeit und Brot und hacke nicht auf den Rentnern rum. Morgen sind wir dran und dann wünsche ich mir, dass sich dann auch keiner dran stört wenn ich einen Inflationsausgleich bekomme. Als Arbeitnehmer habe ich öfter und mehr Gehaltserhöhungen und finde es gut, dass Rentner nicht immer eine Null-oder Minusrunde mitmachen müssen. Wo bleibt die Beteiligung der Unternehmen an den Sozialabgaben? Solange die Arbeitnehmer ihren ehemaligen Arbeitnehmern nichts gönnen und sich über Renten andere aufregen, fällt der Mangel an Solidarität der Unternehmen nicht auf!

2018 um 18:33 von frosthorn

Jetzt bedanke ich mich für diese Klarstellung.

"Ich hätte gerne mal anhand der Grundrechenarten erklärt, warum die Stücke für einige immer kleiner werden müssen."

Ich fürchte, dass lässt sich auch nicht erklären, wenn man mit imaginären Zahlen arbeitet.

Rentenerhöhung

Wenn die Regierung etwas gutes für die Rentner machen wollen würden, dann würden sie die Besteuerung der Renten abschaffen.
Die Besteuerung der Rente, ist die größte Frechheit, die sich jemals eine deutsche Regierung geleistet hat.

@Wimmer, 20.08h

Wenn ich richtig informiert bin, basiert die Rentenbesteuerung auf einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts.

@Frosthorn

ganz einfach und leicht erklärt: die gesetzliche Rentenversicherung ist ein beitragsfinanziertes Umlagesystem. Die Beiträge haben nichts mit der Produktivität oder der Gewinnentwicklung von Unternehmen zu tun, sondern mit dem Einkommen der aktiven Beitragszahler. Darauf haben die Tarifverhandlungen Einfluss- gibt es höhere Einkommen, gibt es auch höhere Rentensteigerungen und höhere Rentenansprüche. Was Ihnen vorschwebt ist ein anderes System- da müssen Sie eben entsprechende Mehrheiten finden. Im Übrigen finde ich als sozialer Demokrat, dass Leistung durchaus belohnt werden soll und nicht immer , wie hier im Forum, möglichst leistungsloses Einkommen für Alle und Jeden propagiert. Das wäre nämlich schlicht und einfach nicht zu finanzieren und den anstrengungswilligen Leistungsbereiten nicht zu vermitteln.

re wimmer alfons

"Wenn die Regierung etwas gutes für die Rentner machen wollen würden, dann würden sie die Besteuerung der Renten abschaffen.
Die Besteuerung der Rente, ist die größte Frechheit, die sich jemals eine deutsche Regierung geleistet hat."

Auch für Sie (stöhn) noch mal: die nachgelagerte Besteuerung der Rentenbeiträge wurde von BVerfG angeordnet.

re werner40

"Es geht nicht a priori um die Rentenhöhe, sondern um den Erhöhungsmechanismus."

Wenn Sie sich mit dem Erhöhungsmechanismus befassen wollen müssen Sie erstmal Grundwissen dazu haben.

Mit dem Stichwort Wahlgeschenke zeigen Sie, dass das nicht vorhanden ist.

re werner40

" Im übrigen wurde bereits einmal eine Ausnahme gemacht, als die Renten auf Grund gesunkener Durchschnittseinkommen hätten sinken müssen."

Auch wieder ohne Sachkenntnis!

Die damals ausgesetzte Senkung wurde mit der späteren Erhöhung verrechnet.

um 15:11 von wega

Werte Rentner.Ich hab eine große bitte an sie alle:Werden sie bitte nicht Übermütig,ob dieser Steigerung.
Trotzdem alles gute für die nächsten Jahre.
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Vielen Dank von Wega für die guten Wünsche.Da ich mich angesprochen fühle. Ich habe 45 Jahre durchgehend gearbeitet und genieße jetzt den Ruhestand.Aber von übermüßig kann bei mir keine Rede sein.Ich will nicht klagen,habe so mein Auskommen mit dem Einkommen.Wenn ich zurück an meinenVater denke der 1975 in Rente ging,so hatten die Rentner mehr fast 70 % von ihren letzten Netto Gehalt. Und wenn ich in die Zukunft der Rentner von Übermorgen denke,dann kommen die nur noch auf 48% . Da liegt der Hase im Pfeffer.

18:31 von Taeler

Rentererhöhung

Bei so einer hohen Rentenerhöhung im Westen um unschlagbare 3,25 % muss ich froh sein, dass ich nach 20 Jahren aus der Staatlichen Rentenverdummung ausgetreten bin. Wenn ich das so sehe, erhalte ich rd. 500 € ein Rentner, der erst vor rd. 20 Jahren in die Rentenversicherung einzuzahlen begonnen hat (z.B. ex DDR) erhält rd. 1000 €, da sehe ich die Rentner in der alten BRD um Ihre Beiträge die Sie in den 45 Beitragsjahren einbezahlt haben betrogen.
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Betrogen ist ein hartes Wort.
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In unserer Gesellschaft verklausuliert man das als miterlebte Solidarität.
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Schade das Pensionsempfänger an diesem Gefühl nicht teilhaben dürfen?
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@Alexander Fleming - noch lächerlicher

Zitat: "Abzüglich der Inflationsentwicklung sowie der darüber hinaus entwickelten Preissteigerung, der sich sukzessive erhöhenden Nebenkosten sowie der Einfluss der Steuerprogression und den sich steigernden Krankenversicherungsbeiträgen ist bei allen "Rentensteigerungen" von unter 10% bei den allermeisten Fällen sogar ein Defizit zu erwarten. "

Daher nur so ein Vergleich:

2017:
Rente +3,59 %
Beamtenbesoldung Hessen +2,0%

2018:
Rente +3,3%
Beamtenbesoldung Hessen +2,2%

Wer hängt hier wen ab in der allgemeinen Entwicklung?

@deutlich, 20:13, re @frosthorn

Nochmal: Grundrechenarten bitte. Das kann doch nicht so schwer sein. Wenn 100 kg Kartoffeln für 100 Leute reichen, warum sollten dann 800 kg nicht für alle reichen? Nur weil die 100 kg von 90% der Bevölkerung angebaut wurden, die 800 kg aber nur von 70%?

Im Gegensatz zu Ihnen kann ich es Ihnen vorrechnen: 5% der Bauern haben früher 10% der Kartoffeln für sich eingesackt. Heute nehmen diese 10% aber 50% der Kartoffeln. Und sagen dann "es reicht nicht für alle, die nicht arbeitenden müssen weniger bekommen". Ich bin einer von den "anstrengungswilligen Leistungsbereiten", und diese Frechheit ist mir nicht zu vermitteln. Denken Sie bitte noch mal nach, ob Sie die heutigen Rentner einfach mal unter "nicht leistungsbereit" subsummieren wollen. Sie werden irgendwann dazu gehören.

Besteuerung

Die Besteuerung der Renten wurde per Gerichtsbeschluss durchgesetzt. Es wurde auf gleiches Recht für Rentner und Pensionäre geklagt. Der Kläger - ein Beamter wollte eigendlich nicht mehr besteuert werden. Dann wurde politisch beschlossen, dann zahlen eben alle. Politische Logik ala Schäuble & Merkel

na,

unter deutlich verstehe ich aber was anderes *kopfschüttel*

0:36 von mbi

@Alexander Fleming - noch lächerlicher

Zitat: "Abzüglich der Inflationsentwicklung sowie der darüber hinaus entwickelten Preissteigerung, der sich sukzessive erhöhenden Nebenkosten sowie der Einfluss der Steuerprogression und den sich steigernden Krankenversicherungsbeiträgen ist bei allen "Rentensteigerungen" von unter 10% bei den allermeisten Fällen sogar ein Defizit zu erwarten. "

Daher nur so ein Vergleich:

2017:
Rente +3,59 %
Beamtenbesoldung Hessen +2,0%

2018:
Rente +3,3%
Beamtenbesoldung Hessen +2,2%

Wer hängt hier wen ab in der allgemeinen Entwicklung?
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Wenn Sie die Rentenerhöung 2017 aus dem Westen recherchieren würden, dann sind die Beamten besser dran, und Ihre Krankenversicherung konnte sich auch nicht erhöhen?
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Die Erhöhung ist schön für die Rentner von heute.

Aber wenn ich in 15 Jahren in Rente gehe ist nichts mehr übrig!

21:00 von Dirk Michael

Besteuerung

Die Besteuerung der Renten wurde per Gerichtsbeschluss durchgesetzt. Es wurde auf gleiches Recht für Rentner und Pensionäre geklagt. Der Kläger - ein Beamter wollte eigendlich nicht mehr besteuert werden. Dann wurde politisch beschlossen, dann zahlen eben alle. Politische Logik ala Schäuble & Merkel
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Als ehemals Selbständiger versteuere ich meine ausschließlich aus besteurtem Geld eingezahlte Rente ebenfalls.
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Auch wenn der Beamte nur den steuerfreien Arbeitgeberanteil meinte.
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Aber in D finden das sogar Gerichte als gerecht und gewollt!!

re schiebaer

"Wenn ich zurück an meinenVater denke der 1975 in Rente ging,so hatten die Rentner mehr fast 70 % von ihren letzten Netto Gehalt. Und wenn ich in die Zukunft der Rentner von Übermorgen denke,dann kommen die nur noch auf 48%"

KEINER kriegt Rente als Prozent vom letzten Netto.

Aber ich geb's auf, das zu erklären.

"Deutlich"....

...ist doch etwas anderes!

Die Durchschnittsrenten liegen zwischen ca. 820 und 1070 €(West/Ost).Die Teuerungsrate liegt überall bei 1,8%. Das bedeutet, die "deutliche" Erhöhung macht im Schnitt zwischen 12 und 15 € aus. Da werden die Rentner aber so richtig ein Fass aufmachen können....

Es müssen endlich alle in die Rentenkasse einzahlen.

Auch Selbständige, Beamte und Abgeordnete.

Oder am besten gleich ein Bedingungsloses Grundeinkommen.
Das könnten Beschäftigte ja dann durch zusätzliche Vorsorge (staatlich verwaltet, Versicherungen haben zu hohe Verwaltungstkosten und wollen Gewinne machen) aufstocken. So bleibt ein Abstand zu "faulen" Hartz4 empfängern gewahrt.

Aber das ist jetzt nur eine Idee von einem Spinner, jeder neoliberale Politiker kann sofort sagen, warum das nicht funktionieren kann. Z.B. weil Reiche sich benachteiligt fühlen, wenn es Arme auch einigermassen lebenswert haben.

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