Ihre Meinung zu: Krise der SPD: Kernsanierung als letzte Chance

16. Februar 2018 - 18:47 Uhr

Für die SPD scheint es momentan nur eine Richtung zu geben: nach unten. Egal, was die Parteiführung versucht, um das Blatt zu wenden, es geht schief. Und Hoffnung ist nicht in Sicht. Oder doch? Von Sandra Stalinski

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Kommentare

Krise der SPD

Wenn die Jusos mit Ihrem Boykott gegen die Regierungswilligen Erfolg haben ist das der endgültige Todesstoß einer Partei mit langen politischen Erfahrungen. Wenn Kevin Kühnert damit durchkommt steht er dann schließlich auch vor dem Nichts er kann dann in die Linke eintreten und von dort aus versuchen diesen Staat zu boykottieren. P.P.

Wendehälse SPD.

Früher waren SPD Politiker noch Kämpfer für Arbeiter und Familien.
Heute nur noch Wendehälse und Weicheier ohne Kraft und Saft.
Blenden und Merkeltreue helfen zu schönen Posten , mehr aber nicht.

Hoffnung nur mit neuer Parteiführung

Richtig erkannt, alles was die Parteiführung versucht, das Blatt zu wenden geht schief. Und das geht schon seit Schröder so, jetzt ist die SPD bei 16 Prozent angekommen. Wenn also weiter alles schief geht, was die Parteiführung anfasst, dann hilft nur noch eines: Eine komplett neue Parteiführung.

Den Jusos die gleiche

Den Jusos die gleiche Postengier zu unterstellen wie den Grokogefürwortern mag ja richtig sein. Das es erfahrener Leute im Hintergrund beaucht, sicher auch.
Wenn aber sowohl die erfahrenen Leute im Hintergrund genauso an der Misere schuld sind, wie die erfahrenen Leute im Vordergrund, benötigt die SPD ein paar Jahre in der Opposition, um die alten Erfahrungsträger zu entsorgen und neue Leute aufzubauen. Zumal die erfahrenen Leute, die seit Jahren die Zügel in der Hand gehalten haben, die Sozialdemokratie seit bald 50 Jahren betrügen und verraten.
Alle Personen, dienmit den Grokoverhandlungen befasst waren, egal ob direkt oder im Hintergrund, müssen weg! Die haben in der SPD noch nie etwas zu suchen gehabt und sind direkt für deren Niedergang verantwortlich. Zb der gesamte Vorstand und alle Seeheimer!
Die sind auch alle bestens versorgt und finden sicher lukrative Anschlussverwendungen bei der Union, der FDP oder der AfD. Auch in der freien Wirtschaft werden sich Pöstchen finden lassen.

18:54 von Peter Plauert es gibt keine Drama,...

außer man inszeniert eines.
Es ist für die Partei nicht wirklich wichtig, ob sie sich in Verantwortung oder außen vor rekonstruiert. Ein schmerzhafter und komplexer Prozess wird das auf jeden Fall.
Es gibt lediglich den großen Unterschied, ob die alte Nomenklatura die Sache anleitet, oder ob rundweg neue Leute in die Verantwortung müssen.
Im ersten Fall wird es keine Erneuerung an Haupt und Gliedern, sondern vermutlich eine karnevalistische Maskerade, im anderen Fall wird es ein Tal der Tränen und eine neue Partei wird entstehen - mit einem guten alten Namen.
Niemand kann aber sagen, ob im ersten Fall das Tal (das jedenfalls folgt) tiefer und nasser oder flacher und sumpfiger sein wird als im zweiten.

Man kann nicht mit alten Bausteinen "sanieren"

wenn diese tragende Teile sind...

kernsanierung würde bedeuten,

daß alle weg wären bis auf frau ückermann und vielleicht der neu eingetretenen gewerkschaftssekretärin, die als putzfrau auftrat im fernsehn

Es war nicht egal!

Als Schulz verkündete es gebe keine neue GroKo hatte die SPD die Notbremse gezogen. Mit 4 Jahren Erneuerung hätte es wieder was werden können. Aber nein, man wollte ja unbedingt weiter dicke Posten. Mit jeder GroKo verliert die SPD 5%, die 16% aktuell sind keine kurze Phase, das ist der Vorbote für die nächste Wahl. Die SPD wird in 4 Jahren bei 15% Landen, mit Pech dann sogar hinter der AfD. Und alles davon ist selbst verschuldet. Eine Andrea Nahles ist nur ein weiterer Sargnagel, sie steht wie kaum wer anderes für das unsoziale in der SPD.

Werbeveranstaltung

Und da werden sie wieder zitiert, die Experten! Der schlichte Bürger ist ja immer dankbar wenn die Wissenschaft ihn an die Hand nimmt.
Liebe Genossen, erwartet ein Trommelfeuer der Propaganda pro GroKo, rechnet mit Denunziationen und Drohungen, das System hat sich noch nicht geschlagen gegeben.
Ich wünsche euch Kraft, Mut und Beständigkeit, ihr seid die Sozialdemokraten !

Die Empfehlung der Experten

Die Empfehlung der Experten zur Erneuerung der sPD:

" ... Im Hintergrund hätte Martin Schulz die Fäden durchaus weiter ziehen können, ... "

Krise der SPD

Ja, das ist schon ein Krisenhaufen, diese SPD. Aber finden Sie nicht, daß Sie und die gesamte Presse sich so langsam mal wieder mit der maroden CDU beschäftigen sollten, nachdem seit Anfang 2017 nur die SPD im Fokus steht? Oder sehen Sie angesichst der Teflon-Vorsitzenden keinen Sinn darin, sich um diese politische Partei zu kümmern? Man muß sich zunehmend fragen, ob die Presse noch ihrer Aufgabe gerecht wird - und das fragt kein SPD-Wähler!

