Ihre Meinung zu: EU-Komission will mit Albanien und Mazedonien Beitritt verhandeln

22. Februar 2018 - 8:23 Uhr

Schon zum Sommer will die EU-Kommission Beitrittsverhandlungen mit Albanien und Mazedonien aufnehmen, das kündigte EU-Kommissar Hahn in der "Welt" an. Beide hätten sich durch wichtige Reformen qualifiziert.

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Kommentare

Spätestens jetzt lohnt sich der Brexit

Die glücklichen Briten.

Die EU gleicht einem umherziehendem Wolf

Ich halte das für falsch, weil wir genügend arme Länder in der EU haben, weil wir genügend Sprengstoff mit Russland haben, weil wir genügend offene Grenzen im Osten haben und auch genügend Steueroasen im EU-Raum beklagen müssen.
Wir haben dann einen Freizug gemäß Schengen und können uns heute schon vor dem Einzug von Islamisten aus diesen Gegenden kaum retten.
Das ist leider auch eine Wahrheit.
Diese Verklärung der EU hatte schon zum Beitrittszeitpunkt Griechenlands uns Sorge bereitet.
Wir kommen kaum mit der Spaltung innerhalb der EU heute klar.
Wie kann man da noch so instabile Staaten bezirzen?
Eurobonds? Gemeinsamer Finanzminister?
Mir wird schon ganz schlecht, wenn ich daran denke.
Die Verarmung der EU wird so insgesamt vorangetrieben. Nichts wird besser werden, wie ich glaube.

Und ewig locken die Geldtöpfe

Jede Erweiterung der EU nach Ost- und Südosteuropa hat bisher nur dazu geführt, dass die betreffenden Länder endlich Zugang zu den heiß ersehnten Brüsseler Geldtöpfen erhalten haben, sich sonst jedoch nicht allzu groß in die Union einbringen. Dass die EU-Oberen jetzt wieder zwei Länder aus diesem Bereich "einladen" möchten zeigt, dass sie nichts, aber auch gar nichts gelernt haben.

Diese Träumer in Brüssel - einfach unglaublich!

Können sie nicht lesen, können sie nicht denken?
Haben sie nichts gelernt aus dem Beitritt von Rumänien, von Bulgarien, von Kroatien? Hören sie nichts von Kriminalität und Korruption in diesen Mitgliedsländern und von diesen Ländern ausgehend in andere Mitgliedsländer der ehrenwerten Gemeinschaft EU? Sehen sie nicht wie in diesen und in anderen Ländern, welche früher dem" Ostblock" zugeordnet wurden sich Demokratie und Rechtsstattlichkeit entwickeln - oder besser zutreffend - zurück entwickelt werden? Wie sieht es damit aus in Polen und in Ungarn??
Und zu allem noch die Regel, dass bestimmte Vorhaben in der EU nur bei Zustimmung aller Mitgledsländer umgesetzt werden können........

Wer bestimmt denn wirklich, was geschehen soll? Die Bürger dieser seltsamen Vereinigung mit einem Riesen-Wasserkopf sollten mehr gefragt werden und nicht die Entwicklung Europas von irgendwelchen Träumern oder von zu Hause weggelobten Politikern gelenkt werden.
Noch sechs Balkanstaaten - welche, wieso, wozu?

Beide Länder "hätten sich

Beide Länder "hätten sich durch wichtige Reformen qualifiziert". "Hätten" oder "Haben"???

Die EU hat jetzt doch schon kein Geld

Ein Nettoeinzahler bricht weg (Großbritannien) und zwei weitere Nettoempfänger kommen hinzu. Sparen will die EU bekanntlich nicht und die abnorm hohen Bezüge der EU-Bürokraten werden natürlich weitergezahlt (obwohl der Fond leerläuft aus dem die bezahlt werden). Es wird sicherlich wieder viele Stimmen geben die fordern das selbsverständlich die Deutschen das zahlen sollen und ich bin heilfroh das unser Martin von der SPD weg ist denn der hätte das richtig gut gefunden (ohne die deutsche Bevölkerung zu fragen). Die Holländer haben schon signalisiert das es keinen weiteren Cent für die EU gibt. Wo ist also das Augenmaß der EU-Verantwortlichen wenn die EU jetzt schon nicht Ihren Verpflichtungen nachkommen kann?

