Ihre Meinung zu: Eine Minute für jedes Parkland-Opfer - US-Schüler gedenken

14. März 2018 - 15:05 Uhr

Genau einen Monat nach dem Schulmassaker in Florida mit 17 Toten wollen in den USA landesweit Schüler der Opfer gedenken - doch diesmal soll es nicht nur bei Trauer bleiben. Von Martin Ganslmeier.

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Kommentare

Hoffnung

macht, dass es endlich junge Menschen gibt, die für die Zukunft einer Gesellschaft eintreten. Wünschen wir Ihnen viel Glück! Angst macht, dass es in den USA zu viele hasserfüllte alte weiße Männer an der Macht gibt, die keine Zukunft haben aber diese auch noch für ihr Land verspielen. Wünschen wir Ihnen von Herzen, dass Ihre Zeit bald vorbei ist!

Eine Minute für jedes Parkland-Opfer ...

Die Kids wollen mehr Sicherheit, die Falken denken, mehr Sicherheit durch noch mehr Waffen - ohne wäre es viel zu unsicher.
Das ist Politik!

Bier vs. Sturmgewehr

"Bier kaufen geht nicht - Sturmgewehr kaufen aber schon"

Das kann man als Deutscher, der quasi mit Bier groß wird und Sturmgewehre nur aus Filmen kennt, schlicht nicht begreifen.

Man kann natürlich darüber streiten, ab wann ein Jugendlicher oder junger Erwachsener verantwortlich mit Gegenständen, wie z. B. Fahrzeugen oder Waffen umgehen kann, in jedem Fall ist es aber besser, wenn er dabei nüchtern ist.

Wofür Sturmgewehre

Mir erschließt es sich nicht, wofür eine Privatperson ein Sturmgewehr haben sollte. Flinten und Gewehre braucht man für die Jagt, da kann nun jeder drüber denken wie er will. Aber Sturmgewehre sind für den Krieg, also das Töten von Menschen, konzipiert. Wer kann also wollen, das mein Nachbar so eine Waffe besitzt? Komische amerikanische Logik!

Das macht Hoffnung ...

für die USA - aber auch für die Welt ... Hauptsache sie bleiben bei ihrer Haltung, auch wenn sie "grau" werden ...

NRA

Bei Fox-News (sic!) war (am 1.3.2018) zu lesen, dass das republikanisch regierte Georgia der Fluglinie Delta-Airlines Steuervorteile streicht, weil diese Fluggesellschaft ein Vorteilsprogramm für die NRA nach dem Parkland-Massaker auslaufen lassen will. Diese Begründung wird übrigens völlig offen und offiziell vorgebracht und ist diesen Leuten (und Fox-News) offensichtlich in keiner Weise irgendwie unangenehm oder anrüchig.

Der Einfluss der NRA ist ekelerregend.

@15:18 von Chilled Chili

Mir erschließt es sich nicht, wofür eine Privatperson ein Sturmgewehr haben sollte.

Aus dem selben Grund, warum jemand einen Ferrari, eine Yamaha R1, eine Omega Seamaster oder ähnliche Spielzeuge haben will.

Ich befürchte trotz allen

Ich befürchte trotz allen Protestes das diese schrecklichen Massaker in den USA auch künftig nicht weniger sondern eher mehr werden, denn solange es keine Waffengesetze gibt finden immer mehr Waffen unkontrolliert den Weg in den Markt.

Toll das viele junge Leute mittlerweile aufbegehren, die haben verstanden das es hier schon lange nicht mehr darum geht das man sich mit Waffen schützt sondern nur darum das sich die NRA die Taschen voll macht.

Florida bewaffnet Lehrer

Trump hatte vorgeschlagen Lehrer zu bewaffnen, und irgendwie scheint es im Nachrichtenrauschen untergegangen zu sein, Florida setzt Trumps Vorschlag in die Tat um und hat entsprechende Gesetze verabschiedet.

wollten endlich Taten sehen

Dann bitte mit gutem beispiel vorran. Alle zuhause mal den Waffenschrank von Papa öffen und die Waffen sofort öffentlich vernichten.

Neue Waffengesetzte helfen erste in 100 Jahren bei den vielen die zurzeit im privat Besitzt sind!!!

die haben verstanden das

immer erst bei den anderen gefordert wird. Wer von diesen jungen Leuten geht nach Hause und zerstört die Waffen die Sie persönlich in Ihrem besitzt haben? neue Waffengesetzte helfen erst wenn auch der jetzige Bestand schnell und drastisch verringert.

Am 14. März 2018 um 15:59 von cowboy8

"@15:18 von Chilled Chili
Mir erschließt es sich nicht, wofür eine Privatperson ein Sturmgewehr haben sollte.
Aus dem selben Grund, warum jemand einen Ferrari, eine Yamaha R1, eine Omega Seamaster oder ähnliche Spielzeuge haben will."

Ich glaube, Chilled Chili wollte einen vernünftigen Grund wissen. Übrigens bin ich mit Waffen aufgewachsen. Wir haben sie alle abgegeben. Waffen sorgen nicht für Sicherheit, sondern für Leid, absichtlich oder unabsichtlich ist völlig irrelevant.

@16:16 von GBU-43

Trump hatte vorgeschlagen Lehrer zu bewaffnen, ...

Das stimmt so nicht. Trump hatte "laut überlegt", ob man Lehrer, die ohnehin Waffen besitzen und mit dem Umgang vertraut sind, dazu anzuwerben sollte, diese auch an der Schule zu tragen.

@16:31 von werner1955

"[...] Neue Waffengesetzte helfen erste in 100 Jahren bei den vielen die zurzeit im privat Besitzt sind!!!"

Dass es sehr, sehr viel schneller gehen kann, hat Australien (leider auch erst nach einem Massaker) vor ein paar Jahren sehr erfolgreich bewiesen.

Waffenverbot in den USA

Mit dem Waffenverbot, das ist so eine Sache, vor allem bei Pistolen. Durch gute Lobbyarbeit besitzt das Militär und die Polizei überwiegend Pistolen von Glock und SIG Sauer. Die amerikanischen Hersteller wollen ihre Kurzwaffen auch verkaufen.

@ werner1955

Zitat: "Dann bitte mit gutem beispiel vorran. Alle zuhause mal den Waffenschrank von Papa öffen und die Waffen sofort öffentlich vernichten."
...
" die haben verstanden das
immer erst bei den anderen gefordert wird. Wer von diesen jungen Leuten geht nach Hause und zerstört die Waffen die Sie persönlich in Ihrem besitzt haben?"

Sie haben doch sicherlich Belege dafür, daß die jungen Menschen die jetzt für schärfere Waffengesetze eintreten selbst Waffenbesitzer sind.

Oder gehen Sie ganz pauschal davon aus, daß jeder US-Bürger ein Sturmgewehr zu Hause hat?

Gruß, zopf.

Diese Schüler verdienen jede

Diese Schüler verdienen jede Unterstützung.

Waffenverteilung

78% der USbürger besitzen garkeine Waffe.
19% sind im Besitz von 50%der Waffen die restlichen 50% bsitzen 3% der Amerikaner.
Strengere Waffengesetze bringen schon etwas.
Der Täter von Florida musste sich die Waffe auch erst kaufen.
Bei strengeren Waffengesetzen wäre er grnicht so schnell rangekommen und unter 21 hätte er die Waffe garnicht bekommen.

Jede Woche ...

In den USA erschießt jede Woche ein Kleinkind (Toddler) einen Menschen.
(Wahington Post, 20.Oktober 2016)

Im Jahr 2015 haben Kleinkinder 58 mal aus Versehen einen anderen Menschen erschoßen, Geschwister, den Vater, die Mutter, einen Besucher...

Ist der Umgang mit Waffen in den USA eventuell zu lax ?

Würden strengere Waffengesetze Menschenleben bewahren ?

Gruß, zopf.

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