Kommentare

solange solche alleskönner wie

dreyer, meier gümpel , scholz und gar genosse stegner an der spitze stehen, wird das nix mit erfolg

Die Fehler sind Legion und können hier nicht alle thematisiert

werden. Bei nur 1000 Zeichen.

Fehlbesetzung Schulz: völlige Selbstüberschätzung, wie es jeden ereilt, der zu lange in Brüssel verweilt. Weil dort jedem der 800 Parlamentarier, Kommissionsmitglieder, Präsidenten jeden Tag aufs Neue von seinen Kollegen aus 28 Ländern auf die Schulter geklopft wird, Achtung entgegen gebracht wird und so mach einer deshalb glaubt, selber etwas Ausgergewöhnliches, Hochbegabtes sein zu müssen. Können 800 Schulterklopfer irren?

Selbstrednnd können sie das, denn sie alle leben in der selben Blase. Und kein Wunder, dass wenn dann so manches aus dieser Blase kommt, den 500 Millionen oft sauer aufstößt. Weil dies nichts mit ihrer Lebensrealität zu tun hat.

Und so scheiterte Schulz wohl an Selbstüberschätzung. Hervorgerufen durch zu lange Zeit in der Blase zu Brüssel. Die befähigt eben nicht, eine Partei zu formen, die im realen Alltag bestehen kann.

Dem beliebtesten SPD Politiker dann das Ministeramt stehlen & Wortbrüchigkeit - unverständlicher Dilettantismus

Drei Aussagen

die unten beim Bürger aber anders aussehen.
Und größter Fehler ist was zu sagen und dann umfallen und das Gegenteil machen.
Das kommt beim Bürger gar nicht gut an.

" Es gibt derzeit keine Alternative zum Regieren. Deutschland braucht eine stabile Regierung, vor allem wegen seiner internationalen und europäischen Verantwortung. "
Netter Satz aber bei der Wahl geht es erst mal um Deutschland.

" Die Gefahr der SPD ist allerdings, dass sie durch eine erneute GroKo zwar das Land rettet, aber die Partei zerstört."
Das Land geht auch ohne SPD nicht unter, und wer wird gerettet ?, wer ist das Land.

"Da geht es zwar auch um soziale Gerechtigkeit, aber nicht für die Stammwähler, sondern für Flüchtlinge oder für andere europäische Länder."

Richtig erkannt, SPD war mal eine Partei der Arbeiter und Unterschicht, da sehe ich weder Gerechtigkeit noch das dort was passiert.

So nicht liebe SPD.

Gruß

Es ist seid Jahrzehnten das

Es ist seid Jahrzehnten das falsche Personal, entweder aus den Gewerkschaften die angepaßt sind und kaum die Interessen ihres Klientels vertreten, Müntefering ist da ein Paradebeispiel, wobei die zu den Linken gewanderten Gewerkschafter aus der SPD auch nicht besser sind, ja und was dann Schröder und alles folgende mit sich brachte......das entspricht nicht dem Wesen der SPD und das kann sich nicht ändern, wenn es das sollte, dann wird es eine andere Partei mit anderem Namen und Programm. Jetzt ist es nichts.
Die Krönung des Opportunismus, des sich die Tasche füllens und gierens ist sicher Schulz.

Ständiges wechseln der Meinung = nicht verlässlich.

Wie soll man über die sPD denken, wenn diese ständig nicht zu ihren Aussagen steht.
Es geht nicht darum ob die sPD einige wage Vorhaben in einen Koalitionsvertrag eingebracht hat.
Es geht darum das deren Profil nichtmehr erkennbar ist, wen vertritt diese Partei?
Arbeiter, Angestellte, Rentner…. jedenfals nicht.
Für die anderen gibt es doch schon die cDU, FDP, cSU, Grüne, AFD… da braucht es keine weitere.
Die einzigen die sich inhaltlich um die Arbeiter und Angestellten sowie kleinen Selbstständigen bemüht ist Die Linke.
Also braucht man das sPD noch, oder kann das wech.

Er sagt nichts Falsches, aber...

Wirklich Falsches sagt der Herr Cuperus nicht, eine gelungene politikwissenschaftliche Analyse.
Aber man kann es auch anders sagen: Das wofür die SPD steht, ist nichts zukunftsweisendes. Wer dauerhaft Herausforderungen von heute (Migrationsströme, Digitalisierung, globaler Terrorismus, supranationale Konzerne, die Staaten gegeneinander ausspielen...) mit den Mitteln von vorgestern lösen will (mehr betriebliche Mitbestimmung, Bürgerversicherung, mehr Umverteilung...) zeigt, dass hier einige den Schuss nicht gehört haben.
Die SPD hat Deutschland durchaus geprägt. Jetzt sind Andere dran, z.B. die AfD. Ich werde der SPD keine Träne nachweinen wenn sie wie die holländischen oder französischen Sozialdemokraten völlig in der Bedeutungslosigkeit verschwinden.

selbstzerstörung

Die SPD hat Talent zur Selbstzerstörung bei größtmöglicher Anteilnahme ihrer Wähler und vor laufenden Kameras!

Niedergang

Renè Cuperus beschreibt sehr richtig die Situation der Sozial Demokratie in Westeuropa. Insbesondere versteht die Sozial Demokratie nicht mehr den Wähler, je jünger desto weniger. Deswegen kann die Sozial Demokratie nicht mehr die Interessen vetreten. Am besten wird dies dokumentiert in den Niederlanden wo sie zu einer Mini Rand Partei reduziert ist.

Die Seeheimer bestreiten es...

...auch Foristen hier bestreiten es, jetzt sagt es mal ein Profi mit dem Blick von außen : Agenda 2010 hat der SPD das Genick gebrochen. So ist es und nicht anders, und wenn man nicht die Abwendung davon vollzieht, nutzen auch junge, unverbrauchte Gesichter nix, vor allem wenn es nur neue "Seeheimer" sind ! Wacht auf !

Zunächst skeptisch über den

Zunächst skeptisch über den Beitrag gewesen, aber Cuperus beschreibt es sehr gut, warum "Sozial"demokraten in Europa in der Bedeutungslosigkeit verschwinden.
- innerparteiliche Kämpfe, Personalquerelen
- Auseinandertreiben der Gesellschaft statt Vereinigung
- Europa statt "Wir"
- Hauptthemen die Vereinten Nationen von Europa und Familiennachzug statt Soziale Gerechtigkeit
.
"Sie muss zeigen, dass sie eine moderne, dynamische Volkspartei sein will". Mit Wem? Schulz, Nahles? Oder auch CDU mit Merkel, vdLeyen, Seehofer und Co.?
.
"Deutschland hat altmodische Politiker in der ersten Reihe. Die SPD hätte versuchen sollen, das zu ändern. Ministerposten zur Machtsicherung ohne ein identitätsstiftendes Programm und Überzeugungskraft sind nicht genug."
.
Vollste Zustimmung!

Der Mann sagt viel Richtiges

Der SPD kommen die Wähler abhanden, weil die nicht mehr wissen, warum sie SPD wählen sollen.
Diejenigen, denen es gut geht, die zufrieden sind wählen CDU. Die wollen, wie ihre Partei ein "Weiter so".
Die, denen es schlecht geht, oder die zumindest befürchten, dass es ihnen in Zukunft schlechter gehen könnte sehen in der SPD allerdings keine Lösung.
"Europa" und "Familiennachzug" sind nicht die Themen, von denen sich diese Menschen eine Verbesserung ihrer Situation erhoffen.
Einen "Macron-Effekt" könnte es nur geben, wenn man einen Macron hat, also jemanden der die Leute mitreißt, ohne ihnen im Wahlkampf das Blaue vom Himmel zu versprechen. Charismatiker wie damals Blair oder jetzt Kurz oder Macron kann man sich nicht schnitzen und kann ich in der deutschen Politik nicht erkennen.
Und so wählen die Unzufriedenen eine AfD, die ihnen einredet, ohne Flüchtlinge wäre alles gut. Menschen wählen den, der ihnen das erzählt, was sie hören wollen. So funktioniert guter Verkauf.

Treffender

kann man es wohl nicht sagen: "So wie die Union traditionell der Garant für innere Sicherheit war, muss die SPD der Garant für soziale Sicherheit sein." Zurück zu den Wurzeln, dort liegt die Quelle für neues Wachstum. Beim nächsten Parteitag bitte nicht wieder Schröder aufbieten.

Recht hat der Mann, insbesondere mit:

"Hinzu kommt noch immer das riesige programmatische Glaubwürdigkeitsproblem seit Gerhard Schröder und der Agenda 2010. Da ist eine offene Wunde geblieben: die soziale Gerechtigkeitslücke."
Solange die SPD ihre verräterische Vergangenheit nicht aufarbeitet und alle daran Beteiligten aussortiert und durch neue echte Sozialdemokraten ersetzt, wird die Talfahrt der SPD andauern.

Die SPD

muss sich komplett erneuern.
Es braucht neue Köpfe und ein völliges Überdenken des Programms.
Bislang kann sich die SPD zwischen Mitte und Links kaum mehr hervorheben. Man hat vor Jahren das eigentliche Klientel, die Arbeitnehmer, aufgegeben und sich mehr zur Wirtschaft hin orientiert.

Das rächt sich jetzt bitter.

Dieses Vakuum nimmt längst die Linke ein.

Die strikte Ablehnung jeglicher Koalition mit links hat ein Übriges zum Absturz getan.

Das Dilemma ist jetzt, dass man sämtliche Vorschusslorbeeren verspielt hat und vom Programm her, wie z. B. mit der Bürgerversicherung, nicht weitergekommen ist. Die Luft ist deshalb raus.

Die Mitgliederabstimmung wird hoffentlich die Notbremse ziehen und der Partei eine Neuorientierung in der Opposition gönnen.
Man hat dann wenigstens noch drei Jahre Zeit, um ein neues Programm aufzustellen, gute Opposition zu machen, auch wenn die Granden deshalb heulen.

Jetzt in der GroKo weiter zu wursteln wäre fatal. Die SPD wäre dann tot.

Welches Paradies?

"Man lebt gerade im Paradies und sieht dieses Paradies bedroht von der Globalisierung..."

Die Reichen werden reicher, die Armen ärmer.

Noch ein Sozialdemokrat der manches Richtige sagt und Nichts verstanden hat.

SPD Wähler wollen weniger Flüchtlinge !

Das ergibt sich aus Umfragen ! Aber die SPD will das nicht hören! SPD macht Politik gegen die eig . Wähler - das traut sich der Herr nicht zu sagen-er ist ja wohl kein unabh. Forscher , wie man im Text sieht !

So viel Besserwisser!

Hier hat Jeder gut reden und schreiben, aber eine Partei braucht eine Sache als wichtigstes Säule, genau wie jede Gemeinschaft, jedes Team, jede Art der Zusammenarbeit. Das ist die Einheit. Wenn eine Partei so sehr gespalten ist in der Struktur, in den Zielen, bei den Programmpunkten uvm., dann ist doch jede Art von Erfolg schon eher Wunschdenken.
Das betrifft jede Partei und genau das sieht man auch bei jeder Partei. Sie steht und fällt in ihrer Einheit. Wenn es Jeder besser weiß und anders will, dann kommt man nicht voran.
Man sieht es ja auch ganz deutlich zwischen CDU und CSU, aber auch bei allen anderen Parteien. Einzelne Personen, die vorne dran stehen, sind nicht das wirkliche Problem, wenn es schief läuft. Wo sind denn Politiker, die noch authentisch, ehrlich und leidenschaftlich fürs Land Politik machen? Da kann man schon sehr auf die Suche gehen. Viel blabla und die Taten sehen dann ganz anders aus. Das ist für jede Partei irgendwann das Ende, egal wie sie heißt.

Nicht nur die SPD hat grosse

Nicht nur die SPD hat grosse Fehler gemacht, wie im Interview erwähnt, vor allem ihre Erfolge nicht verkauft zu haben, aber auch Frau Merkel hat durch ihre Flüchtlingspolitik die AfD erst gross gemacht. Ein " Aufstand im Paradies " sollte sich aber mit 46 Milliarden zusätzlichen Steuergeldausgaben, bei geschicktem Einsatz und Verkauf, ersticken lassen.

Inhaltsleerer Wahlkampf

Im Bundestag gab es bis zur letzten Wahl eine RRG-Mehrheit. Wenn die SPD jemals soziale Politik hätte machen wollen, hätten sie es jederzeit vor der Wahl beweisen können. Jetzt gehen deren Wähler eben zu den Grünen (zumindest lässt die aktuelle Insa-Umfrage das vermuten).

Und dass es uns ach so gut geht, wie in diesem Interview behauptet, steht im starken Kontrast zu den Inhalten der Anstalt (meine Lieblingssendung im ÖR-TV). Dass es uns weniger schlecht geht als USA, Rußland, China, Nahost und Afrika, heißt nicht, dass wir von der Politik keine Veränderung fordern dürfen.

Schon etwas vermessen,Macron und Kurz in einen Topf zu werfen.

Herr Macron wurde gewählt um Frau Le Pen aus dem Rennen zu werfen. Herr Kurz wurde gewählt um zusammen mit der FPÖ das Land wieder in geordnete Bahnen zu bringen. Dieses war ja mit der Sozialdemokratie nicht möglich in Österreich.In Österreich läuft es jetzt rund,die Probleme werden angegangen und in Frankreich wird versucht die eigenen Unzulänglichkeiten auf die EU,bevorzugt auf Deutschland abzuwälzen.
Da im Koalitionspapier Europa über Deutschland gestellt wird ist der Niedergang von SPD(aktuell INSA 16,5%) und der CDU(aktuell INSA 29,5%)vorprogrammiert.
Die SPD stellt Europa vorne an,vernachlässigt ihre Wähler, will mehr Migration und bewegt sich gar nicht z.B.Hartz 4 abzuschaffen.
Dann wird jetzt Frau Nahles auf den Thron gehoben obwohl das laut SPD Statuten gar nicht geht.Sie ist nicht im SPD Vorstand was eine Grundvoraussetzung ist um Parteichef zu werden,wenn der Chef abtritt.

Sympathieträger Problem!

Die SPD hat in erster Linie ein Sympathieträgerproblem...sie besitzt nämlich keine!

Frau Nahles, Herr Schulz...Stegner usw. Das sind nun wirklich keine symphytischen Erscheinungen. Rumgebrülle und aggressives gebären, das kommt beim deutschen Bürger - aus bekannten Gründen - nicht gut an.

Politiker müssen doch in erster Linie Dinge verkaufen können. Das geht nun mal nur mit einem entsprechenden Erscheinungsbild.

/// Am 13. Februar 2018 um

///
Am 13. Februar 2018 um 14:41 von neeneenee
Die Seeheimer bestreiten es...

...auch Foristen hier bestreiten es, jetzt sagt es mal ein Profi mit dem Blick von außen : Agenda 2010 hat der SPD das Genick gebrochen. So ist es und nicht anders, und wenn man nicht die Abwendung davon vollzieht, nutzen auch junge, unverbrauchte Gesichter nix, vor allem wenn es nur neue "Seeheimer" sind ! Wacht auf !///
.
Objektiv betrachtet geht es fast allen Deutschen heute nur wegen der Agenda 2010 so gut wie nie. Aber die SPD hat das nie als ihren Riesenerfolg verkauft.

Mea culpa.

Ach, so. Die Basis soll also berechtigte Erneuerungswünsche ignorieren und lieber vor Klingbeil und niederländischen Politologen kuschen, da der Zeitpunkt ungünstig ist.
So werden berechtigte Einwände mit Schuld beladen. Der Zeitpunkt ist nicht ungünstig, sondern überfällig.
Anstatt, dass die Führung die Basis unterstützt, soll der Berg zum Propheten.

Den Schuss nicht gehört

Die SPD leidet unter anderem an einem urlinken Problem, das man sich aber einfach nicht einzugestehen bereit ist: Sie wollen die ganze Welt retten. Seien es nun offene Grenzen, Familiennachzug, Ausweitung des Schutzstatus für Migranten etc. Die Liste ist lang. Und darauf wird rumgeritten während im Pott Familien aus ihren Wohnungen geekelt werden, Arbeitnehmer sich von Leiharbeitsvertrag zu Leiharbeitsvertrag hangeln, das Sozial- und Rentensystem vor dem Kollaps steht usw. Und wenn mal eine zeitlang nur über die Probleme debattiert wurde die wir ohnehin schon im Land haben und sich die Umfrageergebnisse wieder zu stabilisieren beginnen, kommt irgendein Linker aus der zweiten oder dritten Reihe und posaunt eine realitätsfremde Forderung in eine Kamera: "Das Selbe aber auch für die Flüchtlinge". Der Wähler ist verschreckt, sieht seinen leeren Futtertrog bedroht und macht mit geballter Faust sein Kreuz bei der AFD. Liebe Linke dieser Welt: Kehrt vor der eigenen Tür, nicht in Nordafrika!

Das ist die Ansicht eines Mannes

Nicht die der SPD. Wenn die meinen das es besser ist nicht nur nicht zu regieren und lieber die Partei zu zerstören dann sollen die das so machen. Der einzige Gewinner ist die AfD. Bemerkenswert ist das Merkel von dem Theater und der Schwäche profitieren wird. Gott stehe der SPD bei. Frieden ihrer Asche.

Neoliberalismus war Todesstoß

Unser Land wurde durch den Neoliberalismus verwüstet. Und die SPD unter Schröder hat ihn befeuert.
Erst wenn H4 und die Steuersenkungen für Reiche als Fehler erkannt werden, der Wille zum Umsteuern gezeigt wird, sehe ich Chancen für die SPD.
Zu einer Zusammenarbeit mit den Linken sehe ich da kaum eine Alternative. Die Rechten der AfD können nur über ihre soziale Kälte entlarvt werden - das ist Aufgabe der SPD!
Mit den Verhältnissen vor 1994 wäre die Integration der Flüchtlinge überhaupt kein Problem gewesen. Damals ging es der Masse der Menschen im Lande noch gut, alle profitierten von der Wirtschaft im Lande. Dies ist längst vorbei!

Wer leih und Zeitarbeit bei 40% weniger Lohn..

zulässt der ist unsozial und der ist auch kein Sozialdemokrat,das geht nicht.
Wer auch nur etwas Gerechtigkeitsempfinden hat der darf solche Lohnunterschiede bei gleicher Arbeit nicht zulassen,egal ob es einen Tarifvertrag für Leiharbeiter gibt oder nicht.
Tarifverträge die Leihrbeiter bei gleicher Arbeit schlechter stellen sind sittenwidrig und das lässt die sPD seit über einem Jahrzehnt zu.
Und erwartet dann die Wählerstimme dieses betroffenen Menschen?
Herr Schröder hat die sPD an die Wand gefahren und später hat er der sPD mit der Riesterrente einer Gelddruckmaschine für Banken und Versicherungen der K.O Stoss versetzt.
Die sPD hat für vieles politik gemacht ,aber nicht für ihr traditionelles Klientel.
Die sPD hat ihr Wahlvolk im stich gelassen und das mehr als einmal,das Volk sucht sich nun bessere Vertreter.
Geht in die Opposition verabschiedet euch von nicht sozialdemokratischem und distanziert euch ,steht zu euren Fehlern ,benennt diese ,dann wirds auch wieder aufwärts gehen.

Deutschland braucht eine stabile Regierung

wegen seine europäischen Verantwortung?? Ich denke, es geht um eine Regierung der Bundesrepublik Deutschland oder habe ich im September das EU-Parlament gewählt? Aber klar, wenn ich mir die Koalitionsvereinbarung anschaue..wie oft stand Europa drin ???
Und wie teuer wird es jetzt werden?
Übrigens, die wenigsten, die gegen eine weitere Zuwanderung sind, haben AfD gewählt, weil sich bei der zu viel rechtsradikales Gedankengut angesammelt hat. Das gilt auch für SPD- Wähler. Aber das wird nicht so bleiben. Mit mehr Familiennachzug von subsidiär geschützten Personen gewinnt die SPD zumindest keinen Wähler zurück.
Doch keine Sorge, auch die CDU wird gewaltig Federn lassen. Zu wenig hat sie erreicht. Bei der SPD geht's nur schneller, weil sie ihre Grabenkämpfe immer schön in der Öffentlichkeit austrägt und auch noch offen gegen die eigenen Statuten verstößt. Weiter so ,SPD. Ich hoffe auf ein Nein zur Koalition. Liebe Mitglieder, auf geht's. Bei Neuwahlen gibt's allenfalls noch Bronze.

umgebungstracht

politik gegen die bürger. gegen die leistungsträger und steuerzahler sowie gegen jene, deren existenzgrundlagen systematisch vernichtet wurden und werden. dabei versuchen die partei-protagonisten attraktiv auszusehen oder unsichtbar zu sein für jene, die sich nicht allzusehr für das zeitgeschehen interessieren. eine strategie die über jahrzehnte funktionierte. in den letzten jahren wurde es "hin und wieder" leicht übertrieben.
.
es wird geerntet was gesäht wurde. und all jene, die innerparteilich aus karrieremotiven mitgezogen haben sind, neben jenen wählern, die ohne interesse am zeitgeschehen gewählt haben, mitverantwortlich für den niedergang.

Schon wieder der Untergang der SPD?

Die groko hat ihre arbeit noch gar nicht aufgenommen und schon wieder findet eine Untergangsphantasie der spd ihren weg in die hauptschlagzeile der ARD. Gestern noch nachgetreten bei Herrn Schulz heute bereits leichenfledderei. Die genannten Vorbilder aus Ö und F sind jung, dynamisch und kompetenzfrei. Der inhaltsfreie Jugendwahn des Werbe und Musikbusiness macht sich breit in der Politik. Es geht hier nicht um Alter sondern um charismatische Macher mit Kompetenz und hoffentlich ein wenig Erfahrung, damit sie auch sinnvolles für ihr Land in die Wege leiten. Seltsamerweise ist dass Mutterland des Jugendwahns die USA einen anderen weg gegangen: alt und kompetenzfrei.

@ 14:37 von miru123

"Die SPD hat Talent zur Selbstzerstörung bei größtmöglicher Anteilnahme ihrer Wähler und vor laufenden Kameras!"
.
Ich sehe dieses Problem nicht nur bei der sPd, sondern bei allen "Bürgerparteien". CsU/CdU hat alles mitgemacht, um Merkel im Amt zu halten. Die sPd hat ein paar gute Punkte ausgehandelt, ob diese umgesetzt werden werden wir erst in der Zukunft erfahren (meine Hoffnung liegt noch bei den Jusos).
.
Momentan zeigt sich die Deutsche Politik als "Schmierenkomödie". Auf beiden Seiten nur Machtgeschacher. Da wird sich verbogen, "mein Geschwätz von gestern" ist egal, da ist "Bätschi" und "auf die Fresse". Ich brauche einen Posten, dann doch nicht, was machen wir mit Seehofer? Und am wichtigsten Europa und Flüchtlinge....
.
Wie soll man noch Vertrauen in diese Parteien haben? Aber der Anteil an Rentnern scheint noch hoch genug zu sein. Nur die zukünftigen Rentner machen sich Sorgen......

Solange solche Alleskönner an der Spitze stehen

@Karl Napf,13.02.2018,14:09 Uhr:Für Ihren Beitrag gibt es eine ganz einfache Antwort.Sie kommt von dem verstor- benen Dr.Heiner Geißler und lautet:"Mit Oskar Lafontaine, hat die SPD,ihren besten Mann verloren".Dr.Heiner Geißler,
Dr.Scholl-Latour ,waren Beide,wie Frankreichs Staatspräsi- dent Emmanuel Macron,in einem Elite-Internat der Jesuiten.

So lange es ...

... eine Nahles und Co. gibt die eine Funktion in der Partei haben

Werden immer weniger Wähler diese Partei wählen.
Weder im Kreis noch im Land und erst recht nicht bei Bundeswahlen.

@um 14:24 von Joes daily World

Meine volle Zustimmung.

Bitte erweitern Sie Brüssel mit Berlin und Schulz mit vielen anderen Politikern im Bundestag. Eine Lebensrealität ist in diesen Palästen nicht mehr gegeben, selbst wenn diese aus Glas sind. Und wer als Politiker in einem solchen sitzt, wirft gern mit Steinen nach anderen, um die eigenen Fehler nicht eingestehen zu müssen.

SPD ist völlig unglaubwürdig

Zuerst wird ein Herr Schulz aus dem EU Parliament schnell zu SPD Vorsitzenden ernannt. Mit 100 % dazu gewählt. Wie unfähig er ist oder war, haben wir ja alle selber gesehen. Dann ernennt er sich zum Aussenminister und Frau Nahles rechtswidrig (gegen die Satzung der Partei) zur kommissarischen Vorsitzende.

Mittlerweile liegt die SPD bei 16,5 %.
Man hätte es also nicht schlechter machen können. Dieses Vorgehen beflügelt auch noch die Personaldebatten. Durch Aufnahme der Groko Gespräche ist die Partei auch gespalten, denn fast 50 % wollen das ja nicht. Selbst wenn es dazu kommt, wird die Partei gespalten bleiben.

Es war aber nicht nur Herr Schulz sondern die ganze SPD Führung, die das alles entschlossen haben und eine Mitstreiterin ist ganz sicher Frau Nahles.
Man fragt sich auch wie ein Herr Schulz mit 100 % überhaupt gewählt werden konnte so eine fragliche Person.

Das bedeutet, daß bei der SPD ziemlich viel falsch läuft. Ob das noch korrigierbar ist, ist sehr zu bezweifeln.

Den (Zerstörungs-)wutbürger zu bremsen ist sehr schwer

Diese bittere Erfahrung musste die FDP bereits machen.
Wenn dieser Prozess einmal in Gang kommt kann ihn fast nichts mehr stoppen. Der Wähler hat begriffen, welche Macht er besitzt.

Was Herr Cuperus sehr anschaulich analysiert hat ist das, was die SPD weder selbst zu begreifen noch zu ändern in der Lage ist.

Dazu benötigt es ein gewisses Maß an Psychologie. Und wo soll das ein gelernter Buchhändler oder eine Germanistin ohne jeglichen Beruf hernehmen?

Wie kann Cuperus überhaupt

Wie kann Cuperus überhaupt gute Ratschläge erteilen wenn seine eigene Partei auf 6% abgestürzt ist ?

Wer braucht diese SPD - Wofür steht diese Partei ?

Für mich kann ich diese Fragen klar beantworten. Als arbeitender und steuerzahlender Angestellter brauche ich diese Partei nicht mehr. Köpfe im Vergleich zu Helmut Schmidt, Willy Brandt, Herbert Wehner usw. sind nicht in Sicht. In NRW kann ich tagtägich sehen, wofür diese Partei steht: Für ein buntes Sozialempfängerland ohne innere Sicherheit, ohne Strafverfolgung ohne Integrationsanreize aber mit Familiennachzug. Auch in Hamburg konnte man zum G20 Gipfel sehr deutlich sehen, wofür die SPD mit Olaf Scholz steht: Für Unterstützung der Roten Flora, Innere Unruhen, Starfvereitelung für Linksautonome (Terroristen) und Verschwendung von Steuergeldern. Diese Partei sollte sich mit Grünn und Linken fusionieren, um sich zu retten. Genau dahin gehöhrt die SPD ideologisch. Deutsche und gut integrierte Leistungsträger wählen anders. Bleibt zu hoffen, dass die Riesenlücke in der Mitte der Parteienlandschaft schnell geschlossen wird.
Das linksbunte Antifadeutschland gehört bald zur Vergangenheit

Es fehlt die Entschuldigung

Bevor sich die SPD nicht für den Verrat (Hartz 4 und Agenda 2010) an ihren Wählern entschuldigt und all die neoliberalen Technokraten (u. a. Seeheimer) in die Wüste schickt, wird das nix mehr. Konfrontiert man einen Genossen oder Genossin im Gespräch mit Corbyn (dem englischen Labour-Chef), schwellen denen die Halsschlagadern. Dabei ist der als einziger Sozialdemokrat in Europa noch erfolgreich.

Die Führungsriege der SPD ist so chaotisch wie die der CSU. Schuld daran ist auch die SPD Basis, die sich seit Jahren von Leuten wie Schröder, Müntefering, Gabriel, Nahles und Schulz, um nur einige zu nennne, erpressen lassen. Sozialdemokratisch ist an denen schon lange nichts mehr.

erneuerung

die spd ist alt, sie hat ihre wähler durch schmusekurs mit der cdu verprellt, es kommen immer nur rechte sozialdemokraten an die machtpositionen, sie macht keine soziale politik, keinen linksruck, ein möglicher kandidat zur wahl wird öffentlich demontiert, sie fällt andauernd um, sie versucht sich , ebenso wie die cdu, an die rechten wähler ranzuwanzen, usw usf.
es ist ein fehler zu glauben, dass man wähler von der afd zurück bekommt, wenn man selbst nach rechts rückt - das gegenteil ist der fall! wählbar ist die spd erst, wenn sie linke inhalte vertritt, sich verjüngt und sich standhaft der konservativen cdu/csu verweigert. alles sattsam bekannt.

Politik für die Wähler machen?

Warum denn das, nachher kommt man noch an die Regierung und muss Verantwortung übernehmen.
Es wurde im Bericht angesprochen, die SPD Führung setzte sich als Schwerpunkt, Flüchtlinge und Europa. Nur Flüchtlinge und die EU wählen nicht den deutschen Bundestag.
Ich verstehe bis heute nicht, warum sich die SPD dafür stark macht Flüchtlinge nach Deutschland zu holen. Ganz im Gegenteil, nach Merkels Öffnung der Grenzen hätte man die Kanzlerin abschießen können aber dann käme man ja wieder in den Bereich Verantwortung übernehmen und das will die SPD offensichtlich halt nicht.
Der CSU wurde zum Verhängnis, dass Seehofer zwar bellte aber nicht biss. Hätte die CSU Merkel gestürzt, wäre die CSU in Bayern oberhalb von 50 % geblieben. Und die CDU hat genug gute Leute, die Merkel ersetzen können. Im Moment ist mein Favorit Armin Laschet.

sPD

ich stelle einmal die Frage, benötigt D. noch eine SPD? In der SPD wundert man sich, dass das Pack (o. Ton eines SPD-Ministers) oder jetzt gibts eine in die Fresse, eine solche Partei
nicht gewählt wird. Ansonsten gebe ich Herrn René Cuperus bei seiner Aussage recht, dass die SPD implodiert.

Jetzt wollen auch noch aus der EU

Politologen ihre Weisheit über die Basis der SPD loswerden, reicht es den nicht, dass wir hier einen Herrn Lucke haben, der nun wahrlich alle Parteiströme in seinen Gedanken zusammen wirft und dann so tut ob er für das Deutsche-Volk spricht!
An alle die, die mit Politik ihr Geld verdienen und an die, die wirklich noch glauben das, dass D. Volk eine GROKO oder CDU/CSU, FDP, Grüne , als Regierung gewählt haben, sei gesagt, /// NEIN /// das deutsche Volk hat beide Volksparteien abgestraft für ihre Politische Leistung, die sie glaubten erbracht zu haben, es aber nicht geschafft haben!
Wenn der Bundespräsident von Deutschland wirklich dem Volk zur Seite stehen will, dann sollte er dafür sorgen, dass neu gewählt werden darf!
Desto länger Er damit wachtet, desto eher wird die Demokratie Schaden nehmen!
Im Schach opfert man am meisten den Bauer es gibt genug von ihnen, aber ein Bauer ist und wird im Spiel geachtet, weil er auch Spielentscheidend ist!

Stabilität oder Globalisierung

„Es ist weniger ein sozio-ökonomisches, sondern ein kulturelles und psychologisches Phänomen. Man […] sieht dieses Paradies bedroht von der Globalisierung, der Migration, der Digitalisierung, der Flexibilisierung des Arbeitsmarktes.

[…]

Die SPD […] muss zeigen, dass sie eine moderne, dynamische Volkspartei sein will, indem sie mehr neue Leute nach vorne stellt, vor allem junge Leute, Ostdeutsche und Migranten.“

Das widerspricht sich doch irgendwie. Einerseits soll man kulturelle Kontinuität repräsentieren und dann will man Migranten nach vorne stellen? Letzteres ist doch genau das, was zur Zeit die nationalistischen und antiglobalistischen Strömungen stark macht. Die SPD wird auch weiterhin die „nichts halbes und nichts ganzes“-Partei bleiben, wenn sie es allen recht machen will.

Auch die CDU ist weit von alter Größe entfernt.

Ich kann auch dieser europäischen Floskel "...in einer globalisierten Welt" nicht mehr hören. Denn scheinbar ist wohl nur in Europa gerade Globalisierung? Es liegt an Europa selbst. Die EU ist aufgebläht, überdehnt und setzt sich selbst unerreichbare Ziele. Letztlich aber ist die EU aktuell eine politische (!) Freihandelszone, die immer mehr innerhalb Europas den Neocon-Ideologen der 1990er Jahre nachplappert. Das sprengt letztlich das soziale Gefüge und die Glaubwürdigkeit der "Volksparteien" die es nicht ändern wollen.
.
Wenn man ehrlich ist, muss man sich diese aktuelle EU näher anschauen. Und anstatt den drohenden Brexit (der uns extrem teuer zu stehen kommen wird // keine Stimmenmehrheit mehr gegenüber den Südländern) zum Anlass zu nehmen und zu entflechten, sagt man immer noch "is ja grad Globalisierung". Das ist Nonsens. Denn überall sonst auf der Welt schwindet die Sozialdemokratie eben nicht. Das hat schon andere Gründe, die ein der EU hausgemacht sind.

Ein Haus wird immer von unten her gebaut.

Der größte Fehler der SPD war das Rücken in die vermeindliche Mitte. Seit Schröder und der Agenda 2010 wurden die Ur-Wähler vergrault, was sich in immer schlechteren Wahlergenissen niederschlug. Und statt dann den Kurs zu korregieren, fuhr der Seeheimer Kreis die SPD immer weiter an den Abgrund. Jetzt ist ein Punkt erreicht, an dem es nicht mehr so weiter geht. Die alte SPD, so wie wir sie seit Jahrzehnten mit Schröder, Müntefehring, Steinmeier/brück, Nahles, Gariel und anderen vom Seeheimer Kreis kennen, ist am Ende. Die Partei muß, mit neuen Köpfen von unten an, und nicht von oben, wieder aufgebaut werden.

Eine sehr gute Analyse von

Eine sehr gute Analyse von Herrn Cuperus. Dieser Beitrag ist sachlich und absolut neutral, er bringt die momentane Situation der SPD auf den Punkt. Hoffentlich lesen auch die SPD-Mitglieder diesen Kommentar.

Das Problem ist also die

Das Problem ist also die AfD?
Dann sollte man sich einfach mal die drei Kernthemen der AfD ansehen und mit dem Handeln der Alteingesessenen vergleichen.
1. Euro-Politik: Maastricht-Vertrag einhalten und nicht für die Schulden anderer haften...
2. Energiewende ... muss ich nix zu schreiben...
3. Migrationspolitik: europäische Verträge einhalten, Zuzug von Nicht-Berechtigten rigoros eindämmen.

Von Seiten aller anderen Parteien hört man immer nur "Weiter so", "Schaffen wir" usw.

Der Bürger nimmt das aber den Alt-Parteien schlicht nicht mehr ab. Wir müssen in der EU am längsten arbeiten und haben aber das geringste private Vermögen, sollen aber für andere haften und exorbitante Energiepreise zahlen...und nebenbei noch die ganzen Neu-Bürger finanzieren...

Es sollte selbst dem Dümmsten in den Alt-Parteien klar sein, dass das nicht mehr funktionieren kann!

An LiNe 14:50

Zitiere:
Dieses Vakuum nimmt längst die Linke ein.
#
Wenn dem so wäre hätte Die Linke mehr Wähler und keinen Wählerschwund, sie steht leider zu weit links, Kommunismus wollen die Wenigsten.
Die Linke kann nicht nicht die SPD ersetzen, aber beide könnten sich bestens ergänzen.
Wenn die SPD weiterhin stur auf dem falschen Weg bleibt wähle ich aber Die Linke.
Bleibt mir ja keine andere Wahl!

Inhaltsleer

Das Interview ist weitgehend inhaltsleer: Herr Cuperus wiederholt Allgemeinplätze - er hat weder die Schwäche der traditionellen Parteien verstanden, noch sich die Mühe gemacht, über die dem Erstarken der Rechten zugrunde liegenden Orientierungslosigkeit zu forschen und dazu soziologische und politologische Forschungsergebnisse vorzutragen und zu interpretieren. Ein paar gezielte Fragen in die Mathematik und Physik könnten helfen: dort kann man Komplexität zielgerichtet erforschen - jenseits von Kausalität und falschen Vereinfachungen. Und auch wenn die SPD implodiert, erreicht sie nur den Zustand, den die CDU schon seit Kiesinger, die FDP seit Lambsdorff und die Grünen seit Fischer haben: nicht Partei zu sein, sondern Wahlverein.

"Die SPD implodiert"

welch hübsches Bild - eine, in ein stumpf -rotes Loch fallende, ein politisches wie soziales Vakuum hinterlassende SPD, die sich mit einem hellen Plopp verabschiedet.
Aber so ist es ja nicht - selbst wenn es so kommt. Die Sozialdemokraten haben ja ein Problem, weil ihr Klientel sich verploppt. Der klassische Facharbeiter - das Lumpenproletariat war nie das Klientel der SPD (was hier immer wieder völlig missverstanden wird), die Weißen Kragen Träger sind es eben auch nicht, und zwischen beiden Gruppen wird die Luft dünnen. Dazu kommt die auch in der SPD angekommene "Entzauberung des Staates", die den Riss zwischen Halblinken und dreiviertel Linken vertieft, weil eben der "überforderte Staat", gern zumindest ökonomische Lasten und Verantwortung beim Einzelnen belässt.

Die SPD täte bei sich zuspitzenden Drama wirklich gut, sich zu fassen und eine neu Programmkommission zu bilden. Vielleicht wird darüber die regierende Hektik abgelegt.

alte Kleider, neuer Name

In der Tat, der Industriearbeiter hat den Schritt aus dem Proletariat, auch Dank der sozialdemokratischen Hilfskräfte "Einheitsgewerkschaft", inzwischen vollzogen. Nicht nur Das, es werden auch zahlenmäßig immer weniger.
Dafür steht ein neues unteres Drittel mit dem Rücken an der Wand. Erzieher, Altenpfleger, Leiharbeiter, Scheinselbstständige, etc. ...
Diese Menschen werden durch die ehemaligen Volksparteien und die anderen bürgerlichen Parteien nicht vertreten und artikulieren dieses vermehrt über ihre Wahlentscheidung.
Die SPD sollte nicht warten bis sich die abgehängten und unterbezahlten anderweitig organisieren.
Im Übrigen, die CDU in den 1950er Jahren würde heute wohl zum linken Rand gezählt werden ...

Der Eindruck,

den die SPD vermittelt, ist der eines führungslosen und unorganisierten Hühnerhaufens, der vor lauter Streitereien und Diskussionen nicht mitbekommt, dass der Hühnerstall gerade abbrennt.

Die haben ihren eigenen Laden nicht im Griff, wie sollen die dann das Land regieren. Armes Deutschland.

Erstaunlich, dass diese Partei überhaupt noch auf 17-18 % in den Umfragen kommt.

14:57 von SirBananaPie - Hinweis.

[...]Wenn die SPD[...]
.
Das sollten Sie doch jetzt langsam wissen. Es gibt eben nicht die SPD. Es gibt eine total zerfledderte Flügelpartei. Von russophil linksextrem bis CDU-FDP pur (Gabriel, Steinmeier usw.) Seeheimer Kreis contra Jusos. Wir können das überall durch deklinieren. Wäre die SPD eine sozialdemokratische Partei als "Volkspartei", dann gäbe es auch keine Partei namens "Die Linke".

Meine unmaßgebliche Sicht des Problems

Betrachtungen eines ehemaligen SPD-Mitgliedes, welches 1980 aus linksabweichlerischen Gründen ausgetreten ist, sich aber immer noch als "Sozialdemokrat im Herzen" fühlt:

Das Problem der Sozialdemokratie ist, daß das Milieu, welches sie bisher getragen hat, kaum noch existiert.

Das Milieu der Industriearbeiter.

Das ist in ganz Europa so, weswegen die Sozialdemokratie hier (und in Israel) in einer schweren Krise ist.

Das war schon vor zwei Jahrzehnten oder noch länger abzusehen, weswegen u.a. Schröder und Blair versucht haben, die Partei neu zu erfinden.

Damit haben sie ihr aber den Todesstoß gegeben, denn sie schufen eine Klasse, die in permanenter Abstiegsangst lebt oder schon abgestiegen ist.

Man verliert den Job, ist binnen kurzer Zeit enteignet und dann auf Sozialhilfenivau.

Oder man kommt gar nicht erst hoch.

Aber für die Flüchtlinge, für die hamse Geld...

Man könnte fast meinen, es handele sich um eine Verschwörung zur Stärkung der Rechten.

Arbeiter und Unterschicht........

@Wenigfahrer14:28
Die Arbeiter, das sind alle die, die einer Beschäftigung nachgehen. Aber wer bitte ist denn in Ihren Augen die Unterschicht? Die SPD ist immer noch die einzige Partei mit einem
sozialen Anstrich, ich glaube nicht das wir uns leisten sollten, diese Partei aufzugeben. Es wird uns alle zum Nachteil gereichen, Solidarität muss weiter wachsen. Wir sind dabei etwas zu zerstören, dass wir nicht mehr
so schnell reparieren können. Verantwortung liegt bei uns Allen, auch bei der schreibenden
Zunft. Siehe USA - Gruss

Letztendlich.....

ist die Führungsriege der SPD selbst Schuld. Auf der Vorstellung des Koalitionsverhandlungsergebnisses wurde völlig unnötig die Tüte der Personalfragen geöffnet. Anstatt die se Frage rauszuhalten und zu sagen: "Die Personalfragen klären wir wenn die Mitglieder zugestimmt haben.", fühlte sich Schulz berufen zu sagen ich will Aussenminister werden und später Nahles soll Vorsitzende werden. Ich weiß nicht welcher Teufel ihn da geritten hat. Von diplomatischen Geschick war da nichts zu sehen. Weiterhin schien ja dieses Vorgehen auch mit dem Rest der Parteispitze abgestimmt gewesen zu sein. Insofern hilft hier wohl nur noch ein radikaler Schnitt. Insofern halte ich die Kandidatur der Bürgermeisterin Flensburg und ihre Begründung dafür für einen guten Weg.

Interview:"Die SPD implodiert"

Ob man dazu "implodiert" sagen,kann ist die Frage.Rene Cuperus als Mitglied der PdA hätte dazu genaueres sagen können.Seine Partei hat auch einen steilen Weg nach unten hingelegt.
Von früher 25 Prozent auf jetzt 6 bis 8 Prozent.
Und zwar hatte seine Partei mit Ruttes Partei VVD koaliert,hatte Kürzungen im Gesundheitswesen und sozialem feste mitgetragen.

Guter Beitrag

Hr. Cuperus Analyse finde ich sehr treffend. Ich kann auch diese gegensetzlichen Bestrebungen in der Personaldebatte ja vs. nein zwischen Führungspitze und Basis der SPD gut verstehen. Ich sehe jetzt die Parteispitze in der Verantwortung den passenden Weg zwischen diesen unterschiedlichen Interessen zu finden. Das wird sie allerdings nicht schaffen, wenn sie die Bedrüfnisse der Basis mehr oder weniger ingnoriert. Zwischen Vernuft und Gefühlen verhält sich das vielleicht ähnlich. Wer Gefühle ignoriert und nur auf die Vernuft hört läuft Gefahr krank zu werden. Dann droht der Zusammenbruch und man ist für Jahre außer Gefecht. Ich hoffe, dass die SPD noch die Kurve kriegt. Ich möchte die AfD nicht als Ersatz für die SPD sehen.

Es kann nicht angehen,

daß die SPD in ihrer jetzigen Situation unser Land mitregiert. Bevor sie sich nicht wieder gesammelt hat und sie wieder weiß, was sie will, sollte sie sich erst mal zurückziehen und ihre Wunden lecken.

Unseriös sind auch bewusste Satzungsverstöße

Wie unterdessen eindeutig belegt, kann Andrea Nahles aktuell gar nicht kommissarische Parteivorsitzende werden.

Nur einer der sechs gewählten Stellvertreter kann diese Aufgabe bis zum nächsten Parteitag übernehmen.

Andere Lösungen zu verkünden ist ebenfalls unseriös. Mir ist es ein Rätsel, dass führende Parteimitglieder die eigene Satzung nicht kennen bzw. anscheinend ganz bewusst dagegen verstoßen.

So zerlegt man sich selber immer weiter und wundert sich dann noch über harsche Reaktionen.

SPD Führung hat sich disqualifiziert

Es bedarf nur einiger weniger Zitate, um zu erkennen, warum die komplette Führung erneuert werden muss.
"In eine Regierung mit Angela Merkel werde ich nicht eintreten."
"Wir halten Neuwahlen für den richtigen Weg."
„Die SPD ist in die Opposition geschickt worden. Punkt!“
„Die SPD wird gebraucht. Bätschi, sage ich dazu nur. Und das wird ganz schön teuer. Bätschi, sage ich dazu nur.“
Besorgniserregend ist, dass die SPD bei dieser Einstellung (Zitat: "Und das wird ganz schön teuer.") dann auch noch den Finanzminister-Posten reklamiert.

"Rechtspopulisten für Niedergang der Sozialdemokratie verantw.?"

Diese Frage beantwortet Herr Cuperus ausweichend, wie mir scheint.

Die Sozialdemokratie als traditionell brückenbauende, sozial ausgerichtete und multilaterale Kraft leidet unter den Folgen der schon seit Jahren anhaltenden, zuletzt sogar stark angestiegenen Einwanderung aus Teilen Afrikas und des Nahen Ostens.
Sie leidet unter diesen Folgen insofern, als dass ihre zunehmende Unbeliebtheit die Ängste und Unzufriedenheiten der einheimischen, europäischen Bevölkerungen abbildet.

Insofern sind die Rechtspopulisten nicht die Verantwortlichen, sondern vielmehr die Nutznießer der Wahl-Misserfolge der Sozialdemokraten.

Agenda 2010

Die Analyse könnte kürzer ausfallen. Agenda 2010, Zuzahlung im Gesundheitswesen, wesentlich weniger Rente, höheres Renteneintrittsalter bei gleichzeitig sinkender Rende, Milliarden Geschenke für Reiche-Konzerne-Banken-Versicherungen, Reiche können jede noch so banale Ausgabe absetzen, Maut, in Krankenhäusern mindestens 50% Ärzte die sprachlich keiner versteht, usw. Fast Alles SPD Produkte!!!!!!!

@ 14:58 von Mercury78

"Die SPD hat in erster Linie ein Sympathieträgerproblem...sie besitzt nämlich keine!
...
Politiker müssen doch in erster Linie Dinge verkaufen können."

Das ist aber schon ein Armutszeugnis, wenn inzwischen auch die Bürger selber von ihren Politikern nichts mehr fordern als Verkaufstalent. Soll ich paraphrasieren?

Wenn die Politik schon meine Rechte und meine Steuergelder an die Konzerne und Superreichen verschenkt, möchte ich mich wenigstens gut dabei fühlen!

Aber vielleicht sind die Bürger ja doch klüger als das. Und wählen deshalb keine sPD mehr, weil sie mit der Agenda 2010 selbst die FDP rechts überholt hat. Weil sie sich später nie davon distanziert hat. Weil sie diese neoliberale Politik als Juniorpartner der CDU immer weiter geführt hat. Und weil sie jetzt schon wieder in eine große Koalition will.

Nee... wer echte sozialdemokratische Politik will, wählt Linkspartei. Und wems wurscht ist der kann gleich das Original wählen, also cDU und FDP, oder das Gleiche in grün.

Die wirklich guten Leute

finden wir nicht mehr im Politikbetrieb. Ja, sie können eloquent daher reden....aber inhaltlich haben die Meisten nicht viel drauf. Die wirklich guten Leute in unserem Land sind längst in der Wissenschaft und Lehre, in der Journalistik, in der Kunst, in der Medizin, in den Leitungen unserer Spitzen-Wirtschaft zu finden. Der Kommunikationsbetrieb in der Politik führt letztlich dazu, daß nur die Strippenzieher und "Quatscher" die Posten besetzten. Mit wirklicher Arbeit für unser Land hat das wenig zu tun. Die Arbeit tun die anderen.

Es haben noch nicht alle in

Es haben noch nicht alle in der SPD verstanden, dass es der falsche Weg ist, sich in vier Legislaturperioden 3x zum Kanzlerwahlverein der CDU zu machen. Es kann auch nicht angehen, dass eine in der Frage der Zustimmung zum Koalitionsvertrag tief gespaltene Partei – wie auch immer – vom Bundespräsidenten oder den europäischen Partnern oder den Medien oder wem auch immer (?) gedrängt wird, sich in Zerrissenheit zu opfern. Und das nur, damit es „weiter so“ gehen kann.

Sozialstaat retten

Die SPD sollte sich für die Rettung des Sozialstaats einsetzen, statt aus falsch verstandener Humanität dessen Zerstörung durch ebenso falsche Flüchtlinge weiter zu befördern.

Eine Macronisierung braucht die Welt sicher nicht.

@Objektiv betrachtet geht es fast allen 14:41 von Werner40

"Deutschen heute nur wegen der Agenda 2010 so gut wie nie.
Aber die SPD hat das nie als ihren Riesenerfolg verkauft."

1. Fast allen?
2. Riesenerfolg?
Obwohl ich Ihnen zwar oft zustimmen kann, aber mit diesen zwei Thesen liegen Sie grundfalsch.
Und das sagt Ihnen ein Uralt-68er, der ein bisschen von Soziologie und Politik versteht.
Zu 1.)
Fast alle ist inzwischen stark übertrieben.
Früher warnten wir vor der Zweidrittel-Gesellschaft, heute haben wir die EinDrittel-Gesellschaft und bald die 1Zehntel-Gesellschaft.
Zu 2)
Diese Agenda-Politik, die wohl im Prinzip nötig war
(s.Frankreich, die sie verschlafen haben),
hätte NIEMALS in einer Regierung so passieren dürfen,
wo die Gewerkschaften quasi via SPD 'lahmgelegt' sind/waren.

Wenn die CDU/FDP das nämlich hätte durchziehen müssen,
wären ganz andere Bedingungen erreicht worden.
Da hätten damals die Gewerkschaften schon für gesorgt.

Daran, nämlich an dieser Anti-Klientel Politik, krankt die SPD bis heute.

Stimmt!

Wie recht der Professor in seiner Analyse hat. Das momentane Gehabe der SPD Führung, nicht der Basis, ist hauptverantwortlich für das Trudeln. Das momentane Theater ist bezeichnend für Orientierungs- und Führungslosigkeit. Auch sind die SPD internen Analysen weltfremd und treffen nicht den Kern des Problems.
Ich bin dafür, dass Nahles sofort übernimmt, denn dann ist gewährleistet, dass sie auch im Urkus verschwindet.
Ich sehe allerdings keine zukünftigen Parteiführer mit Charisma, Durchsetzungsvermögen und Gestaltungskraft. Schwesig, Klingbeil und der Usurpator Kevin sind es jedenfalls nicht.

@ 15:13 von jupiter8

"Deutsche und gut integrierte Leistungsträger wählen anders. Bleibt zu hoffen, dass die Riesenlücke in der Mitte der Parteienlandschaft schnell geschlossen wird.
Das linksbunte Antifadeutschland gehört bald zur Vergangenheit"

So richtig hat man auch nicht den Eindruck als wären Sie irgendwie Zielgruppe der sPD. "linksbunt" und "Antifadeutschland" klingen eher nach rechtem Rand, also irgendwo zwischen AfD und csU

Ihre Abneigung wird die sPD wohl verschmerzen können. Warum sollte die auch rechts der CDU fischen?

Und der "Deutsche Leistungsträger" mag durchaus auch Linkspartei wählen, weil er z.B. analytisch so gut ist, dass er erkennt wie die neoliberale Politik von cDU/sPD leistungsloses Einkommen wie Erbschaft und Kapitalertrag niedriger besteuert als Erarbeitetes.
Oder die Grünen. Inzwischen die Partei mit den bestverdienenden Wählern.

Also sagen wir eher: Bleibt zu hoffen, dass die Wähler bald erkennen welche Partei inhaltlich der Nachfolger der sPD ist.

Diese einmal große Partei des

Diese einmal große Partei des "Volkes" hat doch schon lange ihr Profil verloren. Die Reg. unter G.Schröder stand den großen Wirtschaftsunternehmen zu nahe, für den Durchschnittsbürger kamen Leiharbeit+ Niedriglöhne, Hartz IV, die Unternehmen dagegen bekamen Steuergeschenke. Frau Merkel bedankte sich 2005 dafür bei G.Schröder + setzte diese Politik mit großem Erfolg, aber wieder für die Interessen + satten Gewinne der Wirtschaft fort. Solange die SPD unter A.Merkel deren Interessen mit umsetzte, brauchte man doch kein eigenes Profil, warum? Doch nicht alle Menschen in diesem Land schlucken die täglich schön eingefärbten Informationen sondern werden kritischer + hinterfragen. Nach den letzten BT-Wahlen drehte sich der Wind, die Luft wurde dünner + nun sollte ein Mann wie M. Schulz die Karre aus dem Dreck ziehen + das innerhalb von 8 Mon., ist eigentlich unmöglich. Sicher hat er mit seinen Visionen + Selbstüberschätzung viele Fehler gemacht, doch doch die "Genossen" haben ihn gelassen.

Populisten vs Bauchschmerzen

Das mit dem Aufstieg der "Populisten" ist schnell erklaert.

Seit Jahrezehnten gibt es Probleme, die dadurch geloest werden, dass wegen der PC ueber sie geschwiegen wird. Da Loesungen Geld kosten, baut man lieber alles ab, was die Probleme mindern koennte.

Dann kamen die neuen Migranten. Die Kriminalitaet stieg enorm. Die Loesung war der alte Weg. Viel mehr schweigende PC, noch mehr Polizei wird eingespaart, dafuer kurzfristig in die Problemviertel geschickt und die Bereitschaftspolizei auf die Reviere verteilt, um Masse vorzugaukeln. Sprich, ausser ein wenig PR hat man nichts unternommen.

Das sehen bis auf ein paar Systemtreue sehr viele. Einige wenden sich tatsaechlich von den Altparteien ab. Selbst wenn die Kriminalitaetszahlen wirklich zurueck gehen wuerden, glaubt das kaum noch einer der Politik, Polizei oder den Medien. Da hat man nachhaltig Vertrauen zerstoert, das so schnell auch nicht wieder zurueck kommt.

Selbst schuld, Partei der Bauchschmerzler

@um 14:58 von Werner40 - Das stimmt nicht

Vielleicht geht's Ihnen gut, aber Hartz-4- Empfängern und Leiharbeitern nicht.Bei längerem Nachdenken fallen mir und anderen Foristen sicher noch mehr ein. Deutschland geht's gut? Das wird pauschal auch nicht wahrer wenn es hier 1000 mal gepostet wird. Riesenerfolg? Die Wähler lassen sich einfach nicht mehr veräppeln, und das ist gut so!

14:41 von neeneenee

Und deswegen wählt man Parteien denen Hartz IV noch zu großzügig ist???

@ 15:41 von AKraft

"Die SPD sollte nicht warten bis sich die abgehängten und unterbezahlten anderweitig organisieren."

Da würde ich mir keine Sorgen machen. Seit fast 20 Jahren gibt es die Linkspartei, und seit ihrer Gründung hat sie eigentlich da weitergemacht, wo die sPD vor Schröder aufgehört hat. Da hätten sich die Ausgebeuteten und Verratenen schon längst organisieren können. Aber statt dass sich die 30% der ausgebeuteten Wähler, die 35% der unteren Mittelschicht, und die 20% der oberen Mittelschicht, die trotzdem von einer gerechteren Besteuerung profitieren würden zusammentun sind es regelmäßig unter 10% die links wählen.
Ebensoviele wählen FDP, das können unmöglich alles Zahnärzte & Berufserben sein, und mehr als 10% wählen AfD, also eine braune FDP

"Im Übrigen, die CDU in den 1950ern würde heute wohl zum linken Rand gezählt werden"

Helmut "Guevara" Kohl würde heute zum linken Rand gezählt werden. Die unter Kohl reale Steuerpolitik ist nahezu identisch mit den *Forderungen* der Linken heute.

Das Ende des Journalismus

Da wird einem ein Mitarbeiter niederländischen Regierung und Mitglied der sozialdemokratischen Partei als "Experte" und "Wissenschaftlicher" angepriesen, um dafür zu werben, dass Nahles schnell die Basis auf Linie bringen möge. Und dann dieser wissenschaftlich gehaltvolle Satz: "Die SPD macht vor allem zwei Dinge falsch: Sie hat einen Mangel an Selbstvertrauen und sie ist komplett gespalten." Leute, ihr seid schwer in die Verdummung verstrickt!

EU Kurs der SPD

Die EU Kurs der SPD mit der CDU/CSU bzw. Frau Merkel hat diese Partei so weit geschwächt. Auch natürlich Menschen wie Herr Schulz der EU Fanatiker.

Es heißt ja nur noch eine "stabile" Regierung für die Außenpolitik und der EU zu bilden.
Daß man der EU die höchste Priorität setzt und die nationalen Interessen sowie der Parteiinteressen an die letzte Stelle, wird das Ende bringen.
Man kann nicht alles aufeinmal haben.
Mit Groko wird auch die Partei der EU geopfert. Eigentlich das was die Sozialdemokraten in Frankreich schon durchgemacht haben.

In Deutschland wird man aber nicht aus dem Nichts aufeinmal eine andere Partei gründen können. So viel Flexibität wie in Frankreich gibt es hier nicht. Wenn die Volksparteien abgewirtschaftet haben, dann wird sich hier nicht so einfach eine Pro EU Partei neu etablieren können.

Die SPD ...

ist nicht dafür verantwortlich das Frau Merkel regieren will.

Die desaströse Situation in der sich momentan die deutsche Politik und die europäische Politik befindet ist das Machwerk von Frau Merkel und ihrer CDU/CSU.

Die SPD implodiert, weil sie glaubt regieren zu können, merken aber nicht dass sie nur die Politik der CDU/CSU machen.
Allein schon das Anhimmeln von Macron, durch den ehemaligen Parteivorsitzenden Schulz ist eine Farce. Macron ist nicht sozialdemokratisch, ganz im Gegenteil.

Die SPD braucht eine Erneuerung, aber auch die deutsche Presse braucht eine. Stets die SPD-Bemühungen hoch zuschreiben um dann ein paar Wochen später auf sie einzuprügeln. Dieses Verhalten sollte man nicht tolerieren und stets erwähnen, denn auch die Presse hat einen immensen Einfluss darauf warum es in Deutschland politisch bergab geht.

@ fathaland slim

"Das Problem der Sozialdemokratie ist, daß das Milieu, welches sie bisher getragen hat, kaum noch existiert.

Das Milieu der Industriearbeiter.
...
Man verliert den Job, ist binnen kurzer Zeit enteignet und dann auf Sozialhilfenivau.

Oder man kommt gar nicht erst hoch.

Aber für die Flüchtlinge, für die hamse Geld...

Man könnte fast meinen, es handele sich um eine Verschwörung zur Stärkung der Rechten."

Ich denke, es ist ein wenig komplexer als das. Es gibt immer noch viele Industriearbeiter, nur, dass viele von ihnen heute Angestellte heißen, und andere Zeitarbeiter.
Und darin liegt das Problem. In der Entsolidarisierung der Gesellschaft, wie sie von den oberen Zehntausend immer stärker vorangetrieben wird.

Die festangestellte, gutbezahlte und gewerkschaftlich vertretene Stammbelegschaft hat nichts mehr gemein mit den ausgebeuteten Zeitarbeitern im selben Betrieb. Die prekären Arbeiter machen Arbeitslose und Flüchtlinge für ihre Misere verantwortlich statt gierige Ausbeuter...

@fathaland slim um 15:44Uhr

Sie stellen richtig fest, daß der SPD das Milieu abhanden gekommen ist, von dem sie getragen wurde. Ich glaube, es ist nicht nur das "Milieu", sondern die SPD verkraftet nicht den Verlust der ideologischen Basis, der sich früher einmal in den Forderungen von Bebel usw. artikulierte. Die Arbeitgeberseite bzw. Kapitalisten haben vielleicht nicht alle, aber viele Forderungen erfüllt, die Basis für den "Klassenkampf" waren! Inzwischen hat "der" Arbeiter auch etwas zu "verlieren", angefangen vom eigenen Häuschen über das eigene Auto bis zum Urlaub auf Mallorca. Dieses Vakuum konnte die SPD nicht mit neuen Ideen auffüllen und sie machte sich auch nicht die Mühe auf anderen Gebieten danach zu suchen. Die Partei klammert sich immer noch an obsolete Inhalte, man kann auch sagen "Jammern auf hohem Niveau". Das "Godesberger Programm" wurde nie wirklich verinnerlicht und sich auf Randgruppen zu konzentrieren, ist vielleicht lobenswert, führt die Partei aber direkt auf das Level der LINKEN.

Aufstand im Paradis

25% der Bevölkerung leben an bzw. unter der Armutsgrenze.

25% der Kinder leben in Armut.

40% befürchten dort zu landen

Ich glaube ein Paradis sieht anders aus.

Natürlich gibt es eine untere Schicht

Das sind die prekär Beschäftigten, die Rentner mit Anrecht auf Sozialhilfe, die Scheinselbständigen, die Leiharbeiter, die Menschen mit Zeitverträgen, Arbeiter in den unteren Lohngruppen, Kinder, Familien Alleinerziehende und ...
Diese Menschen sehen, wie eine Politelite in der SPD an ihren abgesicherten Posten hängt und diese ohne Rücksicht einer Gürtellinie verteidigt. Ein „wir“ Gefühl kann so nicht entstehen. Erneuerung heißt wirklich „neu“.

was ist denn neu?

Ich finde nicht, dass es neu ist, dass man sich in der SPD personell nicht einig ist. Das gibt es schon länger dort. So schlimm finde ich das an sich auch nicht, denn ohne Diskussionen tauscht man doch kaum noch Meinungen aus. Nur dass es heute irgendwie härter anmutet.

Ich denke, vielleicht sollte man in der SPD mal darüber nachdenken, in die "Union" einzutreten. Politisch sind die Grenzen eh verwaschen bis zur Unkenntlichkeit. Und statt drei Parteien gleich einen Mischmasch davon machen: SCUD - Sozial-Christliche Union Deutschlands. Von allem was drin und eigentlich genau das was hier in DE seit Schröder so abgeht.

Der Kandidat hat 1000 Punkte!

"Wobei sie während der GroKo-Verhandlungen auch große Fehler gemacht hat: Warum haben sie als zwei ihrer Hauptthemen die Vereinten Nationen von Europa und den Familiennachzug gewählt? Das sind nicht die Themen, mit denen man das Vertrauen der Stammwähler zurückgewinnt."

Was soll man noch sagen? Stimmt!

Der Schampus für das "Projekt "U 15%" liegt bereits seit 10 Jahren im Kühlschrank. Es wird allmählich Zeit!

Überzogene Erwartungen bei den SPDlern?

Vielleicht haben die SPD-Mitglieder einfach überzogene Erwartungen an Ihre Parteiführung? Jeder neue Parteivorsitzende - Gabriel, Schulz - wird erst als Messias gefeiert und dann knallhart demontiert, wenn sich herausstellt, dass er halt doch nur ein Mensch ist. Da kann man schon ein gewisses Muster feststellen, das sich wiederholt.

Kann mir egal sein, da ich ohnehin kein SPD-Wähler bin. Aber ein wenig tun mir die Leute, die dieses Amt ausfüllen müssen, schon leid.

Zum einen scheint es in der SPD noch ein Stück intriganter zuzugehen als in den anderen Parteien. Nahles hat ja schon geholfen, mehrere Vorsitzende abzusägen - von Scharping über Müntefering bis Schulz. Wird interessant, wie es jetzt ihr ergeht. Zum anderen habe ich offen gesagt den Eindruck, dass viele SPDler überschätzen, wozu die Politik im Allgemeinen und eine Partei oder ein Parteivorsitzender im Besonderen in der Lage sind. Im Gegensatz zu den Konservativen scheint es da - wieder mal - an Realitätssinn zu mangeln.

Was ich nicht verstehe ist....

Was ich nicht verstehe ist das diese Trümmerpartei (SPD) immer noch 18% der Wähler hinter sich versammeln kann?

@ 15:47 von RD1957

"Richtig ist, dass die Agenda-Politik von der SPD-Basis nicht getragen wurde und eine beachtliche Anzahl von Mitgliedern diese bekämpft. Richtig ist aber auch, dass Gerhard Schröder 2005 die Partei mit der Agenda2010 fast zur stärksten Partei gemacht hatte.

Fazit: Die SPD hat m.E. in Deutschland dann gute Wahlchancen, wenn sie eine Politik der Mitte verfolgt. Folgt sie dem linken Flügel, bleibt sie ... in der Opposition."

Jetzt ist's aber nur so... die Agenda 2010 war keine " Politik der Mitte", sondern Politik für die oberen 10.000.
Große Teile der Mittelschicht sind in prekäre Beschäftigungsverhältnisse abgerutscht, und das weitgehend unabhängig vom Bildungsniveau.
Der Rest musste mit 15 Jahren ohne Kaufkraftsteigerung leben, während die Gewinne sich fast verdreifachen.
Die Steuerausfälle durch die Entlastung von Kapitalertrag und Unternehmenseinkommen mussten durch eine höhere MwSt. aufgefangen werden und durch massive Einschnitte in der Versorgung der Bürger aufgefangen werden.

SPD ganz oben?!

Die SPD wollte in Deutschland ganz nach oben (Schulz wollte mal Kanzler werden). Das scheint mit einer Groko zu funktionieren. Leider sind sie gierig und wollen weiter hinauf: Europa. Das kann man deutlich im Koalitionsvertrag herauslesen. Je größer das "Land", das sie beherrschen desto größer die Gier nach mehr. Dabei fressen sie sich glücklicherweise selber auf. Die kleinen (deutschen) Leute, insbesondere die arbeitende und produzierende Bevölkerungsschicht interessiert sie schon lange nicht mehr. Die SPD hat das falsche Ziel und wird deshalb in einem Sinnlosigkeitsvakuum untergehen. Lobbyisten und Konzerne werden sie nicht stützen, denn die nutzen schon die CDU. Der entscheidenden SPD-Basis trau ich jedoch zu, dass sie aufgrund einer blinden Tratitionstreue die SPD, die nächsten und damit letzten 4 Jahre "beatmen" wird. Deutschland wird das bekommen was es verdient und wählt.

Lieber vor der eigenen Haustür kehren...

Was soll einem dieses Interview, vor allem mit diesem Interview-Partner, sagen?
Vielleicht hätte der selbsternannte Experte seine "tollen" Tipps in den eigenen Reihen umsetzen sollen! Dann währe auch seine sozialdemokratische Partei nicht nur bei 6 % gelandet.
Die AfD - wie so oft - dann als Teil der Probleme zu stigmatisieren, ist darüber hinaus eine vollkommene Fehlinterpretation der Situation. Fakt ist, hätten die Altparteien nicht in den letzten Monate/Jahren konsequent Politik an Ihrer Stammklientel vorbei gemacht, würde die AfD nicht solchen zulauf haben. Mittlerweile scheint es vielmehr so zu sein, dass die AfD verdammt viel richtig macht, während andere nur mit sich selbst und denjenigen beschäftigt sind, die noch zu uns kommen sollen.
Ich trauer diesem linkslastigen Postengeklüngel keine Träne nach!

Politiker und Bürger leben in

Politiker und Bürger leben in unterschiedlichen Dimensionen. Der "Macron-Aufruf" ruft nur bei Politikern und Presse Beifall hervor, nicht aber beim durchschnittlichen Wahlvolk. Der normale Deutsche fürchtet eine Transferunion und die unkontrollierbare Fremdbestimmtheit der eigenen Nation. Die immer noch bestehende Überschuldung einiger Mittelmehrländer wird nur wegen der derzeitigen Nullzinspolitik nicht zum Disaster und die Auswirkungen des Brexit sind kaum vorhersehbar. Die Nation "Europa" ist ein Herzenswunsch des ehemaligen EU-Politikers Schulz und von Herrn Macron, nicht aber der meisten deutschen Bürger. Insoweit gebe ich Herrn Cuperus Recht mit den völlig falschen Prioritäten bei den SPD-Themen. Wir brauchen noch 1-3 Generationen bis wir soweit sind wie Herr Schulz.

um 14:09 von Karl Napf

>>"..solange solche alleskönner wie
dreyer, meier gümpel , scholz und gar genosse stegner an der spitze stehen, wird das nix mit erfolg..."<<

Ihre Aufzählung möchte ich noch um die Personen Maas, Barley, Schwesig ergänzen. Die SPD hat wahrlich keine Helden mehr.

"wer hat uns verraten..............."

dieses Lied gibt's nicht umsonnst, leider ist die SPD dafür nie richtig abgestraft worden, und das "uns" gab es bis jetzt auch kaum noch.........heutzutage wird die Reihe der Betroffenen jedoch immer länger, der Unmut steigt und die die am lautesten lügen müssen zuerst dran glauben.........Tschüß SPD.....

"Diese Große Koalition von

"Diese Große Koalition von Union und SPD - die fast letzten noch mächtigen Volksparteien Europas - könnte die letzte Chance sein, um den Mainstream offensiv gegen das Gespenst des Rechtspopulismus zu verteidigen."

Dies könnte auch anders gesehen werden: Die oberlehrerhafte Dominanz, die angeblich moralische Bevormundung anderer, vor allem kleinerer Länder, die Forderung nach Migrationsverteilung seit 2015 hat das Gespenst des Rechtspopulismus erst entstehen, bzw. Orban, PIS oder LePen erst gestärkt. Die Groko als Bollwerk gegen den Rechtspopulismus ? Sinnfrei. Bei einer Implosion der SPD werden sich die Wähler nicht nur auf Afd sondern auch AIF linke und Grüne verteilen. Ursächlich für den Niedergang der SPD, ist die Tatsache das vor allem Minderheits & Themen der Grünen im Mittelpunkt stehen. Siehe Familiennachzug. Nichts was für klassische SPD Klientel wahlentscheidend wäre.

Wozu braucht die SPD A. Nahles?

Wozu sollte die SPD aktuell, eine angeschlagene Andrea Nahles brauchen? Es gibt sechs Stellvertreter vom Parteivorsitz. Wer hat diese sechs Stellvertreter, zu welchem Zweck gewählt? Sind diese Stellvertreter allesamt so führungsschwach, das es einer unerzogenen, gänzlich ohne jegliche Formen von Benimm auskommende und herumkrakelende Andrea Nahles braucht?
Die SPD droht nicht zu implodieren, sie ist bereits personell implodiert. Nun mit der AfD Keule zu kommen und die Basis mit solchen Horrorszenarien beeindrucken zu wollen, damit die nur ja endlich Ruhe zur Personalie Andrea Nahles und ihr Ja zur GroKo gibt? Das ist schon mer als fragwürdig und, wie ich finde, wenig seriös. Abgesehen davon möchte ich mal davon ausgehen, das der Herr Politikwissenschaftler und Frau Nahles sich persönlich kennen dürften und seine Einschätzung sicher nicht unvoreingenommen ist.

@ Werner40

"Objektiv betrachtet geht es fast allen Deutschen heute nur wegen der Agenda 2010 so gut wie nie. Aber die SPD hat das nie als ihren Riesenerfolg verkauft."

Quatsch mit Soße!

40% der Erwerbstätigen dank massiven Lohndumpings von (relativer) Armut bedroht, Altersarmut vorprogrammiert. Kinder Armutsrisiko No. 1 in Deutschland! Im Vergleich zur Situation von vor 30 Jahren ein realer Kaufkraftverlust durch nahezu alle gesellschaftliche Schichten. Und bei allen sozialen Untersuchungen das gleiche Ergebnis: immer mehr Menschen in Deutschland geht es immer schlechter! Und immer mehr Kapital konzentriert sich in immer weniger Händen!

Da zu postulieren, dass es "fast allen Deutschen gut ginge", ist so fern der Realität. Was soll da bitteschön ein "Riesenerfolg" sein?

Schließen Sie bitte nicht von ihrer persönlichen Situation auf die Allgemeinheit! Den Fehler machen Politiker derzeit auch sehr gerne!

@RD1957 - 15:47

"Die SPD hat m.E. in Deutschland dann gute Wahlchancen, wenn sie eine Politik der Mitte verfolgt."

Das hat diese Partei seit Gerhard Schröder unter dem Seeheimer Credo "Neue Mitte" doch kontinuierlich bis heute fortgesetzt.
Die Bilanz: 2017 satte 20,5%, aktuell nur noch knapp vor der AfD.

"Folgt sie dem linken Flügel, bleibt sie zumindest in den nächsten 15 bis 20 Jahren in der Opposition."

Drollig - der "linke Flügel" ist in dieser Partei schon längst weggestorben - und jetzt...?

@ Harnisch

"Die SPD ist immer noch die einzige Partei mit einem
sozialen Anstrich, ich glaube nicht das wir uns leisten sollten, diese Partei aufzugeben."

Ähm... schonmal was von der Partei "Die Linke" gehört?

Die SPD eiert am Wähler vorbei.

Die ganze Entwicklung war doch abzusehen und wurde von Personen wie Schulz nur beschleunigt. Die SPD war wie es im Bericht angeklungen ist immer Anwalt der einfachen Leute, der rechtschaffenden Arbeiterschaft. Und zu was ist diese Partei mutiert? Familiennachzug für Substidäre; eine von vornherein unlogische Sache weil es sich um zeitlich im Aufenthalt von vornherein begrenzte Gäste handelt. Und dieses Klientel bringt die SPD in Stellung (z.B. Wohnungsmarkt der sowieso schon mehr als angespannt ist) gegen die hiesige Arbeiterschaft die genau mit diesen Substidären konkurrieren werden. Dann ein neue Regelung der Krankenkassenbeiträge die unterm Strich teurer als das jetzige System wäre und die weitere Abwanderung von Ärzten aus Deutschland zu Folge hätte. Das ginge auch voll zur Lasten der Arbeiterschaft und nicht zuletzt, zusätzliche Milliarden für Brüssel wo es doch im eigenen Land so viel zu tun (Infrastruktur, digitaler Wandel). Alles voll am Wähler vorbei.

Nichts gegen Ostdeutsche und Migranten

/// dass sie eine moderne, dynamische Volkspartei sein will, indem sie mehr neue Leute nach vorne stellt, vor allem junge Leute, Ostdeutsche und Migranten. ///

Bitte keine Ostdeutschenquote und Migrantenquote. Die besten Leute müssen an die Spitze und seien es nur Männer!!!

De redet schön ...

aber viel expertenquatsch, wen interessiert das schon alles ... Die SPD muss sich erneuern - und das ist ein langwieriger Prozess ... manchmal muss man durch einen dunklen Keller gehen, um ans Licht zu kommen ...
Ich kenne keine andere Partei in Deutschland, in der sich so über die Zukunft auseinander gesetzt wird - schlechte Beispiele gibts ja genug CDU / CSU / FDP ...

Selbtsgemacht

Der Zerfall der alten Volksparteien und auch das Erstarken der "Populisten" ist selbstgemacht, weil die Erzählungen der Volksparteien zunehmend weltfremd sind und nur noch für einen gebildeten Personenkreis im innersten Burgkern überzeugend.

Ist einfach

Sozial steht für Selbstversorger und Sozial für Ausland dazu eigenen Bürger vergessen. Gabriel sagt ja sie sind Gold Wert und zu anderen Pack .Ok soll er Politik für seine Goldstücke machen da wo sie herkommen,hier braucht diese Partei keiner mehr.Sie trift der frust der Wähler auch CDU Wähler da Merkel sie wie gelernt als SED Mitarbeiter in die Schussline schiebt und sich dahinter verschiebt.Sie Verbraucht alle andere Parteien ,fehlen nur noch Grün und die kommen als nächste,ist nicht schlimm sind ja noch mehr Realitätsfern.Zukunft wäre Minderheitsregierung und um Stimmen rennen für sie ,keine Alleinentscheidungen ,hat ja genügend Fehler und grossse Fehler gemacht hat und so weitermachen möchte .Medien sind halt da sehr ruhig ,Abhängigkeiten im Aufsichtsrat, nicht ausgeschlossen.Zum Glück sehen wir diese Parteien und Leute in 3.5 Jahren nie wieder .Neue und Moralische Leute von der Opposition brauchen wir,ich Rede da nicht von Grün ,die Mitte mit ihrem Personal ist unfähig.

Die SPD

eine Partei des Deutschen Arbeiters hat sich zur Partei fuer internationale Migration gemausert. Das Interesse am einheimischen Arbeitnehmer ist merklich gesunken. Die Sparprogramme dienen dazu die ambitionierten Migrationsprogramme zu finanzieren. Fuer mich logisch, dass sich der Arbeitnehmer eine andere Partei sucht.

Populismus hat keine Schuld am Niedergang der SPD.

Wenn mans nicht erkennen will wird man bei 10% landen.

defekter Motor

Der Niedergang der SPD begann mit der Agendapolitik Schröders. Alle guten Ratschläge der Müntefering, Steinmeier, Scholz usw. führen in die Einstelligkeit. Es hilft nur ein totaler Bruch mit den Politikinhalten und vor allem mit dem Personal. Die Situation der SPD ist so schlecht, dass nur der Rückruf von Ketzer Oskar Lafontaine eine Rettung bringen könnte - und da das jenseits des Vorstellbaren ist, wird vielleicht weiter an der Karosserie geputzt, aber dem defekten Motor keine Beachtung geschenkt.

An Harnisch

Zitiere:
Die SPD ist immer noch die einzige Partei mit einem
sozialen Anstrich.
#
Die oberflächige soziale Tünche haben auch andere Parteien.
Höchste Zeit nicht mehr auf
die rote Schminke zu sehen, sondern die SPD von innen her
wieder Rot werden zu lassen.

@14:41 von neeneenee

"Agenda 2010 hat der SPD das Genick gebrochen"

Glaub ich nicht. Das Genick war gebrochen als der Arbeitnehmer sehen musste, dass es zwar fuer Ihn Limits gibt aber andere Ausgaben unbegrenzt , nach oben offen sein durften.

Es wäre mal zur Abwechslung Bescheidenheit....

Es wäre zur Abwechslung mal Bescheidenheit bei der SPD angesagt um die Wählergunst zurückzugewinnen. Und dazu gehört meiner Meinung nach das die restlichen SPD-Versprengten aus dem Willy Brandt Protzbau in ein für eine 18%-Partei gebührlicheres Anwesen umziehen sollten. Aus dem Willy Brandt Protzbau ließe sich sicherlich eine brauchbare Flüchtlingsunterkunft machen, den gerade Genosse Michael Müller (SPD), seines Zeichens Bürgermeister von Berlin, hat große Probleme die Flüchtlinge in Berlin unterzubringen und wie in den Medien nachzulesen ist, ist der diesbezügliche Zuzug nach Berlin ungebrochen.

@ davidw.

"Wenn die SPD weiterhin stur auf dem falschen Weg bleibt wähle ich aber Die Linke. Bleibt mir ja keine andere Wahl!"

Machen Sie es so wie ich. Ich wähle schon seit Schröder die SPD nicht mehr. Ich bin zwar mit vielen Ideen und Konzepten der Linken überkreuz (z.B. in der Ausländer- und Wehrpolitik), aber ich ordne alle Widersprüche zwischen mir und der Partei unter DAS wichtigste Thema unserer Gegenwart unter: die soziale Gerechtigkeit!

Und auch wenn die Linken in dieser Hinsicht lediglich eine Umverteilungspolitik verfolgen, sage ich offen: warum denn auch nicht? Seit nunmehr 20 Jahren erleben wir eine massive Umverteilung von unten nach oben insbesondere zu Gunsten der Hochfinanz. Im untersten Segment der Gesellschaft ist dagegen von einer Enteignung und - auf den Arbeitsmarkt bezogen - von einer modernen Form der Leibeigenschaft zu sprechen, in der die Arbeitnehmer komplett entrechtet werden.

Was soll also daran schlecht sein, den Spieß endlich einmal umzudrehen?

um 15:50 von tschino

>>"... Ich möchte die AfD nicht als Ersatz für die SPD sehen."<<

Ich persönlich finde es schon anmaßend die SPD mit unserer guten AfD gleichsetzen zu wollen. Die Ausrichtung der AfD ist wie bekannt eine andere und bei der AfD spielen solche Begriffe wie Kompetenz eine Rolle. Wie ich überhaupt den negativen Unterton in diesem Bericht der AfD gegenüber weder gerechtfertigt (weil nicht mit Begründungen hinterlegt) noch gut finde.

Was steht auf dem Bundestag?

Wenn sich die (spd) Politiker diese Worte in den Sinn rufen und danach handeln würden, würde die Partei anders dastehen. Aber man bedient ja lieber das Kapital, andere Länder, Flüchtlinge,........... im Kommentar wurde das schön beschrieben. Der Wähler mag es überhaupt nicht das Gefühl zu haben, er könne vergessen werden.

Europa - Die Grenzen des Wachstums

Gute Analyse, aber nicht die Rechtspopulisten sind schuld, sondern der Mangel an Erkenntnis, dass der europäische Transnationalismus einstweilen die Grenzen des Wachstums erreicht hat. Die EU muss nicht wachsen, sondern sich konsolidieren. Es gilt, im Kontext dessen die nationalstaatlichen Strukturen als Garanten des Wohlstands, der Sozialstaaten und der sozialen Sicherheit der Bevölkerungen zu bewahren und zu sichern. Eine weitere Vertiefung der EU braucht zuvor eine stärkere Demokratisierung. Eine Partei wie die SPD muss sich umorientieren und soziale Sicherheit und Sozialstaat wieder stärker im Kontext des Nationalstaats betonen. Das sichert die Identität der Bevölkerung und vor allem die Leistungsfähigkeit des Sozialstaats. Ohne Abgrenzung nach außen wird eine solche stärkere europäische Identität liberaler und offener Nationalstaaten nicht zu haben sein. Grenzenloser Transnationalismus führt letztlich zur Rückkehr des Nationalismus - das belegen die Rechtspopulisten aktuell.

Nur 60 % leben im „Paradies“

die anderen leben von Tafeln, Hartz4, Zweitklassenleiharbeit, Scheinselbständigkeit,
Mindestlohn,stagnierenden Niedrigeinkommen, Armutsrenten. Und die 60 %
Paradiesbewohner wissen aus dem Bekanntenkreis, dass sie jederzeit durch Krankheit,Leistungsschwund, Scheidung, Arbeitslosigkeit, Betriebsverlegung ins Ausland mit dem Prinzip (eher nicht) Fördern und (mit Sicherheit) Fordern das Schicksal der 40 % erleiden können.

um 16:11 von Täglicher-Schauer

>>"Die SPD sollte sich für die Rettung des Sozialstaats einsetzen, statt aus falsch verstandener Humanität dessen Zerstörung durch ebenso falsche Flüchtlinge weiter zu befördern.
Eine Macronisierung braucht die Welt sicher nicht."<<

Volltreffer! Auf den Punkt gebracht.

na, für diese Analyse muß ich kein Politologe sein..

sprichwörtlicher Gesunder Menschenverstand reicht vollkommen..
und daran fehlt es allen Parteien...
kein Wunder, dass AFD & Co. Zulauf haben:
sie machen es einfach: sie hören einfach hin, was die Menschen herum treibt.

Einzige "Antwort" der etablierten Parteien dazu: das ist Populismus.
Sorry, aber das reicht nicht!

Implodieren ist der richtige Ausdruck für diese

Sozialdemokratische Partei, die weder sozial noch (inzwischen) demokratisch vorgeht.
Schon die Ernennung von Steinmeier zum Bundespräsident war ein Hinterzimmer Gemauschel - und genau so ging es weiter.... Gabriel wird zum Außenminister.... Schulz übernimmt den Wahlkampf .... und jetzt geht eben der Pokal an Nahles. Leider ist diese Analyse sehr stimmig und leider wird es mit der alten Tante SO nicht besser.

@jupiter8 15:13

"Auch in Hamburg konnte man zum G20 Gipfel sehr deutlich sehen, wofür die SPD mit Olaf Scholz steht: Für Unterstützung der Roten Flora, ... Starfvereitelung für Linksautonome (Terroristen)..."
Welche Brille haben Sie denn beim Lesen auf? Olaf Scholz steht für das genaue Gegenteil. Wer eine kaputte Flasche auf einen Polizisten wirft und ihn an der Hand verletzt, geht in HH für drei Jahre in den Bau!

SPD implodiert - sprachlich

SPD implodiert - sprachlich völliger Blödsinn. Implodieren heißt auf deutsch: Durch äußeren Überdruck eingedrückt und zerstört werden.
Wer oder was ist der äußere Überdruck? Wer oder was wird eingedrückt und zertrümmert? Helau!

Das kann doch alles nicht so schlimm sein

Pistorius, ehemaliger OB von Osnabrück,
dessen Strafverfahren gegen ihn sofort
nach seiner Ernennung zum IM Niedersachsen
eingestellt wurde, ist heute auf allen
Kanälen mit der oder besser gesagt einer
der Schröder-Ex-Frauen beim Karneval zu
sehen.

Die Ex trägt ein asiatisches Kostüm. Warum?

Pistorius war bei den jüngsten Verhandlungen
mit Merkel zur Groko dabei und mächte wohl
Bundes-IM werden.

Allesamt, also Pistorius, die Ex, Merkel, etc.
feiern aktuell Karneval und das Volk staunt.

Aber bald :

The carnival is over !

...also, wenn das erst ein ...

Niederländer sagen muss:
" ...Hinzu kommt noch immer das riesige programmatische Glaubwürdigkeitsproblem seit Gerhard Schröder und der Agenda 2010. Da ist eine offene Wunde geblieben: die soziale Gerechtigkeitslücke."

Da ist doch nichts mehr hinzuzufügen... .

...Und jetzt zerfleischen sie sich selber..., aus der Geschichte nichts gelernt? - Schade!

@14:37 von Theconservative

Ich will hier wirklich nicht die Programmatik der SPD verteidigen, aber inwiefern glauben Sie ernsthaft, dass "mehr betriebliche Mitbestimmung, Bürgerversicherung, mehr Umverteilung" jemals dafür gedacht waren, die von Ihnen beschriebenen Problemfelder (Rente???) anzugehen? Da scheinen Sie etwas im SPD Programm überlesen zu haben. Darüberhinaus, mit weniger betrieblicher Mitbestimmung sind die Probleme der ArbeitnehmerInnen auch nicht gelöst, außer man nimmt lediglich die Perspektive der Arbeitgeberseite ein. Dabei vergessen Konservative wie Sie und die Arbeitgeber gerne, dass die massiven Umstrukturierungen, die im Arbeitsbereich anstehen (Digitalisierung, Flexibilisierung und durch Automatisierung der Wegfall unfassbar vieler Arbeitsplätze) ohne betriebliche Mitbestimmung zu Mord und Totschlag führen werden.

Ansonsten haben Sie grundsätzlich Recht. Niemand stellt sich den wirklich großen Herausforderungen. Konzepte bietet niemand. Die AFD übrigens am allerwenigsten.

Die Politik der SPD

Die Politik der SPD hat doch seit schröder mit echter Sozialdemokratie nichts mehr zu Tun. Am Volk vorbei regieren, viel Versprechen und diese dann brechen. Oder was hat H4 mit SD zu tun, Nichts. Es wäre damals auch ohne H4 wieder aufwärts gegangen. Aber man lies sich einreden man sei der kranke Mann Europas , was eine tolle Lobbyarbeit der Arbeitgeber war. War schlau gemacht. Die SPD war immer dabei wenn es darum ging die Arbeiter in die Armut und Prekäre Verhältnisse zu drücken, und dies seit Schröder bis Heute. Meine Stimme nie wieder. das Vertrauen ist schon seit Ewigkeiten weg.

@ 15:13 von Nutzer

"Wie kann Cuperus überhaupt gute Ratschläge erteilen wenn seine eigene Partei auf 6% abgestürzt ist ?"
.
Als Analyse von dem was ich gelesen habe: Weil er nicht blöde ist und verstanden hat. Mehr als unsere sPd, cdU/csU, Grüne, Linke und wer da sonst noch ist. Regieren am Volk vorbei bringt keine Wähler. Afd ist keine Alternative, aber langsam sollten mal die Merkels und Schulzes aufwachen und überlegen was sie falsch gemacht haben. Nicht in ihrer Partei, sondern politisch. Da zeugen Aussagen wie "Ich wüsste nicht was ich falsch gemacht habe" oder "Ich würde alles wiedergenau so machen" nicht von einem Lerneffekt.

Eine treffende politische Analyse!

Eine treffende politische Analyse! - Aber wie soll die Führungsriege der SPD den notwendigen Veränderungsprozess initiieren und gestalten, wenn die Mehrheit der Parteimitglieder emotional in der Welt von gestern leben?

Lasst die SPD in Ruhe

Die SPD hat Schulz abserviert und das war das einzig Richtige. Wo ist das Problem? Zumindest steckt in der SPD noch Leben, während die CDU unter Merkel im Koma ist. Zur Klarstellung: Ich wähle weder die eine, noch die andere Partei.

eine stabile Regierung?

Wie soll eine stabile Regierung mit einer Chaos-Partei wie dieser SPD möglich sein?
Ich frage mich, warum sich die CDU diese Frage nicht schon lange gestellt und auch beantwortet hat.
Oder ist auch der CDU eine stabile Regierung nicht ganz so wichtig?
Sind auch ihr die Plätze an den Futtertrögen wichtiger?

Interessante Aspekte.

Ich fand einige Aspekte in dieser Einschätzung interressant.

(1) die Leute sorgen sich mehr um soziale Sicherheit als soziale Gerechtigkeit, und letzteres wurde falsch angegangen. Deshalb war das Thema Befristung gut gewählt, Flüchtlingspolitik aber nicht.

(2) Mitverantwortung für Austeritätspolitik (Niederlande) - demnach wäre das Finanzministerum für die SPD ein Pyrrhussieg. Denn wenn man jetzt den Finanzminister stellt und die schwarze Null wirklich weitergelten soll, dann kann man künftig die Schuld nicht mehr wie bisher bequem bei CDU/Schäuble abladen.

