Ihre Meinung zu: Berlin: Weltweit gesuchter Drogen-Schmuggler gefasst

2. März 2018 - 11:27 Uhr

In der Nähe von Berlin haben Zielfahnder einen Russen festgenommen, der einen großen Kokainschmuggel geplant haben soll. Offenbar wollte er 400 Kilogramm der Droge von Argentinien als Diplomatengepäck nach Europa bringen.

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Kommentare

Strassenverkauf und Diplomatengepäck

Solange man den Strassenverkauf nicht anfasst, weil man dann ja Rassist und Nazi ist, wirkt sich so etwas nur ein klein wenig auf den Preis aus.

Aber das seltsamste ist das Diplomatengepaeck. Braucht man sich da nicht gesondert auszuweisen oder kann ich ab sofort jedes Gerümpel über die Grenzen schleppen, wenn ich da einen DD-Aufkleber drauf batsche? Sobald die Lizenz zum Schmuggeln entzogen ist, sollte das Gepäck doch durch die normalen Kontrollen gehen. Egal wie sehr man auf dicke Hose macht?

Der ärmste wird nun bestimmt

Der ärmste wird nun bestimmt lange eingesperrt. Hätte er doch nur mit Waffen gehandelt.

@ crumble

Was denken Sie denn woher der Stoff für den Straßenverkäufer kommt? In Russland und Deutschland gibt es keine Kokafelder. Auf 100e wenn nicht mehr Straßendealer kommt ein dicker Fisch wie dieser Russe. Der Fisch stinkt vom Kopf her. Es gibt übrigens viele deutsche Straßendealer. Ihr Kommentar ist dahingehend etwas unbedarft.

Und zum Diplomatengepäck empfehle ich Ihnen einmal Immunität zu googlen. Menschen mit Diplomatenstatus stellen sich nicht wie wir Beide an der Schlange im Flughafen an. Von daher eigentlich eine gute Idee die der Russe dort hatte. Wahrscheinlich hat er vergessen jemanden zu bezahlen...

Kokain hat man aber nicht

Absolut wert- und bedeutungslose Aktion. Ohne die Sicherstellung der Drogen, hat man mit der Verhaftung dieser austauschbaren Marionette rein gar nichts erreicht.

Noch ein Detail

"Insgesamt waren 398 Kilogramm reines Kokain in 16 Koffern versteckt - diese wurden allerdings mit Ortungssystemen ausgestattet."
Bevor jemand auf den Gedanken kommt, wie kann man nur...
Vor dem Weitertransport wurden die Behälter nicht nur mit GPS versehen. Das Kokain wurde auch durch Mehl ersetzt.
Und zu @crumble:
Um den Transport geht es gar nicht. Der wurde lückenlos überwacht. Das Kokain wurde ja bereits auf Botschaftsgelände verstaut. Und da finden KEINE Kontrollen, außer der botschaftseigenen, statt.
Und ja, Diplomatengepäck wird tatsächlich nicht überprüft.
Der wohl spektakulärste Fall war wohl das Attentat auf Gen. Schneider in Chile. Nach Öffnung der CIA-Archive wurde erst bekannt, daß die dazu verwendeten Waffen eben genau so transportiert wurden. Als Diplomatengepäck via US-Botschaft in Santiago an die Attentäter.
Ähnlich wie auch Milliarden an Dollarbeträgen 2014 als "Diplomatengepäck" nach Kiew kam. Von der Nacht- und Nebelaktion gibt es sogar Videos im Netz.

11:46, crumble

>>Solange man den Strassenverkauf nicht anfasst, weil man dann ja Rassist und Nazi ist, wirkt sich so etwas nur ein klein wenig auf den Preis aus.<<

Der Straßenverkauf macht nur einen Bruchteil des Kokaingeschäftes aus.

Wo ist die Verbindung zu "Rassist" und "Nazi"?

>>Aber das seltsamste ist das Diplomatengepaeck. Braucht man sich da nicht gesondert auszuweisen oder kann ich ab sofort jedes Gerümpel über die Grenzen schleppen, wenn ich da einen DD-Aufkleber drauf batsche?<<

CD, nicht DD.

Und auch nicht ab sofort, sondern immer schon.

Aber Aufkleber draufbatschen funktioniert nicht, das wird anders gehandhabt.

12:39, Mamba65

>>eigentlich eine gute Idee die der Russe dort hatte. Wahrscheinlich hat er vergessen jemanden zu bezahlen...<<

Davon kann man ausgehen.

12:46, Toni B.

>>Kokain hat man aber nicht
Absolut wert- und bedeutungslose Aktion. Ohne die Sicherstellung der Drogen, hat man mit der Verhaftung dieser austauschbaren Marionette rein gar nichts erreicht.<<

Lesen Sie doch bitte den Artikel.

Die Ware wurde in der russischen Botschaft in Buenos Aires sichergestellt.

Nichts erreicht?

Das Kokain wurde bereits in Argentinien von der Polizei ausgetauscht. Zusätzlich konnte nun sein Weg über mehrere Stationen verfolgt werden. Über den "Vertriebsweg" weiß man nun also Bescheid.

Kowaltschuk deutet auf die West-Ukraine als ....

... Herkunftsland.

Also 20 Kg Kokain waren Beifracht ...

... einer Bananenlieferung an unseren örtlichen Lidl. Warum sollte dann ein Russe ein derart kompliziertes Lieferverfahren planen. Wahrscheinlich handelt es sich um einen Amateur.

Am 02. März 2018 um 13:58 von fathaland slim

"12:39, Mamba65
>>eigentlich eine gute Idee die der Russe dort hatte. Wahrscheinlich hat er vergessen jemanden zu bezahlen...<<
Davon kann man ausgehen."

Ja, manche Menschen sind käuflich, andere nicht.

ausser Spesen.......

ich garantiere die "Ermittler" haben nur Guppys gefangen und sollte der jetzt verhaftete wirklich mal eine große Nummer gewesen sein - dann ist sicher schon alles ins trockene gebracht.(Familie bis in die 5. Generation versorgt o.s.ä.)
oder glaubt hier jemand - das Kokain für 50 Millionen - 1-2 Jahre liegengelassen wird ?
die wussten sicher schon längst bescheid und haben die dann zu Mickey Mouse ,Bugs Bunny und Moby Dick geführt !?

14:20, ex_Bayerndödel

>>Am 02. März 2018 um 13:58 von fathaland slim
"12:39, Mamba65
>>eigentlich eine gute Idee die der Russe dort hatte. Wahrscheinlich hat er vergessen jemanden zu bezahlen...<<
Davon kann man ausgehen."

Ja, manche Menschen sind käuflich, andere nicht.<<

Und die allermeisten irgendwo dazwischen.

Wenn Sie im Drogengeschäft tätig sind, ist es überlebenswichtig, das einschätzen zu können.

14:12, Theodortugendreich

>>Kowaltschuk deutet auf die West-Ukraine als ....
... Herkunftsland.<<

Wachsen da Kokasträucher?

@ 11:46 von crumble

Na sie bringen aber eine ganze Menge hier durcheinander. Diplomatengepäck trägt keine DD Aufkleber und wenn man den Straßenverkauf anpackt ist man auch kein Rassist oder Nazi wo haben sie denn diesen Unfug her ?

@11:46 von crumble

übrigens wenn schon dann CD Aufkleber. Hat aber nichts mit CDs zu tun zum besseren Verständnis ihrerseits, es steht fuer Corps Diplomatique auf Deutsch Diplomatisches Korps.

Drogenschmuggler gefasst ...

... zum Glück gibt es auch manchmal Erfolge zu vermelden. Herzlichen Glückwunsch an die Fahnder !

Toni B.

Toni B. hat leider nicht den ganzen Artikel gelesen. Man hat die Drogen auch in Gewahrsam ! Das war nicht vernüftig zu schreiben von Toni B.

400 Kilogramm Kokain

Wow, das entspricht dem Wochenendverbrauch von Berlin.
Also ein ganz ganz großer Fisch...

Am 02. März 2018 um 16:14 von Hüterin des Lichts

"Wow, das entspricht dem Wochenendverbrauch von Berlin.
Also ein ganz ganz großer Fisch..."

Unsinn. Studien via Abwasserproben ergaben, das in Berlin etwas mehr als 2,4 Kilo Kokain täglich konsumiert werden.

Ab wie vielen Kg / Tonnen ist man denn nun ein großer Fisch im Kokain-Handel? Ich denke, 400 kg mit einem Marktwert um die 50 Millionen Euro ist schon eine besondere Liga.

Das Auslieferungsverfahren kann Monate dauern

Das Auslieferungsverfahren kann Monate dauern. Schließlich wollen die deutschen Behörden sicher gehen, dass es dem Auszuliefernden dort gut geht und er eine sachgerechte Behandlung erfährt. Nur: in Russland verfährt man mit Straftätern eben anders als hierzulande. Dort gilt nicht die Devise: wir müssen für die Täter alles Verständnis aufbringen.

16:43, Grünwand

>>in Russland verfährt man mit Straftätern eben anders als hierzulande. Dort gilt nicht die Devise: wir müssen für die Täter alles Verständnis aufbringen.<<

Das ist in Russland traditionell nicht auf Straftäter beschränkt.

16:42, wurzelhuber

>>Unsinn. Studien via Abwasserproben ergaben, das in Berlin etwas mehr als 2,4 Kilo Kokain täglich konsumiert werden.<<

Das hieße, daß in Berlin pro Tag höchstens 4000 Menschen Kokain konsumieren. Also etwa 0.1 Prozent der Bevölkerung, Touristen nicht mitgezählt.

Das halte ich für entschieden zu niedrig angesetzt.

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