Ihre Meinung zu: Hendricks kritisiert Bauern: Zu viele Tiere, zu viel Export

18. Januar 2018 - 10:54 Uhr

Deutsche Bauern halten aus Sicht von Ministerin Hendricks zu viele Tiere und treiben die Exportquoten in die Höhe. Es könne nicht "jeder chinesische Kühlschrank" mit deutschem Schweinefleisch versorgt werden. 

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Kommentare

So ist das!

dank der Subventionen gibt es -
überschüssiges Schweinefleisch in China und Hühnerkleinteile für Afrika.
Was interessiert die Herren/Frauen der Industrietierhaltung schon der (Klein)Bauern in anderen Ländern. Was interessiert die schon der Sch...dreck auf unseren Äckern.
Hauptsache er bekommt seinen billigen und das tierwohlverachtenden Müll irgendwo los.

Das sind keine "Bauern" mehr.

Hier wird über eine Industrie gesprochen. Die wird alle Bauern "fressen", wenn es nicht gelingt, endlich eine Förderung von Klein- und Mitelbetrieben hinzubekommen.

Ziel muß sein:
Gutes, naturnahes Futter, artgerecht gehaltene, gesunde Tiere, gesunde Erzeugnisse für uns!
Ebenso eine gesunde Erzeugung von Feldfrüchten; weg mit dem Dreck (z.B. Glyphosat), der angeblich notwendig ist, um (noch mehr) zu erzeugen.

Zurück zu den Wurzeln, die einen Bauern ausmachen, dies mit wirklich modernen Verfahren und möglichst naturnah.

Hendricks

Diese Dame nervt gewaltig, vielleicht gibt es ja demnächst jemand kompetentes an Ihrer Stelle. Scheinbar kann die nur Murks hoch 3 verzapfen.

Exportweltmeister - wir tragen (und bezahlen) auch die Folgen

Es geht in erster Linie um fehlgeleitete EU-Subventionen im Agrarsektor.

Ein "Gesetzesvorschlag aus ihrem Ministerium zur Eindämmung von Riesenställen nicht umgesetzt wurde. Das Landwirtschaftsministerium habe das in der vergangenen Legislaturperiode blockiert."

Bio wäre - alle Kosten realistisch gerechnet - billiger!

ach, Frau Hendricks

Immer stehen sie im Weg ! Niemand will die Wahrheit wissen, um die geht es ja auch garnicht ! Was sie für ein Theater machen, sie gefährden Aufschwung, Arbeitsplätze und unsere Zukunft ! Wir brauchen Riesenställe, mehr anstatt weniger Glyphosat, keinen Mindestlohn und schon gar keine Gewerkschaften !
Sollten sie nicht alsbald ihre Querschießerei einstellen, dann werden wir unsere Zuwendungen an ihre Partei einstellen müssen und uns auf unsere Freunde in Brüssel konzentrieren!!

Ihre Agrarindustrielobby

Nicht jammern, sondern gezielt fördern

Kritisieren könnte Frau Hendricks die Bauern, wenn sie sich nur die Taschen voll machen wollten ( so wie man es von manchen Politikern annehmen könnte). Aber das ist nicht so.
In SH stellt Herr Habeck 35 Millionen zur Verfügung, um den Öko-Landbau zu fördern. Öko kann nicht die einzige Lösung sein, aber zumindest müssten die Landschaftspflege und auch die vorübergehende Brache, damit die Flächen sich wieder erholen können, gefördert werden.
Geschädigte Böden mit hohen Nitratbelastungen, das verdanken wir nicht zuletzt den grünen Umweltministern, die mit ihrer Biogas-Förderung das Verheizen/Verfaulen der Futter- und Lebensmittelpflanze Mais angeschoben haben. Mais braucht sehr viel Dünger, der oftmals aus Unmengen von Gülle besteht.
Zum Teil steht der Mais jetzt angefault und verpilzt auf dem Feld - kommt ja nicht drauf an, wird ja sowieso verheizt.

Zu viel Export?

Wenn wir Waffen in so einige Länder exportieren können, dann können wir auch Schweinefleisch nach China exportieren.

Bei beiden haben wir mit Nachwirkungen zu kämpfen.

Wo sie recht hat, hat sie halt recht.

Andere haben das billige Schweinefleisch, Geflügel usw. und wir die Nitratbelastung.
Zu allem Überfluss kommt noch die Gülle aus NL in die Eifel!!
Die regierenden Politiker legen die Regeln / Gesetze fest, die das Leben und die Ordnung im Lande regeln….
Wenn man sich die Gesetze und Regeln der vergangenen Regierungen anschaut, muss man doch feststellen das diese nicht viel von dem verstehen wofür sie gewählt wurden und bezahlt werden.
Nitratbelastung des Trinkwassers, legale Steuervermeidung der Privilegierten, Cum-Ex, Handelsabkommen, usw.

Unsinnige Forderung

Die Tierhaltung der Bauern orientiert sich an Angebot und Nachfrage. Wenn nur noch soviel produziert werden soll, wie es die heimische Umwelt verträgt, müßte das ja genauso für alle anderen Wirtschaftsbereiche, wie zum Beispiel der Autoindustrie gelten. Über diese Forderung der Ministerin braucht man wohl nicht weiter zu diskutieren.

Agrarministerium

Dieses Ministerium ist nur Erfüllungsgehilfe für Lobbyisten (nicht erst seit Schmidt). Eine neue Regierung, so sie denn vielleicht bis Weihnachten (2018) zustandekommt, ändert daran nichts. Die regelmäßigen Skandale sind wohl noch nicht schlimm genug, es wird ein paar Tage hektisch nach Verbesserungen gerufen, Konsequenzen bleiben aus.

Was geht nur in dieser Frau

Was geht nur in dieser Frau vor ? Da kann man nur mit dem Kopf schütteln.

Prima wenn deutsche Bauern chinesische Kühlschränke füllen, im Gegenzug liefern chinesische Stahlkocher ja mittlerweile auch den Stahl für deutsche Brücken !

Das kommt unter anderem durch

Das kommt unter anderem durch völlig aus dem Ruder gelaufene Exportsubventionen.
Komischerweise lassen sich bauern Preise diktieren.
Wieviel würde wohl ein Golf kosten, ließe sich vw auch so gängeln?

Fakt ist es gehören Quoten her ...

... die festschreiben, jedem Tier muss eine gewisse landwirtschaftliche Fläche gegenüberstehen. Denn der erzeugte Dung muss auf landwirtschaftliche Fläche ausgebracht werden ohne das dadurch das Grundwasser verseucht wird.

Das fällt Fr. Hendriks ja

Das fällt Fr. Hendriks ja sehr früh ein ,was hat sie die letzten 4 Jahre als Ministerin denn dagegen getan? Ach so ja ich vergas sie hat führ die Abschaltung der AKW in Belgien alles gegeben. Was soll das nun wieder werden? Ein jeder der sich mal damit beschäftigt hat weis das unsere Bauern das meiste Fleisch für Exportzwecke herstellen. Wir haben den Dreck/Gülle und die Chinesen erfreuen sich am billigen Fleisch aus D.

Fläche und Anzahl der Tiere in Relation

Landwirtschaftsministerium und Umweltministerium müssten zusammen arbeiten, anstatt gegeneinander. So wie jetzt, der eine (Herr Schmidt) "hü" und die andere (Frau Hendricks) "hott", das kostet nur Geld, Kraft und Nerven.
In Meck-Pomm z.B. ist die extensive Landwirtschaft sehr viel mehr verbreitet als überall sonst in Deutschland ( außer auf den Almen). Freilandhaltung/Mutterkuhhaltung, bei der die Tiere das ganze Jahr über draußen sein können, bringt bessere Qualität und ist viel tierfreundlicher. Anders als in Niedersachsen und NRW ist das aufgrund der viel größeren Flächen in Meck-Pomm auch möglich.

Die Anzahl der gehaltenen Tiere müsste von der zur Verfügung stehenden Fläche abhängig gemacht werden: x Mindestfläche/ pro Tier, unterschiedlich natürlich je nach Tierart. So könnte man auch die Entsorgung der Gülle in den Griff bekommen.
Wer keine Fläche zum Ausbringen des Düngers/der Fäkalien besitzt oder pachten kann, darf auch keine Tiere halten

Frau Hendricks tut was!

Die derzeitige Praxis der Massentierhaltung und Monokultur hat mit Tierwohl, Umweltschutz und Zukunftsfähigkeit nichts am Hut. Frau Hendricks benennt dieses Problem und versucht, dem entgegenzuwirken. Danke! Nun sollte sich auch der Kollege vom Landwirtschaftresort endlich dazu aufraffen, die Landwirtschaft in eine sichere Zukunft zu führen und nicht nur Verbänden und Großkonzernen nach dem Mund zu reden...

Danke! Überfällig!

Wenn holländische Schweinezüchter z.B. nach Mecklenburg-Vorpommern ziehen, weil sie da ihre Riesenschweinerei so weiter führen können, wie es in Holland gestoppt wurde, dann sollten alle Alarmglocken läuten!

Endlich scheint die Politik den Mut zu fassen, dagegen vorzugehen. National muss endlich gehandelt werden, aber vor allem muss die EU-Förderpolitik von Massentierhaltung und die Förderung des Fleischexports gestoppt werden.

Frau Hendricks macht Mut, dass sich da etwas ändert. Hoffentlich grätscht ihr da nicht wieder einer der von der CSU dazwischen.

Na, das ist doch nicht zu glauben...

Die SPD entdeckt, dass es durch Massentierhaltung Umweltprobleme gibt - und wird darüber hinaus auch noch sensibel in Sachen Tierwohl? Das ist ja so, als hätte die Umweltministerin mal den Greenpeace-Report gelesen und irgendwie zur Kenntnis genommen, dass es in Riesenmastbetrieben auch Probleme gibt?
Solche Aussagen hätten wir uns als Verhandlungsposition der SPD für die Koalitionsverhandlungen gewünscht, oder noch besser: Als Regierungspolitik in den letzten vier Jahren. Aber leider ist die Bilanz auf allen Handlungsfeldern nahe bei Null. Natürlich ist an allem nur die Union schuld, die in der Regierungsarbeit blockiert. Aber die bislang erkennbaren Vereinbarungen mit der Union für die GroKo erreichen in Sachen Argrar- und Umweltpolitik nicht einmal das Ergebnis, das bereits für Jamaika auf dem Tisch lag.
Nicht sehr überzeugend, liebe SPD...

Frau Hendricks hat vollkommen Recht

.. die Bauern vergiften aus Profitgier die Böden und das Grundwasser. Gewinne fliessen in die eigene Tasche und wenn ein Bauer einem völlig überdüngten und ausgelutschtem Feld ein Jahr lang Erholung gönnt, indem er es nicht bewirtschaftet, läßt er sich dies auch noch vom Steuerzahler subventieren.
Wenn ein paar Kilo Mais, der im Sprit landet von Wildschweinen gefressen wird, läßt er sich die "Schäden" vom Jagdpächter bezahlen. Wenn eine Tierseuche in weiter Sicht sein könnte, schreit der Bauer erst einmal nach Entschädigung.
Es wird Zeit von den Bauern Entschädigung zu fordern. Für die Antibiotikaressistenten Keime, die sich Dank massenhaftem Einsatz in der Tierproduktion erstaunlich vermehren. Für die verseuchten Böden und das verseuchte Grundwasser.
Finanzielle Unterstützung ausschließlich für Bauern, die nachhaltig, umweltgerecht und Tierschutzgerecht wirtschaften.

Fleischexport sollte nur unter sehr reglementierten und kontrollierten Bedingungen stattfinden.

Zu viele Tiere, zu viel Ammoniak

In Regionen mit hohen Tierbeständen wird wesentlich mehr Stickstoff aus der Landwirtschaft in die Ökosysteme eingetragen, als aus dem Verkehr. Das Fatale: Bei der Nitrifikation (mikrobielle Oxidation) entstehen pro Einheit Ammoniak 2 Einheiten H+-Ionen, wovon bei der Nitrataufnahme durch die Pflanze wieder 1 Einheit Säure verbraucht wird. Konsequenz: Die Böden und Quellwässer versauern weiter, dort wo die Carbonat- und Silikatpufferbereiche unterschritten sind, gelangt Aluminium ins Grundwasser (Alzheimer?).
In Trockenperioden dickt die Bodenlösung ein, die Konzentration der H+-Ionen steigt stark an, es kommt zu einem Versauerungsschub mit einer Vervielfachung der negativen Effekte, darunter auch toxische unmittelbar bei den Pflanzen.
An die Landwirtschaft traut sich kein Politiker ran, lieber reitet man auf den Kraftfahrzeugen rum.
(Übrigens: Darf man beim Schwäbisch-Hällischen Landschwein jetzt eigentlich noch die althergebrachte Bezeichnung "Mohrenköpfle" verwenden?)

Sie liegt hier richtig!

"Die Ministerin forderte, nur so viele Schweine, Rinder und Hühner zu halten, wie Boden zum Ausbringen von Mist und Gülle vorhanden sei. "In Deutschland werden in einigen Regionen zu viele Tiere gehalten. Das führt natürlich auch zu einer Belastung der Umwelt", sagte Hendricks weiter.

Ich bin wirklich kein Umwelt Fanatiker, aber hier liegt sie richtig! Bitte machen sie daraus ein Gesetz liebe Politiker!

Hendricks kritisiert Bauern: Zu viele Tiere, zu viel Export

"Es könne nicht "jeder chinesische Kühlschrank" mit deutschem Schweinefleisch versorgt werden." sagte Frau Hendricks richtig.
Deutschland ist nicht für die Fleischversorgung vieler Länder verantwortlich und baut deshalb seine Massentierhaltung immer mehr aus. Da sind teilweise die Holländer gefragt, die hier große Stallanlagen kaufen oder bauen wollen. Aber auch die deutschen Bauern müssen weniger produzieren, um unsere landwirtschaftlichen Flächen im ursprünglichen, natürlichen Zustand zu erhalten. Afrikanische Länder haben früher auch verstanden, sich selbst zu versorgen. Warum geht das jetzt nicht mehr?

Aus dem GroKo-Alltag

Artikel-Zitat:
"Hendricks kritisierte, dass ein Gesetzesvorschlag aus ihrem Ministerium zur Eindämmung von Riesenställen nicht umgesetzt wurde."

Ach ja, gab es von ihr nicht auch mal Kritik an der Anwendung eines Mittels namens Glyphosat?
Frau Hendricks (SPD) hat durchaus gute Argumente - die Bauernverbände haben Christian Schmidt (CSU) - noch Fragen?

Wo sie Recht hat . . .

Wo sie Recht hat, hat sie Recht! Aber die Kritik sollte nicht an die Bauern gehen, sondern an die Gesetzgeber.
Die Genehmigung von Ställen an die Grundstücksgrösse zu koppeln stellt ja keine Schwierigkeit dar.
Oder die Subventionen so gestallten, daß kleine Betriebe davon mehr profitieren als große.
Nur WOLLEN müssten die zuständigen Damen und Herren.

@Marcus2

Lieber User Marcus2,
vielen Dank für Ihren freundlichen Hinweis!

Redaktion tagesschau.de

Liberale Naturindustrialisierung

Frau Hendricks hat völlig recht! Sie hat erkannt, wie schädlich und schändlich diese auswuchernde Industriehaltung für Mensch, Tier und Umwelt ist. Es gibt eben Bereiche, da sollte "der freie Markt", der unter den diversen CDU-Regierungen immer stärker ins Zentrum rückt und schon religionsartige Züge angenommen hat, eben unter staatlicher Kontrolle stehen, im Sinne des Gemeinwohls. (Das Tierwohl brauche ich wohl nicht zu nennen, dies scheint pekuniär nebensächlich.) Und das (Gemeinwohl) ist ja auch Aufgabe der Politik, dieses sollte an erster Stelle stehen, nicht Profit und diverse Weltmeisterschaften, von denen so einige träumen! Ich beobachte bei uns im ländlichen Raum, dass die Landwirte bis zu 10 mal im Jahr Gülle ausbringen, was die ph-Werte steigen und steigen lässt. Am Beispiel Netherlands sieht man, was passiert, wenn es keine Grenzen gibt. Diese exportieren mittlerweile Gülle tonnenweise, weil der Boden dort nicht mehr aufnehmen kann. Die langfristigen Folgen: Katastrophal!

dann führt doch mal eine fleischsteuer ein:

wenn 1kg schweinefleich 50 EUR kosten würde, würde die leute halt mehr gemüse oder tofu essen, es wäre umweltfreundlicher und man könnte komplett auf massentierhaltung verzichten.

jein

zuviel und zu billig definitiv. ein system das so mit lebewesen verfährt und dies auch noch finanziell fördert ist zugleich ein inhumanes system. wenn kein respekt vor den tieren herrscht, herrscht auch kein respekt vor den menschen. alles was schwächer ist wird ausgebeutet oder vernichtet. in kolonien hat dies tradition. in neo-kolonien auch. auch die usa oder deutschland werden über die notenbanken ausgebeutet – nur wissen sie es nicht in ausreichendem maße. mitunter aufgrund der berichterstattung.
.
ich habe gelesen, dass deuschland, kulturell bedingt, einen hohen anteil produkte nicht selbst verzehrt. wenn also "reste" exportiert werden, die in anderen ländern begehrt sind, ist dies zu begrüßen. unterm strich ist das gesamte system krank. und das fängt bereits beim landgrabbing in südamerika an. geht dann über gensaatgut und pestizide über steigende lebensmittelpreise bis hin zur vorhersehbaren hungersnot vor ort. palmöl hat ähnliche auswirkungen.

re tollpatsch

"Diese Dame nervt gewaltig, vielleicht gibt es ja demnächst jemand kompetentes an Ihrer Stelle. Scheinbar kann die nur Murks hoch 3 verzapfen."

Die sachliche Qualität Ihres Beitrags ist frappierend.

Die Fachfrau spricht !

Vielleicht will sie nur suggerieren, die Massenschweinehaltung nach China zu verlagern.
Dann könnten wir in Deutschland allerdings noch billigeres Fleisch kaufen.

Schade dass Frau Hendricks nicht mehr Macht hat

Defenitiv sollte Deutschland oder die EU den Export von Fleisch begrenzen! Vermutlich reicht da schon die Verlagerung der Subventionen von Fleischfabrikien in Richtung ökoligischen und nachhaltigem Landwirtschaft.
Die aktuelle Status schadet allen aber bereichert nur sehr wenige!!!

Frau Hendricks ist meiner Meinung nach eine sehr gute Ministerin, denn Sie steht zu Ihrer Meinung und nicht zu irgendwelchen Umfragewerten. Von Ihr könnten die meisten Politiker etwas lernen.
Cheers

Fleisch für "jeden chinesischen Kühlschrank"?

Dann doch lieber panzer oder Kriegsschiffe.
Typisch idiologische faktenlose bevormundung!!!!

Wo die Frau recht hat, hat Sie recht.

"Auf Dauer werden es die Bürger im ländlichen Raum nicht hinnehmen, wenn überall Riesenställe gebaut werden", sagte die geschäftsführende Ministerin.
Was kümmert das Landwirtschaftsministerium die Bürger oder die Umwelt, solange es der Agrarindustrie gut geht.

Wieso denn das? Wenn wir

Wieso denn das? Wenn wir aufhören würden, Afrika mit Tausenden Tonnen an Geflügelfleisch zu überschwemmen, mit einem Freihandelsabkommen womit die EU Afrikanische Länder zu Milliarden Strafen nötigen kann, wenn die Strafsteuern erheben, dann würden doch viele Afrikanische Bauern eine Existenzgrundlage bekommen und würden nicht mehr zu uns fliehen. Aber wir brauchen diese Menschen doch hier bei uns, weil sie wertvoller sind als Gold. Erst wollen die Politiker das eine, dann wieder das andere. Jetzt bin ich verwirrt.

Machtverhältnisse

Der Ober sticht den Unter - oder - ein weiteres Beispiel, wie sie die SPD an der Nase herumführen lässt.

Widersinn auch aus Brüssel

Sie hat recht - wir können nicht Fleisch-Lieferant der Welt sein. Dafür reicht uns die Fläche (wegen Gülle) nicht. Analogien mit anderen Industrien zwängen sich auf: Hochöfen und Giessereien führten im Pott zu katastrophaler Luft. Die Subventionen für letztere gingen zurück, dann hat sich Roheisen in D nicht mehr rentiert. Auch die Industrie-Schweinemast würde sich längst nicht mehr rentieren, wenn die Agrar-Subventionen gezielter vergeben würden. Der größte Posten in der EU ist die Landwirtschaft. Wir als Bürger sind Netto-Zahler, stützen auch dt. Züchter, die dann den Kram billig ins Ausland verschenken - nur dass halt produziert ist. Einen Nutzen für den europäischen Verbraucher gibt es nicht, der Chinese freut sich. Zwingend: Mittelständische Landwirtschaft mit nachhaltiger Produktion unterstützen anstatt Industrie-Riesenställe zu finanzieren. Die Industrie soll international konkurrieren - ohne Subventionen.

Frau Hendricks empfiehlt sich gerade

als neue Landwirtschaftsministerin, im Vergleich mit Christian Schmidt alternativlos.
Rein sachlich müsste sie von der CSU unterstützt werden, denn dort wird eher kleinteilige Landwirtschaft betrieben.
Aber dagegen steht die Partei-Kumpanei. Die Bauern könnten froh sein, endlich aus dem selbstgewählten Hamsterrad der Massenproduktion entlassen zu werden, heftig angefeuert durch fehlsteuernde Subventionen.
Wir liefern LW-Produkte in alle Welt mit Exportsubventionen, um die dortigen Märkte preislich kaputt zu machen. Selbst Frankreich klagt über die billigen deutschen Fleischimporte, eingefädelt von Aldi und Lidl.
Hähnchen-Extremitäten, die hier keiner essen mag, schicken wir nach Afrika. Die essen da alles.
In NDS wurde eine Schlachtfabrik gebaut,
natürlich subventioniert. Damit sie ausgelastet werden konnte, hat man dann gleich noch ein paar Großställe in der Nähe errichtet, natürlich subventioniert. Das ist das Hamsterrad.

Tierhaltung gibt es auch wegen der Menschen...

...und nicht damit die Tiere ein schönes Leben haben.

Ich habe noch Zeiten in Polen erlebt, in denen man froh war und Gott gedankt hatte, als Lebensmittelkarten eingeführt wurden, weil dann jeder wenigstens etwas bekommen hatte. Solche Erfahrung wünsche ich jedem radikalen Tierschützer und danach können wir darüber diskutieren, wie gut es den Tieren gehen soll und ob Massentierhaltung OK ist oder nicht.

*
Was die Bodenbelastung angeht, so sind hier bereits sinnvolle Vorschläge für Quoten gefallen. Es macht Sinn sich vorher zu überlegen, wohin mit dem ganzen Mist oder wie man das Nitrat beseitigen könnte.

Hendricks kritisiert Bauern:"Zu viele Tiere,zu viel Export

Ob das mit dem chinesischen Kühlschrank das Problem ist,ist die Frage.
Aber für viele Dritte-Welt-Länder ist es ein Problem,daß EU-Agrarexporte die heimischen Produzenten verdrängen.
Vielfach können die nichts dagegen machen.Der Internationale Währungsfond und die EU-Außenhandelspolitik gebietet ihnen niedrige Zölle.Sonst gibt es Sanktionen.

@Th.Wohlzufrieden Sehr richtig.

Zudem wird m.W. v.a. das exportiert, was der deutsche Markt kaum noch nachfragt, wie eben die fetten Teile und Innereien des Schweins z.B. Ich kenne sogar jemanden, der hält sich privat drei Schweine und interessiert sich nur für die Koteletts und Files. Den Rest gibt er weg.
Und das entspricht sicher dem Verhalten vieler Verbraucher.
Bei Hähnchen tun ja auch viele so, als bestünden die nur aus Brust. Wohin also mit dem Rest? Genau, nach Afrika.
In den ganzen Kochsendungen wird solch ein Eßverhalten freilich auch vorgelebt.

11:11 von Andereperspektive

Stimme Ihnen voll zu!

Der Verzehr von

Der Verzehr von Schweinefleisch ist rückläufig. Eine der Ursachen ist vielleicht in der Zunahme vegetarischer oder veganer Ernährung zu suchen. Eine andere ist in der Auswanderung von jüngeren Schweinefleischessern zu sehen - oder auch im Wegsterben der älteren. Die vielen Zugewanderten der letzten Jahre können dies nicht ausgleichen, weil sie etwas andere Eßgewohnheiten haben (alkoholische Getränke werden m.W. auch weniger konsumiert). Den Bauern bleibt dann nur der Export nach China - oder sie müssen ihre teuren Mastfabriken stillegen. Langfristig hilft vermutlich nur eine vermehrte Schweinefleischesser-Produktion.

Seit 2005

ist das Landwirtschaftsministerium ununterbrochen in CSU-Hand (und in den Jahrzehnten davor ja auch meistens). Wenn es weiterhin so bleibt, was ich vermute, können sich bestimmte Lobbyisten freuen, und das verantwortungslose Handeln zum Schaden von Tieren, Umwelt und Menschen wird weitergehen.

@10:41 von Thomas Wohlzufrieden

"Die Tierhaltung der Bauern orientiert sich an Angebot und Nachfrage."

Halbwahrheiten sind die gefährlichsten Lügen.
Wenn die Nachfrage (weltweit) künstlich erhöht / verlagert wird durch sehr niedrige Preise hier auf Kosten der Gesellschaft was anderen Länder nicht zulassen, regelt die Politik wer Gewinn macht und wer die Kosten in naher Zukunft hat.
Warum bringen die NL ihre Gülle in die Eifel (nahe dem Nationalpark-Eifel)?
Die subventionierte Überproduktion hier sorgt dafür das sich die Produktion in anderen Ländern nicht mehr lohnt, dafür müssen die Bürger in naher Zukunft mit drastischer Verteuerung des Trinkwassers rechnen „Nitrat“ usw.
Unser Problem sind die Politiker die sich nur um die Wirtschaft kümmern und denen die Zukunft der Bevölkerung egal ist.

Mit der Groko...

...kaufen Sie sich automatisch die rückständigen Kraftmayer aus Bayern ein, die umweltfreundliche und (für die Importländer) sozialverträgliche Regeln nicht nur blockieren, sondern am liebsten in die entgegengesetzte Richtung laufen; siehe Subventionen und das Fluten des Marktes in Teilen Afrikas, Glyphosat, etc.

Dafür punkten Sie bei Themen, die Ihre Bürger nicht direkt betrifft, z.B. wie gut es denen geht, sie nicht wählen können.

Das, liebe SPD, nimmt man ihnen übel. Naja das und die Senkung des Spitzensteuersatzes, flächendeckende Zeitarbeit und Hedgefonds, die Sie ins Land holten.

Brauchen wir die SPD?
- Nicht so.

@krittkitt

Wenn Sie sich mal genau umsähen, dann wüßten Sie, daß auch Biohöfe sog. Massentierhaltung betreiben. Denn auch dort heißt es wachsen oder weichen, zumal wenn sie abseits der Metropolen leben. Denn der sog. BioLebensmittelmarkt ist eigentlich nur in den Großstädten stark, welche aber über entsprechende Großhändler beliefert werden. Und für die ist das Ganze nur ab bestimmten Mengen rentabel.
Vgl. Biofrisch Nordost und Hufe8

mästereien abschaffen

das stimmt, die tiere werden viel zu viel herumtransportiert unter völlig unhaltbaren zuständen.
seit jahren esse ich keine wurst und fleisch mehr, und ich werde es erst wieder essen, wenn sich die tierhaltung grundlegend zugunsten der tiere verbessert.
grossmästereien gehören verboten und in kleinere einheiten aufgeteilt, damit wieder kleinere betriebe entstehen, mit denen verantwortungsbewusste menschen wirtschaften können, ohne tierquälerei, ohne milch- und fleischmaximierung, ohne importierte futtermittel und ohne vergiftete nahrung. das können nur kleine einheiten schaffen, das geht nicht mit den grossbetrieben.

An dieser Stelle...

...möchte ich auf eine korrekte Begriffsverwendung hinweisen, denn hier wird vieles leider durcheinander gebracht. "Bauer" und "Agrarökonomen" sind nicht das Gleiche! Ein "Bauer" ist nach wie vor ein Kleinunternehmer, der vor allem heimische Märkte beliefert und der noch jedes einzelne Hoftier mit Namen kennt. "Agrarökonomen" sind dagegen diejenigen, die einen landwirtschaftlichen Großbetrieb leiten mit einer auf den Export orientierten Massenproduktion.

Die "Bauern" sind hierbei kaum bis überhaupt nicht für massive Fehlentwicklungen in der Landwirtschaft verantwortlich, sondern es sind hauptsächlich "Agrarökonomen", die mit ihrer alleine auf Gewinnmaximierung zielende Wirtschaftsweise unser aller Gesundheit riskieren und bei denen "Tierwohl" und "Nachhaltigkeit" hinter allem zurückstehen.

Alles umdrehen.

Wenn das Verbot der Eindaemmung von Riesenschweinestaellen verboten wird, dann ist da eine Riesenschweinerei im Gange. Das damit verbundene Riesenexportgeschaeft mit Aussaugern wie China kann garnicht direkt mittels Gesetz in gesellschaft- u. umweltpolitisch verantwortungsvolle Bahnen gelenkt werden, befuerchte ich, dafuer ist HIER viel zu sehr der Kapitalismus im Denken und in der Bildung verwurzelt. Man setzte auf ganz tiefer Ebene an, naemlich beim Tierschutz? Da die Rechtsvorgaben da ansich aber nicht so schlecht sind, sich aber trotzdem kaum einer dran haelt, muessten diese bis in die Absurditaet verstaerkt werden, indem man Tiere den Personen gleichsetzt. Anders gehts wohl nicht. Aber das ist ja unmoeglich. Wo bleibt der Ansatzpunkt? Beim Bauern. Der muss Bewusstsein entwickeln, und sich von der reinen Marktwirschaft loesen und fuer die bessere Sache kaempfen - fnz. Verluste hin oder her, aber Revolutionen haben eben ihren Preis, das waere echter Fortschritt.

Zu viele Tiere und zu viel Export

Stimmt ! Aber falsch ist die Annahme,dass das
Schweinefleisch jeden chinesischen Kühlschrank füllen würde. Es wären ca 12000
Kilometer mit Kühlung zu überbrücken. Dann kommen die Transportkosten und zuletzt ein ganz anderes Problem : Wer schon mal in China war der weiß auch , dass die Mehrheit in China von der Hand in den Mund lebt ..... und die haben keinen Kühlschrank. Hier wird uns was vorgegaukelt und das Fleisch landet letztendlich ganz woanders und dient vielleicht zum Subventionsbetrug.

um 10:41 von Thomas Wohlzufrieden

Das ist Humbug was Sie erzählen.
Bei der Agrarindustrie spielen aufgrund der Subventionen, Angebot und Nachfrage eine untergeordnete Rolle.
Und im Gegensatz zu der Autoindustrie hat die Agrarindustrie für die Gesellschaft ausschliesslich Nachteile.
Und es ist die Aufgabe der Politik Rahmenbedingunen festzulegen.
Zu behaupten, wenn Milliarden Menschen eben deutsches Schweinefleisch möchten, bleibt einem nichts anderes übrig als den Markt das regeln zu lassen, ist das falsch.
Wenn alle Menschen auf der Welt ein Holzhaus aus deutschem Holz haben möchten, heißt das noch lange nicht, dass wir alle Bäume im Land fällen müssen.
Bei der Agrarindustrie nehmen wir heute kritiklos hin, dass durch den massenhaften Einsatz von Antibiotika bis zu 100.000 Menschen jährlich und völlig unnötig sterben.
Und das ohne die Folgeschäden der Umweltvergiftung eingerechnet.
keum ein Industriezweig sorgt einseitig für soviel Schaden ohne gleichzeitigem Nutzen.

Hendricks hat recht

Die Tierhaltung muss zwingend zur Größe der landwirtschaftlichen Betriebe passen. Das sollte jeder Landwirt wissen. Um das zu wissen, muss man kein studierter Landwirt sein, das geht auch ohne Studium. Traurig das dafür erst Gesetze her müssen

Den Begriff "Bauer"

würde ich hier nicht anwenden. Es sind Mastanlagen welche industriell betrieben werden. Mit wenigen Tieren im Stall, wie auch bei der Milchproduktion, wird man über kurz oder lang pleite sein. Und wenn jetzt hier die Bauern kritisiert werden, schuld am Preisniveau hat der Verbraucher.

10:57 von claudio_im_osten

Die SPD (mit Frau Hendricks) weiß und thematisiert das schon lange. Leider kann Sie sich nicht gegen den unsäglichen Herrn Schmidt von den "Schwarzen" durchsetzen. Herr Schmidt ist ein Günstling der Argrar- und Tierindustrie. Schauen Sie doch den Umgang mit der Glyphosat "gschichte" an. Das sagt schon alles. Selbstherrlichkeit in Reinkultur bei den "Schwarzen".

re tollpatsch

Ihr Kommentar liest sich, wie wenn Sie der Cheflobbyist der Agrar- und Fleischindustrie wären.
Was stört Sie an den Ausführungen von Frau Hendricks? Dass sie recht hat?

@ c.schroeder um 10:14 Uhr

"Nicht jammern, sondern gezielt fördern"
Auch das kann nur eine Teillösung (für sämtliche Unternehmen) sein:
Förderung um einen Anschub zu geben JA. Dauerförderung NEIN.
Ein weiterer Schritt wäre eine Landwirtschaft in der Viehbestand in Relation zu tatsächliche zur Verfügung stehendem Land steht.
Massentierhaltung und Gülle wäre damit durchaus lösbar.
Frau Hendricks ist zwar der richtige Ansprechpartner, steht aber innerhalb der Regierung auf verlorenem Posten.
Folglich muss an anderer Stelle angesetzt werden - und sei es zunächst mit der Forderung nach "abzugsfreiem Essensgeld" bis zu einem steuerlich nachzuweisendem Einkommen in Höhe "X".

Vor 20 jahren wurde bei uns

Vor 20 jahren wurde bei uns eun funktionierender Schlachthof zugemacht. Eu auflagen machten es möflich.
Dann musste das Vieh erst ewig transportiert werden.
Dadurch ist normale Tierhaltung unmöglich. Welcher kunde ist bereit, den Transport zu bezahlen?
Es geht ja nicht über Landesgrenzen, wo man sofort subventioniert wird.
Jeder weiß, das es so nicht weiter gehen kann.
Ändert doch mal was.
Reelle preise fpr ordentliche Produkte

@Floxxoror

Ja, was Bayern für die Gesundheit für uns Bürger liefert, sieht man ja am Glyphosat-Schmidt, der auch gerne Kücken schreddert und die Massentierhaltung vorantreibt, unendlicher Flächenfraß dank Söder, usw.

Jetzt will die SPD sich erneut vorführen lassen. Danke, euch kann man nicht wählen!

Fr. Hendriks hat sich beim Glyphosat genauso vorführen lassen, wie lange ist sie schon im Amt? Dass wir keine Bauern sondern eine Agrarmafia haben, fällt ihr jetzt ein?! Seltsam!
Danke an die Anti-Groko-Jusos!

@ Thomas Wohlzufrieden um 10:41 Uhr

"Über diese Forderung der Ministerin braucht man wohl nicht weiter zu diskutieren."
Wenn nur der Eigennutz zählt haben sie Recht.
Sollte aber auch das Wohl der Kinder/Enkel im Fokus stehen, werden sie diskutieren (und anschließend handeln) müssen.

Massentierhaltung,Export von Landwirtschafsgütern.

Anstelle von einem Stall für 500 Milchkühen
könnten 5 Milchbauern einen einträgliches
Einkommen erzielen.
Wer genehmigt solche Einrichtunngen?
Warum haben kleine Betriebe keine Lobby ?
Es würde reichen wen wir landwirtschaftliche
Güter nur für den eigenen Bedarf produzieren
würden und andere Länder sich ihren Boden
verseuchen lassen.
Auch würde unser hoher kritisierter Export
etwas verringert werden.
günterle

Tiere haben Rechte !

Jede Form von Tierquälerei, sei es nun Massentierhaltung aus Profitgier oder solche unter dem Mantel der Religionsfreiheit, gehört von Staats wegen energisch bekämpft und abgeschafft.

Unsinnige Forderung "Die

Unsinnige Forderung

"Die Tierhaltung der Bauern orientiert sich an Angebot und Nachfrage. Wenn nur noch soviel produziert werden soll, wie es die heimische Umwelt verträgt, müßte das ja genauso für alle anderen Wirtschaftsbereiche, wie zum Beispiel der Autoindustrie gelten. Über diese Forderung der Ministerin braucht man wohl nicht weiter zu diskutieren."

Das ist doch nicht das Thema. Der Rauschgifthandel orientiert sich auch an Angebot und Nachfrage, oder?
Oder meinen sie, das Wohlergehen von Kreaturen wird durch Angebot und Nachfrage bestimmt? Wie niederträchtig! Sie können ja mal probieren einige Autos und dann einige Schweine in Lastzüge zu stecken. Mal sehen wer mehr schreit!?

An dieser Situation sind

An dieser Situation sind nicht die Bauern sondern die pro-EU- und pro-Freihandels-Politiker (und die Medien die diese trotz offensichtlicher Probleme verteidigen) schuld!

Am Sonnabend wird wieder mal gegen die Agrarindustrie demonstriert:
Treffpunkt ist am Hauptbahnhof in Berlin um 11 Uhr.
Natürlich werden wieder viel mehr zur Grünen Woche gehen ... weil Konsum und Geld machen dem Deutschen ja viel wichtiger ist als Ethik. Mal sehn wo Frau Hendricks aufkreuzt ...

11:41 von Tada/ Deplatziert

Sie schreiben: "Ich habe noch Zeiten in Polen erlebt....Solche Erfahrung wünsche ich jedem radikalen Tierschützer..."
Ich finde Ihren Beitrag völlig deplatziert, denn das Problem ist keinenfalls Unterversorgung oder andere Mängel in den Ländern, die das meiste Fleisch konsumieren und/ oder produzieren. Tiere sind keine Sache, sondern Lebenwesen wie Sie auch und der Verzehr ist sogar schädlich, wenn Sie sich anschauen, wie viele Menschen wegen Verfettung sterben. Von den Hormonen und Antibiotika spreche ich gar nicht. Außerdem empfehle ich Ihnen mal zu recherchieren, wie viel Fleisch jährlich in den reichen Nationen weggeworfen wird.

@Der Hohe Rat de um 11:19 Uhr

"wenn 1kg schweinefleich 50 EUR kosten würde, würde die leute halt mehr gemüse oder tofu essen, es wäre umweltfreundlicher und man könnte komplett auf massentierhaltung verzichten."
Wäre es dann nicht vorteilhafter den Menschen würde das "Nahrungsgen" abtrainiert?!
Im übrigen hatte ich damals ähnlich ironisch eine "Regensteuer" in eine Diskussion angebracht - Heute existiert diese Steuer!
Nich, dass dies mit ihrer "Fleischsteuer" auch so läuft.

um 11:45 von Emil66

Danke für Ihre Antwort. In Prinzip bin ich ja mit ihnen einer Meinung. Doch Umweltprobleme entstehen zwangsläufig durch den Export von Waren, da deren Erzeugung eben die Umwelt belastet, das ist nicht nur bei der Fleischproduktion so. Aber auf Im-und Export basiert unser Wirtschaftssystem, wo kämen wir wieder hin, wenn jeder nur noch für seinen Eigenbedarf produziert?

@um 10:41 von Thomas Wohlzufrieden

"Die Tierhaltung der Bauern orientiert sich an Angebot und Nachfrage."

Dies ist eine unsinnige Aussage und der Vergleich mit der Automobilindustrie hinkt gewaltig! Tiere sind lebendige Wesen und verdienen Respekt, ein Auto kann man auch mal ohne Gewissensbisse mißhandeln.

Die Bemerkung ist insofern auch noch ignorant, als sie die Folgen der industriellen Produktion und des Exports der Ware unter den Teppich kehrt, denn in Afrika machen die Exporte aus Deutschland/der EU - die aufgrund des durchgedrückten Freihandelsabkommens ODER der Subventionen[1] billig sind - die lokalen Produzenten kaputt. Es gibt keine "lokalen Produzenten" für Autos in Afrika.

"Brandschutz" ist hierzulande die einzige Möglichkeit Hühnermästereien mit 100.000 Tieren zu verhindern, da die Feuerwehr eigentlich auch Tiere retten muß.

[1] https://info.brot-fuer-die-welt.de/blog/exportsubventionen-afrika-sind-n...

Ist doch ganz einfach

jeder Bauer darf nur so viele Tiere halten wie er Anbaufläche für das Futter im ganzen Jahr selber herstellen kann.
Dann kommt sofort ans Tageslicht das wir uns nicht mal selber ernähren könnten, der Zukauf von Futtermitteln verdeckt das nämlich.
Wir müssten wohl Land in anderen Länder pachten oder selber bewirtschaften wie die China das macht.

Wir könnten mit unseren Flächen die noch übrig sind keine 80 Millionen ernähren.
Das ist einfach der Knackpunkt überall auf der Welt, jeder weis es und immer wird es schön geredet.

Gruß

Thomas Wohlzufrieden

Wunderbar argumentiert!!!

Am 18. Januar 2018 um 11:19 von Der Hohe Rat de...

"dann führt doch mal eine fleischsteuer ein:
wenn 1kg schweinefleich 50 EUR kosten würde, würde die leute halt mehr gemüse oder tofu essen, es wäre umweltfreundlicher und man könnte komplett auf massentierhaltung verzichten."

Manche Menschen sind scheinbar nicht von dieser Welt. Monsanto lässt grüßen, ein neuer Markt für genmanipuliertes Saatgut. Es ist bestimmt ein herrlicher Anblick, die ganzen Felder mit Sojabohnen. Und Gemüse gibt es ja immer aus heimischem Anbau.

schutzbefohlener

Was halten Sie denn von Reduzierung weiterer Bereiche wie Billig-Klamotten, AUTOS!!!, Plastik,etc.?

Am 18. Januar 2018 um 10:16 von KleinGroß

"Ziel muß sein:
Gutes, naturnahes Futter, artgerecht gehaltene, gesunde Tiere, gesunde Erzeugnisse für uns!
Ebenso eine gesunde Erzeugung von Feldfrüchten; weg mit dem Dreck (z.B. Glyphosat), der angeblich notwendig ist, um (noch mehr) zu erzeugen."

Ich glaube, die 3-Felder-Wirtschaft wurde schon lange abgeschafft, und die EU hat einen großen Teil dazu beigetragen. Es ist auch nicht mehr umzukehren, solange die Chemieriesen das Sagen haben durch Lobbyismus bei der EU und in den Mitgliedsstaaten. Die Landwirte/Bauern sind diesen schon lange ausgeliefert nach dem Motto, wachse oder stirb.

und wenn eines Tages

die chinische Fleischindustrie stark geworden sind da Sie nicht mehr Fleisch von Deutschland bekommen und sogar dann selber exportieren, ist das Geschrei dann gros
von wegen böse billiges China die unsere Märkte kaputt machen oder übeschwemmen.

Das ist der Preis einer Exportnation. Mittmachen oder Untergehen.

Nicht nur in Deitschland auch in Quebec ist die Anzahl der Schweinemasten verdoppelt worden.

Hendricks kritiesiert Dumm und hat einen vollen Magen. 8millarden Menschen müssen ernährt werden und es werden mehr!

Landwirtschaft

sollte 100% ökologisch sein, aber das wird die Lobby nie akzeptieren. Es würde viele Probleme lösen. Gesünderes Fleisch, nicht belastete Böden, kein oder weniger Tierquälerei. Jetzt wird mindestens 30% Fleisch für die Mülltonne produziert. Teurer wird das Fleisch in der Ladentheke auch nicht. Auch jetzt wird viel Öko-Fleisch als "normal" verkauft da das Angebot die Nachfrage übersteigt.

@ tollpatsch und co: Bitte kompetente, Menschenverachtende,..

Tierverachtende Kommentare - wenn schon.

Die Subventionen dieser eh schon überflüssigen, Industrie der Reichen sollte mindestens gestoppt werden.

Das sind Zustände, die Schwarzbücher düsterster Art nur füllen.

.... ich würde ja Ihre Forderung sofort unterschreiben ..

wenn Sie im gleichen Zug mitteilen, wie sie sich dann den Verkauf und die Preisgestaltung des Fleisches in Deutschland bzw. EU vorstellen?
Wird die Fleischproduktion verringert, bind da absolut der gleichen Meinung, dann wird Fleisch teurer. Das ist so, muss so sein. Dann müssen aber auch die Menschen sich das Fleisch leisten können. Gut, man muss nicht jeden Tag Fleisch haben, aber Gehacktes zu 2,50 oder 4,80 je 500g ist schon ein Unterschied. Es hängt alles zusammen. Fleisch reduzieren, Preise gehen rauf, Löhne/Gehälter(Grundversorgung/ALG1 usw. müssen steigen, damit es gekauft werden kann. Man kann nicht auf der einen Seite lange einer GroKo angehören, die den Neoliberalismus der Schröder-Jahre fortführt oder gar noch verstärkt und auf der anderen Seite dann den Fleischmarkt beschränken wollen und keiner kann sich dann noch das Fleisch leisten, ob Schweine-Rind- oder Geflügelfleisch.

Man sollte doch hier mal fragen

Wieviele von den User Bauern sind?
Sie gehn nach 8 std.Arbeit nach Hause,der Bauer arbeitet dann immer noch.
Und wär nicht auf den Land lebt sieht nicht was auf den Feldern los ist.
Frau Hendricks hat Recht,aber es ist immer die Lobby der Bauern die querschissen.
Manchmal ist weniger doch etwas mehr.

Welche Subventionen?

Hier im Forum wird viel über Subventionen für die Schweinemäster geschimpft. Keine Frage , das ist politisch korrekt. Aber stimmt das auch? Welche Subventionen bekommen denn nicht-bio-Schweinemäster?

Und wenn zu viel Gülle anfällt, Kann man die nicht aufarbeiten?

Der Traum vom Kleinbauern auf dem Dorf

Auch hier träumen viele von der Landidylle, wo der Bauer mit Frau und Kindern seinen Hof bewirtschaftet.
Der soll dann 5 Kühe und 10 Schweine halten und Kartoffeln, Gemüse und Obst für alle Nachbarn anbauen, die dann direkt vom Hof kaufen.

Das funktioniert aber nur in Magazinen wie Landlust & Co.

Mit der Realität hat das nichts zu tun. Ein Hof kann erst ab einer bestimmten Größe wirtschaftlich betrieben werden und auch das meist nur dank EU-Subventionen.

Will der Landwirt auch noch Frau und Kinder ernähren, muss der Hof noch größer sein.

Alternativ könnte man natürlich auch wie oben gefordert das Kilo Schwein für 50 Euro vermarkten.
Den Aufstand, der dann folgt, möchte ich nicht erleben.

Na endlich, Begrenzung des Agrarexports.

Die Umweltschäden des maßlosen Agrarexports treten offen zu Tage. Dies insbesondere in dicht besiedelte Gebiete.
Gesundheitsschäden am Mensch, am Tier, an den Böden, Schäden an den Betrieben, totaler Verdrängungswettbewerb um jeden Preis, Vernichtung bestehender Gesellschaftsstrukturen, Vernichtung der Wirtschafts-und Infrastruktur insbesondere der Entwicklungsländer. Die Auswüchse sind auch bei uns jeden Tag in jedem Supermarkt sichtbar, die Lebensmittelskandale häufen sich, die Nahrungsmittel werden nicht besser. Seit 5 Jahre gibt es weltweit in den Industrieländer eine totale landwirtschaftliche Überproduktion von Getreide, Soja, Fleisch mit allen Folgen für die Entwicklungsländer. Es wird Zeit für eine Selbstbeschränkung.

Bruchpilot

Stimmt genau! Die Dame sollte sich einmal die immer größer werdende Mono-Mais-Kultur (staatl gefördert!) mit überhandnehmenden , umweltverschandelnden grünen Riesenzelten zwecks Verarbeitung zu Benzin anschauen. Entsetzlich, wenn man das täglich mit ansehen muß: ich fahre regelmäßig eine bestimmte Strecke über Land und beobachte einen Bauernhof, der noch vor ca. 10 Jahren verarmt schien. Dann tauchte das erste grüne Zelt auf, dann 2, 3 und der Hof läßt heute deutlich seinen neuen Reichtum erkennen. Ich persönlich kann nicht gratulieren.
Das Ganze paßt übrigens haargenau zur "Verspargelung" von Meer und Land!

Verbraucher selbst Schuld

Im Sommer wieder Schwei nebauch für 3 Euro das Kilo auf den Grill...
Nichts ändert sich.
Nebenbei krabbeln bald 10 Milliarden Menschen über Mutter Erde. Noch Fragen?
So wird es sich im übrigen auch mit Energie verhalten. Der Strombedarf wird sich verdreifachen....entschuldigung fürs abschweifen.

Frau Hendricks,

Schaffe, net schwätze. Zeit genug wär gewesen.

Nur die halbe Wahrheit... (Überproduktion liegt bei 100 zu 60)

"Drei Viertel der Schweinefleisch-Produktion würden in Deutschland verbraucht [...]"

In diesem Punkt mag das Landwirtschaftsministerium recht haben, aber es verschweigt die Hälfte.

Die deutsche Fleischproduktion liegt bei über 8 Millionen Tonnen jährlich. Das macht etwa 100 kg Fleisch pro Kopf, von denen im Schnitt aber nur etwa 60 kg verzehrt werden.

--> Wo bleiben die restlichen 40 Prozent?

@ Tada 11:41...

In Polen "Gott gedankt hatte, als Lebensmittelkarten eingeführt wurden"

Also hat man da auf Fleisch gesetzt und sich verzockt?
Zu wenig selbst verzehrt, was man den Schweinen gegeben hat, zum fett werden...?

Wenn man eine neu-schrägtraditionelle Landwirtschaft betreibt, die darauf baut: Selber Schuld. So kommt automatisch weniger Essen heraus, aber Hauptsache Fettaugen in der Suppe etc.
Das Danken an den Falschen bringt da nicht voran.

Hat mal einer recherchiert

wie hoch der Exportanteil nach China in Relation zur Gesamtproduktion aussieht? Und wie im Lichte dieser Erkenntnis die Äußerung "jeder chinesische Kühlschrank wird demnächst von uns gefüllt" aussieht.

Nichts als erbärmlicher Populismus!

Zahlenverwirrspiel

Wenn ich den Bauernverbandschef richtig verstehe, befinden sich in den Schweinefleischlieferungen nach China also nahezu ausschließlich Ohren und Füße von Schweinen. Es ist nicht doch so, dass in den meisten Gefriertransporten nach Asien Schweinehälften liegen?
Das wäre doch eine schöne und wahrscheinlich nicht einmal schwierige Recherche. Dazu könnte gleich noch mal die in den Raum gestellten 5% für China geprüft werden. Darüber hinaus dann bitte noch, wieviel von den in die EU gelieferten Mengen dann auch noch den Weg nach China findet.
Aber wie auch immer: diese Riesemastanlagen stinken inzwischen sehr vielen Bürgern ganz gewaltig. Ob es wirklich klug ist, als Politiker solche Lobbys zu unterstützen wage ich sehr zu bezweifeln.

Frau Hendricks hat vollkommen recht

sie sollte aber nicht von Bauern sprechen, sondern von der Fleischindustrie!
Und noch etwas: ich messe Frau Hendricks nicht daran, was sie medienwirksam fordert, sondern daran, was sie rechtswirksam umsetzt!

Die SPD

Wie lange regiert die SPD nun schon mit?
Und was wurde bisher nicht geändert?
Und was hat man in der doch so befürworteten EU alles durchzuwinken gewusst und befürwortet?

Nein, das ist unglaubwürdig.
Die Mängel zeigen nur, wo Frau Hendricks in ihrer Arbeit bisher versagt hat und einfach nichts getan hat.
Dieses Ablenkungsmanöver ist zu billig.

Wo Fr. Hendricks Recht hat

hat sie Recht! Leider ist der hohe Fleischkonsum nicht zuletzt auch ein wohlfeiles Lifstyle-Element unserer Gesellschaft geworden, dem aufgrund von Gewohnheit, Ignoranz und Bequemlichkeit der Konsumenten schwer beizukommen ist. Bedauernswert sind neben den Tieren die Mitbürger, die einen solchen Großmastbetrieb in der Umgebung haben.

Ist ja alles schön und gut

Ist ja alles schön und gut was hier so geschrieben wird, also Massentierhaltung abschaffen, Exportverbot, usw.
Warum ist das hier so und anderswo nicht?
Weil anderswo die sogenannten Produzenten für ihren Mist (im wahrsten Sinne des Wortes) aufkommen müssen.
Hier wird der Bürger dazu bereiterklärt seitens der Regierenden für die Folge aufzukommen.
Also für das Nitrat, den Atommüll, usw.
Anschließend kommt der Spruch den ich am wenigsten leiden kann, ihr wolltet doch das billige Fleisch, ihr wolltet doch den billigen Strom, die Privatisierung von allem usw.
Also Menschen in anderen Ländern machen sich mehr Gedanken als wir und darum kann man das ja auch mit uns machen.
Also auf unsere Kosten die Umwelt verseuchen, die Reichen von der Steuer befreien, uns verschulden bis über den Firstbalken usw.
Sind wir nicht zurecht die Besitztumsärmsten der EU?

Wieviel Fleisch wird weggeworfen?

Der Bauernverband teilt zwar mit, wieviel Fleisch in Deutschland und Europa "verbraucht" wird. Aber wenn ich mir am Samstag Abend die oft noch gut gefüllten Fleischtheken der Supermärkte anschaue frage ich mich, wie viel von dem hier "verbrauchten" Fleisch landet denn eigentlich im Müll? Um diese Menge sollte die Produktion auf jeden Fall gesenkt werden! Es sollte auch kein zu großer wirtschaftlicher Verlust dadurch entstehen, überflüssige Fleisch zu produzieren, da ja die Entsorgungskosten wegfallen. Umweltbewusst wäre das allemale.

Weidefläche

Für jedes Nutztier müssten ausreichende Weideflächen vorgeschrieben werden. Für die private Haltung von 2 Pferden sind in unserer Gemeinde 5.000 qm Weidefläche nachzuweisen...
Erfreulicherweise finden sich bei uns in der näheren Umgebung noch Bauern, die ihre Tiere weiden lassen und Medikamente wohl daher viel seltener verabreichen müssen, dort bekommt man das Fleisch auch zu einem fairen Preis.
Ich hatte mal die Gelegenheit einen stillgelegten Maststall für Schweine zu besichtigen. Über jeder Box hing noch ein langer Zettel mit den zu verabreichenden Medikamenten.
Ist Schweinefleisch aus Deutschland aufgrund der nachgewiesenen Antibiotika-Rückstände hier nicht rezeptflichtig ?

@12:50 von Glückauf72

"Verbraucher selbst Schuld"

Da ist er wieder…. Der Spruch.
Also ich bin noch nie ins Geschäft gegangen und habe nach Billigfleisch von gequälten Tieren gefragt, mir ist auch keiner Bekannt der das je getan hätte.
Ich habe auch noch NIE mich dazu bereiterklärt für die Schäden aufzukommen durch die diese Misswirtschaft entstehen.
Ich habe den Medien immer entnommen das unsere Regierenden für das was hier im Land geschieht verantwortlich sind, also ich denke dafür wurden sie gewählt und werden diese bezahlt, oder irre ich mich da?
Ich verstehe euch einfach nicht, ich werde diese Menschen die diesen Spruch von sich geben nie verstehen.

Macht Frau Hendricks den Obama?

Als dieser so weit war, dass ihm keiner mehr was konnte, hat er endlich Maßnahmen ergriffen, um seine eigenen Wahlversprechen doch noch wenigstens teilweise durchzudrücken.

Diese Macht hat Frau Hendricks nicht, aber jetzt auf ihren letzten Amtstagen spricht sie wichtige Probleme nicht nur im kleinen Kreis an, sondern macht diese auch der großen Öffentlichkeit klar. Diesen Mut hätte ich mir früher gewünscht.

Am 18. Januar 2018 um 12:48 von SanVito

"Stimmt genau! Die Dame sollte sich einmal die immer größer werdende Mono-Mais-Kultur (staatl gefördert!) mit überhandnehmenden , umweltverschandelnden grünen Riesenzelten......"

Ja, ich frage mich auch oft, weshalb Biogasanlagen so gefördert werden, obwohl sie Monokulturen schaffen, Unmengen an Gülle, mit die größten Umweltverpester sind. Ob Frau Hendricks dies auch sieht ... oder verblendet dabei eine andere Lobby die Sicht?

Wo sind die Erfolge im eigenen Ministerium

Frau Hendricks nimmt schon einmal probeweise auf dem Sessel des Landwirtschaftsministers Platz. Ob sich da etwas bessert?
Wenn sie dort so agiert, wie in ihrem bisherigen Ministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, dann wohl kaum. Artenvielfalt und Klimaziele sind wichtig, aber: Im staatlichen Bauministerium, das auch zu ihrem Ressort gehört, ist gar nix passiert. Z.B.: In der staatlichen Förderung des sozialen Wohnungsbaus und in der Förderung von Wohnungseigentum durch Finanzierungshilfen hätte ich viel mehr von einer SPD-Ministerin erwartet.

Export und Gammelfleisch

Es ist wirklich schon alles geschrieben worden. Vielleicht noch: Das Gesetz von Angebot und Nachfrage gilt schon lange nicht mehr in unserer Gesellschaft.

Mich treibt eines noch um: wenn wir so wahnsinnig viel Fleisch produzieren, um es zu exportieren, was ist das dann für Gammelfleisch, von dem wir immer wieder mal überrascht werden? Bauern hin oder her: die Fleischhändler wollen eben ihren Profit maximieren. Mit gammeligem Exportfleisch könnten wir uns allerdings unseren Ruf "made in Germany" ruinieren. Da kaufen wir doch lieber fragliches Zeug ein und drehen es den unbeirrten, wegschauenden ewigen Fleischessern an...
Gammelfleisch wird schließlich nicht produziert.

@schutzbefohlener - Holzhaus

..."Wenn alle Menschen auf der Welt ein Holzhaus aus deutschem Holz haben möchten, heißt das noch lange nicht, dass wir alle Bäume im Land fällen müssen."...
Schönes Beispiel, nach so einem hab ich gesucht, um auf Thomas Wohlzufrieden seinen Post zu antworten.

Was soll das? Das territorial echt kleine Deutschland soll den Abfall, die CO2-Bilanz, die Wasserverschmutzung etc. auffangen, um Teile des vergleichsweise gigantischen China mit Fleisch zu versorgen? Wo simmer denn?

Ich denke,

es ist an der Zeit, den Fleischkonsum grundsätzlich zu überdenken und Qualität statt Masse zu fordern und zu fördern.

Industrielle Mastbetriebe sind Tierquälerei, umweltschädlich und überflüssig. Jedes Land sollte, wenn möglich, seine Agrarprodukte selbst produzieren. Wir brauchen im Januar keine Trauben aus Südafrika oder Südamerika, ebenso bracht China auch kein deutsches Schweinefleisch.

In diesem Sinne ist Globalisierung eine Fehlentwicklung, die Umwelt- und Tierschutz nicht ausreichend berücksichtigt.

Der Verbraucher hat es in der Hand. Wenn die überflüssige oder nicht ordentlich produzierte Ware liegenbleibt, muss sich etwas ändern. Hier ist der kritische Verbraucher gefragt.

Bio = keine Antibiotika, keine gentechnisch veränderten Tiere

@11:49 von KLEARCHOS
In der Nähe von München, Glonn, kann man z.B. einen der größten Biohöfe besuchen.
Der Unterschied zur konventionellen "Massentierhaltung" ist auch für einen Laien nachvollziehbar.

In einem bayerischen Bezirkskrankenhaus - meiner Erinnerung nach bei Günzburg - müssen Bauern, die konventionelle Viehzucht betreiben, erst in Quarantäne, bevor sie behandelt werden.

Es hat sich herausgestellt, dass viele von ihnen mit Superkeimen belastet sind, gegen die es keine Antibiotika mehr gibt. Einer der Klinikärzte sagte in einem Rundfunkinterview, dass sie die Klinik schließen müssten, wenn sich so ein Keim im Krankenhaus verbreitete.

Zu der Aussage

Schweineohren und Beine nach China.
" Seit der Jahrtausendwende hat sich der Export von Fleisch- und Milchprodukten nach China verdreißigfacht. Vor allem Schwein ist beliebt: 2,4 Millionen Tonnen haben deutsche Händler zwischen Januar und Oktober 2017 exportiert und damit knapp ein Fünftel der geschlachteten Schweine. "

Ohren und Beine sind das leichteste vom Schwein, und das mit 2,4 Millionen Tonnen ?.

Das sind wohl eher wieder die alternativen Fakten die mehr als Alternativlos sind.

Gruß

Gesellschaftliche Frage

Frau Hendricks hat hier tatsächlich Recht. Und man sieht an diesem Bsp gut, dass man den Markt nicht einfach machen lassen kann. Es macht Sinn den gesellschaftlichen Nutzen abzuwägen, danach zu entscheiden und ggf in das Marktgeschehen entsprechend einzugreifen. Zum Thema: der gesamte primäre Sektor macht gerade mal 0,6 % der deutschen Wirtschaftsleistung aus. Für irgendwas hinterm Komma stören wir nicht nur die heimische Fleisch bzw Nahrungsmittelproduktion in 3.Welt Staaten, wir belasten unsere Umwelt - und damit uns.

und doch plädiert Frau Hendricks für die Fortsetzung der GroKo

"Hendricks kritisierte, dass ein Gesetzesvorschlag aus ihrem Ministerium zur Eindämmung von Riesenställen nicht umgesetzt wurde. Das Landwirtschaftsministerium habe das in der vergangenen Legislaturperiode blockiert."

und doch plädiert Frau Hendricks für die Fortsetzung der GroKo. Da stimmt doch etwas nicht. Was soll man davon halten?

@Quereinwerfer & habilis

Leider kann ich das wegen Platzmangel hier nicht ausführlich beschrieben, also muss ich Sie auf eigene Recherche vertrösten. Aber das mit Lebensmittelkarten lag ganz bestimmt NICHT an Überproduktion. Und da Sie nicht einmal darüber gelesen haben, eignen Sie sich überhaupt nicht, um darüber zu urteilen.

Ja, Tiere sind Lebewesen. Das ist so ziemlich alles auf dem Planeten, das sich vermehren kann.

Für mich ist ein Tier glücklich, wenn es fressen kann und gesund ist. Das sieht man am Fell und so kann man auch sehen, ob das Tier gut gehalten wird. Wobei es nicht ungewöhnlich ist, wenn es gelegentlich zu Erkrankungen kommt - das ist auch bei glücklichen Menschen nicht anders.

Bei Nutztieren wird bei Seuchen gleich vorsorglich gekeult und das Fleisch entsorgt.
Aber man darf einzelne kranke Tiere nicht einfach vor Ort töten, um der Ansteckung anderer vorzubeugen. Vorsorglich Antibiotika verabreichen ist jedoch erlaubt...
*
Sie können Tieren ja gerne Tolstoi vorlesen und Mozart vorspielen.

erstaunlich

wenn der Export steigt
Maschinen, Autos ... sind alle hocherfreut
bei Agrarprodukten erregt man sich ?

11:28 von Papafix

Dann könnten wir in Deutschland allerdings noch billigeres Fleisch kaufen.
.
wie billig denn noch ?

13:27, ex_Bayerndödel

>>Ja, ich frage mich auch oft, weshalb Biogasanlagen so gefördert werden, obwohl sie Monokulturen schaffen, Unmengen an Gülle, mit die größten Umweltverpester sind. Ob Frau Hendricks dies auch sieht ... oder verblendet dabei eine andere Lobby die Sicht?<<

Zuerst war die Massentierhaltung und mit ihr das riesige Gülleproblem. Die Tiere sind es nämlich, die die Gülle produzieren, nicht die Biogasanlagen.

Die Biogasanlagen entstanden, um die katastrophalen Folgen der Massentierhaltung ein wenig abzumildern. Klassische Kapitalismusreparaturbetriebkosmetik.

12:12 von Diabolo2704

Jede Form von Tierquälerei, .... solche unter dem Mantel der Religionsfreiheit,
-
sie sind ja richtig tollkühn - mit derlei Forderungen
das Verbot des Schächten bei Moslems war ja fast geklärt
als einige merkten, dass dies in einer anderen Religion auch üblich ist,
war das Thema plötzlich vom Tisch

koppeln und schon wären die "Tierfabriken" die das Futter rankarren weg. Ein Kreislauf wäre wieder möglich und man würde regional stärken. Vom Tierwohl in diesen Aufzuchtfabriken ganz zu schweigen. Ich will keine Kleintierhaltung. Aber bei uns in der Region werden z.B. u.a. in einem großem hellen Stall 4000 Schweine auf Stroh gehalten mit viel Auslauf, Rinder auf der Weide , Futter vom eigenen Feld für alle gehaltenen Tiere und in eigenen Läden in der Region die Produkte bis hin zum Brot vermarktet . So einfach ist das, trotz das es eine ehemalige LPG ist mit 4000 ha Pacht und Eigenfläche. Bezahlbar für die Verbraucher ist es obendrein.

12:48, SanVito

>> Die Dame sollte sich einmal die immer größer werdende Mono-Mais-Kultur (staatl gefördert!) mit überhandnehmenden , umweltverschandelnden grünen Riesenzelten zwecks Verarbeitung zu Benzin anschauen.<<

Die "grünen Zelte" sind Biogasanlagen. Den Faultürmen der Klärwerke vergleichbar.

In denen wird kein Benzin hergestellt.

Maismonokultur und Massentierhaltung hängen untrennbar zusammen. Mais ist Starkzehrer, speichert also viel Nitrat aus der Gülle, und kann dann verfüttert werden, in den Massentierhaltungsställen. Da wird dann wieder Gülle draus usw.

Die Biogasproduktion ist da lediglich ein Nebeneffekt, mit dem man der Sache propagandistisch einen öklogischen Anstrich verpasst.

@Peter Kock

Meiner Meinung nach hat deutsches Schweinefleisch mit sehr hoher Qualität und sehr gutem Ruf in China riesig große Chance.

Nach Informationen von Albert Schweitzer Stiftung isst heute ein durchschnittlicher Chinese 63 kg Fleisch pro Jahr, Tendenz steigend. In Deutschland liegt der Pro-Kopf-Verzehr von Fleisch bei etwa 60 kg pro Jahr.
Das ist ein riesiger Markt für deutsches Schweinefleisch

https://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/china-fleischkonsum

Das hätten Sie vielleicht nicht gedacht, oder?

"Die Mehrheit der Chinesen hat keinen Kühlschrank". Diese Aussage stimmt inzwischen absolut nicht. Die Tatsache ist genau umgekehrt (selbst in ärmeren Regionen von China haben die meisten Familien meiner persönlichen Erfahrung nach einen Kühlschrank, vielleicht nicht so neu, aber trotzdem. Ich kenne das Land seit Anfang 90er Jahren).

15:33 von fathaland slim

13:27, ex_Bayerndödel

>>Ja, ich frage mich auch oft, weshalb Biogasanlagen so gefördert werden, obwohl sie Monokulturen schaffen, Unmengen an Gülle, mit die größten Umweltverpester sind. Ob Frau Hendricks dies auch sieht ... oder verblendet dabei eine andere Lobby die Sicht?<<

Zuerst war die Massentierhaltung und mit ihr das riesige Gülleproblem. Die Tiere sind es nämlich, die die Gülle produzieren, nicht die Biogasanlagen.

Die Biogasanlagen entstanden, um die katastrophalen Folgen der Massentierhaltung ein wenig abzumildern. Klassische Kapitalismusreparaturbetriebkosmetik.
///
*
*
Haben sie berücksichtigt, das die LPGs und Massentierhaltung eine Errungenschaft des Kommunismus/Sozialismus waren?
*
Die allesamt den Kosmetikkapitalismus und Soli erforderten?
*
Oder irre ich und das war kein Sozialismus?

Am 18. Januar 2018 um 15:33 von fathaland slim

"Zuerst war die Massentierhaltung und mit ihr das riesige Gülleproblem. Die Tiere sind es nämlich, die die Gülle produzieren, nicht die Biogasanlagen.
Die Biogasanlagen entstanden, um die katastrophalen Folgen der Massentierhaltung ein wenig abzumildern. Klassische Kapitalismusreparaturbetriebkosmetik."

So viel erst einmal zur Theorie. Die Praxis jedoch sieht anders aus. In der Gegend gibt es einige Biogasanlagen, die meisten davon verwenden ausschließlich Silage.
Die Biogasanlagen werden also zu mindestens 90 Prozent mit Maissilage "gefüttert" und produzieren Unmengen von Gülle - ja, auch bei der Erzeugung von Biogas im Fermenter entsteht diese. Wenn zusätzlich zur Stromerzeugung noch die Abwärme genutzt wird, wie es mein Nachbar macht, ist ein positiver Effekt vorhanden. Aber die Gülleproduktion übertrifft das Vorstellungsvermögen vieler.

Am 18. Januar 2018 um 15:42 von fathaland slim

"Die Biogasproduktion ist da lediglich ein Nebeneffekt, mit dem man der Sache propagandistisch einen öklogischen Anstrich verpasst."

Oftmals wird die Gülle aus der Tierhaltung gar nicht mehr in den Biogasanlagen verwendet, um eine gleichbleibende Gasqualität zu erreichen. Es wird also mehr Gülle erzeugt. Es geht bei der Gaserzeugung nicht um Ökologie, sondern um Stromerzeugung zu hohen Vergütungen. Der Nebeneffekt, wie Sie es nennen, ist schon lange nicht mehr vorhanden, sondern es ist eine Industrie daraus geworden, die Unmengen an Flächen verbraucht.

Hier findet sich auch die

Hier findet sich auch die Erklärung, warum Fleisch so billig ist.
Es ist nicht der deutsche Verbraucher, der nach "billig" ruft, der niedrige Preis ermöglicht es erst das Fleisch so erfolgreich zu exportieren.

50 % gehen ins Ausland!

Es kann überhaupt NIEMALS zu viel..

Nahrungsmittel auf dieser Welt geben, denn umso mehr Nahrungsmittel auf der Welt vorhanden sind, umso erschwinglicher werden diese auch für die armen Menschen dieser Welt, die ansonsten hungern müssten!

Wenn sich die wohlhabenderen Chinesen, statt wie üblicherweise Reis, deutsches Schweinefleisch leisten können, dann bleibt mehr chinesischer Reis für die ärmeren Chinesen übrig, die sich sowieso kein deutsches Schweinefleisch leisten könnten!

Was zu bedenken ist!

@Sisyphos3

"das Abklemmen von Strom, wenn man dann Zähler installiert, die geladen werden müssen wie ein Handy, klappt es ... erstaunlicher weise" Am 18. Januar 2018 um 15:51 von Sisyphos3

Und was soll das bitte für eine Lösung gegen Armut sein?
Das ist doch dasselbe: wenn man nicht bezahlen kann, bekommt man keinen Strom mehr. Wie bei Prepaid-Handy, mit dem man nicht telefonieren kann, ohne vorher zu bezahlen.

Und nun geht es, auch bei Fleisch, um Lebensmittel: Wer an der Kasse nicht zahlen kann, kann dann zu Hause nicht essen.

Klar ist jede Ökosparte der Meinung, bei ihr sollte man richtig Geld für Qualität hinlegen, und überall woanders sparen. Nur will das jede Ökosparte: man soll bei Nahrungsmittel, Kleidung, Klopapier und Energie nur nachhaltig Produziertes kaufen und alle in der Produktionskette, selbst Tiere, sollen auch noch glücklich sein.
Das gibt bei den meisten das Portemonnaie nun Mal nicht her.

Erbhof der CSU

So lange das Landwirtschaftsministerium ein Erbhof der CSU ist kann und wird sich nie was ändern.
Nur aus diesem Grund habe ich im Herbst Schulz gewählt. Und werde es wieder tun.

@ex_Bayerndödel

Nein, ich möchte nicht der Biogasproduktion aus Maissilage das Wort reden.

Ich bitte nur darum, die Begriffe nicht zu vermengen.

Ich benutze den Begriff "Gülle" im Sinne von "tierische und menschliche Fäkalien", also das, was früher in der Jauchegrube landete und im März auf die Felder ausgebracht wurde.

Ich bin im Landkreis Osnabrück groß geworden. Der Nordkreis, damals noch Kreis Bersenbrück, war schon in den frühen 70ern durch Maismonokulturen bestimmt. Da gab es noch gar keine Biogasanlagen. Es lag allein an der Massentierhaltung von Hühnern (Anton Pohlmann) und Schweinen.

Nein, Frau Hendricks hat ausdrücklich NICHT..

recht, denn jede künstliche Verknappung von hergestellten Lebensmittel weltweit, hat IMMER fatale Auswirkungen auf die ärmeren Bevölkerungsschichten dieser Welt!

Ob nun der Weltmarktpreis für importiertes Schweinefleisch nun um 5 oder zehn Dollar pro Kilo ansteigt oder auch sinkt, mag für uns wohlhabenden Deutschen ja ziemlich unerheblich sein, aber für einem sehr großen Anteil der ärmeren Bevölkerungsschichten dieser Welt bedeutet es nichts weniger, als dauerhaft selbst zu hungern oder eben nicht zu hungern!

Und das ist in dieser Angelegenheit absolut entscheidend!

@Thomas Wohlzufrieden 10:41

Zitat: "Unsinnige Forderung. Die Tierhaltung der Bauern orientiert sich an Angebot und Nachfrage. Wenn nur noch soviel produziert werden soll, wie es die heimische Umwelt verträgt, müßte das ja genauso für alle anderen Wirtschaftsbereiche, wie zum Beispiel der Autoindustrie gelten. Über diese Forderung der Ministerin braucht man wohl nicht weiter zu diskutieren."

Die Produktion der Landwirtschaft orientiert sich mitnichten an Angebot und Nachfrage. Früher gab es die Milch- und Butterberge, später wurde die Überproduktion von Fleisch subventioniert, um die überproduzierte Ware loswerden zu können. Das auf Kosten der Umwelt. Die Produktion in der Autoindustrie belastet zwar auch die Umwelt, aber nicht in so einem direkten Bezug, wie bei der Landwirtschaft. Deswegen ist eine Diskussion über die Landwirtschaftspolitik dringendst von Nöten.

@ um 16:08 von Frank von Bröckel

Falsch ... je mehr Nahrungsmittel produziert werden, desto mehr Menschen wird es geben ... was dann mehr Nahrungsmittel notwendig macht. Dies ist einer der Gründe warum die Meere überfischt und Urwälder abgeholzt werden. Der Planet kann nicht unendlich viel leisten und die Gefahren von Überdüngung (im Dienste der Steigerung der Produktion) und auch der Gentechnik (-> Superweeds) sind hinlänglich bekannt. Auch der Einsatz von Antibiotika in der Massentierhaltung hat seine negativen Folgen.

Oh und produzierte Nahrungsmittel "bleiben irgendwo" ... wo wir dann wieder bei der Überdüngung sind. Kurzum: die Bevölkerungsdichte ist auch etwas das der Natur zu schaffen macht ... selbst wenn wir gigantische Wohnblöcke bauen können.

Mäßigung und Weisheit sind in dieser Zeit vollkommen unterdrückte Eigenschaften, denn die Sucht nach "mehr Profit" walzt gnadenlos über alles was zur Zurückhaltung mahnt.

@Frank von Böckel 16:08

Zitat: "Es kann überhaupt NIEMALS zu viel
Nahrungsmittel auf dieser Welt geben, denn umso mehr Nahrungsmittel auf der Welt vorhanden sind, umso erschwinglicher werden diese auch für die armen Menschen dieser Welt, die ansonsten hungern müssten! Wenn sich die wohlhabenderen Chinesen, statt wie üblicherweise Reis, deutsches Schweinefleisch leisten können, dann bleibt mehr chinesischer Reis für die ärmeren Chinesen übrig, die sich sowieso kein deutsches Schweinefleisch leisten könnten!
Was zu bedenken ist!"

Es ist aber zu bedenken, wieviel Wasser man für ein Kilo Lebensmittel verbraucht, und in welcher Weise man den Boden übedüngt. Die Nitratwerte sind bei uns vielfach schon zu hoch, und wenn die Gebirge und Mittelgebirge künftig durch Klimaerwärmung immer weniger beschneit werden, wird dies auch Folgen für unseren Wasserhaushalt haben. Und, im Gegensatz zu anderen Gegenden der Erde, die jetzt schon Wasserknappheit haben, heizen wir durch die Tierhaltung die Klimaerwärmung auch noch an

Weshalb schreien diese armen Menschen..

draußen vor der Tür denn so?

Ach, diese armen Menschen haben kein Brot!

Na, dann sollen diese armen Menschen doch künstlich verknapptes und somit teures deutsches Bio-Fleisch essen, wenn diese Leute schon kein Brot haben!

Nicht wahr, Frau Hendricks?!

An KleinGroß 10:16

Zitiere:
Ziel muß sein:
Gutes, naturnahes Futter, artgerecht gehaltene, gesunde Tiere, gesunde Erzeugnisse für uns!
Ebenso eine gesunde Erzeugung von Feldfrüchten; weg mit dem Dreck (z.B. Glyphosat), der angeblich notwendig ist, um (noch mehr) zu erzeugen.
Zurück zu den Wurzeln, die einen Bauern ausmachen, dies mit wirklich modernen Verfahren und möglichst naturnah.
###
Das geht mit einem CSU Minister niemals zu verwirklichen.
Wer Gesundes, Artgerechtes haben will, aber Schwarz wählt, wird weiterhin diese künstliche Industrie-Pampe und degeneriertes Massentier essen, dass den Verbrauchern in der Reklame
als Gesund untergejubelt wird.

Am 18. Januar 2018 um 16:36 von fathaland slim

"Ich bin im Landkreis Osnabrück groß geworden. Der Nordkreis, damals noch Kreis Bersenbrück, war schon in den frühen 70ern durch Maismonokulturen bestimmt. Da gab es noch gar keine Biogasanlagen. Es lag allein an der Massentierhaltung von Hühnern (Anton Pohlmann) und Schweinen."

Sehen Sie, und ich lebe in einem Gebiet, in dem es keine! Massentierhaltung gab und gibt. Die Felder haben sich durch die Biogasanlagen drastisch verändert. Auch durch die Biogasanlagen entsteht Gülle, da die Bakterien im Fermenter eine Gärung vergleichbar mit der im Tiermagen auslösen. Zudem haben sich die Gewässer in der Nähe dieser Anlagen sehr negativ entwickelt. Haben Sie schon einmal eine große Biogasanlage besichtigt? Die Behälter für die Abfallprodukte haben unglaubliche Dimensionen.

@Pflasterstein

Umgekehrt wird ein Schuh draus!

Denn umso mehr Menschen es weltweit zu ernähren gilt, umso mehr Nahrungsmittel müssen auch weltweit hergestellt werden!

Ihre Argumentation würde ja letztendlich auf das Begrenzen des weltweiten Bevölkerungswachstum durch das vorsätzliche Verhungernlassen der ärmeren Bevölkerungsschichten dieser Welt hinauslaufen!

Nahrungsmittel weltweit nur noch im begrenzten Rahmen herzustellen, bedeutet nämlich im Endeffekt nichts anderes!

Fleisch muss sein

Wer kein Fleisch isst, wird Schwierigkeiten haben, seinen Carnitinspiegel auf das nötige Niveau zu halten.
Wir lebten vor Jahren mal vegetarisch, bis man bei den Kindern eine Stoffwechselerkrankung feststellte....die gibt es immer öfter.
Dadurch lernte ich, dass Carnitin nur durch Fisch und Fleisch vom Körper aufgenommen werden kann.
Ein Carnitinmangel hat erhebliche Konsequenzen für die Leistungsbereitschaft und Konzentration, etc.

Fleischlosigkeit kann also kein ideologisches Mittel sein, wenn man den Bürger gesund erhalten möchte.
Denn jeden Tag verstrahlte Steinpilze ( fast einziger nicht-tierischer Carnitin-Lieferant),
ist ja auch keine Option mehr.

@ davidw. um 16.55 Uhr: Haben Sie das mal überprüft?

Ihre Vorurteile in allen Ehren, aber das stimmt so nicht. Bayern ist das Bundesland mit der höchsten Bioland-Quote unter den landwirtschaftlichen Betrieben. Der Bundesstaat Bayern unterstützt den Öko-Landbau mit zahlreichen Maßnahmen.

Am 18. Januar 2018 um 16:35 von EPN

"So lange das Landwirtschaftsministerium ein Erbhof der CSU ist kann und wird sich nie was ändern.
Nur aus diesem Grund habe ich im Herbst Schulz gewählt. Und werde es wieder tun."

Ein Glück, dass es die CSU gibt, oder? Übrigens bin ich kein CSU-Wähler, aber glauben Sie wirklich, dass unter der Kanzlerin etwas geschieht, was nicht ihre Zustimmung hat?

An Tollpatsch 10:16

Zitiere:
Hendricks
Diese Dame nervt gewaltig, vielleicht gibt es ja demnächst jemand kompetentes an Ihrer Stelle. Scheinbar kann die nur Murks hoch 3 verzapfen.
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Haben Sie etwas gegen gesunde Nahrung?
Diese Dame kämpft für Sie,
damit sie gesunde Kost auf dem Teller haben.
Welchen "Murks hoch3"
hat Sie denn verzapft, außer dass sie vielleicht nicht in der Partei ist, die Sie wählen?

"das Abklemmen von Strom, wenn man dann Zähler installiert, die geladen werden müssen wie ein Handy, klappt es ... erstaunlicher weise" Am 18. Januar 2018 um 15:51 von Sisyphos3

Sie haben mich noch an eine Sache erinnert:

Einen Gaszähler, der vor Gasverbrauch mit Münzen geladen werden muss, gibt es auch bei "The Kid" von Charlie Chaplin (in etwa in der 18. Minute ).

"Put the quarter in the gas meter" sagt der Ziehvater zu dem Jungen. Der Junge nimmt ihm die Münze ab, wirft sie in den Gaszähler, zieht das Gerät auf... und holt sich die Münze wieder raus.

Einer von Chaplins Klassiker über Armut.

@to be stupid first

Klimaerwärmung durch Tierhaltung in Deutschland?

Eher nicht!

Und erneut wird umgekehrt ein Schuh draus!

Denn gerade die stark wasserverbrauchende Herstellung von Lebensmitteln ist im sowieso wasserreichen Deutschland kaum ein Problem, während es in den trockenen Regionen dieser Welt auf fast jeden Tropfen des kostbaren Trinkwassers ankommt!

Wir Deutschen können uns diese enorme Wasserverschwendung für die Herstellung von Lebensmitteln eben leisten, und die armen Menschen in den trockenen Regionen dieser Welt eben NICHT!

So einfach ist das !

von Staats wegen energisch bekämpft

Erstmal musse der Staaat sich um das durch Ihn und seine Elitenpolitiker verursachte leid der Bürger von d kümmern.

Da wir ja keine Handy oder Computer mehr bauen können werden wir halt wieder zum grünen Agraland.

17:06, yolo

Der menschliche Körper ist in der Lage, Carnitin zu synthetisieren.

@ Bayerndödel 17:07

Zitat: "Ein Glück, dass es die CSU gibt, oder? Übrigens bin ich kein CSU-Wähler, aber glauben Sie wirklich, dass unter der Kanzlerin etwas geschieht, was nicht ihre Zustimmung hat"

Da haben Sie recht. Die CDU steht für die gleiche Landwirtschaftspolitik, wie sie die CSU betreibt.

Kolonialismus in uebelster Form

MerkelAfrikaReise 2016 war eine Unverschaemtheit.Seit ueber zehn Jahren bemüht sich EU,m afrikanischen Ländern langfristige Freihandelsabkommen (EPA) abzuschließen,um diese in ein möglichst enges ökonomisches Abhängigkeitsverhältnis zumanövrieren.Kolonialismus in uebelster Form.Wachsende afrikanische Abhängigkeiten verschafften Brüssel den Hebel,m/d der afrikanische Widerstand gegen weitgehende Öffnung seiner Märkte für die gnadenlos überlegene europäische Konkurrenz gebrochen wird.Mitte 2013 hat Brüssel in übler neokolonialer Manier etlichen afrikanischen Staaten ein Ultimatum gestellt.Entweder sie unterzeichnen die EPA bis Oktober 2014 oder es werden ihnen sämtliche Handelserleichterungen m/d EU gestrichen.Langfristig drohen den Ländern Afrikas schwere sozioökonomische Verwerfungen aufgrund der weitgehenden Öffnung ihrer Märkte für europäisches Kapital.Als Folge sind fast alle afrikanische Fleischproduzente pleite.Info Fuldainfo.de(8.Okt)+Heise.de/Tel (1.Okt 2016)

@ Thomas Wohlzufrieden

"Die Tierhaltung der Bauern orientiert sich an Angebot und Nachfrage."

Dann gehen Sie mal nach Geschäftsschluss abends still und heimlich hin und schauen mal in die Restetonnen der Supermärkte und Gastro-Betriebe. Sie werden staunen, wie hoch die angebliche Nachfrage ist, die eine solch massive Agrarwirtschaft angeblich bedienen soll.

Nein! Für die landwirtschaftlichen Großbetriebe sollte gelten: Alle Subventionen ersatzlos streichen! ...um so auch wieder mehr Konkurrenz durch mittlere und kleinere Landwirtschaftsbetriebe zu fördern, die derzeit von den "Großen" regelrecht aufgefressen werden!

@GeMe, 12.42h

Sie haben recht.
Die Leute haben zum großen Teil falsche ideologische Vorstellungen.
Der Kleinbauer, wie Sie ihn beschreiben, war schon vor 70 Jahren Nebenerwerbslandwirt.
Leben konnte er von seinem kleinen Hof nicht.

17:26 von fathaland slim

17:06, yolo

Der menschliche Körper ist in der Lage, Carnitin zu synthetisieren.
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Selbst im Erwachsenenalter aber vermag unser Organismus nur ca. 10% dessen herzustellen, was er eigentlich an L-Carnitin benötigt, weswegen eine zusätzliche Zufuhr von L-Carnitin über Ernährung von höchster Priorität ist und in Form von Nahrungsergänzungsmitteln angezeigt, wenn der L-Carnitin-Bedarf aufgrund äußerer Umstände wie Krankheiten, erhöhter körperlicher oder geistiger Belastung über natürliche Ernährung nicht zu decken ist.

um 18:35 von to be stupid - first

Danke für Ihre Antwort. Sie schreiben über die früheren Milch-und Butterberge und die Überproduktion von Fleisch. Hier bin ich anderer Meinung. Lebensmittel wurden noch nie überprozuziert, wie der Hunger auf der Welt beweist, die produzierten Lebensmittel wurden nur nie gerecht verteilt. Und von daher bin ich mit Ihnen einer Meinung, wenn sie eine Disskussion über die Landwirtschaftspolitik fordern.

12:42 GeMe

Sie meinen also, eine Landwirtschaft mit Kleinbauern wäre nur mit (EU-)Subventionen lebensfähig. Im Unkehrschluß heißt das also, dass die derzeit betriebene Form der Agrarindustrie ohne Subventionen auskäme. Das bringt mich zum Lachen. Die Politik hätte nach meiner Meinung genau dies fördern sollen: hohe Förderung von nachhaltig wirtschaftenden Kleinbauern. Keinerlei Förderung von Agrarindustriebetrieben. Dabei denke ich bei Kleinbauern nicht an mittelalterlich arbeitende Familienbetriebe, vielmehr an durchaus effiziente aber ökologisch arbeitende Betriebe.
Es besteht keine Veranlassung solche Betriebe mit Herablassung zu behandeln wenn man selbst Milliarden aus den Fördertöpfen schöpft.

An c.schroeder 17:07

ich habe nichts gegen Bayern.
Freut mich, das es in Bayern
viele Bio-Bauern gibt.
Mir geht es um die Bundespolitik, um die CSU, um ihre abstruse, widersprüchliche Bundespolitik.

@Frank von Bröckel 17:23

Zitat: "Klimaerwärmung durch Tierhaltung in Deutschland?"

Natürlich, auch. Jede Form der Klimaerwärmung betrifft natürlich uns auch. Klimaerwärmung in Bayern lt. Staatsregierung zum Ende des Jahrhunderts 4,5 Grad.

Zitat: "Denn gerade die stark wasserverbrauchende Herstellung von Lebensmitteln ist im sowieso wasserreichen Deutschland kaum ein Problem, während es in den trockenen Regionen dieser Welt auf fast jeden Tropfen des kostbaren Trinkwassers ankommt!"

Wenn man nach dem Motto lebt: "Nach mir die Sintflut."

Zitat: "Wir Deutschen können uns diese enorme Wasserverschwendung für die Herstellung von Lebensmitteln eben leisten, und die armen Menschen in den trockenen Regionen dieser Welt eben NICHT!
So einfach ist das !

Wie lange noch, wenn weniger Wasser aus den Gebirgen über das Jahr in die Flüsse abgegeben wird?

16:08 Frank von Bröckel

"Nahrungsmittel auf dieser Welt geben, denn umso mehr Nahrungsmittel auf der Welt vorhanden sind, umso erschwinglicher werden diese auch für die armen Menschen dieser Welt, die ansonsten hungern müssten!"
Das ist richtig, aber das deutsche Fleisch ist so subventioniert das es billiger ist als das örtlich produzierte afrikanische Fleisch. So verhindern wir, mit Subventionen, das diese Länder eine eigene gewinnbringende Produktion haben können.
Dann kommen die arme Bauern nach Europa, und werden hier als Wirtschaftsflüchtlinge nicht willkommen geheißen.

@Kritische Stimme

Ich gewissen Teilen stimme ich ihrer harsch vorgetragenen Kritik völlig zu!

Denn gerade Freihandel findet seitens der EU und den Zweit- und Drittweltländer im Bereich Import und Export von Nahrungsmittel überhaupt nicht statt!

Selbst beim Export von so exotischen Südfrüchte wie z.B. Bananen müssen diese armen Länder noch Importzölle an die EU zahlen!

Insbesondere der europäische Markt schottet sich hinsichtlich der Einfuhr von Lebensmittel aus Zweit- und Drittweltstaaten ,-dank der EU-, mit allen möglichen und teilweise wirklich miesen Tricks, gegenüber diesen armen Länder ab!

Denn Eines gibt es zwischen der EU und diesen Staaten nämlich nicht:

Einen echten Freihandel bei den Import und Export von Nahrungsmittel!

Die EU selbst sieht sich in dieser Angelegenheit immer nur als Schutzherr des Reichsn.. ähm Euronährstandes!

Was zu bedenken ist!

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