Ihre Meinung zu: Deutschland und Polen: Zusammenraufen - aber wie?

19. März 2018 - 15:50 Uhr

Die Liste der Themen, über die Deutschland und Polen uneins sind, ist lang. Die Voraussetzungen für den Besuch von Kanzlerin Merkel in Polen sind deshalb denkbar schlecht. Jan Pallokat fasst zusammen, wo es hakt.

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Kommentare

Wie ist eigentlich der

Wie ist eigentlich der aktuelle Stand beim Thema Reparationszahlungen?

Zusammenraufen - aber wie?

Das ist doch ziemlich einfach. Polen muss sich nur an die gemeinsamen Regeln der EU halten, die alle mit ihrem Antrag beschlossen haben. Sonderregelungen hatten wir mit GB genug und sind froh, wenn es keine Außenseiter gibt, die ihre eigene Politik machen wollen. Frau Merkel sollte deshalb nicht zu freundlich zur polnischen Regierung sein.

Uneins

Deutschland und Polen müssen sich auch nicht in allen Themen einst sein, aber beide sind in der EU, daher sollten die Themen auf EU Ebene entschieden/diskutiert werden. Dann muss sich auch jeder dran halten, schließlich sollte jedem Land in der EU bewusst sein, das EU Gesetze über den der Landesgesetze stehen. Wer das nicht akzeptiert, der müsste sein Weg mit der EU trennen?

Eigentlich hat es hier das gleiche Problem,

wie beim Brexit. Die demokratische, städtische Mehrheit hat es dem Landvolk überlassen, die Entscheidung so zu treffen, PiS.

Wie gerecht ist Europa?

Sowohl die Wahlen in Russland als auch Regierungen wie die in Polen, werden von der EU, dem Westen aufs schärfste kritisiert und Vorwürfe und Unterstellungen gegenüber anderen Regimen lassen keine Zweifel am Druck des Westens auf politische Entwicklungen solcher Länder.
Doch steht uns, dem Westen dies zu und darf es uns dann wundern, dass so ähnlich wie bei den US-Wahlen gerade solche Länder auch versuchen Einfluss auf unsere Politiklandschaft auszuüben.

Putin wurde mit einem Rekordergebnis von mehr als über 75% zurückgewählt und schon erklingen im Westen die Rufe nach Manipulation und Korruption.
Von ähnlichen Wahlresultaten können westlich knapp gewählte Entscheidungsträger, wie z.b. Frau May, sogar Macron, Trump, Frau Merkel, viele Parteien, in den letzten Jahre nur träumen.
Liegt darin vielleicht die Ursache, Russland immer wieder zu defamieren anstatt den direkten Dialog zu diesem Land zu suchen.
Was oder wer erteilt uns, der EU, das Recht derart zu urteilen.
Handeln Wir gerecht?

Deutschland und Polen: Zusammenraufen - aber wie?

Man sollte Polen doch unterbreiten, die EU verlassen.
Dann sollen die Polen zeigen, was es heißt auf eigenen Füßen zu stehen.
Immer nur gegen Deutschland schießen und fordern, geht mir so alngsam gegen den Strich.

Nebeneffekte

Es wird noch so einige Nebeneffekte mit Ländern geben, welche man eigentlich nur in die EU aufgenommen hatte, damit man im Osten weniger Einfluss bzw. mehr selber als Russland zu haben werde erhoffte.

15:27 von Jean-Baptiste

Was oder wer erteilt uns, der EU, das Recht derart zu urteilen.
Handeln Wir gerecht?
.
gerecht ?
haben sie nicht den Eindruck, auch wir werden durch unsere Medien manipuliert
Justiz in Polen - wie werden Richter bei uns bestimmt ?
Asyl in Ungarn ... wer verhaelt sich konform "dublinmaessig " ?
haben wir uns bei der staatsverschuldung immer regelkonform verhalten ?
oder meinte H. Schroeder, vor Jahren, im Einvernehmen mit den Franzosen,
das waere " nur ne grobe Richtschnur" ?
bringt man so was in unseren Medien

Die USA das Problem?

