Ihre Meinung zu: Nördliches Breitmaulnashorn: Das letzte Männchen ist gestorben

20. März 2018 - 10:02 Uhr

Der letzte bekannte Nördliche Breitmaulnashornbulle der Welt ist tot. Der 45-jährige "Sudan" sei wegen altersbedingten Komplikationen eingeschläfert worden, teilte das kenianische Tierschutzgebiet Ol Pejeta mit.

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Kommentare

was lernen wir?

die krankheit an der auch "sudan" sterben musste, heisst nicht wilderei, sondern kapitalismus.

zum mitschreiben:

kapitalismus.

die profitlogik des kapitalismus, die alles und jeden zur ware erklaert, die vermarktet werden kann und vermarktet wird, sofern nicht ein starkes und entschlossenes gemeinwesen sagt, halt, hier endet die profitlogik, das ist es, was hinter der jagd auf diese tiere steht.

es geht nicht um asiatische medizin, sondern um geld.

viel geld.

profit.

viel profit.

es waere angemessen, wenn ihr diesen zusammenhang endlich mal korrekt darstellt, statt nebelkerzen zu werfen.

danke.

Wo bleiben die Sanktionen?

Gegen China und Vietnam, die größten Abnehmer der Hörner? Solange die Reichen dieser Länder, tausende Dollar für ein paar Gramm Nashorn zahlen, wird weiter gejagt bis keins der Tiere mehr übrig ist - was nicht mehr lange dauert.
Gleiches gilt für die Orang Utans, die für unseren Biosprit usw. sterben müssen.
Selbst in teuren Lindt-Pralinen ist mittlerweile nur noch Palmöl zu finden.
Wenn die Russen einen Baum in ihrem eigenen Land fällen ist der Aufschrei groß. Aber Europa und China dürfen weiterhin mit der Natur tun und lassen was sie wollen.

Unglaublich

Also selbst reinste Dummheit rottet Tiere aus. Und viele solchermaßen 'begabte' Menschen streben danach ihr Land zur wichtigsten Nation zu machen. Arme Welt.

Inzucht?

Es wird wohl nicht anders gehen, aber irgendwie klingt es falsch, dass er nachträglich noch seine Tochter und Enkelin schwängern soll.

Weiter so auf diesem Kurs

Evolutionsbiologen vergleichen das Erscheinen des Homo Sapiens und dessen Wirkung auf die Biosphäre inzwischen mit Impakten und Supervulkanausbrüchen. Kriege, Bevölkerungsexplosion, Wachstumsmantra, Vermüllung usw. usf..

Tja und was macht derweil die Politik? Sowohl national als auch international wird eine Politik präferiert, die all diese Dinge noch mehr und mehr verschärft.

Menetekel des 21. Jahrhunderts

"Sein Tod ist ein grausames Symbol für den menschliche Missachtung der Natur."
Dieser Feststellung kann man einfach nichts hinzuzufügen.

Einseitig

@ Abydos:
es geht nicht um asiatische medizin, sondern um geld.

Es geht um beides. Ohne asiatische Medizin gäbe es auch kein Geld.

Ideologie der Wilderer

@ Abydos:
die krankheit an der auch "sudan" sterben musste, heisst nicht wilderei, sondern kapitalismus. zum mitschreiben: kapitalismus.

Ohne im Geringsten Ihr Weltbild ankratzen zu wollen: Auch im kommunistischen Nordkorea werden nachweislich Wildtiere gejagt und möglicherweise auch ausgerottet.
Zum Mitschreiben: Kommunismus.

Die menschliche Gier, die

Die menschliche Gier, die ungezügelte Ausbreitung, kranke Ideologien bewirken die langsame Zerstörung dieser blauen Kugel. Dieses schlimme Raubtier voller Niedertracht ist eine Spezies, die über kurz oder lang alles vernichten wird.

Ausgestorben

@ Mischpoke West:
Solange die Reichen dieser Länder, tausende Dollar für ein paar Gramm Nashorn zahlen, wird weiter gejagt ...

Jetzt nicht mehr.

