Ihre Meinung zu: Vor SPD-Parteitag: GroKo-Befürworter warnen die Skeptiker

19. Januar 2018 - 15:58 Uhr

Am Sonntag hebt oder senkt der SPD-Parteitag den Daumen - für oder gegen Koalitionsverhandlungen mit der Union. Die GroKo-Befürworter werben massiv für ein Ja und rücken mit Schreckensszenarien für den Gegenfall an.

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Kommentare

Die werden schon die

Die werden schon die richtigen linientreuen Genossen zum Parteitag geladen haben, damit ein JA herauskommt für die Verhandlungen. In dieser Schrumpfpartei gibt es doch genügend Umfaller wie Schulz.

weiter so......Herr Schulz

die Quittung gibt's in spätestens 4 Jahren.......

Ich heise bestimmt nicht

Ich heise bestimmt nicht Heine und liege auch Gott sei's gedankt nicht in einer Matratzengruft, aber irgendwie kann man den Mann bei der heutigen Politik nachvollziehen, daher muss ich sagen:
Denk ich an SPD und Groko in der Nacht, bin um den Schlaf ich gleich gebracht!

Es ist nicht zu fassen welchen Qualitäten man als kleiner Wähler hier Regierung, Macht und Entscheidungen überlassen muss, wohlwissend, dass alles nur noch schlimmer werden wird, während eben diese Qualitäten nur mit sich und ihrem, mich immer mehr schädigenden Weltbild, beschäftigt sind.
So wendet man sich mehr und mehr ab, wissend, dass man nichts ändern kann. Aber Hilfe, ob man so wohl zum Reichsbürger werden kann?

Warum nicht gleich drei "Schwestern" ?

Die SPD ist die letzten Jahre so weit von Links in die Mitte gerückt und die CDU mit Anhang von Rechts ebenfals in die Mitte, das sie einfach Fusionieren sollten. Offensichtlich klappt ja auch die GrKo die letzten Jahre so harmonisch wie manche Parteien innerhalb nicht klar kommen.

Deswegen SDU - Soziale Deutsche Union und fertig.

Wenn sich die SPD nochmal 4 Jahre ausbluten lässt, dann wird es schon schwierig Oppositionsführer im nächstem Bundestag zu werden.

Martin Schulz warnt.... Ob

Martin Schulz warnt....
Ob Herr Schulz oder andere führende Mitglieder der SPD, entschieden wird an der Basis.
Die meisten mit denen ich spreche sind gegen eine GroKo und enttäuscht vom Einknicken der Führungsriege.
Der Eindruck ist eher der das die Leute Angst um ihre Pöstchen haben.
Die vielgelobten Sondierungsverhandlungen sind doch nur ein Minikonsens.
Die SPD kann in einer Koalition unter der Führung von Frau Merkel nur verlieren.
Wann wachen unsere sogenannten Volksvertreter endlich auf und kümmern sich um die Belange der eigenen Bevölkerung?

Keine Groko ist die Beste Lösung

Weil dann endlich bei allen Parteien Köpfe rollen.

Deutschland braucht einen Neuaufbau und abschaffung der alten Seilschaften

GroKo ist jetzt ohne Alternative

Man kann über Merkel, die CDU, die CSU oder die SPD denken was man will - eine vernünftige Alternative zur GroKo sehe ich nicht. Man kann ja schließlich die Union nicht zu einer Minderheitsregierung zwingen und Neuwahlen würden ausschließlich die AfD stärken, was ja durchaus nachvollziehbar wäre. Die beiden großen demokratischen Lager in Deutschland sind hier in der Pflicht, eine vernünftige Koalition hinzubekommen, fernab von Ideologien und schönen Idealen. Schließlich leben wir nicht im Regenbogenland.

Euphorie

Auch was war das gleich nach der letzten Wahl für eine Euphorie jetzt als SPD wieder in die Opposition zu gehen und jeden Gedanken an eine GroKo kategorisch zu verdrängen. Und jetzt diese Kehrtwendung um 180° und wieder eine neue Euphorie, die den SPD-Mitgliedern vom Parteipräsidium quasi verordnet wird. Es ist zu totlachen - wenn es nicht so traurig wäre.

Drohungen

Sieh an, jetzt muss die Führung der SPD den eigenen Mitgliedern schon drohen. Das nenne ich mal basisdemokratisch.

Ab nach unten

Wie viele Prozente hat die SPD in den letzten 20 Jahren verloren?
Was macht die Sozialdemokratie in Europa? Einen Erklärungsversuch: sie kämpft für die "kleinen" Leute. Seite an Seite mit der CDU um Schlimmeres zu verhindern. Kaum jemand bemerkt es. Weil es eben so nicht gelingt. Es sollte schon ein überzeugender linker Entwurf sein - hinter den sich Wähler stellen können. Konservative gibt es schon genug.
Was mich ärgert: die SPD ist im Medienfokus. Was sagen eigentlich die CDU + Kanzlerin zu Mieten, Krankenversicherung, Pflege, Luft in den Städten + befristeten Arbeitsverträgen? Außer weiter so und dem Wachstumsmantra? Für die SPD geht der Weg mit der Groko nur nach unten. Muss ja kein schlechter Platz sein. Für eine Erneuerung;-)

soso,

es wird also gewarnt - von den Herren Schulz und Müntefering.

Ich hoffe, dass die, die gegen eine GroKo sind, nicht umkippen.

Wie schon oft in den Kommentaren geschrieben - das würde Stillstand bedeuten. Und - die Mehrheit der Deutschen will das nicht. Ich hoffe, dass daran gedacht wird, wenn abgestimmt wird. Aber das wird wohl ein frommer Wunsch bleiben.

Zu groß die Angst, dass bei Neuwahlen die AfD noch mehr Prozente bekommt und eine Minderheitsregierung will man nicht

Das größte Problem ist

dass die Wahlverlierer bei der SPD alle noch am Ruder sind. Wenn die Deligierten einen Cut machen wollen dann muss der auch personell sein. Es bringt jedenfalls nichts, die Groko abzulehnen und dann die Verantwortlichen weiter auf ihren Posten zu lassen. Abgesehen von vielleicht einem Bauernopfer gehen die nämlich nicht von selbst.

Die Wähler wollten was anderes!

Als Wähler müsste man eigentlich auf die Straße gehen und sofort Protestieren. Man hat die letzte GroKo erfolgreich abgewählt und was passiert jetzt? Die CDU pfeift auf das was das Volk gern hätte und die SPD Verrät sich selbst.

Ich kann den Unmut vieler Menschen mittlerweile sehr gut nachvollziehen. Und es zeigt auch deutlich wie weit entfernt Politiker und Bürger mittlerweile sind.

Unverständnis

Es war klar: Jetzt setzt das Trommelfeuer ein! Dass die SPD in den Sondierungen fast nichts erreicht hat - man muss nicht noch einmal die verfehlten Ziele aufzählen - , dass vor allem die CDU/CSU bereits laut verkündet, "nachverhandelt" wird nicht... all das lässt die Groko-Befürworter kalt.
Was soll's, kann man da als Beobachter nur sagen, geht sie eben ihrem Untergang entgegen, die einst so große, stolze Sozialdemokratische Partei Deutschlands.
Und wer es immer noch nicht versteht, blicke auf die anderen europäischen Staaten wie Frankreich, Italien, Spanien usw. Und ein Blick nach Groß-Britannien wäre auch nicht schlecht.

Schon ok mit der GroKo

Die GroKo ist alles andere als sexy.

Aber die SPD sollte mitmachen. Wenn sie jetzt aussteigt, hat sie kein Mandat bei Neuwahlen und nach dem Hin und Her ist ihr Image sowieso zweifelhaft.

Dass man so schnell allerdings schon wieder das Gefühl hat, die Union hat die SPD eisern im Griff, würde mich als SPD-Politiker um den Schlaf bringen.

Bei der FDP können die Wähler immerhin noch rätseln, ob das Lindnern der CDU, der CSU, den Grünen oder allen gemeinsam galt. Es muss sich der Wähler einer anderen Partei nicht direkt angesprochen fühlen, wenn er nicht will.

Die einzige Hoffnung:
Auch wenn die Voraussetzungen der GroKo sich nicht gut anfühlen für die SPD, es ist immer möglich, das Beste draus zu machen, zu überzeugen und sich aus der Regierung heraus zu erneuern. Die Wahrheit liegt auf dem Platz.

Zum Fremdschämen, wie die

Zum Fremdschämen, wie die GroKo-Befürworter in den eigenen Reihen um Zustimmung buhlen......
Funktioniert der Fraktionszwang etwa nicht mehr?

SPD- Parteitag

Jeder SPD Abgeordnete der am Sonntag für ein "ja" für die GroKo abstimmen will, sollte sich im klaren sein wohin die Reise geht. Nachher aber bitte nicht jammern, das haben wir so nicht gewußt. Schulz sieht sein Ziel, die vereinigten Staaten von Europa, der kleine Arbeiter soll es dann finanzieren.

die nwo droht

demokratie macht nur dann sinn, wenn souveräne gesellschaften einem im weg stehen.
.
der könig steht ohne kleider da. wem soll das alles noch imponieren?

Nicht zu glauben

Es ist nicht zu glauben, was uns hier von diesen Kindergartenkindern vorgelebt wird. Glauben die eigentlich, noch irgendjemand nimmt sie ernst. Schulz hat seinen Wahlkampf von Anfang bis Ende versaubeutelt und bettelt nun um Absolution.
Was mich wirklich ärgert ist, das diese Flachpf... wirklich glauben wir merken das nicht.
Die Rechnung bekommt dieser Versager spätestens in vier Jahren. Hoffentlich aber schon am Sonntag.

Vor SPD-Parteitag:GroKo-Befürworter warnen Skeptiker

Da wird gewarnt,etwa so:"Wir werden aber böse,wenn unsere (Minister)Karrieren zu Ende ist".
Und auf welche europäischen sozialdemokratischen und "sozialistischen Parteien" wird sich da im Artikel berufen ? Die sich selber zerlegt haben und den Konservativen wie Rajoy und Rutte hinterherlaufen ?
Und was reitet den Sozialverband Deutschlands,wenn er fordert die Politik der letzten Jahre,die mehr Armut gebracht hat,soll weitergeführt werden ? Er sollte sich lieber gegen Privatisierungen und für das Rückgängigmachen der Arbeitsmarktreformen einsetzen.

Die letzte GroKo hat bei der

Die letzte GroKo hat bei der Wahl geradezu gigantische Stimmenverluste eingefahren:

CDU und SPD haben das schlechteste Ergebnis aller Zeiten erzielt.

Und was hat man daraus gelernt?

Rein gar nichts.

Man macht in allen wichtigen Themen genauso weiter wie bisher.

Man muss kein Prophet sein um zu erkennen, warum die Mehrheit der Deutschen dieses verantwortungslose "Weiter so" satt hat - und was das für zukünftige Wahlen bedeuten wird.

Eine GroKo der Wahl-Verlierer braucht kein Mensch, und dieses Land schon gar nicht.
I

Hepheistos 15:09

"So wendet man sich mehr und mehr ab, wissend, dass man nichts ändern kann. Aber Hilfe, ob man so wohl zum Reichsbürger werden kann?"

