Kommentare

Wunschtraum - kostenloser Nahverkehr

Wer heute in den Regionalzügen im Ruhrgebiet reist, der wird sich meistens wie in einer Sardinendose fühlen - überfüllt schon jetzt. Wenn diese Art "Frischfleisch-Transport" kostenlos werden würde, dann kollabiert die Bahn völlig. Da würde ja die Gefahr bestehen, dass noch mehr Personen vom Pkw auf die Bahn umsteigen. Wo sollen denn dann all die benötigten Waggons her, um die Leute menschenwürdig zu transportieren? Das ist ja heute schon oftmals nicht möglich!
Hier trifft jetzt Wunsch auf Wirklichkeit! Wann wachen die Politiker auf und sehen, was wirklich in Deutschland los ist?

jetzt wird wieder überzogen ...

... und Forderungen nach Platzreservierung, wohl noch WLAN usw. gestellt.

Dabei geht es hierbei doch nur um Abwehr der Übel einer Massenmenschhaltung.

Großstädte, also Massenmenschhaltung, brauchen tatsächlich andere Regeln als normale Wohngebiete, wo die Mehrheit der Bürger leben.

Da müssen auch Regeln her, die Autos und LKW ganz verbieten dürfen -

und zum Ausgleich dann kostenloser Nahverkehr und evtl. auch kostenloser Gütertransport.

Aber nur an den paar Dutzend Flecken in Deutschland, wo sich eine Masse Menschen auf engem Raum ballen und für deren Überleben gesorgt werden muss.
Da werden dann auch die Kosten überschaubar bleiben.

"..Forderung nach kostenlosem Nahverkehr "

gegen einen "kostenlosen" Nahverkehr ist ja im Prinzip nichts einzuwenden - dann müssen eben die Steuern für dergleichen Rauf - was ist mit dem platten Land, wo der Bürger aufs Auto angewiesen ist, den kann man nicht gleichermaßen mit belasten. Da fängt es an kompliziert zu werden.
Abgesehen davon, muss ein ÖPNV sich wandeln, um die gesteckten Ziele zu erreichen. Ob das Mehrkosten bedeutet wäre zu erkunden (vermutlich wird er dadurch nicht billiger werden). Das allerdings müsste er so wie so. Zeit würde es.
Ob die Versuche allerdings Aufklärung bringen und den politischen Streit ums Geld beilegen - (ver-) zweifeln darf man. Vermutlich sind und bleiben Versuche dieser Art ähnlich sinnvoll, wie jene mit dem Bürgergeld oder Grundeinkommen. Erst wenn so etwas Breite gewinnt und umliegende Strukturen beeinflusst, erfahren wir mehr.

Warum nicht einfach günstiger statt kostenlos?

Die vermehrte Nutzung des ÖPNV gerade in den von Feinstaub und Stickstoff besonders betroffenen Großstädten wäre sicherlich sinnvoll. Wenn ich mir als Beispiel nur Nürnberg ansehe, wo im Berufsverkehr soviele Autofahrer unnötig im Stau stehen. Aber dort ist das Problem der extrem teure und unflexible ÖPNV.
Solange die Fahrt mit dem Auto nicht teurer, sondern gar günstiger ist als mit S- und U-Bahn, besteht kein Anreiz, umzusteigen.
Warum also nicht flächendeckend den ÖPNV so weit bezuschussen, dass es sich finanziell für jeden lohnt, darüber nachzudenken? - Es muss doch nicht kostenlos sein...
Stattdessen so eine Nullnummer wie einen kostenlosen ÖPNV in Herrenberg, darüber kann man nur den Kopf schütteln.
Bleibt nur zu hoffen, dass sich die EU nicht damit an der Nase herumführen lässt, sondern durchgreift.

Kostenloser Nahverkehr ....

.... nicht überall sondern nur in den Innenräumen von Großstädten wie Hamburg, Frankfurt oder München. In München etwa die blaue Kernzone. Aller ÖPNV, der da rein oder raus fährt, ist dann diese Streckenteile kostenlos, auch die Bahn, die Zeitkarten, usw. weil der Preis nur bis zur kostenlosen Zone berechnet wird. So jedenfalls ist es anderswo wie in Sydney oder Melbourne (AUS).

Kritik an Forderung nach kostenlosem Nahverkehr

Wer soll das bezahlen,so wird gefragt ?
Einige belgische und niederländische Städte machen es vor:Nulltarif im Stadtgebiet,finanziert mit höheren Parkgebühren und der Gewerbesteuer.

Das wäre ein Schritt hin zu einer Verkehrswende.Dazu würde auch gehören,daß die Bahn AG ihren Nahverkehr ausbaut,genügen würde schon eine Rücknahme der Streckenstillegungen der letzten Jahrzehnte.

Kostenloser Nahverkehr ist die einzige Lösung,

schade, daß selbst die Grünen in scheinbar religiöser Verzückung eher Methoden propagieren, die mit Zwang eine Verhaltensänderung erzeugen soll.
Wer einen gut ausgebauten Nahverkehr hat, muss nicht mit dem Diesel im Kurzstreckenbetrieb durch die Stadt, der gesellschaftliche Gewinn wäre bei einer ernsthaften Prüfung vielleicht enorm.
Viele können aber nur klein-klein......
Kostenloser Nahverkehr bedeutet eben auch Ausbau ökonomischer und ökologischer Möglichkeiten, ob die Gesellschaft den Individualverkehr oder zentrale Projekte bezahlt, ist gleich teuer, mag sein....
Die nichtmonetären Gewinne könnten aber riesig sein!

Kostenfreiheit gibt es nicht

"ein kostenfreier Öffentlicher Nahverkehr wäre gerade für Hamburg toll".

Allein Hamburg könnte für das Geld jedes Jahr eine neue Elbphilharmonie bauen.
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Wer kann da nun nicht rechnen?
Es ist doch klar, dass es keinen kostenfreien Nahverkehr gibt. Er kostet Milliarden.
Der Steuerzahler soll es dann finanzieren?
Sprach man nicht noch eben von einer Entlastung der Bürger?
Entlastet wären nur alle Sozialleistungsbezieher und Nicht-Erwerbstätige. Die Arbeiter würden die Zeche dann allein schultern müssen.

Tolle Zukunfsentwicklung der Finanzen für unsere jungen Nachwüchsler in diesem Land.
Phlegmatisch, unausgegoren, sozialistisch und kassenleerend, verschuldend und innovationslos, wirtschaftsschädigend und wettbewerbsarm: Diese Worte fallen mir zu diesem Thema ein.

Ich nutze keinen ÖVP

Trotzdem subventioniere ich den durch meine Steuergelder. Bekomme ich eine faire Gegenleistung? Nein. Für die Straße vor meinem Haus zahle ich für die Erneuerung 40.000 € inkl. Neuer Kanalisation. Warum? Bereits als ich neu baute musste ich die Straße mitbezahlen und für drei Fahrzeuge zahle ich Kfz Steuer. Warum sollte also Bus und Bahn gesponsert werden? Sehe ich nicht ein.

Alberner Kram

Wer das bezahlen soll? Natürlich nicht die Politiker, sondern der dumme Steuerzahler. Es lässt sich leicht etwas vorschlagen, wenn man es nicht aus eigener Tasche zahlen muss, denn Politiker haben schließlich keine eigene Geldbörse!

Laute Töne aus Hamburg

Da ist wohl der neue Finanzminister mit seinem Drang zur "Führung" zu hören.
Soll doch die Elbphilharmonie verkauft werden, wo sie doch angeblich schwarze Zahlen schreibt. Die Wahrheit ist: Hamburg hat viel höhere Ticketpreise als Berlin und den am schlechtesten ausgebauten und gemanagten Nahverkehr aller Großstädte.
Eine Lösung: weniger Prestigeprojekte, wie die Elbphilharmonie, mehr tun für alle Bürger.
Und wenn jetzt wieder das Lamento ums Geld losgeht: das Geld ist da, es fliesst dann nur nicht mehr in die vom Hamburger Senat preferierten Hände.
Es ist leicht durchschaubar, dass der jetzige Vorschlag der Bundesregierung nichts weiter ist, als ein taktisches Manöver, aber langfristig gesehen, wäre es die richtige Weichenstellung, bei der viele Zwischenstufen denkbar sind.
Hamburg zum Beispiel könnte, befreit von Scholz, endlich einmal anfangen, seine Verkehrsprobleme zu lösen. Das wäre doch ein prima erster Schritt.

