Kommentare

ruft doch mal martin,

kann man da nur sagen.

Frau Nahles

Er hätte Frau Nahles direkt mit nehmen sollen am besten die gesamte Parteispitze auch und dann ein Neuanfang Starten , da gibt es bessere in der SPD .

Der Kommentar bringt es auf den Punkt

Kometenhafter Aufstieg mit 100% Zustimmung der SPD Mitglieder vor einen Jahr und nun der Fall ins Bodenlose.Das hat es so in der Parteien Geschichte in D. noch nie gegeben.

100% Zustimmung 100% Ablehnung

Aufgestiegen auf 100 Prozent Zustimmung, abgestürzt auf 100 Prozent Ablehnung - die Ikarus-artige Flugkurve, die Schulz in gerade mal einem Jahr hingelegt hat, ist beispiellos in der SPD.

Viel besser kann man diesen sagenumwobenen Schulzeffekt nicht beschreiben. Gut dass Deutschland Schulz erspart bleibt.

18:28 von Kranich Paul

"" Er hätte Frau Nahles direkt mit nehmen sollen am besten die gesamte Parteispitze auch und dann ein Neuanfang Starten , da gibt es bessere in der SPD .""
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Sollte die Gro/Ko doch noch scheitern,so müsste der gesamte SPD Vorstand zurücktreten. Dann wird es eine Erneuerung mit neuen Köpfen unausweichlich geben müssen.

18:28 von Kranich Paul

Frau Nahles

Er hätte Frau Nahles direkt mit nehmen sollen am besten die gesamte Parteispitze auch und dann ein Neuanfang Starten , da gibt es bessere in der SPD .
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Hat der Messias überhaupt schon erklärt, über welches Wasser er demnächst wohin gehen will?

Einer flog über das Kuckucksnest

Mir kommt die ganz Harakiri-Aktion ein wenig seltsam vor. Zunächst wurde Schulz mit großem Tamtam aus dem Eu-Parlamemt geholt - obgleich ihn hier kaum einer kannte - dann versprach er alles, was die Massen wohl hören wollten und davon wurde vieles nicht annähernd gehalten. Ob er es überhaupt in Erwägung gezogen hat?

Ich finde diesen Schritt der SPD-Führung wunderlich. Hat sie tatsächlich einen Mann für diese großen Ämter bestellt, den sie selbst kaum kannten und einschätzen könnten?

Die Begrüßung des Neuen hat einen falschen ...

Hype beschworen. Dem konnte die Programmarbeit notwendig nicht entsprechen - zum einen ist der Gesellschaftliche Diskurs von Themen durchsetzt, die keine rechte Resonanz im Sozialdemokratischen Klangraum hervorrufen, zum anderen strahlt die "Vereinfachungsstrategie" des Populismus in der Debatte und unterbindet (noch immer) einen differenzierten Diskurs in der nötigen Breite/ Tiefe.
Die angemahnte Erneuerung der SPD ist doch weder in einer "Neuausrichtung" noch eine Rückabwicklung des erreichten zu sehen. Viel mehr braucht es eine Neubestimmung, die der täglich erfahrenen Komplexität des neuen Jahrhunderts gerecht wird - die aber muss auch in den Köpfen der Mitglieder ankommen. Allenthalben ist vom Verlust der Gewissheiten die Rede, mit dem muss man erstmal leben können, darin liegt ja neben Chancen eine auch permanente Bedrohung.

Hat die SPD kein brauchbares

Hat die SPD kein brauchbares Personal? Wollt ihr mir erzählen, dass von den circa 500000 Mitgliedern der Schulz die größte Leuchte war? Das ist aber alles nicht sehr schmeichelhaft. Als SPD-Mitglied würde ich mich beleidigt fühlen. Es ist ja fast wie in der CSU. Man habe sich umgeschaut und keinen besseren als den Karl Theodor oder Dobrint gefunden, jetzt seid's schon still.
Wäre das kein Grund, auszutreten?

Hochmut

kommt vor dem Fall............;-)

Tja, Herr Schulz. Wäre die

Tja, Herr Schulz. Wäre die SPD wie versprochen, in der Opposition geblieben, wären sie noch Parteichef.
Aber sie haben ja mit aller Kraft an ihrer Unglaubwürdigkeit gearbeitet..

Will man eigentlich immer ...

... noch nicht einsehen, dass die SPD wahlbeteiligungsbereinigt zu einer Minderheitenpartei geworden ist, auch wenn die Jusos so tun, als hätten sie die absolute Mehrheit errungen und könnten nun sozialistische Maximalforderungen dem Land aufzwingen - nun, das konnte eine andere Linke Partei mit einem "S" im Logo auch ganz gut, und - ist krachend gescheitert.
In der GroKo ist die SPD gut aufgehoben. Doch sie muss aufgrund der allgemeinen politischen Übergangslage in der Republik, in der Lage sein soziale Belange die dem Bürger nutzen, tatsächlich durchzusetzen und diese auch als ihren Anteil zu verkaufen.
Es gibt seit der Agenda 2010 viele Baustellen, die zu einer sozialen Schieflage geführt haben. Wenn die SPD es schafft, diese von ihr in der Rot/Grünen Schröder Ära verursachten Probleme zu korrigieren, wird sie auch wieder im Ansehen und der Wählergunst steigen. Ob Schulz oder sonst wer, den Büger intressiert die Soziale Frage des 21-Jahrhunderts.

@Tristam, 18.43h

"Hat die SPD kein brauchbares Personal?"

Das weiß ich nicht kann es mir aber gut vorstellen, dass da irgendwo große Talente schlummern.

Ich und vermutlich auch Sie, sehen ja nur die, welche auf der Bühne stehen.

Da ist wirklich niemand dabei, wegen dem ich meine Stimme der SPD erneut geben sollte.

Superkurzer Höhenflug - starker Absturz nach eigenen Fehlern

Martin Schulz wurde vor einem Jahr als Heilsbringer der SPD gehypt uund mit 100% Zustimmung als Vorsitzender gewählt.
Direkt danach hat er begonnen einen Fehler nach dem anderen zu machen.
Angefangen von seiner extremen Zurückhaltung im NRW-Wahlkamof bis hin zu fehlenden Inhalten für seine Themen im Bundestagswahlkampf.
Nur Überschriften ohne echte Inhalte reichten nicht um die SPD nach vorne zu bringen.
Dann die Aussagen zu der GroKo (niemals GroKo und niemals Minister unter Merkel) mit anschließenden mehrfachen Kehrtwendungen.
Mehr kann man kaum tun um Glaubwürdigkeit zu verspielen.
*
Nachdem er auch noch den Außenministerposten wollte und dabei gegebene Worte an Gabriel gebrochen hatte war dann klar dass es zu Ende geht.
So viel ertragen auch größten Schulz-Fans in der SPD nicht mehr!
Jetzt darf er wohl nur noch als einfacher Abgeordrneter im Bundestag sitzen, alles andere ist wohl für ihn vorbei.

Es wundert schon, dass ein

Es wundert schon, dass ein Mensch in seinem Alter in vielen Bereichen noch so ungeschickt ist. Man könnte fast meinen, er hat sein Leben nicht so wirklich in der Realität verbracht.
Leid tut er mir nicht. Dass man ihn jetzt noch dafür lobt, dass er auf das Außenministeramt verzichtet, ist mir unverständlich. Er hätte das nie getan, wenn nicht der Druck auf ihn so groß gewesen wäre. Es war also nicht wirklich seine eigene Entscheidung.

Öffentlicher Druck?

"Öffentlicher Druck und Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier lassen der SPD keine andere Wahl, als kurz darauf doch Sondierungsgesprächen zuzustimmen. "
.
Wollen wir doch bitte bei der Wahrheit bleiben: Es war der Bundespräsident, und hinter vorgehaltener Hand die CDU, die um ihren letzten Strohhalm für den Machterhalt Merkels kämpfte. Dazu eine massive Medienkampagne ... von wegen Verantwortung der Parteien.
.
In der Bevölkgerung (=Öffentlichkeit) war eine GroKo schon damals äußerst unbeliebt.

Stellen sich nun eigentlich neue Fragen?

Kann Europa Deutschland?
Kann Deutschland Europa?
Kann Deutschland Deutschland?

Ist der Polit-Zirkus am Ende angekommen?

Sonderparteitag 2017

"Der Sonderparteitag: eine Krönungsmesse. 100 Prozent der Delegierten wählen Schulz zum neuen Vorsitzenden. Das hatte es in der Nachkriegsgeschichte noch nicht gegeben. "
.
Man vergisst zu schnell die peinlichen Bilder von Martin Schulz als er seine "Anhänger" auffordert doch endlich "Maaartiiiin" zu skandieren.
.
Dass das wirkliche Liebe war vermochte ich schon damals nicht zu erkennen.

Am 09. Februar 2018 um 18:37 von Tristram

Ich denke, es war der krampfhafte Versuch jemanden zu finden, der eine bestimmte Bevölkerungsschicht anspricht. Deshalb hat er in der Öffentlichkeit während des Wahlkampfes versucht zu "menscheln" und sich als "einer von euch" auszugeben.

Am 09. Februar 2018 um 18:49 von Franz.Graumann

Genau, das stimmt immer. Oder: Achte auf deine Worte, sie werden dein Schicksal. Oder: Gottes Mühlen mahlen langsam, aber gerecht.

Schulz & Merkel hätten zuücktreten müssen

Schulz hat das schlechteste Ergebnis aller Zeiten im September geholt und Merkel das schlechteste für die CDU seit 1949, beide hätten deshalb zuücktreten müssen;
eine Koalition der beiden Wahlverlierer sollte nicht unterstützt werden: Neuwahlen ohne Merkel & Schulz wären das beste!

Eigentlich schade

Ein sympatischer Mann, aber leider hat er eine Menge Fehler gemacht. Wie kann man sich nur so verkarren und verkalkulieren. Hat Schulz keine Berater?

eigentlich müssten auch...

Maas, Stegner, Nahles, Oppermann, Schwesig, Scholz, Dreyer, ....abdanken!
Oh, man! ...ich war 30 Jahre SPD Wähler, und nun mag ich davon keinen mehr! Schade!
Wer das wohl zu verantworten hat, was aus dieser ehemals sozialen Arbeiterpartei geworden ist!?

18:58 von Mammut2010

Es wundert schon, dass ein Mensch in seinem Alter in vielen Bereichen noch so ungeschickt ist. Man könnte fast meinen, er hat sein Leben nicht so wirklich in der Realität verbracht.
Leid tut er mir nicht. Dass man ihn jetzt noch dafür lobt, dass er auf das Außenministeramt verzichtet, ist mir unverständlich. Er hätte das nie getan, wenn nicht der Druck auf ihn so groß gewesen wäre. Es war also nicht wirklich seine eigene Entscheidung.
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*
Aber wir sind doch darran gewöhnt, das jede Fehlleistung unseres Mainstreams schöngeredet wird.
*
Die größte Tugend der 68er nach Ihrem Marsch* durch die Institutionen.
*
(Man könnte glauben wie die Maden durch den Speck)
*
Aber dort verwischen augenscheinlich die Konturen der Realität, parteiübergreifend.

