Ihre Meinung zu: Trump-Rede auf WEF: In Davos ein Fremder

26. Januar 2018 - 22:47 Uhr

Er kam, sprach und enttäuschte. Trumps Auftritt in Davos sorgte zwar für viel Aufregung im Vorfeld. Doch nach seiner Rede zeigten sich viele Manager gelangweilt und verärgert. Von Wolfgang Landmesser.

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Kommentare

Die Meisten fanden aber Merkel langweilig, und Trump viel lebend

iger.
Dass natürlich die, die eine andere, ihre Agenda verfolgen, nicht begeistert waren, dürfte doch niemand überraschen.

"Von Unternehmern bekam Trump andererseits viel Lob für seine Steuerreform. Mehrmals in seiner Rede rief er zu mehr Investitionen in den USA auf. Viele Konzerne sind dazu durchaus bereit. So hat Siemens angekündigt, in Amerika in Zukunft auch Gasturbinen zu produzieren."

Ich habe den Eindruck

das der Kommentar von Herrn Langmesser sich nur auf die Rede am Freitag bezieht.Am Donnerstag Abend beim Essen im Kreise führender Wirtschaftsleute sah das ganz anderst aus.Dort war von Langeweile keine Spur so wie ich es aus anderen Medien entnommen habe.

Er kam nicht, um den Managern zu gefallen

Trump betonte immer wieder, dass die reichen Manager und Superreichen Tycoone hier in Davos, nie vergessen dürfen, wem sie ihr Glück verdanken und deshalb wem sie auch dienen sollten: den Menschen in ihren Ländern. Denen die Reichen ihren Reichtum verdanken. Entweder weil sie für diese Reichen arbeiten und deren Vermögen mehren oder weil sie deren Produkte konsumieren und auch so deren Vermögen vermehren.

Übrigens gerade eben im Heute-Journal: 15 Top-Manager um Trump zum Abendessen versammelt und sie loben Trump und kündigen an, einer nach dem anderen, wie viel Geld sie in Amerika investieren wollen. Das waren keine kleinen Manger, sondern die großen.

Und das, wollte Trump in Davos! Und das bekam er auch.

Was haben sie erwartet?

Schon vor seiner Abreise hatte er per Twitter verkündet, er reise nach Davos, der Welt zu zeigen, "how great Amerika is."
Dumm, dass die Welt das nicht begreifen will!

Keine Chance

Weder Trump noch die AfD, die Polen oder Orban. Keiner von diesen wird je bei der ARD oder sonstigen linksorientierten Mainstream-Medien etwas richtiges sagen oder machen können. Aber glauben Sie mir, es gibt auch noch andere Medien, wie z.B. Tichys Einblick, die die Angelegenheiten realistisch beurteilen und unideologisch darüber berichten.

Kommentar zu Renat Heuberger

„Der Schweizer Umwelt-Unternehmer Rinat Heuberger ist dagegen einfach nur geschockt von Trumps Wirtschaftspolitik. Er fand die Rede "schlimm", denn Trump fördere den globalen Egoismus.“

Renat (Anmerkung an die Redaktion: Renat, nicht Rinat) Heuberger ist ein Unternehmer, der bis jetzt bestens im Windschatten der Klimahysterie verdient hat. Trump ist für ihn regelrecht geschäftsschädigend und demgemäß versucht er natürlich, ihn abzuwerten. Und die TS bietet ihm das gewünschte Forum.

Na toll ...

"So hat Siemens angekündigt, in Amerika in Zukunft auch Gasturbinen zu produzieren."

Das sind dann die Gasturbinen, die wegen sinkender Nachfrage am Weltmarkt nicht mehr absetzbar seien, weswegen das Werk in Görlitz geschlossen werden soll.
Da sollte man Siemens mal auf die Finger hauen, staatlicherseits.

Treffend

Soviel zu diesem Kommentar.

Der Vorteil der Klugheit besteht darin, daß man sich dumm stellen kann. Das Gegenteil ist schon schwieriger.

Kurt Tucholsky

Rede war eigentlich zu erwarten

Das Trump ohne Inhalt redet ist ja allgemein bekannt. Mehr als angeben wie toll er angeblich ist, Menschen beleidigen und das arme arme Medienopfer spielen kann er ja nicht. Trump ist ein so schlechter Redner, dass jedes mal, wenn er sich nicht komplett daneben benimmt, er von allen Medien hoch gelobt wird.
Das dieser Haufen seine Steuerreform feiert ist ja klar, hat ihnen ja auch einen Haufen Geld eingebracht, bei den Normalbürger landet bloß nix.