die EU lernt es nicht

ich kann nur den Kopf schütteln, mit welcher Ignoranz die EU weiterhin eine Vergrößerung einleitet.
Die Strukturen stimmen nicht, die ganze Organisation EU ist mit sich nicht im Reinen, aber immer neue Beitrittskandidaten und neue Mitglieder. Es werden keine Hausaufgaben gemacht und sich sauber und vernünftig aufgestellt. In seinem eigenen Unternehmen kann man doch auch nicht so agieren - nur um als Global Player aufzutreten.
So wird es nichts mit den United States of Europe.
Die EU muss sich nicht wundern, dass einige Mitgliedsländer sich wiedersetzen und ggf. auch einen Exit anstreben.

Werden beide Länder dann

Werden beide Länder dann pauschal alimentiert?

Ein weiteres Geldgrab im EU-Club?

Wirtschaftlich schwache Länder wie Albanien und Mazedonien in die EU aufzunehmen, bedeutet für die anderen Mitgliedsländer zukünftig weitere erhebliche Kosten,
siehe die Erfahrungen mit Griechenland.
Sich so etwas zusätzlich an´s Bein zu binden, ist vollkommen sinnfrei.
Anstatt prosperierender Länder bekommt nun das Armenhaus Europas die Finanzspritzen der EU.
Ich kann die Briten schon verstehen, dass sie auf so etwas keine Lust haben und den Laden verlassen.

Nein sollen nicht beitreten

Nein sollen nicht beitreten

Und bitte auch gleich mit Freizügigkeit

Damit sich das auch lohnt.
Sprichwort Kindergeld und Krankenversicherung.

@ 07:34 von Tassert

"Ich bin jedenfalls von einem großen Verfechter dieser EU, zu einem großen Gegner geworden."

Kommt mir sehr bekannt vor!

Schwierig

Eines vorweg: Es ist in der Tat ein Faktum, dass die EU-Perspektive eines der stärksten diplomatischen und politischen Mittel der Union ist, um ihr geographisches Umfeld zu stabilisieren.

Angesichts der inneren Probleme mit Unrechtsstaaten wie Polen & Ungarn oder ökonomischen Herausforderungen in den krisengeschüttelten Ländern Griechenland, Italien usw. würde ich mir jedoch wirklich wünschen, dass die im Artikel genannten Beitrittskandidaten erstmal nicht beitreten würden. Auch wenn ihr Beitritt nicht in den nächsten paar Jahren stattfinden wird, hoffe ich, dass hier nichts überstürzt wird; zunächst einmal müssen wir Europäer uns politisch, sozial und ökonomisch konsolidieren.

Yiiiippppiieehh ...

Yiiiippppiieehh ... noch mehr defizitäre Länder, die der deutsche Steuerzahler finanzieren darf.

Obwohl: Mazodenien ist wenigstens in der Lage, seine Grenze zu schützen, was ja ganz unmöglich ist, wie uns unsere Politiker nicht müde werden uns zu erzählen.

EU-Erweiterungspolitik ein Stück aus dem Tollhaus

Dieses Ansinnen den Beitritt der beiden Balkanländer wider die sozio-ökonomische Vernunft zu beschleunigen grenzt an Selbstmord der EU. Wieder wird eine Region, wider besseren Wissens, vor eine Wahl gestellt und, wie die Ukraine, von der EU gedankenlos in einen zweifelhaften Weg gedrängt .Immer wieder werden doktrinäre Entscheidungen getroffen wider jedem besseren Wissen einzig geschultete der Tatsache Russland auf dem Balkan auszuboten.Die Auswirkungen dieser Politik spüren wir heute noch am desolaten Rumänien und Bulgarien.Man braucht sich nicht zu wundern das die Bürger auf die Bürkraten in Brüssel sauer reagieren.