Was für ein Possenspiel und so leicht ...

... zu durchschauen.

Wie ich vorgestern schon schrieb ...
"*Ich wette das (Außenmininster) hat Schulz nicht wirklich vor - das wird er als "Geschenk" für die Grokogegner in eigenen Reihen feil bieten."
bin ich immer noch der Meinung, dass der ANspruch und der Verzicht nur eine Blendgranate ist und siehe ARD Kommentar -- it works!

Naja, laut Medien zumindest ... ich hoffe auf die Vernunft der SPD-Mitglieder, dass sie sich nicht blenden lassen.

Der Trapattoni der SPD

Ich habe fertig?

@ 18:59 von geselliger misa...

Sie schreiben:
"In der Bevölkgerung (=Öffentlichkeit) war eine GroKo schon damals äußerst unbeliebt."
*
Das ist so nicht richtig.
in allen Umfragen war zu dem Zeitpunkt als Steinmeier aktiv wurde die GroKo auf Platz1 des Wählerwillens.
Diese Umfragen kann man nachlesen wenn man z.B. nach dem ARD Deutschlandtrend sucht.

Hat schon jemand einmal daran

Hat schon jemand einmal daran gedacht das Schulz vielleicht wirklich vorhatte die SPD sozial und gerecht zu machen aber am Wiederstand von Nahles, Gabriel und Steinmeier gescheitert ist. Es würde zumindest das hin und her erklären. Nahles, Gabriel und Steinmeier sind eher Konservativ und daher in einer rechten Partei wie der CDU besser aufgehoben. Ohnehin denke ich das die Wähler der SPD auf Schulz vertrauten und nun sollen Sie Nahles kriegen
Für mich hat das etwas von Betrug und sollte die Wahl ungültig machen. Genau das selbe hatten wir vor vier Jahren schonmal und dann kann Gabriel.

Verdient

Nun beginnt die Selbstzerfleischung bis zur Bedeutungslosigkeit. Die Quittung für die Politik seit Schröder und Hartz4.
Die CDU wird nun auch liefen müssen, sonst erleidet sie das Gleiche Schicksal.
Mit Aussitzen ist es vorbei, Frau Merkel.

Antwort

Das Loben ist eine ehrliche Beurteilung und
besagt einer guten Tat oder Desgleichen.
Dieser im Kommentar erwähnte Lob ist kein Lob des "normalen" Lob's. Man könnte
es als Lob auf "diplomatisch" aber nicht
ehrlich bezeichnen.

Neuanfang

Für die SPD ist der Beginn der GroKo eine wunderbare Gelegenheit für einen Neuanfang. Man kann richtig Politik mitgestalten mit den richtig interessanten Ressorts. Die Opposition darf sich gerne verbeißen, die SPD gestaltet.
Neustart und ab geht's.

Fehler über Fehler

leider auch in dem Artikel. Der scheint mir hastig zusammengeschrieben wie ein Nachruf auf einen unerwartet Verstorbenen.
Das Schulz-Debakel war von vielen vorhergesehen worden, auch in diesem Forum, und es begann schon am Tage seiner 100%-Wahl. Wer genau hinsah, wusste, dass der Mann außer Versprechungen nichts würde liefern können. Dazu war er zu eindeutig der Kandidat des neoliberalen Seeheimer Kreises. Gerhard Schröder zum Wahlkampfauftakt einzuladen, war der Beweis, dass die SPD rein gar nichts kapiert hatte. Die Partei erneuert sich nicht, sie häutet sich nur ein ums andere Mal, eine Veränderung aber findet nicht statt.
Schulz wird nicht der letzte Hase sein, den die Seeheimer in das Rennen mit dem Igel schicken. Ob die SPD jemals merkt, dass man auf dieser Strecke gar nicht gewinnen kann?

Schulz's Fehler?

Herr Aretz,

Glauben Sie tatsächlich, daß Herr Schulz alles selber entschieden hat?
Es war die ganze SPD Führung und das ist das Problem bei SPD.
Alle Nahles, Gabriel, Dreyer, Stegner, Oppermann, Maas, Schulz, Kahrs usw. -- die ganze SPD Führung wollte zuerst in die Opposition, dann haben sie sich für die Sondierungen entschieden und zuletzt die Posten verteilt.

Es war alles abgesprochen. Deswegen sind alle Führungspersonen für diese Entwicklung schuldig. Das ist auch das Problem der SPD. Das Führungspersonal muß komplett ausgewechselt werden. Sie sind verantwortlich für diese historische Schieflage der SPD. Mit Abgang von Herrn Schulz ist das Problem nicht gelöst auch wenn ich ihn absolut nicht mag.

Er ist nur Einer von den Verantwortlichen.

Berlin, das neue Ikaria?

Fragt sich, ob zu hoch oder zu tief geflogen?

18:37 von Boris.1945

ich denke, er wählt den bodensee, um in strassburg daran zu arbeiten, der kanzler der vereinigten staaten von europa zu werden

Die SPD im Tiefenrausch

Ich glaube nicht, das Martin Schulz aus persönlicher Überzeugung auf den Außenministerposten verzichtet, sondern weil der Druck der Basis zu groß wurde. Und das zeigt der Basis, welche sie Macht sie hat, und diese sollte sie jetzt voll ausnutzen, und die GroKo ablehnen. Damit die SPD sich in der Opposition thematisch und personell erneuern kann. Die Parteiführung, das ist nach dem Rückzug von Schulz auch klar, muß jetzt ebenfalls abdanken, sie hat ihre Chance gehabt und vertan.

Personaldebatten nicht beenden sondern offen führen

Mir kommt die Forderung nach einem "Ende der Personaldebatten" , die jetzt ständig vorgebracht wird, einigermaßen absurd vor. Spekuliert über Ministerposten wird ja schon die ganze Zeit und das wird sich bis zum Ende der Mitgliederbefragung hinziehen. Wir werden in den nächsten Wochen ständig mit neuen Gerüchten, wer welchen Posten kriegen soll, behelligt werden.

Natürlich sind die Posten auch schon verteilt. Man will nur nicht damit rausrücken, sondern das Ergebnis der Befragung abwarten. Auch das ein weiterer strategischer Fehler der SPD-Führung, der nur weiter Misstrauen schürt.

Wäre ich SPD-Mitglied, würde ich meine Stimme für die GroKo ganz entscheidend davon abhängig machen, mit welchem Personal das angegangen werden soll. Das Programm ist nur die eine Hälfte des Pakets. Ohne den dazugehörigen Personalvorschlag kauft man quasi die halbe Katze im Sack.

Danke!

Danke, liebe Tagesschau. Ich habe geschrien vor lachen, als ich diesen Titel gelesen habe. Manchmal ist die GEZ doch sinnvoll angelegt. "Ikarus aus Würselen", ich lach mich schlapp!

19:12 von Ausgemerkelt 2.0

Verdient

Nun beginnt die Selbstzerfleischung bis zur Bedeutungslosigkeit. Die Quittung für die Politik seit Schröder und Hartz4.
Die CDU wird nun auch liefen müssen, sonst erleidet sie das Gleiche Schicksal.
Mit Aussitzen ist es vorbei, Frau Merkel.
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*
*
Aber warum hat von 1989 bis Heute noch keiner begriffen, das der Sozialismus Insolvenz angemeldet hatte.
*
Der Soli erinnert doch immer noch?

Der eigentliche Verursacher

dieser Groteske ist Steinmeier.

Er soll endlich Neuwahlen ansetzen und fertig ist der ganze Unsinn.

@ geselliger misa...

In der Bevölkgerung (=Öffentlichkeit) war eine GroKo schon damals äußerst unbeliebt.

Laut Umfrage war die GroKo immer die Alternative mit der größten Zustimmung in der Bevölkerung.

Die designierte SPD-Vorsitzende Andrea Nahles ...

... lobte den scheidenden Parteichef und zollte ihm für seinen Verzicht "höchsten Respekt und Anerkennung". Sie ergänzte: "Wir alle wissen, wie schwer ihm diese Entscheidung nun gefallen ist, sich persönlich zurückzunehmen. Das zeugt von beachtlicher menschlicher Größe."

"Höchsten Respekt und Anerkennung", für was eigentlich? Für Wortbruch und falsche Versprechungen, für die Verantwortung, der alten Dame SPD nunmehr den Rest zu geben?

"Wir alle wissen, wie schwer ihm diese Entscheidung nun gefallen ist, sich persönlich zurückzunehmen. Das zeugt von beachtlicher menschlicher Größe."

Was soll denn da an beachtlicher Größe sein, sich Schulz nicht darum schert, was er vor der Wahl sagte und hinterher tatsächlich macht. Der Schaden in Sachen Glaubwürdigkeit unserer parlamentarischen Demokratie und ihrer führenden Vertreter ist kaum abzusehen.

Wählerverdruss und Zuwachs radikaler Kräfte werden die Folgen sein. Man hat nicht aus den Fehlern der Weimarer Republik gelernt.

19:10 von Bernd1

Es ist verwunderlich,wie Sie so den Meinungsumfragen vertrauen. Ja, man kann sie nachlesen,aber ist alles was gedruckt steht wahr?

Das Joch

"...Für den Auszug aus dem Merkelschen Joch..."

... sollte Schulz stehen. Und da liegt der Fehler. Es gibt kein Merkelsches Joch! Niemand kann die SPD zwingen, mit einer CDU zusammenzuarbeiten, egal, ob die Kanzlerin Merkel heißt oder nicht. Wer da die Genossen in die Fron einer rechten Politik treibt, sind die eigenen Genossen der "Seeheimer", jene "Seeheimer", mit der ein wirtschaftsliberaler Zirkel umschrieben wird, der schlicht die Interessen der großen Banken und Industrien umzusetzen hilft.
Diese Pseudo-Genossen zwangen und zwingen ihre Parteileitungen und damit auch das Parteifußvolk unter das Joch der CDU und der Wirtschaft. Solange das nicht in der SPD erkannt und vor allem verhindert wird, bleibt das Joch bestehen. Ob der Wagenlenker nun Merkel heißt, Schulz oder anders...

Vielleicht ist er ein Maulwurf?

Soviel Selbstüberschätzung und gestörte Wahrnehmung kann doch keiner wirklich ernsthaft haben!?
Oder doch?
Wenn nicht, dann muß der Schulz gesandt sein, um die SPD zu zerstören - was ihm ja gut gelungen ist.
Und nun verabschiedet er sich wieder.
Bin mal gespannt, wohin er untertaucht.
Da heul ich den Zeiten Schröder hinterher, der hatte noch Rückgrat und hat versucht zu regieren und nicht sein Fähnchen bloß nach dem Wind gehängt.

Da muss sich die SPD doch mal selbst fragen

ging es eigentlich um Themen bei der 100% Wahl von Martin Schulz zu Parteivorsitz oder ging es nur darum eine Galionsfigur zu produzieren weil es keine Alternativen gab. Was anderes als damals hat Schulz denn nun inhaltlich gesagt? Der Mann hat politisch ein paar entscheidende Fehler gemacht - ohne Frage. Sich zu früh und zu nachhaltig in der Politik festzulegen hat sich immer gerächt.
Diese situationsbedingte "Ehrlichkeit" wird nun sein politisches Grab. Da muss er durch und als Politikprofi wird er das auch. Sich als designierten Außenminister zu erklären war die größte Dummheit. Böse könnte man aber behaupten es wäre Taktik um die SPD Basis auf Linie zu bringen. Die öffentliche Watschen Gabriels und der Verzicht auf das Außenministeriums von Schulz kamen mir in zu schneller Folge. Wer aber profitiert am meisten - klar die amtierende Kanzlerin. Medial stumm hat sie den "größten" Kontrahenten "erledigt" und den Rest ordnet sie nach der Vereidigung. Egal wie - die Frau ist Clever.

Was kann die SPD noch retten?

1. Ablehnung der GROKO.
2. In der Opposition einen Gegenpohl zur AfD sein.
3. Gemeinsamkeiten mit anderen Parteien suchen und gemeinsam mit ihnen das Leben in Deutschland und für den Bürger verbessern.
4. Erfolge die man macht, auch für sich verbuchen.
5. In Ruhe und Ehrlichkeit, einen Kanzlerkandidaten aufbauen und zu ihm stehen.
6. Aufpassen, dass Europa nicht aus den Fugen fällt.
Dann wird es auch wieder was, mit der Tante SPD und der Wähler kommt zurück!

Medienschelte

Er wurde halt von den linken Journalisten hochgeschrieben.

Und wer ihn von der EU her kannte wunderte sich schon damals was da geschrieben wurde.

So war halt wie bei den meisten Politikern nichts als heiße Luft dahinter.

Von Anfang an falsche Wahl

Ich denke, die SPD hätte sich von Anfang an besser informieren und dann gegen ihn entscheiden müssen. Es mag kleingeistig klingen, aber wie kann jemand Parteivorsitzender einer sozialen Partei sein, dem nachgesagt wird, dass er in Brüssel Vetternwirtschaft betrieben und ungerechtfertigte Gelder in die eigene Tasche abgerechnet hat. Schon von dem Tag an, als das in die Öffentlichkeit kam, hätte die SPD reagieren müssen.
Auch die Stimmung in der Bevölkerung gegen Schulz (aus vielerlei berechtigten Gründen) die zum Schluß ohrenbetäubend laut wurde, hat die SPD ignoriert. Nun hat man die Reißleine gezogen, aber gewonnen ist nichts. Denn, es war zu lesen, dass Schulz's großer "Verhandlungserfolg" bei den Koalitionsgesprächen auf der Erpressung beruht, die Koalition platzen zu lassen, wenn nicht die 3 wichtigsten Ministerien an die SPD gehen. Welche Ergebnisse dürfen wir von einer GroKo erwarten, die so zustande gekommen ist? Der Schaden, den Schulz hinterlässt ist sehr groß.

SPD

Als altes Mitglied der SPD kenne ich deren Geschichte.

Ja, die SPD hatte immer wieder echte Spitzenkräfte.

Ja, die SPD hat auch heute Talente.

Ja, die SPD hat Probleme im Umgang mit Führungskräften. Sobald sich jemand als Talent herausstellt, beginnt die Demontage.

Falls es jemand trotzdem schafft, werden die Angriffe massiver. Selbst vor Bundeskanzler macht diese Partei nicht halt. Schauen wir mal bei Helmut Schmidt.

Neid und Mißgunst sind die Triebfedern.

Damit wir uns nicht mißverstehen, bei der CDU ist das nicht anders. Fragen wir mal Herrn März oder andere.

Erfolgreiche Menschen haben solche Probleme. Neid ist Nachhaltig.

Die gute Nachricht des Tages

es gibt sie also doch, die guten Nachrichten. Martin Schulz hat zu deutlich erkennen lassen, dass ihm die Wähler und die SPD wenig bedeuten, dafür Europa und Martin Schulz umso mehr. Mit Kritik kann er nicht umgehen und Einsichtsfähigkeit ist auch nicht wirklich vorhanden. Deshalb denke ich, dass ihm eine Menge Druck gemacht wurde und die sprichwörtliche Pistole auf die Brust gesetzt. Sei es drum, Hauptsache er ist weg und bleibt es. Wundern würde mich bei Schulz auch nicht, wenn er eine erneute Pirouette drehen würde und sich wieder in den Vordergrund drängen will

NoGroko!

Warum Schulz' Rückzug jetzt auf einmal die SPD-Mitglieder zur Zustimmung zur Groko bewegen soll, wie hier https://www.tagesschau.de/inland/schulz-entscheidung-101.html behauptet wird, erschließt sich mir nicht. Die Ablehnung der Groko beruht doch auf inhaltlichen Gründen und hat nichts mit den designierten Ministerinnen und Ministern zu tun. Der Wortbruch, der die Mitglieder viel mehr ärgert, dürfte der sein, überhaupt eine Groko zu machen. Wer gegen die Groko ist, ist das doch nicht, um irgendeine Person als Minister zu verhindern, sondern aus prinzipiellen inhaltlichen Gründen. Wer Minister wird, ist da nachrangig. Deshalb ändert sich durch Schulz' Rückzug auch nichts.
Ärgerlich ist vielmehr, dass Schulz Nahles schon zur neuen Vorsitzenden auserkoren hat, obwohl eine Urwahl viel demokratischer und ein erster Schritt zur angestrebten Erneuerung wäre.

Demokratie nimmt Schaden

Das derzeitige "Regierungs-Bildungs-Szenario" entwickelt sich zu einem Theaterstück, bei dem die Zuschauer langsam ihre Plätze verlassen wollen.

Man kann es nicht mit ansehen.
Die Schauspieler spielen unter sich.

Und das schadet dem Ansehen der Republik und das Vertrauen in die Demokratie.

Schulz, Merkel, Klöckner, Seehofer u. Co. betreiben eine einzige Flickschusterei ohne jegliches Konzept ... da wird -im Amt- versprochen!... - und am Ende nichts gehalten - ..oder nur teilweise - oder .."nur" das Gegenteil ..

Profitieren werden die Parteien, -vor denen gerade die Angst haben-, die das meiste Benzin ins Feuer gießen und für diese ungewollt den besten Wahlkampf betreiben.

Am Ende sehnt sich der brave Bürger nach klaren, guten und ehrlichen Verhältnissen.

Bloß, ... mit wem überhaupt noch?
Rechtspopulisten?, Integrationspopulisten? .. oder mit einem ... hin- und her-Martin Schulz?

Schulz war ein Spalter

die SPD soll froh sein, dass sie ihn los sind.

"...schafft es wie wenige, glaubwürdig Leidenschaft für die EU zu vermitteln..."

Das sehe ich komplett anders. Sein kompromissloses Vorgehen in Europa dürfte seinen Teil am BREXIT und der Spaltung in West- und Ost-EU beigetragen haben. Ich wünsche der SPD einen Vorsitzenden mit etwas integrativeren Qualitäten.

Es ist nicht schön anzusehen,

Es ist nicht schön anzusehen, wie über den "heiligen Martin" jetzt kübelweise Häme und Spott ausgeleert wird ! Obwohl ich weder ihn noch seine SPD gewählt habe, tut dieser arme Kerl mir richtig leid. Gestern noch Hosianna - und heute wird er gekreuzigt ! Vielleicht ist es diese Unberechenbarkeit der Wähler, durch welche viele politisch interessierte Menschen sich abgestoßen fühlen und sich darum nicht in Parteien oder ähnliche Organisationen einbringen mögen.

19:10 von Roland B

Hat schon jemand einmal daran gedacht das Schulz vielleicht wirklich vorhatte die SPD sozial und gerecht zu machen aber am Wiederstand von Nahles, Gabriel und Steinmeier gescheitert ist

Re gedacht vlt aber nur sehr kurz, dann holt die Geschichte ,sein Verhalten bei der EU es wieder auf den Boden der Tatsachen zurück.

@19:02 von spock2000

"A.NAHLes geht das Desaster nur weiter."

Da geb ich Ihnen vollkommen recht. Denn Innovationen hat diese Frau nicht, außer nur Belanglosigkeiten zu schreien (Bätschi) oder gar zu singen; und wer schreit, hat Recht.

um 19:04 von Harald J.

"eine Koalition der beiden Wahlverlierer sollte nicht unterstützt werden: Neuwahlen ohne Merkel & Schulz wären das beste!"
Aber Sie haben in Ihrem Kommentar Seehofer vergessen, denn die CSU hat doch am meisten zu den Wahlverlierern gehört.

Es ist vorbei. Endlich.

Zuletzt nur noch ungeschickt taktierend, unglaubwürdig argumentierend und irgendwie immer ohne jedes Charisma im Auftritt ... so jemand wie Herr Schulz ist kein Anführer. Und rückblickend auch eine Katastrophe für seine Partei. Die SPD macht in diesen Tagen aber insgesamt keine gute Figur mehr.

Mit kosmetischen Verbesserungen im Sozialbereich

ist eben kein Blumentopf zu gewinnen. Mit einer Änderung bei Befristungs Kürzung von 24 auf 18 Monate ist eine " Verschlimmbesserung, dann wird eben der nächste Befristete eingestellt eben schon nach zwei mal 9 Monaten. Eine 3/4 Pflegekraft pro Pflegeheim ist auch nicht der Renner. 48 % bei der Rente genausowenig..Die Eleminierung der Sanktionen bei Hartz 4 dieser Gesetzentwurf der Linken wurde, wenn ich mich recht erinnere von CDU und SPD abgelehnt. Von Sozial (oder christlich) keine Spur. Links blinken und rechts überholen. Der Wähler sieht sich von der sPD hintergangen.. Der Weg zeigt rapide nach unten. Nur die Mitglieder können mit einem Nein dieses Abgleiten stoppen.

@18:51 von Sören

"Wäre die SPD wie versprochen, in der Opposition geblieben, wären sie noch Parteichef."

Schulz ist ein Populist, wie jeder andere Politiker auch. Nur das raussagen, was das Volk gerne hört, aber nichts dahinter.

Neuwahlen sind der bessere Weg

Ich hoffe das der Rückzug von Martin Schulz nach massivem Druck von Seiten der Basis jetzt ein Parteiübergreifendes Personalkarussel in Gang setzt. Denn auch in der Union sollen Politiker bereits über "die Zeit" nach Merkel" laut nachdenken. Klar ist aber auch, das eine durch derartig gravierende Personalfragen geschwächte GroKo keine Chancen hätte, eine stabile Regierung zu führen. Daher sollten Neuwahlen der bessere Weg sein.

Dazu noch

Noch einer der jetzt Merkeln versteht .Für Fehler Merkels zu leiden ,aber mein Mitleid bleibt sehr sehr klein wenn ich an seine Politik für die EU auf Kosten der Steuerzahler denke .
Manche halten lange durch ZB Schulz Altmeier Maas Nahles Seehofer Merkel ohne können die Liste wäre lang

@19:06 von Boris.1945

"Ich habe fertig?"