Welche Stufe der Krise hat

Welche Stufe der Krise hat eigentlich die Tagesschau erreicht? Die Tagesschau betreibt nicht etwa Berichterstattung, sondern Meinungsmache - das sieht man auch an diesem Artikel:
-- Die Behauptung, dass die ,,meisten Beobachter" eine Große Koalition für völlig richtig halten, bleibt unbewiesen. Da wird also ohne jede Erklärung eine Meinung transportiert, ohne dass diese wenigstens als Kommentar gekennzeichnet wird.
-- Eine politische Debatte wird mit den Maßstäben eines gewinnorientierten Unternehmens beurteilt. Es wird nicht erklärt, warum diese privatwirtschaftlichen Maßstäbe in einer politischen Debatte gelten sollen.
-- Es wird die Gefahr heraufbeschworen, dass jede Entscheidung der SPD als falsch beurteilt wird. Dass die öffentliche Wahrnehmung zu einem ganz großen Teil durch Medien wie die Tagesschau erzeugt wird, bleibt unerwähnt; eine Reflexion der eigenen Macht und Verantwortung seitens der Tagesschau findet erst gar nicht statt.

Am 16. Februar 2018 um 19:25 von Donidon

Die SPD wird bald unter 10% sein und erst dann denke ich, wird es einen innerparteilichen Putsch geben, der die alten Schranzen komplett hinwegfegen wird... Mal sehen, ob die bürgerlichen Geier eine deutschen Macron ausbuddeln und so hochjazzen, das das deutsche Stimmvieh mal wieder auf die Propaganda hereinfällt. Alle "etablierten Parteien in Deutschland" sind so hoffnungslos diskreditiert, das es diese Variante nicht unwahrscheinlich erscheint.

Nein, man hatte keine Illusionen bezüglich Deutschland.

Retten, was noch zu retten ist!

"Nur noch 16 Prozent der Wähler würden der Partei laut ARD-DeutschlandTrend Extra ihre Stimme geben."
Retten kann man die SPD nur noch, wenn man jetzt aus dem Schulz-Desaster die Konsequenzen zieht und die GroKo beim Mitgliederentscheid ablehnt. Und dann muss eine neue Parteiführung die Partei in die Opposition führen, damit sie sich erst mal wieder rekonstruieren kann. Dann werden auch durch eine andere Politik, die sich nicht immer an die Union klammert, die Wähler wieder zurück kommen.

Die Kernsanierung ist alternativlos

Die SPD bzw. die jeweilige Führungsriege der letzten Jahre hat die ehemaligen Ideale und Ziele der sozialdemokratischen Idee verraten und verkauft und das seit Jahren. Gepaart mit Inkompetenz und Ignoranz der derzeitigen „Führungsriege“ bedeutet das eben 16% Zustimmung. Es ist überfällig, dass eine grundlegende Kurskorrektur vorgenommen wird. Ein Eintritt in eine Groko wäre das völlig falsche Signal und ein weiteres Abrutschen in der Wählergunst die Folge. Ein klarer Schnitt, gerade und auch im personellen Bereich steht an. Anschl. eine inhaltliche Neuausrichtung und dann klappt es auch mit dem Regieren bzw. erstmal mit dem Wähler! Zur jetzigen Situation wäre meines Erachtens eine Minderheitenregierung die richtige Lösung. Die 178 Seiten Ergebnispapier der Grokoverhandlungen sind definitiv ein einziger Offenbarungseid und nur Wasser auf die Mühlen der rechtspopulistischen, bzw. in Teilen rechtsradikalen AFD. Und diese Partei bzw. die Diskussionen darüber braucht wirklich kein Mensch.

Die sPD hat nicht alles versucht

2 gravierende Fehler sind in dem tagesschau.de Bericht. Die SPD hat nicht alles probiert. Sie hat sich noch nicht für Hartz 4 und die Agenda 2010 entschuldigt. Sie hat auch noch nicht dem Neoliberalismus abgeschworen. Wer die schwarze Null will, will einen schwachen Staat. Dann kann man auf Teufel komm raus privatisieren.
In vielen Ländern Europas schmieren die neoliberalen Sozis ab. In England nicht. Corbyn revolutionierte die Labour Party gegen den Willen der etablierten Funktionäre und den Mainstreammedien. Nur gibt es in Deutschland, so wie es derzeit aussieht, keinen Corbyn.

Kernsanierung

Bedeutet doch wohl erst mal entkernen.
Sprich alles raus aus der Hütte.
U.U. incl. dem Dach wenn die Ziegel hinüber und die Balken verrottet sind.
Und dann kann neu aufgebaut werden. ....Auf einer stabilen Basis sprich einem gescheiten Fundament so vorhanden.
Wenn das auch nichts taugt hilft nur der Komplettabriss.

Kernsanierung bedeutet nicht, ein verrottetes Dach zu behalten und darunter den großen Rest neu zu machen.

Ich denke die SPD sollte

in ihrem jetzigen chaotischen Zustand nicht in eine GroKo gehen. Besser ist derzeit die Opposition. Angst vor Neuwahlen muß sie ja nicht haben. Die Merkel geht in eine Minderheitsregierung, bei Neuwahlen ist sie Geschichte.

Corbyn

"...Auch in anderen europäischen Ländern wie Frankreich, den Niederlanden oder Großbritannien, hat die Sozialdemokratie mit zum Teil erdrutschartigen Verlusten zu kämpfen. ..."