Die EU-Kommission handelt

natürlich in eigenem Interesse. Je mehr Staaten aufgenommen werden, die zu den Nettobeziehern zählen, desto höher fällt die Mehrheit für die Funktionäre aus. Was das Sagen in der EU betrifft, sind schon jetzt die Geberländer in der Minderheit. Dies wird sich mit der Aufnahme zweifelhafter Staaten noch verstärken. Die EU kauft sich ihre Stimmen auf Kosten der Nettozahler.

Warum jetzt Albanien?

Ich habe dafür kein Verständnis.

Schon die Visafreiheit für Georgien ging nach hinten los. Politiker suchen jetzt nach Wegen, das zurückzudrehen.

Und jetzt Albanien.

Von Besuchen albanischer Clans mal abgesehen:

Was nützt die tollste Geostrategie in Bezug auf Russland, wenn unser Geld im Ergebnis quasi (neben Griechenland und Frankreich) in Albanien und Mazedonien ist, aber die Bundeswehr nicht mal genügend Zelte kaufen kann? Tolle Sicherheitsstrategie

Die neue Demokratie in Europa

Die Mehrheit der Menschen in Europa will keine weitere neue Beitrittsverhandlungen sondern wollen das zuerst die bestehende Probleme gelöst werden. Dies ist der EU bekannt. Sie setzt sich hierüber einfach hinweg. Hinzu kommt das in Albanien und Mazedonien nicht mal ansatzweise von einer Demokratie gesprochen werden kann.

@ Mischpoke

Die Briten sind mit ihrer Entscheidung auch nicht glücklich. Sie vermischen hier die rapide (zu schnelle?) Aufnahme von Staaten mit einer politisch und wirtschaftlich destruktiven Entscheidung zum Austritt.

Lesen Sie sich mal durch, was so japanische Diplomaten, internationale Ökonomen und Wirtschaftsvertreter dazu sagen... Ich sage nur "Nissan" & "Besteuerung"... Von politischer Handlungsunfähigkeit und gesellschaftlicher Spaltung oder der Nordirischen Frage will ich erst gar nicht anfangen. Und mit dem erneuten Aufgang eines Scoxit vom Brexit wird sogar die territoriale Einheit GB's infrage gestellt.

Auf der Nordseeinsel ist auch gerade "landunter".

Vor Problemen weglaufen

nützt überhaupt nichts. Das sei allen EU Zweiflern gesagt. Ein Zusammenführen aller Länder Europas ist sinnvoll und wichtig. Jahrhundertelang hat der nationalistische Gedanke Europa gespalten und zu der jetztigen sowohl wirtschaftlichen wie sozialen Ungleichheit geführt. Erstaunlich das wir intoleranz gegenüber anderen Rassen und Religionen verurteilen, dann aber gleichzeitig Menschen ausschliessen wollen, die ärmer sind. Klar, werden einige sagen, "die EU ist ja eine Wirtschaftsgemeinschaft". Richtig, aber sie ist viel mehr als das. Eine Vision, ein Model der Zukunftsgestaltung. Heute noch dem Namen nach auf die EU begrenzt. Aber die Union ist ein globaler Gedanke. Eine Chance auf ein gemeinsames Morgen. Ohne Hass, Neid oder Krieg. Wer wünscht sich das nicht? Ich denke die Menschen in Montenegro und Albanien wünschen sich all das. Und ich denke sie sind es Wert, das man an sie glaubt und ihnen Hilft. Auch mit Geld!!!

@MischpokeWest

Ja, die Briten kann man nur beneiden!

Albanien und Mazedonien Beitritt

Damit kommen dann wieder zwei
(von Korruption nicht ganz unberuehrte ?)
Pleite-Laender in die EU, die eine Menge Geld kosten,
aber wohl herzlich wenig beitragen werden.
Immerhin, die Lohndruecker werden die neuen EU MItbuerger herzlich willkommen heissen. Gratulation.
Das die Kriminalitaet weiter ansteigt,
ist ja sicher ausgeschlossen, gell ?

