Ihre Meinung zu: Nahles zum SPD-Reformkurs: Basis beteiligen - ein bisschen

16. Februar 2018 - 18:57 Uhr

Die designierte SPD-Chefin Nahles will die Basis stärker beteiligen, sieht aber eine Urwahl des Parteivorsitzenden skeptisch. Und sie will auch die Mitglieder nicht bei der Verteilung der Ministerposten einbinden.

Artikel auf tagesschau.de
Bewertung:
3.235295
Durchschnitt: 3.2 (17 votes)
Schlagwörter der Meldung:
Geo-Schlagwörter der Meldung:

Kommentare

Merkel, Merkel?

Ist eine Minderheitsregierung nicht demokratischer, als eine am 24. 09. 17 noch Groko, bei der die bald drittgrösste Partei jede Anstimmung erst von Ihren Mitgliedern genehmigt bekommen will?

Basis beteiligen - ein bisschen ... werte Andrea ..

vielleicht wird es einfach Zeit die Weltsicht zu überarbeiten - den Programmen sollt es durchaus ähnlich ergehen wie den vorsitzenden - außerdem kommt man sich im Diskurs näher. Was also spricht gegen eine neues Grundsatzprogramm vor einer ernsten Selbstfindung.

Ich glaube die Menschen haben

Ich glaube die Menschen haben einfach die komplette personelle SPD Vorstandsriege satt, unabhängig vom Koalitionsvertrag oder anderen sachlichen Aspekten.
Dasselbe wie bei der CDU mit Angela Merkel.

die Nahles konnte nicht mal ...

in ihrem eigenen Wahkreis die Wähler für sich einnehmen.

Wieso denkt die SPD-Basis, mit so jemanden könne man Wähler in der Republik gewinnen?

Erst wenn die SPD sich von Nahles, Gabriel, Schulz, Scholz und Co. befreit hat

gibt es Raum für eine Reformstation, eine Rückbesinnung auf sozialdemokratischen Werte und damit Rückgewinnung von Arbeitnehmern als deren Wähler.

Zweifel an der Basis ? Oder Angst vor einem Entscheid?

Wenn Frau Nahles sagt, die Basis habe sich damals für Rudolf Scharping entschieden und man habe festgestellt, dass das nicht das war, was man sich vorgestellt hat, dann bedeutet das im Umkehrschluss nichts Anderes wie: "Wir glauben nicht, dass Ihr Euch richtig entscheidet, Ihr habt schon einmal falsch gelegen." Aber bei der Fragestellung "GroKo oder nicht", vertraut man dem Wähler? Frau Nahles, Frau Nahles - das fängt ja gut an mit Ihnen

Oweia

SPD-Reförmchen werden es nicht bringen. Entweder die SPD bringt gute Regierungsleistung mit guten Leuten wie Scholz, Gabriel und Barley oder sie wird nicht mehr gewählt.

Nahles ist bereits vor Amtsantritt angeschlagen. Sie hatte Schulz den Vorsitz abgeschwatzt und ihn bewusst vorschnell als Außenminister installieren wollen. Dabei hatte sie ihre eigene Partei unterschätzt. Sie kann es eben doch nicht.

Angst vor einer Abwahl

Die Umfragewerte für Nahles stehen nicht günstig.
Die Basis murrt.
Auch die Wähler empfinden Nahles als ein Fehlbesetzung.

Da ist es sicherer, man verzichtet auf die sonst so vorgeschobene Demokratie.
Das kennt man aus dem Sozialismus:
Wahlen, nur wenn sie kontrollierbar oder beeinflussbar bleiben!

Dramatisch

Wenn man den neuen Umfragen glauben darf, was ich auch nur eingeschränkt tue, aber immerhin - ein Trend lässt sich ja erkennen - , dann ist es doch so, dass die AfD die Stimmen gewinnt, die die SPD verliert. Denn die Union bleibt ja unverändert bei den Werten der letzten Umfrage.
Denkt mal drüber nach, ob Eure ach so sozialen Punkte im Koalitionsvertrag wirklich so sozial sind.

