Ihre Meinung zu: Deutschland entgehen durch Abgastricks 1,2 Milliarden

10. März 2018 - 14:02 Uhr

Durch die Abgastricks der Autohersteller verlieren EU-Staaten laut einer Studie Steuereinnahmen in Milliardenhöhe. Allein Deutschland sind demnach 2016 bei der KfZ-Steuer knapp 1,2 Milliarden Euro entgangen.

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Kommentare

das müßte mal...

... der dumme Bürger wagen. Da läuft der Staat zur Höchstform auf, die verfolgen einen wegen "drei Euro fuffzig" quer durchs ganze Land.
Bin mal gespannt was nun passiert. Sollen wir wetten? Gar nichts, der Herr Müller von VW hat ja früh genug in einem öffentlichen Statement davor GEWARNT Volkswagen zu bestrafen. Der darf ja offensichtlich dem ganzen Staat drohen.

Weiter so! o.O

Das ist doch ein guter Anlass, die Autobauer mit einer Dieselprämie für "saubere Diesel" zu fördern. Niedersachsen und Bayern sind da ja schon ganz vorn mit dabei.
So werden wirklich alle Kanäle ausgeschöpft um Steuergelder auf die Autoindustrie zu werfen. Ein ganzheitlicher Ansatz ist da sehr wichtig...

Ist wohl für D nicht ganz wahr

Die Steuern sind dem Staat nicht entgangen, weil die Steuerklassen ja so gewählt wurden, dass nach den Prüfergebnissen im Normprüfstand eingruppiert wurde. Dass das nicht dem Realwert entsprach ist immer bekannt gewesen. Der Staat soll nicht so tun als ob er nicht genug Geld über Sprit- und Kfz-Steuern einnehmen würde...

Ob der Staat sich je...

... das Geld zurück holt?
Wenn man bedenkt, wieviele Wohnungen man damit bauen könnte, oder Kindergartenplätze schaffen, oder den Obdachlosen helfen könnte...
Auf die kommende Regierung sollte man ein ganz besonderes Auge werfen.

Das ist doch Sache

des Bundesamtes diese Werte bei Zulassung eines Fahrzeuges zu prüfen und dann die Steuer festzulegen.
Das Amt hat es in keinem Fall wohl gemacht und hat Quasi sein Pflicht verletzt, dafür kann der Bürger aber nichts.
Der kauft das KFZ nach bestimmten Kriterien und eine davon ist die KFZ Steuer.
Also hab ich beim Tausch darauf geachtet das ich ein Fahrzeug habe was sehr wenig verbraucht und so gut wie keine KFZ Steuer anfällt, wo wie es beworben wurde.

Jetzt den Autoherstellern die Schuld geben ist etwas sehr naiv und zu durchschauen.
Das Bundesamt hat einfach seine Arbeit nicht gemacht und das dem Anschein nach aus Politischer Sicht gehandelt.
Jetzt den schwarzen Peter nur den Herstellern zu geben greift entschieden zu kurz, der Schwindel wäre nämlich viel eher aufgeflogen wenn das Bundesamt seine Pflichten nicht verletzt hätte.

Und jetzt geht in der Hauptsache darum den Autofahrer noch mehr Geld aus der Tasche zu holen.
Die Regierung brauch unbedingt mehr Einnahmen.

Gruß

Krank

Viel Schlimmer sind die geschönten Zahlen zu den durch Abgas erkrankten Menschen. Weg damit, wir haben ein Recht auf eine Gesunde Umwelt. Auch wenn das misanthropische Lobbyisten und Politiker nicht wahr haben wollen.

Steuern eintreiben !

Die Milliardenverluste sollte der neue Finanzminister Olaf Scholz als erste Amtshandlung bei den Autokonzernen eintreiben. Denn auch da gilt das Verursacherprinzip. Es kann doch nicht sein das der kleine Bürger wegen 50 Euro die er dem Finazamt schuldet gleich das Konto gesperrt bekommt und die Autokonzerne einen Freibrief haben.

Das Geld wird dringend gebraucht

in der Automobilindustrie, um Managergehälter, Boni und Abfindungen zu zahlen.
Weshalb also die Aufregung?
Regt Euch lieber darüber auf, dass dieser Jahrhundert-Betrug völlig ohne Konsequenzen und ungesühnt bleibt.
Als ob eine harte Strafverfolgung gegen die Verantwortlichen der Autoindustrie insgesamt schaden würde...
Hier geht es nicht um Arbeitsplätze, sondern Rechtsstaatlichkeit und Glaubwürdigkeit!

Vorwand für eine Steuererhöhung

Machen wir uns hier nicht’s vor: es geht dem Staat hier vor allem um eine weitere Erhöhung der Steuern.

Die angeschlagene Automobilindustrie eignet sich hierbei natürlich wunderbar als Sündenbock. Herr Trump muss sich gar nicht die Mühe machen Strafzölle zu erheben. Wir machen uns das hier schon selber kaputt. Keine Angst... Die Arbeitslosenzahlen waren eh zu niedrig geworden.

Nur zahlen muss es am Ende der Pendler, Autofahrer, Handwerker, usw...

MfG

So wie die Geschichte bisher....

...gelaufen ist, erwarte ich persoenlich folgendes Szenario :

Steuernachforderungen an Fahrzeughalter, die ein solches Fahrzeug haben/hatten.

Dann dürfen diese sich ihr Geld vom Hersteller zurueck holen.

Vor Gericht....
Einzeln.
Nix da Sammelklage....

Mal abwarten, ob es nun wirklich so kommt.

Macht nix

Frau Merkel wird uns irgenwann vor die Tatsache stellen, warum es alternativlos ist das wir das zu zahlen haben und nicht die Autoindustrie.

Steuern nachfordern - sofort!

Es sollte selbsterklärend sein, die entgangenen Steuern unverzüglich von den Verursachern einzufordern - also über die Fahrzeughalter von den Automobilkonzernen. Wie die das intern regeln, interessiert niemanden. Der Verbraucher wurde nachweislich getäuscht und kaufte die Fahrzeuge nach bestem Wissen.
Die Steuernachforderung ist, im Vergleich zu den Einnahmen, welche aus den unter falschen Angaben verkauften Fahrzeugen generiert wurden, ohnehin lachhaft. Im Schnitt macht das wieviel pro verkauftem Auto aus? 200? 500?
Und nein, es wird auch keine Arbeitsplätze kosten, wenn durch strafbare Handlungen erzielte Rekordgewinne leicht geschmälert werden. Jedenfalls nicht auf Dauer.

Tricks?

In Anbetracht des massiven Schaden durch die Steuerausfälle würde ich nicht von "Abgastricks" sondern von handfestem Betrug reden. Und absolut unverständlich finde ich den Vorschlag aus der Politik, das der Steuerzahler auch noch für den Einbau der entsprechenen Hartware zahlen soll. Vom gesundheitlichen Schaden einmal ganz zu schweigen.

Die entgangene Steuer vom Autofahrer holen

halte ich für falsch, denn der hat nichts verkehrt gemacht. Die Autokonzerne müssen dafür aufkommen - sie sind die Verursacher.
In Amerika hätte man an der Stelle keine Bedenken...

@Hans Anderst

Ueber die Fahrzeughalter bei den Herstellern ?

Aha...
Die, die herein gelegt wurden, sollen also in Vorleistung gehen fuer die Hersteller ?

Wie hoch schätzen sie die Chance des einzelnen Fahrzeughalters ein, vor Gericht die Erstattung dieses Betrages zu erwirken ?

CNG-Fahrzeuge brauchen keine Abgastricks...

..., denn sie sind von Haus aus sauber.
Sich selbst informieren - nicht über den benzin- und dieselorientierten KFZ-Handel - und dann kaufen. Es gibt im Moment keine unweltfreundlichere und zugleich kostengünstigere Möglichkeit Auto zu fahren. Und das alles ohne Schummelsoftware!

Die Autoindustrie behauptet

Wie die Banken staatstragend zu sein. In den letzten Jahren trugen die nicht den Staat sondern schadeten dem extrem. Die Banken schadeten einen durch die Finanzkrise geht richtig ins Geld und dann diese null Zinsen.. die Autos schaden auch noch der Gesundheit. Sauerrei. Alles aber noch nichts gegen die Flugzeug und die Schifffahrt. Was die raushauen schafft keine Autoflotte. Konsequenzen? Keine.

wow neue Quelle en Steuern

jetzt bleibt also dem Staat nicht anders mehr übrig als mit der Umwelt den Steuerzahler auszunehmen an Einführung dieser rechtswiedrigen Steuern.
Den Staat fallen seit der freien Marktwirtschaft massive Steuern aus.
1.Keine Zölle mehr oder fast keine
2.Firmen verlegen Hauptsitz und Arbeitsplätzte in steuerarme Länder
3. Legale Abwanderung in Steuerparadise
die alle Legal sind und wer was anderes sagt ist ein Blender
4.Interneteinkäufe zahlen keine Steuern
usw

CO2 steuer ist Rechtswiedrich und der Staat sollte nur bessere Bedingungen schaffen für beide. Formen und Verbraucher, aber belästigt beide mit erhöhten und unfähren Steuern.

Null Studie...

Die Autos wären niemals in den Verkauf gegangen mit einer anderen Abgasnorm als die, die sich auch jetzt haben. Ohne Schummeleien hätten sie ja auch ihre Normen erfüllt.
Also ist dem Fiskus nicht ein Euro entgangen, typische polemische Null Diskussion also.

Haken dran

Daran sollte man einen Haken machen. Selbst wenn die Politik, die Autohersteller in die Verantwortung nimmt, ist am Ende der kleine Mann, der dumme, der es dann an anderer Stelle bei erhöhten Preisen ausbaden muss. So langsam würde ich mir wünschen, dass man die Sache jetzt abschließt und sich den Dingen widmet, die wirklich zu einer besseren Umwelt beitragen.

solange es so ist

daß die Auto Industrie in Deutschland nicht an der Zulassung scheitert wenn Sie die Anforderung der Zulassung nicht erfüllt und so lange das so ist das die Gutachter für die Einhaltung der Grenzwerte die gleichen sind wie die Gutachter in den Industrie stehen wir auf verlorenem Posten.
Und wieso steigen die Aktien der VW in den Himmel nach einem solchen Vorfall?
Als Käufer hat man auch eine gewisse Macht die man in Anspruch nehmen sollte.
Unberührt davon kann man sich trotzdem um die Optimierung der verschiedenen Verkehrsteilnahme bemühen wie Fahrrad, öffentlichem Verkehr....
Lebensbedrohung und keine Korrektur der längst nachgewiesenen Betrügereien dürfen wir nicht hinnehmen! Die Zulassung revidieren könnte ein Druckmittel für die hardwareseitige Nachrüstung gelieferter PKW und LKW sein, keine weitere Zulassung von Autos, die den Grenzwert reißen!!!

Wann wird man endlich verstehen

dass die wahren Geschädigten vor allem alle Menschen ohne Auto sind. Schaden an der Umwelt, Schaden an der Gesundheit und nun auch noch Schaden an den Staatseinnahmen, die für die Allgemeinheit wichtig sind.
Schadenersatz bekommen aber wahrscheinlich die mit Auto, die Industrie und die Verursacher der Schäden. Es ist einfach daneben.

Hersteller fordern mehr Geld

aus Steuermitteln für die absurd teure Entwicklung von e-Autos. Wirklich teuer? Auch ohne Steuermittel tut sich ausserhalb Autoland Deutschland sehr viel inzwischen Batterietechnologie 100% Ladung in 20 Sekunden. Schon klar dass es noch etliche Jahre bis zur Anwendung zuerst in smartphones dauert. Aber Deutschlands Autobauer warten auf Kohle vom Staat eine Abgaswerte zurecht tricksende Software ist da auch ohne Subvention schon mal drin

War zu erwarten

Wer die zuständigen Minister Schäuble, Dobrindt und deren Chefin Merkel kennt, hatte nichts anderes erwartet. Das Thema ist seit Jahren bekannt.

Komisch nur, dass so viele motzen, diese Herrschaften und ihre C-Parteien jedoch mit großem Abstand wiedergewählt wurden: Rund ein Drittel der Wähler fand sie immer noch gut genug ...

Natürlich wird Frau Merkel und ihr Verkehrsminister auch weiterhin klare Regelungen, reale Messwerte auf der Straße oder gar die blaue Plakette für die sauberen Diesel ablehnen. Hauptsache, ihre Industrie-Klientel wird geschont.
Verantwortlich ist die Wählerschaft, die diese Politiker und solche Zustände wählt und unterstützt ... Alternativen gäbs ja genug.

Endloser Sumpf

Durch die kriminellen Handlungen der Auto-
bosse und ihrer Gehilfen entgehen dem Staat jährlich enorme Steuern. Die Politiker helfen noch dazu, weil sie die Autohersteller schützen. Auch das Kraftfahrtbundesamt hat anscheinend viele Jahre Augen und Ohren zugehalten. Und jetzt sollen Steuergelder zum Kauf "sauberer" Autos ausgeteilt werden? Das ist doch mehr als pervers! Und die ganzen Beteuerungen und Unschuldsbehauptungen. Eine Frechheit sondersgleichen! Aber wie heißt es so treffend? Eine Krähe hackt der anderen
kein Auge aus. Der Dumme ist - wieder einmal - der ehrliche Bürger. Wann werden die Menschen endlich wach und kaufen
bei anderen Autoherstellern und machen
Druck auf die Politik?

Es geht um CO2

Es geht bei der Kfz-Steuer um CO2. Die CO2-Emissionen sind in erster Linie verbrauchsabhängig. Es ist bekannt, dass Autos im Realbetrieb mehr verbrauchen, als die Hersteller angeben. Aber für jeden zusätzlich verbrauchten Liter Treibstoff wir auch wieder Mineralölsteuer bezahlt. Vermutlich nimmt der Staat auf diesem Weg sogar noch mehr ein.

um 13:15 von E.P.

.. das Geld zurück holt?
Wenn man bedenkt, wieviele Wohnungen man damit bauen könnte, oder Kindergartenplätze schaffen, oder den Obdachlosen helfen könnte...
Auf die kommende Regierung sollte man ein ganz besonderes Auge werfen.

Re
sie meinen Kindergartenplätze abreisen ,wenn er der einzige in der Stadt ist und dann darauf Migrantenwohnugen bauen,damit die Gäste nicht zu weit laufen müssen.Wo geschehen ,natürlich in ...

CO2-Ausstoss? Diesel besonders klimafreundlich?

Gerade noch wurde der Diesel als besonders klimaschädlich an den Pranger gestellt und verteufelt. Nun heißt es von Grüner Seite, die Kfz würden zuviel CO2 ausstoßen. Das war früher ein Grund, warum die Dieselfahrzeuge als besonders umweltfreundlich dargestellt wurden und warum sie jahrelang von der Kfz-Steuer befreit waren. Und nun?
Die Studie wurde von den Grünen in Auftrag gegeben. Da darf man sich nich wundern, was nun als Resultat herauskommt!

Soll sich der Staat das Geld

doch bei der Industrie zurückholen, beim kleinen Bürger ist der Staat ja auch nicht zimperlich abe wahrscheinlich ist der Einfluß der Lobbyisten zu groß.

@ 13:16 von Cenarius

Was verstehen Sie unter einer gesunden Umwelt?

Der Skandal nimmt kein ende

Erst betrügen sie, dann weigern sie sich, die hardwarenachrüstungen zu zahlen, trotz Milliarden gewinnen.
Und wir schauen zu.
Wie lange noch??????

Lange bekannt, dass NEFZ lächerlich niedrig misst!

Langsam nervt diese hundertste und tausendste Feststellung, dass die bei NEFZ ermittelten Verbrauchs- und somit CO2-Werte lächerlich niedrig sind.
Dennoch ist das der gesetzliche Konsens seit über einer Dekade - also was sollen diese "News" ?

Völlig falsche Darstellung!

Statt erst mit viel Aufwand die Steuer einzutreiben und die dann als Subventionen an die Autoindustrie abzugeben, bekommt die Autoindustrie die indirekten Subventionen einfach so, ohne dass das etwas extra kostet bzw. so benannt wird. Das spart ne Menge Arbeit und Ärger.
.
Aber der Klüngel aus Politik und Autoindustrie (besteht schon seit dem Kaiserreich) wird nun bestimmt entscheiden, dass der Autofahrer die Steuer nachzahlen und die Nachrüstung selbst finanzieren muss!

Der tatsächliche Ausstoß

von Kohlendioxid hängt einzig und allein an Kraftstoffsorte und Verbrauch. Die im Sinne dieser Studie gerechteste Besteuerung wäre also, die KFZ-Steuer ganz abzuschaffen und nur den Kraftstoff zu besteuern - wer viel fährt und viel verbraucht, der zahlt auch viele Steuern.

Die Rechnung für den Steuerschaden zahlten Bürger, die verbrauchsarme oder gar keine Autos fahren.

Das ist Unsinn - auch verbrauchsarme Fahrzeuge könnten zu niedrige Verbräuche ausweisen und damit betrügen. Die Bürger, die gar keine Autos fahren, profitieren immerhin ua. von der Querfinanzierung des ÖPNV über Mineralöl- und KFZ-Steuern, die längst nicht mehr nur ins Verkehrswesen zurückfließen.

Was mich interessieren würde: Wurde die Studie unter kontrollierten Prüfstandbedingungen durchgeführt oder unkontrolliert bei Wind und Wetter im Stau und auf Schlaglochpisten?

Das ist nicht ganz korrekt...und eine dusselige Steuer

...es lag am Gesetzgeber sinnvolle Verbrauchtstests zu fordern anstatt einen Test, der in der Realität gar nicht vorkommt. Wenn der Hersteller den offiziellen Test mit allen erlaubten Mitteln durchführt, so darf sich der Staat nicht beklagen, er hatte es ja selbst in der Hand.

Aber im Grunde ist diese CO2-KFZ -Besteuerung sowieso Unsinn, denn es hängt nicht nur vom Fahrzeug ab, sondern auch von der Fahrweise und der Häufigkeit des Fahrens. Heißt übersetzt, eine absolut faire CO2 Steuer haben wir schon lange, die nennt sich Mineralölsteuer. Da zahlt jeder genau für das, was er ausbläst. Und hätten wir die andere CO2 Steuer nicht, dann hätten wir vielleicht auch sinnvolle Verbrauchsangaben von Seiten der Hersteller.

Um 14.23 von Artenianer: Wie Bitte?

Ihren Kommentar lasse ich unter Trumpsche alternative Fakten laufen

Es geht im Artikel rein um die Besteuerung und die von der Politik abgesegnete Steuerhinterziehung.

Wenns ich raten müsste könnte ich mir denken aus welcher politischen Ecke sie kommt.

Geld ist die falsche Kategorie

Finanziell bleibt für den Staat wahrscheinlich ein großes Plus:
Die Steuern auf den zuviel verbrauchten Sprit dürften die zu geringe KFZ-Steuer weit überwiegen. Je nachdem, welche Form der Korruption bei der Gesetzgebung gewählt wurde, könnte auch dort erhebliches versteuertes Zusatzeinkommen anfallen.

und wieder wird die Sau durch's Dorf getrieben

langsam reicht's mit der eintönigen Diffamierung - die Sau mag einfach nicht mehr!

Wie wär's mit einer Mineralölsteuer für die Millionen Liter Kerosin, die jährlich allein über Deutschland verblasen werden?
Wie wär's mit einer Mineralölsteuer auf Mineralölprodukte sowie Stein- und Braunkohle, die in Stromkraftwerken jährlich verheizt werden?
Wie wär's mit einer Zusatzsteuer für die Millionen Tonnen von Kunststoffartikeln, die aus Mineralöl gewonnen werden? dito. Chemie, Pharma, Medikamente, etc.

Es gibt genug anderes, das jährlich in Millionen Tonnen produziert, in die Luft bzw. auf den Boden ausgetragen wird - und garantiert mindestens genauso gesundheitsschädlich ist als CO2!!!
Das sollten vor allem auch die Grünen wissen.
Woher also dieses einseitige Hickhack auf Diesel?

Schon witzig, dass hier auf die Autobauer geschimpft wird

Die Steuern bezahlt der Halter, nicht der Hersteller. Somit haben alle Kfz-Halter zu wenig Steuern gezahlt - und die schimpfen jetzt. Klingst schon paradox.

Keine Sorge, liebe Autofahrer, ihr habt die Kfz-Steuer richtig bezahlt und müsst nicht nachzahlen, denn die Kfz-Steuer berechnet sich nach dem CO2 Wert der nach NEFZ ermittelt wurde und der stimmt. Die Studie ist völliger Blödsinn. Erst ab Euro 6c wird der CO2 Wert anders ermittelt und ist dann auch höher.

Getrickst oder betrogen hat weder der Halter noch der Hersteller. Wenn überhaupt kann man der EU einen Vorwurf machen, dass man den Wert nicht schon früher nach RDE ermittelt hat - aber dann hätten die Halter schon früher mehr Steuern zahlen müssen - ich glaube das wollte auch keiner, oder?

@13:21 von Ökonomister

Die Milliardenverluste sollte der neue Finanzminister Olaf Scholz als erste Amtshandlung bei den Autokonzernen eintreiben. Denn auch da gilt das Verursacherprinzip.