Warum soll das

nicht zu finanzieren sein.
Die Gäste von A.Merkel bekommen auch freie Fahrt.

0 Tarif

Die Idee ist ja nett, aber abgesehen von den Kosten.
1. Wo sollen denn bitte die Fahrzeugkapazitäten herkommen

2. In Berlin rennen die frisch ausgebildeten Busfahrer ( Quereinsteiger übers Arbeitsamt )
ob der Bezahlung gleich wieder weg zu anderen Unternehmen.

3. Wir testen irgendwo in der Provinz
Der Rest Deutschlands fährt schwarz und geht in den Knast??

4. Provinz bezieht sich auf Einwohner
Testet doch einfach mal da, wo es nicht so einfach ist Berlin, München, Köln, Hamburg

Da hätte man sogar noch U-Bahnen

Gruß

Statt den Nahverkehr...

... kostenlos und damit attraktiver gemacht zu werden, sollte doch eher daran gearbeitet werden, die Alternativen unattraktiver gemacht zu werden. Denn, was nutzt jemanden auf dem Land ein kostenloses Angebot, während das Auto in der Stadt aus Bequemlichkeitsgründen den Vorzug erhält. Citymaut und noch höhere Parkgebühren in Verbindung mit Park-and-Ride Angeboten sind wohl eher die Lösung.

@kurtimwald..

"Da müssen auch Regeln her, die Autos und LKW ganz verbieten dürfen - "

geht eben nur in Großstädten..

wir Kleinstädter und die Landbevölkerung sind aufs Auto angewiesen,weil halt nicht jeder im "Home Office" arbeiten kann..

Wenn ich bedenke, das ich

Wenn ich bedenke, das ich zwischen 2 oder sogar 5 Euro fürs parken bezahle, wäre es angebracht Pendlerparkplätze im Außenbezirke der Großstädte einzurichten und im 15 Minuten Takt per ÖPNV die Fahrt in die Innenstadt gewährleiste. Das muss darf und muss nicht umsonst sein.

Kostenloser ÖPNV

Eine wirklich interessante Idee, die auf Bundesebene diskutiert wird. Für viele Menschen, die finanziell nicht auf Rosen gebettet sind, wäre das eine enorme Entlastung. Der Pferdefuß liegt jedoch in der Umsetzung: Wer trägt letztendlich die Kosten? Und wie werden die privatisierten Strecken abgerechnet? Dies sind nur 2 Aspekte!
Mein Fazit: Eine interessante Überlegung, die nicht zu Ende gedacht wurde

Kostenloser Nahverkehr

Das ist eine großartiger Vorstoß, auf den ich schon lange gewartet habe. Mit einer Umlage die sich am Einkommen orientiert, können die Umsatzausfälle kompensiert werden. Dadurch das alle dafür zahlen, haben auch alle einen starken Anreiz etwas für ihr Geld zu bekommen. Daher werden sicherlich deutlich mehr Menschen den ÖPNV nutzen. Die Kosten des ÖPNV werden gleichzeitig drastisch sinken, denn sämtliche Kosten des Ticketverkaufs bzw. -entwertung, die Fahrkartenkontrollen und die gesamten Kosten des Bargeldverkehrs entfallen vollständig.

Ein psychologischer Effekt kommt noch hinzu den man nicht unterschätzen darf und jeder der einmal eine Bahncard 100 hatte, wird das nachvollziehen können: Diese Maßnahme würde die Fahrt mit dem ÖPNV in einem erheblichen Maße unkomplizierter und damit attraktiver machen. Man steigt einfach ein und fährt wohin man will.

Aus meiner Sicht ist diese Planung ein innovativer Schritt hin zu einer modernen und zivilisierten Gesellschaft im 21. Jahrhundert.

Bei...

...geschätzten 30-50 Milliarden Euro jährlichen
Flüchtlingsausgaben in der Republik,
sollte sich die Frage nach "Wer soll das zahlen?"
nicht stellen.

Wenn die Argumentation stimmt, dass dadurch
die Gesundheit aller Menschen und auch die Umwelt
nachhaltig geschont wird, dann sind das Ausgaben
die man problemlos stemmen können müsste...
das Geld ist ja eindeutig da.

Grundsätzlich spricht ja

Grundsätzlich spricht ja nichts dagegen, die Autoindustrie an den Kosten zu beteiligen. Immerhin sind die ja selber Schuld, dass ihre Autos Dreckschleudern sind.
Allerdings beträgt die Summe aller Steuerhinterziehungen pro Jahr in der BRD 160 Milliarden Euro. Ohne die alltägliche Steuervermeidung!
Wieviele Elbphilharmonien könnten davon gebaut bzw wieviel kostenloser Nahverkehr könnte davon bezahlt werden?
Ob der Steuerzahler die Kosten direkt durch den Fahrkartenkauf finanziert oder indirekt über seine Steuern wäre auch völlig egal!
Bezahlen müssen immer die Steuerzahler!

Geht in die richtige Richtung

Das wäre wohl eine Chance die Belastungen durch den PKW- Verkehr in den Städten zu vermindern. Eine Hohe Taktfrequenz, viele Haltestellen und jederzeit kostenlos zusteigen wäre auch für viele Autofahrer attraktiv. Dann würden sich ganz nebenbei auch die Umweltbelastungen signifikant vermindern und - noch wichtiger - die Sicherheit auf den Straßen würde zunehmen.

Zukunftstraum

Eine Idee über die man mal nachdenken sollte.
Es wäre wünschenswert, wenn der öffentliche Verkehr zunehmen und der Individualverkehr abnehme würde. Aber umsonst ist keiner von beiden und kann es auch nicht werden. Jeder Verkehr erzeugt Emissionen und verbraucht Energie, das muss immer was kosten.

Man muss es nicht gänzlich kostenlos machen..

jeder Einwohner der stadt bekommt eine Jahreskarte ,die darf auch etwas kosten,wer als Besucher kommt der kann weiterhin den Fahrpreis bezahlen.

Die Kosten müssten so berechnet sein das die Stadt diese auch tragen kann.
Wenn zb eine Jahreskarte 120€ kostet dann ist diese immer noch wesentlich billiger als ein Auto.

Grundsätzlich sollten Menschen Kinder,Rentner,und Menschen mit wenig Einkommen Kostenlos unterwegs sein.

Kostenloser Nahverkehr

ja gern. Das gekoppelt mit ausreichende großen P&R - Parkplätzen könnte viele Städte vor einem Verkehrskollaps bewahren.

Wäre ein Frage des politischen Willens...

natürlich müsste entsprechende Bahn- und Bustechnik angeschafft sowie Fahrer ausgebildet werden. Das ganze macht auch nur Sinn wenn kurze Wartezeiten ermöglicht werden ansonsten bleibt für viele der PKW die erste Wahl.

Idee gut, Umsetzung hängt an Detailfragen

Die Idee ist sehr gut. Die Umsetzung und vor allem die Erreichung des Ziels (saubere Luft) hängt jedoch an vielen anderen Dingen:
- Verkehrsvermeidung sollte das oberste Gebot sein. Wieder mehr dezentrale Versorgung mit Ämtern, Läden, ...
- Richtige Anreize. Wer nur diejenigen ködert, die bereits mit dem Rad fahren oder zu Fuß gehen, erreicht nichts. Vor allem das Angebot, die Geschwindigkeit und die Zuverlässigkeit müssen besser werden.
- Vermeidung unnötiger Kosten: Ökosteuer, Stromsteuer und EEG-Umlage sowie die Schienenmaut fällt auch für das kleinste Regionalangebot an, obwohl die Verkehrsmittel am umweltfreundlichsten sind. Für rückgespeisten Strom sind oft sogar zweimal EEG und Stromsteuer fällig - ein Unding, wenn man bedenkt, dass im Auto keine Maut und keine Doppelbesteuerung anstehen.
- Das alles kostet natürlich viel Geld. Bei der Instandhaltung und den Folgekosten von Luftverschmutzung, Unfällen, ... steckt aber ein erheblich höheres Sparpotential.

ja, iss klar...

ähnlich wie bei den Griechenlandhilfen, reichen derart reine Absichtbekundungen aus,um die EU zu beschwichtigen . Und darum gehts ,um nicht mehr und nicht weniger. Auf jeden Fall wird es keinerlei kostenlosen, öffentlichen Nahverkehr geben !

Wer bezahlt es denn jetzt?

Mit dem Argument "Das lässt sich nicht bezahlen" könnte man den Staat gleich ganz abschaffen. Ebenso gut könnte man fragen, warum nicht jeder Schüler seinen Lehrer direkt bezahlen soll... Es ist doch völlig klar, dass die Kosten statt wie jetzt zu einem ansehnlichen Teil von den Nutzern stärker vom Steuerzahler übernommen würden. Im Klartext: Wer umweltverträglich Bahn fährt, zahlt weniger als vorher, wer Auto fährt, zahlt unterm Strich mehr. Damit kann ich leben.

Einsparungen erwähnen

Bei der Kritik "Wer soll's bezahlen" wird regelmäßig nicht das hohe Einsparpotenzial bedacht.
Darunter die in schon existierenden Versuchsstädten belegten Einsparungen bei:
- Kontrolleuren;
- Fahrbahnunterhaltung durch weniger Individualverkehr (nicht zu unterschätzen!);
- Unfallfolgekosten;
- Krankheitsfolgekosten durch weniger Umweltgifte.

Ich hoffe allerdings, dass es nicht wie bei der Inklusion läuft, wo auf der einen Seite (Sonderpädagogik) gespart, aber der anderen Seite (Regelschulen) das so Gesparte nicht zugute kam.

Die Taktung muss dementsprechend natürlich entsprechend steigen, neue Strecken müssen ausgebaut werden (zwischen Frankfurt und Mainz passen keine zusätzlichen Züge mehr auf die vorhandenen Schienen) und P+R muss - ebenso kostenfrei - ausreichend zur Verfügung stehen.

@ kurtimwald um 11:04 Uhr

"Da werden dann auch die Kosten überschaubar bleiben."
Der Begriff kostenlos, also ohne Kosten ist falsch. Würde jeder Steuerpflichtige z.B. 30 EURO/Monat zweckgebunden bezahlen und als Gegenleistung frei fahren können, wären auch die Kosten überschaubar.
Touristen leisten über Fremdenzimmer und die Enkelin die ihre Oma besucht könnte übersehen werden das diese Personen zahlenmäßig zu vernachlässigen sind.
Es würden nur Streckenverzeichnisse benötigt (bei Takten bis 15 Minuten) und sämtliche Fahrkartenautomaten (Angabe aus den 1990er Jahren um die 7000 DM/Stk) würden als Kostenfaktor entfallen.
Krankheiten und Todesfälle würden zurück gehen / entfallen - was ja auch positiv zu Buche schlägt.
Natürlich wäre das in Großstädten eher und einfacher umsetzbar als in ländlichen Gebieten.
Ein "Anfangen" wäre schon sinnvoller als nur das übliche "weiter so".
Für Hamburg hatten die GRAUEN das in den 1990er Jahren u.a.als Konzept vorgestellt - was ja aus Sicht der Altparteien nun gar nicht.

Seufz.....

....die Merkel Partei macht einen auf Gemeinwohl und alle rennen aufgeregt umeinander.

Ausser sauberer Luft bringt das nichts.
Sondern kostet.

Vor allem wuerde ich als Buerger einer Stadt nicht einsehen wollen, das ALLE kostenlos fahren.

Eine Staffelung von Preisen koennte Sinn machen.

Aber wenn man etwas in der Richtung partout will, warum dann nicht so :

Leute ohne PKW, die in der entsprechenden Stadt wohnen, bekommen das Ticket kostenlos.
Da Steuerzahler... und keine Schmutzfinken.

Leute aus der Stadt, die Partout ein Auto haben/damit in der Stadt fahren wollen, zahlen Maut fuer das Befahren der Stadt - da Schmutzfinken.

Leute von Ausserhalb zahlen eine Maut, wenn sie mit dem Auto herein wollen.
Und normale Tarife, wenn mit oeffentlichen Verkehrsmitteln.
Da Schmutzfinken/keine Steuerzahler.

Damit haelt man die Stadt sauber, sorgt fuer eine bessere Auslastung vorhandener oeffentlicher Verkehrsmittel und hat trotzdem noch genug Einnahmen, um die das alles zu bezahlen.

kostenloser ÖPNV

Ich verstehe nun nicht, warum das gleich als unmöglich dargestellt wird, anstatt auf den Zug aufzuspringen, der von der Bundesregierung natürlich nur eine Nebelkerze ist. Es gibt Städte, bei denen der ÖPNV kostenlos ist und gut funktioniert. So in Tallinn (Estland), Dünkirchen (Frankreich) und leicht eingeschränkt in Templin (Brandenburg) sowie Melbourne (Australien).
Es gibt Kosten für den ÖPNV auf der einen Seite, aber auch weitere positivie Aspekte neben der geringeren Luftbelastung, nämlich weniger Reparaturen am Asphalt, weniger Unfälle und Verkehrstote etc.

Weil die Politik in den letzten Jahren

an dem Punkt "ökologische Umgestaltung" des Verkehrs nichts Unternommen hat, und nun durch die EU unter Zugzwang steht ist guter Rat teuer.
Natürlich hätten schon vor einigen Jahren, Anreize durch einen günstigen ÖPNV-Tarif geschaffen werden können einen Individualverkehr auf einen Ökologikscherern ÖPNV umzustellen, der die Lebensqualität in den Großstädten wieder lebenswert gemacht hätte.
Jetzt bleibt der Politik durch ihre eigenen Versäumnisse wohl nichts weiter übrig als von "günstig" zu "kostenlos" zu wechseln. Und das obwohl viele Verkehrsgesellschaften am Limit ihrer Beförderungsfähigkeit zu den Stoßzeiten angelangt sind.
Es bleibt offen wie dieser Wandel nun Finanziert werden soll. Es werden mehr Busse, Bahnen und Personal benötigt die den zu erwartenden Ansturm Bewältigen sollen.
Hier kommt besonders die Planlosigkeit der Politik zu tage.

Zum Wohle des Volkes

Kostenloser Nahverkehr in den Ballungsgebieten wäre doch eine echte Maßnahme zum Wohle des Volkes, oder nicht? Mich reuen eher die hohen Ausgaben, um "unsere Freiheit am Hindukusch zu verteidigen" oder ähnlicher Kautabak.

Ein toller Vergleich:

"Allein Hamburg könnte für das Geld jedes Jahr eine neue Elbphilharmonie bauen."
Dann würde das Geld aber wenigstens bei den Bürgerinnen und Bürgern ankommen!

Wer soll das bezahlen?

Ich dachte immer, Deutschland ginge es gut... Und wir sehen ja, daß für andere Projekte von einem Tag zum anderen Milliarden an Euro in zweistelliger Höhe locker gemacht werden. Insofern irritiert mich die Kostenfrage nun schon ein wenig. Zumal diese Frage noch vor einem möglichen Konzept auf den Tisch kommt. Aber was erwartet man auch von den deutschen politischen Verwaltern, für die das Zerreden von Vorschlägen einfacher ist, als das Erarbeiten von Zukunftskonzepte für unser Land.

wenn man nahverkehr zum nulltarif haben will...

kann man das auch verwirklichen. ich selbst denke, es ist an der zeit.

und es ist vor allem die richtige politik, weil dann nicht mit zwangsmassnahmen, sondern mit anreizen operiert wird. das ist grundsaetzlich besser!

und wo wir schon darueber sprechen: solange ein flug frankfurt berlin noch billiger ist, als die gleiche strecke mit der bahn, gibt es keine gruene mobilitaet.

hier sollte die bahn gefaelligst zurueckschalten und wieder vernuenftige preise einfuehren. da ist sowieso viel zu viel firlefanz dabei, wie z.B. begruessungsdurchsagen bei jeder haltestelle, am besten noch in mehreren sprachen. abspecken!

hallo?

Na das ist doch mal ein Grund über neue Antriebstechnik nachzudenken. In den USA gibt es sogar Schwebebahnen, die Strom produzieren. Sowas wär doch prima.

Im Grunde gibt es auch Fundraisingmodelle für sowas. Mit Müllsammeln könnte man auch Geld verdienen. Wenn der Livefeed stimmt.

Besseres Angebot!

Wie die überfüllten Züge zeigen: Das Interesse an öffentlichem Nahverkehr ist groß, auch wenn er etwas kostet. Die Kommunen müssen erstmal diese Tatsache erkennen und den Nahverkehr nicht als teure Almosen ansehen. Ein besseres Angebot wird noch mehr Fahrgäste anziehen und damit die Zahl der Autos reduzieren. In manchen Verkehrsbetrieben scheint genau dieses - mehr Fahrgäste durch besseres Angebot - der Alptraum schlechthin zu sein.
Andererseits: Ich erlebe gerade in Hessen, dass der kostenlose Nahverkehr tatsächlich manche Leute animiert, das Auto stehen zu lassen. Dort zahlt das Land nämlich gerade allen Beschäftigten das Nahverkehrsticket.

Das ist doch offensichtlich eine Notlösung

in letzter Minute, weil die Regierung alle EU-Termine hat verstreichen lassen, typisch, nicht zum ersten Mal. Die Gülleverordnung kam auch in letzter Minute und löst kein Problem :Gülle-Monitoring !!!
Und dann als Test, nicht in Stuttgart oder München. Erst hat man das Diesel-Problem zu Gunsten der Industrie ignoriert, mit Todesfolge für eine unbekannte Zahl von Bürgern. Nun salbadert man mit einigen Milliönchen am Problem, und der Verursacher, die Autoindustrie, muss nicht einmal alles zahlen. Die Bürger merken wohl gerade, dass da einiges schief läuft in Berlin, zu spät.

Nahverkehrverbund

Wie soll das gehen wenn unsere Stadt einem Nahverkehrsverbund angehört, fahre ich dann in Bonn umsonst los und von Köln aus muß ich bezahlen ?
Andererseits wäre es mal ganz gut einige Busse mehr los zu schicken, wenn nur jede Stunde einer fährt, da kann ich gleich das Auto nehmen, soviel Zeit zu warten hat heutzutage niemand mehr.

Der Artikel sagt alles

Ignorieren wir einmal die Frage ob ein kostengünstiger ÖPNV sinnvoll ist.

Es gibt in Deutschland rund 10 Millionen Gewerkschaftsmitglieder, diese werden mit einem Satz: "Einzig die Gewerkschaft Verdi und die Linkspartei reagierten positiv auf die Idee. " abgespeist.

Angemessene Vertretung? Wohl kaum. Früher war das anders. Aber es scheint, dass die zentral organisierten Schreihälse der Rechten mit den "linken Medien" Ihre Wirkung nicht verfehlen.

Eine Regierung mit so einer Schnapsidee

sollte gestraft werden.
Es ist offensichtlich das es hier darum geht den Autokonzernen Milliarden für Umrüstungen zu sparen.

Solange auf

den Bussen des ÖPNV Autohaus-Werbung zu sehen ist (oder von den Stadtwerken auf den Bussen mit einem Zuschuss für Autogas-Umrüstung geworben wird), kann es ja nicht sooo schlimm sein, wenn die Leute dann auch lieber Auto fahren...!?

@Mehr Umsteiger

Wenn tatsächlich mehr Leute vom PKW auf Öffentliche umsteigen, wäre das natürlich toll, die zusätzlichen Kosten für Extrawagen oder auch Züge wäre bei der Senkung der Kosten für den Straßenverkehr mehr als rentabel. Fraglich finde ich eher, ob das auch wirklich passiert, dass müsste man wahrscheinlich erstmal ausprobieren.

Guter Vorschlag

Kostenloser Nahverkehr würde was für die Menschen und die Umwelt bringen. Die Finanzierung sollte nicht das Problem sein (man könnte ja die GEZ dafür verwenden :-)).

Wenn mal ein guter Vorschlag kommt, melden sich sofort die Bedenkenträger mit fadenscheinigen Begründungen warum etwas nicht geht, bzw. wie hier im Fall der Grünenpolitiker, die ja eigentlich dafür sein sollten, was man wirklich erreichen will: Die Abschaffung des Autos für den keinen Bürger.

Wie immer in Deutschland

wird erst einmal mit dem Kopf gewackelt. Bedenkenträger überall. Berlin hat ja lediglich einen Vorschlag gemacht! Man sollte ernsthaft darüber diskutieren und Vor- und Nachteile abwägen. In Frankreich gibt es, auch nur in mittelgroßen Städten, schon mehrere Modellversuche. Von einer finanziellen Mehrbelastung der Kommunen ist hier nicht die Rede, wohl eher vom Gegenteil, denn was in den Nahverkehr investiert wird, wird zum Beispiel beim Umweltschutz gespart.
Nicht zuletzt muss auch langfristig gedacht werden. Die Umweltverschmutzung hat bekanntlich vor allem für den Menschen verheerende Folgen und also auch für die Krankenkassen. In einem allerdings haben die Grünen natürlich recht: der Versuch muss in Großstädten wie München und Stuttgart gemacht werden, anderes ist Augenwischerei.

Was soll denn das?

Wer in der Stadt mit dem Auto fahren möchte (ich habe das seit vielen Jahren nicht mehr getan), der soll dafür zahlen (für die Bewohner der jeweiligen Stadt kann man Ausnahmen definieren). Wie wäre es mit Mautstationen (von mir aus auch 'digitalen') an den Stadtgrenzen?

Frage an alle

Was mich unheimlich interessieren würde (in der Hoffnung, dass das irgendwer hier weiß und mir sagen kann): Die 830 Millionen Einnahmen an Ticketverkäufen in HH, sind die Netto oder Brutto, soll heißen, sind das 830 Millionen, nachdem ich die Kosten für Kontrolleure, Verkäufer, Automaten, und Mahn- und Gerichtsverfahren schon abgerechnet habe, oder muss ich die noch abziehen? Und wenn ja, weiß jemand etwas genauer, wie viel das für z.B. Hamburg wäre?

Nichts überstürzen

Gerade die "beiden vorigen Regierungen" haben mehr als deutlich gezeigt, dass ein absolut "unüberberlegtes und zu schnelles Handeln bzw. eine aktive Passivität", geometrischer Fachbegriff "alternativlos", dieses Land für längere Zeit, oder ewig, in einen fortgeschrittenen Ansatz von interdisziplinären Chaos stürzen kann bzw. bestimmt wird. Man sollte sich diese eigentlich positive Sache der "Freifahrten", sprich "Spiele fürs Volk", sehr gründlich überlegen, auch evtl. Dominoeffekte, Freibäder, Saunen, Bankautomaten, Bundesligaspiele etc... . Irgendjemand muss das bezahlen, die linke oder die rechte Tasche, der Steuerzahler auf jeden Fall, und bei dem sollte diese langsfristige impertinente "Ver ..alberung" endlich mal ein Ende haben.

Leipzig erlebt dann den Kollaps

In Leipzig ist der ÖPNV extrem teuer, dafür ist die Luftverschmutzung entsprechend hoch. Gesetzt den Fall, man würde dort kostenlosen ÖPNV einführen - wer kompensiert dann die fehlenden Einnahmen der Verkehrsbetriebe bzw. der Stadt? Und glaubt denn wirklich jemand, dass man dadurch irgendetwas verbessern? Als ich dort noch gearbeitet habe, fuhr ein Nahverkehrsbus mit Haltestelle fast vor der Wohnungstür bis zu meiner Arbeitsstätte. Der war klein, überfüllt und quälte sich ewig lange durch die halbe Stadt, stand in jedem Stau oder musste mitunter etliche Umleitungen fahren. Ich bin viel günstiger mit dem Auto meine 6 km zur Arbeit gefahren. Das war billiger, schneller, ich hatte einen Sitzplatz und musste nicht warten, wenn mal ein Bus überfüllt war oder ausfiel. Wenn nun der Nahverkehr kostenlos wäre, würden aus denselben Gründen immer noch die Leute mit dem Auto fahren, nichts wäre anders. Busse und Bahnen wären nur noch voller, verspäteter und unpünktlicher.

Erster vernünftiger Vorschlag

ME der erste vernünftige Vorschlag zur Verbesserung der umweltbedingungen in dt Großstädten. Natürlich sollte autoindustrie sollte die Nachrüstungen der autos der betrogenen kunden plus strafe zahlen, zumal bmw & co ja wieder fette gewinne eingefahren haben. Aber das wird nicht passieren, Gesetze gelten bekanntermaßen nur unterhalb eines bestimmten einkommens.
Deshalb ist kostenfreier Öpvn die beste realistische Lösung. Damit würde niemand bestraft (fahrverbot), aus Gründen des sozialen zusammenhalts sowieso längst überfällig (wie kann es sein, dass ich als azubi ~90€ für ne monatskarte zahlen muss, wenn ich gerademal 450€ verdienen darf?!).
Finanzieren könnte man das zb, indem man euweit steuerschlupflöcher stopft und die ~180mrd dafür nutzt, um die apple & co uns betrügen, oder aber durch steuern. Was auch fairer wäre, da sich die untersten Einkommen hierzulange sowieso kein auto leisten können und somit auch nicht so viel zur schlechten luft beitragen.

Öl ja, Gesundheit nein!

1973 gab es Fahrverbote im Zusammenhang mit der Ölkrise! Komisch, da ging es! Heute wird darüber gestritten, diskutiert und nichts entschieden! Es geht ja nur um die Gesundheit!

Wieso nicht zumindest privater Autoverkehr an den Wochenenden im Innenstadtbereich eingeschränkt werden kann, damit zumindest dann, wenn der Großteil der Bürger zu Hause ist, die Belastung gesenkt wird, ist mir ein Rätsel! Wenn ich mir ansehe, wie viele meiner Nachbarn am Samstag oder Sonntag mit dem Auto zum Bäcker fahren, weil die 500 m sonst wohl eine Zumutung darstellen würde, graust es mir!

Und nebenbei...bei einigen Leuten wird der dicke Hintern dankbar auf den Sparziergang reagieren!

Hoffnungslos-Ideenlos

Mein Gott.Nach dem ganzen Koalitionstheater braucht man wohl Abwechslung und läßt einen Ballon steigen.In den Raum stellen kann man viel,Brainstorming nennt man das,aber man geht dann letztendlich mit umsetzbaren Ideen an die Öffentlichkeit.Man fragt sich was sich die Politik dabei denkt.Jahrelang hat man es versäumt Verkehrsentlastungen für Ballungsgebiete nachhaltig zu unterstützen,den Schienenverkehr zu stärken und zu modernisieren.Nichts davon ist passiert.Und die Städte,denen fällt, außer der Aufstellung von Verkehrverboten,auch nichts sinnvolles ein.Natürlich müssen all diese Ideen bezahlbar sein.Bei den gnadenlos leeren Kassen der Kommunen bin ich da mal gespannt.Oder denkt man über einen Solidarbeitrag für den Nahverkehr nach?Und der ländliche Raum?Ist bereits gnadenlos abgehängt und man muß froh sein,wenn man überhaupt ohne Auto irgendwo hin kann.

Klingt erst einmal gut

Ich würde gerne mit den ÖNV inHamburg kostenfrei fahren. Aber was ist mit den Lieferverkehr ? Diese Autos kann man ja nicht aus der Stadt heraushalten. Und da sind viele Diesel Kraftfahrzeuge dabei. Ich persönlich fahre überwiegend mit den Övis da die in Hamburg sehr gut organisiert sind.

Gegenrechnung

Den Einnahmen bei den Fahrscheinen müsste man ja erstmal die Kosten gegenüberstellen, diese zu kassieren. Unzählige Fahrscheinautomaten müssen gewartet werden, ständig werden sie ersetzt, die Software dafür kostet auch Geld, das Kassieren im Bus kostet Zeit (und damit Geld), die Kontrolleure müssen bezahlt werden, die Bürokraten müssen bezahlt werden, die sich ständig neue Tarife und Tarifzonen ausdenken etc.
Und dann müsste man noch Einsparungen gegenrechnen, die sich aus einem geringeren Wartungsaufwand für das Straßennetz, Parkplätze, Parkhäuser usw. ergeben, denn viele würden jetzt eben ihr Auto stehen lassen. Ist das schon geschehen?
Auh bei den kostenlosen Kitas müsste man den Aufwand der Jugendämter gegenüberstellen, die Gebühren zu berechnen, zu kassieren, anzumahnen usw. Solche Zahlen hört man nie.

Bezahlen soll es der Bund

und damit es überschaubar bleibt, sollte man es erst einmal als Pilotprojekt betreiben aber dann auch mit der ganzen Finanzmacht zu der Deutschland fähig ist (siehe Flüchtlingskrise). Es sollte nicht daran scheitern, dass man die notwendigen Fahrzeuge, Infrastruktur (Ladestationen) und das Personal nicht einkaufen kann.

Es ist eh traurig, dass Politiker nicht über die notwendige Fantasie verfügen, um diese Probleme zu lösen.
Ich erinnere mich gerne an die Auto freien Sonntage.
Der Bürger hat Fantasie, er ist endschieden anpassungsfähiger als die Politik.
Wir Deutschen sind es gewohnt Regeln zu befolgen (gilt nicht für Manager der Dax-Konzerne und andere Kriminelle), nur muss mal jemand Regeln aufstellen.

ÖPNV? Nein Danke!

Auch ein kostenloser ÖPNV ist für mich keine Alternative. Die Zustände sind widerlich und abstoßend. So gilt z. B. auf allen Bahnsteigen Rauchverbot. Trotzdem qualmen viele Raucher dort hemmungslos ohne auf ihre Mitmenschen Rücksicht zu nehmen. Und sagt man dann noch: "Machen sie mal bitte ihre Zigarette aus. Hier ist Rauchverbot", dann wird man angepöbelt und beleidigt und bekommt sogar noch Prügel angedroht. In vielen Bahnhöfen stinkt es erbärmlich nach Pisse, lungern asoziale Elemente mit ihren Hunden herum, denen man lieber nicht näher kommen sollte (weder den Hunden, noch den Zweibeinern). Hinzu kommen noch die zahlreichen technischen Probleme. Die Bahn ist einfach überfordert, diese abstoßenden Zustände zu verbessern. Daher fahre ich lieber mit dem Auto zur Arbeit, auch wenn ich immer wieder im Stau stehe. In meinem Auto raucht niemand, ich werde auch nicht angepöbelt oder sogar bedroht. Niemand hustet mich an. Da habe ich meine Ruhe. Von daher:
ÖPNV? Nein danke!

Total ungerecht das Ganze!

Menschen, die rein zufällig verkehrstechnisch günstig wohnen, bekämen dann sämtliche Fahrten zur Arbeitsstelle faktisch geschenkt, während die Fernpendler mit den Auto nicht nur sämtliche Fahrten zur Arbeitsstelle weiterhin selbst in voller Höhe zahlen müssten, sondern dazu noch zusätzlich Geld aufbringen müssten, damit die Nahpendler dann überhaupt nichts mehr selbst zu zahlen bräuchten!

Mehr Ungerechtigkeit geht ja gar nicht!

Falscher Weg

Apropos Hamburg: Hamburg hat seit Jahren steigende Kundenzahlen im Nahverkehr, ohne dass es Verkehrsverbote gibt. Hintergrund ist, dass es Abos und Zeitkarten gibt, die für die Kunden günstiger sind und dem HVV konstante Einnahmen beschert, mit dem er den Verbund immer weiter modernisieren und ausbauen kann. Außerdem geben bei Angestellten viele Firmen etwas zum Abo hinzu, so dass es für die Pendler auch günstiger wird.
Begünstigt wird das Ganze auch noch dadurch, dass man mit dem Nahverkehr schneller ist als mit dem eigenen Pkw, weil der Nahverkehr in der Stadt Vorfahrtsrechte besitzt und die Fahrpläne gut aufeinander abgestimmt sind.
Fazit: Gute Konzepte gewinnen. Kostenloser Nahverkehr würde dagegen die Anstrengungen in gute Konzepte von vornherein verhindern, weil es keine Gewinne daraus mehr gibt.

yolo 11.!$

Ihr Steuerzahler bin ich, und ich spare an anderer Stelle vielleicht mehr ein. Mein Auto brauche ich dann im Urlaub, die Versicherung wird billiger, die Luft kann besser werden, weniger Ressourcen werden verbraucht.
Ihre Argumente verstehe ich nicht, ich höre nur "Sozialismus, böse, böse....."
Übersetzt heist das nur "Gemeinschaft? Ich nicht!"

Unsere "Eliten"

Szenario1: Dieselskandal -> Software-Update
Szenario2: Luftverschmutzung in 80 Großstädten -> kostenloser Bus auf Kuhdorf
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Prinzip: "Sie können doch hier nicht nackt rumlaufen!" - "Sorry, habe ein Feigenblatt dabei, das werde ich sofort anlegen!".

Für alle grossen Metropolen

in Deutschland eine hervorragende Massnahme. Weniger Verkehr, saubere Luft.
Allerdings muss der Nahverkehr ausgebaut werden. Schon heute sind Busse und Bahnen häufig überfüllt.
Neben den Mehrausgaben besteht aber auch Potenzial zu Einsparungen. Eine Konsolidierung der Verkehrsverbunde wäre da eine erste Massnahme.

Was ist das denn für eine Idee?

Überall außer in Deutschland wäre so etwas denkbar!

Das Schienennetz in Deutschland ist so marode, dass es erstmal komplett modernisiert und erweitert werden müsste.
Wenn ich nur an meinen täglichen Weg zur Arbeit denke, bei dem entweder alle paar Meter ein gelbes ode gar rotes Signal den Zug stoppt oder der Zug wegen einer Überholung (wie bekloppt ist das denn überhaupt, wenn man bedenkt, dass es sich um einen Zug handelt?) eines Fernverkerszuges halten muss.

Es ist doch einfach bekloppt zu beobachten, und im Fernsehen zu sehen, dass andere Länder ihr Streckennetz ausbauen und nur die deutsche Bahn meint, genau dort einsparen zu können.

Ein Beispiel:
Fährt ein Zug von den Niederlanden nach Deutsschland besteht kein Problem mit der Pünktlichkeit. Sobald jedoch Deutschland erreicht wird sind Verzögerungen vorprogrammiert.
Genauso verzögert sich die Fahrt eines ICE, weil die Steuerungssoftware fehlerhaft ist.

Also sollte nochmal genau darüber nachgedacht werden.

mcintyre 11:21

...die Alternativen unattraktiver machen? Na, auf diesen Gedanken muss man erstmal kommen; echte Alternativen rechnen sich in Geld und Lebensqualität, ich setz mich nicht in einen dreckigen Bus, wenn´s mit dem Auto (scheinbar) billiger ist, ich nutze aber einen der vielen neuen kostenlosen Busse, wenn die Luft besser ist und nicht mehr so viele PKW herumfahren...
so sehen Alternativen aus!

Unrealistisch

Ein solcher Vorschlag erscheint unrealistisch. Wer wird das bezahlen? Die Kommunen wohl kaum. Insofern vermute ich, dass der Vorschlag aus reinem Populismus heraus entstanden ist.

Würde man einen solchen Vorschlag umsetzen, gäbe es als Folge noch mehr Landflucht in die größeren Städte, auch würde der Autoverkehr nur bis zu einem bestimmten Grad abnehmen, da der Kostenfaktor gar nicht an erster Stelle steht, weshalb öffentliche Verkehrsmittel nicht vermehrt genutzt werden. Teilweise ist die Auslastung des öffentlichen Personenverkehrs in Großstädten auch an ihrer Auslastungsgrenze, z.B. in Berlin.

Hat der Staat zu viel Geld? Dann könnte er doch zunächst einmal lieber die maroden Grundschulen ausbauen und mit ordentlicher digitaler Technologie zeitgemäß ausstatten.

Alternative fuer den Nahverkehr

ein Land stellt fuer Rentner Senioren-Ausweise aus, mit denen man 20% Ermaessigung beim Nahverkehr, Medizinische Versorgung, Medikamente usw. erhaelt. Waere eine Alternative fuer Deutschland Lohnabhaengige in einer finanziell schwierigen Lage die gesellschaftliche Teilhabe zu ermoeglichen.

Die Kritik an der Idee zu

Die Kritik an der Idee zu kostenfreien Nutzung des Nahverkehrs in den Großstädten ist natürlich berechtigt, schließlich kann und darf es ja nicht sein, dass es hier mal was für den Bürger umsonst gibt. Schrecklich! Man stelle sich vor was das Geld kostet. Das Geld könnte hinterher bei allerwichtigsten Projekten fehlen, z.B. bei den so wichtigen weiteren Waffenbeschenkungen an den Erdowahn.

Mir würde es schon reichen...

...wenn der Nahverkehr zuverlässiger werden würde. Wie oft ich schon an Bahnhöfen stand und vergeblich auf die S-Bahn gewartet habe kann ich gar nicht mehr zählen. Mal ist es eine "Signalstörung", dann mal eine "Weichenstörung", usw. Dadurch bleibt natürlich auch die Anschlussverbindung auf der Strecke und so benötigt man eben anstatt 50min. 3Std. nach Hause. Bei der Zuverlässigkeit greift man doch wieder aufs Auto zurück - leider.

Ein ganz einfacher Punkt wird dabei vergessen

...nämlich die Qualität der Anbindungen.
In einer Großstadt wie Hamburg, München oder Berlin funktioniert der sog. ÖPNV in aller Regel ganz gut, soweit ich das als Touri mitbekomme.

Ich komme mitten aus dem Ruhrgebiet - Castrop-Rauxel - arbeite in Lünen.

Nach Lünen brauche ich immer ziemlich exakt 25 Minuten und stand noch NIE in einem Stau (Landstrassen).
Spritverbrauch ca. 70€ im Monat - inkl. privater Fahrten.
Mein PKW kostet mich im Monat auf die Lebensdauer gerechnet ca. 100€ (ohne Wertverlust).
= 170€

- Eine ungeförderte Monatskarte kostet mich für die benötigte Preisstufe 135 €.
- Soweit noch attraktiv, gibt es nur eine Verbindung zu meiner etwas ländlich liegenden Firma. Die fährt mit 3 mal Umsteigen von 21:50 bis 23:50, Rückfahrt ähnlich.
2 Stunden + 2x20 Minuten Fußweg, 3 mal Umsteigen, nicht zu normalen Bürozeiten MÖGLICH!
Auto brauch ich trotzdem. (=235€)

ÖPNV für Lau? Nein Danke, dann lieber vernünftige Sternverbindungen subventionieren! Fahrzeitverdopplung ginge noch.

Wer das bezahlen soll:

Deutschlands Multimillionäre und Milliardäre, die den Eindruck erwecken das zweitärmste Land Europas nach Portugal wäre reich, sollten dafür zur Kasse gebeten werden.

Und dann gibt es da ja noch die Steuerhinterzieher wie Apple, Amazon und Konsorten - das Austrocknen von Junckers Steueroasen sollte weitere zig Milliarden in die Staatskassen spülen.

Guter Ansatz,

wenn man mal bedenkt, wie Gelder durch Stuttgart 21, BER, Elbphilharmonie etc verschlungen werden. Aber daran haben wir uns schon gewöhnt. Die prioritäten müssen neu sortiert werden. Wenn es nicht klappt, liegt es am nicht wollen. Nicht am nicht können. Vielleicht liegt es auch am fehlenden Lobbyismus des ÖPNV. Der soll ja in Deutschland ja schon so einiges bewirkt haben.
Ich sag nur - "schwarze Null" !

Was in Krakau geht !

In Krakau gibt es schon seit ein paar Jahren den kostenlosen Nahverkehr bei Smog-Alarm. Dort gibt es aber die Einschränkung, dass es nur kostenlos für Leute ist, welche einen KFZ-Schein vorweisen können und dann für die dort eingetragene Anzahl an Mitfahrern. Aber es wurde etwas gemacht und nicht nur leere Versprechen. Und es ist mehr als zum Beispiel in Stuttgart, wo außer heißer Luft nichts passiert und gemachte Zusagen der Regionalregierung NICHT eingehalten bzw. zurückgenommen werden (und dann sich wundern über Politikverdrossenheit).
Ein zweites Beispiel ist Wien, wo heute mehr mit Öfis gefahren wird als mit dem eigenen Auto. Nicht von heute auf Morgen, aber es ist gelungen. Und das Problem mit dem Smog ist ja auch nicht erst seit gestern bekannt. Nur Nichtstun ist wohl für machne Politiker bequem!
Also, wenn man will, geht es. Nur - man muss eben wollen.

Gratis

gibt es nie, irgendjemanden muss für die Kosten aufkommen. Günstiger sollte Nahverkehr schon sein, und Kundenfreundlicher.
Was bringt mir einen ICE der in 4 Stunden von Köln nach Berlin Fährt, wenn ich schon 2-3 Stunden brauche um in Köln zu kommen. Wir brauchen keine schnellere Züge, wir brauchen mehr Züge. Genau so mit Bus und Straßenbahn. Es werden am Stadtrand neue Siedlungen gebaut, aber es gibt keine Verbindungen Neue Firmen und Büros versuchen sich in der Stadtmitte an zu siedeln, vergessen/ignorieren dabei das die Mitarbeiter "vom Dorf" kommen müssen.
Warum für Städte kein Zollsystem einführen. Nur wer wirklich in der Stadt wohnt darf umsonnst reinfahren, Handwerker kriegen Tages- oder Wochentickets, und öffentliche Parkplätze werden 3-5 mal teurer. Dafür sollte es aber mehr Verbindungen geben, mehr Busse und Bahnen, und mehr P+Ride Parkplätze.

Bus und bahn verstaatlichen.

Bus und bahn verstaatlichen. Dann müssen die schonmal keinen Profit mehr machen.
Pro gemeldetem einwohner sammeln wir 30 €/monat ein. Pendlerpauschale streichen wir ganz.
Dann sollten doch 29mrd € /jahr ausreichend sein.

Bei der gez schimpft niemand rum. Is das gleiche Prinzip.

ÖPNV oder weg vom Auto

Ich wohne in Berlin, Tegeler Weg, eine der Einfallstraßen Richtung Kudamm. Auf einer normalen Straße haben wir morgens und nachmittags Autos in 3! Spuren, meist 1 Person im PKW die sich drängelnd Richtung Schloßbrücke drängeln. Freiwillig werden diese Egofahrer trotzdem nicht auf den ÖPNV umsteigen - Das Angebot ist zu schlecht, um es zu tun. Schlechte Taktzeiten, mangelnde Zuverlässigkeit und zu wenig Waggons. Die Verkehrsbetriebe müssen in Vorleistung gehen und attraktiver sein. Freiwillig wird fast keiner umsteigen, obwohl man weiß: Der PKW mit Sprit ist ein Auslaufmodell. Wir schaffen es aber nicht mal, genug Ladestationen zu schaffen oder sicherzustellen, WOHER der Strom für´s E-Mobil kommen soll. Kohle? Atom? No. Wir fahren weiter, bis das Öl alle ist - am Ende nur noch die Leute, die das Geld für ein "gutes, neues, sauberes" Modell besitzen. Der Rest fährt mit dem mangelhaften ÖPNV - und ich komme hier immer noch nicht über die Straße. ;-) UND: Klima wird nicht nur in D gemacht.

Finanzierung ist einfach

Mein Finanzierungsvorschlag: Zwischen fünf Euro (Benziner) und zehn Euro (Diesel) City-Maut erheben.

Überraschend (sehr) gute Idee

Man sollte vielleicht zunächst einmal prüfen, ob es für nachhaltige Umweltschutzbemühungen nicht Möglichkeiten der Entlastung seitens der EU gibt - Klimakatastrophen und Feinstaubbelastungen in Metropolen gehen schließlich alle etwas an.

Auf "besondere Gelüste" wie "reservierte Komfortzonen" sollte man getrost verzichten. Unangenehme Dinge wie Stau, stundenlange Parkplatzsuche, Parkplatz-/Parkhausgebühren, Strafzettel bei Unachtsamkeit, Autoreparaturen, Drogenfahrten, ... lassen sich durch Umgewöhnung schließlich auch ganz gut vermeiden.

Ein "gutes Angebot" statt "Zwang zum Umdenken" ist es sicherlich wert, einmal darüber nachzudenken, wie man es finanzieren könnte und welche Kosten sogar automatisch entfallen würden. Ich denke da z.B. an den Entfall von Einrichtungen für den Ticket-Verkauf, Kontrolle und Verfolgung von Verkehrssündern. An den Gerichten machen Verkehrsstraftaten z.B. über 17 Prozent der zu verhandelnden Fälle aus, von denen ein Großteil ggf. entfallen könnte!

Solange die Zuverlässigkeit nicht gegeben ist

Solange die Zuverlässigkeit im ÖPNV nicht gegeben ist pünktlich am Start abgeholt zu werden und am Ziel auch pünktlich an zu kommen, so lange werde ich das Auto nutzen. Ich brauche mit den Öffentlichen fast doppelt so lange zur Arbeit wie mit dem Auto, die ganzen Verspätungen und Verzögerungen auf der Strecke mal nicht eingerechnet, und das obwohl ich auf der Strecke nicht mal Umsteigen müsste. Früher bin ich oft Bahn gefahren, bin aber jedes Mal aufs Auto gewechselt, wenn der Bahnsteig schon voller Menschen stand, weil die Bahn mal wieder nicht (pünktlich oder überhaupt) fuhr. Irgendwann habe ich bemerkt, dass ich mit dem Auto schneller und pünktlicher unterwegs bin. Schwupps, wars ein Kunde weniger bei der Bahn. Wer sich das nicht geben will, wechselt dann halt.
Die Keimbelastung in der Bahn... Ich hatte früher mindestens zwei schwere Erkältungen pro Saison. Seit ich mit dem Auto fahre, maximal ein leichter Infekt. Von daher fühle ich meine Gesundheit im Auto besser geschützt...

Eine tolle Idee.

Abr diese Idee hat ein sehr großes Problem. Die meisten Autofahrer sind nicht umsteigewillig. Wenn nicht flankierend Maßnahmen ergriffen werden, die das Autofahren in die Städte vollkommen unbequem und richtig teuer machen wird das ein Geschenk für die Menschen, die ohnehin schon mit den Öffentlichen fahren.

Flankierende Maßnahmen, die ich von Bergen (Norwegen) her kenne:
Bau einer Citybahn, deutlich verbessertes Busangebot, große Parkplätze in den Aussenbezirken.
Verengung der Straßen, viele neue Einbahnstraßen, Vergrößerung der Fußängerzone, viele neue 30er Zonen und eine fühlbare Citymaut.

Trotzdem war der kostenlose öffentliche Innenstadtverkehr für die Geltungsdauer im wesentlichen ein Geschenk für die, die ohnehin damit reisen. Die Staus haben sich nun verlagert und es sind deutlich weniger umgestiegen als erhofft.

Ob die Citymaut nicht teuer genug war? Mittlerweile ist wieder Bezahlen angesagt. Immerhin die Stadtbahn ist geblieben und das Busangebot ist weiterhin toll.

Der Bürger bezahlt so oder so.

Der Bürger bezahlt so oder so.
Entweder aus Steuermittel oder mit der Gesundheit.
Ich wäre für Steuermittel!
Für Pendler müsste man das Angebot allerdings erst einmal ausbauen.

Im Grünen geführten Baden Württemberg sind öffentliche Verkehrsmittel eine Katastrophe !!!!

@ Timo von Oertzen um 11:48 Uhr

"Und wenn ja, weiß jemand etwas genauer, wie viel das für z.B. Hamburg wäre?"
Das wird nicht bekannt gegeben:
Die Frage nach den Kosten für Fahrscheinautomaten wurde seinerzeit infolge "Überrumpelung" beantwortet. Weiter nachgehakt; man hat es förmlich klingelt hören, wurden mit "das alles darf ich ja gar nicht sagen" beantwortet.

Kleine Korrektur

Ich habe in einem vorherigen Beitrag von einem Anteil vor deutschen Gerichten verhandelten Straftaten/Verkehrsdelikten gesprochen, in Höhe von über 17 Prozent - der mit verstärkter Nutzung des Personennahverkehrs möglicherweise stark gesenkt werden könnte.

Die in "Justiz auf einen Blick (2015)" vom Statistischen Bundesamt (destatis.de) herausgegebene Zahl lautet tatsächlich "17,6%", sie bezieht sich jedoch nur auf den Anteil von Straftaten, die insgesamt von Ausländern in Deutschland verhandelt wurden. Das tatsächliche Einsparpotenzial in der Justiz insgesamt (einschl. Einstellung von Bagatelldelikten usw.) kann ich derzeit nicht feststellen (schätzen), gehe aber davon aus, dass die "Kosten der Verfolgung kleiner und großer Sünden im Straßenverkehr" in der öffentlichen Verwaltung schon ganz ordentlich zu Buche schlagen.

"Platzreservierung"?

Ich dachte wir reden vom Nahverkehr? Ich habe noch nie davon gehört, dass sich jemand für den Regionalexpress einen Platz reserviert hat. Und so überfüllt, wie die Züge zum Pendelverkehr sind glaube ich kaum, dass das möglich wäre. Da wäre nämlich jeder einzelne Sitzplatz reserviert, und zwar doppelt.

Besser wäre den Grenzwert für

Besser wäre den Grenzwert für NOx auf gesundheitsunbedenkliche 80 Millionstel Gramm pro Kubikmeter Luft anzuheben.

@ Rainer Bros 11:30

Ihr Komentar

"""
ja, iss klar...

ähnlich wie bei den Griechenlandhilfen, reichen derart reine Absichtbekundungen aus,um die EU zu beschwichtigen . Und darum gehts ,um nicht mehr und nicht weniger. Auf jeden Fall wird es keinerlei kostenlosen, öffentlichen Nahverkehr geben !

"""

hat 100% den Kern getroffen. Es geht einzig und alleine darum die EU zu beschwichtigen um Strafzahlungen zu umgehen.
Ich hoffe die EU fällt auf das Märchen nicht herein.

Eine gute Idee

Aber nicht umsetzbar. Eine echte Möglichkeit ergäbe sich allerdings, mit der Halbierung der Fahrpreise.

Also ich auf dem Land habe überhaupt keinen Nahverkehr. Jetzt darf ich schon die Sanierung der Straße vor meinem Haus bezahlen, ohne das ich auch nur ein Quäntchen Einfluss auf den Ausbau habe, damit die Masse an Durchfahrenden auch schon sanft gleitend ans Ziel kommen, um dann kostenlos mit dem ÖPVN shoppen zu gehen. Und das bezahle auch wieder ich.

Was ist nun das Resümee aus dem Ganzen: Wer auf dem Land wohnt dient als Arbeits- und Steuerdrohne, und sollte nach seinem ertragreichen Arbeitsdasein baldmöglichst ableben.

Alleine dieser Vorschlag ist eine solche Frechheit, dass man sich nicht mehr wundert, wenn Menschen den einzigen Protest nutzen, der noch nicht strafbewehrt ist: Das Kreuzchen an der anderen Stelle.

Man schützt und fördert die Autoindustrie mit Abwrackprämie und fehlender Sammelklage.

Die Emissionslage kann nur beim Verursacher verbessert werden. Das bedeutet Fahrverbot und/oder Stadt-Maut. Nur wenn der Individualverkehr unattraktiv ist, werden Alternativen gesucht

Die Kostenfrage stellt sich

Die Kostenfrage stellt sich in diesem Land immer nur, wenn es um die Belange der Deutschen geht.

Hat der Bundestag oder haben die Mainstreammedien jemals die Kostenfrage beim Thema Massenmigration gestellt?

Fehlanzeige.

I

Gute Sache

Prinzipiell eine gute Sache. Und wenn der Bund die Gegenfinanzierung für die Kommunen schafft, sollte das Finanztechnische kein Problem sein.
Es ist sehr wohl damit zu rechnen, dass kostenfreier Nahverkehr stärker genutzt wird. Der ist momentan ja nicht unerheblich teuer. In diesem Zusammenhang kann man an die Einführung des "Schönes Wochenende Tickets" erinnern und die plötzlich rappelvollen Züge.
Dass die Grünen die Glaubwürdigkeit anzweifeln, kann ich verstehen. Dass sie die Idee ablehnen aber nicht.

Tarifsystem radikal vereinfachen, aber bitte NICHT kostenlos!

Wir haben in Deutschland eine Vielzahl unterschiedlichster Tarifsysteme (Verkehrsverbünde). Vielerorts sind die Regelungen so kompliziert, dass man von einem regelrechten Tarifdschungel sprechen muss, und selbst Fachleute / Beschäftigte "Ihren" Tarif nicht komplett verstehen / anwenden.
Die Höhe der Fahrpreise schwankt zwischen "akzeptabel" und "überteuert".
Warum will man jetzt von diesem Extrem in das andere Extrem "rüberschwenken", welches zur Hauptverkehrszeit ein heilloses Chaos auf vielen Linien anrichten wird? Warum nicht eine radikale Vereinfachung und (ja) auch durchaus drastische Preissenkungen? Um Schrittweise mehr Leute auf den ÖPNV zu lenken, aber auch Schrittweise das Angebot ausbauen zu können.

@Schneewolf

In Ihrem Falle handelt es sich eher um ein Wohlstandsproblem. Wenn die Nutzung ihres geliebten Automobils erstmal teuer genug wird, dann greifen sie auch gerne auf den alten verrotteten Bus zurück und dann ist es ihnen egal wie sauber Sie von A nach B kommen.

Gucken Sie mal in die Niederlande, da funktioniert dies mit der Sanktionierung des PKWs zugunsten von Bus und Schiene eigentlich ganz gut.

Warum

sollte das nicht umsetzbar sein???
Man muß nur wollen!

Ungerecht

Die Idee ist absolut ungerecht, wenn nicht ALLE Städte einbezogen werden. Schon das Grundgesetz lässt es nicht zu, Menschen so unterschiedlich durch Steuergelder zu unterstützen. Man versteht nicht, wieso sich Berliner Politiker nicht zuvor gründlich informieren, bevor sie solche Ideen in die Welt setzen. Zudem ist die Realisierung unmöglich, ohne ein totales Chaos zu erzeugen. Zuvor müsste man die Straßen für den Nahverkehr frei machen. Denn wo bitte sehr, sollen denn dann die vielen Busse fahren. Alles total unüberlegt.

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