Griechenland II + III

Und von der Kriminalität will ich gar nicht reden

Think twice-Verhandeln, sagt die EU..

und nicht Eintritt! Es wird noch einige Jahre dauern, aber der instabile Balkan wird momentan von Putin-Russland, China und radikalen Islamisten bewusst als Sprungbrett zur Destabilisierung der EU benutzt. Dass wir den Menschen dort eine konkretes Angebot machen, die ihnen Hoffnung auf Frieden und Wohlstand bringt, nennt man Diplomatie. Vorurteile und Abschottung ist kein guter Ratgeber.
Verhandeln und die Hand reichen, ist ein Zeichen des europäischen Friedensprojekts!

Kaum Informationsgehalt

"Die Menschen in diesen Ländern hätten eine konkrete europäische Perspektive verdient"

Schön.
Warum benennt sich die EU nicht um, in "Mutter Teresa die II".

Irgendwelche Ziele verfolgt die EU doch auch und es ist das Mindeste, dass die öffentlich-rechtlichen Medien auch Mal diese in einem kleinen Nebensatz erwähnen.
Ist doch wirklich nicht zu viel verlangt.

07:36 von Mischpoke West

Ich finde das ist eine sehr verengte Sichtweise, die nur eifersüchtig auf den letzten Pfennig schielt.

Die Europäische Einigung war immer auch ein Friedensprojekt. Es ist kein Zufall, daß gerade auf dem Balkan der erste und letzte große Krieg in Europa seit dem Zweiten Weltkrieg stattfand.
Die Einbindung dieser Staaten trägt zur weiteren Stabilisierung bei und ist billiger als der elende Zyklus von Krieg und Zerstörung und Wiederaufbau ...

Grandios...

... die EU und ihre Vertreter sind höflich ausgedrückt unbeliebt wie noch nie u.a. dadurch, dass sie in den letzten Jahren zuhauf Probleme selbst geschaffen für die sie sich als Götter feiern lassen und nicht erkennen wollen, dass das gemeine Volk es nicht will. Statt endlich die Probleme anzupacken, nimmt man die nächsten beiden Problemstaaten auf, die die nächsten Jahrzehnte wohl Nettoempfänger bleiben werden. Aber zum Glück hat die GroKo ja schon mal im Koalitionsvertrag vereinbart weiteres deutsches Steuergeld für die EU zu verschwenden. Na dann liebe Eurokraten, geht euch mal wieder schön selber feiern und überhört die Stimme des Volkes.

...dann sollten wir bald austreten

Denn jetzt wirds langsam wirklich zu teuer für uns. Vergessen wir nicht: mit den Briten gehen auch Stimmen verloren, die immer - genau wie wir - gegen eine Transferunion waren. Deutschlands "Nein" kann mit dem Abgang der Briten aus der EU mit Leichtigkeit von den Südländern überstimmt werden.

Erst Brexit, dann Dexit ?

wer soll denn das noch bezahlen. Wer soll das alles noch nachvollziehen? Wir sind doch jetzt schon völlig überdehnt, haben das Euro-Problem nicht im Griff. Was soll das alles?
.
Dann bitte Schengen wieder abschaffen, und reine Freihandelszone. Sprich, alle machen den "..xit" und wir sammeln uns alle mal neu.

Reform der EU

Natürlich bräuchten wir auch dringendst eine weitere Reform der EU. Wir brauchen mehr Mehrheitsentscheidungen, damit der Laden weiter funktioniert.

Dafür braucht es freilich den Mut aller, daß man eben auch mal überstimmt werden kann, und daß man etwas mittragen muß, das einem nicht gefällt. Anders funktioniert's aber nicht.

Wir brauchen auch schärfere Sanktionsmöglichkeiten, wenn ein Staat Mehrheitsentscheidungen schlicht ignoriert.

Eigentlich sollte diese Reform vor jeglicher Erweiterung kommen.

Erweiterungswahnsinn

Nichts gelernt aus den Fehlern der Vergangenheit. Das Platzen der Seifenblase EU ist absehbar. Aber gewisse Kreise scheinen das so zu wollen.

dt. Logik

Na klar, jetzt schnell noch Nehmerländer aufnehmen. Da Herr Junker das Füllhorn kreisen lässt, könnte sich auch China melden. Den Brexit verdauen wir locker. Die fehlenden Milliarden werden von Dtl.s Merkel ersetzt. Ein bisschen bei den Rentner, Hartzern, Aufstockern streichen und schon klappt es.

Ungeklärte Rechtslage. Kosovo wird international nicht

allgemein anerkannt. Selbst in EU besteht keine allgemeine Anerkennung.
Unser BND hat darüber hinaus den Kosovo als Staat, in dem die Mafia an der Regierung ist, bezeichnet - natürlich mit heftigen Protesten.

Der Staatschef entging in Den Haag einem Verfahren, weil einige Zeugen ums Leben kamen.

Es entsteht der Eindruck, einige führende Politiker wollen die EU ad absurdum führen.

Ähm, man sollte Herrn Johannes Hahn einmal die

gestern von der TS benannte Liste von Transparency International zeigen. Er soll dann mal nach beiden Staaten in dieser Liste suchen. Sollen wir uns wirklich Länder in die EU holen, die von starker Korruption geprägt sind? Beitrittsgespräche: ja. Zügiger Beitritt: nein - so sehr ich auch dem europäischen Gedanken positiv gegenüber stehe.

Die EU zefällt mehr und mehr

Die EU droht jetzt schon am falsch gemanagten Migrationsthema zu zerfallen und die Probleme sind so groß wie noch nie. Anstatt aber daran zu arbeiten und diese zu lösen sollen weitere Hungerleider aufgenommen werden die jahrzehntelang am Tropf hängen werden. Aber nicht nur das. Albanien ist für seine exorbitant hohe Kriminalitätsrate bekannt und die albanischen "Gäste" die sich heute in Deutschland befinden, bestätigen laut den gültigen Statistiken das Bild. Natürlich ist nicht jeder Albaner kriminell, die Tendenz ist aber zweifelsfrei in Summe gegeben. Wir haben jetzt schon unsere leidlichen Probleme mit organisierten Rumänenbanden die hier bei uns Ihr Unwesen treiben. Was wird erst los sein wenn die Albaner im Zuge der EU- Freizügigkeit nach Germany kommen? Dann ist die EU endgültig kaputt weil das größte Geberland (Deutschland) auf einmal kippt.

Ich war mal ein glühender

Ich war mal ein glühender EU-Verfechter.

Jetzt ist ein Sinn bzw Vorteil der EU nicht mehr erkennbar.

P.S. Während unser Geld nach Albanien und Mazedonien geht, erhalten nach heutigem Medienbericht in Schulen in Frankfurt am Main (!) Schüler wegen Sparzwang im Klassenraum bei angekündigtem Toilettengang das Klopapier einzeln abgezählt in die Hand. So sieht es derweil in Deutschland aus.

Warum geht unser Geld mit EU-Erweiterung nach Mazedonien und Albanien? Macht das auch nur von einem von uns das Leben sicherer oder besser?

einer für alle

Diese EU breitet sich aus wie Fleckentyphus. Politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Gründe spielen bei den Eurokraten keine Rolle. Eine geographische Ausbreitung ist von den USA gewünscht um die EU UND Dtl. weiter zu schwächen. Wenn nur noch Dtl. nennenswert FÜR ALLE zahlt, wird das die Deutschen in Kürze überfordern. Das interessiert diese Merkelregierung aber nicht. Exportieren um jeden Preis, offene Grenzen, steigende Kriminalität...

@ JSK

>>> Die Briten sind mit ihrer Entscheidung auch nicht glücklich.
.
Ach ja? Gestern als der Bericht über den Soros'schen Propagandabus hier erschien, stand darin, das nur 1/3 der Briten eine neue Volkabstimmung möchten.

@ wzms00

>>> Es ist kein Zufall, daß gerade auf dem Balkan der erste und letzte große Krieg in Europa seit dem Zweiten Weltkrieg stattfand.<<<
.
Stimmt, das ist kein Zufall. Und zwar weil Yugoslawien von Anfang an ein künstliches Produkt aus Einzelstaaten war, welche sich nie freiwillig zusammengeschlossen hätten.

Mich würde mal interessieren wie...

Mich würde mal interessieren wie eine Bürgerbefragung dazu in Deutschland im Ergebnis aussehen würde? Ich stelle die These auf das es für diese Mätzchen der EU keine Mehrheit in der deutschen Bevölkerung geben wird und wenn ich recht haben sollte, ist dann keine Mehrheit mehr für die EU in Deutschland vorhanden. Anstatt unbescholtene osteuropäische EU-Partnerländer zu der ungewollten Aufnahme von Migranten zu nötigen, sollte Deutschland lieber mal in Brüssel auf den Tisch hauen! Wenn Albanien und Mazedonien, dann Drexit, Punkt. Im Anschluss kann dann mit dem Beginn der Gründung einer reinen Wirtschaftunion gestartet werden.

@10:41 von EineAnmerkung

Gut auf den Punkt gebracht

Der Osten macht uns stark?

Die Ukraine erhält Milliarden, um die Taschen der Oligarchen zu füllen, während ein Großteil der Bevölkerung hungert (ausstehende Löhne/Gehälter). So ist die Ukraine zum Hauptumschlagsplatz für gestohlene EU-Autos geworden.
.
Wie Nachrichten zu entnehmen war, blüht in Albanien und Mazedonien die Korruption, während 30% der Bevölkerung arbeitslos ist. Ganz klares Signal, dass die in die EU gehören. Ideale Flecken für Geldwäsche!

@Kölner1 (7:52):

>>Beide Länder "hätten sich durch wichtige Reformen qualifiziert". "Hätten" oder "Haben"???<<

Die Feinheiten der deutschen Sprache sind zugegebenermaßen mitunter etwas kompliziert. Hier handelt es sich aber lediglich um ein indirekt wiedergegebenes Zitat und diese werden sprachlich korrekt immer in den Konjunktiv gestellt.

Oder um Ihre Frage konkret zu beantworten: Mazedonien und Albanien >haben< sich durch wichtige Reformen qualifiziert.

Was hier mal wieder kaum

Was hier mal wieder kaum jemand zur Sprache bringt oder überhaupt im Blickfeld hat: Die EU stellt den Beitritt dieser beider Länder doch nicht aus Altruismus in Aussicht. Albanien und Mazedonien sind ganz weit weg von den Standards in Punkto Demokratie, Rechtsstaatlichkeit, Korruption, Wirtschaft usw., die insbesondere in Mittel- und Westeuropa Realität sind. Es geht hier um knallharte Macht- und Geopolitik. Und die ist aus Sicht der Interessen der EU nun mal wichtiger. Deswegen ist eine Aufnahme der Balkanstaaten mittel- und langfristig richtig.

Es zeigt sich das die EU

Es zeigt sich das die EU Bürokraten nicht verstanden haben.
Bald will man uns überzeugen das der nächste Beitrittskandidat Ukraine und Türkei sei.
Die eigentlichen Ziele mit Frieden und Zusammenarbeit sind längst Marktinteressen/Kapital und Geomilitärischen Zwecken gewichen. Wer bezahlt ist auch schon klar. Dieses Europa will ich micht

@Ih (8:28):

>>Ja, die Briten kann man nur beneiden!<<

Ich weiß nicht, was man an einem zusammenbrechenden Gesundheitssystem, gesellschaftlicher Spaltung, drohender territorialer Integrität und massiven wirtschaftlichen Einbußen beneidenswert finden kann, aber Sie werden wohl Ihre Gründe haben.

EU-Kommission will mit Albanien und Mazedonien Beitritt ....

Die EU also weiter auf Expansionskurs.Doch was hat sie den Ländern zu bieten außer einem absolutistischen "nur mit uns",unter Ausschluß jeder Zusammenarbeit mit China(Seidenstraßenprojekt,davor hat die EU Angst) oder Rußland ?

Und in Westeuropa würden im Falle eines Beitritts durch die Zuwanderung von Billigkräften die sozialen Probleme verschärft.

Das ist einfach nicht gut!

Die EU hat im Moment große Probleme. Wir stehen vor einem Zerfall.

Es wäre jetzt an der Zeit stehen zu bleiben, zu reflektieren, unsere Probleme zu analysieren und durch Reformen zu beseitigen.