Eine höhere Besteuerung der Reichen hätte Euch die zwei Prozentpunkte in die andere Richtung beschert.

Mehr Demokratie wagen

Ist doch klar, das Leute wie Nahles keine Urwahl des Parteivorsitzenden möchten, weil dadurch ihre Ureigensten Interessen in Gefahr kämen, nämlich das Postenverteilen innerhalb der Parteispitze. Gleiches gilt für die Einbindung der Mitglieder bei der Ministerpostenverteilung. Dabei sollte gerade für die SPD gelten: "Mehr Demokratie wagen." Aber es gibt ja jetzt Hoffnung, das sich die SPD erneuert, sehr gerne auch mit neuer Parteispitze und ohne Frau Nahles.

Witzladen

Basis beteiligen - ein bisschen.Merkelteue zahlt sich nicht aus ,sie unterstützt die Grünen sind Merkel sowiso lieber als spd Merkel erhielt 2010 Kalergi-Preis Preisträgerin (google).Unfähigkeit wird bestraft Ps gibt eine Grenze 5% macht weiter dann brauche ich euch nicht mehr sehen ,kam so oder so nur klein Merkel Politik raus.Ihr Zahlt die für die Politik von Merkel .Ihr seit ihr weg 3.5 Jahre ,dann merkt der Bürger ,es war die CDU und straft sie ab.Der Helfer stirbt zuerst .

Auf gar keinen Fall dürfen

Auf gar keinen Fall dürfen die Ministerposten wieder im Hinterzimmer ausgekungelt werden. Das hat mit Demokratie nichts zu tun und darf von der Basis nicht zugelassen werden.
Nahles muss weg, damit echte Sozialdemokraten die Fraktion wie die Partei führen und Minister darf auch nur ein überzeugter Sozi werden. Kein Seeheimer und niemand aus dem bisherigen Vorstand darf jemals wieder Macht und Einfluss in der SPD bekommen. Auch Nahles nicht!

Wem gehört die SPD

Was bedeutet eigentlich SPD? Und was denken sich Nahles, Schulz und Gabriel? Ist die Partei nur dafür da, ihre Machtansprüche abzunicken? Dann sollten sie eine Schulz-Nahles-Gabriel-Partei gründen, die SNG - oder auch Sch-Na-G.

Und die Mitglieder der SPD könnten sich dann endlich auf ihre Inhalte, ihre Geschichte, ihr Parteiprogramm besinnen.

Der Kampf um die Macht dieser Dreier-Clique erinnert mich an die Gebaren von Machthabern in korrupten Staaten – Bäumchen-wechsel-dich, aber keine Funktionen abgeben wollen.
Die SPD-Mitglieder sollten auf dem nächsten Parteitag diesem Team den Weg zum Ausgang zeigen.

Frau Nahles sollte sich erst einmal zurückhalten

Diese ständigen Wortmeldungen machen es der SPD nicht leichter sich einwenig auf die inneren Werte zu besinnen. Tief gespalten ist diese Partei und Nahles ist dabei immer wieder " Feuer anzufachen " . Sie ist noch nicht gewählte Vorsitzende ,sollte erst einmal die Wahl im April abwarten. Jetzt hat Olaf Scholz kommissarisch den Vorsitz.Basta.

Kühnert, nicht Nahles ist die Rettung der SPD

Wenn Kühnert die Partei führt, werde ich sogar wieder SPD wählen. Nahles ist eine aalglatte Opportunistin. Sie will aus PERSÖNLICHEN Gründen Gabriel abschießen. Solche Leute wie Nahles sind der Untergang der Partei. Es bleibt den Mitgliedern nur eine Möglichkeit dies zu verhindern: unterstützt Kühnert und die Erneuerung der SPD !

19:07 von zomil

komplette personelle SPD Vorstandsriege satt, unabhängig vom Koalitionsvertrag oder anderen sachlichen Aspekten.