Der Einfluss der USA scheint ein sehr wichtiger Faktor zu sein auf dem Gebiet eines stabilen und sicheren europäischen Dialogs innerhalb seiner Staaten und im Ostbereich sowie gegenüber seines grossen Nachbarn Russland.
Wenn der EU hier der Spagat gelingen könnte, durch diplomatische Entscheidungen, diesen Ländern in Zukunft, sowohl Aufschwung, Stabilität als auch Sicherheit in Aussicht zu stellen und vielen von ihnen auf Augenhöhe zu begegnen in einem fairen politischen und gerechten Austausch sämtlicher europäischer Staaten, ohne dass sich zwei Länder wie etwa Frankreich und Deutschland als die Leader anstellen, dann könnte der Dialog und das Projekt Europa vieleicht gelingen, dann könnte dies auch ein garant für den weiteren Frieden bedeuten.
Gerechte Verhältnisse schaffen!
Da passt es wohl dann kaum wenn Brexitstaaten möchten weiterhin den Ton angeben und auch nicht wenn die USA weiterhin sich in politische Strukturen europäischer Staaten und deren diplomatischen Dialog einmischen.

um 15:27 von Jean-Baptiste

"Putin wurde mit einem Rekordergebnis von mehr als über 75% zurückgewählt und schon erklingen im Westen die Rufe nach Manipulation und Korruption."
Sie wollen es nicht wissen oder haben es längst vergessen, wie früher in der DDR und in den anderen Ostblockstaaten solche und weit höhere Wahlergebnisse zu Stande gekommen sind. Und in Russland gibt es praktisch nur in den großen Städten eine Opposition, die auch noch mit allen möglichen Tricks ausgeschaltet wird.
"Was oder wer erteilt uns, der EU, das Recht derart zu urteilen." Das ist die Demokratie, die wir uns als Ostdeutsche immer gewünscht haben und die nach 50 jähriger Besatzung durch russische (sowjetische) Truppen in Erfüllung gegangen ist.

Was soll das denn?

Die Reparationszahlungen werden doch abschließend erst beim Abschluss eines Friedensvertrages relevant.
Im Übriegen sind meines Wissens von der DDR jede Menge Reparationszahlungen geflossen, wieviel davon nach Polen gingen keine Ahnung.

Sollten die Polen

Sollten die Polen mehrheitlich und dauerhaft Regierungen wählen, die gemeinsame grundlegende Werte der EU missachten, wie z.B. die Unabhängigkeit der Justiz, dann bleiben Konsequenzen unvermeidlich.

War bei Merkel nicht immer

War bei Merkel nicht immer Hass die Strategie der Wahl?

Deutschland muss

eigentlich nichts machen, die Polen haben reichlich Vorteile und Geld aus der EU wo Deutschland größter Nettozahler ist.
Dann grenzt Polen genau an Deutschland und ganz viele arbeiten hier und in den Grenzgebieten kaufen Sie sogar Häuser in Deutschland und Polnische Firmen haben reichlich Arbeit bei uns, aber das merken wohl nur die welche an der Oder wohnen.

Also die Vorteile für Polen überwiegen deutlich, deshalb muss Deutschland eigentlich nicht auf Polen zugehen.
Eher umgekehrt würde ein Schuh daraus.

@hackonya 15:43

Es gab noch einen anderen Effekt, die Erweiterung des Gemeinsamen Marktes. Wer das wohl betrieben und am meisten davon profitiert hat. Der beispiele gibt es noch mehrere.

@ 15:06 von pkeszler

gut, dass Deutschland nichts muss. Solche Sätze schreibt man nur, wenn man sich für den Mittelpunkt des Universums hält.

Polen muss auf der Hut sein

Denn ist mehr als fraglich, dass es bei so entgegengesetzen Ansichten nur um Politik und nicht vielmehr um Lebensraum im Osten geht.

Zu wenig .................!

Wer liefern muß , ist Polen ,
merkel sollte d. Fakten a.d. Tisch legen u. harte Forderungen im Auftrag d. EU an d. poln.Entscheidungsträger
stellen, Bla-Bla-Bla u. pol.Geschwurbel hilft defintiv nicht weiter.
auch in d. Diplomatie gibt es eine ultimative "Sprache" . die Glace-Handschuhe kann sie an d.Garderobe abgeben,
Für ca. 13 MRD netto
kann man schon d.Backen breiter machen !. Aber Aussitzen u. z.Abschluß d. nichtssagende Raute
ist alles , was uns d. Person bietet .
Das ist defintiv zu wenig !

Bin ganz Ihrer Meinung. Bis

Bin ganz Ihrer Meinung.
Bis jetzt hat Polen Mrd. und Mrd. aus dem EU-Topf kassiert.
Anscheinend ist man immer noch nicht zufrieden, im Gegenteil, die negative Berichtgebung, auch gegenüber Deutschland,
will nicht enden.
Warum dann noch Mitglied der EU bleiben?

Treffpunkt

bei Tannenberg. Das ist erprobtes Gelände.

Besatzungsmächte!

Meiner lieber Herr, dann haben Sie sich jetzt aber hier den Richtigen ausgesucht!

Ich schreibe aus einem Land welches zweimal im letzten Jahrhundert unter deutscher Besatzung gelitten hat und stelle mich bei weitem nicht so an und urteile gegenüber dieser einstigen Besatzungsmacht welche heute den Namen BRD trägt, in der Weise wie Sie es nun gegenüber Russland tun welches, nicht zu vergessen, auch zu den Befreiungsmächten gehörte.

Überdies und das sollten Sie doch wohl auf historischer Grundlage wissen, wurde Russland durch den Zusamenschluss osteuropäischer Staaten und der Entstehung der Sowjetunion und der Folge des kalten Krieges von westlicher und vor allem amerikanischer Seite in diese Rolle des Bösewichtes gedrängt und verschloss sich somit durch diesen Druck der damaligen Zeit, jeder Weltoffenheit und dies hält heute durch infame westliche Strategie an.

Überdies gibt es in meiner Familie durch den zweiten Weltkrieg Opfer zu beklagen und doch eint uns heute eine Freundschaft!

um 16:40 von jochjoch60

"Solche Sätze schreibt man nur, wenn man sich für den Mittelpunkt des Universums hält."
Aha, Sie wollen doch nicht etwa anzweifeln, dass Polen völlig freiwillig der EU beigetreten ist? Bis jetzt gilt immer noch die einfache Regel: Wer einen Vertrag unterschreibt, muss sich auch an ihn halten.
Und da können Sie noch mehr dagegen und der Mittelpunkt des Universums sein, so ist das eben rechtlich.

Zusammenraufen aber wie? Ganz

Zusammenraufen aber wie?
Ganz einfach, wir machen es so, wie es am erfolgreichsten wird. Also dann heißt das, Deutschland zahlt und ist still und die einzig Gerechten, die Polen, nehmen großzügerweise unsere vielen Milliarden an, aber nur weil sie so gut zu uns sind. Mann, was haben wir da nochmal Glück gehabt.

Möge die Geschichte was gelehrt haben......

Es ist zu hoffen das sich Deutschland und Polen zusammenraufen. Wenn dies nicht möglich ist so wird die Auswirkung ganz Europa, insbesondere Mitteleuropa betreffen, und hier Wohlstand und Freiheit.

zusammenraufen?

Wie soll das funktionieren? Polen steht für Europa und seine Werte. Merkel steht für deren Ende.

@ 16:40 von Orbanski

"Polen muss auf der Hut sein
Denn ist mehr als fraglich, dass es bei so entgegengesetzen Ansichten nur um Politik und nicht vielmehr um Lebensraum im Osten geht."

///

Hört hört - Lebensraum im Osten?

wenn ich recht informiert bin, will schon im Osten Deutschlands kaum jemand leben. Noch weiter im Osten beginnt doch bekanntlich bald Sibirien mit Wölfen und so.

Also da von Lebensraum zu sprechen

Alao ich mag unberührte Natur und Wölfe, kein Scherz.

@Jean-Baptiste

hahaha, du willst doch nicht ernsthaft behaupten, dass diese Wahlen nicht manipuliert waren.
75% zeigt doch, das es keine ernsthaften Gegenkandidaten gab, weil die entweder ermordet oder ins Exil getrieben wurden, oder ihnen die Zulassung zur Wahl verwehrt wurde.
Das wurde ja auch so von den OSZE-Wahlbeobachtern angemerkt.
Dass diese Situation nicht gut für Russland ist, ist ja offensichtlich, Putin war bisher nicht in der Lage die russische Volkswirtschaft zu diversifizieren und er wird es auch in den nächsten 6 Jahren nicht schaffen. 6 weitere Jahre Stagnation und Kriegsabenteuer sind Russland sicher.

@frama78

Das ist doch ein Ersatzthema. Niemand nimmt es ernst. Normale Leute haben mehr Verstand als unsere Politiker. Und ob die PiS selbst glaubt, was sie redet, zweifele ich auch.

Grüße aus Warschau :)

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