Mit "weiter so" steuern wir in den Abgrund.

Ich verstehe nicht, wieso das "die Profis" nicht sehen. Wie viele Staaten müssen noch austreten?

die EU hat nichts gelernt..

es waere nichts wichtiger fuer die EU als in eine phase der ruhigen stabilisierung einzutreten, in der keine neuen staaten aufgenommen werden, und schon gar keine kandidaten, die auf wackligem boden stehen.

mich wundert und frappiert auch, dass die EU mit aeusserungen wie: "sie verdienen eine europaeische perspektive" sich in der geber-rolle sieht. als gebe es hier etwas zu verteilen..

mir ist daher immer noch nicht klar, was man sich von einem EU beitritt wirklich noch versprechen kann. meine empfehlung: kleingedrucktes lesen, unbedingt!

Nichts verstanden...

Ja, prima, liebe Astronauten im Raumschiff Brüssel. Wir brauchen unbedingt weitere Problemfälle, weil wir ja die bestehenden schon so wunderbar gelöst haben.

Und alle lächeln wir, denn wie toll es ist doch, allen eine "europäische Perspektive" bieten zu können - was auch immer die sein mag. Lasst doch mal eure Völker abstimmen, was die davon halten. Aber das wäre ja...igitt...pfui...am Ende noch demokratisch.

HÖRT ENDLICH AUF!!!

Olympiade Russland, Chinas und der EU.

Da buhlen die 3 um Länder, vor denen man sich bei genauer Betrachtung eher einigen politischen Abstand wünschte. Das ist nur noch krank!
Andererseits können sich Beitrittsverhandlungen, wie die Erfahrung zeigt, sehr in die Länge ziehen. Aber kann das beruhigen? Wohl eher nicht.

Wieviel Pleite Länder

Hat Europa noch? Rein mit ihnen.Wird so richtig Spass machen,sie alle zu unterstützen.Wo das Geld her kommt ist denen in Brüssel wie immer egal.Irgendein Trottel wird sich schon finden.

Das ist zu früh. Die EU

Das ist zu früh. Die EU sollte sich lieber erst selber in ihren veralteten Strukturen reformieren.

EU

Die Idee einer europäischen Union ist hervorragend. Wenn diese EU für alle Menschen da wäre. Ist sie aber nicht. Stattdessen ist sie dem neoliberalen Unwesen erlegen. Eine EU für die Konzerne/Wirtschaft, Bankster u. Versicherungsbetrüger braucht niemand. Und eine EU für die oberen Zehntausend/Steuerbetrüger ebenso wenig. Und genau an dieser Perversion wird die Idee scheitern. Schade darum.

neulich im mdr

Europas führender Cannabis-Produzent

Albanien will der EU beitreten. Doch es gibt Hürden: Organisierte Kriminalität und Drogenhandel gelten als die größten Probleme des Landes. Insbesondere beim Cannabisanbau ist das Land europaweit führend.
------------
nicht nur die Grenzen werden geöffnet,
jetzt gibt es auch noch EU Subventionen für den Drogenanbau.
Staatl. Subventionen gab es schon in Albanien für den Cannabisanbau, nachdem der Sozialismus unterging.

EU, das unlösbare Problem.

Die EU ist dabei das größte und unlösbare Problem in Europa zu werden. Solange nicht wesentliche Fragen eindeutig geklärt sind, wie Finanzierung, Abstimmung, Gesetz-und Demokratienormen und die Abgrenzung der nationale und EU Zuständigkeiten dürfen keine neue Mitglieder mehr aufgenommen werden. Um wieder handlungsfähig zu werden brauchen wir weniger Mitgliedsländer.

Erfuellen diese Länder die Beitrittskriterien??

In dieser Sache sehe ich es zwar generell auch so, dass eine Beitrittsperspektive fuer die genannten Länder

http://www.tagesschau.de/ausland/balkan-beitritt-101.html

Die Kommission hatte der Region Anfang Februar die Tür für einen Beitritt bis 2025 geöffnet. Mit Serbien und Montenegro werden bereits Gespräche geführt. Daneben dürfen sich noch Mazedonien, Albanien, Kosovo und Bosnien-Herzegowina Hoffnungen auf eine Mitgliedschaft machen.

wuenschenswert ist. Aber ich frage auch:

1) wie schaut es aus mit der Erfuellung der EU-Beitrittskriterien??
2) wie schaut es aus mit der Erfuellung der Euro-Konvergenz-Kriterien??

Denn diese Kriterien muessen alle Beitrittsländer sowie auch die bisherigen EU-Länder erfuellen. Erst dann kann es einen Beitritt geben. Schluss mit dieser Betruegerei beim Beitritt am System. Das macht sonst den Euro und die EU kaputt.

Außerdem sehe ich es so, dass die Erfuellung dieser Kriterien fuer diese Länder Zeit braucht.

wann wachen die Eurokraten auf?

70% der Taschendiebe kommen lt Polizei aus Rumänien und Bulgarien.
Der Drogenhandel in Deutschland ist seit Jahren fest in der Hand der Albaner.
Georgische Kriminelle haben Visafreiheit, sprechen das Wort "Asyl" aus, und schaffen sich in den Heimen Ausgangsbasen für ihre Aktivitäten.

Und alles nur, um Russland einzukreisen?

Kein Wunder, dass überall in Europa rechtsnationale Bewegungen stark werden.

Super! Sparen wir eine Menge

Super!
Sparen wir eine Menge Geld! Dann sind alle legal hier und wir können uns die ganzen Asylanträge aus dem Kosovo, Albanien, Serbien usw. sparen!
.
Was sagt denn Serbien zum Kosovo? Müssen die den erst anerkennen, bevor die rein dürfen? So eine Art "sanfter Druck" zur Durchsetzung einer damaligen falschen Entscheidung.

Gegen die Krämerseelenlogik

Anteil Deutschlands am EU-Haushalt 2015:
21 Mrd. €

Nettobeitrag Deutschlands am EU-Haushalt 2015:
13 Mrd. €

Überschuss Deutschlands im EU-Binnenhandel allein:
72 Mrd. €

Reine ökonomische Argumente:
Die Investitionen in die EU sind erwiesenermaßen eine Win-Win-Situation. Dadurch dass wir die anderen Länder mitaufbauen, sorgen die durch die erhöhte Nachfrage bei uns auch bei uns für Witschaftswachstum.

Volle Zustimmung. Danke, EU.

Volle Zustimmung. Danke, EU.

Erweiterung?

Wir brauchen eine regierung, die genug Rückrat hat, aus diesen Misthaufen auszusteigen. Eher heute als morgen.
Dexit klingt nun wirklich nicht schlecht.

um 08:28 von WasWeissIch1

Sie haben zwar mit vielem was Sie schreiben Recht, allerdings sollte man nichts überstürzen. Gerade Albanien ist ein Hort von organisierter Kriminalität bis in die Regierungsspitze und zugleich eine extrem nationalistisch geprägte Gesellschaft. Die Gesellschaft ist nicht reif für die Gründungswerte der EU (genausowenig wie der Großteil der ehemaligen Ostblockstaaten, wie Polen, Ungarn oder Rumänien).
Zum jetzigen Zeitpunkt eine Erweiterung mit diesen Staaten anzustreben führt im günstigsten Fall zu einer schweren Magenverstimmung im schlechtesten Fall zum kompletten Scheitern der EU.

@11:20 von Politeia

Nettobeitrag Deutschlands am EU-Haushalt 2015:
13 Mrd. €

Das bedeutet der Gesamtbetrag an die EU sind 0,9 % der Summe des Bundeshaushalts und der Länderhaushalte Deutschlands. Die Summe des Bundeshaushalts und der Länderhaushalte Deutschland liegt bei etwa 1500 Mrd. €.

Die dazukommenden Staaten sind ökonomisch so klein, dass mit nur wenigen Mrd. Euro pro Jahr Strukturhilfe zu rechnen ist. Der zusätzliche Anteil Deutschlands dazu wird relativ so klein sein, dass dies im Grundrauschen der deutschen Steuereinnahmen untergeht.

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