Ihre Meinung zu: Fall Skripal: Was Russland droht

14. März 2018 - 11:36 Uhr

Russland hat auf das Ultimatum im Fall Skripal nicht reagiert. Die britische Regierung kündigte in diesem Fall eine entschlossene Antwort an. Aber welche Möglichkeiten hat London? Von Jens-Peter Marquardt.

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Kommentare

andere Sorgen

London soll sich um die Mädchen und Frauen von Telford sorgen. Bevor diese dringende Hausaufgabe nicht gemacht ist, sollte man sich international zurückhalten.

die Medien verhalten sich sensationslüstern.........

Politiker (wie heute Morgen ein Europapolitiker im Deutschlandfunk) sind da zurückhaltender

die britische Regierung sollte wissen das sie nach dem Chemiewaffensperrvertrag verpflichtet ist Russland an den Ermittlungen zu beteiligen, dies aber verweigert (was an der Glaubwürdigkeit der Vorwürfe zweifeln lässt),
außerdem ist in keiner Weise bewiesen das es sich hier um einen "Anschlag" handelt, der EX-Agent könnte mit einem "schmutzigen Geschäft" sich und seine Umwelt auch selbst vergiftet haben..................&
die 1 zu1 Parallelen zu einer TV-Serie sollten auch in die Ermittlungen eibezogen werden..........

Wie auch immer

muss gewartet werden was nun kommt, die Oligarchen werden wohl Ihr Geld rechtzeitig abgezogen haben denn Sie waren ja gewarnt.
Die Wahrheit wird irgendwann herauskommen, aber irgendwie sieht dass ganze auch recht plump aus. Wer legt eine so deutliche Spur zum angeblichen Verursacher wenn es viele andere Möglichkeiten gibt, Kampfstoffe wurden ja von vielen Ländern entwickelt und Gifte normal gibt es auch reichlich.
Muss ja nicht unbedingt das nehmen was nur auf einer Stelle hergestellt wurde und auf ein Land weist.
Ist also ziemlich plump das ganze, ob die Russen beim Geheimdienst so blöd sind weis ich nicht.
Und die Oligarchen werden die Verluste ohne Hunger überstehen, mal sehen was GB wirklich macht.

hochwahrscheinlich ?

Ist das jetzt Wunschdenken ? Übrigens, Nervenkampfstoffe auf der Basis von Phosphorsäureester - bekannt als Tabun, Sarin und Soman - wurden in den 30er Jahren von Deutschland entwickelt. Ist jetzt auch bei jedem Einsatz dieser Stoffe die Schuld Deutschlands "hochwahrscheinlich" ?

Miss May, lassen sie diese

Miss May, lassen sie diese Scheingefechte und kindischen Drohungen sein
und kümmern sie sich um die betroffenen Mädchen und Frauen in Telford.

Interessen der britischen Regierung

Es wird immer deutlicher, dass die britische Regierung sich mit einer eindeutig antirussischen Haltung außenpolitisch profilieren möchte, weil sie innenpolitisch unter Druck steht. Außerdem passiert dies ganz sicher nicht zufällig wenige Tage vor den Präsidentschaftswahlen in Russland.
Es wird Russland kein Zugang zu den bisherigen Ermittlungen ermöglicht und vielmehr direkt der Schuldige ausgesprochen. Dabei kann niemand leugnen, dass es für Russland nur von Nachteil sein konnte - was wir angesichts der jetzigen Drohungen u.a. auch RT in GB zu schließen deutlich sehen - und somit von russischer Seite kein Interessse bestanden haben kann, einen Ex-Spion nach so vielen Jahren zu ermorden. Demgegenüber sind die möglichen britischen Interessen in diesem Fall offensichtlicher.

Wenn Russland die Finger im

Wenn Russland die Finger im Spiel hat ist eine harte Reaktion OK aber so lange nichts Hieb und Stichfest bewiesen ist sollte Britannien und die EU den Ball flach halten und mit Beschuldigungen warten bis man etwas beweisen kann wenn man es nicht kann sind aber nur Vermutungen nicht wirklich hilfreich. Und was Trump angeht möchte ich mal sagen : Er bezieht, was man so hört , sein Wissen über die meisten Themen ,sei es die EU oder was immer, über sein TV , Berater werden nicht angehört, was soll uns seine Meinung denn da in irgend einer Form weiter bringen?
Also am besten immer schön den Ball flach halten und hoffen das es irgendwann Beweise gibt, gegen wen auch immer.

London sieht jetzt klarer!

Dass sich zwlielichtige Russen in GB ungestraft tummeln können, jeden Monat 2 Mrd, € in Immoblilien u.a. investieren, das geht jetzt langsam dem Ende zu. GB ist wach geworden. Wirksame Devisenkontrollen für Russen sind ein muss! Gut, dass die "seltsamen" Todesfälle aufgerollt werden. Wenn Lawrow und Putin die unschuldigen Opfer miemen, dann ist was wahres dran. Beweise, nach der alle involvierten rufen, werden nicht zu finden sein. Dafür hat Putin schon vorgesorgt!

Was Russland droht....

....im Klartext: Nichts! Dummes Gerede einer Politikerin, sonst nichts. So es altmodische Dinge wie "Beweise" gäbe- WO sind die?
Wollen die Briten wirklich auf grund von Aussagen wie "wahrscheinlich" oder "möglicherweise" einen Konflikt?

Na gut, zutrauen würde ichs denen.....

"Wie wurde das Nervengift aufgenommen?"

Theoretisch kann der Nervenkampfstoff Novichok als Flüssigkeit, Aerosole und als Gas eingesetzt werden. Es gibt im Westen Analysegeräte, die Novichok einwandfrei nachweisen. Die Briten wissen mehr als sie veröffentlichen. Das Abstreiten der Russen in diesem Fall beweist wieder einmal ihren technologischen Rückstand auf den Westen.

Leider nicht das erste Mal und immer nach ähnlichem Muster

Statt zunächst nur die Fakten zu konstatieren und - wie bei jedem Verbrechen - zu ermitteln und erst Beweise zu sichern, um diese dann vorzulegen, werden sofort Unterstellungen und Vermutungen geäußert. Und bereits kurze Zeit später werden - ohne neue Fakten - aus den Vermutungen mit an Gewissheit grenzende Wahrscheinlichkeiten. Und eine Trennung zwischen Tatsachen und puren Vermutungen erfolgt in den Medien kaum noch.

Wenn die Regierungschefin eines Ständigen Mitglieds des UN-Sicherheitsrats - ohne auch nur einen Beweis anführen zu können, sich so anmaßend gegenüber einem anderen Staat, der ebenfalls Ständiges Mitglied des UN-Sicherheitsrats ist, öffentlich äußert, zeigt dies nur, wie weit die Welt schon wieder im Kalten Krieg angekommen ist.
Oder dient die Affaire Frau May vor allem dazu, um von den hausgemachten Problemen des Brexit abzulenken?

was lernen wir?

logik hat es schwer dieser tage.

unzweifelhaft ist im moment nur:

1. es handelt sich um einen kampfstoff sowjetischer produktion.
2. der ehemalige produktionsstandort fuer diesen kampfstoff in der ehemaligen sowjetunion lag im heutigen usbekistan.

alles andere, inbesondere wie dieser kampfstoff nach grossbritannien gelangt ist, ist leider spekulation bzw. unterstellung.

die frage bleibt erneut unbeantwortet: welches interesse sollte russland haben, ausgerechnet wenige tage vor der praesidentschaftswahl etwas derartiges in grossbritannien vom zaun zu brechen? russland hatte mehrere jahre gelegenheit, rache an skripal zu nehmen. und wartet darauf mehr als sieben jahre? und organisiert dann etwas derart aufwendiges und kostspieliges? und gefaehrliches fuer die ausfuehrenden, wie wir an dem kontaminierten polizisten sehen.

und wenn er gefaehrdet war, warum kein personenschutz?

tut mir leid, aber die ganze geschichte ist so windschief in der argumentation...

Das wird Russland tief "beeindrucken"...

Was ist bitte eine robuste und entschlossene Antwort?

