Ihre Meinung zu: Debatte nach Kandel: Einzelfälle oder klarer Trend?

22. Januar 2018 - 11:48 Uhr

Die Gewalttaten von Freiburg und Kandel haben eine Debatte über die Kriminalität von jungen Flüchtlingen ausgelöst. Sind diese besonders gewalttätig? Statistiken geben nur bedingt Auskunft. Von Nick Schader.

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Kommentare

eine Statistik ist immer nur so gut

wie die Fragen die man stellt,

wenn ich mir die "Einzelfall-Map" anschaue bin ich erschüttert............

Erziehung

Seit Jahrzehnten sind wir in Deutschland dabei, partriarchalische, autoritäre, ja gewalttätige Erziehungsmethoden abzuschaffen. Warum? Weil sie Kinder traumatisiert und tatsächlich Gewaltbereitschaft fördert und Empathie reduziert. Erst durch eine Erziehung zur Toleranz sind freie Lebensabläufe wie in Deutschland so möglich. Wir müssen uns darüber im Klaren sein, dass die Flüchtlinge aus Gebieten kommen, in denen die Erziehungsmethoden denen des frühen letzten, wenn nicht sogar vorletzten Jahrhunderts in unserem Land entsprechen. Die meisten Deutschen, die damals durch diese Erziehung gegangen sind, sind brave und friedliche Bürger, die tolerant sind. Doch wenn wir aus guten Gründen diese Erziehung abgeschafft haben, so müssen wir annehmen, dass es unter dieser Erziehung einen erhöhten Prozentsatz von Menschen gibt, die die Leiden dieser Erziehung im Leben nicht friedlich abarbeiten sondern psychopathisch umsetzen. Es sind Opfer, die Hilfe benötigen. Das sollten wir berücksichtigen.

Der Begriff "Zuwanderung"

Der Begriff "Zuwanderung" passt hier einfach nicht. Flüchtlinge bitten um Asyl.
Zuwanderer sind Menschen, die vorab zu beweisen haben, dass sie unsere Sprache sprechen, unsere Gesetze und unsere Verfassung kennen und ihnen folgen werden.
Vor allem haben sie zu beweisen, dass sie in der Lage sind sich und ihre Familie selber zu ernähren.
Gerade da machen wir es Flüchtlingen viel zu einfach. Sie brauchen unsere Sprache gar nicht zu sprechen, da hier ja mit ihnen in ihrer Sprache gesprochen wir. Unsere Gesetze sind ihnen egal und finanziell versorgt sind sie erst einmal. Auch wenn der deutsche Bürger den Hartz4-Betrag als nicht ausreichend ansieht, wirkt er in ihren Augen erst ein mal ganz anders.

Ich habe schon Aussagen gehört wie "Ich will nicht Deutsch lernen, ich bin, ihr um zu arbeiten."
Schön wenn er arbeiten will. Aber um hier zu arbeiten ist die deutsche Sprache eine Grundlage. Sollte sie zumindest sein.

besonders gewalttätig ?

wie sind unsere Jugendlichen in dem Alter ?

und dann sollte man sich mal den Kulturkreis dieser Jugendlichen betrachten
Da sorgt keine Sippe dafür, dass die gesellschaftlichen Regeln eingehalten werden,
da ist man als "Mann" ohnehin der Macho, körperliche Gewalt ist alltäglich,
wird als normal und notwendig empfunden, das Fehlen bzw. was bei uns unter Toleranz läuft, betrachten die Jugendlichen ohnehin als Zeichen der Schwäche ....
Das Fehlen jeglicher Achtung und Respekt gegenüber unserer Wertewelt tut ein übriges
- ist jetzt aber meine ganz persönliche Meinung

Keine ernsthafte Frage

Natürlich ist das so. Frankfurt hat seit 2015 extremste (!) Probleme am gesamten Frankfurter Hauptbahnhof. Fast ausschließlich junge Männer aus der islamischen Welt. Crack und andere Drogen, brutalste Gewalt, Frauen sind abens von der Bildfläche verschwunden. Schwerstkriminalttät. Sicher, alles wieder nur ein Zufall und nicht statistisch belastbar. Nur ist seit dem eine Extra-Hundertschaft und ein neues und zusätzliches Polizeirevier geschaffen worden.
.
Diese etwas unehrlichen Debatten nerven langsam

Herr Pfeiffer erklärt uns das bald ganz sicher

Ja, schon, aber wir haben schuld, weil wir denen nicht noch mehr Bildung und Wohlstand anbieten, außerdem müssen erst noch alle Familienangehörigen nachgeholt werden usw.
.
Diese rosarote Brille nervt nun langsam selbst den letzten Sozialdemokraten und Grünen.

Kurze Frage:

"Die meisten Opfer sind selbst Ausländer"
.
Soll das jetzt irgendwas relativieren? Macht das irgendwas besser oder nicht so schlimm? Was soll diese Aussage? Straftaten sind Straftaten.

Sammeltermüdung gibt es seit dem Ende des 2.WK

Und sie existieren seit dem durchgehend, erst wegen dem Ostblock, dann kamen Flüchtlinge aus ehem. Jugoslawien.

Immer wieder gab es in den Sammelunterkünften traumatisierte Menschen.

Wie sieht also der Vergleich zu diesen Jahren mit heute aus?

(Natürlich darf man nicht alle Flüchtlinge pauschal verurteilen, viele flüchten ja wegen ihrer ach so netten Landsleute bis hierher. Und dann treffen sie sie wieder in den Sammelunterkünften.)

Ich denke,

dass man das Ganze sehr nüchtern betrachten sollte:
Wir bieten Menschen, die aus ihrer Heimat geflohen sind, Schutz und Versorgung mit allem was Notwendig ist und in vielen Fällen noch viel mehr.

Dafür kann unser Staat erwarten, dass sich diese Menschen entsprechend verhalten.
Das heißt, sich dankbar zu verhalten, sich um Anpassung bemühen, und sich den Gastgebern gegenüber freundlich zu verhalten.

Ist dies nicht der Fall, sollte der Verstoß gegen das Gastrecht auch rigoros geahndet werden. Ein Pardon darf es nicht geben. Unsere Gesetze sind ausreichend, wenn sie entsprechend angewandt werden.
Erst wenn sich die Erkenntnis durchsetzt, dass es auch bei uns keine Kuscheljustiz gibt, dass Straftaten sofort und konsequent geahndet werden, dürfte sich die Situation bessern.

Dazu braucht man aber keine rechten Parteien, sondern nur die Konsequenz unseres Rechtsstaates. Alles andere wird als Schwäche gewertet und ist nicht geeignet, Straftaten zu verhindern.

Gewalt ist deshalb ein

Gewalt ist deshalb ein Problem, weil es die Gewalttäter offensichtlich nicht gelernt haben, sich Gewaltfrei durch Leben zu bewegen. Das ist sowohl ein Problem von einzelnen Personen aber eben auch von Gesellschaften, Staaten bzw Regierungen.
Eine weltweite, groß angelegte "metoo" - Kampagne bezüglich gewalttätiger Übergriffe, die den Teilaspekt "sexuelle Gewalt" natürlich einschließt, wäre eine der dringendsten Aufgaben, die Menschen erledigen müssen. Und da Gewalt nicht nur körperliche Gewalt umfasst, sondern auch institutionelle und psychische Gewalt, ist das eine richtig große Aufgabe. So groß, dass auf Einzelschicksale, wie Unternehmer(n), die mit Hilfe irgendeiner Art von Gewalt, ihren Gewinn steigern wollen, keine Rücksicht genommen werden kann. Auf jeden einzelnen Menschen aber muss sehr wohl Rücksicht genommen werden. Dank Amazon und anderer fortschrittlicher Einrichtungen wird die Menschheit bald auch genügend Zeit haben, sich mit solchen Problemen zu beschäftigen.
Endlich!

Nun, da die Meinung sowieso

Nun, da die Meinung sowieso so aussehen muss, dass Ausländer nicht krimineller als Einheimische sind,
Braucht man überhaupt nicht zu diskutieren.

Debatte

Was wird das Ergebnis dieser Debatte sein und was passiert während wir debattieren?

Debatte nach Kandel:

Debatte nach Kandel: Einzelfälle oder klarer Trend?
Meinungsabfrage zur tagtäglichen „Bereicherung“ von Schutzsuchenden an Deutsche durch ARD Einzelfälle oder klarer Trend?

@Autograf

"dass es unter dieser Erziehung einen erhöhten Prozentsatz von Menschen gibt, die die Leiden dieser Erziehung im Leben nicht friedlich abarbeiten sondern psychopathisch umsetzen. Es sind Opfer, die Hilfe benötigen. Das sollten wir berücksichtigen." Am 22. Januar 2018 um 11:04 von Autograf

Das können Sie ja gerne machen, nur habe ich keine Kraft mehr dafür.
An den Schulen kämpft man auch so schon um Sozialarbeiter. Diese bedeuten immer zusätzliche Kosten.
Ich bin bereit Ihren Weg zu unterstützen, WENN zuerst die Ressourcen dafür bereitgestellt werden. Alles andere ist utopisches Wunschdenken (umgangssprachlich: Science-Fiction).

Ich selbst bin der Meinung, dass nicht falsche Erziehung, sondern gar keine Erziehung (Verwahrlosung) schuld an solchem Verhalten ist. Die Jungs dürften halt alles.
Das lässt sich bis zu einem bestimmten Alter sicher ausbüglen, aber je älter die Person ist, desto schwieriger wird das. Bei Jugendlichen kostet das schon richtig Zeit eines Erwachsenen.

60 % Ausländeranteil

"Das Bundeskriminalamt verzeichnete in dem Phänomenbereich Mord und Totschlag im Jahr 2016 genau 132 Tatverdächtige, die zwischen 14 und 18 Jahren alt waren. ... 2016 waren [davon] 78 Ausländer."

Würden diese Zahlen bitte einmal jemand WACHRÜTTELN?

Knapp 60 % der Tötungsdelikte durch ausländische Tatverdächtige.

Wie hoch ist deren Anteil an der Gesamtbevölkerung?

Wie lange soll diese Tatsache noch euphemisiert werden?

Der Wunsch, diesen Umständen entgegenzuwirken ist weder rechts noch links, sondern schlicht und ergreifend menschlich.

Relevantes wird also nicht erfasst

"Allerdings unterscheidet das BKA in diesen Statistiken nicht zwischen Ausländern und Flüchtlingen."

Relevantes wird also gar nicht erfasst, wen wundert es da, dass diese Statistiken "nur bedingt Auskunft" ausgeben. Tatsache ist und bleibt aber, und das trotz aller Statistiktricks und Relativierungen, dass die Kriminalität von Flüchtlingen zusätzlich zu der einheimischen Kriminalität hinzukommt, dabei ist es sogar unerheblich ob prozentual mehr oder weniger kriminell. Und man sollte nie vergessen, jedesmal gibt es Opfer. Wer seinen Amtseid "Schaden vom deutschen Volk abwenden" ernst nimmt, kann nur für rigorose Ausweisung aller Krimineller sofern möglich sein, alles andere widerspräche dem Amtseid.

Meine Meinung dazu ist, es

Meine Meinung dazu ist, es sollte doch endlich einmal aufgehört werden, sogenannte Einzelfälle krimineller jugendlicher Migranten klein zu reden, diese Täter als Opfer zu stilisieren, Realitäten sollten auch als solche ausgesprochen werden dürfen. Verschweigen u. Entschuldigungen von kriminellen Auswüchsen nützt doch den Menschen nichts, viele dieser Jugendlichen leben hier ihre Aggressionen, ihre Wertevorstellungen welche unseren entgegengesetzt sind, aus. Warum müssen wir uns immer in der Verantwortung fühlen, vieles tolerieren u. große Diskussionen über Schuld od. doch eher Verständnis für nicht mehr akzeptables Benehmen in unserem Land führen. Wer unsere Gesetze, Wertevorstellungen, Kultur nicht akzeptiert, wer hier sein Leben so weiterführen will wie da wo er herkommt, sollte in ein Land gehen, wo es ähnlich ist. Es ist doch traurig, dass viele Menschen die sich aus Sorge auch kritisch äußern, sofort als Rassisten od. Nazis beschimpft werden, soviel Blindheit wird Folgen haben.

Sind diese besonders

Sind diese besonders gewalttätig? Man mache sich die Mühe und lasse sich dazu herab, die in den Lokalteilen der Tageszeitungen geschilderten polizeinahen Vorkommnisse zu lesen, dann findet man wohl schon eine bestimmte Tendenz, deren zu veröffentlichte Darstellung aber wohl weiterhin peinlichst vermieden wird, um uns weiterhin bestimmte und gewünschte Weltbilder aufrecht erhalten zu können. Jedenfalls besteht, so lange die genannten Lokalredaktionen noch diese Vorfälle in der zu den Taten im Verhältnissen stehende Anzahl berichten dürfen, die Gefahr, dass sich der Bürger auch über diese Informationsquellen weiter an den Gutmenschparteien vorbei, informiert und so seine eigene Meinung zu den Verhältnissen beibehalten wird. Man nennt dies Pragmatismus. Den damit muss der Normalbürger nämlich, im Gegensatz zu unseren Gutmenschparteistrategen, täglich leben und erleben.

Aber selbstverständlich hat

Aber selbstverständlich hat Kriminalität enorm zugenommen. Lange wurde es verschwiegen oder herunter gespielt. Dann diese ständigen Ausreden, die Menschen sind traumatisiert und mussten viel erleben. Das rechtfertigt aber noch lange nicht, dass sie im Gastland Gewalt und ihre patriarchalischen Gewohnheiten weiter ausleben dürfen. In bestimmten Kulturkreisen ist das normal, man greift doch schneller zum Messer, um Streitigkeiten zu lösen, z.B. wegen gekränkter Eitelkeiten. Wenn eine Mutter, dessen Sohn wegen Gewaltdelikte im Gefängnis saß noch stolz darauf ist und ihn anschließend als Held feiert bzw. der ganze Clan, dann sagt das alles. Integration ist für viele ein Fremdwort bzw. Einbahnstraße. Einfach nur mal Buschkowskis Buch lesen und das Buch von der Richterin Heisig, dann bekommt man einige Einblicke von der Realität. Ich sah sie jeden Tag.

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