Ihre Meinung zu: Emily Changs Buch über Sexismus im Silicon Valley

14. Februar 2018 - 9:59 Uhr

Im Buch "Brotopia" prangert die TV-Moderatorin Emily Chang Sexismus im Silicon Valley an: Frauen seien von dem "Boys' Club" systematisch ausgeschlossen - und hätten so kaum Karrierechancen. Von Marcus Schuler.

Artikel auf tagesschau.de
Bewertung:
3.666665
Durchschnitt: 3.7 (9 votes)
Schlagwörter der Meldung:
Geo-Schlagwörter der Meldung:

Kommentare

Arme Männer

Oh ja, diese schrecklichen Männer, die ihrem von der Natur auferlegtem Sexualtrieb hinterhergehen... wann werden Frauen bei ihrer permanenten Emanzipation endlich Rücksicht auf die natürlichen Bedürfnisse vom anderen Geschlecht geben - ich dachte sie seien doch emotional gesehen so intelligent. Wenn ein ausschweifendes Sex-Leben akzeptiert würde, bräuchten Männer auch nicht solche Parties oÄ...

Da würden mir

noch paar Stellen einfallen wo schon am Tag gesoffen wird und die Kühlschränke immer voll sind.

" Die bekannte TV-Moderatorin berichtet von Sex-Partys in San Francisco und im noblen Millionärsörtchen Atherton. Im Kern ihres Buchs geht es aber darum, dass Frauen in der Tech-Welt kaum Chancen auf Erfolg haben. Sie seien vom "Boys' Club" systematisch ausgeschlossen. "

Geldkasten aufbrechen wird so nicht klappen, die laden ja ein wenn Sie wollen.

" "Einige Programmierer bei Uber haben mir erzählt, dass sie während der Arbeit in Strip- und Bondage-Clubs eingeladen wurden. Bereits um drei Uhr nachmittags floss im Büro Alkohol. Wichtig war nur, dass die Arbeit erledigt wurde."

Alles eine Sache der Gehaltshöhe und wie man sieht ist das schon immer so, Feiern der Oberen Klasse gibt es sicher schon seit der Römerzeit.

Also das erstaunen kann ich nicht so richtig verstehen, jeder auf der Straße weis das es solche Dinge auf der Welt gibt.
Und privates Geld fließt natürlich dorthin wo es will

Seltsame Theorien zu einem echten Problem

Ich arbeite jetzt seit zehn Jahren in dem Bereich, genauer an digitaler Bildverarbeitung. Daher: Lena
Bisher hat sich noch keine Kollegin beschwert, wenige wissen, wo es her kommt, noch weniger haben das ganze Bild überhaupt gesehen.
Während natürlich wenig Frauen in dem Bereich arbeiten und das ein Problem ist, liegt das nicht wirklich an der Einstellungsmentalität.
" Der Frauenanteil in der Tech-Industrie liegt bei 25 Prozent. Gerade mal 18 Prozent der heutigen Entwickler mit Uni-Abschluss sind weiblichen Geschlechts."
Denn bedeutet das nicht, dass überproportional viele Frauen eingestellt werden?
Das Problem ist eher die Nachwuchsfindung und - Förderung

MeToo Diskussion und das Bild von Lena Söderberg

Hallo...

Um es vorwegzuschicken ich bin ebenfalls in der IT Sparte und mit Bildbearbeitung beschäftigt. Ich verurteile Sexismus und die Ausbeutung von Frauen. Aber irgendwann muss es auch mal in dieser Diskussion Grenzen geben. Gerade im Bezug auf das "Lena" Bild halt ich das für überzogen und ungerechtfertigt. Vielleicht gibt es noch andere Bilder von Lena Söderberg aber das Bild das ich kenne (bzw. von mir und meinen Kollegen AUCH verwendet wird) zeigt den Kopf einer hübschen Frau mit Federhut und einen kleinen Teil der nackten rechten Schulter. Das wars. Kein Grund für einen Aufstand.