Erstens steht noch gar nicht fest, ob der russische Geheimdienst dafür verantwortlich ist und mit was will man denn drohen, Einfuhrverbot für den Brotaufstrich "Marmite" oder Einfuhrverbot für ...?...

Wenn reiche Russen nicht mehr in London shoppen...

... dürfen, wem schadet das dann?
Ich glaube die treiben sich sowieso lieber in Malibu, Cannes oder Nizza herum, als im verregneten London.

ich verstehe nicht, wieso man heute keien Beweise mehr

braucht. Man sagt, sie waren es und sie sind es. Man muss es nicht mehr beweisen, es reicht wahrscheinlich

Immer wieder faszinierend ...

... die Online-Kommentare zu lesen, wenn kritisch über das Putin-Regime berichtet wird. Die meisten sind im Sinne von "was kümmert es die stolze Eiche (Rußland), wenn sich das Borstenvieh (Großbrinannien, USA - der Westen) an ihm wetzt". Das kraftstrotzende, in sich harmonisch ruhende, auch moralisch überlegene Reich braucht diese bösen und gleichzeitig kindischen Länder nicht, seine begüterten Leute können auch anderswo als in London tummeln (weshalb sie es überhaupt tun, ist mir ein Rätsel). Sollen sie nur kommen, mit den Sanktionen, da schaden sie sich am meisten selbst. Eine ganz eigene Atmosphäre tut sich auf, in denen "Fairness" und "Gerechtigkeit" eine neue Bedeutung erhalten. Kriege fast nicht genug, von diesem Zeugs.

Hysterie

Diese Mediale Hysterie um Agenten, arbeitet in taktischen blick für Westen. Strategisch aber für Putin-Russland.

Rechtslage bestenfalls unsicher

"Wie Skripal und seine Tochter das Nervengift aufgenommen haben, ist immer noch unklar. Sie liegen weiter im Krankenhaus. Ihr Zustand ist nach wie vor kritisch. Auch ein Polizeibeamter wird dort weiter stationär behandelt."

Wer den Anschlag ausgeführt hat, ist immer noch unklar. Die Untersuchungen laufen.

Nachdem der Überläufer etliche seiner Kollegen ans Messer geliefert hat, sind Racheakte auch nicht auszuschließen, aber auch das sind nur Spekulationen.

Bis das nicht zweifelsfrei und abschließend geklärt ist, gilt in unserem immer so hoch gelobten westlichen Wertesystem immer noch der Grundsatz...
"Im Zweifel für den Angeklagten"

Wenn wir diesen wichtigen Grundsatz nun auch noch über Bord werfen, haben wir bald Verhältnisse wie im Mittelalter, oder wie im wilden Westen.
Dann führen wir die Lynchjustiz wieder ein, der Mob kann sich austoben und wir entlasten die Polizei und die Gerichte.

Konsequenzen sofort!

Dann sollte die Europäische Gemeinschaft jetzt mit rigorosen Sanktionen antworten, das ist deshalb wichtig, damit man in Moskau merkt das man sich im Westen nicht auf der Nase rumtanzen lässt.

warum ist der Täter nicht unter den Opfern?

Oder ist er es, schließlich wurden 20 weitere "britische Staatsbürger" verletzt? Aufgrund der dilettantischen Ausführung kommt eigentlich nur eine "false-flag" Operation entweder eines islamistischen Terroristen oder eines westlichen Geheimdienstes in Betracht. Die Ausbringung des Gifts ist sehr heikel, die Wahrscheinlichkeit das sich der Täter selbst vergiftet, entsprechend hoch. Natürlich gibt es "Tricks" um die Binärkomponenten zeitverzögert miteinander zur Reaktion zu bringen, aber dann wird die Dosierung schwierig und es erfordert Erfahrungswerte zB aus Testreihen. Ein Islamist wird vermutlich entweder die "Luft angehalten" haben oder war ein Selbstmordattentäter. Das es die Russen waren, kann man wohl ausschließen da 1. die Nowitschok Kampfstoffe sich für diese Art von "Auftragsmord" garnicht eignen und 2. der russische Geheimdienst gewusst hätte wie er genau nur die "Zielpersonen" töten sollte aufgrund der vorhandenen Expertise. Herstellen kann man das Mittel in jeder Garage !

Wie und wo ihnen diese Massenvernichtungswaffe "Abhanden" gekomm

Es wird von zwei Varianten gesprochen, die eine ist, Russland steckt dahinter, die zweite ist ( da es sich nachweislich um Russisches Nervengas handelt) das teile der Russischen Massenvernichtungswaffen "Abhanden" gekommen sind und Russland das zu vertuschen versucht..
Beides wär ein gravierender Vorfall !
Und Massenvernichtungswaffen werden nicht in normalen Waffenkammern gelagert, um da dran zu kommen braucht es schon ein gewisses "Systemwissen " und sowas wie eine Infrastruktur!
Russland hatte bis zum Abend des 13.03.2018 Zeit sich zu erklären.....

Russland hat bis jetzt auch nicht gesagt wie und wo ihnen diese Massenvernichtungswaffe "Abhanden" gekommen ist, wozu sie in einem solchen Fall verpflichtet gewesen wären! Deswegen ist auch höchst wahrscheinlich das Moskau selber dahinter steckt!

Putin steckt mit Sicherheit

nicht hinter diesem Attentat. Er wäre nämlich nicht so dumm, ausgerechnet ein Gift zu verwenden, wo der Verdacht gleich auf den Kreml fällt. Es gibt unverdächtigere Mittel, um eine ungeliebte Person los zu werden.
Diese ganze Sache soll wieder nur dazu dienen, Putin schlecht zu machen.

Ob mit Drohnen oder Gift es bleibt Mord

Was für ein Geschrei und Aufruhr, die Todeslisten einiger Staaten sind lang und denen ist jedes Mittel recht um sie abzuarbeiten. Staune nur, wenn die USA bei Drohnenangriffen auch noch unschuldige Zivilisten dabei töten, dass keiner in der Welt dieses verurteilt. Geheimdienste führen eben ihre Aufträge konsequent durch, darauf sind sie ja auch vereidigt. Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen schmeißen. GB sollte mal zuerst bei sich selbst anfangen, haben in Unruheregionen der Welt genug Verbrechen begangen und der eigene Geheimdienst ist in vielen politischen Morden verstrickt. Aber es musste ein Anlass gefunden werden um abzulenken.

Das ist Hoffnungslos.

Das ist Hoffnungslos. Nochmals hat man die Ursache gefunden? Wenn Ja, wer hat den Anschlag ausgeführt? Wenn nun Russland eindeutig dahinter steht so wäre es normal die Beweise /Proben des Nervengiftes werden dem "Schuldigen" vorgelegt. Das wäre normal für einen Rechtsstaat.
Reicht wahrscheinlich oder hochwahrscheinlich, der Schulterschluss mit den NATO Freunden als Beweis?
Giftgasangriff in Europa und das hat er vergessen atomare Angriff vor Jahren, das nächste eine Kriegserklärung, nach dieser Logik nur ein Verteidigungsschlag denn die Russen haben schließlich angefangen...
Ich kann das nicht begreifen.

Russland braucht Zeit!

Vielleicht sollte man Russland Zeit zum nachdenken geben, allerdings braucht es etwas druck den man sehr gut mit ausgebauten Sanktionen aufbauen kann.
Als aller erstes ist Russischen Ausweisen die Anerkennung als Reisedokument zu entziehen .
Eine Investitionssteuer ist überfällig und alle Russischen Finanzmärkte gehören weitestgehend Isoliert!

M.W. arbeiten beim SWR echte Patrioten

Der Imageschaden für Russland ist enorm der durch die Berichterstattung und Bezichtigung entsteht. Das der russische Geheimdienst dies beabsichtigt oder in Kauf genommen hat, halte ich für abwegig. Interessant wäre es eben zu erfahren, ob der Kampfstoff auf der CWC Liste des OPNW steht bzw. ob er aus "Altbeständen" der Sowjetunion stammt oder "frisch" hergestellt wurde. Dies lässt sich mit dem richtigen Equipment ohne weiteres herausfinden. Wenn es ein Altbestand ist, dann tippe ich auf den ukrainischen Geheimdienst als Urheber. Mal sehen, ob ich recht behalte.

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