Trump - ueberall ein Fremder

Trump ist in jeder Hinsicht ein Fremder oder besser fremdartig. Sein Benehmen, seine Ausdrucksweise, sein "Politikstil", seine Wahrnehmung der Dinge, seine Person an sich wirken immer irgendwie fremdartig. Na ja, Mar-A-Lago ist fuer Max Mustermann ja auch eine fremde Welt, obwohl man dort ja wohl Kaviar mit Plastikloeffeln serviert.

Trump muß gar nicht viel

Trump muß gar nicht viel sagen. Europa macht von ganz allein alles was der will. Und die Unternehmen(r) sowieso.

Egoismus first

Trump wünscht sich fairen Handel, was ist daran so schlimm? Jede Regierung versucht das Beste für sein Land zu erreichen.

Dass die Chinesen mit subventioniertem Stahl usw. auf den europ. Markt drängen und hier Arbeitsplätze vernichten ist doch nicht in unserem Interesse.

Auch die subventionierten Hähnchenteile die Europa nach Afrika exportiert und damit dort das Bauernsterben forciert ist ein Skandal.

Schwacher Redner

Donald Trump ist vermutlich der schwächste Redner unter den US-Präsidenten seit Jahrzehnten. Seine Reden sind weitgehend zusammenhanglos und langweilig.

Einseitig

Ich empfehle jedem sich die Rede auf dem offiziellen Channel des weißen Hauses auf Youtube anzusehen. (President Trump Addresses the World Economic Forum) Bei Minute 24 ist dass was hier als Journalistenbashing bezeichnet wird und die Buhrufe. Die einzelnen Buhrufe werden hervorgehoben, dass manche es aber mit Humor genommen haben wird ausgelassen.

"Doch nach seiner Rede

"Doch nach seiner Rede zeigten sich viele Manager gelangweilt und verärgert."

Tja, jetzt gehen denen Milliarden Deals durch die Lappen, es wäre doch so schön gewesen weiter arme Länder in Afrika und Asien ihres Wohlstandes zu berauben.
Jetzt sollen die Manager ihre Fabriken in den USA bauen und Löhne zahlen von denen man eine Familie ernähren kann, ein Skandal!

22:10 von Joes daily World ----

Wenn ihn die "Managementgrößen" loben, dann haben die bestimmt ihre Gründe, Menschenfreundlichkeit ist ja deren zweiter Vornahme, ganz wie bei trump, der ja auch dafür bekannt ist.

Die Steuersenkungen werden

Die Steuersenkungen werden riesige Löcher in den Staatshaushalt reißen und gewaltige neue Schuldenaufnahme erfordern. Keine mittelfristig sinnvolle Politik.

vielleicht hätte man mal

vielleicht hätte man mal drüber nachdenken sollen ob es Sinn macht, dass die Steuern in Deutschland über Weltmarkt Niveau liegen, dann könnte man auch mehr Technologie Firmen in Deutschland ansiedeln.

re Joes daily World

„Trump betonte immer wieder, dass die reichen Manager und Superreichen Tycoone hier in Davos, nie vergessen dürfen, wem sie ihr Glück verdanken und deshalb wem sie auch dienen sollten: den Menschen in ihren Ländern. Denen die Reichen ihren Reichtum verdanken.“

Trump gehört doch selbst zu den Superreichen. Und allzu glücklich scheinen die, denen Trump seinen Reichtum verdankt, über ihn nicht zu sein. Insofern predigt hier jemand Wasser, der selbst Wein trinkt.

Dass die zwölf Top-Manager ihm nach dem Mund reden, ist nicht gerade verwunderlich. Firmen mit hohen Investitionen in den USA können sich einen Konflikt mit dem US-Präsidenten nicht leisten.

Trump handelt protektionistisch, egoistisch und unvernünftig. Das sollte nicht unter den Teppich gekehrt werden. Er ist der Meister martialischer Aussagen und keine Koryphäe diplomatischer Usancen.

Bernd Höcke ...

... von der Thüringer AFD hat die Wirtschaftspolitik Trumps in einem aktuellen Beitrag für die Zeitschrift Neue Welt mit deutlichen Worten kritisiert.

Lange Weile.

Wer interessiert sich schon für die hunderste Neuauflage der immer wieder gleichen Botschaften von Donald Trump?
Wir sollten uns wieder mit wichtigeren Dingen beschäftigen.

Vermutung

@ krittkritt:
Die Meisten fanden aber Merkel langweilig, und Trump viel lebendiger.

Wie haben Sie das heraus gefunden? Sind Sie dort und haben mit den Zuhörern gesprochen? Oder ist das vielleicht mehr Hörensagen?

Meldung?

Nein. Was hier als Meldung verkauft wird, ist nichts anderes als das übliche ÖR-Trump-Basing.

Bei ntv oder der WELT liest sich das ganz anders.

Mit seinen Alleingängen,

seinem Narzissmus und seiner Unfähigkeit ist Trump die personifizierte moralische und reale Verrottung der US-Gesellschaft. Dort sind schon ganze Landstriche verelendet, siehe z.B. https://www.taz.de/Archiv-Suche/!5472566

Trump wollte die Stahl- und

Trump wollte die Stahl- und Kohlejobs zurückbringen. Ein Jahr später brennt immer noch kein Feuer im Hochofen des Stahlwerks in Martins Ferry, Ohio.

Bitter,...

... wenn die Quintessenz nur ist, dass T kein Porzellan zerschlagen hat. Mehr hat er nicht zu sagen? Ein wahrhaft großer Führer einer der Weltmacht USA. Natürlich werden etliche Unternehmen dorthin investieren - aber genau so schnell sind die auch wieder draußen (s. zB Apple in Europa, weitere gibt es zu Hauf). Eine Schwalbe macht keinen Frühling.

Nicht nötig

@ DLGPDMKR:
Nein. Was hier als Meldung verkauft wird, ist nichts anderes als das übliche ÖR-Trump-Basing.

Wieso Bashing? Es reicht doch, ihn zu zitieren und alles lacht.

"Trump wünscht sich fairen

"Trump wünscht sich fairen Handel, was ist daran so schlimm?"
..
Niemand erwartet ernsthaft daß Trump fair sein kann oder fair sein wird. Wäre das eine Comedy-Show, an dieser Stelle würde das Publikum über den Witz herzhaft lachen.

Trump hat noch nichts gebracht

@ Nutzer:
Trump wollte die Stahl- und Kohlejobs zurückbringen. Ein Jahr später brennt immer noch kein Feuer im Hochofen des Stahlwerks in Martins Ferry, Ohio.

Trump hat noch keinen einzigen neuen Arbeitsplatz geschaffen. Alles nur Gerede.
Aber Trumps eigene Firmen sparen durch die Steuerreform über eine Milliarde Dollar in den kommenden Jahren.

22:23 von johanni

Weder Trump noch die AfD, die Polen oder Orban. Keiner von diesen wird je bei der ARD oder sonstigen linksorientierten Mainstream-Medien etwas richtiges sagen oder machen können.

Naja, `die Polen´ ist sicher nicht richtig, aber falls Sie die derzeitige Regierung dort meinen, wird das schon stimmen.
Das allerdings hat nichts mit `linkslastigen Mainstream-Medien´ zu tun, sondern mit den Fähigkeiten, dem Auftreten und der menschenfeindlichen Einstellung der genannten Personen/Gruppierungen.
Dass das auf irgendwelchen rechtslastigen Spinnerseiten, die nicht zu den `linkslastigen Mainstream-Medien´ gehören, anders ist, verwundert nicht.

21:56 von krittkritt

"Die Meisten fanden aber Merkel langweilig, und Trump viel lebendiger."
Sie waren sicher in Davos dabei, wenn Sie das so genau wissen.
"Von Unternehmern bekam Trump andererseits viel Lob für seine Steuerreform."
Ist ja auch kein Wunder. Die Steuereform gibt den Reichen und nimmt den Armen -und die sind bekanntlich in Davos nicht anwesend.

22:23 von johanni

"Weder Trump noch die AfD, die Polen oder Orban. Keiner von diesen wird je bei der ARD oder sonstigen linksorientierten Mainstream-Medien etwas richtiges sagen oder machen können. "
Schon mal darüber nachgedacht, dass das vielleicht auch daran liegen könnte, was 'Trump, AfD, Polen oder Orban' so sagen und machen?

Trump profitiert selbst

@ Torsten Baumgartner:
Jetzt sollen die Manager ihre Fabriken in den USA bauen und Löhne zahlen von denen man eine Familie ernähren kann, ein Skandal!