Für Frankreich und die Niederlande wie auch andere europäische Länder stimmt das. Jedoch nicht mehr für Großbritannien. Seitdem der Sozialist Corbyn die Labour-Partei führt, ist sie im Aufschwung begriffen. Vor allem, weil Corbyn eine neue Politik des wirklich sozialdemokratischen Denkens verfolgt. Man muss nicht mehr sagen, um den deutschen SPDlern ein Muster an die Hand zu geben, wie Erfolge wieder möglich werden.

Das Problem der SPD lässt

Das Problem der SPD lässt sich wohl am besten mit einem (gefakten) Werbespruch der SPD aus dem Wahlkampf beschreiben:

"Die SPD versucht euch seit 150 Jahren aus der Armut zu holen.
Diesmal klappt es.
Ganz bestimmt!
Bei mir (Martin Schulz) hat es schon geklappt!"

Das bringt es auf den Punkt.
Wenn die SPD in den 150 erfolgreich gewesen wäre, bräuchte sie keiner mehr.
Und wenn sie in den 150 Jahren nicht erfolgreich war (ausser für Martin Schulz), braucht sie erst recht niemand mehr.

eine straight linke politik...

...mit themen wie:

-einbindung aller arbeitenden in die gesetzliche rentenversicherung und erhöhung des
arbeitgeberanteils um 40%.
-bekämfung von steuerhinterziehung durch verhängung abschreckender strafen
-einführung einer vermögens- und erbschaftssteuer und anhebung des spitzensteuersatzes
-abschaffung der mehrwertssteuer für alle produkte unter €100
-abschaffung von hartz iv und neuregelung
-erhöhung des mindestlohns um €2,50/h
und weniger diskussionen über mehr geld für europa und familiennachzug denn das schreckt zu viele wähler ab.

so kommt man wieder auf die beine.

Opposition = Bedeutungslosigkeit

Wie soll sich die SPD in der Opposition erneuern? Soll sie mit der Linken einen Wettkampf von Sozialdemokratie gegen Sozialismus machen, wobei der Sieger dann 15% erreicht? Die Wahlergebnisse zeigen, dass die soziale Komponente bei den Bürgern erstaunlicherweise keine Rolle spielt. Der richtige Wahlkampf um soziale Gerechtigkeit hat die Wähler nicht erreicht. Ich halte die Option des Politikwissenschaftlers Meyer für den einzigen Weg: Trennung von Regierung und Partei. In der Regierung kann die SPD die hervorragenden Ergebnisse aus den Koalitionsverhandlungen umsetzten, und die Partei zeigt alternative Wege. Die Jusos können dann zeigen, dass sie nicht nur gegen etwas sind, sondern auch eine konstruktive Politik machen wollen.

Spd zukunft

Die Spd hat zwischen Merkel sozialdemokratie und Linken keinen Platz mehr.
Eine Wiedervereinigung, mit den Linken, neue Leute
Aktualisiertes Programm gibt der politischen Linken wieder eine Heimat
Aktuell steht die spd für nichts mehr.

Was soll denn diese ganze Jammerei?

Wenn unsere Politiker nicht so abgehoben wären und endlich auch einmal die Meinung der "Menschen da draußen" wahrnehmen würden - dann wäre die SPD heute nicht dort, wo sie heute ist.
Seit vielen Wochen wird in nahezu allen möglichen Meinungs-Portalen darauf verwiesen, was passiert, wenn die SPD sich noch einmal auf so ein GroKo-Desaster einlässt.
Und was machen die Genossen?
Sie wissen alles besser;
verhelfen Merkel noch einmal ins Kanzleramt;
zerfleischen sich wegen Personal-Egoismus selbst - und wundern sich, wenn sie nun bei 16 Prozent landen.
Man kann nur hoffen, dass Kevin K. die Vernünftigen vom "Nein" überzeugen kann.
Nur dann hat die SPD eine reale Chance, sich wieder aufzurappeln.
Allerdings stehen eine Menge Fragezeichen dahinter, ob das mit "Batschi-Batschi" - "Auf die Fresse" - "bis es quitscht" gelingt.
Ältere Genossen werden sich noch daran erinnern, wen diese Frau schon alles zu Fall gebracht hat!

19:09 von nie wieder spd

"Den Jusos die gleiche Postengier zu unterstellen wie den Grokogefürwortern mag ja richtig sein. Das es erfahrener Leute im Hinter.... usw."
Irgendwie ist es schon pikant, wenn jemand, der sich freiwillig das Pseudonym 'nie wieder spd' gegeben hat, sich anschickt, gerade dieser SPD Ratschläge für eine Ernuerung zu erteilen. Da ist in etwa so, wie die Verhaltensratschläge, die der Wolf vor der Türe den sieben Geislein gibt ...
Eigentlich eine Empfehlung, es genau so NICHT zu mahen.

Ja, als es noch die USPD gab.

Ja, als es noch die USPD gab. Oh weia.

Kernsanierung? Erneuerung? Alles Quatsch

Als wenn das Neue was bringen würde, weil es neu ist.
Aktionismus alleine reicht nicht, es bedarf schon spezifischer Qualität.
Diese sind sozialdemokratische Inhalte.
Ein striktes Phrasenverbot bei Redeauftritten.
Öffentlich haben SPDler sich wiederholt damit gebrüstet, wie toll es ist, nichtssagend aufzutreten.
Für sozialdemokratische Inhalte, zum Beispiel für eine Bürgerversicherung, für eine Reichensteuer, Arbeitsprogramme für Langzeitarbeitslose (nicht das Wischiwaschi im Koa-vertrag) ist aber weit und breit keiner in Sicht, der es nicht nur in einer Sonntagsrede fordert, sonder der bereit ist, Koalitionsgespräche von deren Durchsetzung abhängig zu machen.
Also die Groko schon in den Sondierungen platzen lassen, wenn nicht einige der Ziele durchgesetzt werden.
Die Chance war so gut wie nie.
Stattdessen: Finanzministerposten

Sie versuchen es ja gar nicht

Die SPD versucht doch gar keinen ernsthaften Politikwechsel. Die SPD steht (wie auch die CDU) weiterhin für eine Politik des "alternativlosen" durchwuschtelns, Lobbyinteressen werden ernst realisiert, die Interessen der Bürger spielen keine große Rolle.

Ich will Verlässlichkeit und Stehvermögen

Nun gackern hier wieder alle Hühner und machen Stimmung. Hoffentlich verschwindet diese Partei samt diesen utopischen Sozialisten bald wirklich in der Kiste der Geschichte. Es gab einen klaren, wenn auch knappen Auftrag für die Fortsetzung der GROKO. Die SPD hat hoch gepokert und viel mehr gewonnen, als gut für das Land ist. Und noch keine Ruhe im Hühnerhof. Verantwortungsloser geht es nicht. Das aber sehen die Bürger und das werden sie bei der nächsten Wahl, egal wann sie ist, nicht verzeihen. Wer braucht und vertraut denn so einem Gaggerhaufen in der Regierungsverantwortung??

letzte Chance....verpasst

mit der wohl zukünftigen Nachfolgerin von Herrn Schulz hat die "Genossinnen- und Genossenpartei" ihre letzte Chance verpasst.
Jede Wette wenn jetzt gewählt würde, wäre die Spd nicht mehr zweitstärkste Kraft im Bundestag!
Andererseits sind die "Jusos" mit ihren Forderungen auch soweit vom Bürger entfernt, dass auch hier ein letzte Chance verpasst festzustellen sein wird!

Die einzige Chance

Das Problem der SPD ist Merkel.
Merkel hat die CDU so weit nach links gerückt, dass sie sämtliche Positionen der SPD übernommen hat.
Die SPD hat das Problem, dass sie sich links der CDU, aber rechts der Links-Partei positionieren muss....und diese Sparte ist quasi nicht vorhanden.
Merkel hat die SPD überflüssig gemacht und dafür Platz für die AfD geschaffen.

Die CDU hat widerstandslos die langjährigen Werte der Partei aufgegeben und folgen Merkel in blindem Gehorsam.

Die einzige Chance, die die SPD noch hat, ist, die Koaltion mit der CDU zu verweigern und diese damit zu zwingen, Merkel zu stürzen.

Die Alternative wäre noch, dass die SPD bürgerlich-konservative Positionen besetzt...

die umfragewerte und parteieintritte in die spd...

...sind gestiegen, nachdem schulz versprochen hatte, in die opposition zu gehen. der absturz folgte erst, nachdem dieses versprechen gebrochen wurde. deshalb wird der gang in die opposition inklusive einer echten resozialdemokratisierung der spd nur gut tun, auch bzw. im besonderen ohne ministerposten für das alte hartz iv personal.
wenn die signale jetzt nicht gehört werden, wann dann?

nunja

das verschwinden der spd wäre ein gewinn.
keine partei hat ein personal,was ich dermaßen verachte und was in den letzten jahren,nur aus regierungsgeilheit alles über bord geworfen ,wofür sie stand.die krönung war ein schulz,schon in brüssel eine dubiose figur,hat er vor und nach der wahl ein politikmeisterstück an verlogenheit abgeliefert .

Die Meinung von Herr

Die Meinung von Herr Roselieb, mag ja seine Persönliche und durchaus Fachkompetente Meinung sein, aber...... die allermeisten Beobachter und das ist nun mal der Bürger, ja der braucht keine Politikwissenschaftler, der kann sich ganz gut seine Meinung bilden!
Auch wenn bei den meisten Bürger nur die Erfahrung von Jahrzehnte Politischem gesssssssschehen zu Grunde liegt. Nein, nein die SPD Tante ist für 8 bis 12 Jahren aus dem Rennen sein!
Traurig aber war und das nur weil die Spitze nicht nach geben will! Und die Meinung von den Jusos in den Wind geschlagen wird.
Wer den Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und SPD gelesen hat und ich habe ihn gelesen, der wie, das der Vertrag nur eine Soziale Absicht - Erklärung über der Hälfte ist!
Europa ja das ist wichtig das Volk aber auch!

Man sucht mal wieder die

Man sucht mal wieder die Ursache für die ganze Misere.
Vielleicht sollte man aufhören zu suchen und anfangen zu finden.
Die Ursache liegt nämlich schon länger, und zwar die Agenda 2010.
Solange die SPD sich dieses nicht eingesteht, den Fehler öffentlich macht und aktiv an der Beseitigung der Folgen dieser arbeitet wird sie mit jeder Wahl weiter an Prozenten verlieren.

Noch einer der den Schuss nicht gehört hat!

Kein zurück von der GroKo weil ein Vertrag ausgehandelt wurde? Wozu dann überhaupt das Versprechen über das Ergebnis abzustimmen Herr Meyer?

Mit dem immer weiter so vertreiben Sie die jungen Parteimitglieder. Die 60+ stehen zwar geschlossen hinter dem Murks der Parteiführung, aber sterben jetzt einer nach dem anderen weg.

