Kommentare

Gemeinde?

Neben meinem Haus befindet sich keines mehr.... daher ist es immer "toll" zu sehen, daß ich meinen Bürgersteig frei räume, er gleich daneben aber für mehrere 100m unpassierbar ist.

Bei der Gemeinde zuckt man die Achseln. Man hat keine Kapazitäten, um überall den Fußweg zu räumen. Aber meine 20m hab ich gefälligst ordentlich zu kehren!

Schippen und Streuen ist Pflicht

und was, wenn Hausbesitzer und die anderen Bewohner körperlich nicht imstande sind, zu schippen, und man niemanden findet, der es macht? In der Provinz ist das nämlich nicht so einfach.....

Bleib zu Hause!

Bleib bei Schneefall oder Glatteis zu Hause, dann kann auch nichts passieren. Ich steh echt nicht um 07.00Uhr auf um Schnee zu räumen. Ich stelle ein Schild auf mit der Mitteilung: "Pass auf, Glatt!"

"Schnee vor der Haustür: Schippen und Streuen ist Pflicht "

Und bitte auch das Atmen nicht vergessen: ein --- und aus --- ein --- und aus . . .

In DE hat man

so langsam den Eindruck,niemand ist nicht mehr für sich selbst verantwortlich.

@Lyn

Sie möchte in der Bundesrepublik aktuelle, Zeitkonforme Gesetze?
In einem Land in dem Der Datenschutz immer noch auf Regeln aus den 70ern basiert?
viel Glück

An öffentlichen wegen steht

An öffentlichen wegen steht immer"aufpassen, wird nicht geräumt.eigene gefahr..."
Das mach ich auch. Wär ja noch schöner.
Und dreck kippe ich bestimmt nicht auf die Gasse. Wenns glatt ist hilft nur salz.

Private Haftung für Eisglätte!?

Ehrlich gesagt, langsam bekommen wir in Haftungsfällen amerikanische Verhältnisse. Im Winter ist es nun mal eisglatt. Immer wird ein Schuldiger gesucht, für die eigene Unvorsichtigkeit. Der Hauseigentümer ist sowieso der Dumme. Er muss sich in Gefahr begeben und wenn ihm was passiert, ist das Nebensache. Hauptsache dem Gesetz ist Genüge getan. Die Gehwege der Gemeinde bleiben trotzdem am gefährlichsten, aber hier sieht die Gesetzeslage natürlich ganz anders aus. Es reicht ein Schild, das darauf hinweist, dass hier nicht gestreut wird. Wenn das ein Hauseigentümer machen würde, dann würde das Ordnungsamt schon nach kurzer Zeit ein saftiges Bußgeld verhängen.

Solange der Bundestag zur Hälfte mit Juristen aufgefüllt wird,

muss der Bürger schon vom Blitz getroffen werden um selbst verantwortlich zu sein. Es scheint kein allgemeines Lebensrisiko mehr zu geben im Versicherungsland Deutschland. Für jedes Malheur muss irgendjemand verantwortlich sein - respektive gemacht werden...

typisch Deutschland

"Sobald es aber nur noch wenig oder gar nicht mehr schneit, muss zum Besen gegriffen werden."

Ich warte also solange zu Hause bis es zu schneien aufhört. Als berufstätiger ist das ja kein Problem. Und einen Räumdienst zu engangieren ist ja auch überhaupt nicht teuer.

Also wer sich solche Gesetze ausdenkt, dem möchte ich gerne mal persönlich meine Meinung sagen.

Schippen und Streuen ist Pflicht

Mein Fußweg vor dem Grundstück gleicht einem Feldweg, weil die Kommune kein Geld hat. Wie soll man das Schippen.
Wo das Geld hingeht will natürlich keiner sagen aber jeder weiß es.
Danke Frau M.

Räumt und streut die Satd?

Warum kann man als Privater nicht auch einfach ein Schild "Dieser Weg wird bei Eis- und Schneeglätte nicht geräumt und gestreut. Betreten auf eigene Gefahr" aufstellen? Die Stadt macht es doch auch nicht anders ...

Ist eben Bürgerpflicht!