Re ja so ist es nur die Ursache ist ihre Politik und Merkeltreue dann erst die unfähige Politiker.Diese gibts auch in der CDU ,aber sind CDU daher nimmt und realisiert es der Bürger nicht .Noch nicht.Die komplette GROKO und ihre Hilfspartei grün müsste weg und Neustart.Dazu die Überaus treue Medien ...

Selbstzweifel....

...oder Selbsterkenntnis sind Fr. Nahles fremd.
Die Basis würde sie nicht wählen, weil dort das Gekreische auf RTL-Niveau nicht verfängt.

Nahles

Ausgerechnet Nahles diskutiert fleißig die Personalfragen.

Das Zugpferd bei den Wählern der SPD ist Gabriel. Das Zugpferd innerhalb der SPD ist Nahles. Frau Nahles ist für die Wähler nicht vermittelbar. Dies kann man den aktuellsten Umfragen entnehmen.

Will also laut Scholz die SPD stärkste Fraktion werden, muß die Partei den Wählern ein akzeptables Angebot machen. Dies kann Nahles auf Grund ihres kindischen Verhaltens nicht sein. Diese Frau hat keinen Respekt und keine Seriösität. Sie wird auf Grund ihres Benehmens immer eine Außenseiterin bleiben. Sie hat sich in den letzten nicht entwickelt.

Abgehoben, total abgehoben

Frau Nahles ....Wer hoch steigt kann tief fallen.
Ihr Fall wird noch tiefer sein.

Höchste Bewertung!

Die Show , die die SPD gerade abzieht, ist einfach einzigartig. Dagegen wirkt der amerikanische Präsident geradezu farblos. Vielleicht haben die bei : Wir schaffen das, was falsch verstanden.

Machtverlust der Berliner Blase

Die Wähler der SPD bei der letzten Bundestagswahl hatten sich für die SPD entschieden, weil sie deren Arbeit gut fanden, und das war die Arbeit in der großen Koalition. Es gab auch Unzufriedene, aber die haben sich eher für die Linke oder andere Alternativen entschieden. Dann kam der von dem Ergebnis enttäuschte Schulz und hat "aus dem Bauch heraus" die Mitarbeit in der GroKo verweigert. Danach gingen die Umfrageergebnisse für die SPD kontinuierlich weiter in den Keller. Warum? Weil die SPD-Wähler von der Verweigerung enttäuscht waren.

Nachdem es in der Basis wegen der Verweigerung zu einer Anti-Schulz/Nahles/Gabriel-Stimmung kam, sahen diese plötzlich ihre Pfründe schwinden und versuchten, sich der Stimmung noch schnell anzupassen. Diese Kehrtwende war aber zu durchsichtig, jeder wusste, dass sie nur dem persönlichen Machterhalt geschuldet war.

Nun wird die Basis aufmüpfig, will beteiligt werden und wird von der Berliner Clique abgebügelt. Die Geduld der Basis schwindet.

Pfründe verteilen, aber pronto

Bisher wird uns doch verkauft, dass die SPD so viel heraus geholt hat. Stimmt, aber nur für eine handverlesene Schar rund um den Vorstand.
Die bekommen nämlich Posten als Staatssekretär und möglicherweise Beamte,
Aufträge für Unternehmen und was weiß ich noch. (Wer weiß hierzu Details?).

Die Basis, die Wähler, bekommen nischt, wie immer. Also keine nennenswerte sachgrundlose Kündigung. Was die darüber vereinbart haben, ist nur die Festlegung der geltenden Praxis (Maßstab: Fehlender Schmerzensschrei der deutschen Unternehmerschaft).
Von der Bürgerversicherung, ein sozialdemokratisches Thema par excellence, - das heißt nicht, dass man dafür sein muss -
war nicht eine Silbe mehr zu vernehmen.

Ergo Nahles installieren, das Groko-Paket eintüten und im Sack sind die Pfründe.
Da kann man doch - Gott bewahre - nicht die Basis drüber entscheiden lassen.

Nahles ist die "Tochter" von Schulz, kann die SPD nicht retten

"Dies kann Nahles auf Grund ihres kindischen Verhaltens nicht sein. Diese Frau hat keinen Respekt und keine Seriösität. Sie wird auf Grund ihres Benehmens immer eine Außenseiterin bleiben."
Das müssen jetzt alle Mitglieder bei ihrem Entscheit wissen und berücksichtigen.

