Ihre Meinung zu: Kampf gegen Desinformation: Experten übergeben Bericht

13. März 2018 - 10:01 Uhr

Viele Menschen sehen in Desinformation eine Gefahr für die Demokratie. Experten übergaben der EU-Kommission nun Empfehlungen für Gegenmaßnahmen: So sollen beispielsweise vertrauenswürdige Quellen sichtbarer werden.

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Kommentare

Was ist desinformation und

Was ist desinformation und was ist wahr?
Ein klimazweifler wird die Meldungen über co2 auch bei seriösen medien anzweifeln.
In den alten Medien wird seriös über die afd berichtet?
Sobald man Flüchtlinge als einwandere bezeichet erhält man die nazikeule.
Kurz, ich verlasse much nicht nur auf eine Quelle.

Fakten, Fakten, Fakten...

Nach meiner Meinung wird das Vertrauen in den "Qualitätsjournalismus" allein durch Qualität gesichert bzw. gesteigert.
Der Konsument ist durchaus in der Lage, sich selbst eine Meinung zu bilden - wenn ihm denn alle Fakten zugänglich gemacht werden. Doch genau daran hapert es doch. Viele Menschen haben - manchmal zu Recht, manchmal zu Unrecht - das Gefühl, daß ihnen Informationen vorenthalten oder "verwässert" werden. Auch tagesschau.de und Herr Gniffke können davon ein Lied singen.
Wenn Nachrichtenplattformen es schaffen, Nachrichten und Meinungen voneinander zu trennen, dann wird auch das Vertrauen wieder steigen.

Wie bitte???

"Die erst im Januar eingesetzte Beratergruppe mit 39 Experten - darunter Wissenschaftler, Journalisten und Vertreter von Konzernen wie Google, Twitter oder Facebook - empfiehlt"

Na, wenn Vertreter von Konzernen wie Google, Twitter oder Facebook dabei sind, dann muss es ja glaubhaft sein... O.o

Ist schon vergessen worden, dass Werbung gegen Geld betrieben wird?

Medienvielfalt durch Förderung bestimmter Medien

Gezielt bestimmte Medien fördern zu wollen und daraus abzuleiten, die Medien"vielfalt" zu stärken, ist schon eine äußerst gewagte Schlussfolgerung, weil sie schlichtweg in sich widersprüchlich ist. Dass die Medien, die von diesen Steuererleichterungen, Hervorhebungen oder anderen Maßnahmen profitieren würden, diesen Schritt natürlich begrüßen, ist nur nachvollziehbar.
Die Annahme, dass hier eine große Gefahr der Zensur auf der Grundlage eines "Wahrheitsministeriums" entsteht, ist alles andere als verschwörerisch und deshalb auch bereits hier thematisiert worden.

Und wer entscheidet, welche

Quelle vertrauenswürdig ist? Auch bei diesen Entscheidern spielen Interessen mit. Es besteht die Frage, von wem sie bezahlt werden, wem sie verpflichtet sind oder sich verpflichtet fühlen, ob bestimmte Entscheidungen für die Karriere tödlich oder förderlich wären. Ideologie spielt auch eine wichtige Rolle dabei.

Desinformation oder Falschnachrichten

Ein konstruktiver Schritt zu guten Informationen wäre auch, mal wieder Wörter zu gebrauchen, die jeder versteht. Auch jemand mit "nur" Hauptschulabschluss oder - wie bei meinen alten Eltern - Volksschule.
Warum "Desinformation" in der Überschrift, wenn doch ganz klar Falschnachrichten angeprangert werden. Falschnachrichten versteht jeder! Und das es FALSCH ist, steckt schon im Wort, es drückt also genau aus, worum es geht.

Skepsis ist die erste Bürgerpflicht

Das wirksamste Mittel gegen Desinformation durch falsche oder unterdrückte Informationen sind Skepsis und Wissen. Beide helfen auch gegen Werbeversprechen. Es ist m. E. die Aufgabe von Eltern, Schulen etc., alle Menschen dazu zu befähigen und zu motivieren, Skepsis zu üben, Wissen zu erwerben, um ein möglichst gutes, eigenes Urteil fällen zu können. Getreu dem Motto: Denken Sie selbst, sonst tun es andere für Sie.

So sollen .....

und was eine vertrauenswürdige Quelle ist bestimmt wer?

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