Es ist schon bezeichnend, dass immer weniger Leute bereit sind diese Aufgabe zu versehen und spricht Bände über die Ichbezogenheit der Leute.

Hauptsache der Staat macht alles für den Bürger, aber wenn der selbst mal etwas leisten muss, ist dieser zutiefst unwillig: Es wird über die Steuer gemotzt, die Politiker können angeblich die Probleme nicht lösen, Bund oder Zivildienst ist offenbar auch eine Zumutung geworden und Schneeräumen kann ja wohl nicht ernsthaft vom Einzelnen verlangt werden, oder?

Und wer es körperlich nicht schafft, kann entweder um Hilfe bitten (in guten intakten Nachbarschaften wird einem auch geholfen!) oder muss eben für diesen Dienst bezahlen.

Wenn die Leute aber immer weniger zu leisten bereit sind, dann gilt es bald 75% Einkommenssteuer zu zahlen, dann kann der Staat dem Einzelnen auch jede Kleinigkeit hinterhertragen...

@Deeskalator - 12:14

"@Lyn - Sie möchte in der Bundesrepublik aktuelle, Zeitkonforme Gesetze?"
Nehmen wir doch die zeitlosen Gesetze, die wir haben. Eines ist zum Beispiel das Grundgesetz. Darin steht: "Eigentum verpflichtet." Und damit u.a. und im Zusammenspiel mit anderen Gesetzen Grundstückseigentümer zum Winterdienst.

@Lyn - 11:50 "Schippen und Streuen ist Pflicht ... und was, wenn Hausbesitzer und die anderen Bewohner körperlich nicht imstande sind, zu schippen, und man niemanden findet, der es* macht?"
*= zu dem Preis, den ich dafür zu bezahlen bereit bin,
Sog. Hausmeisterservices, die Winterdienst anbieten, gibt es reichlich - nur eben nicht für '8,50€/h und auch nur dann, wenn Schnee liegt'.

@Einerer - 12:19

"An öffentlichen wegen steht immer"aufpassen, wird nicht geräumt.eigene gefahr...""
Ja, z.B. an sog. Sommerwegen, an Spazierpfaden, an Wegen durch Parks und Haine etc. pp., also ausschließlich dort, wo ein normal denkender Menschen bei Eis und Schnee ohnehin nicht entlangginge. Ansonsten siehe @wega - 12:11.

Ich räume

35 Meter Gehweg vor unserem Haus morgens gegen sieben Uhr gerne. Was mich ärgert ist, wenn der Gemeinderäumdienst dann 10 Minuten später die Straßen räumt und den größten Teil wieder zurück schiebt.

@olsen - 12:26

"Und einen Räumdienst zu engangieren ist ja auch überhaupt nicht teuer."
Man tut so einige Sachen, die "überhaupt nicht teuer" sind. Aber natürlich nur für sich.
Wenn's für ein Eigenheim gereicht hat (das war bestimmt "auch überhaupt nicht teuer"), wird es wohl auch noch für den Räumdienst reichen!?
Bei Mietern sind die Kosten des Winterdienstes völlig selbstverständlich in den Betriebskosten mit drin.

@Walter Mo. - 12:35

"Warum kann man als Privater nicht auch einfach ein Schild "Dieser Weg wird bei Eis- und Schneeglätte nicht geräumt und gestreut. Betreten auf eigene Gefahr" aufstellen?"
Wieso nicht? Wenn Sie einen öffentlich zugänglichen Wanderweg durch Ihren Garten haben, können Sie das auch.

etwas Eigenverantwortung?

Nun, ich finde, man kann auch von Menschen, die sonst Ihr eigener Herr sind, verlangen, im Winter etwas aufzupassen. Wenn sie schlecht zu Fuß sind, dann einfach mal zu Hause bleiben, wenns glatt ist.
Es sind nicht immer andere schuld, auch wenn das bei in manchen politischen Lagern der einzige Punkt im Programm ist.

Es gab einmal eine schöne Gemeinschaft

von Schneeräumenden Bürger in unserer Strasse.Da war im Schnee Winter 1979 der Fall. Wir waren gemeinsam beim Schneeschippen und einige Hausfrauen haben heissen Tee und Kaffe uns Männern gebracht.
Ob das heute noch möglich wäre ? Ich habe da meine Zweifel.