Alles, was in der GroKo schief laufen wird bleibt an der sPD hängen.
Eine Minderheitsregierung ist der einzige Weg die eigenen Ideen vorzustellen und zu verteidigen. Ausserdem kann nur so gezeigt werden das von der CDU und der AfD überhaupt nichts Konstruktives kommt.

Liebe Genossen,

Ihr werdet für Harz 4 und Rente mit 67 bestraft, zu Recht.
Die CDU, wird auch die Rechnung noch bekommen für Merkels Migrationspolitik Die Bürger sind aufgeklärter geworden, es wird wieder Demokratie geben im Bundestag.
Ein guter Tag für Deutschland.
Gute Nacht SPD.

Nein! Die letzte Chance ist

Nein! Die letzte Chance ist den Mund zu halten, sich zu ducken in den nächsten 2,3,4 ... Legislaturperioden, und hoffen das die Wähler vergessen. Nicht die Personal-Debatten, sondern eure EU- Migrations- und Globalisierungspolitik.

Erfolgsrezept

Die SPD sollte von der F.D.P. lernen:
Weg von Worthülsen. Hin zur Ehrlichkeit.
Lieber langweilig, bodenständig und durchaus auch mal etwas falsch machen, dabei aber authentisch bleiben.
Nicht sich für Migranten und den Rest der Welt einsetzen, sondern für das eigene Volk.
Nicht mehr ideologisch handeln ("one world", Internationale), sondern pragmatisch und konsequent Einsatz für den Mittelstand.
Haltet die Bürger nicht für dumm und denkt nicht ihr könnt sie in eurem Sinn manipulieren und steuern.
Demokratie und Meinugsfreiheit zulassen statt empört aufzuheulen, wenn etwas ungewöhnliches gesagt wird.

Die SPD muss sich aber sputen. Genau das ist neuerdings das Erfolgsrezept von der gewandelten F.D.P. (und der AfD schon immer).

Frau Stalinski,

sie liegen leider komplett daneben:

"Die SPD kassiert die Quittung für die vielen Volten und das Chaos der vergangenen Tage, Wochen und Monate."

die SPD kassiert die quittung für Nahles! die SPD sollte so schnell wie möglich Nahles den rückzug nahelegen sie hat genügend andere weibliche mitglieder, die den job machen könnten und nicht zum "establishment" in Berlin gehören. da liegt nämlich die wurzel des übels. die menschen an der basis der SPD haben die nase gestrichen voll von den Berliner berufspolitikern.

@ 19:43 von anna_mueller

In vielen Ländern Europas schmieren die neoliberalen Sozis ab. In England nicht. Corbyn revolutionierte die Labour Party gegen den Willen der etablierten Funktionäre und den Mainstreammedien. Nur gibt es in Deutschland, so wie es derzeit aussieht, keinen Corbyn.

Ja, aber dafür gibt es eine sPD Parteiführung, die sich wie Bolle freut, dass sie das Finanzministerium in der GroKo bekommt. Obwohl dessen Spielraum durch die schwarze Null genau gar nichts ist.
Sie können mit dem Ministerium gar nichts machen, aber jeder Fehler und jede Ungerechtigkeit wird der sPD bei der nächsten Wahl auf die Füsse fallen.

Diese verblendeten "erfahrenen Arbeiter im Hintergrund" richten die Partei zu Grunde.

SPD / GROKO

Gilt es denn als sicher dass bei einer GROKO
Frau Merkel die benötigten Stimmen bekommt um weiterhin Kanzlerin zu bleiben ?

Was redet der Mann denn da für einen Unsinn?

>>"Schulz gehen zu lassen, sei aber ein Fehler gewesen, sagt Krisenmanager Roselieb. "Auch für die SPD hätte der Grundsatz gelten müssen: In der Krise wird der Kapitän nicht ausgetauscht." Im Hintergrund hätte Martin Schulz die Fäden durchaus weiter ziehen können, meint Roselieb und auch als Außenminister wäre er keine schlechte Besetzung gewesen - schließlich habe er genug EU-Erfahrung."<<

Schulz als Außenminister wäre die Legitimation einer dreifachen Lüge (keine GroKo, kein Amt unter Merkel, Zusage an Gabriel er könne sein Amt behalten) gewesen und das hätte kein seriöser Wähler gutgeheißen. Außerdem gehört Schulz nicht zu den hellsten Kerzen auf der Politikertorte das ist nun mehr als hinreichend bestätigt (die Koalitionsverhandlungspartner attestierten Schulz "große Lücken"..) d.h. Es wäre sicherlich zum ein oder anderen peinlichen Auftritt dieses Menschen als Außenminister gekommen. Zum Schluss; was nützt die "EU-Erfahrung" uns hier in Deutschland bei unseren jetzigen Problemen?

welcher Untergang?

Von welchem Untergang ist hier eigentlich die Rede? Der Verein ist noch nicht abgemeldet !
Da sind über 400.000 Menschen die sich mehr oder weniger für Politik interessieren Mitglied der SPD, die werden ihre Partei schon nicht einfach wegwerfen.
Dazu denke ich, es gab für die meisten Mitglieder Gründe warum sie in die SPD eingetreten sind und nicht in eine andere Partei.
Noch kann man doch hoffen daß die derzeitige Situation diese Sozialdemokraten aus der Lethargie, Frustration, Konsumhaltung oder Depression holt und gesunde Selbstreinigungskräfte weckt.
Ich schreibe die deutsche Sozialdemokratie als solche noch nicht ab !

Der 255 ANTI-SPD Beitrag in 12 Monaten

Ich beteilige mich seit 5 Jahren am ARD Blog und bin konservativ-links. Dies ist mein letzter Beitrag , weil ich keinen Sinn mehr darin sehe gegen die Stimmungsmache der ARD anzuschreiben.
Für jeden SPD Negativ Beitrag in der Hauptschlagzeile habe ich einen Strich gemacht. 255 zähle ich heute (übrigens alleine 7! in den letzten 4 Tagen) Es reicht jetzt. Hier wird nicht sachlich und ausgewogen begleitet sondern ausschließlich subjektiv kommentiert; meist unter dem Deckmäntelchen der Expertenbefragung.
Merkels inkompetente Patchwork Politik und ihr zögerlicher Führungstil haben zu einer Fragmentierung der deutschen Politlandschaft geführt. Keine Erneuerung sondern ein Festhalten der Macht, für die Frau Merkel auch dass Finanzresort opferte. Faktisch haben wir jetzt eine SPD Regierung unter Merkel Verwaltung.
Zum Thema wird dies nicht gemacht.

um 18:54 von Peter Plauert

>>"Wenn die Jusos mit Ihrem Boykott gegen die Regierungswilligen Erfolg haben ist das der endgültige Todesstoß einer Partei mit langen politischen Erfahrungen. Wenn Kevin Kühnert damit durchkommt steht er dann schließlich auch vor dem Nichts er kann dann in die Linke eintreten und von dort aus versuchen diesen Staat zu boykottieren. P.P."<<

Und wenn die SPD in die Koalition geht ist sie zeitversetzt erst recht weg und dann richtig. Wenn die Partei jedoch den Jusus folgt, ist das der Beginn eines notwendigen Erneuerungsprozesses der auf eine solide Basis gestellt würde. Mit solider Basis meine ich Glaubwürdigkeit. Bei dem SPD Haufen wurde zuletzt dank Schulz ja soviel gelogen dass sich die Balken biegen und man nicht weiß wo vorne und hinten ist.

Ohne abkehr der Agenda 2010

wird es weiter mit der SPD Berg abgehen. Desweitern hat die SPD keine Führungsleute die es schaffen ein Vertrauen zum Wähler aufzubauen da alle bekannten Gesichter der SPD ein Glaubwürdigkeitsproblem haben.

@ 20:00 von Sewerd

Wie soll sich die SPD in der Opposition erneuern? Soll sie mit der Linken einen Wettkampf von Sozialdemokratie gegen Sozialismus machen, wobei der Sieger dann 15% erreicht?

Vielleicht zusammen mit den Linken und Grünen Dinge durchsetzen für die es langsam mal Zeit wird.

Z. B. Bürgerversicherung oder eine Rente, die diesen Namen wirklich verdient (die ist eine Schande für eines der reichsten Länder der Welt)

Es gibt bestimmt auch Unionspolitiker im Bundestag, die den akuellen GroKokurs langsam satt haben.

20:21 von Ausgemerkelt 2.0

"Ihr werdet für Harz 4 und Rente mit 67 bestraft, zu Recht."
Das sehe ich genauso.
"Die CDU, wird auch die Rechnung noch bekommen für Merkels Migrationspolitik Die Bürger sind aufgeklärter geworden,"
Hier sehe ich einen deutlichen Widerspruch.
Entweder Bürger bestrafen die CDU für Merkels Migrationspolitik oder die Bürger sind 'aufgeklärter'. Merkels Migrationspolitik ist zutiefst human, weltoffen und stellt sich den - zum großen Teil selbst mitverschuldeten - Problemen.
Bürger, die 'die CDU für Merkels Migrationspolitik abstrafen' wollen sind genau das Gegenteil von 'aufgeklärt', nämlich ängstlich, entstirnig und rückwärtsgewandt.
"es wird wieder Demokratie geben im Bundestag.
Ein guter Tag für Deutschland."
Gerade das dann eben nicht!

Zwei Seelen in einer Brust

müsste Andrea Nahles in den geplanten Zielen glaubwürdig repräsentieren, wenn sie
neben dem Fraktionsvorsitz auch den Parteivorsitz übernimmt. Im Fraktionsvorsitz
ist es ihre Aufgabe, die Grokokompromisse in praktischer Politik mit ihrer Partei
durchzusetzen, als Parteivorsitzende soll es ihre Aufgabe sein, die Grokokompromisse
durch bessere SPD Programmpunkte wieder in Frage zu stellen. Dass durch einen
solchen Wendemanövermarathon wieder Glaubwürdigkeit beim Wähler und
Geschlossenheit in der Partei entstehen kann, glaube ich nicht. Die Spd wird in den
nächsten Monaten auf Eines von Zweien verzichten müssen, entweder auf die Realisierung
der Grokokompromisse oder auf die Parteierneuerung. Wenn sich die Partei
für die das Ziel Grokokompromise entscheidet, muss sie sich mit ganzem Herzen für die dort vorhandenen sozialdemokratischen Inhalte einsetzen, um bestmögliche Anerkennung erreichen zu können.

20:47 von silverbeard

"Wie soll sich die SPD in der Opposition erneuern? ... Vielleicht zusammen mit den Linken und Grünen Dinge durchsetzen für die es langsam mal Zeit wird."
In der Opposition?
Das sollten Sie mir vielleicht ein wenig erklären.

So lange die Lobbyisten

So lange die Lobbyisten unsere Politiker beeinflussen bis zum geht nicht mehr und die Politiker das eigene Denken abgeschafft haben, werden SPD und CDU weiter den Bach runter gehen.

20:46 von happyhunter

"Ohne abkehr der Agenda 2010 wird es weiter mit der SPD Berg abgehen. Desweitern hat die SPD keine Führungsleute die es schaffen ein Vertrauen zum Wähler aufzubauen da alle bekannten Gesichter der SPD ein Glaubwürdigkeitsproblem haben."
Genau! Volle Zustimmung.

@Lausejunge

Ich habe damals rot-grün gewählt, weil ich eine sozialer, ökologischere und pazifistischere Ausrichtung unseres Landes wollte. Bekommen habe ich eine neoliberale Wirtschafts- und Sozialpolitik und Auslandseinsätze der Bundeswehr. Ich war, gelinde gesagt, mild enttäuscht. Da bin ich auch nicht der Einzige. Die SPD hat ihre Kerninhalte verraten und diesen Kurs nie revidiert, deshalb geht sie langsam zugrunde. Es ist ja auch bezeichnend, wie gut die Genossen mit den Schwarzen können. Da wähle ich lieber eine wirklich linke Partei.

Liebe SPD,

leider wurde immer noch keiner der knapp 2 Millionen Bestands - Erwerbsminderungsrentner im Koalitionsvertrag mit menschenwürdiger Behandlung belohnt.
[Quelle: DRV: https://statistik-rente.de/drv/]
Ist schon einmal gefragt worden welcher Einfluß außer Stimmzettelprotest diesen Menschen und Ihrem weiteren Umfeld möglich sind ? Dies ist jedenfalls die Ureigenste Klientel der SPD.
Schade, das es seit 2005 keine Vereinbahrung vom Entwurf bis in den Koalitionsvertrag geschafft hat.
So werden die meisten und Ihre Angehörigen den Stimmzettel zur Notwehr gegen diese Agenda 2010 Fortsetzung einsetzen. Jeder hat diesen Umstand als Hauptfehler identifiziert. Keiner hat etwas dagegen getan. ( Siehe durchschnittliches Einkommen ) So freut sich die AFD.

"Wie soll sich die SPD in der Opposition erneuern?"

Nun, das hat Herr Lindner mit seiner FDP auch geschafft.
Wir erinnern uns, diese Partei war bei der Bundestagswahl 2013 komplett am Boden - fast 10% gegenüber 2009 verloren, und mit 4.8% den Einzug in den Bundestag verpaßt.

Herr Lindner hat die Partei wieder aus diesem Tief herausgeführt. Ob allerdings eine Frau Nahles in der Lage wäre selbiges für die SPD zu erreichen, da habe ich persönlich meine Zweifel.

20:59 von Maenzi

"So lange die Lobbyisten unsere Politiker beeinflussen bis zum geht nicht mehr und die Politiker das eigene Denken abgeschafft haben, werden SPD und CDU weiter den Bach runter gehen."
Richtig!
Siehe aktuell Empfehlung der 'Expertenkommission': Die Diesel-Suppe sollen die Steuerzahler auslöffeln.

"Ohne abkehr der Agenda 2010

"Ohne abkehr der Agenda 2010 wird es weiter mit der SPD Berg abgehen."
Ach, das ist Unsinn und schon über 10 Jahre her. Am meisten hat doch die Union und Frau Merkel in ihren 12 Jahren als Kanzlerin von der Agenda 2010 profitiert.
Der Absturz der SPD hängt nur mit Schulz und dem ständigen Klammern der SPD-Spitze an die Union zusammen.

zu: 19:37 von thomas_n

Sie haben den wunden Punkt in der derzeitigen ö-r Berichterstattung getroffen. Die Tagesschau nimmt einen "Experten" und drängt unreflektiert auf große Koalition. Wenn das keine Hofberichterstattung ist ...

CDU ist chaotischer

Ich bin kein Freund der SPD, aber ein wacher Blick sieht, das die CDU chaotischer ist: Dort bleibt der Club hinter der Chaotin Merkel, die je nach Windrichtung ihren Sessel dreht, aber nix Wesentliches angeht. Dagegen ist Gabriel die Konstanz in Person.
Die drei Experten widersprechen sich ja auch mehr, als das die Genossen sich untereinander antun.
Bei allen Parteien im Bundestag ist das Problem das Gleiche: Rezepte für die Vergangenheit, aber keine für Gegenwart und Zukunft: 4.0, EU, USA, Perspektive nach den Autos, Migrtaion - keine hat Perspektiven oder gar Visionen, von Frieden ganz zu schweigen. Nur vdL will wieder Kampftruppen ausschicken. Man muss sich nur die Bilder aus Aleppo und Mossul angucken, um zu ahnen, was das für die deutschen Städte heißen würde. Wir haben haben keinen Ozean zwischen uns und den bösen Jungs. Und übrigens: das SPD-Bashing ist nicht nur widerlich, es ist auch langweilig.

Krise der SPD: Kernsanierung als letzte Chance

Wofür soll die SPD teuer saniert werden?
Braucht diese Partei irgendjemand in Deutschland?
Macht es nicht Sinn die Partei gegen die Wand zu fahren wie es Nahles, Maas und Stegner täglich tun?
Leider hat die SPD noch großen Einfluss in der Medienlandschaft in Deutschland!
Sie ist zurzeit auch viel stärker in Verantwortung als es die Prozentzahl der Wählerstimmen hergibt. Mit 16 %
stellt die SPD den
Bundespräsidenten

den/ die zukünftige/n:
Finanzminister/in
Außenminister/in
Justizminister/in
Familienminister/in
Arbeitsminister/in
Umweltminister/in
dazu den Vizekanzler.

Außerdem ist die SPD noch in vielen Landesregierungen beteiligt bzw. stellt den Ministerpräsidenten.
Bei einer Akzeptanz in der Bevölkerung von gerade noch mal 16%.
Nein, es muss für diese Partei und das ist dringlich weiter abwärts gehen und mit Nahles naht das Ende.
Bätschi

@Weltbürger2015

"Merkels Migrationspolitik ist zutiefst human, weltoffen und stellt sich den - zum großen Teil selbst mitverschuldeten - Problemen."

"Merkels Migrationspolitik ist zutiefst human"
Ist sie nicht. Sie verleitet die Menschen zur Flucht vor Armut, diese setzen dabei ihr Leben aufs Spiel. Das Resultat sind die Toten im Mittelmeer. Human ist das sicherlich nicht.

"weltoffen"
Weltoffenheit als Umschreibung für den Import von Intoleranz zu verwenden hat schon etwas zynisches.

"zum großen Teil selbst mitverschuldeten"
Inwiefern selbstverschuldet?

21:15 von pkeszler

""Ohne abkehr der Agenda 2010 wird es weiter mit der SPD Berg abgehen."
Ach, das ist Unsinn und schon über 10 Jahre her. Am meisten hat doch die Union und Frau Merkel in ihren 12 Jahren als Kanzlerin von der Agenda 2010 profitiert.
Der Absturz der SPD hängt nur mit Schulz und dem ständigen Klammern der SPD-Spitze an die Union zusammen."
Da widersprechen Sie sich aber selbst:
1. ist die SPD schon seit über 10 Jahren auf Talfahrt.
Und 2. genau deshalb, weil Merkel von der Agenda 2010 profitiert hat. Die SPD hingegen wurde abgstraft.

"Demokratie-Unfähigkeit"

""Gabriel ist jederzeit für Querschläge, Illoyalität und emotionale Ausbrüche gut. Er ist eine 'loose Cannon', eine losgerissene Kanone, die jederzeit unkontrolliert über Deck rollen und Unheil anrichten kann. Das wäre eine schwere Hypothek für die neue SPD-Führung", schreibt Spreng."

Eine Organisation, die es nicht schafft, mit "Abweichlern" zu kommunizieren und sich demokratisch zu einigen, ist führungslos! Da "hilft" jetzt nur noch
eine autoritäre Nahles - aber um welchen Preis?

21:28 von MelkMichel

""Merkels Migrationspolitik ist zutiefst human"
Ist sie nicht. Sie verleitet die Menschen zur Flucht vor Armut, diese setzen dabei ihr Leben aufs Spiel. Das Resultat sind die Toten im Mittelmeer. Human ist das sicherlich nicht."
Flucht vor Armut (Hunger, Krieg, Folter ...): Würden Sie da nicht fliehen? Da braucht es kein 'Verleiten' mehr.
""weltoffen"
Weltoffenheit als Umschreibung für den Import von Intoleranz zu verwenden hat schon etwas zynisches."
Das habe ich nicht gesagt, das ist Ihre Interpretation und genau das 'hat schon etwas zynisches'.
""zum großen Teil selbst mitverschuldeten"
Inwiefern selbstverschuldet?"
Nur kurz: Krieg im Irak! Rohstoffausbeutung! Müllexporte" etc. etc.

Champagner-Laune

Wow..., ich fasset nich...
Dann kann ich vielleicht doch noch die Champagner-Flasche, die ich seit 2008 in meinem Kühlschrank eingelagert habe, köpfen. Nicht mehr lange... nur noch 1%, dann ist es soweit!

von thomas_n

Ihre Beobachtung deckt sich mit der meinigen: ARD-Online berichtet nicht neutral. Und ich frage mich, wer kontrolliert eigentlich den öffentlichen Rundfunk?

Kernsanierung

Geehrte Frau Stalinsky,
Kernsanierung klingt erst einmal gut und ihre Analyse ist im Kern auch nicht schlecht aber die augenblickliche Sanierung saniert nicht den Kern sondern zerstört sofort die ganze SPD.
Frau Nahles zum Beispiel ist alles andere als emotional und ünerzeugend, sondern Sie ist einfach nur laut, so wie man Sie kennt.
Herr Scholz hätte schon seit dem Debakel in seiner Stadt Hamburg von der politischen Bildfläsche verschwinden müssen und daraus seine Konsequenzen ziehen.
Herr Stegner ist durch ein Manktum an Sympathie ein Klotz am Bein der SPD.
Herr Oppermann ist oder war auch nicht unbedingt überzeugend in seinen Aussagen und schien mir eher immer eine Art Mitläufer und selten durchsetzungsfähig.
Herr Gabriel war in seiner auslaufenden Funktion als Aussenminister zwar nicht schlecht, doch weiss man dass er gelegentlich auch kann als Mensch entgleisen.
Nun sagen Sie mir was oder wer bleibt vom Kern und könnte nicht gerade dieser neue Schulz den neuen Kern der SPD bilden.

"Die SPD weiß nicht, wohin sie will"

würde es nicht nur heißen, das heißt es jetzt schon und ist m.E. das große Problem. Und das hat die SPD sich Lehrbuchartig selbst eingebrockt mit den Kehrtwenden zwischen Wahlabend und heute.

Die Umfragewerte werden sich vermutlich auch nicht großartig bessern, solange die "neuen Köpfe" nicht kommen. Den "alten Köpfen" glaubt doch kein Mensch mehr irgendetwas und ein "weiter so" will zumindest unter den SPD-Wählern keiner mehr hören.

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