Manchmal kommt es mir so vor das gerade mit Maximum-warp von einigen Frauen über alles was Männer machen hergezogen wird

Ich (und meine) Kollegen werden das "Lena" Bild auch weiterhin verwenden da es (abgesehen) von der Haut insbesondere wegen dem Federhut und der Farbgebung des Gesamtbildes gut geeignet ist um automatisierte Bildverbesserungen zu testen.

Mit freundlichen Grüßen,

Rosch

Auch Frauen sind Kunden

Frauen denken und arbeiten anders als Männer. Sie sind aber auch andere Kunden. Wenn die Männer es sich leisten können, die halbe Menschheit bei der Entwicklung ihrer Produkte auszuschließen und deren besondere Kompetenzen nicht zu nutzen, entwickeln sie halt typisch männliche Produkte. Dann müssen sie sich nicht wundern, wenn sie statt echter Frauen nur noch Silcon-Women in ihrem Silicon-Valley haben, und die echten Frauen sich einen alternativen Markt erschaffen. Das Blatt wendet sich bereits.

Artikel gelesen ...

... und irgendwie weiß ich immer noch nicht wo das Problem liegen soll.

Wen Sexismus jetzt schon das ist, das man Modelle nutzt. (Hier ein Playboy Foto)
Frage ich mich was Künstler z.B. Maler machen sollen ? (Geschlechtsneutrale)Strohpupen nutzen ?

Ich glaube die gute Autorin ist nur Frustriert weil SIE persönlich nicht auf solche Partys eingeladen wurde. Und die anderen ihren Spaß hatten.

Auch ob bei Uber Alkohol oder andere Drogen konsumiert wurden/werden wem stört das den ? So wie der Informant sagte: "solange die Arbeit getan/fertig wird"

Auch hier lese ich mehr den Frust der Autorin raus, 'und ich hab das nieeee gemacht'

Insgesamt danke an Tageschau für den Artikel, der Schleichwerbung nahe kommt, mir aber eine kauf Entscheidung abnimmt, so ein Buch voller "mimi und ich nie deshalb ihr alle blöd" nicht zu kaufen, spiegelt es dennoch unsere Spie­ßer Gesellschaft wieder.

Der Frauenanteil in der

Der Frauenanteil in der Tech-Industrie liegt bei 25 Prozent. Gerade mal 18 Prozent der heutigen Entwickler mit Uni-Abschluss sind weiblichen Geschlechts.
Vielleicht ist das ja nur unpräzise übersetzt, aber wenn ich diese Aussage richtig verstehe, dann sind nur 18 % der IT-Absolventen weiblich, aber 25 % der Angestellten in der IT-Branche. Das würde dann aussagen, dass Männer systematisch bei der Einstellung diskriminiert würden?!?
Ferner mag ich persönlich nicht wirklich glauben, dass Frauen in der IT-Branche keine anderen Wege zum Aufbau von "Vitamin B" finden können, als an angeblich stattfindenden Sexparties teilzunehmen.

Sexismus

Das ist leider ein Symptom von mehr oder weniger reinen "Männerveranstaltungen" von Jungsinternaten bis zum Militär. Kann man als Mann nicht stolz drauf sein. Die beschriebenen Parties sind nur deswegen noch ausufernder, weil die Veranstalter der Party einfach mehr Geld haben, als Schüler im Internat. Ich bin mir sicher, es gibt auch in anderen Branchen Wohlhabende, die sich diese Art von Freizeitvergnügen gönnen.

Frauenanteil von 18% unter den Entwicklern? Wie hoch ist er denn in den entsprechenden Studiengängen? In D beträgt der Frauenanteil im Informatikstudium 17%. Da kann man als Firma nur schwer 50% weibliche Angestellte haben.

Unter den Zuckerbergs und Gates dieser Erde ist keine einzige Frau. Die reichsten Frauen dieser Erde (laut Forbes) sind allesamt Töchter und Witwen reicher Männer.