(3) Innere Sicherheit - wenn dieses Thema wirklich den Rechtspopulismus befördert, dann war die Entscheidung dieses Ressort den schwarzen Sherrifs der CSU zu überlassen, gesamtgesellschaftlich betrachte eine gute Entscheidung.

Zum Glück nicht!

Zitat: " Und die Welle des Populismus, die zuvor schon Holland, Österreich, Frankreich, Belgien, Dänemark und Schweden erfasst hat, ist jetzt auch nach Deutschland gekommen. Man dachte lange Zeit, die deutsche Gesellschaft sei immun dagegen wegen der deutschen Vergangenheit - aber das ist nicht der Fall"

Zum Glück nicht!

Zum Glück gibt es ja immer mehr Menschen, sich nicht mehr mit billigen und leeren Totschlagargumenten à la "wegen der deutschen Vergangenheit" mit den üblichen leeren Phrasen und Versprechen einlullen lassen, sondern immer öfter eine vernunftorientierte und sachlich argumentierte Politik einfordern.

Lieber Ende mit Schrecken - als Schrecken ohne Ende

Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass die aktuelle SPD "Spitzenleute" die Partei vorsätzlich in den Ruin führen möchten, da sie einfach nicht für die einfachen Leute Politik machen wollen. Denn so blöde wie man sich im Moment präsentiert, kann man doch wohl nicht wirklich sein.
Zu vermuten ist, dass diese Figuren bereits neue Parteieintrittsformulare für CDU, FDP, Grüne oder AfD fix und fertig ausgefüllt haben und sehnsüchtig darauf warten, das die SPD endgültig den Bach runter geht. Dann können diese machtgeilen Typen endlich bei den anderen neu durchstarten und den kleinen Leuten offiziell den Stinkefinger zeigen. Wie feige muss man sein, um diesen Umweg benutzen zu müssen? Seeheimer-Kreis, Schröder-Verehrer und sonstige Sozi-(Unge-)Rechte tretet doch einfach aus. Die echten Sozialdemokraten sollten nach dem Supergau endlich auch Farbe bekennen und geschlossen zur Linken abwandern. Bei denen gibt es nämlich auch einiges zu verbessern! Ihr könnt dabei helfen, nur Mut!

Die SPD kann mir gestohlen bleiben!

Seit 2004 (Schröder-Regierung) müssen alle gesetzlich Krankenversicherte auf eine Kapitalabfindung oder eine betriebliche Lebensversicherung den vollen KV/PV-Beitragssatz zahlen, also sowohl den Anteil des Arbeitnehmers wie des Arbeitgebers berappen. Egal, ob sie pflicht- oder freiwillig versichert sind. Der nachträgliche Abzug erfolgt nicht nur auf die gezahlten Beiträge, sondern auf die gesamte Auszahlsumme. Damit die Beitragsbemessungsgrenze nicht greift, wird das Geld auf zehn Jahre gestreckt und jeden Monat vom Konto des Rentners abgebucht.

Danke Ulla Schmidt, danke SPD.

Und deswegen kann mir die SPD gestohlen bleiben!

Das Problem des Abstiegs...

...der Sozialdemokratie ist, das sie keine Partei der abhaengig arbeitenden Menschen mehr ist.

Diese Eigenschaft hat sie verloren mit der Agenda 2010.

Und sie hat es seitdem nicht hinbekommen, diesen Schmodder wieder abzuwaschen.
Vermutlich wollen deren Fuerungspersoenlichkeiten das auch gar nicht.

Das eigentliche Problem ist, das keine Abloesung fuer die SPD da ist, die die abhaengig arbeitendenden glaubhaft vertritt.

Prinzipiell waeren die Linken die korrekte Abloesung.

Da diese sich fuer eine unbeschraenkte Oeffnung der Grenzen einsetzen (siehe Parteiprogramm) und damit weitere soziale Verwerfungen hinaufbeschwoeren, wendet sich viele Menschen dieser Partei nicht zu.

Hopfen und Malz...

Am 13. Februar 2018 um 14:58 von Werner40
/// Am 13. Februar 2018 um

>Objektiv betrachtet geht es fast allen
>Deutschen heute nur wegen der Agenda >2010 so gut wie nie. Aber die SPD hat das nie >als ihren Riesenerfolg verkauft.

Gott erhalts...
Sag mir, wer Dich lobt, und ich sage Dir, was Du falsch gemacht hast.

Das Asylproblem kostet

Das Asylproblem kostet Deutschland ca. 50 Milliarden Euro pro Jahr. Die Größenordnung der Sozialmaßnahmen beim der GRoKO - Verhandlung ist dagegen " Pinatz". Die Auswirkung dieser fehlenden 50 Milliarden pro Jahr spürt vor allen die Wählerschicht der SPD. Hat dieses die Führung der SPD überhaupt mit bekommen?

Gute Analyse

Was das Macron Moment angeht: ja, genau den würde ich jetzt gerne wählen können! Einer mit Meinung (nicht ganz immer meiner), mit Verstand und mit Stil. Ganz ohne diesen unsäglichen populistischen Ausdruck der zur Alternative steht

GROKO mit SPD wird keine stabile Regierung

Seien wir ehrlich zu uns selbst: Wir haben Groko Parteien zu viele Stimmen gegeben, derer sie sich nicht mehr würdig erweisen können. Jetzt ist keine Chance mehr, Neuwahlen zu machen. Die Groko Parteien werden sich festklammern oder eingraben und Beruhigungsspritzen geben. Die kosten viel Geld und solange es da ist, kann die CDU die SPD ruhigstellen und sich selbst auch. Auch die Jusos werden mitmachen, denn sie werden keine Neuwahlen mehr wollen. Aber es wird teuer. In dem Moment, in dem Sozialgeschenke nicht mehr bezahlt werden können, zerbricht die Groko.Die schwarze Null ist dann schon vorher gefallen zu Lasten unserer Kinder. Wen interessiert´s?

Ging da nicht etwas vergessen?

René Cuperus sagt viel interessantes, bedenkenswertes. Was fehlt, ist ein Hinweis auf die Gewichte der verschiedenen Generationen. In den Berichten von SPD-Versammlungen waren die silbernen Häupter deutlich in der Mehrzahl. Die Partei ist überaltert, wie die Wählerschaft auch. Junge Leute mit Wahlrecht sind entweder apolitisch oder Utopisten, die heute offenbar bestenfalls einem Silberhaupt wie Jeremy Corbyn oder Bernie Sanders nachrennen. Quantitativ fallen sie wenig ins Gewicht. Prononciert auf jung und auf Jugend machen, bringt für die absehbare Zeit wohl nicht viel, wenn man auf Mehrheiten zielt.

@ wenigfahrer

"SPD war mal eine Partei der Arbeiter und Unterschicht"

richtig ... als ich als junger Gymnasiast, und liberal/konservativ neigend mal meinen Vater, einen einfachen Hilfsarbeiter ohne Schulabschluß, gefragt habe, warum er denn die SPD wählt, war seine Antwort "ja weil für die Arbeiter".

Dieser Markenkern ist verloren gegangen.

Jetzt wünsche ich mir keine Rückkehrr zu Klassenkampf und massloser Umverteilung, sondern eine Neuorientierung, was soziale Sicherheit und soziale Gerechtigkeit leisten soll. Die Agenda 2010 sollte nicht ab- sondern weiterentwickelt werden.

Jede Medizin hat Nebenwirkungen. Darauf muß man eingehen und entgegenwirken, aber das Medikament nicht umbedingt wegwerfen.

Nunja der Spitzenkanditat,

Nunja der Spitzenkanditat, also der mit den 100% hatte schon gut vorgelegt, das ist nun allerding sehr schwer zu toppen, da sehe ich nur einen erfolgversprechenden Kanditaten der vielleicht da noch ran kommt und das ist in der Tat A. Nahles.

Vorsicht walten lassen

die öffentlichen Medien und viele Kommentatoren und Pseudofachleute sollten sich mit Kommentaren und düsteren Vorhersagen etwas zurückhalten. Bei mir entsteht der Eindruck, als sei die SPD bereits am Ende, oder einige würden sich das wünschen. Die vielen Artikel über Fehlentscheidungen der SPD-Führung führen u.U. genau zu dem Ergebnis, vor dem man warnen möchte. Ein wenig mehr Zurückhaltung der "Politikexperten" könnten Schlimmeres verhindern.

16:32, angelusnovus

>>Da wird einem ein Mitarbeiter niederländischen Regierung und Mitglied der sozialdemokratischen Partei als "Experte" und "Wissenschaftlicher" angepriesen, um dafür zu werben, dass Nahles schnell die Basis auf Linie bringen möge.<<

Wo haben Sie das denn im Artikel gefunden?

Die PvdA, also die niederländische Sozialdemokratie, ist seit der letzten Wahl nicht mehr an der Regierung beteiligt, weswegen Herr Cuperus auch kein Mitarbeiter der Regierung sein kann. Er ist allerdings in seiner Funktion als Wissenschaftler Berater des Außenministeriums.

Berater sind unabhängig, das macht ihren Stand aus.

Sagt genau der richtige...

Seine Partei die PdA ist auf 6% abgestürzt. Sollte er nicht besser versuchen dort seine Analyse zum besten zu geben? Das die SPD längst nicht mehr sozial ist und sich da Beamte wohler fühlen als Facharbeiter ist ja nun auch nicht wirklich neu. Und seien wir mal ehrlich, die CDU CSU ist auch längst nicht mehr das was sie mal war. Die so genannten Volksparteien sind längst die Parteien der Beamten und Rechtsanwälte. Sieht man auch und gerade an den Berufen der Bundestagsabgeordneten.

17:12, eine_anmerkung

>> Aus dem Willy Brandt Protzbau ließe sich sicherlich eine brauchbare Flüchtlingsunterkunft machen, den gerade Genosse Michael Müller (SPD), seines Zeichens Bürgermeister von Berlin, hat große Probleme die Flüchtlinge in Berlin unterzubringen und wie in den Medien nachzulesen ist, ist der diesbezügliche Zuzug nach Berlin ungebrochen.<<

Bürgermeister gibt es viele in Berlin, für jeden Bezirk einen. Michael Müller ist regierender Bürgermeister.

Die Flüchtlingsunterkünfte in Berlin stehen mittlerweile großenteils leer.

Das Willy-Brandt-Haus ist kein Protzbau.

Agenda 2010

Damit hat sich diese Partei ins Aus geschossen und gleichzeitig die Seiten gewechselt.
Sie vertritt nicht mehr die Menschen, mühselig ihren Lebensunterhalt ran schaffen müssen und die Abgehängten schon gar nicht.
Sie ist kriegs-und rüstungsorientiert....etc.
Sie ist wie die Unions Parteien, nur schlechter.
Daher braucht und will sie kaum noch jemand.

16:37, bitterer Pille

>> Es gibt immer noch viele Industriearbeiter, nur, dass viele von ihnen heute Angestellte heißen, und andere Zeitarbeiter.
Und darin liegt das Problem. In der Entsolidarisierung der Gesellschaft, wie sie von den oberen Zehntausend immer stärker vorangetrieben wird.<<

Da haben Sie natürlich Recht. Trotzdem gibt es, selbst wenn man Zeitarbeiter, Angestellte und Scheinselbständige, die "arbeiterähnlich" sind, hinzurechnet, nur noch einen Bruchteil der Arbeiter, die ess früher gab. Die Arbeitsabläufe im produzierenden Gewerbe wurden rasant automatisiert und rationalisiert. Wo früher 100 arbeiteten, arbeitet heute einer und stellt das Dreifache her. Der Mehrwert? Tja, wo geht der hin...

>>Die festangestellte, gutbezahlte und gewerkschaftlich vertretene Stammbelegschaft hat nichts mehr gemein mit den ausgebeuteten Zeitarbeitern im selben Betrieb. Die prekären Arbeiter machen Arbeitslose und Flüchtlinge für ihre Misere verantwortlich statt gierige Ausbeuter...<<

Auch da haben Sie Recht.

Dieser Artikel zeigt uns das wahre..

Dilemma der SPD wieder einmal überdeutlich:

Anstatt sich endlich(!!) an die eigene Nase zu fassen, und Versäumnisse in der eigenen politischen Ausrichtung zu suchen, haben angeblich immer nur die ach sooooooo bösen Rechtspopulisten die Schuld am Niedergang der sozialdemokratischen Parteien Europas!

Das es vielleicht an der eigenen schlechten Politik liegen könnte, kommt diesen Leuten anscheinend überhaupt nicht in den Sinn!

Was zu bedenken ist!

Zuerst die SPD dann das ganze Land

Kinder- und Altersarmut steigen. Die Einkommens- und vor allem die Vermögensungleichheit steigen in ein Extrem.

Die große Krise der Superreichen, Unternehmer, Banker und Neoliberalen Politiker wird von Kranken, Arbeitsosen, Arbeitnehmern und Sparern bezahlt. 1% zwingt die Kosten Ihr Gier nach Gewinmaximierung der arbeitenden 99% auf.

Demokratie und eine Allgemeinwohlorientierung muss zunächst innerparteilich erstritten und erkämpft werden. Wenn die ordinäre Agenda-Politik durch solidarische und faire Politik sowie der Renaissance sozialer Erungenschaften reformiert werden kann, hat die SPD wieder einen Markenkern und Wähler.

Es implodieren die krisenanfällige Neoliberale Verirrungen der Sozialdemokratie. Und dieser Prozess ist gut für die SPD und das Land.

Parteiführung - das sind die anderen.

Es nervt mich, wenn Leute wie Schwesig und andere sich vor die Kamera stellen und Sätze von sich lassen wie:

"die Parteiführung muß ..." jetz Klarheit schaffen, dieses und jenes tun.

Das klingt nach Abladen der Verantwortung in einem abstrakten Schwarzen Loch, mit dem man selbst nichts zu tun hat.

Wer bitte ist denn diese Parteiführung? Wo bleibt denn die Übernahme von Verantwortung. Das eingestehen von Fehlern?

Wer stellt sich mal hin und sagt - "Wir haben alle versagt, ich glaube wir müssen jetzt dieses und jenes tun - ich auch! Aber bitte haben Sie Verständnis dafür, daß ich im Moment noch nicht alle Antworten habe. Wir müssen uns nach dem Chaos der letzten Wochen (das wir angerichtet haben - ich auch) erst neu sortieren."

Am Boden...

...liegende tritt man nicht und die SPD liegt (berechtigt oder nicht) am Boden.
Zeitgleich verhindert die CDU ein Transparenz-Register für Lobbisten, ein überfälliges Werbeverbot für Tabak und Seehofer vollzieht den Rücktritt vom Rücktritt als MP (zumindest verlängert er) und keinen stört es.

das ist für mich mal ein sehr gut aufgearbeiteter Artikel

und ich kann mich vollen Umfangs der Meinung anschließen....
am Anfang nach der Wahl gab es nach den ersten wählerwanderungen eindeutige Anzeichen, dass insbes. die SPD an die AfD verloren hat und zwar nicht weil diese plötzlich so sozial war sondern, weil viele dachten, hier wischen wir der alten herrschenden politischen Elite mal eins aus...
keiner kümmert sich seit Agenda 2010 um uns, alles geht den Bach runter, die Wirtschaft brummt immer mehr, aber der einzeln muss Angst haben, dass er dennoch seinen Job verliert... wie die Analyse zeigt, selbst die Mittelschicht, untere und mittlere, hat Angst, dass es morgen vorbei sein und keiner hat genug zurückgelegt und kann genauso tief fallen, wie Arbeitslose jetzt schon...
ja, und die SPD hat ein riesiges Glaubwürdigkeitsproblem, warum sonst sind so viele gegen die GroKo und wünschen selbst in der Partei so viel Erneuerung?
Ja und genauso ist es den anderen sozialdemo-Parteien in Europa ergangen...
und was hat die SPD daruas gelernt?
nix

Die deutsche Politik

ist im freien Fall. Auch die CDU fällt auseinander bzw. sie wird nicht der Stabiltätsanker mehr sein. Die regierende Politik hat zu lange sich den sozialen Problemen verschlossen, den Entwicklungen den Rücken zugedreht. Ignoranz ist ein gefährliches Verhalten gegenüber denjenigen, von deren Stimmen ich abhängig bin. Und das ist auch das NEIN zur GroKo.

@Am 13. Februar 2018 um 17:12

@Am 13. Februar 2018 um 17:12 von eine_anmerkung

Volle Zustimmung.

Die SPD implodiert ....

.... das würde heißen , die würde durch ein großes Vacuum nach innen zusammen gezogen und dann durch die gegenseitig abprallenden Teile auseinanderfliegen.
Da sehe ich eher ein leises Untergehen welches durch Personalprobleme entstanden ist...... und keiner schätzt es richtig ein !

Die SPD hat auf die falschen Themen

im Wahlkampf gesetzt.Zu viel Europa,zu viel Familien Nachzug,das ist sind nicht die Themen die dem kleinen Mann/Frau unter den Nägeln brennen. Das kostet alles sehr viel Geld und wo soll das hergenommen werden? Wenn auf der anderen Seite Kitaplätze,Lehrer,Schulsanierungen,Brücken,Strassen ,Infrastruktur ebenso nötig Geld brauchen.

17:09, IBELIN

>>eine Partei des Deutschen Arbeiters hat sich zur Partei fuer internationale Migration gemausert. Das Interesse am einheimischen Arbeitnehmer ist merklich gesunken. Die Sparprogramme dienen dazu die ambitionierten Migrationsprogramme zu finanzieren.<<

Die Austeritätspolitik, die Sie "Sparprogramme" nennen, wurden lange vor der Flüchtlingskrise, die Sie "Migrationsprogramme" nennen, beschlossen.

Das war damals modern, die wirtschaftswissenschaftliche Deutungshoheit hatten Leute wie Sinn und Raffelhüschen. Und die propagierten diese so genannten Sparprogramme.

Um die Flüchtlingskrise zu stemmen wurde diese Politik dann zurückgefahren, was sich segensreich auf das Wirtschaftswachstum auswirkt, ähnlich wie damals die Abwrackprämie. Das Geld wird nämlich in Deutschland ausgegeben, also in Umlauf gebracht.

Seit der Flüchtlingskrise geht es der deutschen Wirtschaft nicht schlechter, sondern besser, und kein Deutscher wurde wegen der bösen Fremden ärmer. Sondern ganz im Gegenteil.

Geld und Vertrauen

Soso, es erstaunt Herrn Cuperus also, dass man mit so viel Geld nicht mehr Vertrauen erkaufen kann. Nun, viele Wähler sagen sich aus gutem Grund, dass den schon länger hier Regierenden längerfristig das Geld anderer Leute ausgehen wird. Und dann sind eben all die geplanten „Wohltaten“ nicht „nachhaltig“. Denn die Obergrenze bei der Migration ist reine Augenwischerei. Es wird nur gesagt, dass man , mit Blick auf frühere Jahre, mit nicht mehr als 220.000 neuen Migranten im Jahr rechnet. Was passiert, wenn doch mehr kommen, hat Herr Schulz schon ausbuchstabiert. Dann kommen eben mehr. Und eine Erhöhung von Deutschlands Überweisungen nach Brüssel, als weiterer Schritt Richtung Transferunion, ist ebenfalls geplant.

Zu Recht!

Eine SPD, die die Agenda 2010 verbrochen hat, verdient es nicht anders!
Denn damit hat sie direkt für ein Erstarken der rechten Positionen gesorgt.
Und die jahrzehntelange neoliberale Politik in fast allen EU-Ländern ist für die dortigen Erfolge rechter Parteien verantwortlich.
Aber wenn deutsche Medien den Rechtsaußen Macron schon für Links halten, wird darin wohl Methode liegen.

Da liegt der Fehler...

@ 16:22 von crumble
"Populisten vs Bauchschmerzen

Das mit dem Aufstieg der "Populisten" ist schnell erklaert.

Seit Jahrezehnten gibt es Probleme, die dadurch geloest werden, dass wegen der PC ueber sie geschwiegen wird. Da Loesungen Geld kosten, baut man lieber alles ab, was die Probleme mindern koennte.

Dann kamen die neuen Migranten. Die Kriminalitaet stieg enorm. "

Hier eben liegt das Problem. Die rechten Populisten stricken sich unter Ignoranz jeglicher Realität ihre eigene Geschichte, und sehr viele Naive fallen darauf herein.

Natürlich ist es richtig, dass die Polizei kaputtgespart wird. Schuld daran ist aber u.a. die Agenda 2010, die Steuern auf Unternehmensgewinne und Kapitalerträge faktisch halbiert hat. Das muss ja irgendwo eingespart werden.

Falsch ist aber, dass die Kriminalität mit den Flüchtlingen "enorm gestiegen" sei. Das ist Unfug, und bestenfalls ein 'gefühlter' Anstieg weil es die rechten Parteien, allen voran übrigens de Maiziere, ständig vorgebetet haben.

"Populismus" ist heutzutage nur noch..

ein politisches Totschlagsargument, um unbequeme Probleme politisch selbst nicht lösen zu müssen!

Alten-, Kinder-, und Bildungsarmut, Banken und Migranten, marode Infrastruktur und vieles andere mehr, kaum spricht man selbst ein unbequemes und für unsere Politiker teilweise auch peinliches Thema an, wird dieses Thema sofort als angeblicher 'Populismus" diskreditiert, um so den eigentlich notwendigen gesellschaftlichen Diskurs über dieses Thema von vornherein im Keim zu ersticken!

Motto:
Uns allen geht es dank unseren Politiker gefälligst IMMER gut, alles andere ist nur unverantwortlicher Populismus!

Aber diese viel zu offensichtliche Masche zieht heutzutage halt nicht mehr!

Das ist auch der Vertreter einer "sozialdemokratischen"

Verlierer-Partei, der sich selbst Mut zuspricht...
Solche "Experten" sind wie Alkoholiker, die sich die Braut schönsaufen. Aber hier sieht man, was passiert, wenn das nicht klappt. Katzenjammer.

17:45, Wikreuz

>>Das Asylproblem kostet Deutschland ca. 50 Milliarden Euro pro Jahr.<<

Geld, welches in den deutschen Wirtschaftskreislauf gepumpt wird.

Es wird nämlich hier im Lande ausgegeben.

So etwas nennt man eigentlich "Konjunkturprogramm".

>> Die Auswirkung dieser fehlenden 50 Milliarden pro Jahr spürt vor allen die Wählerschicht der SPD. <<

Diese Milliarden fehlen nicht. Sie schaffen Arbeitsplätze.

dritter Teil

und statt das Wahlgeschenk mit noch 20, ?% anzunehmen und in die Regierung zu gehen und gleichzeitig die Reform der SPD zu bewegen, und nicht wie im Wahlkampf über soziale Gerechtigkeit zu plakatieren sondern mal deutlich zu sagen, was das für die SPD heißt um sich als Wähler damit zu identifizieren und die SPD zu wählen,
aus der Regierungsarbeit lernen, und zwar deutlich anerkenne, dass man nicht die Mehrheit hat, dass man aber bei der Mehrheit wirkliche Themen für die hier lebenden Menschen hat, mit denen sie sich befassen weil sie davon betroffen sind...
es geht nicht um die Migration, um die Flüchtlingspolitik oder darum, was in der EU passiert (eine Wählerabstimmung dürfte ähnlich ausgehen in der BRD wie in GB)...
weil jeder denkt, die Elite richtet sich ein, aber das Gebilde EU ist nicht regierungstauglich...
und auch jetzt nach dem respektablen Abgang von Schulz nicht zu begreifen, dass einerseits Führung gefordert ist, andererseit aber basisdemokratie und selbst das ist möglic

Richtige Antwort.

"Ministerposten zur Machtsicherung ohne ein identitätsstiftendes Programm und Überzeugungskraft sind nicht genug."
Genauso ist es - besser und präziser kann man es nicht sagen. Es nützt auch nichts, wenn Sozialdemokraten auf die vermeintliche Ungerechtigkeit durch ungleiche Behandlung durch Merkel, Seehofer & Co. verweisen - für ihre Identität ist die Partei selbst und allein verantwortlich. Ich finde alle im Interview gegebenen Vorschläge sehr nachvollziehbar - und zwar in jedem einzelnen Punkt.

Fragen...

Braucht man einen niederländischen Politologen zur Zustandsbestimmung der deutschen SPd..? Nein, den braucht man hier nicht..! Nicht mal andere deutsche Bundestagsparteien erlauben sich ungefragte Statements oder gar eine öffentliche Kritik zum innerparteilichen Zustand der sPd. Wer hat den niederländischen "Experten" und warum befragt ... und dessen Meinung hier lanciert..?

Erneuerung

Seit Jahren heißt es, die SPD müsse sich grundlegend "erneuern". Aber nie geschah es. Jetzt ist es bald zu spät zum Erneuern.

@ 16:57 von Wanderfalke& WD40

""Folgt sie dem linken Flügel, bleibt sie zumindest in den nächsten 15 bis 20 Jahren in der Opposition."

Drollig - der "linke Flügel" ist in dieser Partei schon längst weggestorben - und jetzt...?"

Hahaha... nein, der hat sich nur abgespalten und umbenannt. Heißt jetzt Die Linke.

Aus irgendeinem Grund scheint das in der Bevölkerung nicht angekommen zu sein...

basisdemokratisch

wäre auch rechtlich korrekt und glaubwürdig für die Zweifler, dass innerhalb des Zirkels nicht ausgeklungelt wird, dass ein Vertreter von Schulz übernimmt bis zur Wahl, diese/r wird sich doch in´s Benehmen setzen...

ist ja schon schlimm genug, wie in der SPD mit dem Personal umgegangen wird, und da meine ich nicht den Gabriel, der sich zu schade für diese Drecksarbeit war, die Schulz für ihn machen musste ohne wirkliche Unterstützung zu erhalten...
und peinlich ist auch, was der neue Geschäftsführer von sich gibt...
noch ein paar Stunden und die Union hätte sich das Kanzleramt abnehmen lassen....
peinlich, weil man eigentlich selbst am Boden liegt und nicht weiß wie man seinen eigenen Karren aus dem Dreck ziehen könnte und dann diese überheblichkeit und Arroganz...
anstatt sich Gedanken um Inhalte für die Erneuerung zu machen...

Nein - ...

... Es ist die Borniertheit der SPD Chaos Politiker. Mit der Agenda 2010 hat die SPD ihr Grab geschaufelt. Wer für die Unternehmen Politik macht merkelt halt irgendwann, dass diese keine Wahlstimmen vergeben.

Und Politik für Migranten interessiert die breite Wählerschicht such nicht. Die sorgt sich eher um marode Schulen, Straßen und Brücken,

SPD? Good riddance!

Man droht den Parteimitgliedern

Frei nach dem Motto: wenn ihr nicht für die GroKo stimmt, stürzt die Partei ins Bodenlose! Umgekehrt wird doch ein Schuh draus: wenn die Mitglieder für die GroKo stimmen, stürzt die Partei ins Bodenlose !

Es braucht eine Partei für die, die sich abgehängt fühlen,....

selbst wenn es oft nur ein gefühltes Abgehängtsein ist. Die Analyse von René Cuperus ist grandios - offenbar braucht es den Blick aus dem Ausland um uns mal den Kopf gerade zu rücken.
Eines ist klar, die klassische Arbeiterschicht wird es bald nicht mehr geben, es nimmt aber zu die Schicht, der (z.T. nur gefühlt) "Abgehängten", der Alters-Armen, und der Kinder-Armen. Es ist grotesk, dass sich das reichste Land in Europa mit einer brummenden Wirtschaft eine solche Armutsentwicklung und Entwicklung von gefühlter Unsicherheit leistet. Hier hätten neue soziale Leuchtturmprojekte initiiert werden müssen, allen voran ein Pilotprojekt zum 'bedingungslosen Grundeinkommen', beispielsweise in einer ostdeutschen Region sowie einer Metropolregion wie Teile des Ruhrgebiets (z.B. Oberhausen!). Es ist Aufgabe reicher Länder - so wie es uns die Skandinavier vor-exerzieren - so etwas durchzuführen und damit zu zeigen, dass Soziale Sicherheit auch in 30 Jahren noch gewährleistet werden kann.

Man reibt sich die Augen ...

wenn man sieht, in welchem Tempo die SPD sich gerade zerlegt. Da schwanke ich zwischen Mitleid und Fassungslosigkeit. Und dies in Zeiten, in denen die Populisten vom rechten Rand aufgeregt mit den Füßen scharren. Ich bin gespannt wie lange die Union sich noch vornehm zurückhält und jede Zusammenarbeit mit der AFD ablehnt. Ein Blick nach Österreich stimmt mich da nicht sehr hoffnungsvoll. Aber kann man es den konservativen denn verdenken, wenn sie die Chance zum Machterhalt nutzen, sobald die Mehrheitsverhältnisse es hergeben, mit der AFD zu koalieren? Eine stabile Regierung ist mit dem Chaosverein SPD ja sicher nicht mehr zu machen.

Implosion der SPD

Im Grunde ist es - wie immer - ganz einfach: Findet heraus wo der Schuh drückt (Bürgernähe). Z.B. kulturelle Kontinuität oder soziale Sicherheit. Findet heraus, wer das kann, und setzt dem den Hut auf. Der muss dann den Menschen erklären, wie er das umsetzen wird. Und nicht 60 Punkte! Sondern höchstens fünf! Das nenne ich dann Verantwortung. Schon mal gehört?

Letzter Akt

Die Fehler der SPD fingen mit dem völligen Versagen in der Flüchtlingskrise an. Nach neuen Wählerschichten schielend verhinderte man so ziemlich alles was eine kontrollierte Flüchtlingspolitik ermöglicht hätte. Hier kann man die Schuld nicht nur der Kanzlerin geben. Dann setzte man auf völlig falsche Themen in der Hoffnung die Flüchtlingskrise beim Bürger zu verdrängen. Mit der 100% Wahl von Martin Schulz und den Themen Ehe für alle , ( Zu ) viel Europa, keine Obergrenze und wenig Abschiebungen, und den über allem stehenden ominösen Themen " Gerechtigkeit " und " Respekt " verfehlte man dann gänzlich den Nerv der schon länger hier lebenden.
Jetzt bricht der letzte Akt der Selbstzerfleischung an .
Man will der Bevölkerung dieses Theater zwar noch als Basisdemokratie und Erneuerung verkaufen , in Wirklichkeit ist es das Ende der SPD als Volkspartei .

Und das zurecht .

@fathaland slim 18:36

„Diese Milliarden fehlen nicht. Sie schaffen Arbeitsplätze.“

Zunächst einmal fehlen sie bei denen, die sie als Steuern einzahlen oder deren Sparguthaben an Wert verlieren, weil durch künstliche Niedrigzinsen die Staatshaushalte konsolidiert werden. Der Staat kann (materiell) nur verteilen, was er den Nettozahlern genommen hat.

Aber selbst wenn man damit einverstanden ist, könnte der Staat die entsprechenden Gelder ja auch ausgeben, wenn die Migranten nicht gekommen wären. Dann eben für andere Zwecke und die „schon länger hier Lebenden“.

Theconservative 14:37

"Jetzt sind Andere dran, z.B. die AfD."
Gott bewahre, dass jemals die AfD 'dran ist' und schon gar nicht in irgendeiner Regierung. Kein 1933 2.0 mit allen fatalen Konsequenzen basierend auf einem menschenverachtenden Menschenbild. Generationen von Kriegs- und Nachkriegskindern arbeiten noch immer die traumatischen Folgen dieser Zeit auf.

@ fathaland slim

"Diese Milliarden fehlen nicht. Sie schaffen Arbeitsplätze."

Falsch! Sie schaffen weitere prekäre Arbeitsverhältnisse im Niedriglohnsektor oder werden gleich in Ehrenamtliche ungemünzt. Es entstehen dadurch weder Arbeitsplätze in der lohnbezogenen Industrie noch im Dienstleistungssektor. Das Geld wandert übrigens gleich meist direkt in die Heimatländer der Flüchtlinge oder aber versandet bei den Verbänden. Profitieren tun tatsächlich nur einige wenige (z.B. Immobilienheinis) oder Pseudo-Miniunternehmer (dank Billigslöhne & staatlicher Lohnbeihilfen für die, die Flüchtlinge einstellen).

Insgesamt eine volkswirtschaftliche Verlustrechnung.

Übrigens: kein Vorwurf an die Flüchtlinge, die nur menschlich handeln. Nein, der Vorwurf richtet sich an Sie und Ihresgleichen, die penetrant versuchen, die Situation schönzureden, wo es nichts schönzureden gibt!

Die Rechnung für diese verantwortungslose Politik bezahlen die, die bereits jetzt kaum an der Gesellschaft partizipieren können!

@fathaland

...."Geld, welches in den deutschen Wirtschaftskreislauf gepumpt wird.
Es wird nämlich hier im Lande ausgegeben.
So etwas nennt man eigentlich "Konjunkturprogramm". "

Das ist nicht wirklich ein Konjunkturprogramm.
Ein nicht unerheblicher Teil des Geldes wird von den Schutzsuchenden in deren Heimat transferiert.
Ein weiterer größerer Teil muss für die erhöhten Ausgaben für Sicherheit gegengerechnet werden.
Außerdem sind "Konjunkturprogramme" die auf Ausgaben aus den Sozialkassen basieren - natürlich ohne dementsprechende Einzahlungen in diese - gefährliche Luftschlösser.

Agenda 2010 Kritiker

Wenn die „böse“ Agenda wirklich so schlimm wäre, warum hat dann die ach so nötige Alternative - die Linke -nur 9%? Liebe linke Leser und Kommentierer (hier nur in einer Scheinmehrheit, da sich nur die paar Unzufriedenen artikulieren), die SPD wäre schlecht beraten auf Euch zu hören, denn das ist schon seit Jahren Ihr Fehler! Sie folgen der Linken wie Getriebene, aber Wahlen werden in der Mitte gewonnen. Oder warum waren Helmut Schmidt und Gerhard Schröder Bundeskanzler? Die SPD hat den nur 9% Wählern der Linken zu lange nachgetrauert anstatt zu dem zu stehen was Gerhard Schröder möglich gemacht hat: D steht in Europa in Allem am Besten da! Natürlich gab es bei der so geschmähten Agenda handwerkliche Fehler mit ungerechten sozialen Härten, die es aber lediglich zu korrigieren gilt. Das Grundkonzept war richtig mit damals über 5 Mio Arbeitslosen. Folgt man den Forderungen der Linken wird der Staat (wir!) genauso pleite sein, wie die DDR (ach ja, das waren ja dieselben SED-PDS-Linke).

@ kritischer bonner et al.

Ich verstehe nicht, was der "klassische Arbeiter" sein soll.

Ich bin DaF-Lehrer an einem kleinen Spracheninstitut, leite IK-Kurse, habe ein abgeschlossenes Masterstudium, habe weniger als Hartz IV im Monat, da mir durch das Pendeln zu meinem AG Kosten entstehen und ich als AN den KiGa-Betrag alleine bezahlen muss (beides entfällt bei Hartz IV!), und fühle mich auch durch meine 70-Stunden-Woche (inkl. Vor- und Nachbereitung in Heimarbeit) komplett wie ein "klassischer" Arbeiter, der ich aber anscheinend nicht sein darf, wenn ich Ihren Ausführungen folgen darf.

Also: Was bin ich, Ihrer Meinung nach? Und wenn ja, welche Partei würde meine Interessen vertreten?

Es braucht anscheinend 2 Parteien für Leute

die sich abgehängt fühlen. Leute, die in wirtschaftlich bescheidenen Verhältnissen leben, aber mit den Rechten nichts zu tun haben wollen und somit beiden Sozis gut aufgehoben sind und Leute, die ebenfalls wirtschaftlich Probleme haben, teilweise selbst veschuldet, mit
rechter Einstellung und die einfach dem "System"
alles in die Schuhe schieben wollen. Die wählen die AfD, weil sie nicht verstehen wollen, dass diese Partei keinerlei Lösungen für ihre wirtschaftlichen Probleme hat und sie genau so im Stich gelassen werden wie vorher auch.

Wie Blei an den Fuessen der SPD

@Werner40 14:58
"Objektiv betrachtet geht es fast allen Deutschen heute nur wegen der Agenda 2010 so gut wie nie. Aber die SPD hat das nie als ihren Riesenerfolg verkauft."
Das kann man nur behaupten, wenn man Leiharbeiter, Arbeit auf Grundlage von Werksverträgen, Zeitarbeitsverträge oder Arbeit auf Abruf einfach ausblendet und gezielt dran vorbeiguckt. Solange Flaschensammeln ein Geschäftsmodell bleibt mit dem (nur ein kleiner Teil?) der Lebensunterhalt verdient werden kann, sind diese konservativen Pauschalbeurteilungen völlig deplaziert.
Und diesen ganzen Mist verbindet der politisch Interessierte mit der Agenda2010 und den H4 Reformen der SPD. Da hilft es auch nicht, dass die SPD damals die Hilfe der CDU im Bundestag benötigt hat. Die damaligen Nein-Sager sind aus der SPD ausgetreten.
Den Koalitionsvertrag halte ich uebrigens fuer besser als er beurteilt wird, Niccolo

@Drollig - der "linke Flügel" 18:41 von bitterer Pille

"ist in dieser Partei schon längst weggestorben -"

Einspruch, Euer Ehren.
Es gibt ihn noch, leider sehr 'Hintertürmächtig' der linke Flügel,
sehr link der Flügel, wenn man es mal so kindermundmässig betrachtet ;-)

18:14 von fathaland slim

"Trotzdem gibt es, selbst wenn man Zeitarbeiter, Angestellte und Scheinselbständige.. hinzurechnet, nur noch einen Bruchteil der Arbeiter... Die Arbeitsabläufe im produzierenden Gewerbe wurden rasant automatisiert und rationalisiert. Wo früher 100 arbeiteten, arbeitet heute einer und stellt das Dreifache her. Der Mehrwert? Tja, wo geht der hin..."

Vielleicht muss man den Begriff dann ein wenig weiter fassen. Egal ob klassischer Industriearbeiter, Kleinselbstständiger, Angestellter, auch im Dienstleistungs- und Service-Sektor, Uber-Fahrer, Crowdworker, Akademiker ausserhalb der gut bezahlten Jobs in Banken oder als Stammbelegschaft großer Konzerne... alle würden sie von gerechteren Steuern, höherem Spitzensteuersatz, vor allem aber einer höheren Besteuerung von Vermögen und leistungslosem Einkommen, Erbschaft und Kapitalertrag, profitieren.

Dann hätte man wieder eine tragfähige absolute Mehrheit für sozialdemokratische Positionen. Jetzt müssten die nur noch ihren Interessen gerecht

SPD implodiert

Das erschreckende ist, die merken es immer noch nicht. Woran, außer am urpersönlichen Weiterkommen, richten sich Brand´s Enkel aus? Eine Frau, die auch nach dem x-ten Wortbruch Ihrer Regierungszeit öffentlich behauptet sie stünde zu dem was sie sage, eine Regierungschefin, die an der Zerstörung der europäischen Einheit maßgeblichen Anteil trägt, zu unterstützen, kann nur im eigenen Untergang enden. Aber es geht in aller Peinlichkeit, wie man sieht, noch schlimmer. Man macht es ihr auch noch nach, indem niemand der Führungseliten der SPD, die Wortbrüche des Herrn Schulz und Frau Nahles kritisiert. Für wie unmoralisch, für wie unethisch halten die Agierenden Ihre Wähler ? Wie arrogant und zugleich dumm ist es nur weiter zu agieren ohne die geringste Selbstreflexion. Jede Geschäftsführung einer Firma in der Wirtschaft wäre längst ohne Mitarbeiter mit diesem Führungspersonal. Es geht besser ohne Regierung, wie an den letzten Monaten zu erkennen ist. Die Arbeitenden brauchen Euch nicht.

SPD

Liebe Leser, ich wünsche dieser traditionsreichen demokratischen wertvollen Partei namens SPD die Erkenntnis, dass das Nachtrauern den zur Linken gewechselten Wählern keine Probleme löst und schon gar keine soziale Gerechtigkeit (siehe DDR) und erst Recht keine Wähler bringt! Die verlorenen Wähler sind aus der Mitte, die die nach links gerutschte Merkel-CDU der SPD weggenommen hat, während die CDU dadurch die 13% AFD ermöglicht hat. Keineswegs sind deren Wähler alle Nazis auch wenn in der Partei gefährliches rechtes Gedankengut vorherrscht was Viele von Schlagworten Geblendete ignorieren. Daran sind auch die neuen Medien (auch dieses Forum) schuld, da jeder ungeprüft behaupten kann was er will und die Unzufriedenen dadurch überrepräsentiert sind. Ich gehöre zu den 80% Zufriedenen, freue mich auf die GroKo mit Frau Merkel und hoffe die SPD(!) findet zu alter Kraft um tatsächliche Ungerechtigkeiten zu beseitigen. Ich wünsche Allen einen schönen Abend in unser schützenswerten Demokratie!

Ein Kommentar der die Lage richtig analysiert.

Der Analyse ist eigentlich nichts hinzuzufügen. Vielleicht nur die Frage warum denn die hohe Politik und auch die Medien nicht schon längst darauf gekommen sind. Warum versucht man eine "Vereinigte Staaten von Europa" auszurufen anstatt das bisher erreichte zu stabilisieren und Missstände zu beenden? Warum wird ein Familiennachzug vereinbart, obwohl das vergleichbar mit einem ungehinderten Zuzug wie im Jahr 2015 sein könnte? Damit gewinnt man tatsächlich keine Stammwähler mehr zurück. Die Selbstzerlegung der Politik ist schon eine Schande gegenüber uns Wählern. Ich hoffe dass die Politik es endlich verstanden hat was zu tun ist.

@ Agenda 2010 Kritiker Wenn

@ Agenda 2010 Kritiker

Wenn die „böse“ Agenda wirklich so schlimm wäre, warum hat dann die ach so nötige Alternative - die Linke -nur 9%? - ... - Folgt man den Forderungen der Linken wird der Staat (wir!) genauso pleite sein, wie die DDR (ach ja, das waren ja dieselben SED-PDS-Linke).

Weil Menschen wie sie seit 1989 der Paranoia vortrieb leisten !
Der Ansatz der heutigen Linken hat weit weniger mit der SED-Diktatur zu tun, als die Ideen der AfD !

Sinnlose Metadiskussion

Martin Schulz hätte es einfach haben können. Als Parteivorsitzender anderen das regieren überlassen, und aus der Parteizentrale heraus kommentieren (ala Seehofer die letzen vier Jahre) - und die SPD wäre rasch auf 25% gekommen. Er dachte wohl als ehemaliger EU Parlamentspräsident prädestiniert als Außenminister zu sein...

Aber selbst das ist eine Metadiskussion. Ich selbst würde gerne mal dafür plädieren, die Realpolitik zu kommentieren - und so schlechte Politik macht die SPD nicht. Und dazu möchte ich auch gerne alle Journalisten dazu aufrufen!

Im übrigen stelle mit oft Deutschland vor, e.g. ohne Harz 4, ohne Beteiligung des SPD an den Groko's. Und ich versichere allen - diese Alternativen Welten wollten sie nicht sehen.

18:58, F. J. Hofmann

>> Ich bin gespannt wie lange die Union sich noch vornehm zurückhält und jede Zusammenarbeit mit der AFD ablehnt. Ein Blick nach Österreich stimmt mich da nicht sehr hoffnungsvoll.<<

Österreich ist ein Sonderfall. Es ist ja nicht das erste Mal, daß die ÖVP dort mit den Rechtsradikalen regiert. Außerdem möchte ich an Kurt Waldheim erinnern.

19:30 von mare62

Genau das frage ich mich auch. `Die SPD´ muss und wird doch wissen, was man ihr `vorwirft´. Wieso reagiert sie nicht ? Ich vermute, auf deren FB-Account oder anderen sozialen Medien werden zigfach genau die Dinge kritisiert und angesprochen, die überall, so auch hier, angesprochen werden. Der Partei ist also sicher bekannt, welches die Probleme sind.
Und so schwer ist es ja nun auch nicht, ein paar soziale Themen zu kreieren und sich als Ziele zu setzen.
Seltsam...

"Wo man hinschaut wird Europa...

derzeit überfallen von Rechtspopulisten".
Europa wird derzeit von ganz anderen überfallen.
Das vermehrte Auftreten der Rechtpopulisten ist die logische Konsquenz der Merkel'chen Pokitik der letzten Jahre.
Bitte immer bei der Wahrheit bleiben.

19:29, bitterer Pille

>>Vielleicht muss man den Begriff //des Arbeiters, FS\\ dann ein wenig weiter fassen. Egal ob klassischer Industriearbeiter, Kleinselbstständiger, Angestellter, auch im Dienstleistungs- und Service-Sektor, Uber-Fahrer, Crowdworker, Akademiker ausserhalb der gut bezahlten Jobs in Banken oder als Stammbelegschaft großer Konzerne... alle würden sie von gerechteren Steuern, höherem Spitzensteuersatz, vor allem aber einer höheren Besteuerung von Vermögen und leistungslosem Einkommen, Erbschaft und Kapitalertrag, profitieren.<<

Das Milieu ist verschwunden. Ich kenne es noch, aus der Familie meines Vaters, der diesem proletarischen Milieu entstammte. Das gibt es nur noch in Resten. Mit seiner Nest- und Herzenswärme, dem Kaninchenstall hinterm Haus...

Das klingt jetzt fast kitschig, ich weiß.

Aber damals, in den 60ern/70ern, gab es noch ein Klassenbewusstsein. Ein positives. Man war stolz, Arbeiter zu sein. Und kämpfte gemeinsam. Das passte der Kapitalseite natürlich nicht so richtig...

Regierungsauftrag "die Linke"

@RoyalTramp-
Habe nichts gegen die Linke, selbst finde ich einige Programmpunkte durchaus gut. Dennoch, die Linke muss erst den Beweis an-
treten.

19:21 von Old Lästervogel

Es braucht anscheinend 2 Parteien für Leute

die sich abgehängt fühlen. Leute, die in wirtschaftlich bescheidenen Verhältnissen leben, aber mit den Rechten nichts zu tun haben wollen und somit beiden Sozis gut aufgehoben sind und Leute, die ebenfalls wirtschaftlich Probleme haben, teilweise selbst veschuldet, mit
rechter Einstellung und die einfach dem "System"
alles in die Schuhe schieben wollen. Die wählen die AfD, weil sie nicht verstehen wollen, dass diese Partei keinerlei Lösungen für ihre wirtschaftlichen Probleme hat und sie genau so im Stich gelassen werden wie vorher auch.
///
*
*
Das mit dem in Stich gelassen, das schreiben aber viele Foristen auch über die SPD, die ja schon länger die Möglichkeiten hatte?

19:06, John Koenig

>>@fathaland
...."Geld, welches in den deutschen Wirtschaftskreislauf gepumpt wird.
Es wird nämlich hier im Lande ausgegeben.
So etwas nennt man eigentlich "Konjunkturprogramm". "

Das ist nicht wirklich ein Konjunkturprogramm.
Ein nicht unerheblicher Teil des Geldes wird von den Schutzsuchenden in deren Heimat transferiert.<<

Haben Sie da Zahlen, oder ist das einfach nur eine Behauptung? Haben Sie schon einmal versucht, mit dem Hartz4-Satz durch den Monat zu kommen?

>>Ein weiterer größerer Teil muss für erhöhten Ausgaben für Sicherheit gegengerechnet werden.<<

Welche Ausgaben für Sicherheit? Inwiefern haben die sich erhöht? Außerdem wären auch das Arbeitsplätze.

>>Außerdem sind "Konjunkturprogramme" die auf Ausgaben aus den Sozialkassen basieren - natürlich ohne dementsprechende Einzahlungen in diese - gefährliche Luftschlösser.<<

Es handelt sich um Steuergelder. Also Ausgaben aus dem Staatshaushalt. Das ist bei Konjunkturprogrammen, die so genannt werden, nicht anders.

@Fathaland slim Konjunkturprogramm?

da haben Sie wohl vom Keynesianismus und vom Wesen eines Konjunkturprogrammes nichts verstanden. Erstens werden Konjunkturprogramme in der Konjunkturkrise aufgelegt, die haben wir aktuell sicher nicht. Zweitens wird das deficit-spending in der anspringenden Konjunktur beendet und das zusätzliche Geld durch die höheren Steuern für Schuldenabbau verwendet. Das würde bedeuten, dass in der Hochkunjunktur die Flüchtlingsbetreuung zurückgefahren wird und die Geldzuwendungen ebenfalls. Also der Vergleich mit dem Konjunkturprogramm ist schlicht und einfach hanebüchen. Sie sollten beim Piano bleiben und Wirtschaftstheorie denen überlassen, die was davon verstehen

19:05, RoyalTramp @ fathaland slim

>>"Diese Milliarden fehlen nicht. Sie schaffen Arbeitsplätze."

Falsch! Sie schaffen weitere prekäre Arbeitsverhältnisse im Niedriglohnsektor oder werden gleich in Ehrenamtliche ungemünzt. Es entstehen dadurch weder Arbeitsplätze in der lohnbezogenen Industrie noch im Dienstleistungssektor. Das Geld wandert übrigens gleich meist direkt in die Heimatländer der Flüchtlinge oder aber versandet bei den Verbänden. Profitieren tun tatsächlich nur einige wenige (z.B. Immobilienheinis) oder Pseudo-Miniunternehmer (dank Billigslöhne & staatlicher Lohnbeihilfen für die, die Flüchtlinge einstellen).<<

Nein, dieses Geld wird in Deutschland ausgegeben. Wovon lebt denn so ein Flüchtling? Sollte Ihre Theorie stimmen, so wäre ein Hartz4-Empfänger in der Lage, Vermögen anzusparen. Weniger kriegt der nämlich nicht, sondern eher mehr.

Geld, was in Deutschland ausgeben wird, schafft Arbeitsplätze. Was meinen Sie denn, womit ein Arbeitgeber seine Angestellten bezahlt? Mit Geld, was er druckt?

@15:27 von Wolfgang Eitorf

"Im Schach opfert man am meisten den Bauer es gibt genug von ihnen, aber ein Bauer ist und wird im Spiel geachtet, weil er auch Spielentscheidend ist!"

Gegen Ende eines Spiels führt manchmal aber auch nur ein "Damenopfer" zum Erfolg.

Ob sich der Spruch von den

Ob sich der Spruch von den Mühlen, die da so langsam, aber dafür so sicher mahlen, doch dieses Mal, dank Herrn Schröters Vorarbeit nun doch bewießen hat? Na, das ist ja bei der wahren und eigentlichen politischen Interessenvertretung, kein größerer Verlust. Solcher Art 'Wählerinteressenvertretung' haben wir ja schon immer in drei, mittlerweile ja in vierfacher Ausfertigung, in eben den drei, vier anderen Parteien und damit wirklich vielmehr, als es wirklich braucht. Aber nach der sPD wird es wieder was Neues geben, vielleicht sogar mal was, das sich wirklich für die Interessen und Nöte der kleinen Leute interessieren wird und nicht nur für deren ausreichende Zahlungen in's Staatssäckel, um die abwegige hohe Spendensucht selbsternannter Friedenspolitiker zu befriedigen, die dann auch noch Despoten mit Waffen beschenken.

19:04, Prodikos @fathaland slim 18:36

>>„Diese Milliarden fehlen nicht. Sie schaffen Arbeitsplätze.“

Zunächst einmal fehlen sie bei denen, die sie als Steuern einzahlen oder deren Sparguthaben an Wert verlieren, weil durch künstliche Niedrigzinsen die Staatshaushalte konsolidiert werden. Der Staat kann (materiell) nur verteilen, was er den Nettozahlern genommen hat.<<

Sie haben, glaube ich, nicht verstanden, daß der Geldkreislauf ein Kreislauf ist. Geld muss zirkulieren. Das Problem ist, daß die großen Vermögen immer größer werden, Dieses Geld zirkuliert nicht mehr. Und die Niedrigzinspolitik hat mit der Flüchtlingskrise nicht die Bohne zu tun.

>>Aber selbst wenn man damit einverstanden ist, könnte der Staat die entsprechenden Gelder ja auch ausgeben, wenn die Migranten nicht gekommen wären. Dann eben für andere Zwecke und die „schon länger hier Lebenden“.<<

Hat er aber nicht getan, bevor die Migranten kamen, weil sich alle einig waren, daß man "sparen" müsse. Was Unsinn war und ist. Es machte nur die Reichen reicher.

@15:44 von fathaland slim

"Damit haben sie ihr aber den Todesstoß gegeben, denn sie schufen eine Klasse, die in permanenter Abstiegsangst lebt oder schon abgestiegen ist.
Man verliert den Job, ist binnen kurzer Zeit enteignet und dann auf Sozialhilfeniveau.
Oder man kommt gar nicht erst hoch.
Aber für die Flüchtlinge, für die hamse Geld...
Man könnte fast meinen, es handele sich um eine Verschwörung zur Stärkung der Rechten."

Besser kann man das ganze Dilemma nicht zusammenfassen.

@ Glücklicher Leser

"Wenn die „böse“ Agenda wirklich so schlimm wäre, warum hat dann die ach so nötige Alternative - die Linke -nur 9%? Liebe linke Leser und Kommentierer."

Es ist schon belustigend zu sehen, wie man sich selbst absurd führt. Sie selbst nennen doch schon die Antwort, warum die Linken nur bei 9% liegen. Zitat: "...ach ja, das waren ja dieselben SED-PDS-Linke"

Und damit haben Sie das Dilemma der Partei Die Linken perfekt umrissen. Denn Sie und viele Andere gestatten der Linken keinen eigentlichen Neuanfang. Für Sie sind auch nach fast 30 Jahren immer noch die gleichen Mauermörder wie die von der SED, egal ob da überhaupt noch Parteifunktionäre der SED/PDS mit im Spiel sind. Im Ergebnis halten viele Menschen aus diesem Grunde die Linken für absolut unwählbar... völlig irrational also. Das Sozialprogramm, das wirklich den Schwächsten in unserer Gesellschaft zugute käme, wird dabei komplett ignoriert bzw. schlicht übersehen.

Ganz einfach!

Die SPD soll sich wieder wie früher auf den Kleinen Mann (w/m/x) konzentrieren. Als CDU light werden die niemals was.

Darstellung: