Ihre Meinung zu: EU warnt Großbritannien vor Verlassen der Zollunion

5. Februar 2018 - 17:58 Uhr

Die Briten wollen beim EU-Austritt auch die Zollunion verlassen und ein Handels- und Zollabkommen abschließen. Doch das würde zu Barrieren führen, warnt EU-Unterhändler Barnier.

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Kommentare

Kein Bock

auf ein sozialistisches Europa.
Kein Bock auf Flüchtlinge.
Kein Bock auf Schuldenvergemeinschaftung.
Kein Bock auf Gesetzesbrüche noch und nöcher.

Man muss den Realitäten eben ins Auge schauen.

drastische folgen

hoffentlich gehen die briten raus, die drastischen ökonomischen folgen werden die dann regierenden schnell aus dem amt katapultieren.
wie kann man sehenden auges in die katastrophe laufen ...

"Für die Briten sei es an der

"Für die Briten sei es an der Zeit, eine Entscheidung zu treffen, ob sie in der Zollunion bleiben wollten oder nicht."

Hat Herr Barnier nicht zugehört, es war deutlich genug.

Unglaublich !

Wenn‘s dem Esel zu wohl wird, geht er auf‘s Glatteis. Das ist schon ein ungewöhnlich harter Cut. Das wäre ja nicht weiter schlimm, wenn man Vergleichswerte hätte. Jedoch stolpert UK ohne Not in eine völlig ungewisse Zukunft - oder eben wieder zurück in das UK der 1980-er. Können die Engländer so verblendet sein, dass sie sich dieses Chaos zurückwünschen? Andrerseits, im Osten gibt es ja auch unsinnige Retro-Vorstellungen.

dann gibt es wieder Zollgrenzen - aber auch für London City

"Davis sagte hingegen, sein Land werde die Zollunion und den Binnenmarkt verlassen, man wolle aber dafür sorgen, dass der Handel so ungestört wie möglich ablaufen könne. Dafür wolle man ein umfassendes Handelsabkommen mit der Europäischen Union und ein Zollabkommen mit Brüssel abschließen."

Wer keine Hemmnisse im Handel will, der bleibt im Binnenmarkt und in der Zollunion. Dann ist alles kompatibel in jeder Richtung. Ein Abkommen, in dem der Zugang sowohl von wie auch nach Großbritannien ohne Hemmnisse gewährleistet ist, ist gleichbedeutend mit dem Verbleiben in Binnenmarkt und Zollunion.

Die Brexitleute glauben wohl, sie bekämen ein Abkommen, dass GB freien Zugang vor allem im Dienstleistungsbereich, also insbesondere im Bereich Finanzdienstleistungen für die Londoncity gewährleistet, aber es ihnen ermöglicht, sich in anderen Bereichen, wo es nicht so vorteilhaft ist, sich abschotten zu können.

Mal sehen, wie die City das findet, wenn wir die Rosinenpickerei wirksam verhindern

Kann der Barnier nicht einfach mal zuhören?

Für die Briten sei es an der Zeit, eine Entscheidung zu treffen, ob sie in der Zollunion bleiben wollten oder nicht. Die Zeit vor dem geplanten EU-Austritt am 29. März 2019 werde immer knapper.

Jetzt hat Frau May doch jetzt wirklich klipp und klar gesagt dass GB nicht in der Zollunion verbleiben will. In Brüssel betreiben sie wieder Realitätsverweigerung.

Die Briten wären ja schön doof wenn sie sich nach dem erfolgreichen Austritt und Wiedererlangung der Souveränität mit der Zollunion gleich wieder Fesseln anlegen würden.

Bilaterale (Handels-) Verträge sind die Lösung. Und zwar mit Partnern weltweit, auch mit der EU, aber sicher nicht nur. Mit der Zollunion verlören sie diese neu erlangte Flexibilität zum Abschluss solcher Verträge gleich wieder ein Stück weit. Das war nicht die Idee des Volkswillens beim Brexit-Referendum.

18:37 von Gassi

Das liest sich so,als wenn die Engländer nicht im Stande sind ihr Land zu regieren,und die EU kommissarisch die Verwaltung übernehmen muß,damit sie nicht ins Chaos verfallen. Meinen Sie das so? Vieleicht sehen die Briten das allerdings etwas anders.

18:30 von boesermann

so klug wie Sie wäre ich auch gern. Woher nehmen Sie ihr Wissen,daß Sie die ökonomischen folgen so voraussehen können?

Handelsbarrieren?

Dieser Schritt werde zu Handelsbarrieren führen, sagte Barnier ...

Natürlich wird er das. Ist es doch genau, was die €päisten wollen:
Ein Exempel statuieren, um weitere Provinzen vom Abfall abzuhalten. Kurzzeitig wird dieses Gift möglicherweise wirken. Aber schon mittelfristig werden sich mehr und mehr Nationen Gedanken machen, welch üble kollektivistische Gesinnung der Antrieb der €U ist. Wie sagte doch einst Juncker:
Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter - Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt

Mit dem Brexit ist der Geist aus der Flasche. Der Geist der Selbstbestimmung, Freiheit und des Rechts.

Die von dem Merkantilisten Barnier so innig geliebten Handelsbarrieren werden übrigens mehr als die Briten andere treffen.
Zuallererst Deutschland.

Die Eukratur hält sich für die Krone der Schöpfung

Bei einer EWG würde GB sicher eher mitmachen, aber eben gerade nicht mehr bei den EU-Zentralstaatsbestrebungen gepfeffert mit Vorschriften.
Die arrogante anmaßende EU hat gewaltig überzogen und will stur und rücksichtslos so weitermachen, ohne die ihr gegenüber immer lauter werdende Verachtung wahrzunehmen.
Schulz und Juncker waren und sind solche immer wirklichkeitsfremdere Typen, die viele nicht mehr ernst nehmen.
England beweist selbstbewußte Stärke, die EU schäumt vor Schwäche und Frustration!

Zollgrenzen dienen dem Schutz einer Volkswirtschaft. Mittelstand und kleinere Betriebe sowie die Arbeiter und Angestellten einer Volkswirtschaft profitieren davon.
Der Wegfall von Zollgrenzen und Freihandelsabkommen, dienen nur dem Großkapital und den Aktienbesitzern und führen dazu, dass der jeweils billigste Anbieter den größten Profit macht. Arbeitnehmerrechte und soziale Errungenschaften gehen dabei verloren.

Brexit

@Deutschland im: Ein Drittstaat wird wie ein Drittstaat behandelt. Schlimm. Die Rosinenpickerei der Briten waren schon während der Mitgliedschaft immer wieder Grund für Unmut, warum sollte die EU ausgerechnet jetzt das hofieren beginnen?

@um 18:05 von yolo Kein Bock

Alles richtig, stimme voll zu. Allerdings wird die EU m. E. nicht sozialistisch sondern eine kapitalistische, totalitäre Staatengemeinschaft, bzw. Superstaat sein. Die Strukturen ähneln selbstverständlich der UdSSR oder jedem anderen totalitären Staat.

EU agiert völlig richtig in diesem Fall

Es ist richtig den Briten klarzumachen, dass es zu einem Handelsproblem kommen kann, wenn man aus der Zollunion austreten will.

18:05 von yolo

"Kein Bock
auf ein sozialistisches Europa.
Kein Bock auf Flüchtlinge.
Kein Bock auf Schuldenvergemeinschaftung.
Kein Bock auf Gesetzesbrüche noch und nöcher.
Man muss den Realitäten eben ins Auge schauen."

Kein Bock? Ihre Art der Realität ins Auge zu schauen? Mit "Realitäten" hab ich so meine Schwierigkeiten, mehr als eine auf einmal verkrafte ich nicht :-)

eines Vergessen: kein Bock,

eines Vergessen:

kein Bock, dass der EUGH, die britische Bevölkerung vor aussufernder Überwachung und totaler Vernichtung der Bürgerrechte schützt.

und:

kein Bock für angerichtete Schäden gerade zu stehen.

Zollgrenzen sorgen ausserdem

Zollgrenzen sorgen ausserdem dafür, dass Waren für die Konsumenten deutlich teurer werden.

Am Ende nutzt es nur den Top 1%.

re messi

"Jetzt hat Frau May doch jetzt wirklich klipp und klar gesagt dass GB nicht in der Zollunion verbleiben will. In Brüssel betreiben sie wieder Realitätsverweigerung."

Das ist ja höchst chevaleresk von Ihnen, Frau May zu verteidigen.

Mit "klipp und klar gesagt" ist Ihnen aber eine höchst unfreiwillige Komik gelungen.

@ 23:12 von energyman

Das gilt aber nur für importierte Waren.

re dlgpdmkr

"Aber schon mittelfristig werden sich mehr und mehr Nationen Gedanken machen, welch üble kollektivistische Gesinnung der Antrieb der €U ist"

Wieder mal beschwört einer austrittswillige Nationen, und wieder mal verstummt er bei der Nachfrage, wo sich denn bemerkenswerte Austrittswünsche artikulieren.

re indigen

"@um 18:05 von yolo Kein Bock

Alles richtig, stimme voll zu. Allerdings wird die EU m. E. nicht sozialistisch sondern eine kapitalistische, totalitäre Staatengemeinschaft, bzw. Superstaat sein"

Einer hält die EU für sozialistisch, der andere für kapitalistisch.

Aber solche niedlichen Gegensätze stehen der Verbrüderung nicht im Wege.

@ messi (as)?

Jetzt hat Frau May doch jetzt wirklich klipp und klar gesagt dass GB nicht in der Zollunion verbleiben will. In Brüssel betreiben sie wieder Realitätsverweigerung.

Umgekehrt. Denn ich bezweifle, dass Frau May die Rahmenbedingungen einer Zollunion überhaupt richtig überblickt.

@DLGPDMKR 20:50

Ohne irgendwelche Quellen zu nennen behaupten Sie, dass es die EU bezw Deutschland mehr trifft wenn es Handelsbarrieren mit Großbritannien gibt. Sie liegen hier falsch, die EU wird auch ohne Großbritannien zurecht kommen. Großbritannien wird wirtschaftlich isoliert sein, da alle Länder rund um Großbritannien zur EU gehören oder kein Interesse daran haben werden mit den Briten großen Handel zu betreiben.

@ dlgpdmkr

Aber schon mittelfristig werden sich mehr und mehr Nationen Gedanken machen, ...

Vielleicht gelingt es Ihnen ja, mindestens eine von den "mehr und mehr" Nationen zu nennen.

@ 21:01 von Enferax

Ja, schlimm. Großbritannien will die Zollunion verlassen, die EU möchte das nicht. Wer hofiert hier wen ?

Messi 19:57

Theresa May hat aber auch schon vorher etwas angekündigt oder versprochen. Bisher ist aber wenig Konkretes dabei herausgekommen. Die Konservative Partei und das britische Kabinett sind beim Brexit komplett zerstritten. Selbst die Befürworter von einem Brexit sind gespalten. Einige wollen einen komplett Austritt aus der EU. Andere wollen aber immer noch, dass Großbritannien ein Teil der Zollunion bleibt.

Entscheidend ist, ob Großbritannien innerhalb der Zollunion nicht doch besser dran ist. Die EU repräsentiert einen einheitlichen Handelsblock bzw. Wirtschaftsraum und hat dadurch einen wesentlich größeren Einfluss bei internationalen Verhandlungen als Großbritannien alleine. Außerdem kommt rund die Hälfte der Investitionen und der Importe nach Großbritannien allein aus der EU. Daher sind Realitätsverweiger wohl eher in London zu finden und nicht in Brüssel.

Wo ist eigentlich das Problem

Die Briten sagen " Die Briten wollen beim Austritt aus der EU auch die Zollunion verlassen und ein Handels- und Zollabkommen abschließen. "

Wenn das Ihr Wunsch ist dann muss die EU die viel stärker ist und keine Nachteile hat wenn ich das richtig verstehe, wird zumindest immer gesagt von der EU.
Doch die Briten nicht auf Folgen hinweisen die nur Sie selber haben.

Oder ist es doch nicht ganz so, das neben den 14 Milliarden die fehlen auch die EU oder vielleicht Deutschland ein paar kleinere Nachteile auch hat.
Wenn ich aus der Tür gehen will dann gehe ich auch, die Folgen muss ich dann eben auch tragen.
Da muss doch auch nicht mehr darüber diskutiert werden, klare Ansage und klare Antwort.
Oder hat die EU doch irgendwie ein paar Dinge die nicht genannt werden ?.

Gruß

@Messi

Es wäre traurig wenn die Briten doch noch einknicken. Die EU braucht die Briten ebenso wie die Briten die EU, aber nicht zu den Bedingungen der EU.

in der EuUmuss es wirklich

sehr sehr schlimm aussehen wenn schon bei einem austritt den briten eine freies zollabkommen angeboten wird.
hier zeigt sich das lügenschloss EURO die alles schlimme für die briten geewünscht und vorrausgesehen habe sich letztendlich viel mehr negative für europa und vor allem deutschland sich auswirkt. es werden massenentlassungen geben , in deutschland und tun kann man nichts da brüssel regiert aber die briten sind fein raus. es wird für die briten nicht einfach werden aber sehr sehr einfacher 100% da sie ihre autonomie zurückholen, verträge nach britischem gebrauch machen können und nicht mehr blockiert werden von brüssel.
aufhören auf die briten zu schimpfen oder seit ihr so neidisch da sie die kurve gekriegt haben?!
armes hilfgeschrei und angebote von seiten europa da sie wissen dass sie die verlierer sind und schlimmer, wenn es gut geht mit britanien andere folgen sehr schnell.
der TGV-EUROPA ist voll an die wand gefahren!!!

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