So wird das nicht gemacht. Viel mehr werden dann schlich die Steuerklassen verändert und die Steuern entsprechend angepasst. Das geht viel einfacher und wurde bereits öfters gemacht unter dem Vorwand von Umwelt- und Klimaschutz. Plötzlich ist das vor einigen Jahren wegen vorbildlicher Abgasreinheit noch steuerbefreite Auto angeblich eine Dreckschleuder und kostet mehr Steuern als ein neues mit doppeltem Verbrauch und dreifacher Leistung.

Verursacherprinzip

Ich erwarte, dass die Autoindustrie den Bürgerinnen und Bürgern die 14 Milliarden ersetzt. Es ist Aufgabe der Regierungen, soviel Druck zu erzeugen, dass die Autohersteller endlich Verantwortung übernehmen.

Mit dem Auftraggeber kennt man schon das Studienergebnis.

"Steuerausfälle". Herr Giegold glaubt wohl, dass man beim Bürger immer grenzenloser abkassieren kann und darf. Die Fahrzeuge sind amtlich zugelassen und entsprechend wurde KFZ-Steuer erhoben. Die Bürger haben die Fahrzeuge so gekauft. Der Staat und seine Behörden sind für die Bedingungen und deren Prüfung zuständig und verantwortlich. Daraus eine Studie zu basteln und Überschriften zu kreieren, "Milliarden an Steuern . . ." ist grober Unfug.

Betrogen wird bei den Transit-LKW, die mit abgeschalteter Abgasanlage durch D fahren und Harnstoff und Maut "sparen". Sie bezahlen nur für schadstoffarmen Transit. Die Umwelt wird mehr geschädigt als bei der VW-Softwaremanipulation. Danach kräht kein Hahn und das ist keine grüne Studie wert.
Pauschal auf die "Abgastricks der Autobauer" zu verweisen ist unseriös. Ideologie pur! Von VW abgesehen haben die Autobauer die Bedingungen erfüllt. Gerade bei VW trägt der Staat Verantwortung!

@13:13 von Skywalker

"Die Steuern sind dem Staat nicht entgangen, weil die Steuerklassen ja so gewählt wurden, dass nach den Prüfergebnissen im Normprüfstand eingruppiert wurde. Dass das nicht dem Realwert entsprach ist immer bekannt gewesen. Der Staat soll nicht so tun als ob er nicht genug Geld über Sprit- und Kfz-Steuern einnehmen würde..."

Vollkommen richtig!

Vor allem haben ja nicht die Hersteller zu wenig Steuern gezahlt, sondern die Halter der Fahrzeuge und die sind sollten froh sein, dass der CO2 Ausstoß nach NEFZ und nicht nach WLTP oder RDE ermittelt worden sind.

Warum werden für die Ermittlung der Abgaswerte

keine Fahrzeuge aus Autohäusern verwendet? Warum werden die Abgaswerte nicht auf der Straße ermittelt sondern auf Prüfständen mit "abgespeckten" PKW?
Fahrzeuge, die 200km /h schnell sind sollten bei mindestens 150km/h auf der Autobahn getestet werden. Auch diese Werte gehören in die Hochglanzpropekte.
NOx ist nicht Alles.

Gelebte SM Mentalität

Der Deutsche hat den Hang zu aktiv gelebten Sado- Maso Praktiken bis hin zur Selbstvernichtung seiner wirtschaftlichen Basis und Führungsrolle.
Natürlich ist die Dieselproblematik superkomplex. Durch staatliches Handeln oder Falschhandeln auf EU und nationaler Ebene (die Grenzwerte erscheinen mir immer noch frei erfunden und nicht wissenschaftlich fundiert), gepaart mit legalen und illegalen Tricks der Autoindustrie, um damit klarzukommen. Das Ganze wird durch bezahlte Lobbyisten mit staatlich eingeräumten Klagerecht und Toyota Sponsoring auf die Spitze getrieben. (Anm.: VW war im Begriff Toyota als weltweit größten Autobauer abzulösen).
Der Bürger sprich Autofahrer, der auf individuelle Mobilität angewiesen ist muss das Ganze ausbaden. Das unsinnige Gelabere über die alternative Elektromobilität wird sich als nächster Rohrkrepierer erweisen, und wer zahlt hier die Zeche?
Die Leipziger Verwaltungsrichter haben letztlich nur entschieden, dass Grenzwerte einzuhalten sind.

Dazu kommt noch der Ad-Blue-Betrug vieler ausländischer LKW ...

... die die Ad-Blue-Einspritzung abschalten und so pro Jahr etwa 14.000 Tonnen Stickoxide zusätzlich ausstoßen ... mehr als alle VW-Diesel PKW zusammen ... und dadurch hierzulande zusätzlich zu einem Mautbetrug von etwa 110 Mio Euro jährlich Gesundheitskosten in Milliardenhöhe verursachen.
.
Getan hat sich hier aber auch nichs. Warum auch.
.
Quelle: Frontal21 im Januar 2017

@13:38 von Nobby

CNG-Fahrzeuge brauchen keine Abgastricks...
..., denn sie sind von Haus aus sauber.

Auch bei der Verbrennung von Gas entsteht Kohlendioxid, und auch Stickstoffoxide, wenn auch aufgrund des höheren Wasserstoffgehalts weniger Kohlendioxid (dafür aufgrund der höheren Verbrennungstemperatur vermutlich mehr Stickstoffoxide - hab auf die schnelle keine Werte gefunden). Mit einbeziehen in die Umweltbelastung muß man allerdings das bei der Gewinnung freiwerdende Methan, welches als Treibhausgas weitaus wirksamer als Kohlendioxid ist.

Ist das wirklich so schwer ?

Wieso schafft man keine neutrale Stelle, die bei jeder Neuzulassung die Abgaswerte überprüft ? Ggf. kannn da auch der TÜV dazu herangezogen werden. Erst nach erfolgreicher Verifizierung der Abgas-Werte geht das Gefährt auf den Markt - Punkt !
Was kostet sowas ? So gut wie nix - verglichen mit den jetzigen Kosten, worüber seit Monaten diskutiert wird.

Schwäbische Grüße,

PaeddeZ

Überschrift falsch

Es muss heißen: Die Deutschen Autofahrer sparen 1,2 Milliarden Euro.
Der Staat hat kein gottgegebenes Recht über möglichst viel Geld der Bürger verfügen zu können

Der Staat hat genug Geld.

mal wieder eine gezielte Statistik die zeigt, das der Steuerzahler zu wenig bezahlt. Auftraggeber: die Grünen. Was würden denn die unproduktiven Kräfte in Berlin oder in Brüssel mit dem Geld anders machen, als es auszugeben. Die deutsche Abgabenquote ist unerträglich hoch. Linke und Grüne wollen immer mehr aus dem System herausquetschen, in diesem Fall den Autofahrern wegnehmen. Wenn was übrig bleibt, sollte es in die Entschuldung fließen, wovon aber bei der staatlichen Gier, immer mehr Geld einzutreiben, keine Rede ist. Wozu dient dann eine solche Studie mit Zahlenspielereien, die so ausgewählt sind, daß sie in hohe Milliardenbeträge gehen. Ich schlage vor, wir rechnen mal aus, wieviel Verschwendung die Politiker verursachen - und zwar nicht in einem Jahr, sondern in 10 Jahren. Da kommen wesentlich andere Summen heraus. Und keiner wird zur Verantwortung gezogen geschweige denn dafür bestraft.

Sind diese 1,2 Milliarden

Sind diese 1,2 Milliarden Euro schon in den 160 jährlich gestohlenen Steuerhinterziehungsmilliarden enthalten?

Ein Staat, der so

Ein Staat, der so unverantwortlich und mit Konstanz gegen die Interessen seiner Bürger handelt verdient weder Vertrauen noch Steuerneinahmen.

Kann ich dann Steuern

zurückfordern? Mein Auto braucht bei meiner Fahrweise weniger als die Werksangabe.

Die Europa-Grünen geben Studie in Auftrag

1. wer bezahlt die Studie
2. wer bezahlt die Steuern?

Die KfZSteuer in De basiert auf einem in der Regel unanfechtbaren Bescheid durch die Finanzbehörde. Da ist wohl nicht mehr zu machen.

Und die Steueroasenflüchtlinge könnten mal herangezogen werden. Geht nicht? Dann ist ja alles gut.

Zu 14:39 von WirSindLegion "Lange bekannt, dass NEFZ...

.. lächerlich niedrig misst!

Das ist bei jedem Waschmittel, Waschmaschine, Heizung, Gefrierschrank nicht anders.

Gemessen wird nach Vorgaben, die mit der Praxis oft wenig zu tun haben. Aber nur Messungen nach einheitlichen Vorgaben sind auch vergleichbar.

Der Verbrauch ist abhängig von der konkreten Nutzung und Bedingungen und die sind doch sehr unterschiedlich. Das beginnt schon beim Fahrer, Stau, Wetter, Straßenzustand, Wind, Flachland, Berge .....

Zuerst war es der Klimaschutz(CO2), der spielt beim finanzpolitischen Sprecher offensichtlich keine Rolle mehr. Der Kampf geht weiter, die Benziner sind schon im Visier. Nichts gewonnen für Klima, Umwelt und die Menschen, im Gegenteil!

NOx-Messwerte 6D
Der Renault Grand Scenic 1.6 dCi130 bei betriebswarmem Motor nach
neuem Europäischer Fahrzyklus 937 mg pro km. Der Mercedes GLK 220 BlueTec 4MATIC 102 mg. EG-Grenzwert 80mg.

Wie man sieht gibt es Unterschiede und es sind nicht (nur) Autos deutscher Hersteller die emittieren!

@14:01 von beamtenfreund

"Batterietechnologie 100% Ladung in 20 Sekunden" Wie bitte ? Aus welchem SF-Roman stammt das denn ? Da habe ich einen besseren Tipp für Sie. In Strugazkis SF-Roman "Picknick am Wegesrand" werden Fahrzeuge mit umweltfreundlichen "Attacks" betrieben. Die wurden von Außerirdischen bei ihrem Picknick hier auf der Erde vergessen.

@14:53 von collie4711

Warum werden die Abgaswerte nicht auf der Straße ermittelt sondern auf Prüfständen

Weil die Werte sehr von Witterung, Temperatur, Straßenbeschaffenheit, Reifen, Fahrweise, Vekehr, Zusatzverbrauchern etc. abhängig sind. Sie wären dann nicht mehr vergleichbar. Beim Prüfstand hat man kontrollierte, identische Bedingungen für jedes getestete Fahrzeug, und kann somit die Verbräuche der Fahrzeuge miteinander vergleichen.

Man kann auch mit einunddemselben Fahrzeug zB Werte zwischen 7 und 15l / 100km erreichen - je nachdem, ob man mit konstanten 80km/h leicht bergab, mit harten, profilarmen Sommerreifen bei trockener Fahrbahn ohne Licht / Heizung /Klimaanlage bei ca 25°C fährt, oder bei -15°, vereistem Schnee, im Dunkeln mit stark profilierten Winterreifen ständig auf Kurzstrecken bergauf im Stadtverkehr von Ampel zu Ampel beschleunigen muß.

Die Bundesregierung

wird auch hier abnicken, den Mund halten und wie gehabt weitermachen.

15:07 von Seacow

"Es muss heißen: Die Deutschen Autofahrer sparen 1,2 Milliarden Euro.
Der Staat hat kein gottgegebenes Recht über möglichst viel Geld der Bürger verfügen zu können"

Die deutschen Autofahrer wurden getäuscht. Bei korrekten Angaben wären 1,2 Milliarden zusätzliche Steuern fällig gewesen - oder der Verbraucher hätte die Wahl gehabt, ein anderes, günstiger versteuertes Auto zu kaufen.

Was hat das Ganze mit einem gottgegebenem Recht zu tun?

14:23 von Atarianer

»Gerade noch wurde der Diesel als besonders klimaschädlich an den Pranger gestellt und verteufelt.»

Am Pranger steht der Diesel nicht wegen des CO2-Ausstosses.
Sondern wegen der NOX-Emissionen (Stickoxyde).

«Nun heißt es von Grüner Seite, die Kfz würden zuviel CO2 ausstoßen.»

Für die verschiedenen Verbrennungs-Kraftstoffe liegt der CO2-Ausstoss bei:
(Gramm CO2 pro verbranntem Liter)

Diesel ≈ 3.090
Benzin ≈ 2.500
LPG ≈ 1.890 (Flüssiggas)
Bio-Ethanol ≈ 930 (aus Weizen)
Bio-Diesel ≈ 920 (aus Rapsmethylesther)
CNG ≈ 3.300 (komprimiertes Erdgas, pro kg)

CNG liefert wegen der Komprimierung keinen direkt vergleichbaren Wert.
Dieser liegt aber unter dem von LPG.

Beispielsweise:
8 l LPG / 100 km ≈ 15,1 kg CO2
7 l Benzin / 100 km ≈ 17,5 kg CO2
6 l CNG / 100 km ≈ 10 kg CO2 (?, ungenau)
4 l Diesel / 100 km ≈ 12,4 kg CO2

Unter Umweltaspekten sind LPG & CNG die besten Alternativen.
(LPG & CNG = 0 Feinstaub, 0 Ruß, 0 Schwefel)
LPG ist "nachrüstbar" (zum Benzin-LPG-Hybrid-Fahrzeug).

Deutschland entgehen durch Abgastricks 1,2 Milliarden

Da wird der Staat diese ihm entgangenen Steuern sicher nach fordern,oder ?
Ganz bestimmt werden sich doch in dieser Sache die neue Große Koalition und die so wunderbar "erneuerte" SPD engagieren.

Aber eher wohl doch nicht,jedenfalls werden sie nichts von den Autofirmen fordern,höchstens von den Bürgern.

Wann wird

endlich mal gehandelt und da ist die Staatsanwaltschaft gefordert. Jeder kleiner Ladendiebstahl, Schwarzfahrer, GEZ etc. werden eingesperrt. Die Verursacher gehen frei spazieren. Es muss endlich jemand her, der die Durchsetzung hat wie Trump. Auch wenn es einigen nicht gefallen sollte, aber er setzt das durch, was er vor der Wahl versprochen hat. Zwar auch nicht alles, aber zeigt Rückgrat, was man von den Politikern in Deutschland vermisst wird.
Das ist so, da braucht man studiert zu haben.

13:13 von Skywalker / 14:50 von Sheldon Cooper

Die deutschen Autofahrer wurden getäuscht. Bei korrekten Angaben wären 1,2 Milliarden zusätzliche Steuern fällig gewesen - oder der Verbraucher hätte die Wahl gehabt, ein anderes, günstiger versteuertes Auto zu kaufen. Wer aber unbedingt eine CO2-Schleuder fahren möchte, sollte auch bereit sein, die höheren Steuern zu zahlen.

Na sowas

"Das ist das Ergebnis einer Studie im Auftrag der Grünen-Fraktion im EU-Parlament. Allein Deutschland sollen dem Fiskus im Jahr 2016 1,2 Milliarden Euro entgangen sein."
Na ja, wenn Grüne eine Studie in Auftrag geben, dann ist das Ergebnis sonnenklar.
Die wollen den Diesel abschaffen und wenn das gelungen ist, dann ist der Benziner dran, dann Öl- und Gasheizungen, Holzöfen im Haus, Kraftwerke sowieso. Der NOx Anteil in der Luft ist seit 1990 um 80% zurückgegangen (lt. FAZ Meldung). Mir war bei jedem Autokauf seit Jahren klar, daß die angegebenen Verbrauchswerte und das Messverfahren unrealistisch sind. Ich fahre selbst einen BMW 530D. Außerorts ist der Verbrauch ca 7-8 Liter okay, innerorts beim Stop and Go an jeder Ampel 10-11 Liter.

Wenn das Wörtchen wenn nicht wäre

Wenn der Staat vernünftige Gesetze gemacht hätte, nach denen die Abgaswerte nur auf dem Prüfstand einzuhalten sind und er weiterhin auch sich nicht von Thermofenster hätte beeindrucken lassen, ja dann hätten wir es weder mit Betrügern wie Volkswagen zu tun, noch mit der wahrscheinlich legalen Ausnutzung dieser Thermofenster. Dann wären alle Autos richtig eingruppiert und der Stadt hätte zu recht nur die richtig berechneten Steuern erhalten.

Der Politik sei ins Stammbuch geschrieben, haltet Euch jetzt nicht mit angeblich entgangenen Steuern oder angeblicher Subvention von Dieseln auf, sondern sorgt endlich für eine Hardwarenachlösungsmöglichkeit ( Kosten sollten beim Staat und den Herstellern liegen)!

Dummes Zeug

Wie kann es sein, dass die ARD auf Kosten des Beitragszahlers einen derartigen Humbug veröffentlicht? Dass die im NEFZ gemessenen CO2-Emissionen (falls Ihnen das neu ist: linear umrechenbar in Verbrauch) praktisch nie mit der Realität übereinstimmen, ist eine Binsenweisheit, dafür braucht es keine Studie, die jeder Zweitklässler anfertigen könnte. Das Zitat "Der Abgasskandal entpuppt sich als veritabler Steuersumpf" des Grünen-Politikers ist üble Propanda der dümmsten Sorte, denn die NOx-Tricks von VW haben nichts mit der gesamten Industrie zu tun und schlicht überhaupt nichts mit CO2 - das ist ein komplett anderes Thema. Im Übrigen wurden und werden die Steuern auf Grundlage des NEFZ-Verbrauchs bemessen, um gezielt ein bestimmtes Gesamtaufkommen zu erzielen. Hier entgeht also dem Staat nicht ein Cent. Im Gegenteil: Wenn WLTC voll in Betrieb ist, müsste die Besteuerung sogar gesenkt werden. Ich würde einen etwas sorgfältigeren Umgang mit Fakten erwarten.

Wahrheit oder fake

Welche Emissionen haben den die Grünen hier untersuchen lassen? Haben die etwas festgelegt, damit das gewünschte Ergebnis rauskommt? Die Rechtslage ist so: die Einstufung eines Fahrzeugs in der Kfz-Steuer erfolgt aufgrund eines bestimmten Fahrzyklus nicht aufgrund der Emissionen im realen Betrieb.
Dass zwischen Alltag und Fahrzyklus eine große Differenz besteht war bekannt. Wenn der Politik inkl. den Grünen das nicht bekannt war, dann ist das Problem da zu suchen. Aufgrund der Rechtslage ist es definitiv nicht in Ordnung, wenn Software erkennt wann ein Test erfolgt und dann den Motor anders steuert. Da hat VW definitiv Dreck am Stecken. BMW hat diesbezüglich einen Persilschein, die Unterlagen für Daimler werden noch gesichtet, solange gilt die Unschuldsvermutung. Nur bei den VW-Fahrzeugen hätte es damit eine andere Einstufung gegeben. Hätte man die Ist-Emissionen zur Einstufung genommen hätte es mit Sicherheit andere Grenzwerte gegeben. Die Werte dieser Analyse sind deswegen falsch.

seltsame überschrift!

"der Staat" hat doch durch sein amt die steuern festgesetzt. "der Staat" wusste zu dem zeitpunkt, daß die zulassungsprüfungen nicht der realität entsprachen.

genauso hat es aber "der Staat" auch gehandhabt bei den cum-cum und cum-ex geschäften. weil ausländische anleger logischerweise nicht doppelt besteuert werden wollten, wurde ihnen das zugesagt. der deutsche staat öffnet die tore für Betrug ganz weit, aber wehe mal 5 min. zu lange parken!

14:56 von riewekooche / @Nobby, 13:38

«CNG-Fahrzeuge brauchen keine Abgastricks denn sie sind von Haus aus sauber.»

«Auch bei der Verbrennung von Gas entsteht Kohlendioxid, und auch Stickstoffoxide, wenn auch aufgrund des höheren Wasserstoffgehalts weniger Kohlendioxid (dafür aufgrund der höheren Verbrennungstemperatur vermutlich mehr Stickstoffoxide).»

CO2 entsteht selbstverständlich auch bei der Verbrennung von Gas.
Die ca. Werte habe ich in meinem Beitrag von 15:28 genannt.

NOX entsteht bei der Verbrennung von CNG & LPG nicht.

«Mit einbeziehen in die Umweltbelastung muß man allerdings das bei der Gewinnung freiwerdende Methan, welches als Treibhausgas weitaus wirksamer als Kohlendioxid ist.»

Das gilt für CNG, für LPG nicht.
Letzters fällt als Nebenprodukt der Erdöl-Raffinierung immer an.

Als Kombination aus Umweltverträglichkeit, vorhandenem Tankstellennetz & der Kostenfrage ist LPG ab einer ca. Jahres-Fahrleistung von 18 bis 20.000 km die "optimale Verbrenner-Lösung" (1 l LPG momentan ≈ 60 Cent).

@ berlinerste (13:55)

>>Wann wird man endlich verstehen ...
dass die wahren Geschädigten vor allem alle Menschen ohne Auto sind. Schaden an der Umwelt, Schaden an der Gesundheit und nun auch noch Schaden an den Staatseinnahmen, die für die Allgemeinheit wichtig sind.<<

Man kann gegen die individuelle motorisierte Mobilität sein, aber nicht gegen die Realität.

80% aller Haushalte verfügen über mindestens ein Kfz. Die von den Mobilitätsgegnern immer wieder beschworene Allgemeinheit besteht in genau diesem Umfang, also mit deutlicher Mehrheit, aus Auto- oder Motorradfahrern.

Der Straßenverkehr bezahlt bereits jetzt jährlich mehr als das Fünfache dessen, was der Staat im gleichen Zeitraum für den Straßenverkehr ausgiebt. Rechnerisch bezahlt der Straßenverkehr sämtliche anderen Verkehrsausgaben (auch die Subventionen für den öffentlichen Verkehr) und die kompletten Umweltschutzausgaben des Staates mit, und es bleiben dann immer noch gut 20 Mrd. jährlich übrig.

@JUKUK: Dann ist ja alles super!

Na, dann ist ja alles super, wenn Sie akzeptieren, dass die Autoindustrie Ihnen ein Auto verkauft, dass mehr verbraucht als angegeben. Dann bezahlen Sie doch neben den erhöhten Kraftstoffverbrauch an der Tankstelle auch noch die entsprechende KFZ-Steuer.
Übrigens geht es bei der KFZ-Steuer um den CO2-Ausstoß und nicht um den NOx-Ausstoß. Letzterer ist "nur" gesundheits- und nicht klimaschädlich, wird aber bestimmt auch von Ihnen akzeptiert ... :-)

Ich kann nur hoffen, dass

Ich kann nur hoffen, dass sich jeder Betroffene Dieselfahrer und CDU/CSU Wähler gut überlegt wo er das nächste Mal sein Kreuz auf dem Wahlzettel macht! ;)

.. und da ist die Staatsanwaltschaft gefordert. Jeder kleiner Ladendiebstahl, Schwarzfahrer, GEZ etc. werden eingesperrt. Die Verursacher gehen frei spazieren."

Politiker geniessen oft Imunität und können sich viel erlauben.
Falsche Beschuldigungen und Verdächtigungen sind justiziabel.

Hier wurde kein Cent an Steuern hinterzogen und der Fiskus hat keinen Cent verloren. Der nimmersatte Staat kassiert zunehmend immer mehr vom Bürger. Jede Gelegenheit wird dazu genutzt noch mehr einzufordern. Ist dann ein Euro in Sicht, werden zwei Euro verplant und dann vier Euro ausgegeben. So gehen Millarden verloren und werden in den Sand gesetzt. Wo ist da die Haftung und der Ruf nach dem Staatsanwalt?! Herr Giegold wäre gut beraten, diese ideolgisch grüngefärbte Studie in die Tonne zu werfen, dort gehört sie hin. Wenn hier schon der Staatsanwalt gefordert ist, dann hierzu denn Verleumdung ist strafbar:
https://dejure.org/gesetze/StGB/187.html

Die grünen

Die grünen KFZ-Reifenbeschwerer sind so glaubwürdig in ihrer Hetze und Dummschwätzerei wie Maas und Konsorten.
In die Rundablage damit!

Was ist denn neu...

...an dieser tollen Feststellung?

Irgend wann einmal....

wird die Menschheit begreifen, dass diese globalen kapitalistischen Strukturen mit System relevanten Dimensionen, letztendlich das Leben auf dieser Erde zerstören werden. Enorme Geldgier in diesen Größenordnungen, stehen gleichbedeutend für die Ausbeutung von Mensch und Natur. Das betrifft nicht nur die weltweite Automobilindustrie. Weltkonzerne und die wenigen Superreichen Menschen auf dieser Erde haben einfach viel zu viel Machteinfluss. Und das auf allen gesellschaftlichen Ebenen. Wenn das nicht grundlegend geändert wird, gehen Wir bald alle vor die Hunde. Mensch wie Tier und Umwelt. Dann heißt es in absehbarer Zeit: Game Over für diesen Erdplaneten. Auch der aktuellen Bundesregierung wird faktisch kein Handlungsspielraum überlassen, diese straf-relevanten Vergehen der mächtigen Automobilindustrie zu begegnen. Das ist die bittere Realität unserer kapitalistischen Gesellschaftsordnung. Und ich befürchte, dass wird auch so bleiben.

Fazit Diesel-Gate: Ich Kaufe kein deutsches Auto mehr

Die Nox und Feinstaubwerte gehen konstant
die letzten Jahre nach unten und man hätte
diese Werte auch schaffen können , wenn die
deutschen Autobauer nicht betrogen hätten.

Interesse an Nachrüstung gleich Null
Softwarenachrüstung bringt nur was wenn
die Hardware dazu vorhanden ist.
Geiz ist jedoch geil für die Managerbonis :-)
Noch höhere Bonis gibt es wenn neue Autos
verkauft werden obwohl die Alt Diesel Fahrzeuge
in ihrem Fahrzeugleben
noch nicht einmal eingefahren wurden.

Gute Nacht deutsche Autoindustrie, ihr habt
keinerlei Interesse daran und lebt mit euerem
Betrügerimage noch schön lang weiter :-)

was ist denn "autoleaks" ...

... im vergleich zu junckers "luxleaks", welches europa tausende milliarden steuereinnahmen gekostet hat? und im übrigen: sollte die autobahn nicht privatisiert werden - weil für brücken 7 milliarden gefehlt haben? wo kommen auf einmal die 50 milliarden her, die in den "erhalt der bevölkerungsanzahl" investiert werden?

@ Caligula18

Was erlauben Sie sich eigentlich? Es ist ein Fakt, dass die Autoindustrie der Gesellschaft massiv geschadet hat. Sie hat gelogen und betrogen, durch unwahre Angaben und unlautere Messverfahren der Gesundheit der Menschen nachhaltiger geschadet und auf Kosten unser aller Steuerabgaben ihre Bilanzen aufgebessert, um sich am Ende schöne Boni auszahlen zu lassen! Und unseren Schulen und Krankenhäusern fehlt es an allem! Wenn jemand in die Rundablage gehört, dann die Manager in den Autokonzernen! Eine derart kriminelle Energie, wie in dieser Branche, muss mit allen Mitteln des Staates offensiv bekämpft werden!

Treibt sofort die Steuern

Treibt sofort die Steuern ein. Die Fahrzeugeigentümer dürfen dann ja gegen den Hersteller klagen. Das Prinzip heisst Rechtsstaatlichkeit... und die armen Anwälte freut es ;-)

Rechtstaatsprinzip

Ist jetzt der Tatbestand der Steuerhinterziehung erfüllt? Dann wird es doppelt teuer :-)

@ von gman 15:57 Uhr

Leider muss ich Ihnen mitteilen, dass ich Ihre Ansicht nicht teilen kann. Wenn es den normalen Kleinunternehmer dem zweimal innerhalb von zwei Jahren das Finanzamt aufsucht mit dem Argument, sie sind durch den "Zufallsgenerator ?? " ausgewählt worden, da müssen wir handeln. Das merkwürdige ist, dass bei den "Großen" die mit der Argumentation aufwarten, dann stellen wir Tausende Arbeitsplätze frei. Da gibt es auf einmal keinen "Zufallsgenerator!!!"
Wenn hier 1,2 Milliarden "versickern" , welche für die Infrastruktur, wie Schulen, Internetanbindung in den ländlichen Gegenden wegfallen, Öffentliche Gebäude, Polizeieinstellungen wegen zu wenig Geld wegfallen, wo damit die Kriminalität nicht aufgedeckt werden kann, wie auch die Fälle mit dem Diesel, hat das am aller wenigsten mit Verleumdung zu tun, es ist Steuerhinterziehung nach Abgabenordnung. Deshalb ist Ihre Argumentation nicht schlüssig.

Ein Skandal sondergleichen

Das Verhalten der verantwortlichen Manager aus der Autoindustrie ist ein Fall für die Staatsanwaltschaft, denn hier wird massiv die Gesundheit von Millionen Menschen gefährdet. Bei dieser Gelegenheit könnte auch geklärt werden, ob und wie weit die Politik in diesen Skandal verwickelt ist.

wer hinterzieht denn da jetzt eigentlich die Steuern?

Ich frage mich, wie das rechtlich zu bewerten sein könnte. Ist jetzt jeder KFZ-Besitzer solcher betroffenen Fahrzeuge ein Steuerhinterzieher? Kann man die Autoindustrie als Anstifter oder Mittäter einstufen?

Wie auch immer - die Thematik muss mit mehr Härte angegangen werden.

Ein kleiner Teil des Rattenschwanzes

Es sind nicht nur Steuerausfälle aufgrund falscher Abgaswerte, wie viele Steuern gehen der Bundesrepublik Deutschland verloren, weil natürlich aufgrund der im Ausland zu leistenden Strafzahlungen hier keine Gewinne gemacht werden und demzufolge auch weniger Steuern gezahlt werden. Der deutsche Bürger zahlt es mehrfach, direkt oder indirekt und seine Rechte, als Endverbraucher von dem Fahrzeug, sind auf einem mehr als beklagenswerten Niveau.
Die Abgasmanipulationen zeigen wiederum das eklatante Versagen des Staates und seiner Behörden. Hier gehört mehr als einer wegen Unfähigkeit aus dem Amt gejagt, passiert das, hat diese Person entweder sofort wieder eine neue Position zum Unheil stiften oder geht gut versorgt in Rente.

Wer ist schuld dran?

Schuld an den zu niedrigen Verbrauchsangaben hat weder der Autobesitzer noch die Automobilindustrie sondern diejenigen die diese praxisfremden Prüfstandstests entworfen haben. Wird wohl irgendein Schreibtischtäter in Brüssel gewesen sein.

16:15 von Karl Klammer
Fazit Diesel-Gate: Ich Kaufe kein deutsches Auto mehr.
Und die nicht-deutschen Fahrzeuge halten die Grenzwerte ein? Unfug, eine große deutsche Autozeitschrift hat schon viele Autos getestet. Französische, koreanische, japanische, italienische usw. Fahrzeuge waren nicht besser als deutsche. Ganz im Gegenteil.

Am 10. März 2018 um 15:55 von Sagaris1985

" Ich kann nur hoffen, dass

Ich kann nur hoffen, dass sich jeder Betroffene Dieselfahrer und CDU/CSU Wähler gut überlegt wo er das nächste Mal sein Kreuz auf dem Wahlzettel macht! ;) "

Wo wäre denn das Kreuz aus Ihrer Sicht an der richtigen Stelle wenn Sie ein KFZ zur Arbeitsstelle oder zur Nahrungsbeschaffung benötigen.

Wo wäre es dann richtig ???.

Gruß

@15:30 von Joe_66

"Die deutschen Autofahrer wurden getäuscht. Bei korrekten Angaben wären 1,2 Milliarden zusätzliche Steuern fällig gewesen..."

Nein, der Autofahrer wurde nicht getäuscht, denn in jedem Prospekt der Autohersteller steht "CO2 und Verbrauch gem. NEFZ" - was NEFZ ist, kann jeder nachlesen und es weiß auch fast jeder. Und was heißt "korrekte Angaben"? Die Angaben waren korrekt nach NEFZ. Zudem ist die Abweichung NEFZ zu tatsächlichem Verbrauch für alle Marken und Hersteller in etwa gleich.

Außerdem wusste der Staat, wie der CO2-Wert ermittelt wird. Wenn er schon vorher nach WLTP ermittelt worden wäre, hätte man die Steuer niedriger angesetzt, weil als Grundlage zur Festsetzung die Steuerannahme im Vergleich zur ccm-Berechnung vorher war. In sofern ist die Behauptung, dass Steuern entgangen wären schon eine glatte Lüge. Der Staat hatte die Festlegung nach dem Durchschnitt CO2 nach NEFZ festgelegt.

Die Grünen wollen damit nur erreichen, dass die Kfz-Steuer erhöht wird.

Bald kommt ja "WLTP" - kaum weniger geschönt daher

Immer noch keine Bergfahrten und >130 km/h dabei....
Also wieder ein geschöntes Meßverfahren.
Die Reifen dürfen auch wieder ballonartig aufgepumpt werden, Spalte abgeklebt, und Klimaanlage natürlich aus.

Immerhin werden nun verbrauchstreibende Sonderversionen mit Breitreifen und Gewichtszunahmen extra gemessen - da wird ein Audi "S" oder BMW "M" doch einiges mehr an CO2 auch auf dem Papier rausblasen....

@15:30 von BlueAngel

"Wann wird endlich mal gehandelt und da ist die Staatsanwaltschaft gefordert. Jeder kleiner Ladendiebstahl, Schwarzfahrer, GEZ etc. werden eingesperrt. Die Verursacher gehen frei spazieren. Es muss endlich jemand her, der die Durchsetzung hat wie Trump."

Glauben Sie ernsthaft Trump würde irgendetwas gegen die eigen Wirtschaft unternehmen? Die bezahlen jetzt dank ihm nur noch die Hälfte an Steuern! Trump hätte sofort klar gestellt, dass diese Studie Fake-News ist, denn die Steuer rechet sich nach CO2 nach NEFZ und nicht nach RDE und der Staat weiß das und wollte das so.

Und zuwenig Steuern haben nicht die Autobauer gezahlt, sondern die Autobesitzer - sollen die jetzt alle wegen Steuerhinterziehung angeklagt werden?

Ziel der Grünen ist es die Kfz-Steuern anzuheben und den Autobauern die Schuld dafür zu geben und manche fallen auch noch darauf rein.

Medialer Aufreger

Ich vermute mal, mein PKW hätte ein paar Euro höher besteuert werden müssen. Mir ist also kein finanzieller Schaden entstanden. Die Gelder sind - wenn schon - für diverse andere staatliche Aufgaben nicht eingenommen worden, woran der Staat z.T. selbst schuld ist. Dieser Artikel ermuntert dazu, alles schön in einen Topf zu werfen und sich kräftig aufzuregen. Der Betrug beim Diesel hat mit diesem Thema hier herzlig wenig zu tun, eher mit Steuerverschwendung durch staatliche Stellen.

@LuxRalf - Schuld?

Ne war leider kein Schreibtischtaeter und schon garnicht in Bruessel. TUEV Standards wurden in Deutschland entwickelt und ich glaube man kann bei vorsaetzlichem Betrug die Schuld nicht nur bei der inkonsequenten Pruefverfahren suchen. Natuerlich haben sie recht und die Prueftechnicken sind unzureichen. Das Wurde vom NwerdenaBu und dem BUND auch schon seit 12 Jahren bemaengelt. Aber auf die boesen Gruenen hoert man ja nicht.

Ihr Kommentar

Da stimme ich Ihnen voll und ganz zu.

Natürlich ist das ein Verlustgeschäft für den Staat

Dass das Auto für den Staat ein Verlustgeschäft ist, ist klar, und das nicht nur aus ökologischer Sicht.
Deutschland hat ca. 650.000 km öffentliche Straßen und der Anteil der Straßen, die einen sehr hohen Wartungsaufwand verursachen, ist mit den Jahrzehnten stark gestiegen, vor 50 Jahren waren noch viel weniger Bauwerke wie Tunnels oder größere Brücken zu warten.
Der Marktanteil deutscher Hersteller bei in Deutschland eingesetzten Bahnen ist viel höher als im Straßenfahrzeug- Bereich.
Wenn die Bahn zu leer ist, weil die Leute Auto fahren, trägt den Verlust der Steuerzahler. Käme der Autokurier, Handwerker etc. fast immer staufrei durch die Gegend, weil weniger Autos fahren, wäre die Fahrt für den Kunden billiger und der Handwerker, Kurier etc. wäre auch noch schneller da. Und es gibt Millionen Parkplätze, die steuerfinanziert sind (z. B. am Straßenrand). Aber man muss ja das Märchen erzählen, die übertriebene Autofahrerei wäre gut für die Gesamtwirtschaft.

Zu 16:34 von BlueAngel

Leider muss ich Ihnen mitteilen, dass ich Ihre Ansicht nicht teilen kann. Wenn es den normalen Kleinunternehmer dem zweimal innerhalb von zwei Jahren das Finanzamt aufsucht mit dem Argument, sie sind durch den "Zufallsgenerator ??

Was hat das jetzt mit dem Thema hier zu tun?
Außerdem liegen Sie falsch, Großunternehmen werden nicht nach dem Zufallsgenerator geprüft sondern lückenlos.

Für die Autokonzerne ist die Konzernprüfung zuständig, d.h. in aller Regel, befinden sich VW&CO. in ständiger Prüfung. Da fällt kein einziges Jahr durch den Rost.
Bei Kleinunternehmen ist das ganz anders!

Der Dieselskandal kosten zig Milliarden

Die 1,2Milliarden sind doch noch nicht einmal das größte finanzielle Problem. Viel gravierender sind die Behandlungskosten für die an den zu hohen Schadstoffkonzentrationen erkrankten Menschen und auch ihre krankheitsbedingten Arbeitsausfälle schaden der Wirtschaft. Des weiteren werden die Rentenkassen geschädigt, weil viele Krankheitsbedingt Frührentner werden. Diese Kosten gehen in die zig Milliarden.

Am 10. März 2018 um 17:06 von Paulx

"Dass das Auto für den Staat ein Verlustgeschäft ist, ist klar, und das nicht nur aus ökologischer Sicht.... Wenn die Bahn zu leer ist, weil die Leute Auto fahren, trägt den Verlust der Steuerzahler."

Wo sind die Züge, die ohne Gleise fahren? Wieviel Geld, das aus der Kfz-Steuer und der Mineralölsteuer, sowie der auf diese Steuer erhobenen Mehrwertsteuer gibt der Staat für die Bahn, sinnlose Bahnhöfe, ICE-Strecken aus? Braucht die Bahn keine Tunnels oder Brücken? Der Autofahrer finanziert dies alles mit.

Der größte Gag ever!

"Schon witzig, dass hier auf die Autobauer geschimpft wird" @Sheldon Cooper
.
Was hab ich mir vor Lachen die Schednkel geschlagen! Da werden Dieselautos mit Milliarden subventioniert, indem man den Dieselpreis künstlich 16 Cent unter dem Benzinpreis hält. Da "entwickelt" die Autoindustrie Abgasstest-Software, die beim Test falsche Werte gegenüber dem Alltagsbetrieb vortäuscht, da wird die KfZ-Steuer für Diesel-Fahrzeuge aufgrund falscher Testergebnisse zu niedrig bewertet, und dann kommt so ein Industrie-Troll daher und wundert sich, dass auf die Autoindustrie geschimpft wird!
.
Mit anderen Worten, schuld ist der Depp, der diese Karren kauft, nicht wahr? Hahaha!

Zu 17:06 von Paulx "Verlustgeschäft"

Dass das Auto für den Staat ein Verlustgeschäft ist, ist klar, und das nicht nur aus ökologischer Sicht...

Bei der Wahrheit bleiben.

Der Staat nimmt von den KFZ-Besitzern jährlich um die 60 Mrd€ mit steigender Tendenz zweckfrei ein.
Nur ein kleiner Teil wird für Straßen ausgegeben. Der Großteil verschwindet im allgemeinen Staatssäckel.

17:20 von DeHahn

Der größte Gag ever!

"Schon witzig, dass hier auf die Autobauer geschimpft wird" @Sheldon Cooper
.
Was hab ich mir vor Lachen die Schednkel geschlagen! Da werden Dieselautos mit Milliarden subventioniert, indem man den Dieselpreis künstlich 16 Cent unter dem Benzinpreis hält. Da "entwickelt" die Autoindustrie Abgasstest-Software, die beim Test falsche Werte gegenüber dem Alltagsbetrieb vortäuscht, da wird die KfZ-Steuer für Diesel-Fahrzeuge aufgrund falscher Testergebnisse zu niedrig bewertet, und dann kommt so ein Industrie-Troll daher und wundert sich, dass auf die Autoindustrie geschimpft wird!
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Mit anderen Worten, schuld ist der Depp, der diese Karren kauft, nicht wahr? Hahaha!
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Richtig, der sollte wissen, welcher Mainstream hier wirkt.
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(niedrigere Treibstoffsteuer hat natürlich nichts mit höherer (künstlicher)Dieselhubraumsteuer zu tun)

@Am 10. März 2018 um 16:05

@Am 10. März 2018 um 16:05 von freiheitfürdiem...

"Irgend wann einmal....
wird die Menschheit begreifen, dass diese globalen kapitalistischen Strukturen mit System relevanten Dimensionen, letztendlich das Leben auf dieser Erde zerstören werden. Enorme Geldgier in diesen Größenordnungen, stehen gleichbedeutend für die Ausbeutung von Mensch und Natur."

Sie haben leider noch nicht begriffen das die Ursache für diese Ausbeutung nicht der Kapitalismus an sich ist, sondern das von den Banken betriebene -Schuldgeldsystem- die Wurzel allen übels ist. Sie sollten sich kundig machen zum Thema, was genau ist Geld, was ist eine Währung und wieso werden Steuern erhoben. Dann kommen Sie ganz schnell zu einer neuen Erkenntnis.

@zu Sheldon Cooper 16:55 Uhr

Es kann nicht sein, wenn der Verursacher, das ist nun nicht der Autofahrer, sondern der Hersteller, der die NOx erst ermöglicht hat.
Der Autofahrer hat sich auf die Angaben des Herstellers verlassen, wie hätte der Autofahrer die Software nachprüfen sollen, wenn er nicht Fachmann ist.
Der Autofahrer hat in der Kenntnis, dass er Steuersparen kann, wenn er das Auto kaufen kann. Also ist hier das Verursacherprinzip einschlägig und nicht das Handlungsprinzip. Verursacher der Steuerhinterziehung ist der Hersteller. Da komme nicht einmal Mittäterschaft des Autofahrers in Betracht und noch nicht einmal die Beihilfe.

Fehlberechnung der Studie

Da waren sicher keine Hochbegabten unrerwegs. Begründung das was gerechnet wurde würde ja niemals existieren wenn die exakten Daten offen gelegt wurden wären. Wer bitte würde denn ein Verbrenner kaufen mit 1500mg/km ok 1%
Wir als Steuerzahler leisten uns einen unfähigen und nutzlosen Staat und nur deswegen sind wir da wo wir jetzt sind! Wer das erst einmal begriffen hat, ist schon mal ein ganzes Stück weiter!

re gman

"Hier wurde kein Cent an Steuern hinterzogen und der Fiskus hat keinen Cent verloren"

Den ersten Teil haben Sie fein sophistisch hingedrechselt, und der zweite ist schlicht unwahr.

Zwar sind FÄLLIGE Steuern nicht hinterzogen worden, allerdings sind die Steuern aufgrund falscher Daten nicht korrekt erhoben worden.

Dass bei diesem Sachverhalt dem Fiskus Geld entgangen ist versteht sich von selbst.

"Der nimmersatte Staat kassiert zunehmend immer mehr vom Bürger. Jede Gelegenheit wird dazu genutzt noch mehr einzufordern. Ist dann ein Euro in Sicht, werden zwei Euro verplant und dann vier Euro ausgegeben."

Die klassische Ausrede aller Steuerbetrüger: Würde der Staat vernünftig mit den Steuern umgehen wäre ich ehrlich. Aber so eben nicht und berufe mich auf Notwehr.

Solange

noch Auto- Kaufentscheidungen auf Basis der Schwatmaten Reklame, wie sie derzeit bei den Wintersportübertragungen läuft, getroffen werden, solange ist eh Schicht. Da sollte sich jeder in' Sack kleiden und Feinstaub über sein Haupt streuen.

Darf man jetzt davon ausgehen,

dass die Wähler und Parteimitglieder der Grünen die zu wenig gezahlte Kfz-Steuer freiwillig an den Staat nachzahlen? Die werden sich doch nicht an diesen angeblichen Tricksereien der Autohersteller bereichern wollen, oder?

viel schlimmer finde ich,

viel schlimmer finde ich, dass es eine Gesetz gibt, dass Arbeitgeber ihren Mitarbeitern steuesparend Bezingutscheine schenken dürfen.

Das ist doch wirklich nur aufwendige Bürokratie um dem Umweltschutz entgegenzuwirken.

Ansonsten braucht man ja nur den Kohlenstoff im Bezin und Diesel mit einer CO2-Steuer zu belegen, um den wahren CO2-Ausstoß zu versteuern, wäre ja nicht so schwer gewesen.

Irgendwie war doch alles nur Augenwischerei statt Umweltpolitik. Schade, dass die Grünen nicht mitregieren und schade, dass sie keine Geschwindigkeitsbegrenzung fordern.... keiner traut sich wirklich an die Zukunft zu denken.

@15:47 von schabernack

NOX entsteht bei der Verbrennung von CNG & LPG nicht.

Auch, wenn ich das ebenfalls an mehreren Stellen gefunden habe, so ist mir doch rätselhaft, wieso gerade die doch mit nennenswerter Temperatur stattfindende Verbrennung von Gas eine Ausnahme darstellen sollte. Die Reaktion vom Luftstickstoff mit dem Sauerstoff der Luft ist umso stärker, je heißer es ist, und findet sogar ohne jegliche andere Reaktionspartner in einem Lichtbogen statt. Die Quellen sind auch recht widersprüchlich, zB behauptet Wikipedia das Gegenteil: "NO2 entsteht bei der Verbrennung fossiler Energieträger, wie Gas, Kohle und Öl...", das UmerltBA ebenfalls: "Die Hauptquellen von NOx sind Verbrennungsmotoren und Feuerungsanlagen (für Kohle, Öl, Gas, Holz, Abfälle). "

Haben Sie eine Quelle für mich, die Ihre Annahme anhand der Reaktionsmechanismen in einer Gasverbrennung plausibel machen könnte?

@ zu gman 17:12 Uhr

Natürlich ist hier Steuerhinterziehung eine Herausforderung, und das soll doch nicht schöngeredet werden.
Es ist schon ein Unterschied ob ich die Steuererklärung jedes JAHR dem FA vorlege aber nicht direkt vom FA in dem Unternehmen vorgenommen werde. Bei kleinen Unternehmen kommen die FA-Beamten in das Geschäft und schauen genau hin, was alles vorhanden ist und was nicht angegeben worden ist.
Auch wenn der Einwand kommen sollte, wie kann z.B. bei einem DAX-Unternehmen das FA jedes Jahr die tatsächlichen Bestände überprüfen, dann wäre wieder ein Jahr rum und die wären immer noch nicht fertig. Da liegt schon der neue Jahresabschluss vor und die Steuererklärung. Mir ist bewusst, dass dann nur stichprobenmäßig herangegangen werden, was natürlich zu Schlupflöchern Anlass gebe. Trotzdem ist die Steuerhinterziehung nicht dem Autofahrer anzulasten, sondern nach dem Verursacherprinzip, wie bei einem Auto-Unfall. Nehme ich einem anderen Verkehrsteilnehmer die Vorsatz, bin ich auch Verursacher.

Der Autofahrer finanziert

Der Autofahrer finanziert davon gar nichts mit, die Steuereinnahmen reichen ja nicht mal, um die Ausgaben fürs Straßennetz zu finanzieren. Zumal es gegenüber den weit über 200.000 Brücken im Straßennetz eh kaum etwas ausmacht.
Zudem ist die Nutzung der Bahnstrecken mit vielen Brücken und Tunnels in der Regel sehr teuer, man muss das Ganze auch relativ zu den Einnahmen sehen, die der jeweilige Verkehrsweg einfährt und die sind bei Schnellfahrstrecken wie Köln-Frankfurt exorbitant. Weiterhin wären diese Einnahmen noch höher, wenn weniger Leute mit dem Auto fahren würden und mehr mit der Bahn. Es bringt für die Finanzierung der Bahn gar nichts, wenn die Leute Auto fahren anstatt Bahntickets zu kaufen.

@17:20 von DeHahn

Das eine hat mit dem anderen rein gar nichts zu tun. Es geht sich hier nicht um manipulierte Abgastest, sondern um die Messmethode. Die ist von den EU-Ländern so festgelegt wie sie ist. Da kann man nicht im Nachhinein "Betrug" unterstellen, wenn sich die Hersteller genau daran halten.

Der Staat wusste bei der Festlegung der Steuer ganz genau, dass der NEFZ-Wert niedriger ist als der Realverbrauch und hat das bei der Festsetzung der Steuer auch berücksichtigt. Somit ist dem Staat keine Steuer entgangen, sondern er hat diese genau auf dieser Basis berechnet.
Bei Selbständigen wird z.B. das Auto auch nach Bruttolistenpreis versteuert, obwohl der Kaufpreis niedriger war - hier holt sich der Staat das Geld wieder rein. Das ist die Berechnungsmethode und die wird genausowenig rückwirkend geändert wie die Kfz-Steuer. Das KBA hat selbst zugegeben, dass z.B. das Abklemmen der Klimaanlage oder erhöhen des Luftdrucks erlaubt sind - der Staat wusste es also ganz genau. Profitiert hat der Käufer

@13:16 von wenigfahrer

"Sache des Bundesamtes diese Werte bei Zulassung eines Fahrzeuges zu prüfen und dann die Steuer festzulegen" - nur hat der Bund offenbar die falschen Berater. Wenn ein Verkehrsminister Soziologie oder Deutsch und Politik studiert hat kann er die motorspezifischen Dinge nicht im entferntesten beurteilen. Aber leider kann er wohl nicht einmal erkennen, in welche ihn der Lobbyist der einen - KFZ-Industrie - oder der anderen - z.B. DUH - (ver)führt.
Immerhin gelingt es durch die Abgashysterie im Augenblick, von BER und S21 abzulenken.

@ex_Bayerndödel - Wo sind die Züge, Gleise,Tunnel

Dafür das diese nicht kommen sorgten doch
die bayrischen CSU - Maut-Minister und die PKW/LKW Hersteller :-)

Ohne Fahrzeuge auf den Straßen keine Maut

@10. März 2018 um 15:25 von püppie

"Die Bundesregierung
wird auch hier abnicken, den Mund halten und wie gehabt weitermachen."

Müssen sie auch, oder wollen sie die Steuer nachzahlen? Die Bundesregierung und das KBA haben die Messmethode doch selbst so festgelegt, da kann man doch nicht nachher sagen, dass zu wenig Steuern gezahlt worden sind.

Jeder wusste, dass NEFZ niedriger ist als der tatsächliche Verbrauch - auch der Verkehrs- und Finanzminister. Die haben diese Abweichung doch bei der Festsetzung der Steuer schon einkalkuliert. Ich glaube nicht, dass Sie begeistert gewesen wären, wenn man die Steuersätze 2009 nicht auf NEFZ sondern RDE festgelegt hätte und alle etwa 10% mehr Kfz-Steuern hätte zahlen müssen.
Ich glaube, da wäre das Geschrei noch viel schlimmer gewesen als jetzt.

Da hat man ja mal wieder einen Grund gefunden um die Autofahrer zur Kasse zu bitten.

Ich kann es nicht mehr hören!

Hier wird wieder einmal der kleine Bürger in diesem Fall der Dieselfahrer an den Pranger gestellt, obwohl der nichts für die Abgaswerte kann. Der Benziner hat wohl auch die gleichen Unterschiede zwischen Labor und Realbetrieb. Wenn ich mir ansehe wieviel Steuern der Staat mittlerweile auf unsere Kosten einnimmt, dann kann ich hier keine Steuerhinteeziehung erkennen. Zumal die meisten Dieselfahrer Penlder sind, von denen der Staat Mobilität für deren Jobs verlangt.

Am 10. März 2018 um 17:46 von Paulx

" Es bringt für die Finanzierung der Bahn gar nichts, wenn die Leute Auto fahren anstatt Bahntickets zu kaufen."

Fahren Sie mal mit dem Zug, wenn keine Gleise mehr vorhanden sind. Viele sind auf das Auto angewiesen, können die Bahn nicht nutzen ... und die Bahn erweist sich oft als unzuverlässig.

Zu 17:37 von karwandler >Verleumdung<

...
"Der nimmersatte Staat kassiert zunehmend immer mehr vom Bürger. Jede Gelegenheit wird dazu genutzt noch mehr einzufordern. Ist dann ein Euro in Sicht, werden zwei Euro verplant und dann vier Euro ausgegeben."
--
Die klassische Ausrede aller Steuerbetrüger: Würde der Staat vernünftig mit den Steuern umgehen wäre ich ehrlich. Aber so eben nicht und berufe mich auf Notwehr.

@karwandler, es wurde kein Cent Steuern hinterzogen, das ist Fakt. Wenn Sie oder Politiker der GRÜNEN anderer Meinung sind sollten Sie oder Herr Giegold unverzüglich Anzeige erstatten. Gerichte werden dann entscheiden. Ansonsten ist und bleibt die Studie und die Verbreitung in den Medien ein durchsichtiges Kochen politischer Süppchen.
PS
Ich verbitte mir Ihre dreiste Allusion und Unterstellung. Lesen Sie mal hier:

https://dejure.org/gesetze/StGB/187.html

@17:37 von karwandler

"Zwar sind FÄLLIGE Steuern nicht hinterzogen worden, allerdings sind die Steuern aufgrund falscher Daten nicht korrekt erhoben worden."

Genau das stimmt eben nicht. Das haben die Grünen schon sehr geschickt gemacht, man verknüpft Autohersteller und Betrug und schon schaltet sich der Verstand aus.

Die Kfz-Steuer ist 2009 auf CO2 umgestellt worden. Die Grundlage war der CO2 Ausstoß zu der Zeit und der Hubraum. Man hat die Steuer so festgesetzt, dass keine Mehrbelastung entsteht und sparsame Autos entlastet werden.

Dabei hat man genau die gleiche (falsche) Berechnungsgrundlage gehabt wie heute - nämlich den NEFZ-Modus. Hätte man damals schon nach RDE gemessen, dann wäre die Steuer je g CO2 niedriger kalkuliert worden. Dem Staat ist also kein Euro Steuern entgangen, weil er es genau so kalkuliert hat. Die Forderung der Grünen läuft nur auf eine Steuererhöhung hinaus - und Sie schreien auch noch "Hurra!".

17:56 von Karl Klammer

@ex_Bayerndödel - Wo sind die Züge, Gleise,Tunnel

Dafür das diese nicht kommen sorgten doch
die bayrischen CSU - Maut-Minister und die PKW/LKW Hersteller :-)

Ohne Fahrzeuge auf den Straßen keine Maut
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*
*
Seltsam, bereits 1970 hat ein SPD Verkehrsminister mit dem Leberpfennig versucht Gütr auf die Bahn zu bekommen.
*
Aber selbst die DDR hat Ihre wenigen Güter mit der Reichsbahn nicht verteilt bekommen.
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Wer Angst hat einen LKW zu überholen, den sollte an leere Regale denken!
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Allein Parkautomaten müssen sich weiter rentieren, die müssen auf 100€-Scheine umgestellt werden.
*
Stellen Sie sich nur Steuern für Radfahrer vor.
*
Wie hoch müssen die sein, um die "Ausfälle" zu kompensieren?

Bei diesem Thema ...

... sollten mal gedanklich die Staatsäckel von allen Einnahmen befreit werden, die mit den Kraftfahzeugen zu tun haben. Z.B. Mineralölsteuer, KFZ-Steuer, Mehrwertsteuer, Körperschaftsteuer der Autokonzerne, Einkommens- und Gewerbesteuer der KFZ-Betriebe, Speditionen, Taxi- und Busunternehmen, Handel- und Werkstätten, Post, Zulieferer, Handwerker, Lohn- und Einkommensteuer der Beschäftigten in der Autobranche, ....

... und dazu die Folgen für die Menschen in Deutschland, das wäre eine Studie wert. Herr Giegold, da gibt es doch sicher auch ein paar Experten die ein solches Gutachten für ein angemessenes Honorar erarbeiten. Einschliesslich der Steuerausfälle mit mindesten ebenso exakt ermittelter Milliardenhöhe.

18:11 von gman

dem schliesse ich mich vollumfänglich an. aber offenbar geniesst dieser user hier besondere beachtung.

ich hatte es auch geschrieben, daß die ard offenbar vom unvermögen der regierung und ihrer organe ablenken will

Es geht nicht um die Abschaffung des Autos

Meine Rechnung geht nicht von realitätsfremden Szenarien wie einer Senkung des Autoverkehrs um 80 % aus.
Sinkt der Autoverkehr aber um 10 %, nehme ich z. B. 6 Milliarden € weniger Steuern aus dem KfZ- Bereich ein, würde dadurch aber wesentliche Teile der Ausbaukosten sparen, denn wenn der Verkehr sinkt, muss ich kaum einen Verkehrsweg ausbauen. Instandhaltung wäre natürlich weiterhin nötig, aber kostengünstiger, denn man könnte leichter eine Straße voll sperren und baut man nicht bei laufendem Verkehr, sinken die Kosten erheblich.
Und man würde den Anteil der Kosten der Bahn, der durch Fahrgeldeinnahmen gedeckt wird, deutlich erhöhen, denn ab einer gewissen Fahrgastzahl pro Zug ist es kein Problem, diesen eigenwirtschaftlich zu betreiben.
Und unser Verkehr würde erheblich stabiler funktionieren, was für die Wirtschaft grundlegende Vorteile bedeuten würde. Die Vorteile würden die 6 Milliarden weniger Steuern eindeutig ausgleichen.

Hersteller sollen endlich zahlen!

Mit welchem Argument könnte einer finanziellen Wiedergutmachung von vorsätzlichem Betrug wiedersprochen werden?
Wann endet diese elende Klüngelei der Politik???

Kfz Steuer Verlust durch falsche CO2 - Abgaswerte

Bitte auch erwähnen, wie viel Steuren dem Fiskus durch die Steuervermeidungstricks verloren gehen.
Amazon, Apple, Google, Microsoft, Starbucks, Facebook, usw.,
die alle ihre Briefkasten-Firmen in den NL haben. !!!

Und das ganze mal in Zahlen in Verhältnis setzen !!!

19:04 von Achim59

Kfz Steuer Verlust durch falsche CO2 - Abgaswerte

Bitte auch erwähnen, wie viel Steuren dem Fiskus durch die Steuervermeidungstricks verloren gehen.
Amazon, Apple, Google, Microsoft, Starbucks, Facebook, usw.,
die alle ihre Briefkasten-Firmen in den NL haben. !!!

Und das ganze mal in Zahlen in Verhältnis setzen !!!
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Aber die bei diesen Fahrzeugen unnötige AU-Gebührenuntersuchung, die nur Bürger betreffen, die sind deshalb vernachlässigbar?

Basisdatensalat

Die Basis der CO² Berechnungen ist die "Flottenberechnung" Alle verschiedenen Modelle eines Herstellers dürfen zusammen genommen einen Wert nicht überschreiten.
Diese Grundlage ist es die den Herstellern ermöglicht , mit Hilfe von erblindeten Staatlichen Stellen, zu "schummeln".
Die nachfolgende Besteuerung setzt den Gewichtsfaktor ein. Ein Leo 2 ist in der Klasse eines 1 Liter Polos.

Einfach Michael Glos, Karl-Theodor zu Guttenberg, Rainer Brüderle, Philipp Rösler als Wirtschaftsminister, Herrn Wolgang Schäuble als Finanzminister oder Peter Ramsauer und Alexander Dobrindt als Verkehrsminister fragen, wie sie uns Kindern Mathematik verkaufen wollen.

Am 10. März 2018 um 18:58 von Paulx

"Sinkt der Autoverkehr aber um 10 %, nehme ich z. B. 6 Milliarden € weniger Steuern aus dem KfZ- Bereich ein, würde dadurch aber wesentliche Teile der Ausbaukosten sparen, denn wenn der Verkehr sinkt, muss ich kaum einen Verkehrsweg ausbauen."

Haben Sie eigentlich mitbekommen, dass der Großteil der Straßenschäden durch Lastkraftwagen verursacht wird. Einen großen Anteil daran hat der Transitverkehr, in dem Deutschland nur Durchgangsland ist. Bitte in der Realität ankommen.

Nicht mein Problem

Ich bin schon ein wenig verwundert über die Diskussion die wieder von den Grünen angestoßen wird.
Zum einen sind doch die Grünen genau das Klientele die mit ihren VW Bussen Diesel fahren. Und das sind nicht gerade die Neuen.
Und ich frage mich schon auch wieso es erst jetzt die Diskussionen gibt. Irgendwer hat doch die Standards gemacht und auch freigegeben mit der die ganzen Fahrzeuge getestet wurden. Und das EU weit.
Wie wäre es mal mit Realistischen Besteuerungen und Geschwindigkeitsbegrenzungen auf den Straßen In Deutschland. Auch die ganzen Jeeps und Pickups gehören auf den Prüfstand, soweit nicht gewerblich genutzt. Das hat ja Rot Grün erleichtert, wenn das welche vergessen haben. Und mit einer Geschwindigkeitsbegrenzung von max. 130 auf den Autobahnen lässt sich auch ein zweistelliger Verbrauch sparen.

@14:05 von reinbolt48

"Verantwortlich ist die Wählerschaft, die diese Politiker und solche Zustände wählt und unterstützt ... Alternativen gäbs ja genug."

Von welchen Alternativen reden Sie?
Ich gehöre übrigens nicht zu der von Ihnen zu Recht kritisierten Wählerschaft. Ich gehöre zu den Ratlosen.

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Warum wird eigentlich die

Warum wird eigentlich die Autoindustrie angegriffen, wenn doch der Staat bewußt die Abgaswerte akzeptiert hat.

Die Frage ist ja auch, ob die geforderten Abgaswerte überhaupt realistisch sind.

Die Autos sind heute sauberer als vor 20 Jahren. Das Problem ist doch wohl in erster Linie die immer enger werdende Bebauung. Die Verstäderung muß endlich umgekehrt werden. Außerdem muß die Politik aufhören Anreize für's Kinderkriegen zu setzen. Bevölkerungswachstum ist schlecht für uns.

Am 10. März 2018 um 13:55 von berlinerste

"Wann wird man endlich verstehen
dass die wahren Geschädigten vor allem alle Menschen ohne Auto sind. Schaden an der Umwelt, Schaden an der Gesundheit und nun auch noch Schaden an den Staatseinnahmen, die für die Allgemeinheit wichtig sind."

Ehrlich, in Berlin bräuchte ich auch kein Auto und könnte mir Geld sparen. Aber hier bin ich auf dieses angewiesen. Also ist in Wirklichkeit der der Geschädigte, der darauf angewiesen ist. Glauben Sie wirklich, die Schadstoffe wirken nur bei denen, die kein Auto haben? Und stoßen nur Autos Schadstoffe aus? Was ist mit Metallabrieb bei Gleisen, Abgasen von Flugzeugen, .....?

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