@c4--

Sie haben es nicht verstanden:
Es geht nicht ums Drücken vor dieser Arbeit an sich, sondern darum, daß der Staat (bzw. die Kommunen) etwas vom Bürger verlangen, wozu sie selbst nicht willig oder fähig sind.
Es kann also niemand in der Gemeinde von "Verkehrssicherung" sprechen, wenn der Anlieger verpflichtet ist, seinen Gehweg zu räumen, streuen und am besten noch trocken zu föhnen, aber zwei Meter weiter, an Gemeindeland, ein Schild mit "Vorsicht, Schnee und Glätte" reicht.

Gebrauchsanweisung

Es ist erstaunlich, wofür es alles eine Gebrauchsanweisung braucht.

Wenn es schneit geh´ ich raus und schippe, wenn es glatt ist schmeiß´ ich Steinchen hin.

Dazu brauche ich kein juristisches Oberseminar.

Wenn ich nicht da bin schippt einer meiner Nachbarn und umgekehrt. Und vor dem Haus der alten Dame in unserer Straße schippen wir alle, wenn wir sowieso dabei sind. Ohne Absprache, einfach so.

was die sog. Verkehrssicherungspflicht angeht,

es muss immer erst was passieren: Erst nachdem es gestern 1 Todesopfer wegen der Schneeverwehungen gab, rückte man heute mit Schneefräsen aus, Pflüge hätten das wohl nicht mehr geschafft.

Schippen und Streuen..

machen wir schon immer..

zum Thema Verantwortung:
Was macht man mit Zeitgenossen,die mit Sommerschuhen ohne Profil hinfallen?

Dann sind wir auch erst mal Schuld und was anderes nachzuweisen,dürfte schwer fallen..

Räum-und Streupflicht

Die Räum-und Streupflicht ist wichtig, sie dient der Verkehrssicherung. Es muß aber auch vom Hauseigentümer genau festgelegt werden, wer wann an der Reihe ist. So ist nicht nachvollziehbar, das nur die Wohnparteien im Erdgeschoss für die Räum-und Streupflicht verantwortlich sind, wie es in vielen Mietshäusern der Fall ist.

Auch wenn's zu gerne vergessen wird: Art. 14 Abs. 2 GG

Ja, da steht's: Eigentum verpflichtet, - und nein, nicht dazu, immer noch mehr Eigentum anzuhäufen! (Wird gerne von Versicherungen, Investment-Gesellschaften und Banken gründlich missverstanden.)
Es ist zugegebenermaßen ärgerlich, wenn sich die Gemeinde erheblich mehr herausnimmt, als sie ihren Mitgliedern zubilligt, aber ein einzelnes Grundstück ist halt schneller teilweise freizuräumen, als alle Straßen und Wege eines solchen Bereiches. Die Deklaration von Wegen, die auf eigene Gefahr zu benutzen sind, geht auch nur eingeschränkt, etwa in Parks oder Anlagen, bzw. auf Schleichwegen, wenn's Alternativen gibt.
Und wer seine Angelegenheiten nicht mehr besorgen kann, muss nach anderen Wegen suchen, schlimmstenfalls das Eigentum aufgeben, - auch wenn es natürlich hart ist. Das ist letztlich für Mieter auch nicht anders. Nach meinen Erfahrungen finden sich aber auch in der Diaspora gerne mal Bauern, die gegen ein Entgelt mit dem Traktor und vorgeschalteter Schaufel räumen. MfG

App

Wenn's für Schippen ne Iphone-App geben würde oder einen Roboter würden die Leute von 5 bis 24 Uhr nichts anderes mehr tun... Aber so regen sich die Eogoisten hier wieder auf dass sie ihren A... mal bewegen müssen um ihren Mitmenschen, wie vielleicht einer alten Frau, die trotz des Wetters raus muss, den Weg etwas einfacher und ungefährlicher zu machen. Merken so Leute eigentlich noch wie asozial sie sind?

Wenn morgen die Welt untergehen würde...