Das tun Trumps eigene Firmen schon nicht, warum sollte er andere Firmen dazu animieren, das zu tun? Oder dachte jemand, dass in Trumps Hotels der Tariflohn gezahlt wird?

Trump in Davos ein Fremder: YES !

Der Applaus sei für seine Rede verhalten gewesen ? So what ? Ich habe von Schwarmintelligenz noch nie viel gehalten. Zu oft musste oder durfte ich erleben das die Mehrheit - oder sagen wir der Mainstream - auf dem Holzweg ist. Und damit meine ich garnicht mal Brexit Votum und Trump Wahl. Ich vermute das mehrere Länder, zuerst Großbritannien, auf Trumps anti-Globalisierungskurs einschwenken werden. Deutschland ist bereits dabei sich anzupassen. Merkel möchte dagegen die "Globalisierung gestalten". Indien und China sind begeistert! Ich wundere mich nur darüber, das Globalisierung bisher nie Thema eines Bundestagswahlkampfes gewesen ist. Der Politik ist es hierzulande gelungen "Globalisierung" als eine Naturgewalt darzustellen, zumindest aber als Notwendigkeit die nur besser "vermittelt" werden müsse anstatt als Ergebnis ebendieser gestaltenden Politik die es deutschen Firmen erlaubt Jobs in Niedriglohnländer zu verlagern und die produzierten Güter zollfrei einzuführen.

23:13 von DLGPDMKR

"Meldung?
Nein. Was hier als Meldung verkauft wird, ist nichts anderes als das übliche ÖR-Trump-Basing."
Das, was eine 'Meldung' wert ist, richtet sich nicht primär daran aus, was Sie gerne lesen.

"Übrigens gerade eben im

"Übrigens gerade eben im Heute-Journal: 15 Top-Manager um Trump zum Abendessen versammelt und sie loben Trump und kündigen an, einer nach dem anderen, wie viel Geld sie in Amerika investieren wollen."
..
Trump ist bekannt dafür daß er nachtragend ist. Die Manager hatten allen Grund, ihm Honig ums Maul zu schmieren.

Ziemlich dreist

Das muß man sich mal vor Augen halten, da wird gleich zu Anfang des Artikels der Eindruck suggeriert das Trump sein "Journalisten-Bashing" völlig ungerechtfertigt vom Stapel lassen würde mit den Worten ".... Erst als ich Politiker wurde, habe ich festgestellt, wie gemein, böse, grausam und 'fake news' die Presse sein kann.... ", worauf dann einige Journalisten kindisch beleidigt mit "Buh-Rufe" geantwortet haben, und dann gibt im Laufe des Tages die Tagesschau auf ihrem Twitter-Account völlig unverblümt zu, bei veröffentlichten Aufnahmen den Ton modifiziert zu haben damit man diese wenigen "Buh-Rufe" besser hört. Da braucht man sich nicht zu wundern wenn jene welche sich "Qualitäts-Journalismus" auf die Fahne schreiben weiterhin an Glaubwürdigkeit verlieren.

Empfehlenswert

was Reinhold Schlieker im ZDF zu Trump in Davos gesagt hat:

"Jedenfalls forderte Trump die internationale Gemeinschaft auf, in den USA zu investieren, und klang dabei wie ein Mittelding aus Fremdenverkehrsamt und Handelskammer. Es hörte sich an, als sei nach jahrelanger finsterer Diktatur nun die Sonne über dem Land zwischen New York und San Francisco aufgegangen, was in etwa so glaubwürdig ist wie die Behauptung, er habe den bürokratischen Drachen gezähmt. Immerhin, er habe für jede neue Regulierung mehrere alte abgeschafft. Die Frage im bürokratischen Amerika ist nur, wann das Fehlen mancher Regulierung dem ersten Staatsbürger auffällt."

Trump speech

Na ja , man stelle sich mal vor , dass Trump mit seiner Politik Erfolg haben könnte (US Wirtschaft boomt ja zur Zeit , ist ja nicht zu leugnen) , dass geht ja gar nicht . Aus dem Ausland habe ich auch viel Lob über seine Rede gehört . Kommt eben immer auf die eigene Agenda an , mit der man die Dinge beurteilt . Dass Trump von der ARD nicht viel Zuspruch erhält , kann natürlich nicht verwundern . Wundern würde mich , keinen roten Balken zu erhalten .

23:09 von Torsten Baumgartner

Warum soll man jetzt noch Strohfeuer anzünden, wo der Offen grad' ordentlich heizt?

22:52 von Grimm90

Dass der US-Präsident überhaupt Buhrufe auf so einer Veranstaltung erntet, das ist schon bezeichnend genug ...

Was für ein Boom?

@ ehcuag:
Na ja , man stelle sich mal vor , dass Trump mit seiner Politik Erfolg haben könnte (US Wirtschaft boomt ja zur Zeit , ist ja nicht zu leugnen)

Nein, das ist nicht zu leugnen. Allerdings boomt die Wirtschaft nicht für Arbeitnehmer oder gar für Niedriglöhner. Sie boomt nur für Aktionäre.

Man muss einem Populisten nicht nach dem Mund reden

@ ehcuag:
Dass Trump von der ARD nicht viel Zuspruch erhält , kann natürlich nicht verwundern .

Nein. Es ist ja auch nicht die Aufgabe freier Presse, einem Immobilienmagnaten zuzusprechen. Das überlassen wir seinen eigenen Medienunternehmen und der erzkonservativen republikanischen Klientel.

Epidemie der Widerlinge

Widerlinge gab es schon immer, aber in der Politik werden es immer mehr.
Unberechenbar und ohne Sachkenntnis werden zu Lasten der Umwelt , des Mittelstandes und anderer Länder die Superreichen der USA beschenkt.
Der türkische Widerling begeht derweil Kriegsverbrechen an den Kurden. Braune Widerlinge sammeln sich in der AFD.

Trump und die Manager

Joe Kaeser, McDermott und Co wurden als devote Büttel des US-Präsidenten und seiner Wirtschaftspolitik regelrecht als Trottel vorgeführt, anstatt berechtigte und fundierte Kritik, gepaart mit Forderungen zu artikulieren. Was für 'Helden' von 'Wirtschaftsbossen', die sich vor laufender Kamera in die Hosen machen.

Falsch - Siemens will nicht

Falsch - Siemens will nicht in den USA Gasturbinen produzieren sondern die neue Turbinengeneration dort entwickeln und produzieren - ein feiner aber entscheidender Unterschied.

Deutsche Arbeitsplätze und Werke werden abgewickelt, deutsches know how wird vernichtet und wofür, für America First.

Mach so weiter Josef "Joe" Kaeser und in Deutschland werden die Germany First Parteien regieren.

Und das alles bei voll ausgelasteten Werken und Maximalgewinnen.

Ist wohl nix mehr mit der "wir sind doch alle eine Siemens Familie" - "Joe".

der Trump kann machen was er will

es setzt immer dasselbe bashing ein,
ermüdend auf Dauer
und zum Thema Steuern ...
wenn es den Firmen gut geht, könnten(!) sie gute Gehälter zahlen
- was sie zwangsweise nicht immer tun
wenn es ihnen aber schlecht geht ?
dann können die auch bei bestem Willen keine tollen Gehälter zahlen

@selbstdenker:reicht da doppelter boden ?

*22:37 von noch Selbstdenker
Treffend
Soviel zu diesem Kommentar.

Der Vorteil der Klugheit besteht darin, daß man sich dumm stellen kann. Das Gegenteil ist schon schwieriger.

Kurt Tucholsky*

man muss sich allerdings teilweise schon sehr klug anstellen, wenn man etwas erreichen will ohne selbst überhöhte preise zu bezahlen
(snowden,assange,etc.)

und rückzieher gehen auch nicht.
hat man mal eine bestimmte grenze überschritten, hört das vlt. nie mehr auf mit den agieren auf verschiedenen ebenen und böden.

vlt. dann lieber doch sich raushalten und sich der illusion hingeben "was hat das den mit meinem leben zu tun"?
Montags Yoga,Dienstag Lesezirkel,Freitag politisches Cabarett-genug "Mensch im Widerstand" , oder ?

Bashing produziert er selbst

@ Sisyphos3:
der Trump kann machen was er will - es setzt immer dasselbe bashing ein

Trump macht ja auch, was er will. Und seine Reden sorgen eben für Erheiterung bis Kopfschütteln.

Wenn man...

