Ihre Meinung zu: Nach tödlichem Unfall: Polizei entlastet Uber

20. März 2018 - 10:30 Uhr

Der tödliche Unfall eines autonomen Uber-Autos könnte den Weg zu selbstfahrenden Autos stark beeinflussen. Deshalb wird er von mehreren US-Behörden untersucht. Die Polizei entlastete Uber nun in der Schuldfrage.

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Kommentare

Geschwindigkeit

Interesant. Da scheint es eine temporäre Änderung bei der Geschwindigkeit gegeben zu haben.

Denn, an der Stelle, an der sich das Fahrzeug befindet (auf die Bilder bezogen) sind 45 mph erlaubt und nicht 35 mph. Die 35 mph Geschwindigkeit gibt es weiter vorne, auf der Straße.

System mit Mängeln

Ich hatte schon gestern vermutet, dass der Unfall auf eine Unachtsamkeit des Opfers zurückzuführen ist. Aber wenn das Auto zu schnell unterwegs war und trotz der bevorstehenden Kollision nicht abbremste, ist das System für den öffentlichen Straßenverkehr ungeeignet.

Na, so nicht!

Dass die Sicht eingeschränkt war, ist eine Sache, aber:

"Zugleich sei der nächste Fußgängerübergang knapp 100 Meter entfernt gewesen."

Na und?
Erste Regel beim Autofahren: niemanden verletzen.
Zweite Regel beim Autofahren: nichts kaputt machen.

Alle anderen Regeln sind nur als Hilfe dafür da, diese beiden Regeln einzuhalten.

Mein Fahrlehrer hat mir noch eingebläut, dass der Autofahrer bei einem Unfall mit einem Radfahrer immer mindestens die Hälfte der Schuld trägt, denn er sitzt relativ sicher in der Blechbuchse und muss für andere, schwächere Verkehrsteilnehmer mitdenken. An Radfahrer, Kinder, Senioren... So ist das halt. Und ich glaube nicht, dass in den USA etwas anderes unterrichtet wird.

Gillt das noch?

https://dejure.org/gesetze/StVO/1.html
Oder kann man jetzt Maschienen u. asoziale Unternehmensmodelle endlich verklagen?Lieber Gesetzgeber ihr hinkt nicht nur mit der Digitalisierung hinterher außer zu Wahlkampfzwecken u. ewig währenden Ankündigungen!!!!!Solang andere sterben oder bezahlen ist das anscheinend nie ein Problem gewesen. Dafür sorgen schon die entsprechenden Lobbys u. wenn das nicht hilft Arbeitsplätze;Rentenpyramide;Fachkräftemangel u. so manch anderes damit die Märkte u. die Wirtschaft florieren u. grenzenlos bleiben zu handeln frei ...................

///direkt aus dem Schatten

///direkt aus dem Schatten auf die Fahrbahn getreten///
.
Selbstfahrende Autos haben üblicherweise Radar. Da spielt Schatten keine Rolle. Welche Technik verwendet Uber ?

Habs bis heute nicht verstanden...

...warum will man unbedingt selbstfahrende Autos?
Man soll mir nur einen plausiblen Grund dafür nennen.

Zu schnell?

"Das Fahrzeug war nach Polizeiangaben autonom mit rund 64 Kilometern pro Stunde unterwegs - erlaubt sind auf dem Streckenabschnitt gut 56 Kilometer (35 Meilen) pro Stunde."

Wer bekommt da einen Strafzettel?

Möglicherweise ist die Geschwindigkeit dort begrenzt, DAMIT man rechtzeitig sehen kann, ob einer aus dem Schatten tritt.

Da von "keine Schuld'" zu sprechen halte ich für sehr gewagt.

Unfälle wird es immer geben

Wer Nachts im Dunkeln, dunkel bekleidet auf die Straße geht, wird auch von einem menschlichem Auge kaum endeckt bevor es knallt.
Was sagt uns das?
Möglicherweise gibt es Situationen, die auch per Computerauto (C-Auto) sich nicht beherschen lassen.
Die Unfallzahlen werden daher durch C-Autos wahrscheinlich nur selektiv zurückgehen - z.B. Stauauffahrunfäll im Stopp and Go Betrieb; denn wenn das Stauende hinter einer Kuppe oder einer Kurve liegt und das Fahrzeug kommt mit 120-160 angeblasen, sind die letzten Meter nach Sichbarwerden des Hindernisses reine Physik und da reicht meist das Platzangebot nicht mehr aus, um einer Kaltverformung aus dem Wege zu gehen.
Kurzum: Unfälle werden durch die C-Autos nur selktiv, in regulär beherschbaren Voraussetzungen vermieden werden können; also Situationen, die auch ein aufmerksamer Fahrer/in hätte beherschen können, hätte er/sie nicht gerade von den Malediven oder von sonst was geträumt.

"Befürworter von Roboterautos

"Befürworter von Roboterautos argumentieren, dass etwa 90 Prozent der Verkehrsunfälle auf Fehler von Menschen zurückgingen und die Technik autonomer Fahrzeuge sie künftig verhindern werde."

Was für eine unsinnige Argumentation!
Kinder haben hier auch so gut wie nie Autounfälle verursacht.
Das liegt aber nicht daran, dass sie die besseren Autofahrer sind, sondern daran, dass sie meistens nicht am Steuer sitzen.

"...nächster Fußgängerübergang knapp 100 M. entfernt"

Das heißt dann wohl, daß man in Zukunft nur noch auf Zebrastreifen die Straße überqueren darf. Sonst wird man als Fußgänger halt überfahren.
Wunderbare moderne Welt...

Aus dem Schatten getreten?

Ich wüsste nicht, dass dies einen Autofahrer jemals von der Schuld befreit hätte, zudem, wenn er zu schnell gefahren war.

Es ist tragisch

Aber, wer selbst Autofahrer ist, kennt ähnliche Situationen doch selbst.
Eine Tatsache ist doch auch, eine Kamera sieht nicht MEHR, als ein Mensch. Wenn jeder tragische Unfall dazu führen sollte, die Finger davon zu lassen, würden wir doch nachweislich heute weder in ein Flugzeug steigen, noch ins All fliegen.
Für mich eigentlich klar. Autonomes Fahren ist nicht nur ein Umdenkprozess für die Atuindustrie und die Fahrzeugnutzer. AUCH für alle anderen Verkehrsteilnehmer. Wer kennt das nicht?
Man fährt auf eine Kreuzung, und hat plötzlich ein Fahrrad von rechts? Klartext: Ein Verkehrsteilnehmer auf der linken Seite, obwohl es ein Rechtsfahrgebot (eben KEIN Linksverkehr) gibt. MUSS ich jetzt damit rechnen?

Schuldfragen

Zu schnell, ohne abzubremsen, ...
Da kann ich mehr draus interpretieren als die Frau als Alleinschuldige.

Wo Schatten ist, ist auch Licht. Eventuell war sie geblendet und konte den herannahenden weder sehen noch hören oder hat ganz simpel die Geschwindigkeit falsch eingeschätzt.

Von so einem Wagen hätte ich jetzt aber zwei Dinge erwartet. Erstens wesentlich schneller Reaktionen. Keine Bremsspur? Und zweitens nicht nur Sensoren im sichtbarem Licht.

Was mir auch noch fehlt ist, ob die beiden da Mutterseelen alleine unterwegens waren, oder on der Wagen im Verkehr mitschwamm. Dann kann man ihn die überhöhte Geschwindigkeit zumindest aus menschlicher Sicht schlecht ankreiden. Neben den ofiziellen Regeln, hat jede Region seine ungeschriebenen Gesetze.

An Stelle der Industrie, würde ich mir ehern andere Gedanken darüber machen, als das Image jetzt nicht mehr so dolle ist. Gerade das wirft ein noch schlechteres Licht auf sie.

trat die frau aus dem schatten heraus....

...kann die neue moderne technik nicht mit infrarot solche zusammenstösse vorraussehen und eindämmen oder funktioniert das auch nur mit einem normalen "auge" wie beim menschen ohne erfassung von anderen wellenlängen... so ein fotochip kann doch mehr erfassen als nur für uns sichtbares licht, wenn die techniker es wollen, oder nicht?

Zu schnell, aber keine Schuld?

Merkwürdig, wenn es so ist, wie hier beschrieben: Das Auto fuhr 64 statt der erlaubten 56 km/h, aber die Polizei sagt, dass Uber wahrscheinlich keine Schuld hat?

Bei einer Überschreitung der Höchstgeschwindigkeit wäre zumindest eine Mitschuld anzunehmen.

Es kann doch wohl nicht sein, dass bei einem automatisch fahrenden Auto die Überschreitung der Höchstgeschwindigkeit quasi schon einprogrammiert ist. Passt zwar dazu, dass zu schnelles Fahren von vielen als Kavaliersdelikt angesehen wird. Gerade bei autonomem Fahren gibt es dafür aber keinerlei Entschuldigung mehr.

Während Sie dies lesen töten Menschen tausende

Mit 1.25 Millionen Verkehrstote pro Jahr ist es dann so dass jede Stunde 142 Menschen sterben müssen, weil Menschen fahren und nicht selbstfahrende Autos.

@tobeorwhat

"denn wenn das Stauende hinter einer Kuppe oder einer Kurve liegt und das Fahrzeug kommt mit 120-160 angeblasen, sind die letzten Meter nach Sichbarwerden des Hindernisses reine Physik" Am 20. März 2018 um 09:55 von tobeorwhat

Der Physik kann man helfen:
Im Radio werden Staumeldungen durchgegeben.

@ zorg

"Mit 1.25 Millionen Verkehrstote pro Jahr ist es dann so dass jede Stunde 142 Menschen sterben müssen, weil Menschen fahren und nicht selbstfahrende Autos" Am 20. März 2018 um 10:11 von zorg

Die Zahl gilt weltweit, inklusive Drittweltländer.

Viele Leute dort brauchen ganz sicher keine selbstfahrende, sondern verkehrssichere Autos: solche Kleinigkeiten wie Außenspiegel zum Beispiel oder funktionierende Bremsen.
Es ist allgemein bekannt, dass hier aussortierte Autos, die nicht mehr auf die Straße dürfen, nach Afrika verschifft werden.

Das wird bei selbstfahrenden Autos nicht anders sein.

Bei einem Unfall

... zwischen Auto und Fußgänger ist letzterer der zweite Sieger, egal ob im Recht oder nicht. Und selbstfahrende Autos mußten irgendwann in diese Situation kommen, egal wie sicher ihre Steuerung ist. Nun ist die Frage, wie die Beteiligten - Hersteller, Nutzer, aber auch passiv Betroffene - mit der Tatsache umgehen, dass nichts, auch keine angeblich 'sichere' Technik, wirklich 100% sicher ist.

das Problem ist die Geldgier.

Das Problem ist die Geldgier.

So lange die Verantwortlichen (Vorstände und Aufsichtsrat) der Hersteller nach Kriterien der Gewinnmaximierung bezahlt werden und nicht nach Erfolgen in der Sicherheit und Wohlbefinden für Menschen, darf autonomes Fahren nicht erlaubt werden.

Man stelle sich vor, eine Firma wie VW wollte ein autonomes Fahren verkaufen, eine Firma, die seit Jahren betrügt, die nicht von Aufischtsräten gestoppt wird weil da Politiker in den Kremien und an der Gewinnmaximierung beteiligt sind.
Wo die Verantwortlichen von sich selbst sagen, Sie können für Software-Betrug keine Verantwortung übernehmen.

Nein, autonomes Fahren darf erst dann ins Auge gefasst werden, wenn solche Unternehmen geschlossen sind und die Verantwortlichen verurteilt.

@tada

“Was für eine unsinnige Argumentation!
Kinder haben hier auch so gut wie nie Autounfälle verursacht.
Das liegt aber nicht daran, dass sie die besseren Autofahrer sind, sondern daran, dass sie meistens nicht am Steuer sitzen.“

Trifft eher auf ihr Argument zu.
Es geht um Unfälle durch menschliches Versagen und die werden sehr wohl reduziert.

Der Roboter würde ausgereift deutlich weniger Unfälle bauen, als das Kind, da wette ich mit ihnen um 1 Million Euro.

Wieso wertet man nicht das

Wieso wertet man nicht das video aus, dss das auto anfertigt?
Dann kann man feststellen, ob die frau direkt vor das auto lief, oder nicht.
Wenn man 2m vor einem mit 50kmh fahrenden auto auf die Straße läuft, reagiert niemand mehr. Kein mensch und auch kein roboter.

@Bernd39

Ja, Sie MÜSSEN mit einem Fahrradfahrer rechnen. Es ist diesem ausdrücklich erlaubt, sich an einer Kreuzung rechts neben ein Auto zu setzen; in einer vernünftig geplanten Stadt gibt es vor den Ampeln rote Zonen die extra für die Radfahrer gedacht sind... und dennoch meist von den Autofahrern belegt werden. Außerdem wird einem in der Fahrschule von Tag 1 an der Schulterblick eingebläut, eben aus diesem Grund, aber die ewig besserwissenden Menschen scheinen sich darüber zu sehen und fahren dann die Radfahrer um - was mir schon mehr als ein Mal passiert ist, eben weil der Autofahrer offensichtlich keinen Schulterblick verwendet hat. Würde man sich also an das gelernte halten, ist da niemals "plötzlich" ein Radfahrer. Ich zumindest wurde noch nie überrascht.

Eine Kamera sieht aber sehr wohl mehr als ein Mensch. Die Sehstärke der Menschen ist unterschiedlich gut, bei Nacht wird es noch extremer. Kameras können mit weniger Information mehr erkennen, dazu gibt es noch Radar, IR etc.

@Ramuthra

"Es geht um Unfälle durch menschliches Versagen und die werden sehr wohl reduziert. Der Roboter würde ausgereift deutlich weniger Unfälle bauen, als das Kind, da wette ich mit ihnen um 1 Million Euro" Am 20. März 2018 um 12:34 von Ramuthra

Der Roboter soll aber weniger Unfälle bauen als Erwachsene, nicht als Kinder.

Die Wette müssen Sie noch korrigieren.
So wie sie ist können Sie sich bei jedem neuen Unfall auf "Der Roboter würde ausgereift deutlich weniger Unfälle bauen" berufen - ich nehme an, Sie meinen "als ein Erwachsener".

Nebenbei-Informationen

Was da alles so publiziert wird.
Die Obdachlosigkeit der Frau sagt was genau aus? Soll das implizieren, dass es bei einer solchen Person nicht ganz so schlimm ist, wenn sie überfahren wird?
Und die Sache mit dem Fußgängerüberweg in 100 m Entfernung? Soll das bedeuten, dass es schon ok ist, einen Menschen zu überfahren, der an einer anderen Stelle die Fahrbahn überquert?

@Tada

Autonome Fahrzeuge halten sich an Regeln - wie der erste Kommentar sagt, scheint an der Stelle eine andere Geschwindigkeit vorgegeben gewesen zu sein und damit keine Überschreitung. Sie haben keinen Ego-Modus wie der Mensch, in dem sie die Vorfahrt nehmen, drängeln, ohne zu blinken einem anderen Auto in die Spur fahren, nebenbei Texten oder Kaffee trinken und damit grundsätzlich unaufmerksam sind.
Darüber hinaus haben sie umfangreichere technische Hilfsmittel, die die menschlichen Fähigkeiten übersteigen und damit eine komplettere Erfassung der Umgebung ermöglichen. Zuletzt ist dann noch die Kommunikation zwischen den Fahrzeugen. Beim Menschen beschränkt sich diese meist auf den "Vogel" oder wildes Hupen. Autonome Autos können aber MITEINANDER kommunizieren und sich in Routenplanung, Hinderniswarnungen etc. gegenseitig unterstützen. Die Straßen würden damit definitiv sicherer werden und das einzige Risiko bleibt weiterhin der Faktor Mensch (oder Tier).

Verwässerung durch Medien und Behörden....

Um das nochmal klarzustellen:

1) Diese Autos tasten die Umgebung mit Radar/Lidar ab. Schatten oder Licht ist komplett unerheblich.

2) Natürlich muß ein Auto auch außerhalb eines Fußgängerübergangs auf Fußgänger aufpassen.

3) Bei "Auto gegen Fußgänger" hat das Auto IMMER eine Mitschuld.

4) Wenn das Auto auch noch zu schnell gefahren ist, erhöht sich das auf Hauptschuld.

5) Es wird dauernd als "Argument" aufgeführt, daß ja durch menschliche Fahrer viele Unfälle passieren. Dann wird immer sofort (völlig unbewiesen) behauptet, daß das bei "autonomen" Autos besser wäre. Völliger Quatsch! Der einzige Grund, warum wir keine hohen Opferzahlen durch "autonome" Autos haben, ist, daß diese bisher kaum herumfahren.

6) Es ängstigt mich, wie Medien und Politik versuchen, den Bürgern die "autonomen", vernetzten und totalüberwachten Autos förmlich aufzudrängen. Die Art, wie mit diesem Unfall medial umgegangen wird, ist leider bezeichnend dafür.

wir haben in der Fahrschule gelernt

Wir haben in der Fahrschule gelernt: rechnen sie jederzeit damit, daß eine anderer Verkehrsteilnehmer sich nicht so verhält, wie er es tun sollte. Seien sie immer bereit, auf unvorhergesehe Situationen zu reagieren.
Kann ich die Situation nicht übersehen, muss ich meine Fahrweise anpassen.
Natürlich verhindert das nicht immer schwere Unfälle, u.U. sogar mit Todesfolge. Aber ein normaler Autofahrer müsste sich sagen: die äusseren Umstände (dunkel, Schatten, Schnee, Regen, Schulnähe, spielende Kinder etc) zwingen mich, mein Fahrverhalten zu ändern.
1. Frage: tut das der Computer auch?
2. Frage: Werde ich als Autofahrer jetzt auch wie Uber freigesprochen, wenn jemand aus dem Schatten tritt und ich den tot fahre? Muss man jetzt also einfach sagen: hab ich nicht gesehen. Ich bin nicht Schuld. Und das wars.
3. Ein Autofahrer würde jetzt vor Gericht kommen. Und Uber? Meine Versicherung würde reagieren. Wie sieht das bei Uber aus?
Der Familie des Opfers mein Beileid.

Wenn sich Fahrzeuge im Verkehr "autonom" bewegen sollen, …

… dann müssen diese in der Lage sein, in jeder Situation zu erfassen, welche Verkehrsregeln (Beschränkungen) an jedem Ort gültig sind (Geschwindigkeit, Überholverbot, Fahrtrichtungsgebote, o.ä.).

Es wundert mich, dass der Wagen in den USA 8 km/h schneller war, als am Unfallort zulässig. Erkennen die Sensoren ein Schild "35 mph", sollte die Geschwindigkeit wohl eher auf "5% below limit" eingeregelt werden, um auch plötzliche Änderungen der Straßenverhältnisse zu berücksichtigen (wie z.B. eine plötzlich auftretende starke Gefällestrecke).

Dass Sensoren noch nicht in der Lage sind, unter allen Umständen die Bewegungen von anderen Fahrzeugen/Menschen zu erkennen und richtig zu beurteilen, ist nachvollziehbar. Das sind sehr komplexe Aufgaben, die da an die "KI" gestellt werden.

Auch wenn die Sensorik mit Menschen nicht zur Verfügung stehenden "physikalischen Sinnesorganen" messen kann (Radar, Infrarot).

Dass autonome Fahrzeuge nicht schneller als zulässig fahren, ist ganz kleines 1x1 …

@um 13:24 von Petterson

"Frage: Werde ich als Autofahrer jetzt auch wie Uber freigesprochen, wenn jemand aus dem Schatten tritt und ich den tot fahre? Muss man jetzt also einfach sagen: hab ich nicht gesehen. Ich bin nicht Schuld. Und das wars."

Richtig, das war schon immer so, wenn der Unfall nicht durch eigenes Verschulden herbeigeführt wurde sind sie nicht schuldig. Sie können nicht immer mit Fußgängern rechen, würde ja bedeuten, man müsse mit 5km/h über die Autobahn fahren, könnte ja jemand auf die Fahrbahn laufen.

Irreale Erwartungen

Die Idee ist extrem gehypt worden. Vermutlich wird ein vorsichtiges Forschen und nachhaltiges Entwickeln niemals moeglich sein. Das halbe "Gebaeude" besteht aus Versprechungen und Wunschdenken der Industrie, die dem Zeitgeist geschuldet immer nicht nur auf der Hoehe sondern schon weiter sein will als sie ist. Der Vercomputerisierung des Autos war schon vor der Idee des autonomen Fahrens dazu verurteilt ein technischer Wasserkopf zu werden - das musste zum autonomen Fahren in der Logik eines Science fiction Romans fuehren. (Und das fliegende "Auto" taucht auch schon auf...) Auf der anderen Seite steht aber die extreme Haeme der Gesellschaft gegen diese Versuche. Jedes Ereigniss wird genutzt um genuesslich diesen oder jenen Unfall zu zitieren. Ein tatsaechliches Funktioneren wird nur am Rande erwaehnt, waere auch zu sensationell und in der Tat genauso wenig realistisch wie ein perfekter Homo Sapiens am Steuer. Was wollen "die" oder "ihr" eigentlich? Spielen?

doch, @warumnichtgleichso, sie müssen ...

doch, @warumnichtgleichso, sie müssen so fahren, damit sie jederzeit anhalten und jegliche Gefährdung anderer ausschließen. Erst recht, wenn es "Unübersichtliche Situationen" gibt.

So ist die StVO und Rechtsprechung, Ausnahmen gibt es nur für Bereiche, wo z.B. Fußgängerverkehr eindeutig und sichtbar verboten ist, wie Autobahnen und manche mehrspurige Straßen.

Ansonsten gilt §1, auf Landstraßen, Bundesstraßen und erst recht in Ortschaften.

Sonst könnte ja im Ort kein Kind mehr auf der Straße spielen.

@Tada 12.13

"Der Physik kann man helfen:
Im Radio werden Staumeldungen durchgegeben."

Nur zum Teil richtig, denn ich habe es als Pendler oft erlebt, dass ich plötzlich und unerwartet in einen Stau geriet, obwohl ich den Verkehrsfunk aktiviert hatte. Wenn Staus oder Unfälle gerade passieren, dauert es seine Zeit, bis die Polizei davon Kenntnis nimmt und dies den Radiosendern meldet.

Flugverkehr

Es ist interessant, wie viele Leute hier aufgrund von zwei tödlichen Unfällen in zwei Jahren (wovon bei einem sogar der Hersteller selbst die autonome Nutzung nicht erlaubte) den Teufel an die Wand malen. Im Flugverkehr ist der Autopilot mittlerweile nicht mehr wegzudenken. Selbst Landungen bei starkem Nebel sind kein Problem mehr und dank der Technik ist das Flugzeug heute unumstritten das sicherste Verkehrsmittel.

Und um dieses Statement von OlliH aufzufassen: "Wer braucht denn selbstfahrende Autos ?
Wenn ich nicht in der Lage bin ein Auto zu steuern, dann nehme ich den Bus, ein Taxi oder ich lasse mich fahren.". Richtig: ich lasse mich fahren. Im Idealfall jedoch nicht von einem menschlichen Fahrer, auf dessen Verfügbarkeit und Gesundheitszustand ich angewiesen bin. Vielleicht nicht jetzt und auch noch nicht in zehn Jahren, aber irgendwann muss man nun mal einen Anfang machen.

Tödlicher Unfall eines autonomen Uber-Auto

Selbst ein Navi der unteren Preisklasse erkennt die Geschwindigkeitsbegrenzungen und macht den Fahrer bei überhöhter Geschwindigkeit darauf aufmerksam. Man kann davon ausgehen, dass das von Uber verwendete System das ebenfalls beherrscht, und dass sich die Uber-Autos an das Tempolimit halten. Vielleicht war das Fahrzeug nicht autonom unterwegs.

Autonomes Fahren

Ja, der Unfall ist tragisch,mal ganz abgesehen von den Umständen. Hier möchte ich den Angehörigen mein tiefstes Beileid zum Ausdruck bringen.

Dieser inzwischen dritte tödliche Vorfall bei den automatisierten Autos (egal welcher Hersteller auch immer/ Gesamtunfälle die nicht erfasst sind liegen bestimmt höher in der Dunkelziffer) spricht nicht gerade für diese Technik des autonomen Fahrens und überzeugt mich nicht annährend als langjähriger Autofahrer,der inzwischen 22 Jahre unfallfrei fährt (Gott lob).
Mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern ist immer zu rechnen,die 100% ige Aufmerksamkeit und eine immer angepasste und regelkonforme Fahrweise ist unabdingbar, egal wie sehr man auch unter Zeitdruck ist.
Auch zahlreiche Beinahe-Wildunfälle nachts konnte ich Gott sei Dank mit ununterbrochener Aufmerksamkeit und besonnener Reaktion glücklich verhindern.

Kann ein Computer-Auto eigentlich auch wie ein Mensch effizient und angepasst fahren? Bremst das Auto von 100 auf 50 abrupt ab?

@ 09:53 von Werner40

Das war auch die Frage die ich mir als erstes gestellt habe.
Eine erhöhte Sicherheit lässt sich doch wohl nur dann erreichen wenn diese Systeme eben nicht den menschlichen Einschränkungen bzgl. Wahrnehmung / Sicht unterliegen!

Das gilt auch für den Unfall mit dem Tessla Fahrzeug welches einen Truck "übersehen" hatte.

Viele weitere Fragen zum "autonomen Fahren"...

Wie reagiert ein Computer-Auto auf Wildwechsel nachts auf der Landstraße? Fährt das Gefährt wetterabhängig eher angepasst oder nach zulässigen Geschwindigkeiten (Schilder, Verkehrsregeln)? Entscheidet das Auto selbst, wann und unter welchen Umständen langsam vorausfahrende Fahrzeuge überholt? Gibt es da für den Fahrer den "Viel-Zeit-Modus" oder "Zeitdruck-Modus"? Wie ist die sparsame und effiziente Fahrweise bei diesen Autos? Werden Geschwindigkeiten bis zum nächsten Tempolimit bis auf die letzten Meter voll ausgefahren (bis die Bremsen qualmen) oder gibt es dort auch die effiziente "Schubabschaltung"? Wie ist es mit Parkplatzsuche und Einparken und Ausfahren bei sehr engen Parklücken mit Millimeterarbeit? Wie erfolgt die Entscheidung bei einer kritischen Situation bei stehendem Wild auf der Fahrbahn bei gleichzeitigem Gegenverkehr? Wie reagiert das Auto, wenn ein Ball vorn rollt? Alles Fragen, wo uns Bürger sowohl Politiker als auch Hersteller und Medien im Unklaren lassen.

@Dogma (13:11) zu @ Tada

Lesen Sie Ihren Beitrag bitte noch Mal durch:
Fahren Sie etwa wirklich so?
Dann sollten Sie es lassen.

Die meisten halten sich sehr wohl an die Regeln, sonst würde es dauernd nur krachen. Und alles negative, was Sie beschreiben haben, sind Ausnahmeerscheinungen, bei denen es nicht gekracht hat, weil jemand Rücksicht genommen hatte. Natürlich können all diese Ordnungswidrigkeiten oder gar Beleidigungen belangt werden und es gibt eine Strafe dafür.

Ergänzend zum Menschen wäre die Technik super, alleine bleibt es bei Science-Fiction. Knight Rider lässt grüßen. (Ich habe es zwar damals sehr gerne geguckt, aber selbst da war das Auto manchmal überfordert.)

Mich wundert ...

... eigentlich nur das es immer noch die Probleme mit dem Erkennen und Verarbeiten von Verkehrssituationen sind welche noch nicht gelöst sind.

Mir stellen sich beim "autonomen" Fahren ganz andere Fragen:
- nach welchen "Karten" finden diese Fahrzeuge ihren Weg?
- wer und in welchen Abständen aktualisiert diese Karten?
- was passiert bei einer plötzlichen Computer Störung (bleibt das Fahrzeug dann einfach stehen, übergibt es die Kontrolle dann - an wen?)
- gibt es schon eine einheitliche "Sprache" mit der diese Fahrzeuge von verschiedenen Herstellern dann die notwendige Kommunikation realisieren?
- ...

Wie gesagt, das Erfassen von Situationen ist doch eigentlich das kleinste Problem bei dieser Technik, oder sollte es zumindest sein. Und noch nicht mal das hat man im Griff??????

Wird die Firma alle Daten dem

Wird die Firma alle Daten dem Staatsanwalt aushändigen? Oder wird man sich auf Betriebsgeheimnisse berufen?

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