Deutschland ist ein Land mit Recht und Ordnung,was ich sehr zu schätzen weiß.Die Bürger haben Rechte,aber auch Pflichten.Daher kann ich c4-- nur beipflichten.
Ich verstehe das nicht: alle reden von "die Politik muss dies und jenes machen...die haben uns im Stich gelassen" usw.,aber wenn es darum geht,als Bürger auch zu gewissen Taten für die Ordnung verpflichtet zu sein,wird weitergeschimpft.

Und,wenn morgen die Welt untergehen würde,wäre vermutlich auch unsere Bundeskanzlerin schuld.Das ist ja wirklich nicht mehr auszuhalten!

Niemand kann das ja wollen,

Niemand kann das ja wollen, das die, die mit Schnee und Glätte noch nicht so viel Erfahrung haben ausrutschen und sich verletzen, da muss jeder mithelfen das das nicht passiert.

Unfall beim Schneeschaufel

Die Gemeinde ist verpflichtet die Verkehrswege frei zuhalten. Sie kann diese Verpflichtung den Grundstückseigentümer übertragen. Wie ist die Rechtslage wenn einem beim Schnee räumen ein Unfall passiert. Hafte die die Gemeinde als Auftraggeber und greift die Gemeinde-Unfall-Versicherung ??

Räumpflicht

Wenn der Vermieter dem Mieter die Räumpflicht aufdrückt, dann hat er auch entsprechendes Equipment wie Schneeschaufel und Streusalz zur Verfügung zu stellen. Es ist dem Mieter nicht zuzumuten, diese Sachen auf eigene Rechnung zu kaufen. Und wenn doch: dem Vermieter in Rechnung stellen.
Ansonsten: Die Schneeräumpflichten kann man glatt vergessen. Als Arbeitnehmer hat man eine Präsenzpflicht an seiner Arbeitsstelle und kann dieser nicht fern bleiben, um zu Hause Schnee zu schippen.

@Heißer Schnee (12:20)

Private Haftung für Eisglätte!?
Ehrlich gesagt, langsam bekommen wir in Haftungsfällen amerikanische Verhältnisse. Im Winter ist es nun mal eisglatt. Immer wird ein Schuldiger gesucht, für die eigene Unvorsichtigkeit. Der Hauseigentümer ist sowieso der Dumme.

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Ich habe mich vor ein paar Jahren in Köln, Neusser Str. auf dem Bürgersteig auf die Nase gelegt. Dabei ist mir vom Hemd ein Knopf abgerissen. Glatt war es schon seit ein paar Tagen, also ganz klar der Streupflicht nicht nachgekommen. Schadenersatz? Fehlanzeige.

@Der Antichrist (12:32)


Mein Fußweg vor dem Grundstück gleicht einem Feldweg, weil die Kommune kein Geld hat. Wie soll man das Schippen.
Wo das Geld hingeht will natürlich keiner sagen aber jeder weiß es.
Danke Frau M.

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Das Gesetz gibt es schon länger als Frau Merkel. Also bitte schön schlich bleiben und nicht der Bundeskanzlerin an allem die Schuld geben.

@Walter Mo. (12:35)

Warum kann man als Privater nicht auch einfach ein Schild "Dieser Weg wird bei Eis- und Schneeglätte nicht geräumt und gestreut. Betreten auf eigene Gefahr" aufstellen? Die Stadt macht es doch auch nicht anders ...
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Quod licet Iovi, non licet bovi. Ganz einfach.

Unrealistische Regelungen in Deutschland...

... aber Hauptsache, man kann jemand anderen dafür verantwortlich machen, wenn man sich verletzt.

Ich werde sicherlich nicht an meinem freien Tag um 7 Uhr aufstehen, um Schnee zu schippen. Ich werde sicherlich nicht einen Nachbarn bezahlen, den Schnee um 7 Uhr zu entfernen, wenn ich erst um 8 von der Nachtschicht zurückkomme. Und ich werde sicherlich nicht wie ein dressierter Hund nach jedem Schneefall erneut nach draußen rennen und schnell den Schnee beseitigen.

Gott, wie hat diese Menschheit jemals so lange überlebt? Wenn Schnee liegt, müssen Fußgänger nun einmal - ebenso wie Autofahrer - besonders vorsichtig sein. Ich kann nachvollziehen, dass nicht gestreute Gehwege für Senioren ein Problem sind, aber das sollte nicht dazu führen, dass die gesamte Gesellschaft verpflichtet wird, Schnee immer und überall zu entfernen - dann müssen die Senioren halt bei extremen Wetterverhältnissen mal zu Hause bleiben, wenn sie schon so fragil sind, dass sie nicht mehr durch Schnee laufen können.

@Heißer Schnee

Ich stimme vollkommen mit Ihnen überein. Neben unserem Haus liegt ein Grundstück von ca 6700 m2 welches der Stadt gehört. Das Unkraut wächst auf dem Gehweg, bei Schnee und Eis denkt niemand daran das dort geräumt werden muss. Machen wir es nicht sind wir die sofort haftbar gemacht werden. Man kann ruhig bei der Stadt anrufen, wenn wir Zeit haben machen wir es. Mehr kommt nicht!
Ich habe ein Vertrag mit einem Garten und Landschaftsbauer der sich bei mir darum kümmert das egal ob Sommer oder Winter alles sauber ist. Am Anfang hat er sogar (aus Unkenntnis) den Gehweg für den die Stadt zuständig ist mit geräumt. Das hat der Stadt gut gefallen und würde sich an die laufenden Kosten dafür mit 30 Euro beteiligen. Ohne Eigeninitiative läuft doch nichts mehr in Deutschland, die geben lieber das Geld für sinnlose Projekte aus die niemand haben will.

@Totengräber (12:39 und 12:49)

"@Lyn - Sie möchte in der Bundesrepublik aktuelle, Zeitkonforme Gesetze?"
Nehmen wir doch die zeitlosen Gesetze, die wir haben. Eines ist zum Beispiel das Grundgesetz. Darin steht: "Eigentum verpflichtet." Und damit u.a. und im Zusammenspiel mit anderen Gesetzen Grundstückseigentümer zum Winterdienst.

In der Praxis drücken die Eigentümer die Räumpflicht an ihre Mieter ab. Unentgeltlich, versteht sich.
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@olsen - 12:26
"Und einen Räumdienst zu engangieren ist ja auch überhaupt nicht teuer."
Man tut so einige Sachen, die "überhaupt nicht teuer" sind. Aber natürlich nur für sich.
Wenn's für ein Eigenheim gereicht hat (das war bestimmt "auch überhaupt nicht teuer"), wird es wohl auch noch für den Räumdienst reichen!?
Bei Mietern sind die Kosten des Winterdienstes völlig selbstverständlich in den Betriebskosten mit drin.

Falsch. Die Vermieter drücken den Winterdienst an die Mieter ab. Die können das dann entweder selbst machen oder jemanden dafür bezahlen.

15:59 von nikioko

Als Arbeitnehmer hat man eine Präsenzpflicht an seiner Arbeitsstelle
.
als Vermieter nicht ?

also üblicherweise macht man die Kehrwoche und das Schneeräumen
im wöchentlichen Wechsel
ansonsten Hausmeisterservice und legt die Kosten auf die Mietparteien um .....

Ist das so schlimm...

...wenn man als Gesunder mal Schnee schippen muss? Man könnte es nach manchen Kommentare hier glauben.
Ich bin Schwabe und mit der viel belächelten "Kehrwoche" aufgewachsen. Das war ganz normal, dass man reihum mit kehren, putzen und schippen dran war.
Heutzutage kann sich ein Vermieter darauf wohl nicht mehr verlassen und beauftragt einen Hausmeisterservice. Den bezahlen dann einfach alle mit ihren Nebenkosten. Dann klappt es wenigstens.
Und wie viele, die gegen die Räumpflicht sind wären die Ersten, die zum Rechtsanwalt rennen, wenn sie sich auf einem ungeräumten Weg auf die Nase legen?

@Goldmichel: "Niemand kann das ja wollen, das die, die mit Schnee und Glätte noch nicht so viel Erfahrung..."

Ich habe schon darauf gewartet, wer es wohl als erster schafft, dieses Thema mit Schneeräumen zu verbinden.

13:33 von Thomas Wohlzufrieden

ich bin etwas erstaunt ...

im schwäbischen hängt ein Schild im wöchentlichen Wechsel vor der Wohnungstür ....
grosse Kehrwoche, kleine Kehrwoche
damit ist doch alles geklärt

Selbstverständlich wird geräumt

Es ist wirklich unfassbar was für Egomanen sich hier herum treiben. Es ekelt mich an. Egal was, Hauptsache dagegen und das ganze nach belieben mit einer Prise unterschwelligem Rassismus würzen.
Wie hier glücklicherweise schon einige schrieben hat man in diesem Land nicht nur Rechte, sondern auch Pflichten. Es ist schlimm genug, das die Räumpflicht wie so vieles gesetzlich geregelt werden muss, da die breite Masse hier nur noch bis zur eigenen Nasenspitze denkt. Ob andere sich die Knochen brechen ist diesen Menschen völlig egal. Hallo? Nächstenliebe? Rücksicht?
Einige dieser Menschen arbeiten sogar für euch. Zum Beispiel der Briefträger. Soll der etwa zuhause bleiben? Ärzte und Krankenschwestern ebenso? Polizei auch?Die Menschen die euch sonst euer Futter verkaufen? Natürlich ist es genauso schlimm, das die Gemeinden ihre eigenen Wege nicht geräumt bekommen (und ich rede hier von wichtigen Wegen).

Lieber Schieber

@ schiebaer45:
Da war im Schnee Winter 1979 der Fall. Wir waren gemeinsam beim Schneeschippen und einige Hausfrauen haben heissen Tee und Kaffe uns Männern gebracht.
Ob das heute noch möglich wäre ? Ich habe da meine Zweifel.

Ja, die Knochen werden auch nicht jünger.

Räumpflicht - privat ja, kommunal-öffentlich Fehlanzeige

Was mich ärgert: Dass die Kommunen ihrer Räumpflicht nicht nachkommen. Es fehlt noch, dass die "Schneeräum-Polizei" Strafzettel an Hausbesitzer verteilt. Wenn man auf öffentlichen Wegen stürzt, kann man sehen, wo man bleibt. Wer klagt schon gegen eine übermächtige, selbstgefällige Behörde.
Außerdem: Auch die Straßenreinigung der Kommunen wurde wie so vieles längst privatisiert. Kommt jemand zu Schaden - ja, mein Gott - dann lässt man den Geschädigten erstmal auflaufen und notfalls zahlt es die Versicherung.
Es gibt eben Bestimmungen, die gelten nicht für jeden: Privat wird man in die Pflicht genommen - vor Schulen, an Bus- und Straßenbahnhaltestellen, in Kreuzungsbereichen - Fehlanzeige. Die kommunalen Träger reden sich raus und kommen ihren Pflichten nicht nach.

man kann...und muß...

nicht immer zu Hause sein...im Winter wirds auch mal glatt---jeder noch so Dumme weiß das...

Die Räumpflicht ist klar geregelt

und Allen, die hier so aufschreien, weil sie nicht um 7 Uhr aufstehen wollen ein kleiner Rat: Sollte Jemanden was passieren, sind Sie unbegrenzt haftbar. Das kann dann bis zum völligen Verlust des Vermögens und des Einkommens bis zur Pfändungsgrenze führen. Dann doch lieber um 7 aufstehen, nur so als gut gemeinter Rat

13:33 von Thomas Wohlzufrieden

"" So ist nicht nachvollziehbar, das nur die Wohnparteien im Erdgeschoss für die Räum-und Streupflicht verantwortlich sind, wie es in vielen Mietshäusern der Fall ist.""
#
In unserm Mietshaus ist es so geregelt,das die Mieter im Erdgeschoss für die Schneebeseitigung verantwortlich sind,im Gegenzug hat der Vermieter diesen Mietern ein 10% Mietminderung gewährt.Ich denke das ist eine gute Lösung und es ist ja nicht jedes Jahr Winter mit Schnee.

Unser Gehweg ist noch 20 m

Unser Gehweg ist noch 20 m länger - und die Straßenmeisterei pflügt uns auch diesen wieder zu ! Mich stören Gemeindeschilder, die auf "eingeschränkte Streupflicht" hinweisen in meinem Rechtsempfinden, denn warum m u ß der Privatmann - während sich die Gemeinden um ihre Streupflicht d r ü c k e n dürfen. Das ist der eigentliche Skandal. Diese dummen Sprüche wie "Eigentum verpflichtet" sind nur dem Klassenkampf geschuldet. Millionen Leute in erwerbsfähigem Zustand werden hier ausgehalten, ohne daß diese auch nur einen Finger rühren müssen. Warum werden diese nicht mit Kehrschaufeln und Besen bewaffnet, um für ihre zur Lohnarbeit strebenden Zeitgenossen die Arbeitswege freizumachen ? Die Erderwärmung wird es irgendwann schon richten.

Schneeschippen

Für Deutschlands Juristen und Beamte ist alles ganz einfach - zumindest immer dann, wenn sie den Bürgern Fallen und Fallstricke auslegen können. Warum gilt für die Kommunen ein anderes Recht als für Bürger ? Die Stadt stellt einfach ein Schild auf. Der Bürger darf das nicht . Das ist krank. Man muss schon verdammt aufpassen, um in diesem Land nicht paranoid zu werden.

Mindestbreite von einem Meter

Ein guter Witz - denn so viel Platz lassen die halb auf dem Gehweg parkenden Fahrzeuge gar nicht frei. Ich räume den Schnee dann zwischen und auch schon mal unter die Fahrzeuge - wer so verboten parkt, der kann sehen, wie er da wieder rauskommt.

Die Ordnungsbehörden der Stadt kommen übrigens nie bis hier heraus um Knöllchen zu verteilen. Selbst, wenn der Schulbus nicht mehr durchkommt - der hupt dann so lange, bis jemand kommt und den im Weg stehenden PKW wegfährt.

Winterfrust

Dann mal zu liebe GroKo,
doppelten Winterlohn fuer (fast) alle!!!

Wie bitte, soll in einer modernen Gesellschaft das ganze funktionieren? In der Zeit in der man die Wege frei halten soll, muss man arbeiten. Eventuell einige Stunden von zu Hause entfernt. Klar, koennte man jemanden damit beauftragen. Das muss man sich dann aber auch leisten koennen und sitzt mit einem Bein bereits ein. Entweder weil man seinen Nachbarn schwarz beschaeftigt oder eine teure, korrekt arbeitende Firma, die bloederweise auch nicht ueberall gleichzeitig sein kann.

Und warum sollten wir bitte den Gehweg frei halten, wenn ihr weder Strassen, Bahnen noch Flughaefen in einem benutzbaren Zustand bringt? Oder ihr ungefragt arschglatte Steine verbaut, die ohne eine Schutzschicht aus Schnee nur mit verbotenem Salz keine Todesfallen sind?

Ihr fragt Euch warum Pest und Cholera beliebter sind als Ihr? Vielleicht wegen dieser tausend Kleinigkeiten, auf die ihr dann noch einen riesen Haufen...

@16:54 von deutlich

Dann doch lieber um 7 aufstehen

Blöd nur, daß die meisten Arbeitnehmer um diese Zeit längst unterwegs zum oder sogar schon am Arbeitsplatz sind. Wenn die dann um 5 schieben und es um 7 wieder schneit und jemand stürzt, müssen sie dennoch zahlen.

@Oberstudienrat

Leider wird das heute kaum noch möglich sein. Da ich selbst von der BW mit einem Bergepanzer aktiv bei dem Schneechaos im Raum Rendsburg beteiligt war, kann ich mich noch gut dran erinnern wie so ein Zusammenhalt in der Bevölkerung war, die haben das letzte gegeben um andere zu helfen. Heute würde das Handy zur Hand genommen und sich nebenbei noch lustig gemacht, weil so Deppen unterwegs sind andere zu helfen. Das sind aber die ersten die mit der Kritik da sind und nach Hilfe rufen.

Kommunale Räum-und Streupflicht

existiert in unserer historischen Stadt nur punktuell..

auf Kopfsteinpflaster zu räumen und zu streuen ist nun mal nicht so effektiv wie auf geraden Asphaltflächen..

Gott sei Dank wissen wir Anwohner,wie damit umzugehen ist und wo die gefährlichen Stellen sind..

Gäste wissen sowas nicht..

@von deutlich

>und Allen, die hier so aufschreien, weil sie nicht um 7 Uhr aufstehen wollen ein kleiner Rat

Na dann mal viel Spass in der Notaufnahme, wenns dich beim Selberschippen packt. Der Arzt ist vielleicht gerade wieder vom Schippen zurueck, wenn Du es endlich ins Krankenhaus geschaft hast. Er hatte ja auch einen guten Vorsprng, denn die Busfahrerin hatte lieber geraeumt als getraeumt. Rechnete sie doch die Abmahnung gegen die Klagekosten; und begann ihre Ruhezeit just in dem Moment von vorn, als Du mit dem Kopf auf diese Kante schlugst. Der Taxifahrer haette zwar gedurft, aber die Nebenstrassen waren leider nicht geraeumt. Er wartet immer noch auf den einzigen Wagen der Polizei, fuer den ein Satz Winterreifen im Haushalt uebrig war.

Immerhin bist Du nicht allein, aber ich hoffe Du hast Zeit mitgebracht, da noch andere...

Wie egoistisch die Gesellschaft geworden ist

Ich bin entsetzt wie egoistisch die Gesellschaft geworden ist. Es gibt keinen Grund keinen Schnee zu räumen, weil man angeblich schon um 7 Uhr in der Arbeit sein muss. Meine Güte, dann macht man es eben schon um 6 Uhr und schmeißt etwas mehr Salz hin, damit es eine Weile frei bleibt. Wenn man dann nach Feierabend und vielleicht vor dem schlafen gehen noch mal macht, wird sicher der Pflicht Genüge getan sein. Meiner Erfahrung nach sind es eh eher die Hartzer und Studenten, die ihren Hintern vor 10 Uhr nicht aus dem Bett bekommen und auch dann keinen Schnee schippen. Die Rentner schippen immer fleißig im schweiße ihres Angesichts ! Habt ihr keine Eltern ? Ich möchte nicht, dass meine über 80 jährige Mutter hinfällt und sich vielleicht noch was bricht. Außerdem tut ihr hier alle so, als wäre Deutschland Sibirien und es würde 6 Monate durchweg schneien.

Winterschuhpflicht

Bei dem Deutschen Allerliebsten, den Stinkkisten gibts ja auch schon Wintetreifenpflicht. Warum nicht auch Winterprofilpflicht für Fußgänger!

Liebe mi mi mi Menschen

Wenn ihr bei diesem Land nicht mit machen möchtet dürft ihr gerne gehen. Über kurz oder lang wird es so dazu kommen, das die Gemeinden diese Aufgabe übernehmen und den Grundstückseigentümern in Rechnung stellen. Vielleicht besser so.

Salz oder Sand?

Die Gemeinde haut bei dem aktuellen Wetter mehrmals täglich tonnenweise Salz auf die Straße vor meinem Haus.
Als Bürger aber soll ich Sand o.ä. nehmen; Salz ist mir verboten?

Frau Merkel

Jetzt bin ich aber froh, dass sich doch noch einer gefunden hat der Frau Merkel angreift -Achtung zynisch- dass sie den Schnee nicht weg macht und den Winter verbietet sowie den ganzen fremden das warme Geld hinterher bläst.
Gut gemacht Antichrist..
Man(n) man(n) man(n)
...

Frau Merkel

Jetzt bin ich aber froh, dass sich doch noch einer gefunden hat der Frau Merkel angreift -Achtung zynisch- dass sie den Schnee nicht weg macht.
Gut gemacht Antichrist..
Man(n) man(n) man(n)
...

12:42 von Totengräber

Tut mir leid, aber da muss ich Einerer zur Seite springen. Es sind hier in Hamburg durchaus sehr belebte Fußwege, die mit derartigen Verweisen nicht geräunt werden.

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