... bereit ist, Trumps Sichtweisen der Welt mal unvoreingenommen zu bewerten, kann ein passender Schuh daraus werden ... zumindest ein für die Prosperität der USA passender Schuh...
_
Dieser Schuh muß freilich nicht für alle anderen passen... Und soweit man D.Trump richtig versteht, muß das auch gar nicht sein, sondern ein jeder (Staat) hat seine individuelle Freiheit. Als Beispiel: Wenn die EU die ursprünglich vereinbarte 2% Aufrüstungsklausel nicht einhalten will, ist das okay, aber die USA werden sich in Kooperationen entsprechend zurückhalten.
_
Auch das ist okay - aber die EU (und auch DE)möge sich dann politisch auch allein in puncto NATO = Türkei/Kurden selbst positionieren... und zwar offen und für alle Bürger klar verständlich... so oder so...

Re 22:23 von johanni

"Weder Trump noch die AfD, die Polen oder Orban. Keiner von diesen wird je bei der ARD oder sonstigen linksorientierten Mainstream-Medien etwas richtiges sagen oder machen können."
Bravo, daß es veröffentlicht wurde ist schon eine Leistung der ARD. Trump oder May oder wer auch immer kann machen was er will,er kommt hier immer schlecht weg. Von daher, es gibt auch alternative Medien in Hülle und Fülle. Die Print Ausgabe von z.B. "Tichys Einblick" ist ein Genuß.

Siemens Turbinen

Hä? Haben die nicht in Deutschland ein Werk dicht gemacht das Gasturbinen hergestellt hat und jetzt wollen sie in den USA welche herstellen?

Deutschland first

Gibt es in Deutschland keine Gruppierung, die Trumps "America first" auf unser Land übertragen könnte? "Deutschland first", wäre das nichts für die AFD?

22:23 johanni

Ich stimme Ihnen zu. Und was Herrn Trump betrifft: Was wurde und wird der Mann schlecht gemacht. Es gäbe eine Massenarbeitslosigkeit und die Börsenkurse würden einbrechen. Das Gegenteil ist der Fall. Der Erfolg gibt ihm einfach recht. Weiter so Mister Trump.

00:22 von Hallelujah

"...es gibt auch alternative Medien in Hülle und Fülle. Die Print Ausgabe von z.B. "Tichys Einblick" ist ein Genuß."
Es bleibt Ihnen unbenommen, das zu lesen, was Sie gerne lesen wollen.
Ich für meinen Teil infomiere mich gerne möglichst objektiv - und da fühle ich mich z.B. bei der ARD gut aufgehoben.

00:05, Sisyphos3

>>der Trump kann machen was er will
es setzt immer dasselbe bashing ein,<<

Ich weiß ja, daß das denglische Verb "bashen" bei den Freunden des Donald sehr beliebt ist, aber geht es vielleicht auch auf deutsch?

>>und zum Thema Steuern ...
wenn es den Firmen gut geht, könnten(!) sie gute Gehälter zahlen
- was sie zwangsweise nicht immer tun
wenn es ihnen aber schlecht geht ?
dann können die auch bei bestem Willen keine tollen Gehälter zahlen.<<

Also sollte man die Unternehmenssteuern am besten abschaffen, dann wird alles gut?

Man muss den Reichen nur ordentlich geben, dann wird schon irgendwann irgendwas beim kleinen Mann ankommen?

Nennt man "Trickle Down Economy", bei bösen Zungen auch als "Voodo Economy" bekannt.

Ronald Reagan war der erste, der dieses Prinzip durchzusetzen versuchte. Hat natürlich nicht funktioniert, aber dafür das Budgetdefizit in ungeahnte Höhen getrieben.

Deswegen muss man das selbstverständlich noch mal probieren...

Joes daily World: Trump denkt nur kurzfristig.

Die Manager haben sich eher vorgeführt gefühlt. Er thront in der Mitte und lobt einen nach dem anderen. Great!

Trump produziert ein Strohfeuer. Da die Konjunktur immer zyklisch verläuft, wird es nach dieser Phase eine heftige Rezession geben, weil die USA nicht mehr gegen steuern können, denn Trump verschießt jetzt schon alles. In Phasen der Hochkonjunktur, die bereits lange vor Trump begann, müssen Schulden zurück gefahren werden. Trump tut das Gegenteil. Die Steuern sollten jetzt nicht gesenkt werden. Wenn es zu einer konjunkturellen Abkühlung kommt, müssen Steuern gesenkt werden, dann sollte in Konjunkturprogramme investiert werden, um die Unternehmen in der Krise stabilisieren zu können bzw. vor Insolvenzen zu bewahren und so Arbeitsplätze abzusichern.