Ich...

hoffe immer noch auf ein NEIN der sPD Mitglieder zur GroKo und ebenso auf eine Mehrheit für Frau Lange bei der Wahl zur Vorsitzenden. Nachdem Kinderkram von Herrn Gabriel in Richtung M.Schulz, dürfte sich eine weitere Amtszeit als Außenminister wohl(hoffentlich)erledigt haben. Die Partei gehört in die Opposition (da wurde sie bei der Wahl im Sep. 17) hin gewählt, dort kann sie sich erneuern mit neuem Personal an der Spitze, aber gewiss nicht mit Frau Nahles, Herrn Scholz u. Herrn Gabriel etc. Oder kommt ein Umdenken erst dann, wenn im DeutschlandTrend die sPD bei bei 5% liegt???

SPD bald bei 25%

Nach Ablehnung der Koalition der Verlierer durch die Mitglieder der ehemaligen Volkspartei SPD und dem geschlossenen Rücktritt des Präsidiums und Vorstands und dem Übertritt von Johannes Kahrs in den Arbeitgeberverband Gesamtmetall, steigen die Umfragewerte für die SPD steil an.
Der Wähler goutiert anscheinend die zum Teil ungewöhnlichen Ideen die innerhalb der SPD diskutiert werden. Die ausgegebenen Ziele Rente auf 60% des letzten Bruttolohns, Gesundheitsfondfinanzierte Arztpraxen in Mangelgebieten, Einführung des dualen Studiengangs Menschenpflege, die die Ausbildungen aller Pflegeberufe zusammenfasst bei gleichzeitiger angemessener Anhebung der Entlohnung, ESt Progression ab 18.000 bis 180.000 € Jahreseinkommen bis zu maximal 48% bei gleichzeitiger Streichung diverser Absetzungsmöglichkeiten, Einführung einer Zuckersteuer zugunsten des Gesundheitsfonds, konsequentes durchsetzen des geltenden Rechts bei Flüchtlingen, Asylsuchenden und Wirtschaftsmigranten, ...

Das niedere Parteivolk ist zu

Das niedere Parteivolk ist zu dumm, mitzubestimmen, wer ein Regierungsamt übernimmt. Das können können nur die qualifizierten sPD-Führungskräfte?!
Mensch, Frau Nahles, wie abgehoben und überheblich seid ihr Oberspdler denn?! Langsam wird es echt peinlich!!

Wackelkurs und mangelhafte Entscheidungsfindung

Bei der SPD liegt so einiges im Argen.Angefangen beim Spitzenpersonal,welches keine klaren Ziele definiert,eine unmögliche Ausdrucksweise (Frau Nahles) hat und ohne Vorwarnung die Richtung wechselt,wenn es um die Sicherung eigener Ansprüche ( Herr Schulz und Herr Gabriel) geht.Zudem fehlt es wirklich am Mut Verantwortung zu übernehmen oder was soll die permanente Rückversicherung bei der Basis?Entweder man hat das Vertrauen seiner Mitglieder und trifft dann eigenständig Entscheidungen oder man ist einfach führungsschwach.Und obendrein haben viele Menschen dazu noch das Gefühl, dass die SPD vieles im Sinn hat was dem eigenem Land schadet.Die Schwerpunktbildung der Themen bei den Koalitionsverhandlungen sprechen da eine deutliche Sprache.

Frau Nahles ist nicht dumm...

Sie weiß wohl sehr genau warum sie sagt:

Auch soll die Basis nicht bei der Besetzung der Ministerposten in einer möglichen neuen Koalition mitreden.

Nur weiter so, nicht bange werden, noch werden der SPD zweistellige pronzentanteile an den Wählerstimmen zugetraut. Allerdings nur noch mit 10% und ein wenig dazu. Ganz schnell einigen. Dann wird man auch noch einen Posten für Herrn Schulz finden. Denn einen solchen hat sich dieser verdient für seinen lautstarken, leider erfolglosen Kampf um den Kanzlerposten.