Vielleicht sollte sich Hr. Schulz bei den nächsten Bürgermeisterwahlen in Würselen bewerben, dann kann er "reg(ener)ieren".

...und was kann man aus den letzten paar Jahren lernen ....

nun, es genügen glt. nur ein paar falsche Worte zu falschen Zeit, wie z.B. "wir schaffen das" und dann passiert.., daraus folgt... was wiederum ein neues Problem auwirft...

Also Vorsicht, unsere Demokratie ist zerbrechlich, wie das Spiel mit aufgestellten Dominosteinchen.

@18:57 von Bernd1

Ich gebe Ihnen recht, dass das Wahlprogramm der SPD nicht das stärkste ihrer Geschichte war. Was mich in dieser Dikussion aber von Anfang an wahnsinnig gestört hat ist, dass Schulz quasi 2 Wochen nach seinem Antritt als Parteivorsitzender ständig medial auseinandergenommen wurde und ihm vorgeworfen wurde er habe keine Inhalte. Dann ist er im Frühjahr, ungewöhnlich früh im Wahljahr, vermutlich aus der Not heraus, mit einigen Plänen und Inhalten um die Ecke gekommen. Dann kam der Vorwurf, wie will man das bezahlen, nur Notnachbesserungen Agenda 2010 etc. Dann wurde bis zum Parteitag wieder gebetsmühlenartig das mit den fehlenden Inhalten wiederholt und nach dem Parteitag das dann stehende Wahlprogramm auseinandergenommen.
Können Sie sich an einen ähnlichen Umgang mit Frau Merkel erinnern?Wissen Sie noch wann das Wahlprogramm der CDU veröffentlicht wurde und was drin stand?
Schulz wurde nach dem Hype komplett zerlegt und das nahezu täglich und hatte daher von Anfang an keine Chance.

@ 19:24 von Carlsand

Sie schreiben:
"Es ist verwunderlich,wie Sie so den Meinungsumfragen vertrauen. Ja, man kann sie nachlesen,aber ist alles was gedruckt steht wahr?"
*
So lange die Insitute wie infratest dimap (ARD Deutschlandtrend) und die Forschungsgruppe Wahlen (ZDF Politbarometer) immer wieder speziell bei den Wahlen beweisen wie nahe sie mit ihren Ergebnissen bei den echten Wahlergebnissen liegen (max. Abweichungen 2%) so lange vertraue ich diesen Umfragen zumindest als Trendwerte.
Repräsentative Umfragen von solchen seriösen Instituten haben schon eine relativ gute Qualität.
Beweise gibt es dafür reichlich!

Das "Aus" eines Politikers

Martin Schulz, nach eigenen Angaben ein
Streber. Bürgermeister einer Kleinstadt, SPD Mitglied, in der Gewerkschaft tätig, dann
in die EU als Kommisar bis zum EU-Präsidenten nominiert. Geschehen dank seiner "Redekunst", weniger die Fähigkeit Mensche zu überzeugen. EU verlassen ob
freiwillige Entscheidung oder empfohlen ?.
Fehler der SPD ihn als Führungskraft zu benennen. Freund und Gönner hintergangen,
binnen weniger Monate durch seine Selbstherrlichkeit und nicht erfolgreiche Arbeit
in das "Überflüssigsein" gestürzt.

Erneuerung

Seit Tagen und Monaten wird in der SPD Basis über eine Erneuerung debattiert. Die Erneuerung der Partei seitdem sie in Wählergungst den Tiefpunkt erreicht haben. Wie können sie wieder das Vertrauen der Wähler gewinnen.

Diese Koalitionsverhandlungen haben den SPD Mitgliedern deutlich gezeigt wo die Prioritäten liegen. Es ist nicht nur Herr Schulz sondern die ganze SPD Führung, denn die Führung hat alles mit Schulz abgesprochen. Er hat nicht diktatorisch für zuerst Opposition, dann für Sondierungen und dann das Ergebnis der Koalitionsverhandlungen selber entschieden.
Die Niederlage von Herrn Schulz ist die Niederlage der SPD Führung und dazu gehören alle bekannten Gesichter.

Das Ergebnis der Koalitionsverhandlungen haben nochmal ganz eindeutig gezeigt, daß die SPD unbedingt eine Erneuerung braucht. Ganz dringend und das kann sie nicht in der Regierung machen. Ich vermute mal ganz stark, daß die SPD basis diesmal gegen die Groko zustimmen wird. Schulz Abgang wird nicht reichen.

Also ich würde ...

Also ich würde gerne auch etwas über diesen Umstand erzählen, aber ich glaube mittlerweile das der Punkt der Dinge eigentlich nur eins ist.
Die Politische Ebene braucht das wir Wähler die Zukünftige Richtung Zeigen. Die aktuelle Politik hat ihren eigenen Pfad ausgewählt, der nicht unserer ist. Dies ist ein Zustand den wir wieder erklären sollen.
Anscheinend, die Hochmutigen der Politik, sind so fest überzeugt dass wir in eine Staats Raison befinden und deren Glauben zum Schutz des Deutschen Volkes steht.
Nee, hier ist wieder unseres Kräftiges Handeln gefragt, durchgreifen und belehren. Damit wir in eine Verbindliche Politik zurückkehren. Auch Koalitionen sind vor der Wahl zu entscheiden, von der Wählerschaft. Und das Kanzleramt ist auch nicht mehr zukunftssicher ohne eine Direkte Wahl.

Erleichterung 1

Ich hege diesmal keine Häme für diesen Mann, sondern verspüre eine Art Erleichterung denn meiner Meinung nach wäre Schulz ungeeignet für den Aussenministerposten gewesen und das aus vielerlei Gründen. Schulz ist ein Taktiker und kein weitreichend denkender Stratege. Die Erfassung von komplexen Zusammenhängen ist ihm fremd. Anstatt im Wahlkampf punktuell an der richtigen Stelle markante Duftmarken zu setzen, rieb er sich bei Marathonverantaltungen im Ländle auf. In dem Bericht klang an das Schulz zwar mehrere Fremdsprachen spricht und eine über Jahre antrainierte Redegewandtheit verfügt. Er war jedoch nie in der Lage diese kommunikativen Fähigkeiten mit gebildeten und fachkompetenten Inhalten zu hinterlegen und das aufgrund seines nunmal begrenzten Bildungshorizonts. Dies war ihm durchaus bewusst und er machte den Fehler sich selbst permanent einem selbstauferlegten interlektuellen Wettlauf auszusetzen und erreichte das Gegenteil, er schmierte dauernd ab und erntete Häme.

@Tristam

Wollen Sie wirklich sagen, dass unter 350000 CDU Mitgliedern Frau Merkel die beste ist?

Am 09. Februar 2018 um 19:02 von Mammut2010

Ich glaube, da haben Sie sehr gut getroffen. Man wollte wohl jemanden, der sich von ganz unten hochgearbeitet hat. Schulz war ja Mal Buchhändler. Man glaubte wohl, dass er die Sprache der weiten Bevölkerung spricht.

Mein Versprechen an die

Mein Versprechen an die SPD-Basis, wenn ihr gegen den Grokoquatsch stimmt, werde ich bei Neuwahlen beide Stimmen der SPD geben. Ich würde sogar darüber nachdenken Mitglied zu werden, wenn ich das Gefühl hätte das es dort Verantwortliche gibt, denen klar ist, daß die Sozialdemokratie in Deutschland auf keinen Fall untergehen darf. Stellt Euch mal vor Ihr landet bei der nächsten Wahl bei >= 15% und die AFD darüber.
Dann ist Euer aller politisches Lebenswerk verraucht, von Leuten die nicht wirklich gerade stehen und sich verhalten als wäre Bundestag ne daily soap. Die mangelnde Ernsthaftigkeit mit der die Protagonisten durch den Handlungsstrang taumeln ist u.a. schockierend.

...
Ikarus aus Würselen, coole Überschrift, habt Ihr mal wieder von der Bildzeitung abgeschrieben, macht nen guten Eindruck so etwas.

Die gesamte Komödie ist ein Trauerspiel

Merken die eigentlich nichts...?

Ich hatte mich bei der SPD weit vor Schulz wegen der Stimmenverluste aus den zurückliegenden Wahlen immer schon gefragt, welche Erkenntnisse die Partei daraus zieht, um dieser Erosion Einhalt zu gebieten - oder noch besser, eine lebendige Gegenoffensive zu starten.
Stattdessen kam man mit halbherzigem Geschwafel daher, was so klang wie, "Regierungsbeteiligung reicht uns" oder "Wir sind auf gutem Kurs - die Wähler merken es nur nicht".

Dass man das noch toppen kann, zeigt uns das politische Real-Kabarett, welches seit dem 24.09.2017 auf Tournee durch unser Land ist.
Chaostage, mit Jamaika-Crash, 180° Pointen - gossensprachlich dargeboten, Zwergenaufstände und unwürdiges Ressort-Geschacher im längsten Sondierungsmarathon der Republik.
Besonders peinlich - die halbe Welt schaut zu, wie der EU-Motor und Export-Weltmeister seit Monaten keine handlungsfähige Regierung hinbekommt.

Volksparteien zum Kopfschütteln - jetzt noch Neuwahlen, dann war's das.

Herr Martin Schulz hat die

Herr Martin Schulz hat die Entscheidung vom Vorsitz der SPD zurück zu treten und Außenminister zu werden bestimmt nicht allein getroffen!
Wer aus der Führung der Partei war hier beteiligt und wer war ausgeschlossen?
Welche Rolle spielte Frau Nahles?

Herr Martin Schulz hat die

Herr Martin Schulz hat die Entscheidung vom Vorsitz der SPD zurück zu treten und Außenminister zu werden bestimmt nicht allein getroffen!
Wer aus der Führung der Partei war hier beteiligt und wer war ausgeschlossen?
Welche Rolle spielte Frau Nahles?

Schulz Rücktritt...

Fakt ist...Der Rücktritt hätte schon in September erfolgen müssen. Sollte es nun doch noch zu einer Regierungsbeteiligung der SPD kommen, was ja auch noch nicht sicher ist, muß auch die CDU/SPD Koalition, allen voran die Kanzlerin die eigentlichen Aufgaben in Land angehen. Bitte nicht noch mehr Zeit verlieren !

Nutze die Chance SPD

zu diesem Kommentar kann ich nur sagen, ja nutze die Chance SPD-Basis und verhindere eine GroKo.
Dann sieht in der Folge die ganze Republik, wer hier bremst und beide Koalitionsmöglichkeiten durch ihre Forderungen und Herrschaftsansprüche wirklich verhindert hat. Dann sehen wir alle, dass die Union keine Minderheitsregierung wagen wird und es lieber auf Neuwahlen ankommen lässt, um irgendwen vielleicht doch noch in eine wie auch immer geartete Koalition pressen will.
Dann sehen wir die "mächtigste Frau der Welt" die kneift, weil das mit dem voran gehen, Kompromissen, offenen Auseinandersetzungen und Diskursen, ihre Sache nicht so ist.
Es wäre schön zu sehen, wenn die SPD die wirklich letzte Chance die sie als Volkspartei noch hat nutzen würde, nur hat diese nichts mit der Person Martin Schulz zu tun, wie der Kommentator fäschlicherweise versucht darzulegen.

Schulz ändert seine Meinungen

Schulz ändert seine Meinungen und Standpunkte mit einer Geschwindigkeit, die noch die zahllosen Wendemanöver Seehofers in den Schatten stellt.

Diesem Politiker-Typus fehlt die Standfestigkeit.

Aber noch schlimmer als diese ständigen Hakenschläge ist das egomane und fast autistische Verharren in eigenen Fehlentscheidungen, das auch durch gigantische Wahlverluste nicht mehr korrigierbar ist. So bei Merkel.

Ein kluger und guter Politiker wäre von beiden Extremen gleich weit entfernt.

I

Grund?

Herr Schulz sollte nicht bloss medienwirksam erklären, warum er nun "verzichtet". Er sollte erstmal erklären, warum er den Anspruch in dieser Form erhoben hat. Nur weil er es kann?
Sowohl das, was ich von Herrn Schulz mitbekam, als auch das , was ich von Herrn Gabriel mitbekam: Es hat das Ansehen dieser Herren bei mir nicht verbessert. Es ist schade um die SPD!

Keine Chance für Schulz

Ich denke, das vieles im Hintergrund gelaufen ist und Schulz somit keine Chance hatte. Dazu kam sein mehrfacher Wortbruch, welcher insgesamt das Vertrauen in die Politik(er) nicht gefördert hat. Der SPD kann nur ein nein zur GroKo und der Rücktritt der gesamten Führungsriege noch helfen.

aber man/frau auch, sollte nicht nur häme für die spd haben

man sollte schon fragen, gibt es in der cdu niemand mehr mit Karakter (wie ein titan mal sagte)? wo sind die lammerts und bosbachs? frau merkel hat es ja nun geschafft die cdu zu eliminieren. wann kommt ein mutiger mensch, und bringt Frau Dr. zurück in die ueckermark? es ist überfällig!!

Schlimmer als Jamaika

Schauen wir uns mal die letzten Wochen an. SPD gibt die Schuld bei Jamaika Verhandlungen den Parteien, FDP wird als Sündenbock demarkiert und man spottet über Lindner, weil er keine Verantwortung übernehmen will.

Dann will SPD aufeinmal besser machen und verzichtet auf Fotos auf Balkon, es wird alles sehr geheim gehalten und man macht es angeblich viel besser.

Was ist aber jetzt rausgekommen? Es wird stark der Eindruck erweckt, daß es sich nur um Personalentscheidungen handelt.
Merkel soll Kanzlerin bleiben, koste es was es wolle, Schulz klaut Gabriel das Aussenministerium und er spielt den Beleidigten man wurde mir aber was anderes versprochen.

Das Resultat der Koalitionsgesräche macht den einzigen Eindruck, daß es nur darum geht wer welchen Posten bekommt, nicht um das Land und nicht um Inhalt.

SPD kam hochnäsig mit lächerliche Jamaika Sondierungen und gibt ein noch viel schlimmeres Bild ab.

Führungspersonal muß weg nicht nur Schulz und eine echte Erneuerung.

Und nun..?

Na ja - bekanntermaßen ist die griechische Mythologie eine Aneinanderreihung von grandiosen Dramen... auch jenes von Ikarus, der allzuhoch hinaus wollte... aber nach anfänglicher Euphorie dann doch abstürzend im Sonnenfeuer verbrannte...
_
Ein astrales Sonnenfeuer ist der jetzige, weitgefächerte Shitsorm gegen Schulz zwar nicht, aber auch nicht weniger deutlich! Die ernüchterne Realität: Schulz hat keinerlei Helfer, die einen Absturz abmildern wollen. Also bleibt ihm nur die hoffentlich noch durch künftige Apanagen gemilderte Landung im häuslichen Garten in Würselen... und ein gnädiges politisches Vergessen - als einer von vielen Versuchen einer traditionell führungsmordenden SPD.
Und demnächst... Andrea Nahles...?
_
Und nun..?

Komisches Wahlsystem...

CDU hat einen historischen Tiefstand, SPD auch, und dennoch regieren beide... gerade mal 30% der deutschen haben entweder für CDU oder SPD gestimmt, und damit für ne GroKo die andern haben nicht gestimmt, oder für was anderes, und was bekommen wir? Die GroKo... und da wundern sich die Politiker noch das es kein vertrauen der Bevölkerung in diese Demokratie und unsere Politker mehr gibt?

Und Sinnbildlich dafür steht Schulz... erst hoch hinaus, dann immer unglaubwürdiger geworden, und am ende abgestraft und zurecht abgeschossen.

Ich bin die letzten 2 Bundestagswahlen Nichtwähler gewesen, und warum? Weil ich es mir nicht mehr plausibel erklären kann warum ich bei irgendwem ein Kreuz machen sollte.

Und diese Schulz-Geschichte steht dafür stellvertretend... ich hab von Anfang an nicht verstanden was die Leute mit ihm wollten... er hatte doch nicht eine klare Aussage oder Richtung vorgegeben... und das nein zur GroKo dann am Ende auch noch gebrochen.

Erneuerung?

Hier und auch bei den Jusos wird immer von der notwendigen Erneuerung geredet. Ich weiß nicht, was damit gemeint ist. Wenn ich meiner Frau sage, ich müsse mich nun erneuern aber nicht sage, was ich damit meine, würde sie an meinem Berstand zweifeln. Woran kann denn die SPD erkennen, wann sie erneuert ist. Schulz ist ein Leichtgewicht und Dampflauderer. Seine wichtigste Aufgabe als Präsident im EU Parlament war es, die Redezeit der Abgeordneten zu überwachen. Politik? Gleich Null, das ist nicht die Aufgabe eines EU Präsidenten. Es war Anfänger und wollte Kanzler werden, lachhaft.

Es ist nicht zu fassen

Wer dieses Forum liest, weiß nun, weshalb Mobbing in Deutschland so beliebt ist. Liegt einer am Boden, tritt man noch mal kräftig drauf. Das ist abscheulich.
Alle Möchtegern-Wissenden hier würden zetern und jammern, wenn so mit ihnen umgegangen würde.
Ich wette, dass den Koalitionsvertrag niemand vollständig gelesen hat und somit die sozialdemokratische Handschrift dort gesehen hat. Und diese Handschrift kommt von Schulz in Federführung. Was besseres würde auch nicht kommen, wenn die SPD am Ruder wäre. Was die meisten fordern und bemängeln, gehört ins Programm der Linkspartei, aber nicht ins SPD Programm, abgesehen mal von den Leuten, die sagen, es muss sich was ändern aber gar nicht wissen, was. Und Letzten Endes hat Schulz die CDU zu Eingeständnissen gezwungen, zu denen diese Partei noch nie zugestimmt hat, und ich hab viele Jahre CDU Herrschaft erlebt. Wenn nun die SPD den Vertrag wegwirft, kommt fast nichts von alldem, sondern ein neoliberales schwarzes Programm nach der Neuwahl.

Da liegt er nun, der Schulz

Man kann diesem Mann eigentlich nur eines vorwerfen: Er ist naiv! Hat er ernsthaft geglaubt, die Hartz-4-Gesetzgebung reformieren zu dürfen, hin zu mehr sozialer Gerechtigkeit? Als er damals dies anklingen ließ, verwandelte sich der mediale Rückenwind in einen eisigen Gegenwind. Sein Wahlkampfthema war damit zerstört, die Strafe durch den Wähler folgerichtig. Geradezu bockig hat er dann die SPD auf Oppositionskurs eingeschworen, und wurde dafür trotz herber Niederlage von den SPD-Mitgliedern bejubelt. Doch mit dem Scheitern von Jamaika musste Merkel in den Sattel gehoben werden, und dies ging nur mit der SPD. Schulz wurde mit Medienmacht umgedreht, daraus wurde ein Umfaller, und da liegt er nun. Und die Moral von der Geschicht? Pinkel nicht gegen den Wind, wenn'st was werden willst.

19:04 von Harald J.

"" Neuwahlen ohne Merkel & Schulz wären das beste!""
#
Ja,für Neuwahlen bin ich schon lange.Leider geht es Merkel nur um ihren Macherhalt.Deshalb hat sie ja auch wichtige Ministerämter an die SPD abgegeben,die damit sehr gute Positionen erreicht hat und das alles weil Merkel weiterhin Kanzlerin bleiben will.

19:15 von Orfee -

Richtig - welches Spiel spielt Nahles?

Es ist anzunehmen, daß diese Entscheidungen in Abstimmung und mit Zustimmung des Vorstandes und Frau Nahles gefallen sind.

Klar, daß Nahles jetzt Schulzes Rückzug mit warmen Worten des Respektes begleitet, und sich damit indirekt von "dessen" Entscheidung abgrenzt. Ein verklausulierter Tritt in den Hintern statt öffentlichem Nachtreten.

Aber die Verantwortung für die Entscheidung jetzt völlig bei Schulz albaden zu wollen, ist auch ein Ablenkungsmanöver, um sich selbst aus der Schußlinie zu nehmen.

War man im Vorstand wirklich überrascht vom innerparteilichen Widerstand? Oder hat man den lieben Martin bewußt ins offene Messer laufen lassen, wohl wissend, daß sein Eintritt in die Regierung das Faß zum überlaufen bringen würde. Schulzes Plumpe Art tat ihr Übriges.

Die Frau ist nun wirklich nicht dumm. Es riecht schon sehr nach Intrigantenstadl.

Mal gespannt, ob dies der lieben Frau Nahles und anderen nicht doch noch auf die Füße fällt.

Tut mir leid für Herrn Schulz,

aber für die sPD ist das sehr gut.
Jetzt muss nur noch Frau Nahles, Herr Gabriel und Herr Scholz auf Posten verzichten, dann kann die Partei endlich eine echte Erneuerung durchführen.
Endlich weg von dem Neo-Liberalismus und wieder sozial werden.

Höchster Respekt?

!Martin Schulz' Entscheidung zum Verzicht auf den Außenministerposten sorgt für Erleichterung.
*
Die designierte SPD-Chefin Nahles zollte ihm "höchsten Respekt" und forderte ein Ende der Personaldiskussionen."
////
*
*
Und wo bleibt die Kritik erst mit seinem Wortbruch "nie in einem Kabinett Merkel" das Problem geschaffen zu haben?
*
Gegen den Mann ist Trump ja bodenständig.

silverbeard

Auf den Punkt gebracht

20:21 von Symundo

"Und diese Handschrift kommt von Schulz in Federführung. "

Na ja ... wir waren nicht bei den Verhandlungen dabei. Wer weiß wer der/die MVP (most valuable player) im SPD Verhandlungsteam war.

Ansonsten gebe ich Ihnen in Vielem Recht.

Groko entlarvt

Diese Koalitionsgespräche und das Ergebnis haben Groko endlich sehr anschaulich entlarvt, daß es für Jeden verständlich ist, worum es hierbei geht.

Man hat das Gefühl tagelang wurde anscheinend darüber debattiert welche Person welchen Posten bekommt. Die Entlarvung ist nicht nur daran zu erkennen, daß Schulz das Aussenministerium bekommen sollte und Gabriel sich ungeschickt geäußert hat. Gabriel ist beleidigt, er mache einen guten Job, jeder mag ihn, ist erfolgreich aber Schulz hat ihm sein Posten geklaut. Lächerlicher gehts wohl nicht. Dazu noch wird Herrn Seehofer das Innenministerium gegeben.

Man hat echt den Eindruck es geht um Rollenverteilung bei einem movie. Er ist ein guter Charakterdarsteller und soll auch was bekommen. Guter Mann, schlechter Mann.

So kann man nicht regieren und alle Parteien sollten unbedingt über eine Erneuerung denken. Mit diesen Figuren kann man keine stabile Regierung bilden. Man lügt sich nur in die Taschen.

Ikarus hatte einen Vater,

der seinem unerfahrenen Sohn die Flügel gab, mit denen er zur Sonne flog und abstürzte.
Das Beispiel passt gut zu Gabriel und Schulz. Wir wissen nicht, ob Gabriel seinen Zieh- sohn Schulz gewarnt hat, dass Deutschland innen nicht mit Eupolitik aussen zu vergleichen ist. Wir wissen nicht, ob Ziehsohn Schulz den Flug zur Sonne nicht als zu
leicht eingeschätzt hat. Aber wir wissen, dass alle Erfahrenen in der SPD nicht den Mut
hatten, das Rennen um die Kanzlerschaft zu wagen. Für diesen Mut verdient er Respekt,
denn er hat der Spd die Schande eines kandidatenlosen Wahlkampfes erspart hat. Wenn er von dem Auswahlgremium für die Kanzlerkandidatur nur als Kanonenfutter dienen sollte,
hat auch Schulz das Recht, sich über mangelnde Fairness in der Spd zu beklagen.

Es ist offensichtlich, dass

Es ist offensichtlich, dass Martin Schulz nicht der fähigste in der SPD ist. Ich frage mich, wie er so lange und hochdotiert in Brüssel agieren durfte.

Öffentlicher Druck für die GroKo?

Wenn Sie damit die Medien meinen Herr Aretz dann haben Sie recht.
Ihre Kollegen haben die GroKo ja regelrecht herbeigebetet.
Wenn Sie aber denken, die Bevölkerung wollte auch so dringend eine GroKo wie Sie, dann muss ich Sie enttäuschen.

Uns wären Ziele, Visionen und brauchbare Ergebnisse viel wichtiger gewesen als dieses Postengeschachere.

Was helfen uns zusätzlich 8000 Arbeitsplätze für Pflegekräfte wenn noch nicht einmal die vorhandenen besetzt werden können, weil die Arbeitsbedingungen und die Bezahlung so schlecht ist?

Was hilft uns der Abbau des Soli wenn da bei Löhnen unter 3000€ nur einige Cent mehr in der Geldbörse bleiben?

Was bringt ein Netzausbaugesetz bis 2025 wenn die vorgesehenen Geschwindigkeiten schon heute ein Witz sind?

usw, usw...

@schiebaer45 18:36

"Sollte die Gro/Ko doch noch scheitern,so müsste der gesamte SPD Vorstand zurücktreten. Dann wird es eine Erneuerung mit neuen Köpfen unausweichlich geben müssen."

sie glauben doch nicht allen ernstes, dass Nahles, selbst bei einem "nein" zur GroKo zurücktreten wird? da muss ich mal herzhaft lachen, sorry. im gegenteil, sie wird nicht müde werden, zu betonen, dass der Martin letztendlich den karren an die wand gefahren hat (der ist ja dann nur noch "billiger" abgeordneter) und er viel zu lange gezaudert hat, so dass sie nichts mehr retten konnte.

Intigrantenstadl

Ich stimme durchaus zu, wenn manche sagen es sei unfair jetzt alleine auf Schulz einzudreschen. Er hat aber mehrere Kardinalfehler begangen und fehlendes politisches Gespür gezeigt. Dazu zählen unnötige Vorfestlegungen ohne Not, die dann nicht mehr zu halten waren und einkassiert werden mußten. Es wäre möglicherweise auch eher verziehen worden, wenn er offen einen Fehler eingestanden hätte, statt diesen Fehler noch zu rechtfertigen und von veränderten Bedingungen zu fabulieren. Da war sehr, sehr vieles sehr, sehr unglaubwürdig.

Davon abgesehen ist aber schon auch klar, daß andere Teilnehmer auch ausgiebig taktiert haben. Z.B. hat Gabriel ursprünglich auch erst mal für sich selbst gesorgt. Er wußte, daß es für ihn bei der Bundestagswahl nichts zu gewinnen gab, hat Steinmeier erfolgreich weggelobt und so den Aussenministerposten für sich selbst frei gemacht. Und Schulz war naiv genug, in dieses offene Messer zu laufen.

Auch das gehört fairerweise mit zur Wahrheit dazu.

Hoffnungsträger - am Ende ohne Rückhalt und Orientierung

Der von der eigenen Partei vielumjubelte einstige Hoffnungsträger stützt nach nicht einmal einem Jahr von Hundert auf Null...
Das ist extrem bitter - aber auch selbstverschuldet. Geschlossenheit heißt das Zauberwort - von Schulz kam erst Hüh - dann Hott und dann wieder Hüh... So gewinnt man kein Vertrauen, und schon gar nicht den Wähler! Im Gegenteil - so Mancher wird sich gefragt haben - was will er denn jetzt?... Eine klare Linie sieht so jedenfalls nicht aus. Bleibt zu hoffen, dass dies der SPD in Zukunft besser gelingt - sonst dauert die Oppositionszeit noch länger...Schade!

@Bernd1 19:10 Deutschlandtrend im November 2017

"...Das ist so nicht richtig.
in allen Umfragen war zu dem Zeitpunkt als Steinmeier aktiv wurde die GroKo auf Platz1 des Wählerwillens.
Diese Umfragen kann man nachlesen wenn man z.B. nach dem ARD Deutschlandtrend sucht....".
.
Das ist falsch!
.
Am 20.11.2017 erschien auf Tagesschau.de dieser Artikel: Link: https://tinyurl.com/y7849rgg ("...Nach dem Jamaika-Aus hat Bundespräsident Steinmeier an alle Parteien appelliert, gesprächsbereit zu bleiben...")
.
Ebenfalls am 20.11.17 erschien auf Tagesschau.de dieser Deutschlandtrend Link: https://tinyurl.com/ydx4grut ... (Mit der Überschrift: "Große Mehrheit für Neuwahl")
.
Erst mit dem Deutschlandtrend vom 15.12.2017 stieg die Zustimmung für eine mögliche GroKo Link: https://tinyurl.com/ybaotzj8 ("...Vor einer Woche noch lehnte eine Mehrheit der Deutschen eine Große Koalition ab. Doch nun bewerten 61 Prozent der Wahlberechtigten eine mögliche (GroKo) sehr gut oder gut..)
.
Was eine Woche Beschallung verändern kann!

"mein Platz ist in Brüssel"

Am Anfang der Debatte, wer von der SPD Kanzlerkandidat werden soll, hat Schulz noch abgewinkt und gesagt "mein Platz ist in Brüssel". Er hätte sich daran halten sollen, dann würde er heute nicht so viel kritisiert. Böse Zungen haben schon damals gemeint, die SPD brauche doch gar keinen Kanzlerkandidaten. Auch ohne EU-Parlamentspräsident zu sein, wäre er jetzt ein geachteter Mann mit einer gewissen "Europa- Autorität" und könnte vielleicht Junckers beerben, denn der ist erheblich älter. Jetzt gibt' s das Risiko, dass die GroKo auch scheitern könnte und Neuwahlen kämen. Dann hätten wir möglicherweise mal wieder einen anderen Außenminister, wer weiß.

Stillborn

Noch nicht einmal wirklich beschlossen, da ist GroKo schon am erodieren. Eine gewiss Häme will ich nicht verleugnen. M. Schulz fällt aber weich, Millionär ist er schon in Brüssel geworden. Was mich wirklich freut ist aber jeder Knüppel, der AM zwischen die großen Füße geworfen wird, ich hoffe, sie stolpert im Zuge der SPD-Querelen. Deutlich sollte auch sein: das Land sollte nicht (nur) durch Senioren mit überkommenen Denkmustern regiert werden.

20:38 von Kölner1

Es ist offensichtlich, dass Martin Schulz nicht der fähigste in der SPD ist. Ich frage mich, wie er so lange und hochdotiert in Brüssel agieren durfte.
////
*
*
Wie gut könnte die EU also sein, wenn das Personal besser wäre.

Flucht nach vorne möglich?

Man könnte darüber lachen, wäre es nicht eigentlich zum Verrücktwerden. Das wahre Problem ist jedoch nicht (nur) Schulz, sondern die konservativen Seeheimer, die die Partei (noch) fest im Griff haben, sonst gäbe es kein Hartz4, keine Notwendigkeit zur privaten Rentenvorsorge, CETA, ...
Wenn die Sozialdemokratie schon innerhalb der eigenen Reihen derart niedergehalten wird, ist es verständlich, dass weder im Poker mit der CDU noch beim Wähler inhaltlich irgendwie gepunktet werden kann. Um das zu ändern, bräuchte es wohl nicht weniger als eine Revolution innerhalb der Partei. Ob die Mitglieder dazu fähig sind?

Zwei entscheidende Fehler

Martin Schulz hat im Grunde nur zwei entscheidende Fehler gemacht, die seine Glaubwürdigkeit in Frage gestellt haben:
1. Die vehemente Ausschlieteritis auch nach den gescheiterten Jamaika-Sondierungen. Spätestens da sollte klar geworden sein, dass ein Rückzug in die Opposition für die Erneuerung der Partei so ohne weiteres nicht mehr geht.
2. Die Ankündigung, Außenminister werden zu wollen, und zwar schon vor dem Ergebnis des SPD-Votums. Solange es noch offen ist, ob es überhaupt zu einer Neuauflage der GroKo kommt, hätte er sich dazu besser bedeckt gehalten. Die medienwirksame Empörung Sigmar Gabriels war durchaus nachvollzieh- und mit ein wenig Empathie auch vorhersehbar.

@unser Dackel Putin 19:23

"...Laut Umfrage war die GroKo immer die Alternative mit der größten Zustimmung in der Bevölkerung...."
.
Ich weiß ja nicht, woher Sie Ihre Informationen beziehen, oder welchen Umfragen Sie glauben. Ich bezog mich auf das hier:
.
Deutschlandtrend vom 20.11.17 (etwa die Zeit in der die Jamaika Sondierungen gescheitert sind):
.
20.11.17 Tagesschau.de Deutschlandtrend Link: https://tinyurl.com/ydx4grut

... Mit der Überschrift: "Große Mehrheit für Neuwahl"

"Sollte die Gro/Ko doch noch

"Sollte die Gro/Ko doch noch scheitern,so müsste der gesamte SPD Vorstand zurücktreten."

Tja - müsste ... sollte ...
Daraus wird nichts. Herr Schulz ist weg und es wird nicht lange dauern bis ein neues Opfer gefunden ist, das aber auch wirklich an a l l e m Schuld hat. Von Selbstkritik oder gar Erkenntnis ist die Truppe um Frau Nahles weit entfernt.

20:36 von siigrueblerxyz

Da gebe ich Ihnen schon Recht.

Natürlich hat Gabriel dem Schulz nicht ganz uneigennützig den Vortritt gelassen. Alle haben erwartet, daß Gabriel diesmal ran sollte. Und der alte Fuchs wußte, daß es für ihn dabei nichts, aber auch gar nichts zu gewinnen gab. Er war weder innerparteilich, noch in der breiten Oeffentlichkeit weit oben auf der Beliebtheitsskala. Da hat er für sein eigenes Fortkommen mit der anstehenden Bundespräsidentenwahl sehr erfolgreich taktiert.

Man darf aber auch fragen wie naiv oder selbstüberschätzend der Herr Schulz gewesen sein muß, diese "Mission Impossible" nicht zu erkennen.

@wzms00

"Er hat aber mehrere Kardinalfehler begangen und fehlendes politisches Gespür gezeigt. "

Die Entscheidung zuerst in die Opposition zu gehen, war die Entscheidung der SPD Basis und SPD Führung. Dazu stehen noch viele Mitglieder und alle aus einem Mund haben das so angekündigt.

Die Kehrtwende doch eine Groko zu bilden, war die Entscheidung der Parteiführung mit allen bekannten Namen von Schulz, Nahles, Kahrs bis Maas. Schulz hat nur diese Entscheidung ausgesprochen. Er war nur der Botschafter.

Wir wissen ja noch wie Nahles sich für Schulz geschlagen hat beim Parteitag der SPD. Alle Führungsfiguren der SPD haben ProGroko gestimmt und Schulz unterstützt.

Zuletzt auch die Postenverteilung bei den Koalitionsgesprächen. Diese Kardinalfehler, die Sie meinen, gehört allen Führungspersonen der SPD adressiert und nicht nur Schulz. Nahles ist kein bißchen besser als Schulz. Sie trägt auch die Verantwortung dafür.
Deswegen neue Gesichter und eine neue SPD.

Ich hoffe,

das die Basis die Zeichen der Zeit erkannt hat,das ganze platzen läßt, die komplette Parteispitze ersetzt.. wenn ich auch nicht weiß, durch wen.. es ist Zeit für eine totale Erneuerung.

Der Absturz war vorprogrammiert

Spätestens nach der Aufnahme von Koalitionsverhandlungen,entgegen den vorausgegangenen Wahlaussagen,wurde der Unmut in der eigenen Partei immer größer.Man kann natürlich immer Korrekturen in der Zielsetzung vornehmen,aber nicht bei den Kernzielen.Das hat Schulz aber getan.Wie soll da Glaubwürdigkeit aufkommen? Nun wird es mit Sicherheit ein Nein zur Koalition bei der Mitgliederbefragung geben.Wenn nicht,dann macht sich die SPD vollends auf den Weg in den Absturz.Und leider würde Deutschland dabei verlieren.Weitere 3,5 Jahre ohne Visionen lähmt dieses Land und spaltet es weiter.

Kurz und gut

Man könnte auch kurz agen : Chaostage im Willy-Brandt-Haus.

Opferlamm...

Mit 100% wurde der Mann in den eigenen Reihen vor der Wahl bestätigt, für einen Posten den keiner haben wollte in der Partei, vor der Wahl. H. Kraft, A. Nahles, S. Gabriel und andere haben schön den Martin vorgeschickt.

Und jetzt steht er da wie der Ochs vorm Berg, gestolpert über hastig aber wenigstens mutig gesprochene Sätze.
Wer hat ihn Verraten?
Es waren Sozialdemokraten!

Ich war nie ein Fan von Schulz, aber der fehlende Respekt gegenüber einer Person, der von der SPD gerade praktiziert wird, ist erschreckend und desaströs für unsere politische Kultur.

Interessant ist zu sehen wer es wie an die Spitze der Partei geschafft hat.
Ihr weg ist gepflastert mit politischen Leichen, und steht für die kommende Kultur in der sozialdemokratischen Politik.

Kopf hoch Herr Schulz.
Ihre Rolle stand fest geschrieben in diesem miesen Skript.

Gruß
D.Sastr

20:47 von sletrabf

"Flucht nach vorne möglich?"

Ihre beschriebene Flucht nach vorne klingt für mich eher wie eine Flucht in die Vergangenheit.

Man muß die Agenda-Politik nicht mögen, und darf sie auch kritisieren. Vielleicht ist man in einigen Bereichen zu weit gegangen und muß nachjustieren / teilweise zurückdrehen.

Wahr ist aber auch, daß sich die gesamtwirtschaftliche Lage seitdem drastisch verbessert hat, trotz tiefer globaler Krisen. Zwar treten die Einkommen für den Einzelnen teilweise auf der Stelle. Dafür sind aber auch wieder mehr Leute in Arbeit und haben überhaupt ein eigenes Einkommen aus Arbeit. Das ist auch eine Form der Umverteilung innerhalb der Arbeitnehmerschaft, und auch eine Art von sozialer Gerechtigkeit.

Möchten Sie lieber wieder Zeiten haben, wo weniger Leute Arbeit haben und mehr Leute mitversorgen müssen?

Ist das Ihr Verständnis von sozialer Gerechtigkeit?

Personalie

Momentan keine guten Zeiten für die Demokratie. M. Schulz ist da nur eine Figur im Spiel (eine gehypte, um die es mir nicht im Geringsten leid tut, da eigentlich zu Allem ungeeignet).
Allerdings leidet das ohnehin schon sehr angeschlagene Ansehen der Politik im Lande immer weiter. Die Frage: wie kriegt man die Kuh vom Eis. Auch Neuwahlen bringen evtl. nichts Doch Weimarer Revival?

Unsinniger Automatismus

@ schiebaer:
Sollte die Gro/Ko doch noch scheitern,so müsste der gesamte SPD Vorstand zurücktreten.

Nein, natürlich nicht. Der Vorstand ist auf Zeit gewählt und bei der Wahl war das Amt nicht an die GroKo Abstimmung geknüpft.

Frau Nahles

Frau Nahles ich frage Sie was für menschliche Größe hat Herr Schulz das er Lügt , oder das er Ihnen seinen Posten angeboten hat , schön für Sie , bald müssen auch zurücktreten das wäre für die SPD am Besten für einen sauberen Neuanfang .

na endlich

wurde Zeit das er endlich eingesehen hat das es mit ihm an der Spitze der SPD nur eins gegeben hätte,weiter abwärts mit ihr bei den Wählern
denn was sollte er bringen die Wende für die SPD ? bestimmt nicht solche Politiker die nach der Wende und auch jetzt noch Wendehals als Markenzeichen haben.
Ja das ist auch das Problem in Brüssel von ihm gewesen nur geredet und hier auch nur Phrasen von seinem Europa gedroschen und wäre er Außenminister nadann wäre es noch schlimmer geworden,besser so.

@20:21 von Symundo

"Wer dieses Forum liest, weiß nun, weshalb Mobbing in Deutschland so beliebt ist. Liegt einer am Boden, tritt man noch mal kräftig drauf. Das ist abscheulich."

Ich gebe Ihnen Recht. Allerdings sollte man die Rolle der Medien hierbei nicht unterschätzen. Martin Schulz hätte es niemandem mehr recht machen können. Wer täglich über sich lesen muss, dass man alles fasch macht, ungebildet ist und selbst der Geburtsort zum persönlichen Fehler erklärt wird, der wird irgendwann auch tatsächlich nichts mehr richtig machen können.
Ich war nie ein Fan von M. Schulz, aber niemand sollte so behandelt werden.

Obwohl Martin Schulz

für mich noch nie eine Führungskraft darstellte, möchte ich seine Demontage nicht alleine ihm anlasten.
Ohne einen Beleg zu haben, bin ich mir sicher, dass da eine ganze Riege von Rückenschießern am Werk war.

Wenn ich daran denke, auf welch schäbige Art der damalige Innenminister Friedrichs vom SPD-Fraktionsvorsitzenden hereingelegt wurde, kann ich mir solche Leute auch im innerparteilichen Bereich als Dunkelmänner vorstellen.

Die Personaldiskussionen

Die Personaldiskussionen werden sicher weiter gehen. Auch in der CDU. Die nächste spannende Frage wird sein: wer wird Nachfolger von Merkel ? Prinzipiell war es ein Fehler die SPD Basis über einen Koalitionsvertrag abstimmen zu lassen. Erinnert stark an die Brexit Abstimmung. Nichts gelernt daraus, liebe SPD Führung ?

21:03 von Orfee

Ich denke da sind wir uns im Kern einig.

Ich denke auch - bei aller Kritik an Schulz - daß es billig ist, die Schuld jetzt ausschließlich bei ihm abladen zu wollen. Ich sehe auch die Rolle anderer Beteiligter durchaus kritisch. Dennoch hat er in meiner Wahrnehmung durch ungeschickte Kommunikation maßgeblich zu dem Desaster beigetragen.

Bei differenzierter Betrachtung ist halt nicht alles so einfach schwarz-weiß wie wir es manchmal gerne hätten.

Wie ich bereits gesagt habe, es ist einfacher einen Fehler zu verzeihen, wenn der Fehler eingestanden wird, statt ihn schön zu reden.

Öffentlicher Druck oder medial-gemachter?

Der kam doch nur von „den Medien“, die sich in ihrer Ehre gekränkt fühlten, dass weil Jamaika nicht zustande kam, obwohl man sich die Hinterteile bei Eiseskälte abgefroren hatte. Das ist sowieso das Blödeste überhaupt, niemand braucht einen halbgefrorenen Reporter, der einem alle halbe Stunde nichts Neues erzählt.

21:25 von wzms00

21:03 von Orfee

Ich denke da sind wir uns im Kern einig.

Ich denke auch - bei aller Kritik an Schulz - daß es billig ist, die Schuld jetzt ausschließlich bei ihm abladen zu wollen. Ich sehe auch die Rolle anderer Beteiligter durchaus kritisch. Dennoch hat er in meiner Wahrnehmung durch ungeschickte Kommunikation maßgeblich zu dem Desaster beigetragen.

Bei differenzierter Betrachtung ist halt nicht alles so einfach schwarz-weiß wie wir es manchmal gerne hätten.

Wie ich bereits gesagt habe, es ist einfacher einen Fehler zu verzeihen, wenn der Fehler eingestanden wird, statt ihn schön zu reden.
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Was soll ein Brummkreisel eingestehen?
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Bei dem "wenn ich Kanzler, niemals in Merkels Kabinett, in Opposition erneuert Aussenminister werde, gnädig davon zurücktrete, könnte man auf die bereits erfolgte Freigabe bewusstseinserweiternder MIttel glauben.
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Wenn das schöngeredet werden kann, auch?

Was soll das?

In der Vergangenheit wurde, nicht zu unrecht , von dieser Stelle ordentlich auf Herrn Schulz gedroschen. die kommentatoren und kommentatorinnen können nun aufhören zu dreschen und diesen ehrlichen Europäer erhobenen hauptes das schiff verlassen lassen. Alles eine Frage des Respekts...

21:23 von DerVaihinger

Obwohl Martin Schulz

für mich noch nie eine Führungskraft darstellte, möchte ich seine Demontage nicht alleine ihm anlasten.
Ohne einen Beleg zu haben, bin ich mir sicher, dass da eine ganze Riege von Rückenschießern am Werk war.

Wenn ich daran denke, auf welch schäbige Art der damalige Innenminister Friedrichs vom SPD-Fraktionsvorsitzenden hereingelegt wurde, kann ich mir solche Leute auch im innerparteilichen Bereich als Dunkelmänner vorstellen.
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Wenn Ihre Verschwörungstheorie richtig ist, dann hat es ja diesmal die Richtigen getroffen, denn noch sind die Anderen ja nicht durch.

Schulz hat mit Sicherheit im

Schulz hat mit Sicherheit im Wahlkampf den Fehler gemacht, seine Begeisterung für die EU und eine Vision für das europäische Projekt und Deutschlands Rolle darin nicht zum Thema zu machen. Das hatten viele erwartet und das wäre auch angesichts des sich breitmachenden Verdrossenheitsmiefs und angesichts des Brexit wichtig gewesen.

Darüber hinaus finde ich, dass die Medien (von unseren sogenannten Comedians ganz zu schweigen) nichts ausgelassen haben, um ihn niederzuschreiben und die SPD gleich mit.
Dabei hat es ja nach und nach schon gereicht, im richtigen Moment "Würselen" zu krähen. Wäre er in Berlin geboren, wäre ihm vieles erspart geblieben.
Letztendlich war es aber Schröder und seine Entourage inklusive Gabriel, die den Untergang der SPD als Volkspartei eingeläutet haben.

20:21 von Symundo

"...Was die meisten fordern und bemängeln, gehört ins Programm der Linkspartei, aber nicht ins SPD Programm..."

Nach eigener Definition ist die SPD eine Partei links der Mitte, also eine Linkspartei. Dass das Programm der Groko nichts mit "links" zutun hat, bemängeln eben die "meisten". Zu Recht.

0:41 von suomalainen @schiebaer45 18:36

Na ja,so ganz Unrecht haben Sie nicht.Die Nahles ist schlecht einzuschätzen.Aber ein Macht Mensch wie Merkel ist sie m.M.n. auch.

21:15 von Anna-Elisabeth

@20:21 von Symundo

"Wer dieses Forum liest, weiß nun, weshalb Mobbing in Deutschland so beliebt ist. Liegt einer am Boden, tritt man noch mal kräftig drauf. Das ist abscheulich."

Ich gebe Ihnen Recht. Allerdings sollte man die Rolle der Medien hierbei nicht unterschätzen. Martin Schulz hätte es niemandem mehr recht machen können. Wer täglich über sich lesen muss, dass man alles fasch macht, ungebildet ist und selbst der Geburtsort zum persönlichen Fehler erklärt wird, der wird irgendwann auch tatsächlich nichts mehr richtig machen können.
Ich war nie ein Fan von M. Schulz, aber niemand sollte so behandelt werden.
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Nein, aber derartige Kritik ist auch meistens nur für gescheiterte Unternehmer (nicht pensionsberechtigte) vorbehalten.

Rakete

Finde Martin Schulz hat von seiner Partei eine Rakete an Erwartungen umgeschnallt bekommen und die Partei hat mit ihren 100% das Teil dann auch gleich gezündet.
Dabei war ja schon am Anfang klar, dass die Kanzlerkandidatur ein Himmelsfahrtkommando werden wird. Aber ohne Kandidat ging´s eben nicht, hätte man da besser eine andere Kraft wählen, Entschuldigung "opfern" sollen?

Wie auch immer, eine Erneuerung der Parteienlandschaft ist ja eh in vollem Gange, alle etablierten Parteien müssen darauf ständig reagieren, nicht nur in D.
Unsere mittlerweile recht vielschichtige Gesellschaft bringt eben auch vielschichtige Ergebnisse und Verhaltensweisen der Wähler zu Tage.
Wer gut abschneiden will muss sich gut aufstellen und das ist auch gut so.
Finde es durchaus gut, dass Politgrößen sich bei Wahlen nicht mehr "sicher" fühlen können.

Ich bin perplex...

...dass hier immer noch so viele Leute einem Beinahe-Lügner auch noch die Stange gehalten wird. Wie soll ich es meinen Kindern erklären?

Ich will hierbei nicht verschweigen, dass Schulz da irgendwie unverschuldet hineingestolpert ist, denn immerhin war es ja Gabriel, der ihn aus Brüssel geholt hat. Schulz wäre wohl lieber in Brüssel geblieben, wo er als Parlamentspräsi nicht den schlechtesten Job gemacht hat. Aber auch wenn dies Gabriel anzulasten ist, dass er jemanden in die politische Niederungen D's gezerrt hat, der eigentlich nicht wollte, so hat sich Schulz alles Folgende selbst zuzuschreiben.

Immerhin scheint er nun endlich ein Einsehen zu haben, dass er auf das Ministeramt verzichtet, aber alleine der Ansatz trotz aller anderslautenden Bekundungen zu diesem Staatsamt zu greifen, zeigt eigentlich, aus welche "Holz" Schulz geschnitzt zu sein. Und so einen will man lieber nicht in einem staatstragenden Amt wissen!

Sorry Martin, keine Chance gehabt!

Wenn man ehrlich ist, ist der Druck von Walter Steinmeier aufgebaut worden. Ohne ihn hätte Martin Schulz nicht diesen doppelten, hinteren Rittberger machen müssen. Für mich ein klassisches Eigentor. Schade für diesen sympathisch authentischen Mann, der mehr verdient hätte in diesem Klüngelzirkus von abgetakelten Politikern aus CDU/CSU und auch SPD! Alles Gute Martin Schulz.

@Kokolores2017 21:39

"...Schulz hat mit Sicherheit im Wahlkampf den Fehler gemacht, seine Begeisterung für die EU und eine Vision für das europäische Projekt und Deutschlands Rolle darin nicht zum Thema zu machen. ..."
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Und was ist mit seiner Wahlkampf-Vision von den Vereinigten Staaten von Europa bis 2025?
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Dafür gibt es derzeit weder in Deutschland noch im Rest-Europa irgendeine Mehrheit. Niemand will das ... warum also sollte man jemanden wählen der das will?

21:36 von pblues

Was soll das?

In der Vergangenheit wurde, nicht zu unrecht , von dieser Stelle ordentlich auf Herrn Schulz gedroschen. die kommentatoren und kommentatorinnen können nun aufhören zu dreschen und diesen ehrlichen Europäer erhobenen hauptes das schiff verlassen lassen. Alles eine Frage des Respekts...
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Respekt für die EU-Bezahlung seines Wahlkampfmanagers mit Auslandszulage, Kanzleranspruch, Grokoverweigerer und Gabriels und seinen Aussenministerrücktritt?
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Das liebe ich an unserem Staat, wer ordentlich arbeitet wird verleumdet, aber Trickser werden verehrt.
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um 21:36 von pblues

>>"In der Vergangenheit wurde, nicht zu unrecht , von dieser Stelle ordentlich auf Herrn Schulz gedroschen. die kommentatoren und kommentatorinnen können nun aufhören zu dreschen und diesen ehrlichen Europäer erhobenen hauptes das schiff verlassen lassen. Alles eine Frage des Respekts..."<<

Ich stimme mit Ihnen dahingehend überein das mit dem Nachtreten mal Schluss sein muss, jedoch tue ich mich mit dem Begriff "ehrlicher Europäer" aufgrund seiner Rüge in Brüssel schwer. Gut, die Grundlagen der Rüge stehen nicht in direkter Kausalität zur Schulz'chen Begeisterung für Europa. Jedoch darf (meiner Meinung nach) bei einem ehrlichen, glaubwürdigen Charakter sowas nicht vorkommen? Vielleicht lege ich zu strenge Masstäbe an, aber ich bin halt so. Für mich müssen die höchsten politischen Ämter durch integrere Personen besetzt werden weil sonst deren Glaubwürdigkeit nicht da ist.

Schulz-Effekt

Wahnsinn. Was hat der Mann wem eigentlich getan? Er war echt nicht mein Wunschkandidat. Aber sein größter Fehler waren die Projektionen anderer. Z.B. einer Partei die ihre Sehnsüchte in eine Person projeziert, um bloß nicht reale und zukunftsfähige Ansprüche (auch an die Wählerschaft selbst) zu formulieren. Oder der Parteigenossen, hoffend im Fahrwasser dieses einzelnen zu segeln, um selber Fette Beute zu angeln ohne sich selbst als Hoffnungsträger zu verramschen. Oder der Presse, die genau wie heute aus leere Blasen große Momente herbei schreibt, um ... keine Ahnung warum, aber anscheinend geht es nicht mehr ohne.

@ Kranich Paul

um besser zu sein wie schulz, in der deutschlandpolitik, bedarf es sicherlich keines zusaetzlichen politikstudiums.

allerdings, wer ist denn in der spd besser?

ps. meinen sie da vielleicht die ehrlicheren in der spd?

Nahles, Scholz, Kühn, Maas

Kann sich ernsthaft jemand einen der oben genannten als zukünftigen Kanzler vorstellen?

Die SPD sollte sich dringend nach einem charismatischen Quereinsteiger umsehen.

@19:40 sehr gescheit

Was bitte ist daran "sehr gescheit", alle Politiker gleichermaßen als Populisten zu titulierten und so alle notwendigen Unterscheidungen einzuebnen?

Dann schauen wir mal

Mal schauen, wen die Medien jetzt hochloben?

um 21:39 von Kokolores2017

>>"..Schulz hat mit Sicherheit im Wahlkampf den Fehler gemacht, seine Begeisterung für die EU und eine Vision für das europäische Projekt und Deutschlands Rolle darin nicht zum Thema zu machen. Das hatten viele erwartet und das wäre auch angesichts des sich breitmachenden Verdrossenheitsmiefs und angesichts des Brexit wichtig gewesen..."<<

Das sehe ich aber total anders. Der deutsche Wähler hatte keinerlei Verständnis für die Schulz'chen EU-Vorstellungen und er redete damit an dem Wähler vorbei. Kein Wähler hatte für die von Schulz favorisierte Schuldenübernahme durch Deutschland für hochverschuldete EU-Mitgliedsländer Verständnis. Kein Wähler hatte dafür Verständnis das Schulz, von der EU unaufgefordert, zusätzliche Milliarden nach Brüssel schleppen wollte. Und die alles vor dem Hintergrund das wir in unserem eigenen Land mittlerweile große Probleme von der Art haben, wo gerade Sozialdemokraten einen Hebel dranbekommen müssten (möchte das Migrationsthema mal ausklammern).

@gassi

bitte helfen sie mir. was macht ihnen denn das wunder sympathisch?
ich suche seit jahren danach.

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