Wenn der Hase bei Ihnen dort "im Pfeffer" liegt, sind die von Ihnen zitierten "Qualitäten" des politischen Personals ursächlich wohl kaum ausschlaggebend.

Egal was die SPD machen wird

sie kann und wird nur verlieren. Kein Konzept und keine Führungsfiguren so wie es jetzt bei der SPD läuft wird sie über kurz oder lang bei 10 bis 15 % landen.

15:12 Florian Fuchs

"Man kann über Merkel, die CDU, die CSU oder die SPD denken was man will - eine vernünftige Alternative zur GroKo sehe ich nicht"
Sie haben recht, aber so wie die CSU Politiker ihr eigenes Ding jedesmal wieder drehen habe ich lieber die Grünen oder FDP als der CSU. Leider gibt es die CDU nicht in Bayern.
Die CDU und SPD sind mittlerweile fast identisch, und die Argumente für oder gegen manche Themen sind teilweise die gleiche.
Problem dabei ist das alles einfach weiter läuft, das keine Modernisierung oder neue Ideen zu erwarten sind.

Ein hübscher Artikel...

...aus Sicht der GroKo 2.0 Befürworter. Warnen aber nicht auch die Gegner der GroKo vor den Folgen einer Fehlentscheidung? Egal, oder?

Eine GroKo-Neuauflage ist mit Sicherheit das Ende der SPD als zweitstärkste Partei in Deutschland. Wenn die Medien dabei mitwirken wollen: bitteschön.

GroKo bedeutet „Weiter so“

Das Sondierungsergebnis enthält zwar leichte soziale Verbesserungen, es fehlt jedoch eine Aussicht auf eine politische Neuorientierung, die seit geraumer Zeit überfällig ist. Es geht recht hoffnungslos weiter wie gehabt! Deshalb bin ich gegen eine weitere Koalition aus Union und SPD.
Das Wunsch nach einer stabilen Regierung ist auch nur ein Beweis für die Trägheit der Politiker.
Deutschland benötigt eine neue Denkweise, die mit den alten Strukturen weit entfernt ist. Alle reden hauptsächlich von der Einwanderungsproblematik, die hausgemacht ist. Schließlich hat sich die Union immer gegen ein Einwanderungsgesetz gesperrt.
Die einzig richtige Konsequenz aus der konservativen Stillhalte- und Lobbypolitik ist jetzt eine Minderheitsregierung, nur ist diese Anstrengung von der Union nicht erwünscht. Die Führungsetagen auszuwechseln ist überfällig, aber auch dazu fehlt der Mut. Eine Koalition mit einem führungsunfähigen Schulz und einer lernunwilligen Konservative ist nicht zukunftsfähig.

NoGroKo?

Martin Schulz ist jetzt ein gutes Jahr Parteivorsitzender! Der Mann hat einen Vorsitz übernommen, der bereits unter Sigmar Gabriel schwierig war und die Partei nicht wirklich vorm Absturz in der Wählergunst bewahren konnte!

Aber was die SPD jetzt macht, insbesondere die Jusos, ist einfach nur idiotisch! Anstatt Schulz als starken Parteivorsitzenden zu stützen, wird in der denkbar schlechtesten Zeit mit dem miesesten Wahlergebnis nur gestritten, gedroht und gegenangeredet! Was glauben Kühnert und Co. eigentlich, was sie damit erreichen können? Streitereien in Parteien war schon immer das denkbar schlechteste (siehe CDU/CSU), was sie ihren Wählern antun konnten!

Aber bitte! Lasst die GroKo nur scheitern! Das würde dann einzig und alleine der SPD angelastet werden! Merkel kann davon nur profitieren! Oder glaubt die SPD wirklich, bei einer Neuwahl würde sie plötzlich vor der Union landen? Das ist nicht lache!

Kanzlerin von SPDs Gnaden

Die Situation ist doch sonnenklar: Merkel will ums Verrecken Kanzlerin bleiben und braucht die SPD als Mehrheitsbeschaffer, weil sie weiß dass bei einer Neuwahl der bürgerliche Block nochmal 5% verlieren wird. Ist mir völlig schleierhaft wieso die SPD bei dieser Gemengelage überhaupt mit ihr "verhandelt", anstatt ihre Themen zur Bedingung zu machen - inkl. Bürgerversicherung. Merkel würde in dieser Situation sowieso alles unterschreiben.

Es ist zum Fürchten

wie die SPD-Oberen ihre Standpunkte wechseln können und in welcher Geschwindigkeit. So verspielt die SPD die letzte Glaubwürdigkeit- warum sollte ich die SPD unterstützen, um dann am Ende wieder die unsägliche Alternativlose zu kriegen? Jetzt versuchen sie also, die Mitglieder an der Basis mit einer Mischung aus Gehirnwäsche, euphemistischer Interpretationen und Drohungen auf Linie zu bringen. Ich bin gespannt, ob sich die Basis so manipulieren lässt. Die SPD sollte sich dringend programmatisch klar und neu positionieren und insbesondere personell erneuern. Eine Partei, die so große Vorsitzende wie Bebel, Schumacher, Brandt hatte, darf sich nicht einem gescheiterten Provinzbürgermeister aus Würselen ausliefern, der außer der Bürgermeisterwahl noch nie eine gewonnen hat

15:20 von Stein des Anstosses

"...Auch wenn die Voraussetzungen der GroKo sich nicht gut anfühlen für die SPD, es ist immer möglich, das Beste draus zu machen, zu überzeugen und sich aus der Regierung heraus zu erneuern. ..."

Wie soll das gehen, wenn der Rahmen der Zusammenarbeit bereits abgesteckt ist - noch v o r den eigentlichen Koalitionsverhandlungen! - und eine bindende Klausel immer Bundestags-Abstimmungen im Gleichklang fordert? Wie soll sich eine Partei erneuern, die mit alten Kräften die alten Fehler weiter begeht? Das muss mir mal jemand erklären.
Müntefehring sagte einst vollmundig: "Opposition ist Mist" und meinte eine Groko. Seitdem hat die SPD knapp 15% Stimmen verloren. Auf welchem Mist ist das denn gewachsen?

Warnung ?

Eine Nichtteilnahme der sPD als Mehrheitsbeschaffer wuerde fuer mich ein Waehlen dieser Partei wieder in den Bereich des moeglichen schieben.

Kaeme es zusaetzlich zu einer Entmachtung des Seeheimer Kreises und einem merklichen Linksruck der aktuell neoliberal verorteten Partei sPD, waere ein Waehlen der sPD fuer mich die beste Option.

Eine Zeit der Einkehr und der Rueckkehr zu den Wurzeln bringen zwar keine Posten.

Aber sie bringen mit ziemlicher Sicherheit Prozente.
Und irgendwann vielleicht wieder eine Kanzlerschaft.

Neuanfang der SPD!

Wie wärs, wenn die Wahlverlierer abträten? Personeller Neuanfang. Vielleicht können neue Gesichter besser überzeugen. Es ist absurd, dass Schulz nun plötzlich doch die GroKo will.

Die Volksverarschung der SPD ist nun perfekt!

Martin Schulz hat es geschafft zuerst eine historische Niederlage für die SPD einzufahren, weil er ein einfallsloser Parlamentarier ist der zu viel Vorschusslorberren erhalten hat.

Dann, nach der Wahlniederlage der SPD, die er auch noch selbst zu verantworten hat!, traf er die einzig richtige Entscheidung: Ab in die Opposition mit der SPD um eine richtige, soziale Politik wieder vorzubereiten und der SPD Profil zu geben.

Den "Umfaller" seiner eigenen Anssagen am Tag der Wahlniederlage, nämlich in die Opposition zu gehen und die jetzige 540 Grad Kehrtwende, eineinhalb mal um die eigene Drehachse, wird Ihm der Wähler in 4 Jahren mit klaren Abstimmungsaussagen zurückgeben.

Man kann nur hoffen, dass die SPD Basis noch Rückgrad hat und Ihrer Parteispitze die Umfallersuppe versalzt in dem sie gegen Koalitionsverhandlungen abstimmt!

@ Hepheistos um 15:09 Uhr

"So wendet man sich mehr und mehr ab, wissend, dass man nichts ändern kann."
Jedoch "Gefreite mit Schnauzer" wird diese Entwicklung freuen - und davor graust mir.

Man hat das Gefühl

Mit aller Gewalt und geschlossenen Augen in die 5%.
Warum nicht,mit 5% hat man ja auch noch was zusagen.

Geschlossenheit - nicht um jeden Preis

Geschlossenheit, so wie sie Herr Schulz einfordert, das wird nicht klappen. Sicher, die gegenseitige Unterstützung, die Geschlossenheit, das sind traditionelle Werte der SPD, es sind Relikte aus dem Kampf für Arbeiterrechte, begründet durch bewährte, notwendige Verhaltensmuster bei der täglichen Arbeit der vormals SPD-treuen Arbeiterschaft in gefährlichen Berufen im Pütt, auf See und in der Industrie.

Nach dem ganzen Hin-und-Her kann man die Sondierer-Truppe nicht mehr ernst nehmen. Ich sehe weder in ihrem jetzigen persönlichen Verhalten noch in ihrer bisherigen Politkarriere Hinweise auf traditionelle SPD-Tugenden, ich sehe eher Karrieristen.

Selbst wenn die GroKo akzeptiert würde, sollten Herr Klare-Kante-Schulz und Frau Ätschi-Bätschi-Nahles zurücktreten. Ein Team, das sowenig Charisma, so wenig Standing hat, sollte den Platz räumen für unverbrauchte Leute der SPD.

Warum keine Minderheitsregierung?

Dieses Gewürge kann man sich wirklich nicht mehr ansehen. Erst verkündet Schulz in der Elefantenrunde mit großer Geste, man werde in die Opposition gehen, nach dem Scheitern der Jamaika-Sondierungen will er dann aber doch mitregieren, jetzt wollen aber die Jusos und ein Großteil der Basis nicht...

Warum eine Partei in die Regierung zwingen, die eigentlich nicht regieren will? Da kann doch nichts Gutes dabei herauskommen.

Die Union hätte nach dem Scheitern von Jamaika den Mumm haben sollen, eine Minderheitsregierung zu versuchen. Dies hätte das Parlament aufgewertet, weil man dort für wechselnde Mehrheiten zu verschiedenen Vorhaben der Regierung hätte werben müssen - eigentlich eine gute Sache. Und schlechter als bei einer neuen Großen Koalition, die eigentlich niemand will, kann die resultierende Politik kaum sein.

Aber offenbar hat sich die Exekutive in unserem Land längst an "Durchregieren statt Argumentieren" gewöhnt und traut sich nicht, neue Wege zu gehen. Schade.

Neuwahlen

Ich fand Schulz in Brüssel gut, da konnte er hier keinen Schaden anrichten. Und jetzt bitte Neuwahlen und die SPD unter 5 Prozent, damit uns Ungemach erspart bleibt.

die schaffen das

ich hab gestern den guten Onkel weil an der seite des jungen wilden gesehen. der juso hatte im gegensatz zu seinem vormann ahnung von dem, was er sagte. und der wunderbaren cdu frau hat er so nebenbei ihre unfähigkeit bestätigt

SPD-Parteibasis abstimmen

Vielleicht sollte man zuerst mal die Parteibasis abstimmen lassen, dann sähe das Ergebnis eindeutig aus, die wäre nämlich ziemlich sicher gegen eine GroKo

Die Groko

hat eine Mehrheit. Die anderen Parteien bekommen eine solche Mehrheit nicht hin. Auch wenn die Groko Stimmen verloren hat, ist eine Weiterführung nichts undemokratisches.

Die SPD verdankt Ihre Wählerverluste nicht der CDU oder Frau Merkel, auch wenn das die bequemste aller Erklärungen ist. Sie hat die Stimmen verloren, weil die SPD keine eigene Meinung mehr vertritt und nur noch Schlagworten folgt. Und weil Sie nach außen extrem uneinig über den Kurs der Partei ist. Man könnte z.B die Agenda 2010 verteufeln oder über den Klee loben, aber das ständige hin und herspringen zwischen den beiden Extremen bringt gar nicht ausser unsicherheit.

Die Opposition ist auch kein Allheilmittel für die Partei. Im Grunde müsste Sie den schmerzhaften Weg der FDP gehen und sich außerhalb des Bundstages neu erfinden. Mit neuem Personal und echtem Markenkern.

Groko oder noGroko, beides rettet die SPD nicht. Die Diskussion ist nur ein Selbstbetrug, um nicht an die echten Probleme rangehen zu müssen.

Alle,

die hier gegen eine Koalition aus CDU und SPD wettern, mögen die Alternative hierzu aufzeigen.
Wer hat denn überhaupt den Wählerauftrag?
CDU/CSU? Als größter Wahlverlierer wären sie die ersten, die sagen könnten, dass sie abgewählt wurden. Sollte eine Minderheitsregierung von den größten Loosern angeführt werden?
SPD? Keine Mehrheit links von der CDU.
Grüne? 9% Das sagt alles. Und so könnte in allen Konstellationen fortgefahren werden.
Rechnerisch ist die Koalition aus Union und SPD nicht abgewählt sondern das momentan einzig denkbare stabile Bündnis.
Wer sagt, die SPD würde bei einer erneuten Koalition mit der Union bei der nächsten Wahl noch mehr abgestraft, denkt ausschließlich parteipolitisch und nicht zum Wohle des Landes. Außerdem: das nächste Mal werden die Karten neu gemischt. Ich denke, dass Merkel nicht mehr kandidieren wird und ein Nachfolger ist nirgends in Sicht. Warum sollte der/die nächste Kanzlerkandidat/in der SPD nicht schon in der Regierung das Profil schärfen?

Viel Engagement - aber ist GroKo ja/nein die richtige Frage?

Jetzt steht also der größte Teil des Partei-Establishments der SPD auf und ruft die Genossen zur Zustimmung. Und die Gegner kämpfen engagiert bis verbittert für die Ablehnung. Aber eigentlich ist es egal, was am Sonntag beschlossen wird.

Die eigentliche Aufgabe für die Parteiführung ist, den Wählern zu erklären, warum man beim nächsten Mal SPD wählen soll - wofür der Rest der Partei dann auch mitziehen müsste, nebenbei. Warum also? Beide Lager haben ja gute Argumente - die einen wollen vorbringen, was die Bundesregierung alles gemacht hat, das es ohne SPD-Beteiligung nie gegeben hätte, die anderen fürchten die Kompromisse und wollen zurück zur echten, ursprünglichen SPD.

Aber keiner hat eine wirkliche Mehrheit hinter sich, also wird es keine echte Entscheidung geben. Solange aber beide Positionen nebeneinander existieren, geht es so weiter mit der SPD. (Damit ist nicht gesagt, dass es nach dem großen Knall aufwärts ginge!)

@ Florian Fuchs um 15:12 Uhr

"Man kann ja schließlich die Union nicht zu einer Minderheitsregierung zwingen..."
Pardon; warum nicht?
Weil man sich dann um die zustimmenden Mehrheiten bemühen muss.
Ähnliches war bereits Realität gewesen als die Regierung im Bundesrat nicht die Mehrheit hatte
Genau das "Bemühen" ist auch bei einer Gewissensfreiheit, im Gegensatz zum Koalitionszwang, der Abgeordneten gewollt.
Ach ja; das (beides) ist mit "Mühen" verbunden also ein nicht gangbarer Weg - ich vergaß die politische Mentalität. "Tschuldigung!"

Hoffentlich kommt keine GroKo

Kann mir mal jemand der Genossen sagen wofür Ihr Vorturner Schulz eigentlich steht oder überhaupt noch steht? Welche Richtung? Kann man dem Mann überhaupt noch was glauben? Entschuldigung aber Schulz und dessen Äußerungen kann man doch nicht mehr für voll nehmen.

Als Nicht-SPD-Wähler ...

... und schon gar nicht Groko-Befürworter muss ich Herrn Schulz allerdings zugute halten, dass er nach dem Gespräch beim Bundespräsidenten (über den hier übrigens niemand spricht!) wohl keine andere Wahl hatte, als seinen Standpunkt gegen eine Groko zu verleugnen. Dieses unselige Hin- und Hergezerre tut mir für ihn wirklich sehr leid.

Schulz verfolgt nur persönliche Interessen

Es gibt so einen Satz der so ungefähr heisst "die Katze lässt das mausen nicht". Dieser Satz fällt mir in Bezug auf Schulz ein. In Brüssel bekam er wegen seiner Machenschaften (u.a. Sitzungsgelder erschnorrt) eine offizielle Rüge und mein persönlicher Eindruck ist das es auch hier Ihm mal wieder nur um private Vorteile (lukrativer Ministerposten) geht. Das ist doch kein richtiger Sozialdemokrat oder irre ich da?

Nicht mehr lange und die Jusos werden kriminalisiert.

Es ist doch erstaunlich was die SPD-Granden alles auffahren um einen Politikwechsel zu verhindern. Von der alten Garde spricht sich offensichtlich niemand dafür aus.

@15:17 von Cenarius

"Man hat die letzte GroKo erfolgreich abgewählt" - das wird zwar landauf landab heraus-posaunt. Es träfe aber nur zu, wenn Union plus SPD zusammen unter 50% geblieben wären bzw. keine Mehrheit hätten.

Kühnert warnte auf dem SPD-Parteitag, dass eine Dauerkoalition mit der Union die Existenz der Sozialdemokraten gefährde. Wenn er es jetzt schafft Koalitionsverhandlungen zu torpedieren, DANN ist die SPD-Spitze völlig zerlegt und die Sozialdemokraten existieren nicht mehr.

Das Gejammer Merkel würde die SPD klein halten ist in etwa so einzuordnen, als wenn nach dem 100m-Lauf der zweite sich beschwert, daß der erste so schnell gelaufen sei. Anders gesagt: Warum kriegt es die SPD nicht hin so erfolgreich oder besser als die Union zu sein? Das ist natürlich schwieriger als zu lamentieren.

Das Mähr von der Abwahl

Ich lese oft, die GroKo sei abgewählt worden. Das ist Unsinn. Die beteiligten Parteien haben an Unterstützung verloren, haben aber nachwievor eine Mehrheit.

Wer hier ständig gegen die GroKo angeht soll mal eine realistische Alternative aufzeigen.

Die FDP hat abgesagt. Koalition mit der AfD? Den Linken? Neuwahl? Was verspricht man sich davon? Wählen bis das Ergebnis stimmt?

Das Wahlergebnis ist wie es ist. Und die GroKo ist eine realistische Option. Mit Fundamentalopposition bringt man das Land auch nicht weiter.

GroKo - Theater

Die GroKo wird kommen.
Dann haben wir die Regierung der „Verlierer“.
Frau Merkel wird weiter anstehende Probleme aussitzen und die SPD
wird weiter schrumpfen.
Der schon zitierte Heine-Satz passt haargenau.

Sie werden die Skeptiker als Nestbeschmutzer

niedermachen und dann möglichst eine offene Abstimmung verlangen. Es ist halt immer noch so, als Parteimitglied hast du möglichst deine eigene Meinung abzugeben und die der Führung anzunehmen. Denn sie machen die großen Sprüche was sie alles ändern wollen und wenn sie damit abblitzen dann wird alles schön geredet und gar der Reparaturbetrieb Krankenkassenbeitrag als Erfolg verkauft. Sowie die Verbesserung der Mindestrente auf etwas über Sozialniveau und derjenige der mit seiner dann ein paar Euro drüber liegt der wird gleichgestellt. Hauptsache man sitzt am Trog, verkauft das als Verantwortung für das Land und insbesondere für Europa. Klar da brauchen wir eine Regierung mit Mehrheit damit die künftigen höheren Zahlungen die wegen dem Berexit anfallen auch im Bundestag durch gewunken werden können. Dann noch die Zustimmung zu Makrons Wünschen und der deutsche Arbeitnehmer der für die Überschüsse rackert hat dann im Alter noch viel mehr weniger wie die in den Nachbarländern.

Schöne Meinungsbildung...

Fehlt noch alternativlos
Ich sage nein zur Groko weil Deutschland diese Koalition abgewählt hat.
Erinnert mich alles an die DDR
Realitätsverlust bei allen Beteiligten
Mal ehrlich die SPD ist so mausetot wenn sie sich nicht schnell erneuert braucht sie keiner mehr
Und das geht mit Schulz und Nahles nicht
Deshalb Nogroko

kein Hin-und-Herr mehr

Herr Schulz macht Druck für seine Ziele. Aber die SPD-Basis sollte sich darüber klar sein: Schulz' ewige Wendemanöver, so wie wir sie bis jetzt erlebt haben, werden nicht die letzten sein.

Wie lange kann man dieses Hin-und-Her mitmachen? Ich meine: Wenn GroKo, dann ohne Schulz und Nahles, dann klare Koalitionsvereinbarungen und ernsthaft daran arbeiten.

Andernfalls droht den SPD-Mitgliedern, die als Funktionsträger tätig sind, ein massiver Gesichtsverlust gegenüber ihren Mitarbeitern und gegenüber denen, die sie vertreten. Jeden Tag eine neue Parole ausgeben, das geht einfach nicht.

Richtig ist...

...daß die SPD in einer erneuten GroKo mit der Union nur verlieren kann. Die ist nichts anderes als ein Kanzlerwahlverein, in dem der Koalitions"partner" erfahrungsgemäß nicht mehr ist als ein bloßer Mehrheitsbeschaffer. Das war schon immer so, und insofern kann man durchaus nachvollziehen daß der Lindner darauf keine Lust hatte. "Gurkentruppe" und "Wildsäue" haben wir noch im Ohr...
Richtig ist aber auch, daß die SPD auch dann verliert wenn sie sich verweigert. Das daraus resultierende Führungschaos wäre wohl kaum noch zu kontrollieren.
Und bei Neuwahlen zöge sie wohl erst recht die A-Karte, denn dann würde sie wohl deutlich unter zwanzig Prozent fallen.
Im Grunde dürfte es so gut wie egal sein was Martin Schulz tut oder läßt, seinen Job dürfte er in Kürze los sein.

Chili58

"Alle die hier gegen eine Koalition aus CDU und SPD wettern, mögen die Alternative hierzu aufzeigen."

in einer Minderheitsregierung hätte die SPD genauso viel Macht wie in einer Koalition, nur wäre für den Wähler viel ersichtlicher wofür & wogegen die SPD stimmt, die CDU/CSU wiederum müsste sich Mehrheiten gegebenenfalls bei der AFD holen was auch für den Wähler nicht uninteressant zu sehen wäre, natürlich hätte die SPD keine Ministerposten besetzt......darüber kann man die nächsten vier Jahre jedoch getrost hinwegsehen.....

Wenn ich die überwiegende Meinung

in diesem Forum Revue passieren lasse Frage ich mich ernsthaft, ob die Foristen das letzte Wahlergebnis nicht verstandenhaben oder es nicht verstehen wollen.
Daß es jetzt zu einer Abstimmung über Koalitionsverhandlungen kommt ist doch dem Umstand zu verdanken, daß der SPD-Chef in seiner eigenen Partei keinen Rückhalt hat und seine Entscheidungen genehmigen lassen muß. Ist das nicht armselig?
Andererseits Herrn Schulz wegen der Groko-Verhandlungen zu beschimpfen, ist unsachlich. Was blieb ihm den übrig, nachdem die FDP von der Fahne gelaufen ist? Das Wahlergebnis ist eben so wie es ist. Eine Minderheitsregierung kommt nicht infrage, welche Alternative gibt es denn? Martin Schulz blieb doch garnichts anderes übrig, als mit der Wahlgewinnerin (sic) über ein Koalitionsbündmis zu verhandeln. Wenn er die Mahnung des Bundespräsidenten in den Wind geschlagen und sich verweigert hätte, wäre die Meute auch wieder über ihn hergefallen.

SPD und CO

Schulz hat mit dem Rücktritt vom Rücktritt in die Opposition der SPD den Todesstoss gegeben...Alle hängen sie nur noch an der Macht ,am Geld und an der Lobby!.Das Flakschiff Deutschland braucht neue Köpfe!

Keine GroKo ist die Beste Lösung

@Karl Klammer,19.01.2018,15:11 Uhr.Ich darf Sie darauf hin-weisen,daß die SPD,mit Martin Schulz,ein nicht besseres Bild abgibt,wie Fr.Hollande,bei den Soziallisten in Frankreich.Die Sozialdemokraten,haben dies noch nicht gescheckt.Deshalb war Emmanuel Macron,bei Seiner Wahl zum Staatspräsi- denten in Frankreich,mit der Liste" en Marche "angetreten. Auch der Hoffnungsträger Österreichs und jetzige Bundes- kanzler,Sebastian Kurz,ist bei der Nationalratswahl unseres Nachbarlandes Österreich,mit der Liste Sebastian Kurz ange- treten.Deutschland könnte froh sein,wenn Sie solch einen Bundeskanzler hätte.Sebastian Kurz,macht Politik für die Be- völkerung Österreichs.Von ihm könnte sich Frau Merkel ,mal ein Scheibe abschneiden.

Karl Klammer

Wenn man sich über wir werden sie jagen erregt. Sollte man nicht von Köpfe rollen schreiben.

Politikwechsel?

Ich höre oft, die GroKo sei abgewählt worden, und es müsse ein Politikwechsel her?

Wirklich? Die meisten Menschen sind mit ihrer persönlichen Situation relative zufrieden, und eine Revolutionsstimmung verspüre ich nirgendwo. Die Mehrheit der Leute will ja nicht mal eine deutliche Steuersenkung.

Warum kann die CDU/CSU keine Minderheits-

regierung bilden? Trauen Sie der mächtigsten Frau der Welt nicht zu, dass sie im Bundestag überzeugen kann? Und was die AfD anbelangt, so ist das Verhalten wie es derzeit im Bundestag von den anderen Parteien ausgeübt wird wie im Kindergarten. Die anderen Parteien haben, so scheint mir, Angst vor eine verbalen sachlichen Auseinandersetzung. Statt dessen halten sie es wie kleine Kinder die sagen "Du bist nicht mein Freund" und versuchen sich in Ausgrenzung. Dass das auf Dauer nicht gut gehen kann weiss jeder. Und ob die AfD aufgrund der Alternativlosigkeit der anderen Parteien jetzt oder in 4 Jahren weitere Stimmengewinne hat ist im Grunde genommen egal. Mit einer überzeugenden Führung bei der SPD würde diese mit Sicherheit bei einer Neuwahl in den Stimmenanteil der CDU vorstoßen. Allerdings nicht mit den derzeitigen Wendehälsen Schulz, Nahles und Gabriel.

Schulzes Zukunft

Eigentlich wollte Schulz doch sowieso Kommissionspräsident werden. Hört der Juncker nicht sowieso nächstes Jahr auf?

Claudia Bauer meint ....

Schulz hat sich erneut von Merkel über den Tisch ziehen lassen. Wer jetzt ja zur KROKO sagt verrät die Ideale der SPD. Wehner, Brand und Schmidt würden sich im Grabe umdrehen und sich mit grausen abwenden.
Macht endlich Schluß mit dem Trauerspiel, der einzig richtige Vorsitzende einer erneurten SPD wäre für mich Kevin Kühnert.
Schickt Schulz und co. in den verdienten Ruhestand und der Seheimerkreis sollte in "Merkel Wahlverein" umbenannt werden

GroKo ohne Schulz, Nahles und Gabriel wäre gut

Weiß überhaupt jemand, worüber der Parteitag abstimmen soll? Und bleibt es dabei? Und wenn das Ergebnis nicht genehm ist, wird dann nochmal und nochmal abgestimmt? Solange, bis das Ergebnis zu den Karrierevorstellungen passt?
Die Bedingungen für die GroKo sind mit der CDU/CSU ausverhandelt, wenn sie durchgesetzt würden, wäre das nicht schlecht. Aber Schulz, Nahles und Gabriel sollten in der Koalition nicht mehr mitmachen, das wird nichts.
Ich glaube, sie stellen ihre Karriere und ihre eigenen Interessen über die der Partei, das wurde mit jedem Wendemanöver deutlicher.
Auf einige andere, z.B. Frau Özoguz, könnte man auch verzichten.

Klingt wie ein Witz....

Woran erkennt man einen erfolgreichen Politiker?
Was angfängt wie ein Witz, ist eine wichtige Frage.
Erkennt man sie daran, dass sie gewählt werden, oder daran, dass was sie hinterlassen?
Herr Schulz scheint zu glauben, wenn er Fizekanzler wird, dann ist er erfolgreich. Aber Gabriel und Merkel haben aus den Rechten die stärkste Oppositionspartei gemacht. Und das war erst der Anfang, noch mal 4 Jahre Groko, und es führt kein Weg mehr an denen als Regierungspartei vorbei.
Oder müsste die Frage lauten, woran man einen schlechten erkennt?

GroKo / Wahlabend / jetzt

Am Wahlabend: „Die SPD steht nicht mehr zur Verfügung und geht in die Opposition „ so der Vorstand...
Heute wird der Untergang des Abendlandes beschworen, wenn die Delegierten nein zu Koalitionsverhandlungen sagen.
Sorry, für mich riecht das nach Machterhalt um jeden Preis!
Und Glaubwürdigkeit? Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern...

@Grayhawk

"Andererseits Herrn Schulz wegen der Groko-Verhandlungen zu beschimpfen, ist unsachlich. Was blieb ihm den übrig, nachdem die FDP von der Fahne gelaufen ist?"

ihrer Logik ist schwer zu folgen, diese ist, meiner Meinung nach, jedoch Spiegelbild der Berichterstattung in unseren Medien,
für die SPD war es "armselig" Herrn Schulz zum Chef zu wählen, ist dieser doch Teil des Problems (nähmlich der Zerissenheit der Gesellschaft, und dem Verlust des Vertrauens in die Politik der SPD), die FDP ist nirgens davon gelaufen (sie steht zum Programm & Wählerwillen) & die FDP hat die Erfahrung gemacht welche der SPD wahrscheinlich noch bevor steht (der totale Absturz).........

@wzms00 um 16.25 Uhr: Lieber nicht

Gegenüber den Vertretern der armen EU-Mitgliedsstaaten kann man sich vielleicht so spontan, selbstherrlich und unbeständig verhalten, aber wollen wir ihn als deutschen Repräsentanten in der EU?

Der lange Abstieg der SPD

Die SPD wurde von Wahl zu Wahl immer mehr abgestraft. Aktuell liegt sie bei 18 Prozent. Um also zu erkennen, wo sie hinwandert, wenn sie erneut in eine GroKo einsteigt, dafür benötigt mein keine Schreckensszenario, sondern nur seinen gesunden Menschenverstand.

15:40 von Politmuffel ... „Weiter so“ ...

Ja, natürlich, wie denn sonst? Die Welt ist eine Kugel und dreht sich links herum (der eben anders) aber die Summe der Möglichkeiten hier etwas zu ändern ohne Chaos anzurichten ist relativ gering.
"Der Wunsch nach einer stabilen Regierung..." ist in der Bevölkerung wohl durchaus mehrheitsfähig - und hat nicht nur etwas mit "Bequemlichkeit" zu tun, auch mit Hoffnung und Stabilität. Der Wunsch, eine Regierung zum Spielball zu machen ist letztlich auch wenig nachvollziehbar - wenn man ahnt, wer letztlich die überzeugenden Argumente hat.
"Deutschland benötigt eine neue Denkweise".. welche sollte das wohl sein? Leider auch das nur mystische Andeutungen und leeres Verlangen. Wenn Politik auf solchen Grundlagen stünde, was für eine sollte das wohl sein?

Weiter so sPD…

…hört auf die Befürworter der GRKO und des Seeheimer Kreises und ich bin sicher IHR werdet die nächsten 30 Jahre kein Kanzler mehr stellen.
Wer soll euch noch wählen, wenn ihr nur noch Steigbügelhalter der CDU seit?
Das die Damen und Herren der sPD für eine große GRKO sind, ist doch nur dem Umstand geschuldet, das sie ihre Einkünfte als Minister nicht verlieren und ihre Pensionen noch aufbessern wollen.
Dem Wohle des Volkes dienen sie nicht mehr, seit der Agenda 2010, sondern einzig und allein dem Wohlergehen der Wirtschaft.
Eben treu neoliberal, und nicht mehr wählbar!

Der Seeheimer Kreis innerhalb der SPD

kämpft mit allen Mitteln um sein politisches Überleben. Mit Zuckerbrot und Peitsche. Egal !
Was aber wirklich helfen würde, wäre ein Austausch der Parteiführung. Und das gilt nicht nur für die SPD ! Mit neuen Gesichtern in Neuwahlen, dass wäre eine Chance für die Demokratie und den Abbau der Politikerverdrossenheit in der Bevölkerung.
Wir brauchen wieder authentische Leute an den Parteispitzen und nicht mehr welche, die das ihnen entgegengebrachte Vertrauen über Jahr ganz offensichtlich missbraucht haben.

Politische Stabilität in unserem Land

Was für eine Formulierung. Von Stillstand oder „weiter so“ ist dabei die Rede.
Eine sPD, bei der das „S“ wieder groß geschrieben wird, ist es was Zukunft haben könnte.
Alles, wirklich alles ist besser als eine Neuauflage der großen Koalition.

Der Martin

Hat den Posten des Aussenministers im Kabinett Merkel sicher - hat er zwar anders versprochen aber nun macht er gern den Steigbügelhalter der Kanzlerin.

re franz.graumann

"die FDP ist nirgens davon gelaufen (sie steht zum Programm & Wählerwillen)"

Mit dem Argument können Sie jede Koalitionsverhandlung ausschließen - da muss man immer etwas vom Programm aufgeben. Und erst recht die FDP als vielfacher Juniorpartner in Koalitionen kann sich diese Ausrede nicht anstecken.

Pensionen

"Sie werden die Skeptiker als Nestbeschmutzer
niedermachen und dann möglichst eine offene Abstimmung verlangen. Es ist halt immer noch so, als Parteimitglied hast du möglichst deine eigene Meinung abzugeben und die der Führung anzunehmen. ..."

Etwas, das der augenblicklichen SPD-Führung scheinbar überhaupt nicht in den Sinn kommt, ist eine mögliche Austrittswelle nach einer Groko-Zustimmung. Eine Austrittswelle, die noch ganz andere Folgen haben könnte, als "nur" weniger Mitglieder...
Es scheint aber auch so, als ob den Schulz, Nahles & Co. das alles ganz egal ist. Sie hätten in vier Jahren eine dicke Pension zu erwarten, die ein Normalo kaum erarbeiten kann. Wahrscheinlich geht es schlicht nur darum.

Strategische Taktik.

Danach sieht es aus.
Die SPD hat sich ins Bein geschossen.
Die Aussagen nach der Wahl bis heute sind widersprüchlich. Daran wird auch ein 51 zu 49 Ergebnis auf dem Sonderparteitag nichts ändern.

Na endlich!

Tiptop, SPD! Frei nach Lindner: Es ist besser, zu regieren, als mit den zweitmeisten Stimmen nicht zu regieren! ; -)
Schade nur, dass es nach der Wahl so lange gedauert hat, bis die Parteiführung die zupackende Entschlossenheit entwickelt hat, die sie jetzt endlich zeigt. Ob durch die Partei tatsächlich ein Ruck geht? Ich bin sehr auf Sonntag gespannt ...

re izmi

"Es scheint aber auch so, als ob den Schulz, Nahles & Co. das alles ganz egal ist. Sie hätten in vier Jahren eine dicke Pension zu erwarten, die ein Normalo kaum erarbeiten kann. Wahrscheinlich geht es schlicht nur darum."

Die haben sowohl für ihr aktives Politikerleben als auch für hinterher schon reichlich ausgesorgt.

Man muss schon mit sehr beschränkter Perspektive ausgerüstet sein, wenn man sich nichts anderes als Anreiz für einen Politiker vorstellen kann.

Mit einem Wechsel sofort z.B. in den Vorstand der AOK würde etwa Frau Nahles viel mehr Greld mit viel weniger Stress verdienen können.

Ist doch wurscht

ob man sich in der Opposition oder in der Regierung oder überhaupt erneuert, Hauptsache man schwadroniert darüber und schließt ein Recycling der Partei keinesfalls aus, kann sich so eine Auffrischung und Orientierung in jeder beliebigen Konstellation vorstellen, dabei ist es überhaupt und grundsätzlich gut daß man darüber einmal miteinander gesprochen hat und weiß, was eigentlich anstünde;

aber da ist ja die Verantwortung für Deutschland, Europa und die SPD (lt. Schulz) die so auf den unrestaurierten Schultern lastet und man eigentlich gar nicht recht weiß, was man wie wann und wo für wen will, außer sich nicht vor einer vermeintlichen Verantwortung drücken, die da mal ein derzeit Parteiloser einfach so in den Raum geschmissen hat, ... fast egal, was dabei rauskommt, wir machens!

So sind sie halt, die Sozialdemokraten, da kann man drauf bauen und leider nichts machen.

16:15 von Grayhawk

"...Eine Minderheitsregierung kommt nicht infrage, ..."

Ihr lapidar hingeworfener Satz zeigt, dass Sie sich offenbar nicht im Klaren darüber sind, was eine Minderheitsregierung bedeutet. Sie bedeutet schlicht, dass über in den Bundestag eingebrachte neue Gesetze oder sonstige Vorhaben ohne eine vorher abgesprochene (man kann auch sagen: ausgekungelte) Mehrheit abgestimmt wird. Dazu die Aussprachen und hoffentlich Diskussionen im Vorfeld! Jeder, der möchte, kann sehen, wer was will.
Das bis heute angewandte Modell der Hinterzimmerverhandlungen, ohne argumentatives Wirken nach außen, bei dem größtenteils unsichtbar bleibt, wer wem welche Konzessionen macht oder sogar Vorteile für Lobbyisten herausholt, dieses Modell funktionierte dann nicht. Oder wenigstens nur noch sehr begrenzt.
Warum sollte eine so gelebte Demokratie nicht möglich sein i n einer Demokratie?
Zumindest einen Versuch wäre es wert.

@karwandler

"Mit dem Argument können Sie jede Koalitionsverhandlung ausschließen"

warum....? , die Punkte, welche die FDP eingebracht haben, hätten ja auch eine mögliche Koalition bereichern können, keine Partei muss sich verbiegen einer Koalition wegen........das ist übrigens das (noch) Erfolgsmodell der Linken......die gestalten mit ihren 9% ganz ordentlich......

Laskaris, 15.54h

Die SPD wird von Merkel dringend gebraucht.
Nur mit dieser Partei kann sie in gewohntem Stil "durchregieren".
Eine Minderheitsregierung scheut sie meiner Meinung nach aus zwei Gründen:
-Sie ist weder gewohnt, noch gewillt, politische Entscheidungen zu rechtfertigen und sich dafür Mehrheiten zu suchen.
-Sie weiß sehr genau, dass viele ihrer politischen Vorstellungen, also Regierungsvorlagen, von der AfD mitgetragen würden.
Das würde an ihrem Image kratzen und deshalb wird sie sich nicht darauf einlassen.

Also bleibt nur noch, die SPD mit allen Mitteln auf ihre Seite zu ziehen.
Das Schicksal der SPD ist ihre dabei egal,
allerdings ist es offensichtlich auf der SPD-Führung egal.

Die SPD kann nur verlieren!

Herr Schulz hat einfach die falschen Schwerpunkte gesetzt. Mit seinen "Vereingten Staaten von Europa" und den Forderungen nach Familiennachzug trifft er nicht die Probleme der Wähler. Beides wird mMn mehrheitlich von denen abgelehnt.
Die SPD sollte sich wieder auf ihre ureigensten Ziele besinnen. Sie kann nur mit den Themen der "sozialen Gerechtigkeit" punkten.
Aber anfangen sollte man damit, das man zuerst die Fehler der Vergangenheit, wie z.B. der Agenda 2010, offen ausspricht und Korrekturen einfordert. Nicht Frau Merkel ist Schuld am Desaster der SPD, sondern sie selbst.

@Rudi78628 um 16.11 Uhr: Skeptiker als Nestbeschmutzer

Ich fürchte, so wird es sein. Und die braven SPD-Delegierten, traditionell mit der ehrenhaften Einstellung, dass man keinen Genossen verrät, werden sich nicht trauen, gegen diejenigen, die dieses böse Spiel angezettelt haben, zu opponieren. Schulz, Gabriel und Nahles werden sich als volksnahe Genossen geben und Solidarität und Geschlossenheit einfordern.
Aber das Besinnen auf traditionelle SPD-Werte kann nur einfordern, wer sich auch selbst entsprechend verhält. Wer seine Leute verrät, wer ihnen TTIP andrehen will, wer ihnen ihr kleines Auto wegen Klimazielen miesmacht und entwertet, wer ihre Arbeitslosenversicherung in Hartz umbaut, die Schulen verkommen lässt und den sozialen Wohnungsbau gegen die Wand fährt, der kann nicht auf ewige (und unbegründete) Solidarität zählen. Es gibt auch eine Bringschuld der führenden SPD-Politiker.
Nach diesem ganzen Theater sollte die SPD ohne Schulz, Nahles und Gabriel in die GroKo gehen.

Anfang vom Ende...!

Wirklich schade & erbärmlich,
dass sich die CDU/CSU nicht auf eine echte Demokratie (mit Minderheit) & Klinkenputzen, herab lässt.
Sie wird eine gesichtslose Partei!
Auch, dass die SPD sich für diese GroKo (3te in Folge & trotz Abwahl) nicht zu schade ist.
Dass in den nächsten 4 J, sollte es wieder zu einer GroKo kommen, die SPD noch mehr Stimmen einbüßen wird,
wird eigentlich damit unumgänglich & somit nur durch ein Wunder abgewendet werden können.
Da müsste die SPD sich Inhaltlich (oder die CDU) von der anderen Partei differenzieren.
Dazu wird bestimmt nicht mehr kommen, eher werden sich beiden Parteien Inhaltlich immer noch mehr annähern.
Könnte mir vorstellen, dass die SPD dadurch, zur nächsten Wahl, dann nur noch die 3t stärkste Macht werden könnte...!
Diese GroKo wird die SPD extrem bereuen.
Das der Wähler sich jedoch auch immer noch von den Parteien blenden lässt ist auch nicht begreiflich.
Eine Sozialdemokratie wird wohl nur noch durch die LINKE möglich werden.

Egal, was die SPD macht

Ihre Zeit ist abgelaufen. Das Gleiche wird mit der CDU passieren, wenn Sie nicht die Kurve bekommt beim Thema Migration.
Es kommen einfach zu viele ins Land, wer das Unterstützt bekommt die Quittung, dann gibt es nur einen Gewinner.

Lügenbolde und Angeber

Leider muss man es so krass formulieren: Der SPD-Parteivorsitzende ist ein Lügenbold, der anscheinend nicht mehr weiß, was er noch vor nicht allzu langer Zeit alles versprochen hat. Und wer glaubt denn daran, dass die Verhandlung über eine Groko ergebnisoffen war? Das war von Anfang an ein abgekartetes Spiel, das Fell des Bären sprich die Ministerposten sind auch schon verteilt. Natürlich hat man Panik, dass sich die Mitglieder gegen eine Groko entscheiden. Deshalb wird jetzt massiv Druck ausgeübt. Doch der Gang in die Opposition bleibt für die SPD das kleinere Übel.

Am 19. Januar 2018 um 17:14

Am 19. Januar 2018 um 17:14 von DerVaihinger
Laskaris, 15.54h

>Also bleibt nur noch, die SPD mit allen >Mitteln auf ihre Seite zu ziehen.
>Das Schicksal der SPD ist ihre dabei egal,
>allerdings ist es offensichtlich auf der >SPD->Führung egal.

Genau. Deshalb könnte die SPD sozialdemokratische Forderungen stellen. Das sie das nicht tut läßt tiefe
Einblicke zu. Die SPD-Führung ist wohl in der falschen Partei und muß daher gefeuert werden. Anders ist die SPD nicht zu retten.

Die Wendehälse der SPD

Wie soll sich eine Regierungspartei erneuern, wenn doch gerade die Parteimitglieder, die persönlich die Führungs - und Regierungsplätze besetzen, sofort abgelöst werden müssten?
Es wäre doch noch viel blamabeler für die SPD, wenn die potentiellen SPD - Regierungsmitglieder noch vor der Regierungsbildung der Groko sämtliche Parteiämter abgeben müßten.
Und anders gibt es keine Erneuerung dieser Partei.
Da nützt es auch nichts, wenn alte Männer lamentieren, die mit ihrer bürgerfeindlichen Politik ursächlich für den neoliberalen Zustand dieser Partei verantwortlich sind und noch nachträglich dafür ein Parteiausschlussverfahren verdient haben.

Forderungen hier und dort, aber was, was ...

soll denn sozialdemokratische Politik im 21. Jahrhundert sein?
Der Sozialismus ist untergegangen, der Liberalismus ist konservativ geworden, hat sich zwischen Subsidiarität und Kriegsrecht eingegraben. Verweist den Einzelnen auf seine Verantwortung und verpflichtet alle gleichviel auf das Wohl der Welt.
Wo also soll man zu Suchen beginnen - wenn das soziale das Geldverdienen nicht hindern darf, wenn die ehemals Kommunistischen Staaten jetzt Bonzen geführte Gesammtkapitalisten sind, wenn die noch im Sozialismus erstarrten in Armut und Askese den Bodensatz der hackordnung bilden?
Wenn sich (noch-) nicht eine schier bodenlose Kluft auftut, soll man wühlen, sich einen Spalt suchen, in den zu kriechen, den zu füllen sich lohnt?

Es geht um die Aufnahme der Koalitionsverhandlungen

Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, wird über die Aufnahme von Koalitionsverhandlungen abgestimmt. Wenn die abgeschlossen sind und die Koalitionsvereinbarung vorliegt (mit vermutlich wesentlich mehr Themen und Details), stimmen die SPD-Mitglieder ab. Beim letzten mal waren diese mehrheitlich für eine GroKo.
Ich hätte mich auch gefreut, Frau Merkel einmal öffenlich argumentieren zu sehen, aber dass bei einer Minderheitsregierung der "Fraktionszwang" nicht mehr gelten sollte, wer sagt so was?

@15:54 von Laskaris

"Minderheitsregierung .... Diese hätte das Parlament aufgewertet, weil man dort für wechselnde Mehrheiten zu verschiedenen Vorhaben der Regierung hätte werben müssen " - vielleicht in anderen Zeiten. Ich versuche aber, mir nach all dem Koalitionsgeschachere vorzustellen, wie das ablaufen würde. Mit u.a. einer zerstrittenen SPD und einer nur auf Contra eingestellten AfD ? Glauben Sie wirklich, daß das funktionieren würde ???

Schröder hat es eingeläutet

und Schulz wird es besiegeln, den Untergang der SPD.
Ich kann nur den Daumen heben, selber schuld, wenn man seine deutschen Wähler vergisst.
Es werden auch noch andere Parteien Federn lassen müssen.

17:06 von karwandler

"...Man muss schon mit sehr beschränkter Perspektive ausgerüstet sein, wenn man sich nichts anderes als Anreiz für einen Politiker vorstellen kann. ..."

Vielen Dank für die "beschränkte Perspektive", aber meine Sicht der Dinge hat wohl mehr mit Wirklichkeit zu tun als die Ihre. Das haben Sie ja oft genug bewiesen. Zum Thema: Soweit mir bekannt, hat zum Beispiel Frau Nahles erst eine Legislatur ein Ministeramt inne. Da muss sie einerseits noch lange warten, bis sie die Pension auch erhält, und andererseits mit deutlich weniger auskommen, als wenn sie noch 4 Jahre dranhängt. Haben Sie das nicht gewusst?

GroKo

Ich bin seit 48 Jahren Mitglied der SPD und habe in all diesen Jahren viele Höhen und Tiefen mitgemacht, aber das setzt allem die Krone auf! Die Partei sollte sich wieder auf ihre Grundwerte besinnen und das geht nun mal nicht in dieser Groko! Ich bin nicht wie Franz Müntefering der Meinung, daß Opposition Mist ist! Per aspera ad astra!

Groko-Befürworter warnen Skeptiker ....

..... aber es sind meist nur die Jusos die es nicht richtig verstanden haben das bei möglichen Neuwahlen sich alles zu Gunsten anderer Parteien verschieben wird. Aber nicht zu Gunsten von SPD oder CDU/CSU !

Stimmen die Deligierten den

Stimmen die Deligierten den GroKo Verhandlungen zu hat sich diese Partei das Predikat -Umfallerpartei- redlich verdient.
Man wird sehen wie das dann bei den Wahlen honoriert wird.

17:20 von Ausgemerkelt 2.0

"Egal, was die SPD macht Ihre Zeit ist abgelaufen. Das Gleiche wird mit der CDU passieren, wenn Sie nicht die Kurve bekommt beim Thema Migration.
Es kommen einfach zu viele ins Land, wer das Unterstützt bekommt die Quittung, dann gibt es nur einen Gewinner."

Dieses Thema ist längst durch! Es kommen immer weniger Menschen und die Bürger in der BRD plagen ganz andere Sorgen, um ihre Rente zum Beispiel, die Arbeitsplätze, die Gesundheit oder auch das Wohnen. Da sollten die Zuwanderer in einem Exportweltmeisterland mit monatlich über 20 Milliarden plus nun wirklich kein Problem sein. Problematisch ist nur, wer die Milliarden einstreicht.

Eins muss man der SPD lassen sie lebt

Sie lebt.
Da wird gestritten, gelacht, geweint, argumentiert, gedroht, gekämpft und das ist gut so das ist Demokratie wie es sein soll. Dagegen herrscht bei Merkels CDU eine beängstigende Grabesruhe und wie schon ein Kolumnist bemerkte "unter dieser Grabplatte wird alternativlos weiter gemerkelt". Ich wünsche mir keine Groko aber diese lebendige SPD gefällt mir.

Erneuerung mit wem?

Ich frage mich, wo denn "die Erneuerung" in der SPD stattfinden soll, wenn genau die gleichen Personen, welche die SPD in dieses Desaster geführt haben, mit der Union eine GroKo fortsetzen, die Deutschland in den letzten vier Jahren Stillstand bis Rückschritt bescherte. Diese Fortführung wäre für mich das größte Schreckensszenario. Und für die SPD wäre es das politische Ende.

@Izmi 17:10

.....eine Minderheitsregiering kommt nicht infrage.....weil die CDU Sie kategorisch abgelehnt hat. Das ist ein zu akzeptierender Standpunkt.

Tiefe Spaltung

Ein schlimmer Zustand dieser Partei: Sie besteht zur Hälfte aus Skeptikern, Abweichlern und Querulanten, die allesamt zu feige sind Verantwortung übernehmen.

@Première Dame

"Ein schlimmer Zustand dieser Partei: Sie besteht zur Hälfte aus Skeptikern, Abweichlern und Querulanten, die allesamt zu feige sind Verantwortung übernehmen."

auch eine Opposition hat eine hohe Verantwortung (z.B. der Kontrolle) & sie sie regiert genauso mit wie die Regierung wenn sie die entsprechenden Mehrheiten aufbringt......

um 17:52 von jukep

Zitat: "Da wird gestritten, gelacht, geweint, argumentiert, gedroht, gekämpft und das ist gut so das ist Demokratie wie es sein soll" Zitat Ende. Da bin ich mit Ihnen einer Meinung, bis auf das "drohen" Denn Menschen mit anderer Meinung zu drohen, hat nichts mit Demokratie zu tun. Und genau dieses Drohverhalten der Partei und der Basis gegenüber zeigt, wie blank die Nerven bei Schulz und Kollegen liegen.

2018 um 17:51 von @Izmi

Das ist und wird das Hauptthema bleiben, weil alles Geld was da versenkt wird uns fehlen wird.
Wehe dem es geht einmal mit der Wirtschaft bergab, was dann oder Glauben Sie an das Märchen des ewigen Wachstum.

Demokratie-Jetzt 15:25

"Man muss kein Prophet sein um zu erkennen, warum die Mehrheit der Deutschen dieses verantwortungslose "Weiter so" satt hat - und was das für zukünftige Wahlen bedeuten wird.
Eine GroKo der Wahl-Verlierer braucht kein Mensch, und dieses Land schon gar nicht."

Vorneweg: Bin absolut kein GroKo-Befürworter. Vermisse aber bei Ihrem und vielen anderen "kritischen" Beiträgen konstruktive Vorschläge, also:
- Welche Regierungskoalition?
- Welche Änderungen gegenüber dem von Ihnen unterstellten "weiter so"?
Oder wollten Sie - wie viele andere Kommentatoren hier - nur AfD-Werbung machen?

17:45 von Peter Kock

"Groko-Befürworter warnen Skeptiker ....
..... aber es sind meist nur die Jusos die es nicht richtig verstanden haben das bei möglichen Neuwahlen sich alles zu Gunsten anderer Parteien verschieben wird. Aber nicht zu Gunsten von SPD oder CDU/CSU !"

Sie mögen schon recht haben, daß die Wähler dieses Windewendedannabervoll-Schauspiel der SPD nicht goutieren würden. Ohne die Sondierungen sähe die Situation für die SPD aber sicherlich besser aus.

Muß man den einmal eingeschlagenen falschen Weg bis zum bitteren Ende gehen, selbst wenn man damit die Gunst der Wähler gänzlich verspielt ?

Was kann die SPD für sich oder ihre Wähler in dieser Groko gewinnen was sie nicht nach einer Erneuerung und Orientierung mit klaren Ansagen als dann möglicherweise größte Fraktion viel besser hätte durchsetzen können?

re franz.graumann

"die Punkte, welche die FDP eingebracht haben, hätten ja auch eine mögliche Koalition bereichern können, keine Partei muss sich verbiegen einer Koalition wegen"

Ich versuch's noch mal mit einfachen Worten:

Ohne "Verbiegen" (aka Kompromisse eingehen) kann keine Partei eine Koalition eingehen.

Her mit Friederike

Die Arroganz der CDU und die Fähnchen-im-Wind-Taktik der SPD schreien laut nach einer neuen Super-Friederike, die den Klebstoff der politischen Führer auf ihren Sitzen wegreißt mitsamt den darauf Sitzenden!
Minderheitsregierung, damit man endlich mal eine Bewegung sieht!

17;56 Grayhawk

Minderheitsregierung lehnt Merkel kategorisch ab..........
eben und wenn Merkel das nicht will, glaubt ein Teil der SPDler muss die SPD springen. Wie wurde verkündet? So wie es war kann es nicht weitergehen und siehe das ein Teil der SPDler ist genau in diesen "es geht weiter wie bisher" Zug eingestiegen. Wenn Merkel keine Minderheitsregierung will ist das Merkels Problem und nicht das Problem der SPD.

Man reibt den Genossen Sand in die Augen

Wenn Martin Schulz und auch Malu Dreyer der SPD Basis etwas von nach Verhandeln bei den Koalition Verhandlungen verspricht. CDU/ CSU hat sich klar dagegen ausgesprochen. Gibts nicht.Grundlage ist das Sondierung Papier. Die SPD Führung hat wohl noch nicht das neueste Politik Barometer gesehen,dort landet die SPD jetzt mit - 3 Prozent auf 20 % und ich befürchte bei einer Gro/Ko wird sie dann 2021 im einstelligen Bereich sich wiederfinden.M.M.

17:56 von Grayhawk

"...eine Minderheitsregiering kommt nicht infrage.....weil die CDU Sie kategorisch abgelehnt hat. Das ist ein zu akzeptierender Standpunkt."

Und was macht die CDU, wenn sie keinen Koalitionspartner findet? Dann bleibt sie entweder als "geschäftsführende Kanzlerin" im Amt und führt eine Minderheitsregierung. Oder sie stellt die Vertrauensfrage. Wird ihr nicht das Vertrauen ausgesprochen, kann der Bundespräsident das Parlament auflösen und Neuwahlen ansetzen. Oder das Parlament wählt eine/n andere/n Kanzler/in. Vielleicht erhielte ja überraschend Schulz eine Mehrheit.
Es gibt also viele Möglichkeiten, die eine "kategorische Ablehnung" einer Minderheitsregierung umgehen.

Hoffnung

Das Schulz hier die Kommentare liest und gut Schlafen kann.

17:55 von Thomas Wohlzufrieden ...

Erneuerung mit wem? genau das triff den Kern des einen Teils der Frage! Der andere, ergänzende hieße schlicht "mit was?"!
Was könnte die neu große Idee sein, mit der sozialdemokratische Politik wieder Mehrheitsfähig werden könnte und wer heißt, wer könnte solch ein Thema glaubwürdig vermitteln - schwer vorstellbar dies alles, schwerer vielleicht von außen, als aus der Binnenperspektive.
Fest steht, eine neue Idee, eine neue Politik lässt sich eher drinnen im Betrieb entwickeln (Dialektik von Theorie und Praxis) aber eine "Groko" würde personelle Kontinuität bedeuten, leider von Leuten, denen man keinen großen Wurf zutrauen mag. Personelle "Diskontinuität" wäre in der Opposition leichter, aber eben auch abgehobene Projekte und Diskontinuität bedeutet Verschleiß, den man sich leisten können muss.
Mit dem gegebenen Stab soll man also getrost in der GroKo unterkriechen - der Schaden kann nicht wirklich groß sein.

@Florian Fuchs-Union nicht zu einer Minderheitsregierung zwingen

Die Union hat sich diese Suppe selbst eingebrockt und hat als stärkste Partei einen Regierungsauftrag erhalten.

Eine Union ist faktisch nicht mehr vorhanden und momentan das Papier auch nicht wert.
Solange die CDU sich nicht von der CSU trennt,
wird es weder mit SPD,Grünen,FDP,Linke zu einer möglichen Groko kommen.

18:05 Thomas Wohlzufreiden

Drohen sollte man nicht.........
stimmt das sollte man nicht es sei denn man droht den Rebellen "hey wenn ihr die Mehrheit habt" dann ist das auch gut und wird akzeptiert Mehrheit ist Mehrheit und das soll in einer Demokratie kein Problem sein. Und zur Versöhnung ein Glas Sekt und die Erde dreht sich weiter und Merkel hat ein Problem.

re izmi

"Zum Thema: Soweit mir bekannt, hat zum Beispiel Frau Nahles erst eine Legislatur ein Ministeramt inne. Da muss sie einerseits noch lange warten, bis sie die Pension auch erhält, und andererseits mit deutlich weniger auskommen, als wenn sie noch 4 Jahre dranhängt"

Erstens hat Frau Nahles Ansprüche für Altersversorgung nicht nur aus 4 Jahren Ministeramt, sondern auch aus 20 Jahren MdB (laufende Legislatur mitgerechnet).

Zweitens Rentenansprüche in unbekannter Höhe aus x Jahren hauptamtlicher Parteiarbeit.

Drittens berufliche Perspektiven auch über 2021 hinaus.

Deshalb bleibe ich bei dem Urteil: beschränkte Perspektive, wenn einer behauptet, Politiker dieses Kalibers müssten sich zwecks einer auskömmlichen Rente um Regierungsämter bemühen.

Sehr beschränkte Perspektive.

@karwandler

"Ich versuch's noch mal mit einfachen Worten:
Ohne "Verbiegen" (aka Kompromisse eingehen) kann keine Partei eine Koalition eingehen."

ich versuche es auch nochmal mit den selben einfachen Worten.....
eine Partei darf sich nicht verbiegen um eine Koalition zu bilden, trotzdem kann es zu einer Koalition kommen wenn die wichtigsten Wahlprogramm-Punkte sich ergänzen, & in die Opposition zu gehen ist allemal besser als den Wähler durch "verbiegen" in einer Koalition zu verprellen...........

Erst jubeln, dann warnen

Nach dem Jamaika-Aus bekräftigte die SPD-Parteispitze nochmal ihren Kurs für den Gang in die Opposition, was gerade unter dem Aspekt der inhaltlichen Erneuerung von vielen Mitgliedern auch so verstanden wurde.
Was die neue Regierung ohne SPD fabriziert hätte, spielte da noch keine Geige.

Nun werden Jusos und GroKo-Verdrossenen von eben dieser Führungsriege die Leviten gelesen, weil sie die Wende zum großen Fortsetzungsroman nicht so recht nachvollziehen können.
Staatstragend verpackt hat der Merkel-Clan zur Rettung der Kanzlerschaft ein paar Zugeständnisse gemacht, wo Frau Bätschi und Mister Würselen jetzt durch ihre Landesverbände tingeln und in 180°- Rhetorik verkünden, wie alternativlos alles ohne GroKo für die SPD ist.

Dabei wird noch die Illusion genährt, der angestrebte Erneuerungsprozess könne sich auch in der GroKo 3.0 entwickeln.
Wer sich erinnert, weiß aber wie das läuft - die Union bestimmt, was sozialdemokratisch geht und was nicht.

Die Zuversicht heißt "Weiter so".

Die Liste derer, die Einfluss nehmen wollen,

wird immer länger und die verhängnisvolle Rolle der Medien ist nur zu gut spürbar. Auch mit diesem Artikel hier.

Aus meiner Sicht ist es verantwortungslos, was dort geschieht. Habe ich das richtig mitbekommen, dass Schulz und Co. gerade ihren Hals zu retten versuchen, indem man die "Basisbefragung aller MItglieder" kurzerhand zu "Länderkonferenzen umgewandelt hat? Hier in Lettland ist die Berichterstattung lückenhaft.

Sollte das so sein und auch der leiseste Verdacht einer Manipulation (abgesehen von der ständig versuchten Einflussnahme der Medien, des politischen Gegners und möglicherweise Koalitionärs und diverser politischer und wirtschaftlicher Lobbyistengruppen) geben bei der Meinungsfindung der SPD wird es die SPD endgültig zerreißen und es werden nicht nur jene Wähler endgültig abwandern, die das Gefasel von Herrn Schulz vor der Wahl glaubten, keine Groko... usw. Dann werden auch viele engagierte SPD-Mitglieder in den Ortsverbänden politisch endgültig heimatlos sein.

erstaunlich alternativlos

Es muß jetzt die große Koalition ( der großen Wahlverlierer ) geben. Alle Mandatsträger der ehemals sozialdemokratischen Partei müssen alternativlos die Partei zur Zustimmung bringen, andernfalls, und das wissen diese "Spitzenfunktionäre" ganz genau, ist deren Zeit abgelaufen, Daran hängen natürlich ebenso die SPD-Pfründe in den Gewerkschaften und Sozialverbänden. Das ganze Krähennest müßte im Falle der Ablehnung durch die Basis seinen Hut nehmen weil offensichtlich die Partei nicht adäquat von ihnen vertreten wäre.
Das erklärt den erbitterten Einsatz und es wird letztlich erfolgreich sein, weil an der Basis die Genossen kalte Füße bekommen.
Wie erfrischend dagegen die Unbekümmertheit des Nachwuchses !

Der innere Zustand einer ehemaligen Volkspartei...

Wofür sie eigentlich steht und welches (Wähler)-Klientel sie glaubt zu bedienen...
Der möge sich das Interview von Christ, Schatzmeister des SPD-Wirtschaftsforums, heute morgen im DLF, anhören.

Das ist übrigens keine Kaltaquise, der man hier beiwohnt...

Frei nach dem Motto, wir wissen schon lange nicht mehr was wir wollen, geschweige denn tun.

http://www.deutschlandfunk.de/harald-
christ-spd-zu-sondierungspapier-ich-kann-
mit-
diesem.694.de.html?
dram:article_id=408650

Aus Verantwortung für Deutschland?

Wie wäre es mit aus Verantwortung für seine Wähler? Oder mit Wahl statt Selbstachtung? Wie erledigt man sich selbst?

18:21 von karwandler

"...Sehr beschränkte Perspektive."

Mal abgesehen von Ihrem beleidigenden Duktus, und "Kaliber" in Bezug auf Frau Nahles haben Sie gesagt, wenn Sie sich den Lebenslauf der Frau ansehen, können Sie doch nicht umhin, festzustellen, dass ihre ganze Lebenserfahrung in einer sozialdemokratischen (ehemaligen Arbeiter!)Partei auf Partei- und Bundesämtern beruht. Wer da nicht auf den Gedanken kommt, hier wäre ein Beruf (sic)anzunehmen, der hat allerdings eine sehr kurze Sicht. Beruf bedeutet natürlich auch Karriere, wer das abstreitet, sieht gar nichts mehr. Und wenn das so ist, wird jeder in Partei und Parlament Berufstätige dafür sorgen, dass diese Karriere nicht endet, sondern möglichst auf höherem Niveau weitergeht. Es geht um Ansehen und auch um Geld.
Warum wohl wird die Möglichkeit der Wiederwahl unserer Volksvertreter nicht beschränkt? Genau aus diesem Grunde! Was nicht heißt, dass im Anschluss noch "privatwirtschaftliche" Einkünfte genommen werden. Es ist eben nie genug.

SPD Dilemma

Ich glaube schon, dass die SPD in die GROKO gehen sollte. Denn was hat sie denn zu verlieren?
Rein gar nichts! Mit 20% kann es nur aufwärts gehen, sie muß natürlich geschickt in der GROKO agieren. Sie soll ihre Erfolge laut heraus posaunen und Niederlagen tot schweigen. Genau so macht es die Union und hat Erfolg damit. Bitte auch von anderen lernen auch wenns schwer fällt.
Mein Tip für Sonntag; 78% Zustimmung für den Eintritt in die Koalitionsverhandlungen und weitere Zustimmung der Mitglieder von 68%.

Gruß Altkritiker

Kekse

Schröder im Gespann mit Fischer haben eine Packung Kekse in die Hände bekommen. Von der einen Seite bekamen sie einen Auftrag zu regieren, von der anderen Seite Anerkennung und garantierte Weiterverwendung. So nahmen sie den Wählern Stück für Stück die Kekse und gaben sie den Anderen in vorauseilendem Gehorsam, vielen Wählern blieben dagegen nur mehr Krümel. Damit das reibungslos lief wurde auch die zweite und dritte Garde mitversorgt, die heute denen droht, die mal wieder einen Keks in der Hand halten möchten.
Inzwischen werden ein, zwei Krümel extra von den Granden als soziale Errungenschaft verkauft. Es wäre schön, Herr Kühnert würde anfangen die unmoralischen Angebote der letzten Tage an ihn aufzulisten...

Tja, in der Opposition gibt

Tja, in der Opposition gibt es halt keine Geschenke von Lobbyverbänden, und diese Annehmlichkeiten wollen sich die Genossen der Bosse doch nicht entgehen lassen.
Jeder ist seines eigenen Glückes Schmied, nicht wahr, ihr SPD Bonzen?

19:18 von Altkritiker

"Ich glaube schon, dass die SPD in die GROKO gehen sollte. (...) Mit 20% kann es nur aufwärts gehen, sie muß natürlich geschickt in der GROKO agieren. Sie soll ihre Erfolge laut heraus posaunen und Niederlagen tot schweigen. ..."

Wie das? Alles Vorgehen der Groko wird im Vorfeld ausgehandelt werden, und beide Seiten werden sich hüten, der jeweils anderen einen Vorteil zuzugestehen. Denn beide Parteien haben schwere Verluste an Stimmen eingefahren. Deshalb darf die CDU nicht zulassen, dass die SPD Erfolg hat, bei Strafe des eigenen Misserfolges! Und aus diesem Grund werden die politischen Umsetzungen des Groko-Sondierungspapiers mit größtem Stillschweigen erfolgen. Einer darf dem anderen nicht weh tun, sonst platzt das Konstrukt! Aus diesem Grund ist natürlich auch das einstimmige Abstimmverhalten der Groko-Abgeordneten festgelegt. Niemand darf aus der Reihe tanzen. Und posaunen schon gar nicht. Eher schweigen. Damit nichts bekannt wird.
Und wem nützt das wohl??

Die SPD...

..muss sich wieder "an den Leistungsträgern unserer Gesellschaft orientieren".

Damit lag der "Alte" gar nicht so schlecht. Na , Wer war's ?

Wenn ich heute mit meinen 70Tsd € im Jahr und 10 Arbeitsstunden am Tag, ohne Hin- und Rückfahrt, zu den "Besserverdienern" gehöre, dann fasse ich mir an den Kopf und sonst wo hin.

...der Schuß ins Knie...

will sich die SPD selbst zerstören...dann geht sie noch ein weiteres Mal in die Koalition...

SPD in der Zwickmühle.....

Buchstäblich zur falschen Zeit den falschen Mann an der Spitze. Für einen kurzen Moment schien Martin Schulz der Messias und Hoffnungsträger der SPD. Doch mit den ausbleibenden Wahlerfolgen sank auch sein Stern,gerade so schnell,wie er eben noch strahlte. Und es wurde klar,der Mann hat keinen Plan B und vermag auch nicht zu variieren. Sein spröder und bisweilen aufbrausender Ton kommt nicht so recht an beim Wahlvolk. Und er wirkt auch nicht sonderlich überzeugend,beim gebetsmühlenartigen Wiederholen seiner fast schon phrasenartigen Reden. Pech für die SPD, dadurch vielleicht wertvolle Wählerstimmen verloren zu haben. Dies nun aber Frau Merkel und der CDU anzulasten, ist genau so albern,wie das Untergangs-Szenario im Falle einer neuerlichen GroKo ! Das überhöht die CDU und Merkel und zeugt von nur wenig politischem Selbstbewustsein. Liebe SPD ! Wenn ihr fallt,habt ihr euch selbst die Beine gestellt. Egal wie ihr entscheidet,ob Standhaft oder Umfaller,diese Nummer wird euch schaden !!!

irgendwie habe ich beiden artikeln hier das gefühl...

...das die tagesschau macher auch sehr für die groko wären. man ließt viel über die persönlichkeiten, die für eine groko werben.
ich jedenfalls bin strikt dagegen.

um 19:36 von saarsteiner

"will sich die SPD selbst zerstören...dann geht sie noch ein weiteres Mal in die Koalition..."
Aber das muss die Mehrheit der Basis zum Parteitag auch begreifen und wollen.
Sie müsste doch wissen, dass ihr eine GroKo unter Merkel keine Lorbeeren eingebracht hat.
Und jetzt wieder nur aus Verantwortung für Deutschland in eine GroKo zu gehen, dient im Grunde nur der Machterhaltung von Frau Merkel.

um 17:17 von c.schroeder

"Nach diesem ganzen Theater sollte die SPD ohne Schulz, Nahles und Gabriel in die GroKo gehen."
Wenn Sie hier schon Namen nennen, auf wenn man alles verzichten könnte, dann steht aber der Name Merkel an erster Stelle.

re izmi

"Beruf bedeutet natürlich auch Karriere"

Frau Nahles hat jede Menge Karriereperspektive, auch wenn es keine große Koalition gibt. In der sie, entgegen Ihren Behauptungen, wahrscheinlich kein Ministeramt erhält, sondern den SPD Fraktionsvorsitz behält.

Sie rudern doch schon zurück: erst war es nur die Altersversorgung, um die Nahles kämpft, jetzt generell "Beruf und Karriere", für die sie speziell aber auch nicht die GroKo braucht, und schon gar nicht als alleiniges Leitmotiv, wie Sie anfangs unterstellt haben.

"Warum wohl wird die Möglichkeit der Wiederwahl unserer Volksvertreter nicht beschränkt?"

Warum ist das wohl in keinem parlamentarischen System Europas der Fall? Denken Sie mal darüber nach.

Frau Nahles!

"Deshalb bleibe ich bei dem Urteil: beschränkte Perspektive, wenn einer behauptet, Politiker dieses Kalibers müssten sich zwecks einer auskömmlichen Rente um Regierungsämter bemühen."

Um es mal Vorsichtig aus zu drücken, sind es mitunter nicht gerade diese, die nicht gerne den ein oder anderen Euro liegen lassen wollen......

Plumpes Spiel

Die SPD argumentiert seit Jahren in derselben Weise, sie ist in die Falle gegangen (von Schröders Agenda 2010) und kommt nicht mehr heraus! Sie sollte zu ihren Wurzeln stehen und damit hat es sich. Ob sie an einer Regierung dabei sind oder nicht, sollte keine Rolle spielen. Denn sonst wird die SPD nicht ansehnlicher für die Wähler, wenn sie diese Erpressungs-Szenarios vorgespielt bekommen: "Wenn diesmal, wird es nie was". Denn da schleicht sich der EIndruck ein, die Abstimmung ist nur Show, und in Wahrheit wollen sie (die Führung) nur die Teilhabe an der Macht. Typisch Politik eben. Aber das wird viele Wähler immer weniger überzeugen in der Zukunft.

Qualfiziertes Führungspersonal

Münterfering ist auch so ein Paradebeispiel für Verblendung.
Man erinnere sich mal an seine Eiertänze um den hoch gelobten - astreinen Lobbyisten - Clement in der Partei zu halten.
An solche qualififizierten Beurteilern geht die Splitter Partei Deutschlands - Sozial-Plünderer-D - zugrunde.

Leute...

macht euch keine Hoffnung dass es zu NoGroKo kommt. Das ist jetzt schon sonnenklar, eher fallen Weihnachten und Silvester auf einen Tag!! Wenn man sieht was national und international aufgeboten wird um die SPD Delegierten zu bearbeiten, kann es gar keinen Zweifel geben dass es Zustimmung geben wird. Da wird hinter den Kulissen bearbeitet bis zum geht nicht mehr, selbst linke Abgeordnete fallen reihenweise um da sonst ihre Karriere beendet wäre. Schöne Demokratie kann man da nur sagen. Kann nur hoffen dass tausende von Mitgliedern austreten und die LTW die SPD ordentlich abstrafen. Mehr ist im Moment nich drin, leider...

20:07 von karwandler

"Frau Nahles hat jede Menge Karriereperspektive, auch wenn es keine große Koalition gibt. In der sie, entgegen Ihren Behauptungen, wahrscheinlich kein Ministeramt erhält, sondern den SPD Fraktionsvorsitz behält...."
Natürlich hat sie Karriereperspektiven! Viele sogar! Aber warum? Das ist die Frage.
Sehen Sie sich doch mal an, welche Positionen die Gute noch als Juso-Vertreterin angepriesen hat!
Ich weiß es noch gut, weil ich seinerzeit dachte: Welch eine linke Sozialdemokratin! Weit gefehlt. Eine solche Wendung um 180 Grad kriegt man nur auf die Reihe, wenn die Inhalte einem letztlich egal sind und Frau selber im Mittelpunkt steht. Ich kenne einige aufrichtige Jusos, die lange schon das Handtuch geschmissen haben der Politik ihrer Mutterpartei wegen. Die kann ich achten - andre nicht.

um 20:39 von glogos

"Kann nur hoffen dass tausende von Mitgliedern austreten und die LTW die SPD ordentlich abstrafen."
Wahrscheinlich geht es den meisten Spitzenpolitikern der SPD auch nur um ihre guten Posten. Anders kann ich mir ihren Wandel nicht erklären. Ihre Chariere ist ihnen wichtiger, als eine konstruktive Politik für die Bürger des Landes.

Ich habe so das Gefühl das die öffentlich rechtlichen Medien

Ich habe so persönlich das Gefühl das die öffentlich rechtlichen Medien mit aller Gewalt eine GroKo herbeidiskutieren wollen? Die Verbissenheit mit der das getan wird finde ich schon eigenartig.

Im Grunde ist das (GroKo) doch gerade das was die SPD-Wähler..

Im Grunde ist das (GroKo) doch gerade das was die SPD-Wähler nicht wollten oder irre ich da?

15:25 von Demokratie-Jetzt

Die letzte GroKo hat bei der Wahl geradezu gigantische Stimmenverluste eingefahren:

CDU und SPD haben das schlechteste Ergebnis aller Zeiten erzielt.

Und was hat man daraus gelernt?

Rein gar nichts.

Man macht in allen wichtigen Themen genauso weiter wie bisher.

Man muss kein Prophet sein um zu erkennen, warum die Mehrheit der Deutschen dieses verantwortungslose "Weiter so" satt hat - und was das für zukünftige Wahlen bedeuten wird.

Eine GroKo der Wahl-Verlierer braucht kein Mensch, und dieses Land schon gar nicht.
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Aber wie können Sie rechnerisch ideologisch ausblenden, das bei allen Alternativen immer einer Ihrer Verlierer mitmachen muss?

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