Ihre Meinung zu: Mord an Journalist Kuciak: Der Mafia zu gefährlich?

28. Februar 2018 - 12:13 Uhr

Zeitungen in der Slowakei haben einen Text des ermordeten Journalisten Kuciak veröffentlicht. Wurde er getötet, weil er Verbindungen der Mafia in die Politik aufgedeckt hatte? Von Kilian Kirchgeßner.

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Kommentare

Steuerbetrug

ist halt doch kein Kavaliersdelikt.
Wenn es drauf ankommt wehren sich die Täter mit allen Mitteln.

Hoffentlich

traut sich bei uns mal jemand sowas. Aber wahrscheinlich würde er im "Verbot von Fakenews" untergehen.
Daß Scientologen und Evangelikale Sekten im Parlament ihr Unwesen treiben, und zu den stärksten Wirtschaftsverbänden gehören weiß man ja inzwischen....

Andere Theorie

War er der Politik nicht eher zu gefährlich?

sehr erstaunliche schwerpunkte in berichterstattung

hier wird der schwerpunkt mafia hergestellt.
gestern in zdf und ard wurde kurz der mord hr. kucaik vorgestellt,dann sofort auf diesen russen umgeswicht,der vor 3 jahren starb.

der journalist kuciak arbeitete,-wie die maltesische ermordete-schwerpunktmäßig an der verbindung von EU-unwesen,eu-politikern,steuerhinterziehung im ganz grossen rahmen durch konzerne,"wirtschaftsprüfungfirmen"in zusammenarbeit mit EU und nationalstaatlichen ministerien&gesetzeslückenherstellern.

seitluxleaks,panama&paradisepapers,seit wikileaks&snowden ist das
ungeheure,reale
gesamtausmaß der malaisse bekannt.

unter den augen aller werden den bürgern billionen steuergelder entzogen,die für gesundheit,rente,bildung,infrastruktur etc. bitter fehlen.

die schere zwischen reich und arm wird immer größer.

und die,die es aufdecken UND multipllizieren,werden abgeschossen.

im wörtlichen wie indirektensinn.
assange in london,snowden in moskau festgesetzt,diverse im knast,
sehr,sehr viele eingeschüchtert.

zum glück ...

... zum glück wird man im "westen" nicht sofort ermordet, wenn man etwas unbequemes kommuniziert. da wird höchstens mal verächtlich gemacht oder nicht mehr beauftragt, so wie beispielsweise herr naidoo, frau zimmermann vom wdr oder frau fitz.

Hilflosigkeit und Wut

„Am 28. Februar 2018 um 12:43 von ophorus
Hoffentlich
traut sich bei uns mal jemand sowas. Aber wahrscheinlich würde er im "Verbot von Fakenews" untergehen.
Daß Scientologen und Evangelikale Sekten im Parlament ihr Unwesen treiben, und zu den stärksten Wirtschaftsverbänden gehören weiß man ja inzwischen....“

——————————

Genau das Gegenteil ist der Fall, „Fake News“ benennen und verurteilen stärkt eben die Wahrheit. Und die ist es, die kriminellen Machenschaften nicht schmeckt. Was Sie schreiben ist lächerlich, da ich mir sicher bin, dass dieser Journalist sich ebenfalls gegen „Fake News“ gestellt hätte.

Zum Thema:
Große Hilflosigkeit und Wut überkommt einen, wenn man daran denkt, dass zwei Menschen ihr Leben gelassen haben, weil ein Journalist Moral und Mut bewies.
Das ist eine sehr viel größere Geschichte als sie in den Medien und der Öffentlichkeit gesehen wird.

Das müsste eigentlich Menschen zu Hunderttausenden im Land auf die Straße führen. Aber das wird es leider nicht.

14:47 von MK Ultra Slim

da wird höchstens mal verächtlich gemacht
.
das allerdings,
wenn man eine Meinung vertritt die nicht dem Mainstream entspricht
schlimm genug, (für die berufliche Perspektive eines Journalisten)
aber er muss nicht um sein Leben fürchten

@ 15:16 von Sisyphos3

"aber er muss nicht um sein Leben fürchten"
.
jedenfalls nicht allzu auffällig. jedoch verunfallen hin und wieder politiker oder wirtschaftsbosse ums leben. beim fallschirmspringen, in der badewanne, in der gepanzerten limousine oder weil ihre privatjets von schneeräumfrhrzeugen gerammt werden. farrage hat sowas schon mehrfach überlebt. andere nicht. aber sie wurden eben nicht erschossen.

So viel zur EU Tauglichkeit,

So viel zur EU Tauglichkeit, die Regierung kungelt mit der Mafia? EI Beihilfen veruntreut? Prüft die EI eigentlich? Demnächst sollen neue Mitglieder aufgenommen werden, Dt. bezahlt gerne mehr. Diese EU frißt sich selbst, die damals gute Idee mit Frieden ist schon längst anderen Interressen gewichen, mangelnde Demokratie, Steuerbetrug, Selbstbedienungsmentalität, mangelnder Wille zu Reformen. Ein Zukunftprojekt?

14:47, MK Ultra Slim

>>zum glück ...
... zum glück wird man im "westen" nicht sofort ermordet, wenn man etwas unbequemes kommuniziert. da wird höchstens mal verächtlich gemacht oder nicht mehr beauftragt, so wie beispielsweise herr naidoo, frau zimmermann vom wdr oder frau fitz.<<

Ja, zum Glück darf man in einer freiheitlichen Demokratie jeden Quatsch von sich geben, man muss lediglich den Widerspruch oder das Gelächter ertragen können. Aber darin sind Ihre Helden nicht so richtig gut. Die stilisieren sich lieber zum heroischen Opfer des bösen Mainstreams.

Gratismut.

Und solche Leute wollen Sie wirklich mit einem investigativen Journalisten vergleichen, der dem organisierten Verbrechen zu nahe gekommen ist?

15:37, MK Ultra Slim

>>@ 15:16 von Sisyphos3
"aber er muss nicht um sein Leben fürchten"
.
jedenfalls nicht allzu auffällig. jedoch verunfallen hin und wieder politiker oder wirtschaftsbosse ums leben. beim fallschirmspringen, in der badewanne, in der gepanzerten limousine oder weil ihre privatjets von schneeräumfrhrzeugen gerammt werden. farrage hat sowas schon mehrfach überlebt. andere nicht. aber sie wurden eben nicht erschossen.<<

Kann es sein, daß Sie gerne Agentenromane lesen?

Hätte ich die Prominenz von Herrn Farage, dann würde ich natürlich auch von Anschlägen auf meine Person faseln, weil ich mich hier im Forum unerschrocken der Querfront entgegenstelle. Aber leider würde es niemanden interessieren, wenn ich so einen Unsinn erzählen würde. Bei Nigel Farage ist das anders.

@12:52 von peter graf

Wow!
Da hoffen wir doch einmal auf die Weltretter! Aber: wenn die Welt gerettet ist, dann kann es ja keine Opfer mehr geben?
Wasfür eim Dillämma.

Am 28. Februar 2018 um 16:04 von fathaland slim

"Ja, zum Glück darf man in einer freiheitlichen Demokratie jeden Quatsch von sich geben, man muss lediglich den Widerspruch oder das Gelächter ertragen können. Aber darin sind Ihre Helden nicht so richtig gut. Die stilisieren sich lieber zum heroischen Opfer des bösen Mainstreams."

Sehen Sie, auch Sie springen sofort auf die Schiene auf, jeden, der eine andere Meinung als Sie hat, lächerlich machen zu wollen. Glauben Sie wirklich, kritischer Journalismus in Deutschland hätte es leicht?

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