Ihre Meinung zu: Schlusslicht: Österreich zeigt ein Herz für Frostbeulen

26. Februar 2018 - 12:46 Uhr

Mütze und Schal haben in diesen Wintertagen Hochsaison. Doch in Österreich muss für die warmen Helfer erst eine Ausnahme gemacht werden - denn normalerweise ist der Stoff bis zur Nasenspitze dort verboten.

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Kommentare

Selbstverständlich

Zumindest beim Betreten von Gebäuden und öffentlichen Verkehrsmitteln sollten solche Vermummungen abgelegt werden, das sollte auch bei uns selbstverständlich sein - auch im Winter.

Ein Recht auf Damenbart!

Als Kompromiss wäre doch die Mütze mit Bart zu empfehlen. Dann würde man das Gesetz beachten, aber das Gesuch schützen.

Sind Bärte eigentlich erlaubt? Manche sind wirklich monströs.

Gut bei manchen Damen wäre das vielleicht etwas gewöhnungsbedürftig, aber immer noch besser, als Frostbeulen im Gesicht. Und man kann für den Bart auch weiche Wolle benutzen, die nicht so kratzt wie das Original.

Ps. Hat der IS die Wetterlage bereits für sich reklamiert?

Das zeigt doch wieder einmal,

Das zeigt doch wieder einmal, wo wir uns in Europa hintreiben ließen. Nach dieser Meldung, werden alle diese Pseudohumanisten, Dauereinlader und Kreuzeabhänger sich, ob dieser Burleske, grölend auf die Schenkel klopfen. Das alles zeigt, Europa wird immer mehr zur Gaudiveranstaltung für diese Chaoten, von denen wir uns scheinbar alles einbrocken lassen. Aber wenigstens Österreich zeigt da in letzter Zeit, was eigentlich von Österreichern schon naturgemäß nicht zu erwarten war, so etwas, wie letzte Anzeichen von Hirntätigkeit und wehrt immer mehr den weiteren Anfängen. Wehe, wenn sie ihr wahres Gesicht zeigen werden.

Das ist *keine* Ausnahme!

Der Artikel widerspricht sich selbst.

Wenn diese "Ausnahme" schon im Gesetzestext drin steht, dann handelt es sich eben um keine Ausnahme, die "erst noch gemacht werden" muss, sondern um das reguläre Gesetz.

Es geht hier scheinbar bloß darum, gegen das österreichische Verhüllungsverbot zu polemisieren. Dieser Schuss ging aber ehrlich gesagt nach hinten los.

Peinlich, peinlich, peinlich.

Ach Leute...

Ich selbst bin gegen das Verhüllen von Gesichtern, allerdings habe ich davon mehr bei Teilnehmern einer einzigen linken Demo gesehen, die zuvor das Demonstrieren beendet haben, als jemals bei Muslimas. Beides fand ich nicht gut.

Allerdings stört mich dabei, dass immer nur Frauen per Gesetz vorgeschrieben werden soll, was sie zu tragen haben, während Männer ihren Frontalteppich in allen Längen tragen können.
Bitte nicht missverstehen: Mir gefällt das.
Aber kurz das Gesicht zu zeigen, wenn es mit einem Foto abgeglichen werden muss (Monatskarte, Personalausweis) sollte gesetzlich ausreichend sein. Aus Höflichkeit sollte frau es beim Gespräch zeigen und das Tuch beiseite schieben - so wie es sich mit Sonnenbrille eigentlich gehört. Das machen auch nicht alle, aber das ist eben unhöflich.

Vermummungsverbot ist vollkommen widersinnig

Das zeigt doch, wie widersinnig derartige Regelungen sind. Wenn ich davon ausgehe, dass der überwiegende Teil der Bevölkerung, einschließlich der moslemischen Frauen keine Straftaten begehen wollen, sind derartige "Vermummungsverbote" doch höchst widersinnig und zielen nur auf eine bestimmte Gruppe unserer Bevölkerung. Diejenigen, die Böses im Schild führen, werden davon mit Sicherheit nicht abgeschreckt.
Da haben sich wieder einmal einige mit ihrer christlichen Leitkultur schön blamiert.