Gelebte Demokratie sieht vielleicht etwas anders und mutiger aus wie jene, welche derzeit von den SPD- "Eliten" im wahrsten Sinne des Wortes vorgeführt wird.

Wenn die SPD wirklich ihre

Wenn die SPD wirklich ihre ganze Hoffnung auf Andrea Nahles setzt, ist ihr wirklich nicht mehr zu helfen.

"Es ist jetzt nicht die Zeit,

"Es ist jetzt nicht die Zeit, dass einzelne eine Kampagne für sich selbst starten"
Und das sagt ausgerechnet Andrea Nahles, die nichts eiligeres zu tun hat, als sich selbst an die Parteispitze zu drängeln.

wer hat da angst vom normalmitglied????????

jetzt hat sie sich mit soviel mühe fast zum parteichef hochintriegiert,da wird sie doch nicht die mitglieder befragen.komisch nur das scholz grade parteivorsitzender ist und nicht zu dem thema sagt bzw nur nach ihr.
nahles versucht die merkelnummer.gabriel und schulz mussten bzw werden gehen,steimmeier zum bundespräsie abgeschoben.scholz hat wohl seine berliner karriere an die von nahles gekoppelt,behält sich aber die hamburger hintertür offen,so das wir in hamburg faktisch auch grade keinen bürgermeister haben.ich denke wenn die spd hinter die afd zurückfällt dann werden viele alte zur cdu wechseln.

Nahles könnte noch schneller als Schulz fallen!

Frau Nahles wird täglich unsympathischer und sollte ebenfalls zurücktreten!

nepal82

der rest mag ja noch halbwegs einen letzten fetzen bodenhaftung haben. Nahles dagegen schwebt schon in der stratosphäre...

das problem mit Nahles, Schneider

und meinetwegen auch Stegner: mit denen wollte schon als kind keiner spielen!

Basis beteiligen - ein bisschen

Heißt das jetzt etwa, den Bürgerwillen zu beachten, zumindest ein bisschen? Wow, sind ja mal ganz neue Töne.

@19:02 von Boris.1945

"...Minderheitsregierung nicht demokratischer, als eine ...Groko, bei der die bald drittgrösste Partei jede Anstimmung erst von Ihren Mitgliedern genehmigt bekommen will?" - daß der Parteivorsitzende von den Mitgliedern gewählt wird, das ist ja noch einzusehen. Ich habe Sie hoffentlich richtig verstanden, daß auch Sie das Befragen der Mitglieder für alles und jedes für schwach halten. Das ist eine Entmündigung der Führungsmannschaft. "Auf jedem Schiff, das dampft und segelt ist einer, der die Sache regelt".
Hat Helmut Schmidt die Partei gefragt, als es um eine Entscheidung in der Landshut-Entführung ging ? Hat er den Gemeinderat gefragt, als eine Sturmflut 1962 Hamburg überschwemmte.
Was will die SPD also mit Nahles oder Kühnert?

Minderheitsregierung? Was

Minderheitsregierung? Was soll diese Wortklauberei? Die Abgeordneten nach Wahlstimmen im Bundestag und Rat verteilen und über jedes Thema ohne Fraktionszwang geheim abstimmen, wäre das Demokratie?

Was Nahles auch von sich gibt...

...sie spiralisiert sich zunehmend und irreversibel in die Untragbarkeit.

Der Vergleich mit Scharpings Urwahl kommt einer Inkompetenzerklärung der Mitglieder gleich.
Und das Zentrum der aktuellen Personalddbatten ist nicht Schulz, nicht Gabriel, sondern sie selbst.
Nach dem Motto: Mitbestimmung der Basis ja, aber erst nachdem die eigenen Karriereagenden in trockenen Tüchern sind.

