Kommentare

Alle privaten Holzöfen..

... mal eine Woche stillegen und dann nochmal messen, dann sieht das Bild schon anders aus. Will aber niemand in der Politik wissen...

das muß sofort...

Bundesweit sein...alles andere bringt nur Unruhe...

Gesetze gelten Bundesweit...

wenn ich z.B. in Essen nicht mehr schwarz fahren kann...darf das gleiche in Hamburg z.B. keine Straftat mehr sein...

Kostenloser Nahverkehr

Klasse.
Das hätte ich dann auch gerne in meiner ländlichen Gegend, und zwar im Umkreis von 100 km. Damit wären die Besuche aller Fachärzte abgedeckt.
Danke!

(Man wird doch träumen dürfen.....)

Bin ich strickt dagegen

das wäre eine Ungleichbehandlung aller Bürger die irgendwo in einer kleinen Stadt wohnen oder auf dem Land.
Und das ist eine Mehrheit auch wenn das nur jetzt vielleicht 5 Städte betrifft, dann werden es vielleicht 100 und der gesamte Rest des Landes zahlt das mit seinen Steuern.
Ich hoffe der Große Teil der Bevölkerung sieht das auch, das ist eine Sache die so nicht geht.
Die erste Partei die sich auf die Seite der Restbürger stellt wird Zulauf bekommen, völlig unausgegorener Vorschlag.
Entweder freie Fahrt für Alle Bürger oder jeder muss wie immer bezahlen.

Mich würde mal interessieren was das Bundesweit kosten würde, die Zahl wird riesig.

Gruß

Kostenloser Nahverkehr

Bin gespannt, was der Autolobby noch alles einfällt um eigene Kosten für die Verfehlungen der Deutschen Betrugs-Autoproduzenten zu vermeiden.
Und Merkel macht wie immer mit.

Kostenlos

Weiß nicht, ob man diesem nur mit 5 Städten gerecht werden kann. Ich würde es definitiv nutzen, wenn es kostenlos wäre, aber bei den Preisen ist es für uns günstiger mit paar Kollegen immer zusammen unterwegs zu sein. Denke das es viele geben würde, welche das nutzen würden und sicherlich würde das dann auch was dazu beitragen, wenn das in mehr als 5 Städten angeboten werden würde.

Eine gefährliche Versuchung

Klar, wer denkt nicht daran, eben mal schnell in den Bus zu hüpfen, wenn es nichts kostet. Doch die Alternative ist meist Laufen, nicht Auto fahren. Wer heute noch Auto fährt, tut dies meist aus zwei Gründen: Entweder wegen des Komforts oder wegen mangenlder öffentlicher Alternative. Erstere interessiert Geld weniger, dafür sind die Tickets nicht teuer genug im Vergleich zum Auto. Hier ist eher Bequemlichkeit relevant - in London hält man einfach seine Kreditkarte ans Lesegerät und steigt ein. Schon das Ticket über das Handy ist zu umständlich. Die Zweiten werden aber durch kostenlose Fahrten eher noch mehr werden: Denn ähnlich wie beim völlig kostenlosen, steuerfinanzierten Gesundheitswesen in England, wird dann auch hier totgespart. Denn was keinen Ertrag bringt, ist als erstes bei Sparmaßnahmen dran. An eine Ausdehnung ist mangels klammer Kassen dann gar nicht zu denken.

leid stinkt nicht

wenn also die vernichtung von millionen jobs infolge der digitalisierung (intelligente software, siehe banken/versicherungen und andere) sowie der ächtung des verbrennungsmotors (die motoren waren nie effizienter/sauberer als heute) vorangetrieben wird, stellt sich die frage wie lange es dauern wird, bis wir suizidraten auf griechischem niveau haben. ein land in dem mit der drachme hervorragend gelebt wurde.
.
sind millionen vernichtete jobs kollateralschaden oder der eigentliche hintergrund der hysterischen kampagnen?

Kostenloser Nahverkehr .. Man kann alles machen..

nur sollte man eines nach dem anderen tun.
Hierzu gehört, das der Nahverkehr in Umfang, Mitteln und Möglichkeiten den zusätzlichen Belastungen gerade zu den "Hauptverkehrszeiten" gewachsen ist.
(also bleibt die Frage ausreichender Investitionen)
Es bleibt die Frage nach ausreichender Flexibilität - hierzu hätten schon vor Jahren Mittel aus der Pappnasen Forschung der Automobil Hersteller in die Forschung zugunsten neuer Verkehrskonzepte für den ÖPNV geleitet werden können.
Begleitet werden könnte das Ganze auch durch eine wieder enger werdende Verknüpfung von Wohnen und Arbeit + Nahversorgung etc. Die Bildung reiner Schlafstädte und konzentrierter Gewerbezonen ist bei weiter abklingender "schmutziger Industrie" vielleicht auch nicht mehr ganz im Sinne der Erfinder.

aber selbstverständlich ..

.. sollte der Nahverkehr kostenfrei sein, daher nennt man ihn eigentlich auch 'öffentlicher' Nahverkehr, oder steht das nur dafür, dass jeder mitfahren könnte?

Man muss sich bei der Preisgestaltung und oft auch Anbindung nicht wundern, wenn viele trotz Luftverpestung, Stau und ewiger Parkplatzsuche weiter mit dem Auto zur Arbeit und zum Shoppen fahren.

Attraktiv geht halt anders ..

Ablenkungsmanöver

Solche Versuche und Tests gabe es schon genug um daraus Schlussfolgerungen zu ziehen. (freepublictransport.info)
In Hasselt in Belgien, 1997 eingeführt, Steigerung der Benutzer um 1300%. In rund 15 Jahren verdreifachten sich der Umsatz und die Arbeitsplätze in der Innenstadt von Hasselt. (Wikipedia)
War der Region, die es haupsächlich finanzierte, (und der neuen konservativen Stadtverwaltung) zu wenig. Heute pro Fahrt wieder 60 Cent.
In Deutschland die alte eingespielte beliebte Methode nichts tun zu müssen. Kommissionen einsetzen, jahrzehntelang 'wissenschaftlich' abklären, nochmal eine neue Statistik erstellen lassen, vorsichtshalber nochmal evaluieren und wenn nichts mehr hilft von McKinsey ein Gutachten erstellen lassen, das dauert dann auch nochmal. Danach die Autoindustrie um Erlaubnis fragen. Die kann an dem System überhaupt nichts Gutes finden und erwähnt drohenden Verlust vieler Arbeitsplätze.
Ja dann, gehts nicht.

Jahrelang hatten wir es mit

Jahrelang hatten wir es mit untätigen CSU Verkehrsministern zu tun, aber kaum steht eine Klage bevor, überschlägt sich die Bundesregierung mit Ideen.

Immerhin kommt etwas Bewegung in das Thema und aktuell kan es helfen.
Langfristig müssen aber die Automobilhersteller verpflichtet werden, die Abgasreinigung zu verbessern oder bessere Antriebssysteme entwickeln.

Wie löst man die damit einhergehenden Probleme?

Das ist keine ganz neue Idee, aber erst die Not macht's möglich. Immerhin, das klingt erst mal gut!
Aber:
Wer außerhalb wohnt, muss sein Auto dann “vor der Stadt“ parken. Also braucht es außerhalb Parkplätze.
In Bonn z. B. wüsste ich nicht, wo die anzulegen wären. Parkplätze bräuchte es mehrere, da eine Stadt gewöhnlich aus verschiedenen Richtungen angefahren wird.
Niemand will seine Einkäufe weit schleppen, es braucht also Haltestellen in der Nähe der Einkaufszentren.

Die nicht geringen Kosten des Projektes könnten durch drastisch erhöhte Parkgebühren, zumindest teilweise, aufgefangen werden.

Ein guter Schritt

Vielleicht wäre ein kostenloser Großparkplatz, der auch seinen Namen verdient außerhalb der Stadt mit z.B. Bussanschluss eine gute Idee. Hier könnte vieles gemacht werden, wenn die Politik die Gelder einmal sinnvoll anlegen würde, und nicht alles dem allgemeinen Altruismus in den Hals wirft. !!!

Kostenloser ÖPNV?

Wenn dieses Vorhaben nicht genau beobachtet wird, dann kann das schnell teuer für den Steuerzahler werden.
Aber ich bin gespannt zu sehen, wie viele zusätzliche Menschen sich in volle Busse quetschen und mehrfaches Umsteigen in Kauf nehmen werden.

Wer soll das bezahlen, wer

hat so viel Geld.....

Wird dann die Beförderung, wie in der Atvorderenzeit durch die Post, wieder in staatliche Hände gelegt?

Total klasse. Jeder

Total klasse.
Jeder Arbeitnehmer zahlt, wie gez, einen grundbetrag. Dazu 2/3 für Rentner, 1/3 für Schüler. Dann kommen bei ca 20€/monat um die 12 mrd im jahr zusammen. Das sollte wohl langen.
ich würde für alles unter 50km die kiste stehen lassen.

Einfach ausprobieren!

Also ich finde die Idee eines Pilotprojekts für kostenlosen ÖPNV ein sehr gute Idee. Sicherlich gibts hier die Kostenfrage, aber mir fallen spontan ne Menge Gründe dafür ein:
- höhere (Aus-)Nutzung des ÖPNV macht diesen effektiver und senkt die Kosten pro Fahrgast.
- Verminderung im Straßenverkehr, welcher die Infrastruktur nicht so belastet
- Wenns tatsächlich für bessere Luft sorgt, sparen wir uns die Klagen der EU.
- Und nicht zu vergessen die sozialen, immateriellen Aspekte: Einkommensschwache Familien werden entlastet, wenn die Kinder frei die Busse zur Schule nutzen könnten; Renter, die kein Auto mehr fahren oder sich leisten können, könnten wieder mobiler werden usw.

Gegen ein Pilotprojekt sollte eigentlich nichts sprechen, solange es wichtige Ergebnisse liefert. Und selbst wenn die Ergebnisse nicht die Erwartungen erfüllen, bringt man vielleicht doch den einen oder anderen Autofahrer dazu künftig lieber einen kostenpflichtigen ÖPNV zu nutzen.

Ähhh ja, nee, iss klar.......

... wieso wird denn der Test nicht in Stuttgart durchgeführt. Die haben die dicke Luft und da wäre das Ergebnis auch entsprechend......

Nur eins bleibt ein frommer Wunsch:

Dass sich die Leute selbst bei 8.000,- EUR Prämie auf die E-Autos stürzen werden. Nicht, solange die notwendige Infrastruktur fehlt; und die wird man (s. schnelles Internet) nicht innerhalb der nächsten 5-10 Jahre hinbekommen.
Abgesehen von etlichen anderen Hemmnissen.

Gute Idee!

Solange Autofahren billiger ist als ÖPNV, wird sich wenig ändern.

Kostenloser Nahverkehr

Die Piratenpartei hat es damals u.a. im Berliner Landtag bereits gefordert und wurde dafür belächelt und als naiv abgestempelt. Jetzt droht die EU-Klage und auf einmal ist das Projekt eine gute Idee. Soso.

Dass gute Ideen erst unter Zwang angenommen werden, ist ein Beleg dafür, warum Union und SPD ihre Abstürze in der Wählergunst redlich verdient haben. Außerdem hat es anscheinend zur Folge, dass nur ideenlose Anti-Bewegungen in Europa stärker werden.

Wow

Da wird die Bundesregierung - in ihrem dringenden Bemühen, die Autoindustrie auf keinen Fall mit den Folgen ihrer jahrzehntealten und zum Teil mit betrügerischen Mitteln durchgehaltenen Politik des Ignorierens des Luftverschmutzungsproblems zu konfrontieren - noch kreativ. Diesen Vorschlag würde ich unterstützen. Die Massnahme sollte sich einerseits auf den innerstädtischen ÖV beschränken, andererseits alle deutschen Städte umfassen.

An der Ursache vorbei!!

Als allererstes sollte man im Kampf gegen die städtische Luftverschmuztzung durch Feinstaub und NOxe sämtliche Komfort-Kaminöfen in den Städten (und tw. auch auf dem Land) verbieten!
Jeder einzelne schmeißt das Tausendfache an Feinstaub, klimaschädlichen NOx, SO2 und Dioxin raus, was ein Diesel überhaupt schaffen kann!
Da dies aber in D-Land - weil lobbyistenbehindert - wohl nicht so schnell der Fall sein wird, soll die EU Deutschland doch verklagen!! Höchste Zeit, vielleicht wachen unsere korrupten Politiker DANN endlich auf, und tun etwas für saubere Luft zum Atmen für die Bürger!!
Die ganze Dieseldiskussion ist dagegen völlig am Thema vorbei - vielleicht sollte auch die Autolobby sich für Abschaffung dieser Stinkeöfen stark machen, daher ...!

Dann aber bitte mit E-Bussen

Wenn man schon durch Stärkung des ÖN die Städte umweltbewusst entlasten will sollte man aber auch so konsequent sein und die alten Dieselbusse schnell durch umweltfreundlichere Fahrzeuge ersetzen.
Nur dann macht das ganze wirklich Sinn!
Das kostet aber relativ viel Geld, wer finanziert das alles?

Kostenloser Nahverkehr...Endlich!

Erfreulich, daß solche Vorschläge nach über 20 Jahren endlich mal auf dem Tisch der Bundes- und Europa-Politik landen. Daß dieses Konzept funktionieren kann, ist schon länger bekannt. Man muss nur wollen!

Beispiele und Infos:
http://www.zukunft-mobilitaet.net/9011/analyse/kostenloser-oepnv-vorteil...

https://schlaubus.wordpress.com/

http://buergerbuero-borna.de/uploads/media/20100129_Nulltarif.pdf

Realistisch gesehen täte dieses Konzept uns allen und der Umwelt nur gut.

Interessante Städte

Ich frage mich wie man auf diese vier Pilotstädte kam. Ich glaube zB Berlin selbst oder Stuttgart wären hier sinnvoller. Logischerweise wäre dies auch teurer und damit politisch nicht vorgeschlagen.
Ansonsten unterstütze ich einen kostenlosen ÖPNV für alle... Oder Reduzierung der Kitagebühren. Oder eine wirksame Mietbremse. Ich schweife ab ;-)

Kostenloser Nahverkehr ?

...wir lieben keine einfachen Lösungen. Es könnte so schön sein. Keine Kontrollen mehr notwendig, keine Ticketautomaten u.s.w.
Aber es werden dann weniger Autos verkauft, es müssen weniger gewartet werden...das wollen nicht alle in diesem Land.
Busse mit Gyro oder Wasserstoffantrieb, das macht die Städte sauberer.

Wieder viel heiße Luft!

Da ist dann wieder die Systemfrage.
-
Das System ist inzwischen so ausgelegt, das über die Spritpreise Unsummen vom Staat und sonstigem privatem Kapital verdient werden.
-
Das Volk darf sich aber insofern einbringen, das es das Gefühl haben soll, es sei eigebunden beim Staatskapital einer kostengünstigen Nahverkehrslösung usw..

Nahverkehr kostenlos

Wird nicht funktionieren.
Da sind Ruck-Zuck die Kapazitäten überlastet.

Das ist doch nur wieder heiße Luft.

Kostenloser Nahverkehr

Gute Idee, aber nicht neu, Piraten und Linkspartei fordern das schon seit Ewigkeiten,
aber das sind ja auch weltfremde Utopisten.

Liebe Politiker! Wie wollt

Liebe Politiker!

Wie wollt ihr in die jetzt schon überfüllten Busse und Bahnen noch die "zusätzlichen" Fahrgäste reinbekommen?

Oder ist das gar der Trick und hinterher wird einfach behauptet: Es habe kaum mehr Leute das Angebot angenommen.

Was soll das,

wer den größten Dreck macht, kann kostenlos fahren.
Super Idee, ich verbrenne jetzt Gummi an statt Holz.
Entweder alle oder keiner.

Gut!

Völlig egal, welche Begründung dafür herhalten soll.
Es wäre eine der wenigen richtigen Entscheidungen der letzten 70 Jahre!
Um diese noch etwas Besser zu machen, müsste natürlich das Strecken - und Haltestellennetz mindestens auf den Stand der 1960er Jahre ausgedehnt werden.

Gibts für Studenten schon seit 20 Jahren - voller Erfolg!

In vielen Universitätsstädten und ganzen Regionen wie dem Rhein-Main-Gebiet gibt es schon seit Mitte der 90er Jahre einen (fast) kostenlosen Nahverkehr. Die Studis zahlen dafür einen höheren Semesterbeitrag, der aber nur einen Bruchteil einer normalen Dauerkarte kostet.

Damals wurde -wie auch heute- vor einer "Zwangsgebühr" gewarnt. Manche Studis hatten nämlich ein Auto und keine Lust, für den Nahverkehr mitzuzahlen.

Doch sehr bald waren (fast) alle überzeugt: Es ist einfach prima, spontan in irgendeinen Bus steigen zu können, man kommt nach der Party auch angeschickert zurück, und nicht zuletzt: Es schont die Umwelt!

Wenn das als "Bürgerticket" jetzt auch noch steuerfinanziert wird, dann zahlen Gutverdiener im Verhältnis mehr dafür. Es gibt also auch einen sozialen Ausgleich.

Fazit: Super Idee- her mit dem Bürgerticket!

Weiter so mit Vollgas

Die paar Busse und Taxis sollen jetzt ein paar Prozent Kosmetik bringen. Die ÖPNV-Systeme der Großstädte sind eh am Limit. Wohl deshalb sind die Tests in eher kleinen Städten geplant.Übergeordnetes politisches Ziel der Bundesregierung ist offenbar , Fahrverbote und eine wirksame, verkehrspolitische Wende zu verhindern. Es geht in der Debatte immer um Fahrverbote, nie um saubere Luft und die Gesundheit der Bevölkerung.

Pilotprojekt?

Wieso startet das Pilotprojekt dann nicht in den am stärksten belasteten Städten?

Was hätten wir uns Dreck ersparen können!

Als wenn dies nicht schon ein Ziel der 68er war, die dieses es, als sie selbst in die Schlüsselpositionen gelangt waren, ebenso verraten haben, wie so viele andere vorbildlichen Ziele.

Wieviel kostet uns das wirklich?

Wird ein kostenloser Nahverkehr wirklich so teuer? Dem Einnahmenausfall durch fehlenden Ticketverkauf stehen doch auch ernorme Ersparnisse gegenüber:

- kein Kauf und Wartung von Ticketautomaten
- keine Verkaufsstellen mehr notwendig
- kein Kontrollpersonal mehr notwendig
- kein Versand von Dauertickets
- weniger Abnutzung von Straßen und Brücken durch Individualverkehr
- keine / weniger Maßnahmen zur Feinstaubreduzierung notwendig

Fänd ich

Eine abzulotsende gute Idee. Die Finanzierung ist sicherlich eine zweite Sache.Dieses Kand hat schon soviel in andere Sachen gesteckt, so dass ich mir über die Finanzierbarkeit keine großen Sorgen machen würde.

Gute Idee!

Endlich mal ein überzeugender Ansatz. Im Grunde ist das doch genau das, was schon in den 70er-Jahren die „Aktion Nulltarif“ mit guten Gründen forderte: Da ein Großteil des ÖPNV ohnehin über Subventionen von allen Bürgern bezahlt wird, macht der Rest die Kuh auch nicht mehr fett, es überwiegen eindeutig die Vorteile.

Ich bin optimistisch, dass ein kostenloses Angebot auch genutzt wird. Und wenn dadurch tatsächlich die Straßen leerer werden, kann das auch wirtschaftlich eine sinnvolle Sache werden.

Die angedachten Feldversuche werden es zeigen. Und wenn es dort funktioniert, dann sollte man die Idee ohne langes Zögern bundesweit ausdehnen.

Kostenlosen Nahverkehr ....

im Innenstadtbereich gibt es schon anderswo und wäre m.E. eine gute Möglichkeit mehr Leute von Autofahren in der Stadtmitte abzuhalten. Wenns denn der Bund auch bezahlt. Denn der hätte den Schummeldieseln ja schon längst der ABE (allg. Betriebserlaubnis) entziehen können. Aber da fehlt der politische Wille zu. Lieber ablenken mit ständig neuen Vorschlägen, statt das primär Sinnvolle zu tun.

Kostenloser Unsinn!

Was soll der Unsinn? Den Nahverkehr umsonst? Und wer soll das finanzieren? Das ist doch kompletter Blödsinn!

Es würde schon reichen, würde man wieder zum Kosten-Leistungs-Prinzip zurückkehren. Beispiel Stuttgart. Für eine theoretische Fahrtstrecke von 600 Metern muss man als Pendler 2,50 € berappen! Selbst im Monatsabo ist der Ticketpreis immer noch wahnsinnig hoch! Würden endlich rationalere Preise verlangt werden, wäre der Umstieg vom PKW auf den ÖVNP gar kein Problem. Aber das scheint politisch nicht gewollt. Wie will man sonst die ganzen schönen Prestigeprojekte finanzieren?

Also bleibt mir als Pendler nur, weiterhin mit meinem Dödel in die Stadt einzufahren und die Luft dort zu verpesten. Tut mir leid für die Anwohner, aber ich kann mir die Preise für den ÖVNP schlicht nicht erlauben.

Dann sollte man

für Kinder den Schulbus separat fahren lassen und nicht die Schulkinder in Linienbussen fahren lassen.
Diese sind heute schon so überfüllt, dass man sie eigentlich polizeilich stilllegen müsste.
In Kiel drängen die Kinder, wie Sardinen gequetscht, in die Linienbusse, die gleichzeitig den Schulbus abdecken sollen. Oft kommen Kinder heute schon nicht mehr mit, weil der Fahrer irgendwann zugeben muss, dass auch nach chinesischem Pressprinzip niemand mehr zusteigen kann.
Für Kinder auf dem Land heißt das dann:
1,5 Stunden auf den nächsten Bus warten!

Wenn die Linienbusse nun noch für alle kostenlos genutzt werden können, sollte man massiv die Busse aufstocken; ansonsten kommt dennoch niemand dorthin, wo er hin sollte.
Das dürfte dann für alle wirtschaftliche Folgen haben.
Und wo die Busfahrer dann herkommen sollen, ist fraglich.
Wir haben heute schon viel zu wenige, die geeignet sind.

ÖPNV

Wenn alle Pendler auf den kostenlosen ÖPNV ausweichen sollen, brauchen die Städte mehr Busse. Und die fahren natürlich mit Dieselmotoren.

Schlechte Luft

"Die Luft in deutschen Großstädten muss sauberer werden,..."
Da ist Herrenberg als "Großstadt" wirklich gut gewählt.
Wie ist es mit Stuttgart, Köln, oder andere wirkliche Großstädte?

@ 16:19 von odindonar

Das dürfte ein Denkfehler sein.
Schwarz fahren geht nur dort wo man normal etwas bezahllen muss.
Wenn der ÖN in Essen umsonst transportiert kann man dort nicht mehr schwarz fahren.
Wenn gleichzeitig in Hamburg weiterhin bezahlt werden muss wäre dort schwarz fahren möglich und somit auch strafbar!

Sinnvoll - unter gewissen Bedingungen

Ich denke es ist definitiv sinnvoll dies zu Testen und bei positivem Ergebnis schnell bundesweit umzusetzen. Jedoch gilt es dabei einiges zu beachten:
1. Finanzierung muss gesichert sein, der Bund sollte dies mitfinanzieren
2. der Nahverkehr muss ausreichend gut ausgebaut/getaktet sein, sonst kann er kostenlos sein wie er will (wenn keine Bahn kommt, fahre ich trotzdem Auto)
3. weitere Kapazitäten schaffen, wo heute schon Engpässe vorliegen, gerade in den Zentren

Positiv ist dabei zu sagen, dass dies vor allem den Ärmeren und Jüngeren (Unterschicht, Ältere, Kinder, Studenten) zugute kommt, denn gerade diese haben kein Auto und sind auf den Nahverkehr angewiesen.
Gut für die Umwelt ist es vermutlich auch, wie viele umsteigen, hängt aber mehr von Punkt 2 ab.

@Sparer

"Bin gespannt, was der Autolobby noch alles einfällt um eigene Kosten für die Verfehlungen der Deutschen Betrugs-Autoproduzenten zu vermeiden."

So ein Unsinn, die "Autolobby" dürfte herzlich wenig Interesse daran haben ein Instrument einzuführen, was für viele Menschen die Entscheidung erleichtert KEIN eigenes Auto mehr zu haben...

@ 16:42 von YVH

Sie schreiben:
"Jahrelang hatten wir es mit untätigen CSU Verkehrsministern zu tun, aber kaum steht eine Klage bevor, überschlägt sich die Bundesregierung mit Ideen."
*
Solche Ideen sind doch nicht neu.
Das Problem ist nur dass die Bundesregierung kein Recht hat über den ÖN zu bestimmen. Der liegt in der Hand der Kommunen!
Die Bundesregierung kann dort also nur Vorschläge machen und wie schon gesagt ist dieser nicht neu!

@wenigfahrer

"das wäre eine Ungleichbehandlung aller Bürger die irgendwo in einer kleinen Stadt wohnen oder auf dem Land."

Typisch deutsch: es darf keinem besser gehen, wenn irgendwo eine Vergünstigung dann bin ich nur dafür wenn ich selbst auch profitiere...

Wer soll die vielen Busse fahren?

Kostenloser Nahverkehr bedeutet im Umkehrschluss ein größeres Angebot an öffentlichem Nahverkehr.
Aber:
„Es fehlen akut 2000 Busfahrer“, heißt es seitens des Bundesverbandes Deutscher Omnibusfahrer (BDO). In den nächsten Jahren gebe es sogar 10.000 Busfahrer zu wenig. „Die Situation war absehbar, da viele ältere Busfahrer in den Ruhestand gehen“, bestätigt ein Sprecher. Auch im Bereich des Güterverkehrs gibt es zu wenig Bewerber.
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/neue-mobilitaet/deutschen-verkehrs...

Als es diese Meldung gab, war der Dieselskandal noch nicht so hoch gekocht und von kostenlosen Diensten noch kaum gesprochen worden.
Der Mehrbedarf dürfte also dann noch sehr viel höher liegen und kann damit gar nicht gedeckt werden.

Man spricht hier derzeit von Utopia.

Vielleicht es den Niederlanden nachmachen?

Und auch mal Fahrrad-Fernstraßen bauen??
Im Köln-Bonner Raum immer wieder abgelehnt, vielleicht aus Angst, daß dann die entsprechenden Straßenbahnen weniger benutzt werden.
Wäre aber für die Volksgesundheit ein guter Beitrag, die Gefahren des Radfahrens würden minimiert, es würden viel mehr Menschen aufs Fahrrad umsteigen - und umweltfreundlicher geht es nicht mehr!
(Denn auch öffentliche Verkehrsmittel fahren schließlich mit umweltschädlicher Energie!)

@Hackonya2

"Weiß nicht, ob man diesem nur mit 5 Städten gerecht werden kann."

Es ist eine PILOTPHASE. Es macht immer Sinn solche Dinge vorerst auszuprobieren. Man hat kleinere und größere Städte ausgewählt. Klingt sinnvoll.

Ich bin immer ein Verfechter des Modells gewesen freien ÖPNV anzubieten. Ich finde das darf man auch als Zwangsabgabe mit einer Art GEZ für alle Haushalte verbinden, mit Freistellung niedriger Haushaltseinkommen...

Gut..

..erkannt, will aber (noch)niemand in der Politik wissen.

16:15 von pitcher

"Alle privaten Holzöfen..... mal eine Woche stillegen und dann nochmal messen, dann sieht das Bild schon anders aus."

Wird doch schon Zwangsweise gemacht, meinen habe ich letztes Jahr abgebaut weil ende dieses Jahres die Betriebserlaubnis aus läuft........Luft wird schon besser nur Dumm das in paar KM Entfernung ein Kohlekraftwerk steht aber das ist ja was anders.....

17:24 von RoyalTramp

Also wer für ne Strecke von 600 Metern auf den Bus angewiesen ist, der tut mir echt leid...
Und wer dafür das Auto anwirft, der hängt nicht wirklich an dem Fahrzeug, auf Dauer macht das doch nur das Auto kaputt.

@dog marley

".. sollte der Nahverkehr kostenfrei sein, daher nennt man ihn eigentlich auch 'öffentlicher' Nahverkehr, oder steht das nur dafür, dass jeder mitfahren könnte?"

Warum fragen Sie wenn Sie es doch selbst beantworten?

Öffentliche Parkplätze sind ja auch nicht zwangsläufig kostenlos, genauso wie öffentliche Toiletten oder öffentliche Veranstaltungen (z.B. Sport oder Konzerte)...

Die Bahntarife

sollten vielleicht ebenfalls vereinfacht werden!
Mein Vorschlag wäre z.B. nach Kosten pro Kilometer; egal ob Bus oder Bahn.
Wenn dieser Kilometer dann noch etwas günstiger wäre als ein eigener Benzin-Kilometer, könnte es evtl. ein weiterer Anreiz sein.
Kostenlos braucht dagegen gar nicht - jeder in D-Land könnte es sich dann öff. Verkehrsmittel leisten!

Gut gemeint - aber völlig realitätsfern

Auf meinem Arbeitsweg sind die benötigten öffentlichen Verkehrsmittel im Berufs- und Schülerverkehr schon jetzt hoffnungslos überlastet. Regionalbahn und Stadtbahn fahren bereits mit den längsten möglichen Zugeinheiten im dichtesten möglichen Takt. Am Bahnhof angekommen, steigen etliche Menschen zunächst in die Stadtbahn in Gegenrichtung, um dann, nach 2 oder 3 Haltestellen wieder die Richtung zu wechseln, weil sie in Zielrichtung am Bahnhof nicht mehr in die Bahnen hineinkommen. Ein Ausbau (Regionalbahn eingleisig, Stadtbahn unterirdisch) würde Jahrzehnte dauern und Unsummen kosten. Vor dem Bahnhof ist längst kein Platz mehr, um dort noch Busse in größerer Zahl halten zu lassen.

@harry_up

"Wer außerhalb wohnt, muss sein Auto dann “vor der Stadt“ parken. Also braucht es außerhalb Parkplätze."

Warum muss er? Er kann doch genau dahin fahren wo er auch heute hin fahren würde und dort parken? Vermutlich dürfte er dort sogar einfacher einen Parkplatz finden...

Ablenkungsmanöver!

Die Probleme sind: Dreckige Kohlekraftwerke, private Holzöfen, Dieselfahrzeuge ohne (getürkten) Ad Blue Einsatz.
Die Lösung der Groko: Kostenloser Bus. Gehts noch??? Das erinnert an die Grosspender der CDU. Die Familie ist nämlich BMW Grossaktionär und sagt wohl der Merkel, sie wollen nicht für die Ad Blue Nachrüstung bezahlen.

Was nützt kostenlos?

Nahverkehr, der auch funktioniert wäre für mich ein Anreiz. Am Wochenende morgens oder abends zur Arbeit/nach Hause kommen. Bei Regen nicht ungeschützt am Straßenrand stehen müssen und sich durch Raser vollspritzen lassen müssen. Und was wirklich wichtig wäre, sind Busfahrer, die nicht mit über 50 km/h in eine 30er Stelle einfahren, um dann innerhalb 30 Meter auf Null an der Haltestelle zum Stehen zu kommen, die dann auch noch so zugeparkt ist, dass ich mit dem Kinderwagen nicht rauskomme. Und wenn man was sagt, wird man noch beleidigt. Nein danke Nahverkehr, da fahre ich lieber Auto.

@pitcher

"Alle privaten Holzöfen mal eine Woche stillegen und dann nochmal messen, dann sieht das Bild schon anders aus."

Da es um Nox und Feinstaub IN großen Städten geht bezweifele ich Ihre Aussage. In den Innenstädten sind solche Öfen kaum verbreitet.

Immer extrem überreagieren

Es muss nicht gleich kostenlos sein, aber flexible und kostengünstigere Angebote im Nahverkehr wären schon ein großer Erfolg für den Nutzer. Solange Fahrten mit dem eigenen Pkw billiger sind, wird der Nahverkehr den kürzeren ziehen.

Nur Deutschland?

Droht die EU eigentlich auch anderen Ländern?
Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Luft in italienischen, brittischen oder französischen Städten saubere Luft herrscht. Oder messen die nur kreativer?

Wird das Ziel verfehlen

Wer glaubt, dass die meisten Menschen, die nicht den OePNV nutzen, das nur des Geldes wegen machen, glaubt auch noch an den Weihnachtsmann.

Das wird so gut wie nichts an der Luftqualitaet aendern. Es werden nur ein paar Leute entlassen und ein wenig Geld wird umverteilt werden.

Der einzige Vorteil fuer Otto Musterfrau, er muss nicht mehr raetseln wie der Fahrscheinkauf und das entwerten funktioniert, wenn er/sie/es in eine andere Stadt kommt.

Kostenlos

ist schön für die betroffenen Städte, aber wenn die Kosten auf alle Bürger umgelegt werden, ist es ungerecht.
Schon vor über dreißig Jahren habe ich in Stockholm erleben müssen, dass wer in die Innenenstadt fahren will, auch eine ÖPNV-Fahrkarte haben muss. Da überlegt man schon.
Schon vor über 40 Jahren gab es eine Forderung der (damaligen) ÖTV, die Tarife einzufrieren, um die Fahrpreise durch schleichende Inflation abzusenken.
Vor mindestens 20 Jahren hat der ADAC vorgeschlagen, an den Stadträndern Großparkplätze zu schaffen und gut an den ÖPNV anzubinden. Da sollten auch Geschäfte für den täglichen Bedarf einen Platz haben. Die Städteplaner haben das nie aufgegriffen.
Zwei CSU-Verkehrsminister haben sich jahrelang mit der Durchsetzung der PKW-Maut beschäftigt. Genau diese 8 Jahre werden die Grenzwerte schon überschritten.
Was also hat die Regierung in dieser gesamten Zeit gemacht, außer die Automobilindustrie zu schützen?

@birdycatdog

"Wenn dieses Vorhaben nicht genau beobachtet wird, dann kann das schnell teuer für den Steuerzahler werden.
Aber ich bin gespannt zu sehen, wie viele zusätzliche Menschen sich in volle Busse quetschen und mehrfaches Umsteigen in Kauf nehmen werden."

Der ÖPNV IST bereits teuer für den Steuerzahler. Für ein Angebot was in vielen Städten wenig genutzt wird. Volle Busse kosten nicht viel mehr als leere Busse.

Zudem bin ich dafür, tatsächlich durchaus ein paar EUR monatlich als Zwangsabgabe vorzusehen. Das kann man aber auch als im Rahmen der Grundsteuer abgegolten sehen- die zahlt ja auch jeder- egal ob Mieter oder Eigentümer.

Wenn nun wesentlich weniger Autos in den Städten wären ist der Verschleiss der Strassen auch geringer und der Unterhalt wesentlich günstiger...

Klasse! Aber nur mit viel mehr Zügen und Bussen möglich

Das ist ein genialer Vorschlag, der längst überfällig ist. Das würde aber ein "Umrüsten" bedeuten. Bestimmt ist sind hier 10mal so viele Verbindungen nötig. Ich erinnere an die Anfangszeit des Wochenendtickets für 15 DM Sa+So. Die Züge waren so voll, dass viele zum Aussteigen aus dem Fenster gelassen werden mussten. Darauf müssen wir uns einstellen, sonst ist ein Fahren besonders für Ältere Menschen gar nicht mehr möglich.

Bei uns im Wohngebiet, wurden

Bei uns im Wohngebiet, wurden in den letzten zehn Jahren auf einem Areal von ca. 4000 m2 ca 30 offene Kamine genehmigt und eingebaut. In manchen Nächten ist seither je nach Wetterlage kein Schlafen mit geöffneten Fenster mehr möglich. Komischerweise wurde ich aber bei der zur Umweltproblemen gehörendem Amt mit meiner Anmerkung da etwas zu tun abgewiesen, weil dies ja genehmigt sei. Also sind Gesunsdheitsprobleme in der Sache kein Thema, gleichzeitig will man aber Fahrverbote bei Dieselfahrzeugen von Anwohnern in der gleichen Siedlung aussprechen. Seit ich das erlebt habe, weiß ich, dass es da einigen nicht wirklich um Umwelt und Gesundheitsaspekte geht, sondern um ihre einmal eingenommenen Positionen durchzudrücken und um nichts anderes, schon gar nicht am Interesse besserer Luft, dazu fehlt denen einfach die Empathie. Es kann natürlich auch sein, dass für die 150 mg CO aus Autos weit giftiger sind als 5000 mg CO aus Hauskaminen, die man nachts viel tiefer inhaliert, gelle?

Gute Idee!

Ein kostenloser Öffentlicher Nahverkehr ist nicht nur aus Umweltschutzgründen wichtig, sondern auch aus sozialen. Die daraus entstehenden Mehrkosten sollte zu allererst die Autoindustrie tragen, sozusagen eine "Luftreinhaltungsabgabe" als Ausgleich für die Schadstoffe, die ihre Fahrzeuge produzieren.

Warum

... denn gleich kostenlos? Eine drastische Preissenkung/Subventierung - z.B. 1 € egal wohin - würde doch auch genügen. Ohnehin ist die Nutzung von ÖPNV und alternativen emissionsarmen Verkehrsmitteln nicht allein eine Frage des Preises. Vielleicht mal einen Blick über Grenze wagen: Holland macht vor, wie's geht.

Nächstes Ablenkungsmannöver

Es ist schlicht unerträglich wie man den Bürgern und der EU weitere Bären aufbinden will. Gerade in Ballungsgebieten ist der Nahverkehr derart schlecht ausgestattet, das er nicht zur Nutzung anregt. Ein Beispiel ist Köln. Mit Speckgürtel rund 4,5 Mio. Einwohner. Innenstadt zentral ausgelegt. Man versuche aus den Vororten aus dem Rhein-Sieg-Kreis, aus dem Rhein-Erft-Kreis oder dem Bergischen Land nach Köln zu gelangen. 7 km hinter Köln benötigt man mit den ÖPNV über eine Stunde bis in die Innenstadt. Daran wird das kostenlose Angebot nichts ändern, dass System ist das Problem. Es ist veraltet, stehen geblieben irgendwann in den 70-er Jahren.

Möglich als Test, aber keine Lösung

Interessant wäre es schon, zu erleben, dass kostenloser ÖPNV einer Stadt mehr bringt, als der MIV (motorisierte Individualverkehr) sie kostet, ABER: Ursächlich macht nur Sinn, die Dieselhersteller zu sofortiger technischer Nachrüstung zu verfplichten und nötigenfalls Fahrverbote auszusprechen für Fahrzeuge, deren reale Emissionen auf der Straße über dem Grenzwert liegt. Oder bundesweit die blaue Plakette einzuführen. So oder so ist massiver Druck auf die Dieselmotorhersteller notwendig, endlich auf einen Ausstieg aus dieser Sackgassentechnologie hinzuarbeiten. Deutlich befördert würde das auf Käuferseite durch die sofortige Angleichung der Dieselbesteuerung an das Benzin. Dann wäre der Hauptgrund für die Kaufentscheidung ausgeräumt.

Warum gleich kostenlos?

Warum die öffentlichen Verkehrsmittel nicht erstmal wesentlich billiger machen und die Frequenz erhöhen?
Hier in Los Angeles fahre ich als Rentner für 35 Cent außerhalb der Rushhour (sonst 75 Cent) in einem riesigen Einzugsgebiet aus U-Bahn, S-Bahn und Bussen. Der normale Fahrpreis beträgt $1.75. Klar, die Freeways sind trotzdem voll von Autos hier, aber das wäre noch viel schlimmer ohne die günstige Pendelei mit den öffentlichen Verkehrsmitteln.

Gute Idee

Allgemein ist dies eine gute Idee um den Modal Split zugunsten des ÖPNV zu steigern. In Tallinn gibt es das und in Hasselt gab es das, mit jedoch unterschiedlichen Ergebnissen. Dennoch, kostenloser ÖPNV ist nicht so einfach einzuführen und bringt eine Reihe von nachteilen mit sich. Auch wird es kaum helfen das tägliche Verkehrsvolumen zu reduzieren. Falscher Schritt in die falsche Richtung.

@DiePositiveBratwurst

"
Ähhh ja, nee, iss klar.......
... wieso wird denn der Test nicht in Stuttgart durchgeführt. Die haben die dicke Luft und da wäre das Ergebnis auch entsprechend......
"

Warum soll nur Stuttgart dicke Luft haben? Essen ist bei solchen Meldungen auch dabei...

Man hat Städte von 30000, 120000, 2x 300000 und 600000 Einwohnern ausgewählt. Passt schon für einen Test.

Essen finde ich spannend in der Umsetzung, da ja keine Stadtgrenze im eigentlichen Sinne existiert. Beispielsweise ist bei mir auf der Strassenseite Essen- die andere Strassenseite ist Mülheim. Und das ist in die anderen Richtungen zu anderen Städten ähnlich...

@ 17:14 von postmaterialist

Gehen wir das mal analytisch an, ob Studenten eine repräsentative Problemgruppe sind: 1) Sie wohnen alle in halbwegs großen Städten (sonst gibt es keine Uni). 2) Sie wohnen, soweit sie kein Auto haben, aber auch mangels Parkplätzen an den Unis, in Uninähe, also innerhalb der größeren Stadt, in den dort vorwiegend verfügbaren kleinen Wohnungen. 3) Sie sind zu sehr unterschiedlichen Zeiten, auch viel nachts, unterwegs. 4) Sie fahren traditionell und auch heute schon sehr viel mit ÖPNV. Wieso soll also das Verhalten von Studenten bzgl. kostenloser ÖPNV-Nutzung irgendwie repräsentativ für die typischen berufstätigen Eltern mit zwei Kindern, die irgendwo im platten Land wohnen, wo sie sich was genügend Großes leisten können? Das Problem sind die zeitlichen Engpässe, die auch schon den Autos Probleme bereiten, und die Zerstreung über das weite Land.

Man könnte auch die Mama-Taxis in die Schulen verbieten!

Damit die Kinder endlich wieder eine Gelegenheit haben, etwas für`s Leben lernen zu können.
Wir haben es damals doch auch geschafft, bereits ab dem 3. Schultag der ersten Klasse alleine in die Schulen zu kommen, auch wenn der Weg sehr weit war ...!
Für Grundschüler könnte es m.E. also durchaus kostenloses Busangebot geben.

Toller Vorschlag. Was kommt als

Nächstes? Handwerkern verbieten zu den Kunden zu fahren? Und den sagenhaft guten Vorschlag fer EU sehr Geld zu geben... Frage mich wozu... ist die Schnapsidee des Jahrhunderts. Meine Güte die sollen sich für ihr Volk einsetzen nicht für andere.

Ein Schritt in Richtung soziale Gerechtigkeit

Endlich dürfte der Steuerzahler, der für die Finanzierung der Freifahrer letztendlich sorgt, dann auch selbst mal frei fahren.
Denn der Steuerzahler zahlt derzeit doppelt:
Für die Freifahrmöglichkeiten von unzähligen Sozialleistungsabhängigen und für seinen eigenen Fahrschein, der in der Regel insgesamt teuerer wird, als wenn er sein eigenes Vehikel nutzt.

Dass das aber nur in wenigen Städten gelten soll, ist dann wieder die soziale Ungerechtigkeit, von der wir so viel im Land haben.

Gute Idee

Kostenloser Nahverkehr ist eine gute Idee. Da müssen sich die Mitarbeiter der Stadt dann nicht mehr in Gefahr begeben, tätlich angegriffen zu werden wenn sie die Fahrkarten von Neubürgern kontrollieren wollen.

@mosesposes

"Die paar Busse und Taxis sollen jetzt ein paar Prozent Kosmetik bringen. Die ÖPNV-Systeme der Großstädte sind eh am Limit. Wohl deshalb sind die Tests in eher kleinen Städten geplant."

Großstädtischer als Essen geht in Deutschland kaum. Essen selbst ist die 9. größte Stadt Deutschlands und MITTEN im Ruhrgebiet, welches strukturell im Prinzip die mit Abstand größte Stadt Deutschlands ist.

Gute Idee

Kostenloser Nahverkehr ist eine gute Idee. Da müssen sich die Mitarbeiter der Stadt dann nicht mehr in Gefahr begeben, tätlich angegriffen zu werden wenn sie die Fahrkarten von Neubürgern kontrollieren wollen.

@transarena

"Wird nicht funktionieren.
Da sind Ruck-Zuck die Kapazitäten überlastet."

Warum funktioniert es dann in Münster? Da sind 25% der Einwohner Studenten und nutzen den Nahverkehr mit Semesterticket kostenlos. Man kann auch Kapazitäten erhöhen und damit auch noch Jobs schaffen.

@ 17:39 von Kampfkanin

So sehr ich die Niederlande und das Radfahren schätze - die Niederlande haben zwei unschlagbare Vorteile: Sie sind dicht besiedelt und - flach. Ok, manchmal weht es in die falsche Richtung, aber man will ja keine Tour de France gewinnen. Bei den Entfernungen dort lohnt es sich einfach nicht auf den Bus zu warten. Mit dem Fahrrad ist man immer schneller. Bei mehr als 4 km gar noch mit Hügeln sieht die Lage schon ganz anders aus. Besser funktioniert derzeit das System mit Leihrädern für die Innenstadt. Da müsste man aber genug Parkplätze am Stadtrand haben - und was dann los ist, wenn man in den Grünanlagen dort Parkplätze bauen möchte, da war der Ausbruch des Vesuv ein Kinderspiel gegen.

Kostenloser ÖPNV in 5 Großstädten

sind nur Augenwischerei.
Unsere Atemluft in Oldenburg/Niedersachsen hat schon seit Jahren alarmierende Werte aufgezeigt. Und es wurde auch viel getan - immer mehr Autos rollen hier von A nach B.
Diese Idee mit dem kostenlosen Busfahren ist wirklich absurd. Meistens müssen die Schüler, die Pendler und alle anderen Berufstätigen auch umsteigen!

Es ist nicht dann nicht 'nur' die eine Tour von A nach B zu bewältigen (mit Wartezeiten bei Wind & Wetter), sondern eine Reise ohne ausreichendem Nachtschlaf! Und mit zu wenig Bussen, zu wenig ausgebildetem Personal (Fahrer), begrenztem Fahrraum. Wo sollen all die vielen zusätzlichen Verkerkehrswege denn überhaupt herkommen??
Die müssen doch da sein bzw. erst genehmigt und gebaut werden ...

@ ferrari2k

Das Beispiel sollte das Missverhältnis zwischen angebotener Leistung und dem dafür verlangten Preis verdeutlichen.

Und Hochmut kommt vor dem Fall: "Also wer für ne Strecke von 600 Metern auf den Bus angewiesen ist, der tut mir echt leid..." Dann fangen Sie schon mal an, sich bei den vielen älteren Mitbürgern zu entschuldigen, die aus körperlichen Gründen darauf angewiesen sind und nur über eine Minirente verfügen.

Im Übrigen: Ich würde sehr gerne mit dem ÖPNV fahren, da mich Autofahren total stresst, aber ich kann mir 164 € im Monatsabo bei meinem Gehalt nicht leisten. Und mehr Geld gibt mir mein Chef nicht. Also muss ich gezwungenermaßen die kostengünstigste Alternative wählen und das ist bei 30km Entfernung nunmal das Auto.

17:59 von Andy169

Warum

... denn gleich kostenlos? Eine drastische Preissenkung/Subventierung - z.B. 1 € egal wohin - würde doch auch genügen. Ohnehin ist die Nutzung von ÖPNV und alternativen emissionsarmen Verkehrsmitteln nicht allein eine Frage des Preises. Vielleicht mal einen Blick über Grenze wagen: Holland macht vor, wie's geht.
///
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Aber wir haben in Deutschland schon den Ärzten geglaubt, das allein Praxisgebühren kassieren, mehr als 10 Euro kostet?

Die Idee ist super und dennoch

was ist mit der Umrüstung von Millionen Dieselfahrzeugen, durch die Hersteller?

Was ist mit den fehlenden Gleisen für den Güterverkehr? (z.B. Niederlande Richtung Schweiz)

Was ist mit den eLadestationen für eMobilität?

Weiter läuft der Lobbyschutz, oder?

Busfahrer gesucht

Flüchtlinge werden derzeit zu Busfahrern ausgebildet. Das soll die große Lücke im Bedarf schließen helfen.
Ein Wehrmutstropfen für Nichtflüchtlinge ist allerdings, dass andere Vorbedingungen gelten, wie z.B. ein Jahr unfallfreies Fahren mit dem PKW ( Führerschein vorausgesetzt).
Für Flüchtlinge und Sozialleistungsbezieher gilt:
In den meisten Fällen übernehmen Jobcenter die Ausbildungskosten, die rund 16 000 Euro betragen können.

Damit müssten sich eigentlich sprunghaft die Menge der Sozialleistungsbezieher reduzieren lassen.
Aber es fehlen weit mehr als über 10 000 Fahrer. Das wären Kosten allein für die Ausbildung in Höhe von 160 Mio € für den Steuerzahler. Ob das im Endeffekt dem Arbeiter billiger kommt, wage ich zu bezweifeln.

@skywalker

Da haben Sie aber die letzten paar Jahre verpaßt! Mittlerweile stinken Innenstädte, Stadtränder, z.T. Eigenheimgegenden und kleinere Ortschaften dauerhaft und extrem nach beißendem Schwelbrand - durch die sehr zahlreichen und weiter zunehmenden (und meist obendrein auch noch falsch betriebenen!) privaten Kaminöfen!
- Leider schert`s Ordnungsämter und Behörden wenig, obwohl der Gesetzgeber drakonische Strafen dafür vorsieht!!
Vielleicht glauben die meisten Nutzer ja, aus Kaminöfen käme nur CO2 raus ... auch wenn man Müll und nasses Holz ohne ausreichende Luftzufuhr verschwelt ...!
Ein Verbrechen an der Nachbarschaft und der Umwelt! Hier ist die Politik, auch die Grünen gefordert!!

Senkung der Hartz-IV-Sätze

Konsequenterweise müssten die Sätze für Hartz-IV um die Beförderungskosten gesenkt werden. Das sind glaube ich etwa 28 Euro im Monat.

Nur Deutschland?

Die Frage kann ich - zumindest für italienische Großstädte - beantworten. Dort gibt es Fahrverbote, ohne dass die Welt untergeht, allerdings auch ohne dass verkehrspolitisch ernsthaft nach Lösungen gesucht wird. Ein Tag die geraden, ein Tag die ungeraden Nummernschilder.

@Kampfkanin

"Die Bahntarife sollten vielleicht ebenfalls vereinfacht werden!
Mein Vorschlag wäre z.B. nach Kosten pro Kilometer; egal ob Bus oder Bahn.
Wenn dieser Kilometer dann noch etwas günstiger wäre als ein eigener Benzin-Kilometer, könnte es evtl. ein weiterer Anreiz sein.
"

Was ist da die Vereinfachung? Ich finde es wesentlich einfacher ein Ticket für Kurzstrecke von X Haltestellen oder für eine Fahrt egal wie weit, als wenn ich immer unterschiedliche Preise zahlen müsste.

Ein "Benzinkilometer" kostet bereits heute mehr als Bus und Bahn wenn Sie es wirklich seriös durchrechnen.

war klar

dass die User hier natürlich alles negativ sehen. Komisch, in den Städten, in denes es das schon gibt, teilweise schon seit den 90er, ist alles ok.

Aber, ist ja auch in Ländern, in denen das Volk nicht nur Grau und Schwarz kennt.

Man muss aber nicht umsteigen

Ich werde gewiss nicht auf den ÖPNV umsteigen, das ist total umständlich. Zur Arbeit brauche ich über 2 Stunden statt 35 Minuten (eine Strecke). Mein Diesel ist sauber.

René Cuperus hat recht

Man hat die falschen Schwerpunkte gesetzt. Speziell die älteren Wählergruppen machen sich Sorgen um ihre Zukunft, sie wollen Soziale Gerechtigkeit und Sicherheit. Bei uns wurden aber andere Themen wie Flüchtlinge, Migranten und Abschiebung in den Vordergrund gerückt.

Eigentlich ... aber ...

Ich denke, das ist eine interessante Idee. Nahverkehr kostenlos anzubieten als Staatliche Dienstleistung.

Ich fürchte nur, daß das sofort wieder zerredet und zerstört wird ...

Die Verfassungsklage, weil bei mir vor der Haustür kein kostenloser Bus hält, oder weil ein Pendler mit dem Auto das Benzin für die Fahrt zur Arbeit selber zahlen soll ist nur eine Frage der Zeit.

Nein, ich bin kein Zyniker, nur etwas desillusioniert.

@birdycatdog

Es gibt Städte, da gibt es das seit den 1990er. Es gibt genug Erfahrung.

Viel Wissen scheinen sie aber nicht zu haben.
Der ÖPNV hat noch nie kostendeckend gearbeitet, in Deutschland. Damit sind Bus / S-Bahn-Straßenbahn in der Stadt gemeint, oder zwischen kleinen Dörfern. Also, keine Ferbusse, Fernzüge...

Zwischen 63 - 80% wird jetzt schon aus öffentlichen Geldern gezahlt. Der Rest kommt von den Ticketverkäufen.

Vor allem auf dem Land liegt es bei 80% Zuschuss, durch Steuergelder / Einnahmen der Kommunen.

Was die Regierung nun will ist die Übernahme der Ticketpreise und nicht 100%

Kostenloser Nahverkehr ....

... im Innenraum der Großstädte ist nicht ungerecht den Landbewohnern gegenüber, denn auf dem Land gibt es das Problem der zu vielen Outos ja nicht. Wenn Landbewohner in die Großstadt wollen, können sie den dann kostenlosen Verkehr ja auch nutzen. Der jetzt schon in der Großstadt bessere ÖPNV ist ja auch nicht ungerecht.

offenefragen

Wo ist Autofahren billiger als ÖPNV?

Benzin, Versicherung, Steuer, Wartungskosten, Wertverlust usw. Wieviel kostet eine Monatskarte, im Ort XYZ, oder Jahreskarte?

@um 18:04 von Kampfkanin

Man könnte auch die Mama-Taxis in die Schulen verbieten!
---
Klar, noch mehr Verbote!
Langsam nähern wir uns allem, was Freiheit verhindert. Wir unfrei soll unser Land noch werden?

Dann muss die pünktliche Nutzbarkeit von Schulbussen gewährleistet werden.
Ist bei uns nicht drin.
Die Schule endet für Grundschüler um 13.40Uhr. Der Bus fährt aber um 13.37Uhr!
Der nächste Bus fährt dann 1,5 Std. später.
Und da wollen Sie das Abholen durch Mamas verbieten?
Sie kennen die unsäglichen Katastrophen in diesem Land nicht, wie ich glaube.
Da plant kaum noch jemand mit Köpfchen.

Auch werden ganze ehemaligen Bushaltestellen nicht mehr angefahren ( nicht lukrativ), obwohl dort Kinder wohnen.
Wie kommen die zur Schule?
Richtig: Mit Mama-Taxen!

@Zabamoi

" Solange Fahrten mit dem eigenen Pkw billiger sind, wird der Nahverkehr den kürzeren ziehen."

Naja, wenn ich alleine Parkgebühren von 1-5 EUR pro Stunde zahlen muss relativiert sich das mit dem billigen PKW ganz schnell. Aber Benzin und Fixkosten zahle ich ja nicht für die spezielle Fahrt sondern irgendwann einmal monatl. oder an der Tankstelle...

Wer die tatsächlichen Autokosten berechnen will, sollte sich Taxikosten ansehen und bedenken dass der Taxifahrer damit nicht wirklich reich wird...

Zahlt's die Auroindustrie

Zahlt's die Auroindustrie dann ist es eine gute Idee. Zahlts der Steuerzahler dann nicht.

Der Michel subventioniert schließlich zu großen Teilen die ganzen Firmenwagen dank derer die Luft ist wie sie ist und dank derer die Industrie trotz (Abgas-)betrug am Bürger Boomzeiten erlebt.

@ 16:28 von wenigfahrer

Ihre Reaktion überrascht mich, erscheint mir spontan überzogen.

Ihre Kommentare sind sonst sachlich ausgewogen.

.wieso wird denn der Test nicht in Stuttgart durchgeführt.
Weil das nicht geht. Busse, S-Bahnen.. sind schon jetzt überlastet. S21 kommt dazu.
Der Vorschlag klingt gut, ist trotzdem eine Schnapsidee. Die Bevölkerung wächst, gerade in der Region S. Verkehr, Mieten, Preise, S21 kurz vor der Explosion usw.. Hier sollte die Politik steuern, denn es gibt Regionen in D da ist das anders.

.. gegen die - übrigens selbstgesteckten - Stickoxid-Maximalwerte verstoßen.

Vielleicht ist ja das "selbstgesteckt" und die Messmethoden das Problem. Einmal Feinstaub, dann die Stickoxide usw...
Wie sieht es denn 50 Meter abseits der Messstelle aus? Direkt neben den Blechkaminen der ungefilderten Einzelöfen wird man die relevanten Daten erfahren, denn dort wohnen unmittelbar Menschen. Man kann es zwischen den Häusern riechen, man muss nicht messen.
Wer treibt denn neben der angeblich schmutzigsten Kreuzung Frühsport. Das sei gefährlich, aber ja doch, schon wegen der vielen Autos.

In vielen Innenstädten

gibt es mittlerweile kaum noch Möglichkeiten, Lebensmittel zu kaufen, wenn man von Backshops absieht.

Die Supermärkte sind meist am Stadtrand.

Auch das ist ein Problem, das man angehen könnte. Die Versorgung mit Lebensnotwendigem gehört wieder zurück, dahin wo die Menschen sind. V. a. die älteren, die über keine Fahrmöglichkeit verfügen.

Kleinere Supermärkte mit einem Grundangebot gehören wieder zurück in die Innenstädte.

Gute Idee, aber problematisch

Abgesehen davon, dass es schwer vorstellbar ist, dass diese Idee eines kostenlosen ÖPNV realisiert wird, könnte ich mir gut vorstellen, dass sich andere Städte mit ähnlicher Größe und Verkehrsaufkommen dagegen wehren werden. Denn dies wäre ein enormer Wettbewerbsvorteil für die berücksichtigten Städte, die mit anderen konkurrieren um Einwohner und die damit verbundenen Steuerzuweisungen.

Ne, iss klar..

Ist alles schon bewiesen und die bösen Kohlkraftwerke bitte mal aussen vor lassen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/holzoefen-und-feinstaub-oefen-und-kamin...

@grobi123

"- weniger Abnutzung von Straßen und Brücken durch Individualverkehr"
Ihnen ist bewusst, dass ein Großteil Straßenschäden durch die deutlich höhere Belastung von LKWs und Bussen entsteht und zumindest Busse auch zum ÖPNV gehören und nicht nur S-, U- und Straßenbahnen?

"- keine / weniger Maßnahmen zur Feinstaubreduzierung notwendig"
Ein nicht unerheblicher Teil wird an trockenen Tagen von der Straße aufgewirbelt - gerade von Bussen. Vergleichen Sie mal die Luftverwirbelungen, die bei einem Kompaktfahrzeug entstehen mit denen eines Stadtbusses.

Zuletzt bleibt abzuwarten, wie viele Menschen zusätzlich das ÖPNV Angebot annehmen werden.

Pendeln zum Arbeitsplatz

wäre vielleicht auch ein interessantes Thema zur Verkehrsreduzierung. Es gibt mehr als genug Berufstätige die tagtäglich kreuz und quer durchs Land pendeln. Es ist nicht bei jedem möglich, aber gleich Qualifizierte könnten auch ortsnah vermittelt werden und sollten möglichst einen Arbeitsweg von weniger als einer halben Stunde haben, der sich eventuell zu Fuß, mit dem Fahrrad oder auch mit dem ÖPNV gut bewältigen lässt. Von A nach B und nicht noch über C oder D.

@um 17:39 von Kampfkanin

Wäre aber für die Volksgesundheit ein guter Beitrag, die Gefahren des Radfahrens würden minimiert, es würden viel mehr Menschen aufs Fahrrad umsteigen - und umweltfreundlicher geht es nicht mehr!
---
Prinzipiell richtig, aber praktisch nicht ganz sinnvoll.
Unsere Gesellschaft arbeitet immer länger und wird wesentlich älter im Durchschnitt.
Einen Maurer noch aufs Rad zu setzen, von dem man erwartet, dass er kilometerweit seine nächste Baustelle aufsucht, ist wohl hart.
Auch sind nicht alle Wetterverhältnisse tauglich.
Mein Sohn, der viel Fahrrad fährt, wurde am Arbeitsplatz abgemahnt, weil er nass ( durchs Wetter bedingt) am Arbeitsplatz ankam ( kundenorientiertes Arbeiten erwartet etwas anderes).
Auch die hohe Flexibilität in der lokalen Vorgabe von Arbeitsplätzen macht das Fahrrad oft nicht möglich ( Arbeitswege von mind. 100 km und mehr).

Hört sich also gut an, ist aber nicht wirklich eine Lösung für alle.

Kostenlos heißt nicht kostenfrei

Sicher hat noch niemand diese Idee voll mit allen Aus- und Nebenwirkungen zu Ende gedacht.

Trotzdem, sollte man den Ansatz mal ernsthaft überdenken.

Der "kostenlose" Nahverkehr kann auch über eine lokale Sonder- oder Gewerbesteuer-ähnliche Steuer finanziert werden.

"Legales Schwarzfahren" entlastet Behörden, Gerichte, Gefängnisse.

Autonom fahrende Busse ohne Fahrer senken die Kosten und können rund um die Uhr fahren.

Man muß dem auch mal eine echte Chance geben.

Schön wär's wir hätten einen kompetenten Verkehrsminister, der an Zukunftskonzepten interessiert ist. Wir fahren immer noch rum wie vor hundert Jahren.

@yolo

"Dass das aber nur in wenigen Städten gelten soll, ist dann wieder die soziale Ungerechtigkeit, von der wir so viel im Land haben."

Offenbar haben Sie den Artikel nicht komplett gelesen:
"Getestet werden sollen die aufgeführten Maßnahmen zunächst in fünf "Pilotstädten": In Bonn, Essen, Herrenberg, Reutlingen und Mannheim. Was erfolgreich ist, soll dann bundesweit auf den Weg gebracht werden."

@RoyalTramp

Nun, da es andere Städte haben (in der EU) und das Teilweise fast 28 Jahre, reichen Ihre Ansichten nicht mal bis zum Tellerrand.

Schon jetzt sind 63-80% finanziert, je nach Region. Der Rest kommt von den Tickets.

Die Erfahrung der anderen Städte zeigte:

1.) Weniger Verkehr
2.) Weniger Straßenschäden
3.) Keine Wartung von Ticketautomaten
4.) Keine Kosten für BArgeldtransport
5.) Kein Personal für Kontrollen
6.) Deutlich bessere Luft
7.) Deutlich geringerer Lärm

usw

Nichts gibt es umsonst, aber auf die paar Kröten, die durch die Ticketverkäufe noch eingenommen werden, auf die kann man verzichten.

Wieviel kostet denn ihr Auto im Monat?
Benzin, Versicherung, Wertverlust, Steuern, Wartungskosten?

@Verve

"Gerade in Ballungsgebieten ist der Nahverkehr derart schlecht ausgestattet, das er nicht zur Nutzung anregt. Ein Beispiel ist Köln. Mit Speckgürtel rund 4,5 Mio. Einwohner. Innenstadt zentral ausgelegt. Man versuche aus den Vororten aus dem Rhein-Sieg-Kreis, aus dem Rhein-Erft-Kreis oder dem Bergischen Land nach Köln zu gelangen. 7 km hinter Köln benötigt man mit den ÖPNV über eine Stunde bis in die Innenstadt. "

Da haben Sie sich aber eine ungünstige Strecke herausgepickt. Ich fahre fast nie mehr mit dem Auto nach Köln rein, parke in Leverkusen kostenlos am Chempark und fahre die letzten 10km mit der S-Bahn in 15min ins Zentrum. Meine Erfahrungen waren nämlich oft genau wie Ihre: Über eine Stunde mit dem Auto für die letzten 7km. Und dann noch die Parkgebühren.

Das ist doch Mal ne Lösung:

Das ist doch Mal ne Lösung: Feinstaubwerte zu hoch sofort. ÖPNV kostenlos. In 2 Monaten wäre der Bayer (Münchener) für vernünftige Lösungen offen.z.b. Autohersteller zu einer Hardwareumstellung zwingen

Erschreckende Dummheit

In wenigen Tagen entscheidet das oberste Verwaltungsgericht über Fahrverbote für Diesel. Seit dem ersten lächerlichen Diesel Gipfel sind Monate vergangen, passiert ist nichts bisher. Unsere Versagenden Merkel hat es total vergeigt. Jetzt in blanker Panik immer neue heisse Luft zu produzieren, wird die Richter nicht beeindrucken.

Günstiger Nahverkehr

Es muss ja nicht unbedingt kostenlos sein, aber bei ~700€ für ein jahresticket im Berlin kann ich die Autofahrer ein wenig verstehen. Der öffentliche Nahverkehr macht bisher nur Sinn, weil man nicht im Stau steht. Das überzeugt halt nicht jeden

@odindonar, 16.19h

Wenn ich jemanden erlaube, mein Auto kostenlos zu benutzen, dann darf sich ein anderer nicht das gleiche Recht herausnehmen.
Nahverkehrsbetriebe sind meist kommunal.

@Autograf

"Gehen wir das mal analytisch an, ob Studenten eine repräsentative Problemgruppe sind: 1) Sie wohnen alle in halbwegs großen Städten (sonst gibt es keine Uni). 2) Sie wohnen, soweit sie kein Auto haben, aber auch mangels Parkplätzen an den Unis, in Uninähe, also innerhalb der größeren Stadt, in den dort vorwiegend verfügbaren kleinen Wohnungen. 3) Sie sind zu sehr unterschiedlichen Zeiten, auch viel nachts, unterwegs. 4) Sie fahren traditionell und auch heute schon sehr viel mit ÖPNV. "

Leider nicht sehr analytisch...

zu 1) Unsinn. Unis gibt es in Städten sämtlicher Größenordnung. Die kleinste Hochschulstadt die ich persönlich kenne hat 30000 Einwohner.
zu2) In allen Städten die ich kenne fahren die Studenten entweder von zu Hause oder wohnen komplett über das Stadtgebiet verstreut. (Habe die Situation bei Freunden und mir selbst in vielen Städten kennen gelernt.) Außerdem ist "DIE Uni" oft selbst verteilt über die ganze Stadt.
3) hat nichts mit Student zu tun
4) ja, WEIL kostenlos

Gerne....wenn die Automobikonzerne es zahlen...

...und bitte nicht der Steuerzahler! Es ist unglaublich wie sich Politiker von der Automobilindustrie über den Tisch ziehen lassen....auf Kosten des Steuerzahlers! Hoffentlich kommt keine Groko Zustande und wir haben bald Neuwahlen....um diesen verbrauchten Haufen abzulösen !!!

Nahverkehr ÜBERALL kostenlos machen!

Es ist doch genug Geld da und Niemandem wird etwas weggenommen!

@ all: kostenlosen ÖPNV sofort und bundesweit bitte!!

@ all

Dass mit dem kostenlosen ÖPNV sollte man in der Tat sofort und bundesweit sowie auch eu-weit machen und nicht nur in fuenf Städten.

Das wuerde so viel möglich machen und die Bahn muesste wieder viel tiefer in die Fläche kommen, auch in kleine Dörfer die derzeit nur Totbahnhöfe haben wo längst keine Bahn mehr vorbei kommt und andere noch nicht angeschlossene Ortschaften gehören angeschlossen.

Darueber hinaus gehören hier bei uns in Schweinfurt abends die Busse deutlich ausgedehnt, damit man auch mal abends spät vom Kino heimkommt oder vom Theater oder sowas. Und zu dem hier:

https://www.tagesschau.de/inland/nahverkehr-luft-bruessel-101.html

Von Fahrverboten ist in dem Brief zwar nicht die Rede, aber durchaus von sogenannten "Niedrig-Emissions-Zonen" für den Schwerlastverkehr. Außerdem will Berlin mit steuerlichen Vorteilen für Elektro-Fahrzeuge locken.

sage ich mal:
es gibt schon Elektro-Lkws und Elektro-Sprinter und sowas! Schaut euch mal um!!

@um 18:42 von birdycatdog

Was erfolgreich ist, soll dann bundesweit auf den Weg gebracht werden."
---
Wenn Sie glauben, dass die Busunternehmen sich ihre Lukrativität nehmen lassen und damit ihren Gewinn. Oder soll es einen Verstaatlichung werden?
Ländersache, Kreissache und Gemeindesache sind so Stichworte, die noch Holprigkeiten versprechen würden.
Oder wird das dann eine staatliche Verordnung von oben und macht dann eben mal einen ganzen Wirtschaftszweig kaputt?

Das würde zu Forderungen der SPD und Linken passen. Hauptsache der Kurs ist letztendlich die stille Verstaatlichung moralisch unterlegt.

Die Kosten trägt dann der Erwerbsbürger.
Die vielen Sozialleistungsträger und Rentner wie auch Kinder schultert er dann noch mit.
Klar, das ist eine absolute Belastung des Arbeiters.
Eine wirklich soziale Entlastung der Arbeiter sieht ganz anders aus!

@ schre (18:31): die derzeitigen Fahrpreise sind zu teuer!!

hi schre

Zu dem hier:

Wenn Landbewohner in die Großstadt wollen, können sie den dann kostenlosen Verkehr ja auch nutzen. Der jetzt schon in der Großstadt bessere ÖPNV ist ja auch nicht ungerecht.

Sorry aber genau dass stimmt so nicht. Viele ÖPNV-Anbieter verlange fuer Monatskarten und Jahreskarten und zum Teil auch fuer andere Fahrtickets Preise, die keiner mehr bezahlen kann. Schauen Sie sich doch mal die Preise bei der Bahn an. Die Bahncard ist teuer geworden wie Spinne. Das kann sich kaum noch einer leisten.

Und auch bei uns sind demletzt die Fahrpreise fuer den Bus deutlich angehoben worden. Wer soll dass noch bezahlen? Hallo??

BVG und S-Bahn

sind jetzt schon nicht in der Lage ein paar mehr Leute zu transportieren, wenn z.B. Schnee fällt in Berlin. Wie soll das dann funktionieren? Grundsätzlich sicher eine gute Idee, aber in den ganz großen Städten meiner Meinung nach nicht umsetzbar. Hinzu kommt auch die zunehmende Kriminalität im öffentlichen Nahverkehr, die jetzt schon dazu führt, dass viele Leute wieder mit dem eigenen Auto fahren.

@um 18:42 von Erleuchtung

Wie viel kostet denn ihr Auto im Monat?
Benzin, Versicherung, Wertverlust, Steuern, Wartungskosten?
---
Fragen wir anders:
Wie viel Zeit spart es mir, mit dem Auto zu fahren, ehe ich auf Busse und Umsteigepraktiken vertrauen muss.

Wer hier mit dem Auto fährt, ist in 10 Min in der Landeshauptstadt.
Wer mit dem Bus fährt, braucht 45-60 Min, wobei man erst ab frühestens 7 Uhr mit dem 1. Bus weg kommt und der letzte um 15 Uhr rein kommt. Nach 16 Uhr kommt hier keiner mehr nach Hause!
Deshalb fahren hier alle mindestens 2 Autos pro Familie, weil beide Elternteile arbeiten und Kinder kutschieren müssen.

Das Auto kostet übrigens weniger.
Für eine einfache Fahrt zahle ich in die Stadt 3,80€. Für Hin und Rück also 7,60€ x 5 Werktage=38€ pro Woche=152€ im Monat.
Da sind keine Umsteigekosten drin ( also keine Umlandfahrten in andere Zonen)
Mein Auto ist billiger.

In Mannheim ist die Idee der

In Mannheim ist die Idee der kostenlosen Nahverkehrs weniger ein dem Umweltschutz gewidmetes Projekt, als viel mehr die als Umweltschutz kaschierte Niederlage im Kampf gegen Horden von Schwarzfahrern. Aber so bekommt die total verschuldete Stadt wenigstens einen kleinen Teil der Kosten von Land und Staat zurück, die diese den Städten und Gemeinden mit ihrer Flüchtlingsverteilung aufgebürdet haben. Bevor man nun sich auf Grund meines Beitrags aufregt, bitte erst mal die Hintergründe und Umstände recherchieren, die in diesen Städten und damit den Bürgern riesige Kosten verursachen bei Gleichzeitig immer mehr zurückgenommener Lebensqualität.

@ 18:42 von Erleuchtung

So ganz passt das nicht zusammen mit Ihren Argumenten
2.) Weniger Straßenschäden?
Jeder Bus oder LKW macht so viel Straßenschäden wie 300 PKW's.
Das ist schon mal nicht richtig!
Bei dem Kostenvergleich zwischen eigenem Auto und ÖPVN rechnet niemand die "sowieso" Kosten Versicherung, Steuern etc. mit. Die hat man nämlich auch wenn man ein Auto bestzt und in der Stadt den ÖPVN nutzt!
Außerdem bezweifel ich Ihre "63-80%" die heute schon öffentlich finanziert werden.
In Hamburg sollen es 45% sein, der Rest kommt aus den Tickets!

@ dcrocket (18:17): es gibt schon Elektrofahrzeuge

hi dcrocket

Zu Ihrer Frage:

was ist mit der Umrüstung von Millionen Dieselfahrzeugen, durch die Hersteller?

dazu sage ich mal:
besser ersetzen durch solche Elektro-Scooter von der Post, durch solche Elektro-Sprinter wie sie in Duesseldorf gebaut werden, durch Elektro-Lkws die es schon gibt von MAN und anderen.

Was ist mit den fehlenden Gleisen für den Güterverkehr? (z.B. Niederlande Richtung Schweiz)

Sorry aber der neue Gotthard-Tunnel macht es bereits möglich! Gucken.

Was ist mit den eLadestationen für eMobilität?

stimmt, das Netz muss dichter werden und die Stromnetze fuer die erneuerbaren Energien muessen massiv ausgebaut werden. Da geht es - wegen Blockade durch viele CSU-Buergermeister - leider viel zu langsam. Diese Dauerblockade durch etliche Buergermeister und durch die CSU muss aufhören.

Dann muessen endlich Nordlink und Suedlink umgesetzt werden. Und danach dann bitte die Kohlemeiler weg!

@RoyalTramp

"Im Übrigen: Ich würde sehr gerne mit dem ÖPNV fahren, da mich Autofahren total stresst, aber ich kann mir 164 € im Monatsabo bei meinem Gehalt nicht leisten. Und mehr Geld gibt mir mein Chef nicht. Also muss ich gezwungenermaßen die kostengünstigste Alternative wählen und das ist bei 30km Entfernung nunmal das Auto."

Aha, Sie können es sich nicht LEISTEN, und sehen das als Argument gegen ein kostenfreies Angebot? Interessant.

Abgesehen davon: 30km Entfernung; 20x im Monat hin und zurück = 1200 km; das kostet Sie mit dem Auto locker 360 EUR Vollkosten, selbst mit einer alten Möhre kriegen Sie keine Kosten unter dem genannten Monatsabo hin! Sie sprachen von einem alten Diesel, alleine Ihr SPRIT Anteil dürfte dafür ca. 100 EUR monatlich nur für diese Fahrten ausmachen und bei gut 13000 km pro Jahr für den Arbeitsweg sind auch Verschleißteile signifikant. Die Pendlerpauschale kriegen Sie übrigens auch wenn Sie den ÖPNV nutzen, das sind bei 30km auch stattliche Beträge.

Des Deutschen liebstes Kind

wundere mich über die überwiegend ablehnende Haltung hier im Forum. Da soll es was "geschenkt" geben und immer noch gibts was zu mäkeln.
Natürlich kann man in jeder Suppe ein Haar finden - natürlich gibts jede Menge am öffentlichen Nahverkehr auszusetzen, aber DIESER Versuch kann ja nun wirklich nicht schaden!
Aber hier zeigt sich wieder einmal: Du kannst den Menschen in Deutschland alles wegnehmen oder mies machen, aber bitte nicht die geliebte Kutsche.

@ Woschi (18:37): Sowas muss auch auf das Land gebracht werden

hi Woschi

Abgesehen davon, dass es schwer vorstellbar ist, dass diese Idee eines kostenlosen ÖPNV realisiert wird,

Tja.. nur mit Druck geht vieles wie es aussieht. Das muss sofort und bundesweit realisiert werden, und nicht nur in den Innenstädten sondern auch zwischen den Städten und dem Land.

Und warum sollten sich andere größere Städte dagegen wehren??

könnte ich mir gut vorstellen, dass sich andere Städte mit ähnlicher Größe und Verkehrsaufkommen dagegen wehren werden.

Bitte dazu mal eine Begruendung.

Dann noch zu dem hier:

Denn dies wäre ein enormer Wettbewerbsvorteil für die berücksichtigten Städte, die mit anderen konkurrieren um Einwohner und die damit verbundenen Steuerzuweisungen.

Dass hier ist ja nur ein Pilotprojekt, dass schnell auf alle Städte und auch auf das Land ausgedehnt werden muss. Und damit wuerde auch das Land wieder zum Wohnen attracktiver.

Kostenlos ist keinesfalls kostenlos!

Es ändert sich nur der Kreis derer, der dafür bezahlt. Zur Zeit sind es rechnerisch die Autofahrer. Sie führen pro Jahr (Mineralölsteuer, Kfz-Steuer, LKW-Maut) gut 50 Mrd. an den Staat ab. Der gibt davon weniger als 10 Mrd. für den Straßenverkehr aus, weitere ca. 14 Mrd. für alle anderen Verkehre (inkl. der Subventionierung des öffentlichen Personenverkehrs) und weniger als 10 Mrd. für den gesamten(!) Umweltschutz. Es bleiben immer noch 15 bis 20 Mrd. übrig. Die Zahlen kann man sich beim Statistischen Bundesamt zusammensuchen.

Hier häufig vorgebrachte Behauptungen, das Autofahren sei zu billig, sind völlig absurd. Zudem entfallen zur Zeit 80% des Personenverkehrs auf den Autoverkehr. Das kann kein anderes System auffangen, schon gar nicht zu bezahlbaren Kosten.

@Kampfkanin

"Da haben Sie aber die letzten paar Jahre verpaßt! Mittlerweile stinken Innenstädte, Stadtränder, z.T. Eigenheimgegenden und kleinere Ortschaften dauerhaft und extrem nach beißendem Schwelbrand - durch die sehr zahlreichen und weiter zunehmenden (und meist obendrein auch noch falsch betriebenen!) privaten Kaminöfen!"

Meinen Sie die Jahre seit der Rechtschreibreform ;-) (Stichbuchstabe "ß") ?

Also ich kenne recht viele "Innenstädte, Stadtränder, z.T. Eigenheimgegenden und kleinere Ortschaften" teils weil ich selbst zwei Wohnsitze habe und weil ich eine große Familie und viele Freunde habe und auch beruflich viel reise (50- 100 Hotelübernachtungen pro Jahr).

Vielleicht sind Sie in Ihrer Gegend schlicht ein gebranntes Kind?

Übrigens: Wer "Müll und nasses Holz unter mangelnder Luftzufuhr verschwelt" macht sich strafbar (vermute ich zumindest), da gilt es anzusetzen, finde ich auch richtig.

Guter Ansatz

Allerdings wäre das Gift für die Autoindustrie. Deswegen wird das niemals kommen.

Und wenn doch: Dann bitte das Netz auch ausbauen. Insbesondere auch im Ländlichen Bereich. Nicht einmal pro Stunde und Sonn- und Feiertags nur bei Anruf fahren.

Gute Idee!

Ob es wirklich 100 % kostenfrei sein muss, muss man vielleicht noch einmal überlegen.

Aber: Die nächste große Stadt ist bei uns 10 km entfernt (Aachen). Der Bus kostet 3,60 € einfache Strecke - hin und zurück für 2 Personen 14,20 €. Ein Tag in einem Parkhaus mit Kostenlimitierung (direkt in der Innenstadt, wo der Bus auch hält!) kostet 6,- €, also 8,- € weniger - so teuer kann Sprit und Verschleiß am Auto nicht sein, dass sich der Bus lohnt...

Kostenloser oder zumindest (sehr) preiswerter öffentlicher Nahverkehr würde da die Sichtweise ändern und neben weniger Umweltbelastung wohl auch mehr Leute in die Städte holen. Ich könnte mir vorstellen, dass es mehr Konsum in Geschäften und Gastronomie geben wird. Win-Win für alle, da so mehr Umsatz, mehr Steuern und mehr gesellschaftliche Begegnungen...

@ Erleuchtung

"Wieviel kostet denn ihr Auto im Monat? Benzin, Versicherung, Wertverlust, Steuern, Wartungskosten?"

Ich hatte es oben schon angeführt: Versicherungen, Wartungskosten im weitesten Sinne, Steuern fallen eh an, egal ob ich in die Stadt zur Arbeit pendle oder nicht, da ich auf dem Land auf das Fahrzeug angewiesen bin.

Ich beziehe mich auf die Kosten, die mir alleine durch das Pendeln zur Arbeit entstehen, Kosten also, die ich nicht hätte, wenn ich nicht jeden Tag 30 km hin und 30 km wieder zurück fahren müsste.

Zumal: die Versicherungsbeiträge und Steuern wären gleich, egal ob ich mein Fahrzeug 0 km im Monat oder 1000 km bewegen würde . D.h. diese Ausgaben stehen in keinerlei Zusammenhang mit dem Pendeln zur Arbeit und dürfen meiner Meinung nach nicht in die Kosten-/Nutzenrechnung eingehen, wie sie es tun.

Leider, leider

wird das so schnell nicht machbar sein. Kein Wunder das bspw. Koeln und Duesseldorf nicht als Pilotstaedte vorgesehen sind. Schon heute fahren die Bahnen so sehr an der Auslastungsgrenze das man morgens und abends im Stehen pendeln darf, falls man nicht das Glueck hat in der Naehe der Endhaltestelle zu wohnen.
Da kann man schlicht nichts mehr dazupacken weil die Verantwortlichen es verschlafen haben die Bahnstrecken entsprechend auszubauen, was schon heute dringend notwendig waere um den wachsenden Pendlerstrom im Zaum zu halten.
Wobei evtl. ist es gar nicht so schlimm denn der weitgehend ungenutzte 1. Klasse Wagen wird ja immer noch mitgeschleift und vom Personal selbst dann mit Haenden und Klauen verteidigt wenn die restlichen Waggons so voll sind das jeder Falsche Schritt auf jemandens Zehen landet.

@Püppie

"Der Michel subventioniert schließlich zu großen Teilen die ganzen Firmenwagen"

Welcher Michel subventioniert da was konkret? Welche Steuern zahlen SIE für den Dienstwagen eines anderen?

Bevor Sie solche Falschaussagen streuen (wie hier auch schon ein anderer User) bitte erklären Sie erst mal was Sie meinen?

Der einzige der den Firmenwagen "subventioniert" ist der Arbeitgeber, es ist schlicht eine Gehaltskomponente, die der Empfänger ziemlich hoch versteuern muss.

Total ungerecht das Ganze!

Menschen, die rein zufällig verkehrstechnisch günstig wohnen, bekommen sämtliche Fahrten zur Arbeitsstelle dann faktisch kostenlos geschenkt, alle anderen Personen, zum Beispiel die Fernpendler, müssen dann nicht nur wie sonst auch, sämtliche Fahrten zur Arbeitsstelle mit dem Auto selbst bezahlen, sondern zusätzlich auch noch die Kosten dafür übernehmen, damit die Nahpendler dann überhaupt nichts mehr für ihre eigenen tägliche Fahrten zur Arbeitsstelle selbst zahlen
müssen!

Daher ist das Ganze einfach extrem ungerecht!

So einfach ist das!

Unser Grundgesetz unterscheidet ganz klar die Verabtwortlichkeit von Bund, Ländern und Kommunen.
Der ÖPVN ist in kommunaler Hand und allerhöchstens die Bundesländer als Finanzierer der Kommunen könnten da noch mitreden!
Der Bund aber ganz sicher nicht!

Falls der Bund es könnte und ein bundesweites Gesetz dazu verabschieden würde müsste er auch die Finanzierung übernehmen.
Das wären dann allerdinsg bundesweit so viel Milliarden Euro dass es den Bund komplett überfordern würde.
Damit sind viele der guten Vorschläge hier im Forum leider nicht umsetzar!

Nun sollte ja auch der letzte

Nun sollte ja auch der letzte merken, das diese Regierung unfähig ist, die Probleme an der Ursächlichkeit zu erkennen und aktiv an die Behebung zu gehen und das liegt nicht an fehlenden Bussen und Bahnen bzw. deren Ticketgebühren die nun wegfallen sollen. Die Leute zahlen die teuren Autos an die Bank und werden deshalb nicht Bus fahren, in der Regel auch nicht zielführend am Morgen .

Das ist ja unglaublich

So ein vernünftiger, zielführender Vorschlag. Gut für die Umwelt, gut für Menschen mit geringem Einkommen, gut für Deutschland.

Ist die neoliberale Regierung wirklich absolut sicher mal was richtig machen zu wollen, anstatt immer nur irgendwelche Stellschrauben zu überdrehen?

Also, bevor das nicht wirklich eingeführt ist, glaube ich, dass irgend Jemand in Berlin auf der Maus ausgerutscht ist.

@ 18:53 von Skywalker

Ok: Wieviel Prozent der deutschen Studenten studieren an Universitäten (nicht Kleinhochschulen, die nur ein theoretisches Upgrade bekommen haben) in Städten unter 100.000 Einwohnern (also Nicht-Großstädte)? Schätze weniger als 5%. Was heißt "von zuhause aus"? Wieviele Studenten wohnen denn noch bei Mami, weil sie in der gleichen Stadt einen Studienplatz bekommen haben? Das Problem kommt nicht von den Studenten, die im Stadtgebiet wohnen, sondern von denen, die wie ich als Student, im Umland wohnen und mangels ÖPNV erst mal mit dem Fahrrad bis zum Stadtrand zur äußersten Bahnhaltestelle fahren mussten. Doch, Berufstätige sind in engen Zeitfenstern unterwegs, Studenten haben über den ganzen Tag verteilt Termine. Nein, auch zu meiner Zeit, wo es noch nicht kostenlos war, sind fast alle Studenten mit ÖPNV gefahren.

Kostenlose e-autos für alle!!!!

Bitte behaltet den öffentlichen Nahverkehr selber....zuviel Gewalt (oder nennt man das neue Sozialkompetenz?) , oftmals dreckig (nennen manche ja Bio), fällt bei Schnee aus und macht wirklich nur denen Spaß, die sich kein Auto oder keinen Führerschein (klingt so nazimässig) leisten können. Gut, oftmals scheitert Letzteres es auch am Können. Und übrigens :Kuscheln im Auto ist eh schöner als im Bus :-)

Kostenloser Nahverkehr?

.... ich fühle mich in die 1960er Jahre versetzt, die DKP hätte sich vor Lachen auf die Schenkel geklopft. Tolle Überschrift! Ich unterstütze das übrigens, aber nicht, weil ich mal DKP Mitglied gewesen bin, wirklich aus Umweltschutzgründen.

Gruss Niccolo

@yolo

"Für eine einfache Fahrt zahle ich in die Stadt 3,80€. Für Hin und Rück also 7,60€ x 5 Werktage=38€ pro Woche=152€ im Monat.
Da sind keine Umsteigekosten drin ( also keine Umlandfahrten in andere Zonen)
Mein Auto ist billiger."

Die Rechnung halte ich für falsch. Ich kenne keinen Verkehrsverbund wo Sie die Preise für Einzelfahrten einfach hochrechnen können. Es gibt immer deutliche Rabatte für Vielfahrer.

Ich kenne auch keine Rechnung wo ein Auto seriös gerechnet tatsächlich billiger wäre. Da lügen Sie sich selbst was vor. In Wirklichkeit sind Sie nur bereit mehr fürs Auto zu bezahlen.

Feinstaub?

Wo bleiben eigentlich die Katalysatoren für Flugzeuge oder Feinstaubfilter für Schiffe und Flugzeugträger oder die Ariane-Rakete???

Recht auf Mobilität!

Wer soll das Recht auf Mobilität finanzieren?

Die finanziellen Mittel für einen kostenlosen ÖPNV sind auf staatlicher Ebene vorhanden.

"Der Staat fordert jedes Jahr mit rund 57 Milliarden Euro Maßnahmen, die der Umwelt zum Teil in erheblichem Maße schaden. Den großten Anteil haben seit Jahren Subventionen im Verkehrssektor. Im Jahr 2012 betrugen sie 28,6 Milliarden Euro. Ein Beispiel ist die Dieselsubvention. Halter von Dieselfahrzeugen zahlen pro Liter Kraftstoff 18,4 Cent weniger als fur Benzin. Den Staat kostet diese Subventionierung mittlerweile 7,8 Milliarden Euro pro Jahr, gut 3,5 Milliarden davon entfallen auf Nutzerinnen und Nutzer von Diesel-Pkw" (Quelle: Umweltbundesamt (2017): Die Stadt für Morgen. S. 10).

Der ÖPNV wird derzeit weitestgehend von staatlichen Fördermitteln getragen. Interessant wäre eine Erhebung, die Aufschluss darüber gibt wie hoch die Subventionen für Verkehrsverbunde ausfallen und wie hoch deren Gesamtticketeinnahmen andererseits ausfallen.

Das wird nach hinten losgehen

Schon jetzt ist der ÖPNV massiv überlastet und wurde konsequent klein gehalten. Kostenlos wird dazu führen das die Vandalismusschäden noch mehr zunehmen. Der einzige Lichtblick wäre das die verhassten Taxifahrer die bei uns 10% des Verkehrs ausmachen endlich die Bühne räumen würden müssen. Unsere Politiker versagen auf ganzer Linie...

@pitcher 16:15

Na, neidisch auf Holzöfenbesitzer? Na, dann googeln sie mal was andere Verbrennungseinrichtungen so raushauen...und sparen Sie mal schön auf so einen Holzofen.

@ 16:33 von Autograf

Denn was keinen Ertrag bringt, ist als erstes bei Sparmaßnahmen dran. An eine Ausdehnung ist mangels klammer Kassen dann gar nicht zu denken.

Erst mal abwarten. Städte, die ihren Nahverkehr kostenlos anbieten haben auch viele geldwerte Vorteile.
Sie müssen weniger Strassen und Parkplätze bauen und in Ordnung halten. Der Konsum in der Innenstadt steigt.
Und meisstens steigt auch noch die Zahl der Arbeitsplätze (und das nicht nur bei den Busfahrern).
Die Städte werden also weniger Ausgaben, dafür aber mehr Einnahmen haben.

Durch diese Tests können alle neoliberalen Politiker selbst feststellen das diese Idee nicht von irgendwelchen Spinnern ohne Sinn für die Realität stammt, sondern tatsächlich finanziell ein Gewinn sein kann.

@ Andy169

"Holland macht vor, wie's geht."

Kommt darauf an wo: In Zeeland zahlt man von Vlissingen nach Middelburg 5,- € einfache Fahrt. O.K., der Bus fährt "zick-zack" durch einige Wohngebiete, am Krankenhaus und an Seniorenzentren vorbei (was ich sehr gut finde), dafür aber auch ca. 30 Minuten - die direkte Strecke ist ungefähr 3 km...

Großes Tara und hinterher

Großes Tara und hinterher werden wir feststellen, dass man dann samstags, wenn alles vom Umland zum Shoppen in die genannten Städte kommt, die Bahnen und Busse nur noch alle 30 Minuten fahren läßt und so die Bahnen dann voller sein werden, als eine tokioische Vorortbahn zur Hauptgeschäftszeit. Irgendwie ist man ja mittlerweile gewohnt, bei solchen Aktionen den ersten großen Sprüchen, die letzten Erfahrungen aus ähnlichen Vorkommen gegenüber zu stellen. Außerdem, wäre das ja mal zum Vorteil von uns kleinen Bürgern und daran glaube ich nur noch, wenn ich es selber erlebe. Man stelle sich vor, wieviel Geld da plötzlich für die eigenen Leute ausgegeben werden müßte und es so nicht auch noch an unsere ziemlich besten Freunde überall in der Welt auch hin verschenkt werden könnte. Das läßt ja bestimmt so manchen unserer Oberspender bestimmt nicht mehr schlafen, heute Nacht. Wär ja auch schlimm, nä!

Nee klar,

Wie wäre es mit einer Stadt in Nord-, Ost-, Süd-, West- und Mitteldeutschland. Warum überwiegend der südliche Teil Deutschlands davon profitieren soll erschließt sich mir nicht.

Das wird nicht funktionieren...

Kostenloser ÖPNV würde sicherlich für eine deutlich höhere Frequentierung von Bussen und Bahnen sorgen.

Dies bedeutet aber auch, es wird ein Vielfaches an Fahrzeugen und natürlich auch an Personal benötigt. Dadurch werden die Kosten erheblich steigen.

Das Szenario erinnert mich an ein Faß ohne Boden...

Die erheblich wachsenden Kosten, die ja auch irgendwie finanziert werden müssen, sind nicht das einzige Problem: Es fehlt vor allem an qualifizierten Fachpersonal. Der Markt ist leer gefegt... Und es ist auch eine Frage einer leistungsgerechten Bezahlung, die häufig bei Beschäftigten im ÖPNV fehlt, sofern der Betrieb keinen Tarifvertrag hat; und selbst da besteht erheblicher Nachbesserungsbedarf. Da darf man sich auch nicht wundern, wenn der Nachwuchs ausbeibt.

Ich weiß, wovon ich rede, da ich langjähriger Mitarbeiter im ÖPNV bin.

wahnsinnig gute idee

von unserm paladin und der guten frau der spd. glauben die eigentlich, daß der deutsche allgemein sich die hose mit der kneifzange zumacht?

@ 16:55 von Bernd1

Wenn man schon durch Stärkung des ÖN die Städte umweltbewusst entlasten will sollte man aber auch so konsequent sein und die alten Dieselbusse schnell durch umweltfreundlichere Fahrzeuge ersetzen.
Nur dann macht das ganze wirklich Sinn!
Das kostet aber relativ viel Geld, wer finanziert das alles?

Die sind gar nicht so teuer wie immer behauptet wird. Zwar kosten sie viel mehr in der Anschaffung aber nachher im Betrieb sind sie deutlich günstiger. Betriebskosten werden aber beim Kauf nie berücksichtigt.

Öl, Öl-, Luft- und Kraftstofffilter, Keilriemen, Zahnriemen, Wasserpumpe, Lichtmaschine... das gibt es beim Elektrobus nicht. Der Kat kann auch nicht verrusen oder kaputtgehen.
Der Kraftstoff kostet etwa ein Viertel und die Bremsen nutzen sich auch viel langsamer ab.
Könnte am Ende fast auf die gleichen Gesamtkosten rauslaufen.

Das Problem sind aber weniger die Kosten dieser Busse. Sondern die deutschen Hersteller können nicht so viele liefern.

@ 16:50 von harry_up

Dass sich die Leute selbst bei 8.000,- EUR Prämie auf die E-Autos stürzen werden. Nicht, solange die notwendige Infrastruktur fehlt; und die wird man (s. schnelles Internet) nicht innerhalb der nächsten 5-10 Jahre hinbekommen.
Abgesehen von etlichen anderen Hemmnissen.

Ich glaube, dass das grösste Hemmnis der Preis ist. Viele Menschen nutzen ihren PKW nur zur Fahrt zur Arbeit oder zum Einkaufen. Geladen werden kann dann auch zuhause (wie das Smartphone).

Beim Preis wird sich dieses und nächstes Jahr aber wohl etwas ändern.
Wenn E.Go und Sono Motors ihre Fahrzeuge an die Käufer ausliefern werden viele Menschen sehen, dass E-Mobilität auch gut und trotzdem billig geht.

Der Verband der Verkehrsunternehmen ...

... sagt für 12 Milliarden Euro ließe sich ein kostenloser Nahverkehr bundesweit umsetzen.

Ein Bruchteil der Kosten von Merkels Willkommenskultur. Es wird niemandem etwas weggenommen - worauf warten wir noch?

@ 16:48 von DiePositiveBratwurst

Ähh ja, nee, iss klar.. ... wieso wird denn der Test nicht in Stuttgart durchgeführt. Die haben die dicke Luft und da wäre das Ergebnis auch entsprechend......

Weil da die Grünen dran sind und Winfried Kretschmann den sauberen Diesel entdeckt hat... :-)

Abgase EINSPAREN:

Wie wäre es mit der Abschaffung mehrerer Paketdienste und Entsorgungsbetriebe, die ...
- die gleiche Route mehrfach abdecken und damit unnötig Treibstoff verschwenden UND
- die vorzugsweise in zweiter Reihe halten und damit mini-Staus verursachen, wo dann wieder unnötig Abgase produziert werden

Letzteres gilt auch für die Lieferfahrzeuge von "Brotaufbackstationen" ... die ja täglich beliefert werden müssen anstatt - wie ein Bäcker - nur einmal alle zwei Wochen oder so.

Die Paketdienste werden übrigens "notwendig" aufgrund des vielen online-Handels.

re Skywalker, 17:47

...Also doch wieder im City Parkhaus??
Sorry, dann hat einer von uns was missverstanden.

Ein neues Grundrecht entdeckt?

@ Fritsche:
Recht auf Mobilität! Wer soll das Recht auf Mobilität finanzieren?

Es gibt das Recht auf freie Wahl des Aufenthaltsortes oder das Recht auf freie Meinungsäußerung. Ein Recht auf Mobilität wäre mir aber nicht bekannt.

re Skywalker, 17:47

...Also doch wieder im City Parkhaus??
Sorry, dann hat einer von uns was missverstanden.

@um 19:38 von Skywalker

Die Rechnung halte ich für falsch. Ich kenne keinen Verkehrsverbund wo Sie die Preise für Einzelfahrten einfach hochrechnen können. Es gibt immer deutliche Rabatte für Vielfahrer.
---
Wie Sie wollen, dann rechne ich die Monatskarte pro Person, nicht übertragbar für 82€. Kinder zahlen immer noch 74€.
Für meine Familie (4 Erwachsene inkl. Studi und Azubi) und 2 Kindern zahlt man dann umgerechnet: 476€ pro Monat,sofern jeder ein Monatsticket kaufen würde.
Da sind selbst unsere zwei Autos immer noch für die Familie billiger, als diesen Nonsens zu bezahlen.
Die Monatstickets gelten dann nicht mal in Bahn und Schifffahrt ( sehr unpraktisch, wenn eine Förde die Stadt teilt).

@ 17:25 von yolo

Und wo die Busfahrer dann herkommen sollen, ist fraglich.
Wir haben heute schon viel zu wenige, die geeignet sind.

Das Problem ist nicht die Eignung, sondern die Bezahlung.

einseitig

5 Städte aus dem Westen, kein Ostpolitiker aus dem Osten und die Kanzlerin ist nicht wirklich aus dem Osten.
Deutsche Einheit 2018 - kannste vergessen!

@ 17:39 von Kampfkanin

Und auch mal Fahrrad-Fernstraßen bauen??
Im Köln-Bonner Raum immer wieder abgelehnt, vielleicht aus Angst, daß dann die entsprechenden Straßenbahnen weniger benutzt werden.

Diese Angst würde ja dann bei kostenlosem ÖPNV wegfallen.
Im Gegenteil, das könnte dann sogar in die Überlegungen aufgenommen werden um Kosten zu sparen...

Her mit der Kohle

Und wie soll das bezahlt werden?
Mit einer Art Zwangsgebühr wie Linksgrüne schon immer fordern.
Sone GEZ Bus und Bahn Abgabe...
In die Taschen der Steuerzahler zu langen ist für bestimmte Etablierte immer leicht.

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