@um 12:09 von der wahre robert

Der Artikel widerspricht sich überhaupt nicht, denn die Ausnahmeregelung muss extra, mitunter gerichtlich, bestätigt werden.
Tatsächlich laufen so einige Gerichtsprozesse in Österreich, weil es der/die Verklagte tatsächlich gewagt hat einen Schal oder ähnliches zu tragen.

Peinlich ist es für die österreich. Regierung, die ihren Bürgern die freie Kleiderwahl verbietet.

Bitte Grund der Vermummung angeben

Aha, es geht also darum, den Grund der Vermummung zu erfassen. Sich aus Scham oder Glaubensgründen zu vermummen ist weiterhin genauso verboten wie aus dem Grund, es der Gesichtserkennung schwer zu machen und dadurch andere Gesetzesverstöße zu erleichtern. Wie sieht es eigentlich mit den "Smogmasken" aus, mit denen insbesondere Asiaten häufig unterwegs sind?

Solange dadurch eine Religionsausübung unter Strafe steht, wir dieses Gesetz kritisiert, egal wie richtig die stramme Rechte das auch sieht.

Kommentar aus Österreich

Dieses Gesetz ist so krank! Es widerspricht nicht nur einem freien Leben sondern verzerrt die Debatten um Feminismus, Migration, Religion, Fanatismus und Patriachat durch ein einziges bizarres Verbot...noch aus der Ö-Groko-Zeit!

Den Rechtspopulisten hier in der jetzigen Regierung sind aber Menschen eh egal. Das zeigt auch die geplante Aufweichung des Nichtraucherschutzes.

Grüße aus Absurdistan

Vermummungsverbot in Deutschland

Wenn mich nicht alles täuscht, gibt es seit den sechziger Jahren auch in D. ein Vermummungsverbot. Das hatte nix Religiöses, sondern es ging damals einfach darum, dass jeder, der seine Meinung äußert, sich auch zeigen soll, also dazu stehen, was er sagt. Ich finde es auch ausgesprochen unhöflich, vermummt herumzulaufen und finde es schlimm, dass man das den Leuten heute erst sagen muss. Dass sich bei grimmiger Kälte jemand hinter seinen Schal zurückzieht, so lange er mit niemandem spricht, ist auch normal, oder? Der neue Hang zur Vermummung - außer bei Kälte - lädt leider dazu ein, sich hinter seinem Mummenschanz zu verstecken und anonym Mist zu machen, wie es im Internet heute weit verbreitet ist, daher das berechtigte Verbot.

Nicht nur in Österreich

Auch in der Schweiz und in Frankreich wurde das in Folge der Terroranschläge geregelt. Die Strafen in A liegen mit 150€ auch eher im unteren Bereich.
Im Westen Europas sind 600€ keine Seltenheit.
Es sind eben nicht alle so tolerant dem ISlamismus oder dem Salafismus gegenüber wie Deutschland, wo es bereits 10.700 Salafisten (Stand 12/2017) gibt.

Die Sicherheit ist in D ja auch kein Thema, was die Bürger*Innen tatsächlich interessiert?

Saudische Verhältnisse.

Kleidervorschriften für die Bevölkerung - willkommen in Europa.

Wenn die Herrschenden dann in ihrer Regulierungswut überhaupt nicht mehr weiterwissen, weil sich nicht alles in die gewünschte Form pressen lässt, gibt es zum Glück den schönen Begriff des "Fingerspitzengefühls"...

Auch das ist bei den Saudis (allerdings eher bei Hitze) ganz ähnlich wie in Österreich.

15:50, ähhhhh

>>Es sind eben nicht alle so tolerant dem ISlamismus oder dem Salafismus gegenüber wie Deutschland, wo es bereits 10.700 Salafisten (Stand 12/2017) gibt.<<

Wie viele gibt es denn in Österreich? Oder in Frankreich?

Und meinen Sie, ein Kopftuchverbot würde ihre Zahl reduzieren?

16:58 von fathaland slim

wehret den Anfängen
ohnehin bewundere ich ihre Toleranz bei dem Thema

@Bayuware, 12.39h

Natürlich bezieht sich das "Vermummungsverbot", wie Sie es nennen, auf eine bestimmte religiöse Gruppe.
Die anderen verhüllen sich ja nicht.

Das wirkliche Vermummungsverbot bezieht sich auf Teilnehmer an Demonstrationen und wird gerne von linken Gewalttätern praktiziert.

Da macht es noch viel mehr Sinn.

Bei diesem Wetter ja, sonst nicht

@ fathaland slim u.a.: "Und meinen Sie, ein Kopftuchverbot würde ihre Zahl reduzieren?"
Nee, das nicht, aber ein Vermummungsverbot ist trotzdem berechtigt. Jeder, der sich im öffentlichen Raum bewegt, sollte zu erkennen sein. (Und jetzt kommen Sie mir nicht mit Make-Up - smile.)
Nicht nur Salafisten, Bankräuber u.a. böse Buben vermummen sich - ich kann auch die Kampfradler nicht ausstehen, die mit hochgezogener schwarzer Maske durch die Fußgängerzonen und durch Parks jagen.
Wer bei dieser Kälte weite Strecken über Land fahren muss, kann meinethalben einen Schal bis an die Nase ziehen, aber ansonsten sollte das nicht toleriert werden.

um 15:50 von ähhhhh

Zutreffend erkannt.

Dies würde selbstverständlich die Salafisten und Extremreligiösen deutlich reduzieren, da das megatolerante Dtl. ein Paradebeispiel für die Ansiedlung solcher Strolche ist ... denn sobald ein Verbot vorliegt wird denen das Leben hier verständlicherweise schwerer gemacht.
Eigentlich ganz simpel und praxisnah (s. Schweiz und Österreich).

@um 16:36 von rossundreiter

"Saudische Verhältnisse"
Unsinn...da liegen Welten dazwischen.
Reisen Sie doch mal dort hin und fangen einen lässigen Flirt an ... viel Spaß dabei :-)
Anschließend nennt man Sie nur noch rossreitetreiter.

17:17, Sisyphos3

>>16:58 von fathaland slim
wehret den Anfängen<<

Inwieweit wehrt ein Kopftuchverbot irgend welchen Anfängen?

>>ohnehin bewundere ich ihre Toleranz bei dem Thema<<

Ich bewege mich lediglich im Rahmen des Grundgesetzes, welches Religionsfreiheit garantiert. Nicht mehr und nicht weniger.

17:28, S1

>>Dies würde selbstverständlich die Salafisten und Extremreligiösen deutlich reduzieren, da das megatolerante Dtl. ein Paradebeispiel für die Ansiedlung solcher Strolche ist ... denn sobald ein Verbot vorliegt wird denen das Leben hier verständlicherweise schwerer gemacht.
Eigentlich ganz simpel und praxisnah (s. Schweiz und Österreich).<<

Das Verbot betrifft ja nur die Frauen.

Die bleiben dann eben zu Hause.

Da hat kein Salafist ein Problem mit.

Es gibt ja kein Schal-oder Mützenverbot im Winter

es gibt allerdings ein Burkaverbot in Österreich und ein Verbot der vollständigen Vermummung in der Öffentlichkeit und das wurde von der SPÖ/ÖVP Regierung beschlossen. Die, die hier so sehr für die Freiheit der Salafistinnen eintreten zu tragen, was sie wollen - die können ja mal ihre Freiheit in Saudi-Arabien demonstrieren. Einfach mal in Shorts und schulterfrei durch Riad gehen und dann vielleicht noch in Schuhen in eine Moschee.

Folgen der kulturfremden Einwanderung

Wie wir alle wissen, bedurfte es dieses Gesetzes, um Frauen vor dem Zwang, ihr Gesicht zu verschleiern, zu schützen.

Aus politischer Korrektheit wurde ein allgemeines Verbot, Kleidungsstücke in der Öffentlichkeit vor dem Gesicht zu tragen.

Es wird jetzt sicher wieder feministische Aktivistinnen geben, die Burkas tragen, um eine "Gleichbehandlung" einzuklagen.

Wenn die Salafistenfrauen

Wenn die Salafistenfrauen daheim bleiben können Sie Ihr schreckliches Gedankengut schwerer weiterverbreiteten.
Ist doch logisch, man muss es nur angehen... und irgendwann zieht auch der letzte Salafist ist sein originäres Heimatland, wenn seine Frau langsam den Aufstand probt.Win-win. Weiche Toleranz verführt zur Ausweitung.

@ tada

Das Wort "Muslimas" gibt es nicht.

Wenn Sie den Plural des arabischen Worzes "muslima" suchen - er heißt "muslimat".

Meinen Sie türkische Frauen islamischen Glaubens könnten sie diese als "müslümanlar" bezeichnen.

Am besten wäre es, Sie benutzen einfach die im Deutschen üblichen Bezeichnungen "Moslemin" und "Mosleminnen" (s. Duden)

18:17, deutlich

>>Die, die hier so sehr für die Freiheit der Salafistinnen eintreten zu tragen, was sie wollen - die können ja mal ihre Freiheit in Saudi-Arabien demonstrieren.<<

Ich trete weniger für die Freiheit von Salafist/inn/en ein als vielmehr für unsere grundgesetzliche Religionsfreiheit.

Die gibt es in Saudi-Arabien nicht, und ich sehe nicht ein, weswegen wir uns an dieser blutigen Monarchie orientieren sollten.

Daß diese Religionsfreiheit auch die Freiheit von Leuten einschließt, die mir in hohem Maße unsympathisch sind, ist ärgerlich, aber nicht zu ändern, wenn man unsere freiheitliche Ordnung ernst nimmt.

18:49, Einfach Unglaublich

>>Wie wir alle wissen, bedurfte es dieses Gesetzes, um Frauen vor dem Zwang, ihr Gesicht zu verschleiern, zu schützen.<<

Ja klasse.

Die gehen jetzt gar nicht mehr aus dem Haus.

Innerhalb der eigenen vier Wände brauchen sie sich nicht zu verschleiern. Damit haben "wir" diesen Frauen natürlich ganz ungeheuer geholfen.

19:01, S1

>>Wenn die Salafistenfrauen daheim bleiben können Sie Ihr schreckliches Gedankengut schwerer weiterverbreiteten.<<

Dafür sind diese Frauen ja bekannt. Die Männer machen so was nicht...

Kruzitürken noch mal!

Was ist denn mit all den Motorradfahrern, welche ihr Gesicht verhüllen, was ist mit den Burschen, die immer eine Kapuze über den Kopf und nen Rollkragenpullikragen übers Kinn ziehen, dass sie aussehen, wie Killer in Haarlem? Und was ist mit all den Salafistenbärten, die bei deutschen Machos immer mehr in Mode kommen?

@fathaland slim 19.04

Das Burkaverbot verstößt sicher nicht gegen unsere Religionsfreiheit, ist die Burka ja sogar in muslimischen Ländern wie Marokko verboten. Da geht es um die Unterdrückung der Frau und ihre Nicht-Sichtbarmachung durch fundamentalistische Paschas. Das sollten wir nicht dulden und ich warte wirklich seit langem auf einen Aufschrei der sonst so lauten Feministinnen

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