Jetzt die Konjunktur anzuheizen, ist völlig falsch, denn dann wird die nächste Rezession umso heftiger. Dann bekommt Trump die Quittung, aber ich befürchte, dass es in drei vier Jahren leider sein Nachfolger ausbaden muss.

Wenn man die internationale

Berichterstattung verfolgt dann erschliesst sich ein differenzierteres Bild der Wirtschaftspolitik Trumps.

Die Darstellung Trumps als Kasper, der nicht weiss was er tut wird allmaehlich langweilig.

23:26 von Silverfuxx

Dass das auf irgendwelchen rechtslastigen Spinnerseiten, die nicht zu den `linkslastigen Mainstream-Medien´ gehören, anders ist, verwundert nicht
.
interessieren täte es mich schon
es werden Zahlen veröffentlicht wie wählen Lehrer/Beamte/Alte/Junge .... Arbeiter ohnehin
wie sieht eigentlich die politische Einstellung von Journalisten aus ?

Re 00:22 von HzweiO

"Hä? Haben die nicht in Deutschland ein Werk dicht gemacht das Gasturbinen hergestellt hat und jetzt wollen sie in den USA welche herstellen?"
Ja,unter Trump werden in den USA wieder Gaskraftwerke gebaut.
Diese an Ort und Stelle herzustellen ist wohl wirtschaftlicher und die Steuererleichterungen locken.
Bei uns wird diese Technologie gerade von Genaral Elektrik und Siemens beerdigt da die Politik diese Technologie nicht mehr will. Warum also in Deutschland eine Technik bereitstellen die hier angeblich "keiner"will? Ich hätte sie gern weiter hier,genau wie Gas-und Atomkraftwerke statt der Umweltverschandlung durch Windkraft und Solar in großem Maßstab.

00:22 von Forengedöns

ibt es in Deutschland keine Gruppierung, die Trumps "America first" auf unser Land übertragen könnte? "Deutschland first",
.
wie die LePen wohl über Frankreich denkt
oder die Regierungschefs in Polen Ungarn Tschechen ... Österreich
warum soll man sich sowas nicht auch hierzulande vorstellen können, gar akzeptieren ?

00:22 von Forengedöns

"Deutschland first
Gibt es in Deutschland keine Gruppierung, die Trumps "America first" auf unser Land übertragen könnte? "Deutschland first", wäre das nichts für die AFD?"
Ja, genau: Amerika first, Deutschland first ...
Wenn alle 'first' sein wollen, dann wird es in der zweiten Rehe ganz schön leer werden ;-)

00:22, Hallelujah

>>Re 22:23 von johanni
"Weder Trump noch die AfD, die Polen oder Orban. Keiner von diesen wird je bei der ARD oder sonstigen linksorientierten Mainstream-Medien etwas richtiges sagen oder machen können."
Bravo, daß es veröffentlicht wurde ist schon eine Leistung der ARD. Trump oder May oder wer auch immer kann machen was er will,er kommt hier immer schlecht weg. Von daher, es gibt auch alternative Medien in Hülle und Fülle. Die Print Ausgabe von z.B. "Tichys Einblick" ist ein Genuß.<<

Selbstverständlich sollte man als Rechter rechte Medien lesen, wenn man seine Meinung bestätigt bekommen möchte.

Die Welt, die FAZ oder die Junge Freiheit kann ich für diese Zwecke beispielsweise sehr empfehlen.

Pressefreiheit ist doch was Schönes.

Aber Sie können von einem Journalisten links des rechten Flügels der Union nun wirklich nicht verlangen, Trump toll zu finden. Das ist ja sogar für einen intelligenten AfDler schwer und nur mit großen Mengen hochprozentiger Ideologie zu bewerkstelligen.

Erwartungen

Weder Befürworter noch Gegner des GT konnten von dieser Rede großartige Neuigkeiten erwarten. Solche wurden noch nie in Davos verkündet. Dafür hätte auch DT sicherlich, und zu Recht, seine heimatliche Bühne genutzt.

Vielleicht dient das Weltwirtschaftsforum einem nützlichen Informationsaustausch. Ebendo wie die private Sicherheitskonferenz in München. Vielleicht auch nicht. Sicher dienen beide den finanziellen Interessen der Veranstalter.

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