Über die Gründe kann man wahrscheinlich lange diskutieren, aber es scheint ein langer Weg zu sein.

Ich mag diesen

Ich mag diesen Männerfeindlichen Mist gar nicht mehr lesen. Wo sind denn all die Frauen die in diesen fraulich unterbesetzen Firmen oder Berufsgruppen die Lücken füllen könnten? Warum liest man nie dass es weibliche Überkapazitäten in bestimmten Berufsgruppen gibt?
Es wird immer nur gemotzt und den Männern alles Mögliche unterstellt, von (frustrierten?) Frauen wohlgemerkt!
Sexparties! Davon ist immer wieder die Rede wenn Männer diskreditiert sollen, aber seltsamer Weiße machen da auch Frauen mit? Ach herrje, werden die alle zu diesen Parties gezwungen? Oder machen sie womöglich Geld indem sie sich dazu verkaufen?
Frauen,tut was,studiert die Jobs die gebraucht werden und redet Euch nicht immer selbst klein. Nichts anderes ist es nämliche wenn solche Frauen auftauchen und sich beklagen dass die Frauen keine Chance gegen Männer hätten. Das stimmt einfach nicht, Männer und Frauen ticken komplett anders, dass sollten die Frauen endlich mal akzeptieren und nicht immer nur fordern. Handeln!

sil(ly)icon valley

Man darf bei dieser ganzen Entwicklung im Computer/Softwarebereich, bei all diesen ach so 'innovativen' Firmen, egal wie stylisch, hip oder weltmännisch Sie sich verkaufen eines nicht vergessen: Es waren, sind und bleiben Computer 'Nerds', Jungs, die ohne diese Branche hilflos verloren wären (selbstverständlich nicht alle, aber ein Großteil) .

2 Jahre Californien und eine CIW Ausbildung in Deutschland haben meine Vorstellung noch mehr bestätigt.

Als Frau muss dies noch frustrierender sein, wenn man trotz gleichem Wissen und Talent nicht in die der von möchtegern coolen Hipstern regierten Computerwelt Geld verdienen ..

Im IT Bereich

wird sicherlich der beschaeftigt, der fuer den Arbeitgeber eine Einkommensquelle darstellt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Kapitalisten dabei auf Frauen verzichten, wenn die gut sind.

Mit Sexparties jemanden gefuegig zu machen ist widerlich!

Ich denke, dass die Kompetition im IT Bereich dem Lotterleben von Programmiern gewisse Grenzen setzt.

Unsinn oder Statistik ?

Zitat:" Der Frauenanteil in der Tech-Industrie liegt bei 25 Prozent. Gerade mal 18 Prozent der heutigen Entwickler mit Uni-Abschluss sind weiblichen Geschlechts. In keinem anderen Fach sind die Unterschiede größer.
Im Silicon Valley ist also jede Menge Luft nach oben."

Das sieht wie Benachteiligung aus. Allerdings kehrt sich das Bild in vielen Fällen um, wenn man den Anteil weiblicher Studienanfänger betrachtet. Dieser Anteil ist oft sogar noch geringer als 10%.
Beispiel: In meinem Studiensemester Physik gab es etwa 10 Frauen unter ca. 300 Studenten. Von diesen Frauen haben aber praktisch alle das Diplom erworben, während bestimmt über 40% der männlichen Studenten das Vordiplom nicht schafften. Noch drastischer war es in der Informatik (70-80% "Durchfaller" waren normal).
Aufgrund dieser Zahlen müsste man eher davon ausgehen, das Männer benachteiligt werden.

Das Anliegen ist richtig, aber die Prüderie nervt

Dass die Computer- und Internetbranche mehr Frauen vertragen könnte, ist sicher richtig. Ich glaube, dass hier in den nächsten Jahren und Jahrzehnten ganz von allein Veränderungen stattfinden werden - in dem Maße, wie fähige Programmiererinnen von den Colleges und Universitäten kommen und in der Branche Karriere machen.

Dass die Autorin sich so sehr an einem Playboy-Bildchen stört, riecht dagegen stark nach amerikanischer Prüderie. Meine Frau - die selbst im IT-Bereich arbeitet - hätte damit rein gar kein Problem.

Frau Chang meint ?

Frau Chang möchte also mehr Frauen in der Tech-Branche, und widerspricht sich in zwei Sätzen:"Der Frauenanteil in der Tech-Industrie liegt bei 25 Prozent. Gerade mal 18 Prozent der heutigen Entwickler mit Uni-Abschluss sind weiblichen Geschlechts." Was können die "Bad Boys" dafür, wenn Frauen lieber andere Studiengänge wählen?
Also Ladies: Informatik studieren !!!
Gruß Hador

Warum sollen das keine echten Frauen sein...

...wenn sie sich in den Männerdomänen durchzusetzen wissen?

Anscheinend können es sich diese Firmen leisten, so zu handeln, denn auch Frauen nutzen diese Produkte und werden als Kunden eben NICHT ausgeschlossen.
Natürlich ist es möglich, dass "weiblichere" Unternehmen diese Kunden besser ansprechen könnten. Aber da helfen keine Mutmaßungen, sondern Beweise. Sollen die fähigen Frauen doch eigene Fonds, Unternehmen und "Girls Clubs" gründen. Die Boys haben sich Uber etc nicht geraubt, sondern es selber aufgebaut. Also können sie auch die Kultur bestimmen. Wenn Frauen ihre eigene Industrie aufbauen, dürfen sie dann dort selber bestimmen, welche Kultur herrscht. Einfach selber machen, statt die Errungenschaften der Anderen weich zu jammern, bis sie den eigenen Bedürfnissen entsprechen. Immer dieses Anspruchdenken. Einfach den Gegenbeweis antreten und mit Fakten überzeugen!

Sex sell`s

Frau Chang weiß auch, wie sie ihr Buch vermarkten muss. Ein paar schlüpfrige Details und dann die große moralische Keule. Der Sache tut sie damit nicht den geringsten gefallen. Im Gegenteil: Sie profitiert durch Sexismus und betreibt ihn selbst.
Gruß Hador

Wieder ein mal ein Artikel der die Lächerlichkeit des Themas ...

... illustriert.
---
Es gibt zu wenig Frauen mit Affinität zu Berufen wie sie typischerweise im Silicon Valley ausgeübt werden. Dabei hat das Silikonvalley Frauen verstanden. Nicht umsonst kommen Frauencomputer, bzw. solche für Metrosexuelle, Funktelefone zum Bildchenschicken und Mann, Kinder, soziales Umfeld kontrollieren, usw von dort.
Wenn Männer für Frauen solches vollbringen, sollten Frauen jene Geschlechtsgenossinnen ehren die das offenbar unteilbar mit dem männlichen verbundene Triebtier, als Stripperinnen füttern um all das wunderbare Technische Gerät für Frauen hervorzubringen

@Roggenkornbrot

Warum soll es ein Problem sein wenn wenige Frauen in diesem Sektor tätig sind? Beschwert sich denn jemand das auf dem Bau oder bei der Müllabfuhr zu wenig Frauen wären? Nein natürlich nicht. Nur hier, bei einem vermeintlich schönen Beruf wird es als Problem empfunden.

Das dieses "Problem" sich aber aus zig verschiedenen Gründen, die nichts mit Ausgrenzung von Frauen zu tun haben, zusammensetzt will nicht gesehen werden.

Erstaunlich zu welchen Wordverrenkungen Frauen fähig sind,

wenn sie es aus eigener Kraft nicht schaffen. Ob Sexismus Vorwurf oder Frauenquote, Frauen kämpfen nicht fair.

Der Umgang von Mann mit Frau wird immer komplizierter, zumindest bei uns.
Ein Ehevertrag, der früher die Ausnahme war, ist immer angebrachter, da Frau immer unberechenbarer wird.
Bis dass der Tod uns scheidet?
Nein, bis die Frau zu der Erkenntnis kommt, dass sie auch ohne Mann gut leben kann.

Wann fangen wir Männer an uns zu emanzipieren?

Irrglaube

"Wenn Frauen ihre eigene Industrie aufbauen, dürfen sie dann dort selber bestimmen, welche Kultur herrscht."
.
Hörte im Radio die Geschichte eines der erfolgreichsten Software-Unternehmen Europas. Das war von einer Engländerin gegründet worden. Die hatte die Idee, Frauen als Free-Lancer einzustellen. Das machte es für das Unternehmen preiswerter und flexibler, und die Frauen konnten diese Arbeit neben der Familie betreiben.
.
Allerdings musste das Unternehmen nach Verabschiedung eines "Gleichstellungsgesetzes" auch Männer einstellen, und das krempelte den Laden völlig um, so dass sie schließlich das Unternehmen verkaufte.

Was ist daran "frauenfeindlich"?

Zitat: ""Einige Programmierer bei Uber haben mir erzählt, dass sie während der Arbeit in Strip- und Bondage-Clubs eingeladen wurden. Bereits um drei Uhr nachmittags floss im Büro Alkohol. Wichtig war nur, dass die Arbeit erledigt wurde."

Diese Aktivitäten mögen vielleicht nicht gewerkschaftskonform oder kirchenkonform sein, was genau jedoch ist an diesen Aktivitäten nun "frauenfeindlich"?

Oder will man hier einfach nur einen Moralpostel spielen und anderen vorschreiben, wie sie ihre Arbeits- und/oder Freizeit zu verbringen haben?

@Seabiscuit

"Wenn die Männer es sich leisten können, die halbe Menschheit bei der Entwicklung ihrer Produkte auszuschließen..."

Pinterest, classmate.com, mylive, twitter, Facebook, Instagram...
Alle dominiert von Frauen als Kunden.

In Summe waren 2012 monatlich quer durch alle Plattformen 99 Millionen mehr Frauen die Benutzrinnen als Männer die Benutzer. (Huffpost)

Ja, dafür gibt es auch einen Grund ...

Zitat: "Hier leben einige der klügsten und reichsten Menschen der Welt. Sie haben die Welt verändert und sie könnten es auch bei diesem Thema. Der Frauenanteil in der Tech-Industrie liegt bei 25 Prozent. Gerade mal 18 Prozent der heutigen Entwickler mit Uni-Abschluss sind weiblichen Geschlechts. In keinem anderen Fach sind die Unterschiede größer"

Ja, dafür gibt es auch einen Grund.

Frauen wählen viel seltener einen Sillicon-Valley-affinen Studiengang als Männer, also IT, Engineeren, Naturwissenschaften, Physik, Management etc.

Keiner hält Frauen davon ab, solche Studiengänge zu absolvieren und dann eine Karriere im Sillicon Valley anzustreben.

Das Gefasel um eine angebliche Benachteiligung von Frauen in diesem Metier ist dummes Zeug.

Ist die Autorin Nonne?

Zitat: "Die bekannte TV-Moderatorin berichtet von Sex-Partys in San Francisco und im noblen Millionärsörtchen Atherton."

Um was geht es jetzt in diesem Buch?

Um eine nicht belegte, angebliche Benachteiligung von Frauen im Sillicon Valley?

Oder will Frau Chang einfach nur ihre moralische Empörung über "Sex-Partys" zum Ausdruck bringen?

Das kann sie ja gerne machen. Beste Adressaten wären aber im Kloster zu finden. Mich interessiert die Meinung von Frau Chang zu "Sex-Partys" nicht.

non (xy = xx)

Ich kann dem Großteil meiner Vorredner nur beipflichten. Vielleicht ist das Buch ja besser als dieser ts-Artikel, aber hier hört es sich nach einem undifferenzierten neidbasierten Wischi-waschi-Männerbashing an.

Frauen sind anders, Männer auch. Zumindest die meisten.

Die selbstbewussten, reifen Frauen, die ich kenne, hätten überhaupt keine Probleme mit den im Text angerissenen "Skandalen". Sie machen einfach ihr eigenes (weibliches) Ding und es geht ihnen gut damit. Und sie verzichten auf jegliches Mimimi.

Und wer meint, dass Frauen die "besseren Menschen" seien, sehe sich nur mal Videoaufnahmen bspw. von der Eröffnung eines Schlussverkaufs an.

MfG A.

"systematisch ausgeschlossen"

Zitat: "Im Kern ihres Buchs geht es aber darum, dass Frauen in der Tech-Welt kaum Chancen auf Erfolg haben. Sie seien vom "Boys' Club" systematisch ausgeschlossen"

Wo und wie genau werden Frauen angeblich von Jobs in Tech-Companies "systematisch ausgeschlossen"?

Mag es vielleicht daran zusammen hängen, dass Frauen im Durchschnitt viel seltener tech-affine Studiengänge absolvieren und dementsprechend nicht die notwendigen Voraussetzungen noch Präferenzen in Tech-Companies vorweisen?

Just askin' ...

Schlimm! Eine nackte Frau!

Zitat:" "Niemand störte sich damals daran, dass am Arbeitsplatz der "Playboy" auslag. Das Foto des Centerfolds wurde von den Entwicklern damals genutzt. Bis heute dient es als Referenzbild für digitale Foto-Algorithmen. Von Apple bis Google. Für die männlichen Entwickler mag das heutzutage eine witzige Fußnote sein, dass es sich dabei eigentlich um eine nackte Frau handelte. Für Frauen ist das nach wie vor befremdlich.""

Nerds halt ...

Um was geht es?

Geht es darum, IT-Nerds moralische Vorhaltungen darüber zu machen, welche Zeitschriften sie lesen?

Was soll dieser Unfug?

Keiner hält Frauen davon ab, Programmierer, Entwickler und Unternehmer zu werden ...

Keep on rocking in a free world!

Frauen sollten eigene Industrie entwickeln

Die Frauen sollten ihre eigene Industrie entwickeln.
Dann wäre das Problem gelöst.

Es nützt nichts, den Männern alles nur "nachzumachen" - oder in "Männerdomänen" einzutauchen.

Ob Fussball, Boxen , - oder eine bestimmte Computertechnologie bzw. spezifische Computerkultur.

Frauen sollten sich nicht ständig abhängig von Männerwelten machen.

"Quoten-Regelungen" und festgesetze "%-Anteile für Frauen" in der eher "männlichen Welt" sind ohnehin kontraproduktiv, - auch für das Selbstbewusstsein der Frau.

"Selbst ist der Mann!" ...- Warum sollten Frauen nicht ihre eigene Kultur - und: in ihrem eigenen! Unternehmen ausleben?

Es muss doch nicht Silicon Valley sein! ... Die Welt ist größer als die Phantasie mancher Zeitgenossen/innen.

Meckern bringt nichts! - Einfach mal selbst machen!!

In Deutschland regiert z.B. eine Frau! Und eine Frau ist dort z.Zt. auch oberster Befehlshaber der Streitkräfte!

Aber trotzdem: Die Qualität bleibt immer individuell: -bei Mann oder Frau-.

Das Argument "Lena" disqualifiziert Frau Chang leider...

Es mag für die 1980 geborene Dame schwer vorstellbar sein, aber es war 1973 gar nicht so trivial, eine weltweit verteilte (sry, nicht nur im Silicon Valley gab es Ingenieure) Gruppe von Entwicklern mit einer qualitativ hochwertigen Fotovorlage zu versorgen. Ein weltweit vertriebenes Fotomagazin mit hoher Auflage und Bildqualität war da eine sehr gute Wahl. Da lag mitnichten "zufällig gerade ein Playboy herum".

Zugegeben, die meisten Beteiligten werden sich das unkomprimierte TIFF heruntergeladen haben, da gute Scanner noch teuer und selten waren - dennoch war es von Vorteil, ein günstiges und weltweit verfügbares Bild zu verwenden.

Die Argumentation von Frau Chang, "die haben den Ausschnitt eines Nacktbildes verwendet - ergo: sexistischer Männerverien", stimmt so einfach nicht. Es wirft ein schlechtes Licht auf den Rest des Buches, denn den guten Grund für solch ein Bild hätte ihr jeder Ingenieur erklären können - und vielleicht hat sie ja den Rest auch nicht besser recherchiert.

Komisch...

Als Computercracks noch arme Nerds in Kellerwohnungen, ohne viel Kohle und ohne Reputation waren, wollte niemand in den Boys Club, schon gar keine Frauen. Jetzt, wo diese milliardenschwere Unternehmen gegründet haben, wollen sich manche Frauen in gehobene Positionen jammern. Kleiner Tipp: Informatik anstelle von Gender Studies studieren. Ich sehe das am Beispiel meiner Mutter: Diese heute 61 Jahre alte Frau hat Luft- und Raumfahrttechnik studiert und eine eigene Firma aufgestellt, in einer Zeit, als Sexismus und Vorurteile gegenüber Frauen in technischen Berufen vermutlich deutlich häufiger waren als heute. Und damit hat sie sich weit mehr Wohlstand erarbeitet, als ich je erreichen werde. Sie hat aber auch 60-80 Stunden pro Woche gearbeitet. Ich habe mich hingegen zum Soziologiestudium entschieden, das war aber meine eigene Entscheidung. Führungspositionen und Spitzenunternehmen bekommt man nicht auf dem Silbertablett serviert. Auch nicht als Mann.

"kaum Karrierechancen"?

Zitat: "Frauen seien von dem "Boys' Club" systematisch ausgeschlossen - und hätten so kaum Karrierechancen."

Was soll denn dieser Unfug? Inwiefern sollen Frauen denn " systematisch ausgeschlossen" sein und "kaum Karrierechancen" haben?

Tech-Firmen wie bspw. Google haben sogar extra "Diversity Program" in Anwendung, mit welchen sexuelle oder ethnische Minderheiten - also in erster Linie Frauen und Schwarze - extra gefördert werden sollen, weil Tech-Firmen aus dem Sillicon Valley überpoportional "weiß, asiatisch und männlich" ist.

Firmen wie Google gehen sogar soweit, verdiente Mitarbeiter wie James Damore zu feuern, wenn jemand diese Praxis in Frage stellt bzw. kritisiert.

https://www.theguardian.com/technology/2018/jan/08/james-damore-sues-goo...

Sinnfreie Debatte

In Mathematik, Informatik oder Physik Vorlesungen, die nicht auf das Lehramt zugeschnitten sind, sitzen gerade in höheren Semestern fast nur noch Jungs. Sie bringen auch in den Klausuren regelmässsig die besseren Leistungen. Ich kann es einfach nicht mehr hören, dass Frauen ausgeschlossen oder benachteiligt werden. Das stimmte vielleicht vor 50 oder von mir aus noch vor 20 Jahren. Aber heute ist das einfach nicht mehr wahr. Wer hindert ein Mädchen sich mit 12 an ihrem Rechner C++ zu programmieren oder sich im Internet über Assemblercode zu informieren ? Jedes Elternpaar macht die Erfahrung, dass sich ihre Söhne schon als Kleinkinder mehr für Technik imteressieren als ihre Töchter. Na und, das ist halt einfach so und hat absolut nichts mit Seximus zu tun.

Darstellung: