Ihre Meinung zu: Handelsstreit mit USA: Altmaier auf Kompromisskurs

18. März 2018 - 18:22 Uhr

Der neue Wirtschaftsminister Altmaier will bei der US-Regierung für Kompromisse im Handelsstreit werben. Kurz vor seiner Abreise in die USA sagte er im Bericht aus Berlin, ein Handelskrieg schade beiden Seiten.

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Kommentare

Deutsche Politiker

Bezeichnend.
Man hofft.

Altmaier auf Kompromisskurs ... Die Frage ist,..

ob Deutschland noch genügend Gewicht hat, um Kompromisse lohnend zu machen.
Die Welt ist dynamisch und kämpft um ihr Gleichgewicht. eine ökonomische Polschmelze muss nicht, aber so etwas wie ein fluktuieren das ökono-magnetischen Pols könnte sein, wenn Trump weiter versucht alle Welt gegeneinander auszuspielen.

Altmaier sollte Trump komplett ernst nehmen

Denn Trump weigert sich völlig zurecht es länger hin zu nehmen, das wir unseren Bündnis-Verpflichtungen nicht nachkommen wollen. Wir haben uns dazu verpflichtet, im Notfall unseren Partnern innerhalb der NATO beizustehen. Aber wir krepseln immer noch mit 1, irgendwas in Sachen Wehrfähigkeit herum und leisten uns damit nur einen viel zu teuren Pfadfinderverein. Eine Armee sieht anders aus. Das wissen wir alle langsam. Aber da macht sich die Bundesregierung immer noch einen schlanken Fuss. Vor 20 Jahren lag unser Wehretat bei 2,4 %. Nur mal als Info.

vor allem

würde ein Handelskrieg Deutschland schaden, weshalb Herr Altmaier den Amis einiges anbieten werden muss

Das ist doch klar

wie Klosbrühe. Klar hat er und andere ein schlechtes Gewissen, weil sie genau wissen, dass der Trump natürlich auch durchaus Recht hat. Auto - wir nehmen 10 % Zoll, die Amis 2,5 und so. Prof. Sinn hat bei Lanz ja mal so einige Details zum besten gegeben. Ich war sprachlos, wie wir veräppelt werden. Die EU, die Gerechten? Ich lach mich schlapp. Zu einem reinen Lobbyladen für Eliten verkommen. Das wird mir immer klarer. Mannomann, wenn das die Visionäre von damals wussten, wie die nach ihnen die EU an Wirtschaftsinteressen verhökert haben. Es ist traurig. Vor allem für die vielen in der EU, die arm sind. es ist ein Desaster, daher kann so eine Sache ja auch durchaus zum Guten beitragen.

A hat die usa nichts, was man

A hat die usa nichts, was man braucht, das wir nicht selber hätten.
B wird merkel nie etwas unternehmen.

sie wird höflich fragen, wie wir uns unterwerfen sollen.

schade. Nun bräuchte man einen Helmut Schmidt.

Der hat tacheles geredet.

Trump macht keine

Trump macht keine Kompromisse. Er will Siegen. Und er verachtet jeden der das nicht will.
Da sich Altmeier keinen Respekt erwerben wird wird Trump seine Wünsche auch nicht beachten!
Peinlich Peinlich!

Schaden für Deutschland ......

Weshalb verzichtet man dann nicht auf die Sanktionen gegen Russland, die Deutschland schaden?

Wehretat und internationaler

Wehretat und internationaler Warenhandel sind zwei Paar verschiedene Schuhe. Es ist allein unsere Angelegenheit ob wir Aufrüstung betreiben oder nicht. So dürfen und müssen wir uns nicht schikanieren lassen.
Waffen machen die Welt nicht sicherer, sondern die Politiker unberechenbarer.

re demokratisch

Es ist reichlich naiv zu glauben, die Mängel der Bundeswehr wären behoben, wenn man einfach mehr Geld zuschiesst.

um 18:05 von Einerer

"A hat die usa nichts, was man braucht, das wir nicht selber hätten.
B wird merkel nie etwas unternehmen."
Und deshalb lässt jetzt Merkel allen gewähren, wie Spahn, Seehofer und Altmaier. Sie hält sich vornehm zurück und lässt die anderen die Kartoffeln aus dem Feuer holen. Mal sehen, wie lange die SPD da mit macht. Die ersten Reaktionen auf diese Politik gab es von der SPD schon.

Wenn ich Prof. Sinn bei Lanz

richtig verstanden habe,hat Donald Trump zu 100 Prozent recht.
Von daher Herr Altmaier,mal schön zurückrudern und Zölle senken,dann wirds vielleicht was mit Amerika ohne Handelskrieg.
69%Zoll auf Rindfleisch und die EU,nicht Deutschland, streicht es ein? Wie kann das sein?
Da braucht sich keiner mehr über die "Kreativität"der EU Bürokratie zu wundern wenns um WC Becken und andere Absonderlichkeiten geht um Geld zu gerieren oder den Markt zu "schützen".
Herr Trump,bitte den Handelsstreit eröffnen. Danach,wenn die EU eingeknickt ist,kann es für uns als Verbraucher nur billiger werden.

Die deutschen Verwaltungen ...

müssten sich komplett von Produkten aus den Häusern Intel, Microsoft etc. verabschieden - das würde vielleicht mal was ausmachen. Auch eine Müllabgabe auf Gewaltlastiges Programmmaterial wäre mal ein guter Gedanke, der vielleicht sogar dem "gesunden Volksempfinden" dienlich wäre.

Handelsstreit mit USA:Altmaier auf Kompromisskurs

Ja,warum deutet er denn einen Kompromisskurs an ? Geht er davon aus,daß Gegenmaßnahmen der EU gegen die US-Zölle wegen der deutschen Exportüberschüsse eher ins Leere laufen würden ? Bei einem Handelskrieg verliert der Exportstärkste.

Die Stirn bieten, aber bitte mit Inhalt

Eine Person, zwar US Präsident, aber so wie er sich benimmt ein wenig hilflos in der Welt der Erwachsenen unterwegs, bekommt genau die Reaktionen von unseren Politikern, mit denen er sie dann hervorragend im Sandkasten ausspielen kann. Mein Vorschlag: DT versteht nur Geld oder Deal. Europa ist die stärkste Wirtschaftsmacht: also Geld und Deal. Ein Paket, eine Ansage und dann wird auf Augenhöhe verhandelt. Aber bitte nicht heute der Deutsche, morgen ein EU-ler und jeder hat nur einen Kompromiss hinter der Stirn oder noch schlimmer vielleicht sogar Angst. Sorry, liebe Volksvertreter, so seit ihr DT nicht einmal im Ansatz gewachsen.

Doch, wirtschaftlich sind die

Doch, wirtschaftlich sind die usa durchaus ein Gegner, speziell unter diesem Präsidenten, der voll auf das 'Recht' des Stärkeren setzt.

Mehr als ein Sturm im Wasserglas

Das aufmerksame Verfolgen der Kommentare stimmt mich nachdenklich, inwieweit tatsächlich sich diese Maßnahmen auf den deutschen Markt auswirken, besonders wenn man noch andere Zahlen - wie z. B. das absolute Handelsaufkommen von deutschem Stahl und Alu mit der USA- mit verfolgt.

Von daher stellt sich mir die Frage nach dem Sturm im Wasserglas und ob man mit diesen Handelsgesprächen eher versuchen möchte, ein Mehr an weiteren Strafzöllen abzuwenden.

Was einen nervös macht, das man hinter all diesen diffusen Wirtschaftsmaßnahmen keine so rechte Strategie für eine langfristige, amerikanische Landesentwicklung erkennen kann.
Mir fällt nur eines ein: Pachtwork oder anders gesagt hier und da ein Pflaster für die notleidenden, amerikanischen Wirtschaftsbranchen.

Der globale Freihandelsmarkt

schafft es offensichtlich nicht, die weltweite Produktion an Stahl der weltweiten Bedarfsmenge anzupassen, wenn es tatsächlich stimmen sollte, dass der weltweite Stahlmarkt an chronischer Überproduktion leidet. Auf jedem Gemüsemarkt einer Stadt klappt das besser, weil er regional begrenzt ist. Durch die Chance auf weltweiten Freihandel scheint die Vernunftschranke, dass für die Überlebensfähigkeit der Firmen die Produktion auch zu auskömmlichen Preisen gefertigt werden muss, außer Kraft zu sein, da man sich die Chance ausrechnet, irgendwo auf der Welt seinen Stahl noch loszuwerden. Also wird hier eher weltweit mit Ertragsschaden Stahl freigehandelt als weltweit zum Freihandelsnutzen mit angemessenem Gewinn.

17:37 von Duzfreund

"Altmaier auf Kompromisskurs ... Die Frage ist,..
ob Deutschland noch genügend Gewicht hat, um Kompromisse lohnend zu machen.
Die Welt ist dynamisch und kämpft um ihr Gleichgewicht. eine ökonomische Polschmelze muss nicht, aber so etwas wie ein fluktuieren das ökono-magnetischen Pols könnte sein, wenn Trump weiter versucht alle Welt gegeneinander auszuspielen."
Genau, Sie sagen es.
Und darum brauchen wir die EU. In einer globalisierten Welt kann sogar Deutschland alleine nicht mehr bestehen.

Sehen wir wohin es führt. Mit

Sehen wir wohin es führt. Mit den Fingern auf die Anderen zeigen - seht die sind schuld wird wohl nicht verfangen.
Eine saubere Arbeit ist notwendig, stimmt es das sich die EU mit höheren Zöllen auf US Autos beschützen muß das schleunigst beseitigt werden.
China auf die Altm. źeigt könnten noch wichtige Alliierte werden sollt Trump Tabula rasa machen und wer zweifelt daran?
Also warten wir ab ob er was erreicht, ich zweifle. Wo ist eigentlich Frau Merkel? Hier geht es um tausende von Arbeitsplätze in der geliebten u.a. Autoindustrie?
Richtig die beiden können nicht miteinander und Merkel fährt lieber nach Paris oder Ankara?

17:38 von Demokratisch

"Altmaier sollte Trump komplett ernst nehmen
Denn Trump weigert sich völlig zurecht es länger hin zu nehmen, das wir unseren Bündnis-Verpflichtungen nicht nachkommen wollen. Wir haben uns dazu verpflichtet, im Notfall unseren Partnern innerhalb der NATO beizustehen. Aber wir krepseln immer noch mit 1, irgendwas in Sachen Wehrfähigkeit herum und leisten uns damit nur einen viel zu teuren Pfadfinderverein. Eine Armee sieht anders aus. Das wissen wir alle langsam. Aber da macht sich die Bundesregierung immer noch einen schlanken Fuss. Vor 20 Jahren lag unser Wehretat bei 2,4 %. Nur mal als Info."
Ja schon, aber genau da schießt sich Trump wiedermal selbst ins Knie.
Denn in dem Maße wie Deutschland - natürlich im Verbund mit den europäischen Partnern militärich stärker werden, werden sie auch unabhängiger - vor allem von den USA. Und damit schwächt Trump wiedermal sein Land - America first.

18:14 von ex_Bayerndödel

"Weshalb verzichtet man dann nicht auf die Sanktionen gegen Russland, die Deutschland schaden?"
Weil Politik eben mehr ist als ökonomische Gewinnmaximierung.
Nicht zuletzt Sie beklagen doch immer - zurecht - dass Politik zu kurzatmig ist und nur die nächsten Wahlen im Blick hat. Wenn sich die Politik dann mal an etwas langfristigeren Zielen ausrichtet (z.B. Einhaltung des Völkerrechts), dann ist es auch wieder nicht recht ...

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