Menetekel des 21. Jahrhunderts

"Machet euch die Erde untertan!" Dieser Spruch aus den alten Schriften, wird von allen Menschen umgesetzt, egal welcher Herkunft und Religion, denn wie geht "der Mensch" der Macht hat mit "Untertanen" um?
Er tritt sie mit Füßen, Spukt ihnen in Gesicht, versklavt sie, vergewaltigt Frauen und Kinder und läßt sie bei Aufbegehren auspeitschen oder hinrichten.
Dieses Verhalten ist völlig unabhängig davon, ob es sich um weltliche oder religiöse Macht handelt - die Missachtung des vermeindlich nierdig gestelltem feiert sofort Triumphe.
Die gleiche Missachtung lassen wir Menschen der Umwelt, der Natur angedeien und wie früher die Relgionen, rechtfertigt heute die "Relgion des Geldes" dieses Verhalten.
Die Evolution hat einen Fehler gemacht: "Die Erde hat Mensch!" - sie wird einen Weg finden diesen Fehler zu korrigieren oder zusammen mit den Menschen sterben, falls sich der Mensch als globler, unheilbarer Krebs heraustellt - seine Metastasen sind bereits überall.

Paradies Afrika

Die Menschheit verdient das Paradies einfach nicht. Schade, dass andere Spezies dafür ihre Chancen verlieren. Man muss sich doch mal vorstellen, was hier geschehen ist. Da gibt es Völkerscharen, deren Mächtige keinen mehr hochkriegen ('Tschuldigung) und die auf einer Intelligenzskala von eins bis hundert den Wert minus fünfzig haben, und daher glauben, das Horn eines Nashorns müsse ihnen wegen der ähnlichen Form wieder zu Lust verhelfen. Und dann andere Völker, die ihnen aus ihrer eigenen Heimat noch das letzte solche Tier verkaufen.

@Abydos

das bezieht sich aber nicht nur auf Nashörner und andere bedrohte Tierarten.

Auch auf Menschen (die wohl am wenigsten bedrohte Art der Welt)

Wenn keiner hinschaut, gehen die Profitgeier über jede Grenze.

Erinnern wir uns nur an die 80er, da hat ein International nach wie vor sehr erfolgreiches Erdöl-Unternehmen in Zentralafrika ein ganzes Dorf von Söldnern ermorden lassen, weil diese dem Bau einer Pipeline nicht weichen wollten...

Konsequenzen? Keine.

Menschenrechte (und das Recht im allgemeinen) gelten in unserer heutigen Zeit nur solange, solang kein Multinationaler Konzern dadurch Gewinnminderungen hat.

Ich will nicht wissen wie viele Menschen jeden Tag in Süd und Mittel-Amerika ermordet werden, weil sie der Regenwaldabholzung zu Gunsten der Billigfleischproduktion im Weg sind.

Die westliche Welt ist krank und tötet sich selbst aus Gier.
Zitat Westerwell: Wir leben in einer Zeit spätrömischer Dekadenz

Da lobe ich mir doch die

Jägerschaften in Deutschland. Da wird jedes Wildtier erlöst welches leidet, ohne falsch verstandene Tierfreundschaft. Ich höre schon die Sofasitzenden von Ahnung gänzlich unberührten Tierfreunde die lieber Hochsitze umsägen als sich mal wirklich ernsthaft mit dem auseinandersetzen was sie vorgeben zu beschützen.

Soylent Green

In einigen Jahrzenten wird es nur noch Fress- und Streichelvieh geben. Wenn auch die nicht mehr ernährbar sind gibts halt nur noch lecker Soylent Green.

@ um 09:28 von Mischpoke West

Wann und wo war denn der große Aufschrei als ein Baum in Russland gefällt wurde?

@Am 20. März 2018 um 09:27 von Abydos

die krankheit an der auch "sudan" sterben musste, heisst nicht wilderei, sondern kapitalismus.

zum mitschreiben:

kapitalismus.

Nashörner werden vor allem wegen ihrer Hörner gejagt, das pulverisierte Horn gilt in vielen asiatischen Ländern als Medizin

Also ich buchstabiere Aberglaube ja anders.

@Zweitaktmotor

Ich gebe Ihnen zu 100 % Recht!
Invitro-Inzucht fühlt sich ganz und gar nicht gut an.
Das wird auch nix!
Dafür sorgt die Natur.
Man hätte doch schon viel eher "Hilfsmaßnahmen" ergreifen können.
Warum hat man gewartet, bis der letzte Mann tot ist????
Es tut mir sehr leid um das tolle Tier.
Ich hoffe, dass die Menschheit bald die Wichtigkeit von Tieren erkennt und ihnen den nötigen Respekt zollt.
Lg

Wann?

kommt diese Nachricht über den letzten Menschen, die dann von der KI veröffentlicht wird. Aber für wen?

"NUR" eine von 100 Arten täglich

Jetzt kann die ganze Welt miterleben, wie eine Art in menschlicher Obhut ausstirbt oder vielleicht doch noch erhalten werden kann, was wünschenswert wäre. Doch wie viele Arten sterben, wegen unseres Umgangs mit der Natur, unbemerkt und ohne Aufmerksamkeit in den Medien, täglich aus? Über 100. Das sollte uns immer bewusst sein.

@09:27 von Abydos

Ja, ja. Schuld an allem Übel dieser Welt ist der Kapitalismus.

Im Sozialismus gebe es ja auch keine habgierigen oder bösen Menschen mehr.

Sie schreiben Unsinn.

Am 20. März 2018 um 09:27 von Abydos

Vielen Dank. Es gibt dazu nichts hinzuzufügen.

Wenn der letzte Fisch

Wenn der letzte Fisch gefangen.....

Erstickt an eurem Plastik, Geld und Plastikgeld!

Der Menschheit ist nicht mehr zu helfen!

Eine Schande ist das! Je älter ich werde, umso mehr denke ich, dass es aus evolutionsbiologischer Sicht nicht Schade wäre, wenn der Mensch wieder ganz von der Erde verschwinden würde. Vielleicht bringt die Evolution dann etwas Gescheiteres hervor... Solange uns ein Dieselfahrverbot und Flüchtlinge mehr beschäftigten als die absoluten Grundlagen unserer Existenz läuft in unseren Hirnen etwas schief.

Re: 09:27 von Abydos

Ich lehne die Exzesse des Turbokapitalismus genauso ab wie Sie.

Allerdings: Wenn man nur von "Kapitalismus", "Geld" und "Profitgier" redet, beschuldigt man ein diffuses "System" und beschönigt die Verantwortung der Konsumenten. In diesem Fall sind es die Menschen in Asien, die nach wie vor viel Geld für Nashorn-Produkte ausgeben.

Im Fall von Amazon und anderer Online-Händler sind wir aber durchaus selbst dabei: Die Innenstädte veröden, der Beruf des Buchhändlers stirbt aus, und (Mit-) verantwortlich ist der Wunsch des Konsumenten nach: Hauptsache bequem und billig!

Es stimmt: Hier kann und muss die Politik etwas tun. Z.B. eine bessere Bezahlung für Paketboten erzwingen und auch die Umweltfolgen mit in Rechnung stellen.

Aber die andere Seite ist: Der Kapitalismus, das sind auch wir - als Kunden.

Raubtier Mensch

Die Spezies Mensch hat in den letzten abgelaufenen hundert Jahren mittlerweile 50% der biologischen Evolution ausgerottet.

Für die restlichen 50% der Tier- und Pflanzenwelt wird der Mensch sicher nicht nochmals hundert Jahre brauchen.

Erst dann - wenn der Mensch nur noch in einer künstlichen Überlebensglocke dahinvegetiert - wird sich die Natur erholen können (und hoffentlich gnadenlos dieser Spezies das Garaus machen)

Hünchen sterben auch nicht

Hünchen sterben auch nicht aus.
Also sollte man für Nashornprodukte einfach Nashorn-Batterien aufstellen. Und dann bitte das ganze Tier verwerten und nicht nur das Horn.
Das funktioniert mit Schweinen und Rindern auch ganz prima.
Also? Woran hapert es?

@ Mischpoke

Wenn die Russen einen Baum in ihrem eigenen Land fällen ist der Aufschrei groß.

In Sibirien wird Erdöl in großem Stil mit Fracking gewonnen. Die Umweltzerstörungen in den ausgedehnten Sperrgebieten sind gigantisch, es sieht aber niemand. Einen Aufschrei habe ich auch noch nicht gehört.

@ postmaterialist

Ich lehne die Exzesse des Turbokapitalismus genauso ab wie Sie.

Und ich lehne zusätzlich noch die Exzesse des Turbokommunismus ab.

Kommentare

@russland:
Es gibt in keinem Land 'Kommunismus', nur Abarten ..

Und doch, es wird weiter gejagt, gibt ja noch andere Nashörner ..

@hugomauser
Gier existiert überall, der Kapitalismus verschönig diese jedoch in 'Konsum' und lebt von der Gier die so millionenfach gelebt wird, hingegen im 'Sozialismus' (den es ebenfalls in keiner reinen Form gibt) nur einige kranke Menschen dieser Gier nachgehen können ..