Ich bin nun wirklich kein Freund der revolutionären Linken, Jusos und sonstigen realitätsfremden Umverteilungsphantasten.
Aber ein Kühnert (der die Situation natürlich trefflich zur persönlichen Profilierung nutzt) wäre, was die Identitätsfindung der gebeutelten Partei angeht, sogar eine bessere Wahl als Nahles.
Auch wenn dies das GroKo-Aus wäre.

um 20:00 von AKraft

"" Nach Ablehnung der Koalition der Verlierer durch die Mitglieder der ehemaligen Volkspartei SPD und dem geschlossenen Rücktritt des Präsidiums und Vorstands und dem Übertritt von Johannes Kahrs in den Arbeitgeberverband Gesamtmetall, steigen die Umfragewerte für die SPD steil an.""
#
So sehe ich es im Moment nicht,denn es müsste der Gesamte SPD Vorstand zurück treten.Nur dann gibt es einen ehrlichen "Neuanfang" für die SPD und mit neuen Köpfen dann bei der nächsten anstehenden Wahl wieder eine größere Zustimmung. Aber die 25% sehe ich noch nicht.

Wollen wir mal

so tun als hätte die Basis zugriff auf etwas mehr Demokratie, aber nicht zu viel damit die Spitzengruppe natürlich Zugriff auf die Verteilung von Posten hat.
Man sich doch Gegenseitig einen Gefallen tun können ohne die Mitglieder zu fragen, ziemlich auffällig würde ich denken.

Gruß

@ um 19:17 von tias

meine Güte, muß man dieses "Kuddel Muddel" geschreibsel verstehn?

Es gibt einen Spruch

Es gibt einen Spruch der 100% stimmt. "Viele Köche verderben den Brei."
Diese ganzen Umfragen, Befragungen und das ganze Gerede von Erneuerung macht diese Partei kaputt. Jeder gibt seinen Senf dazu...Die Jungen fressen die Alten und "immer dieselbe Leier" von Jusos Kühnert.
Ich verstehe überhaupt nicht warum die Basis befragt werden soll? Warum gehen wir überhaupt WÄHLEN. Ist es eine Schande in einer Regierung etwas für die Bevölkerung zu tun.
Die Flüchtlingsfrage sollte in einer Volksabstimmung abgestimmt werden.

Witzige Argumentation

"Ich habe schon einmal eine Urwahl erlebt. Anfang der neunziger Jahre hat die SPD Rudolf Scharping zum Kanzlerkandidaten gekürt. Wie sich später herausstellte, war das aber nicht die Lösung, die sich viele davon versprochen hatten"
.
Ach, aber die Nominierung Schulz war ein voller Erfolg, ja?
.
Mir scheint dies ein vorgeschobenes Argument zu sein, mit dem Ziel die Parteiführung in Personalfragen (kurzum: der Postenverteilung) vor der Basis zu schützen.
.
Die Basis sollte dieses Vorgehen beim Mitgliederentscheid in ihre Entscheidung mit einfließen lassen.

Ich habe schon einmal erlebt...

Also weil vor 25 (!) Jahren einmal jemand gewählt wurde und es sich nicht als "die Lösung, die sich viele davon versprochen hatten" heraus gestellt hat, ist es falsch? Interessant. Schaffen wir doch die Demokratie gleich ab - ich wähle alle 4 Jahre und es kommt nie "DIE" Lösung, die ich mir "versprochen habe" ;-)

Vielleicht liegt das daran, dass der Austausch einer Person nicht das Allheilmittel ist, wenn grundlegende Dinge schief gehen? Da gibt's bei der SPD gerade ziemlich viele...

Übrigens gut dass Fr. Nahles aka "und keinen Tag früher" jetzt schon meint, allein entscheiden zu dürfen, obwohl sie doch eigentlich "überhaupt gar nichts" ist. Ok, Fraktionsvorsitzende - aber das war's dann auch.

"Die SPD Mitglieder haben die Faxen dicke von den ewigen Personaldebatten.": Mag sein. Bin mir aber recht sicher, dass die SPD-Wähler vor allem die Faxen dicke von der arroganten Führungsriege und deren Unglaubwürdigkeit, inkl. Fr. Nahles haben. Wenn's so weiter geht, von der ganzen SPD!

Darstellung: