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Rechenbesipiel

Heutzutage beträgt der Anteil der jüdischen Bevölkerung Jerusalems knapp eine halbe Million Menschen. Selbst wenn die Bevölkerung nicht wüchse und die durchschnittliche Lebenserwartung auf 90 Jahre stiege, würden die neuen 22.000 Gräber nur knapp 4 Jahre reichen, wollte man gestorbene jüdische Einwohner Jerusalems auch in (oder eben unter) Jerusalem begraben.

Das Bevölkerungswachstum Israels insgesamt ist aber prozentual höher als das von Indien oder China und der Artikel spricht sogar davon, dass sich die Einwohnerzahl bis 2050 verdoppeln wird (das wären dann rund 16 Mio, andere Quellen gehen dagegen nur von einem Anstieg auf 13 Mio aus), der Platz auf den Friedhöfen in den Städten und in stadtnahen Gebieten wird irgendwann nicht reichen, auch eine schritthaltende unterirdische Bautätigkeit scheint unwahrscheinlich.

Fruchtbares Land wird man aber nicht für Gräber nutzen wollen. Was bliebe dann noch, außer mehr Land zu besetzen, Friedhöfe in der Negev-Wüste? Ein absurder Gedanke!

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