-

In allen Fällen kann diese übermäßige Gier doch nur durch die Ignoranz der Massen ausgelebt werden ..

@ Wolfes74

>>> Wann und wo war denn der große Aufschrei als ein Baum in Russland gefällt wurde? <<<
.
Zum Beispiel in Sotchi wegen der Olypiade/WM.
Oder wegen der neuen Gaspipeline, die übrigens nach Deutschland läuft.
Oder wegen Putins Privathaus (zugegeben im Naturschutzgebiet hätte das nicht sein müssen)
Nur malso was mir gerade einfällt.

@ Einerer

Hünchen sterben auch nicht

Meinen Sie Hühnchen oder Hündchen?
Aber egal, ich fühle mich unschuldig, ich bin Vegetarier, wie Putin.

@sprachloser - 10:42

"Da lobe ich mir doch die Jägerschaften in Deutschland. Da wird jedes Wildtier erlöst welches leidet, ohne falsch verstandene Tierfreundschaft."

Ist mir neu, dass Jägerschaften nur Tiere erlegen die leiden.
Die richtig verstandene Tierfreundschaft in Deutschland kommt doch schon bei Viehtransporten und beim amtlich gestatteten Kükenschreddern zum Tragen, nicht wahr?

"Ich höre schon die Sofasitzenden von Ahnung gänzlich unberührten Tierfreunde die lieber Hochsitze umsägen als sich mal wirklich ernsthaft mit dem auseinandersetzen was sie vorgeben zu beschützen."

Dass es auch Tierfreunde gibt, die Ahnung haben und keine Hochsitze umsägen entzieht sich wohl Ihrem Fachgebiet.

Noch etwas zu den Sofasitzenden - wer Hochsitze umsägen will, muss schon mal das Haus verlassen und sich in den Wald begeben.

Weiter so!

Ich versteh´ die ganze Aufregung nicht. In wenigen Jahren wird der Mensch mit seiner Gier so ziemlich jedes größere Wildtier zu Lande und zu Wasser ausgerottet haben. Dann hat sich das Problem der Wilderei von selbst erledigt.

Arme "Nashornpulverkunden" wo auch immer auf der Welt, die nun auf ihre Potenzmittelchen verzichten müssen. Die werden wohl als nächstes aussterben.

@Zweitaktmotor, 9:37

Es wird wohl nicht anders gehen, aber irgendwie klingt es falsch, dass er nachträglich noch seine Tochter und Enkelin schwängern soll.

Sie können davon ausgehen, dass er das in freier Natur, und noch am Leben, auch gemacht hätte.

@seneca007 - Wenn man bedenkt, dass gewilderten

noch lebenden Nashörnern die Hörner aus dem Gesicht gehackt werden, ist "schief laufen" die Untertreibung des Jahres.

Wir machen uns die Brutalität, mit der unser Wohlleben bis hin zum Sexpülverchen aus Nashorn gesichert wird, einfach am liebsten nicht klar.

Aber wahrscheinlich hat unsere Spezies sowieso keine große Überlebenschance mehr: die Zeit läuft uns einfach davon; wir zerstören inzwischen schneller, als wir Wege finden, den angerichteten Schaden zu reparieren.
Denn es ist nun nicht mehr mit langsamem Drehen an kleinen Schräubchen getan. Jetzt wären einschneidende Veränderungen nötig und globale gegenseitige Hilfe, denn Natur spielt sich schließlich nicht innerhalb von Ländergrenzen ab. Aber mehr als kosmetische Aktionen sind nicht zu erwarten - weder auf internationaler und nationaler noch auf persönlicher Ebene. Da verpulvern wir lieber unsere Energie und Ressourcen in Kriegen gegen Menschen und andere Mitgeschöpfe; das bringt einigen Machtgefühle und anderen Milliarden ein

Banalisierung des Artensterbens

Genau so habe ich es mir immer vorgestellt: Ein weiterer Meilenstein auf dem Vernichtungsfeldzug gegen die natürliche Ordnung auf unseren Planeten, zusammengequetscht als kurze Randnotiz zwischen Tagespolitik und Wirtschaft. Wir erleben das größte Artensterben seid dem Ende des Perm und keinen interessiert es, niemand begehrt auf und keiner schreitet ein.
Gratuliere! Wir werden schaffen es unseren Planeten zugrunde zu richten, davon bin ich zutiefst überzeugt.

Traurig! Einfach traurig!

Traurig diese Nachricht zu lesen. Nur noch zwei Tiere solcher Art auf der ganzen Welt.
Bei anderen Tiere sieht es nicht viel besser aus.
Wann versteht die Menschheit, dass es ein 'Weiter-so' mit der Tierwelt/ Pflanzenwelt nicht mehr kann.
Doch Hauptsache die Wilderer oder die Profiteure erhalten ihren Profit.

Was für eine große Schweinerei!

Doch auch der Klimawandel ist teils Schuld daran. Verursacher: wieder wir Menschen.

Wir zerstören unsere Welt mehr und mehr. Die Menschheit tötet sich selber.
Was sollen wir nur unseren Nachkommen erzählen. Die werden sicherlich kein Eisbären oder Pinguine mehr kennen, auch keine Länder mehr bereisen die stark vom Klimawandel abhängen.

Ja, wir Menschen und "Soylent Green" (10:46, OberRechthaber)

Da wird in einem Park der letzte Nashornbulle seiner Art erlöst und wir tippen uns die Finger wund. Dazu gäbe es viel zu sagen.

Für mich liegt die "Lösung" in einer Art privaten Globalisierung der Endkunden, die es sich auch nur einigermaßen finanziell leisten können.
"Seinen" Abgeordneten/"die Politik" wg. Durchsetzen und Erweitern der Nachhaltigkeitsziele nerven.
Großkonzernen wie "Soylent" auf die Finger gucken, notfalls nicht ihre Produkte kaufen.

Im polit. Alltagsgezerre fallen solche Meldungen hinten runter. "Die" haben andere Probleme, ebenso die Armen dieser Welt.
Denke, auch "Boko Harams" od. selbsternannte Großwildjäger hätten gern einen Schnappschuss von sich und einem erlegten Nashorn - ganz ohne Potenzpulver.

Vllt müssen die Wähler den beschäftigten Scheuklappenpolitikern einen Weg weisen, wenn wir denn können! ("Kompliziert".)

"Soylent Green" hat sich in einigen Jahren evtl. erledigt. Jüngste Funde von Mikroplastik auch in Glasflaschen-Mineralwasser sprechen dafür.

@09:27 von Abydos

>>die krankheit an der auch "sudan" sterben musste, heisst nicht wilderei, sondern kapitalismus.<<

Achso, und welches System müssen wir einführen so dass wir keine Sachen mehr aus anderen Sachen fertigen können/brauchen? Nashörner werden für bestimmte "Rohstoffe" gewildert und ich glaube nicht, dass eine andere Regierungsform alle bestehenden Rohstoffe wertlos und/oder unverwertbar macht.

@ Aus'm Ländle, 13:32

Ich denke doch, dass auch Teile unserer Folgegenerationen neugierig sein werden.

Wenn es noch etwas zu bereisen gibt, werden sie es tun! Notfalls mit Plastikschiffen und Fleece-Segeln. Evtl. laufen sie dann über die versunkenen Malediven per Schiff drüber oder besuchen sie per Tauchgang mit Ganzkörperschutz (Verbreitung der Irukanji Qualle).
Die heutige Verbreitung der z. B. Zika-Überträger (Samoa, Mittelmeerraum) wird fortschreiten.

Zukünftige Neugierige, Touristen oder Forscher werden besser ausgestattet und vllt noch "engagierter" sein müssen als heutige "Reisende".
Vllt werden es auch nur Archäologen/Erfasser sein, die irgendwas für die Nachwelt festhalten wollen.

Doch offline reisen werden sie, da bin ich ziemlich (!) sicher ...

Schuld

Der Mensch hat sich so weit über den Planeten ausgebreitet, dass immer mehr Tierarten aussterben. Die Entwicklung ist tragisch und unsere Schuld riesig. In Jahrmillionen haben sich wundervolle Lebensformen gebildet, die wir in wenigen hundert Jahren ausrotten. Sollte sich die Menschheit weiter ausbreiten, so werden wir irgendwann einen lautlosen Planeten bewohnen. Das Tierreich wird verschwunden sein und am Ende wir selber. Die Schuld des Menschen am Artensterben ist mit nichts mehr wieder gut zu machen. Ich möchte nur noch weinen, wenn ich solche Nachrichten lese. Unsere Spezies ist der KREBS der Erde.

@frosthorn 12:51

Die Frage ist aber, ob dies der Arterhaltung wirklich zuträglich ist. Es gibt ja durchaus triftige Gründe, warum es beim Menschen nicht erwünscht ist.

Aber wie gesagt: Anders geht es wohl nun nicht mehr.

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