Ihre Meinung zu: EU bietet Großbritannien Ausstieg aus dem Brexit an

16. Januar 2018 - 13:08 Uhr

Charmeoffensive in Richtung London: EU-Ratspräsident Tusk und Kommissionspräsident Juncker haben Großbritannien einen Verbleib in der EU angeboten. Die Herzen seien offen, sagte Tusk. May beeilte sich, zu antworten.

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Kommentare

Dazu fällt mir

nichts mehr ein, auch das Gesicht von Tusk lässt mich erstarren.
Politiker sind doch die größten Schauspieler der Welt.

Gruß

M. Macron scheint überaktiv.

Nun macht er dem UK, an dem von ihm doch geforderten EU-Gemeinsinn vorbei, Angebote im nationalen Eigeninteresse. Und das hat etwas von britischer Deal-Mentalität im niederen Bereich. Er hofft wohl, dass die EU ihm dabei folgt. Wenn er sich da nicht täuscht?!
Nigel Farage? War das nicht derjenige, der mit einer Lügenkampagne die Mehrheit für den Brexit erbracht hat? Der war doch in die USA zu seinem Freund Trump geflohen. Dass der sich noch ins Land traut!

Erst windelweich geprügel

nun bietet die EU der am Boden liegenden May die Hand an. Oder besser den Fuß zum Unterwerfungskuss unter die Brüsseler Ordnung?

Zuckerbrot und Peitsche. Wenn das Konzept aufgeht und die Briten wirklich reumütig zurückkehren - ist das ein großer Erfolg der EU-Kommission. Sie wäre dann mächtiger als das ehemalige Weltreich GB.

Schau ma mal. Aber etwas ist jetzt schon klar: mit May haben sie die falsche Person in dieser für GB so kritischen Zeit. Zu wenig Personality um so was erfolgreich durchzuziehen.

Das heutige Britannien. Nur mehr ein Schatten seiner selbst.

Brexit

Wahnsinn, Wahnsinn. Macron.
Merkel wird mitspielen. Armes Deutschland.

Das sollte, müsste aber erneut per Volksabstimmung..

Wer soll dafür seinen Kopf hinhalten, das müsste dann die eiserne Lady mit der Krone schon daselbst, aber die soll sich ja raushalten.
Tzzzzzz!

Brexexit

In der Rede von Tusk fehlt der Satz an die Briten: "Bleiben Sie und lassen Sie uns die EU gemeinsam besser machen!" Was spricht eigentlich dagegen, die EU im Sinne aller Mitgliedsstaaten unbürokratischer, bürgernäher, gerechter und demokratischer zu machen? Referenden sind völlig undemokratisch, weil jeder kleine oder große Demagoge heutzutage in der Lage ist, den Willen des Volkes über Fakenews und andere Propagandakampagnen innerhalb kurzer Zeit zu manipulieren. Das Ergebnis hängt dann nur noch von der Effektivität der Propaganda und dem Zeitpunkt des Referendums ab, danach eintretende neue Erkenntnisse und Entwicklungen finden keine Berücksichtigung mehr. Demokratische Entscheidungen dagegen sind - Gott sei Dank - im Rahmen übergreifender Menschenrechte immer wieder revidier- und optimierbar.

Nur noch Deals

Trumps Methode der Deals schein sich durchzusetzen.
Macron dealt mit May, Gabriel dealt mit Mevlüt Cavusoglu, Orban dealt mit Chinesen wegen der Seidenstraße.

König Juncker?

Vielleicht bekommt GB noch einen Sonderrabatt, wenn es in der EU bleibt. Hätten wir eine gelebte Demokratie wäre so etwas nicht möglich.
Das Ende der EU scheint mir absehbar und ich bin froh darüber.

Das britische Volk hat entschieden

Was bildet sich die EU eigentlich ein? Sie hat das Votum des britischen Volkes zu akzeptieren. Wobei, wie sie dazu steht, ist ja hinlänglich bekannt. Auch Frankreich und die Niederlande wurden so lange zu weiteren "Abstimmungen" genötigt, bis das Ergebnis das gewünschte war. Sargnägel der Demokratie.

nein, das ist lächerlich

machen wir solange Referenden, bis es stimmt

Ja wie denn nun

wird so lang Taktiert bis alles passt,und zwar nur den Politikern?Dann können wir ja das Geld und die Zeit für Wahlen für etwas anders ausgeben.

Kann man dieser Meldung entnehmen,

dass Herrn Macron die EU doch nicht so sehr am Herzen liegt, wenn es um französische Interessen geht? Oder wird er einen britisch-französischen Alleingang anbieten, wenn es um diesen Deal geht?
Auf jeden Fall wird man sich künftig etwas kritischer mit Herrn Macron und seinen Visionen auseinandersetzen müssen - aber wenigstens hat er welche...

Das Drama geht weiter

Dass die Briten jetzt langsam kalte Füße bekommen, ist verständlich. Aber ihr Stolz dürfte größer sein als die Vernunft.

EU Großbritanien

that`s would be good!

Drinbleiben, ja!

Drinbleiben, ja das ist es. Europa soll nicht sinnlos zerbröckeln. Und Merkel schwächelt, sie wird sich nicht zur von den Briten gefürchteten Kanzlerin von Europa aufschwingen können.

Aufgrund welcher Rechtsgrundlage ?

Aufgrund welcher Rechtsgrundlage denken die Herren Tusk und Juncker denn entscheiden zu dürfen das Großbritannien nach seiner offiziellen Austrittserklärung doch Mitglied der EU bleiben darf?

Habe ich da etwas überlesen?

Verbleib mit Einschränkungen

Das wäre ok, der Brexit hat die EU bisher soviel gekostet, monetär, moralisch und politisch, das GB im Falle eines Rückziehers trotzdem einen Deckel hat.

Dieser muss auch von GB beglichen werden, z.B. durch Verzicht auf das Vetorecht und andere Sonderwürste.

Denn kommen sie ohne Konsequenzen zurück, würde dies der Glaubwürdigkeit der EU den Todesstoß verpassen.

@14:35 von Sharky_ffm

"Aufgrund welcher Rechtsgrundlage denken die Herren Tusk und Juncker denn entscheiden zu dürfen das Großbritannien nach seiner offiziellen Austrittserklärung doch Mitglied der EU bleiben darf?

Habe ich da etwas überlesen?"

Die beiden entscheiden gar nichts, sie bieten es nur an. Es gibt durchaus die Rechtsauffassung, dass die Briten ihren Austritt vor Ablauf der Frist jederzeit abbrechen können.

EU bietet Großbritannien Ausstieg aus dem Brexit an

"die Herzen sind offen, sagt Tusk ......"
.
ist das die europäische Alternative auf eine demokratische Entscheidung ?
Mein Herz für das Vereinigte Königreich schlägt nicht anders
ob die jetzt in der EU sind oder austreten

Gerne

dürfen die Briten in der EU bleiben ,aber nur ohne die gewährten Extrawürste.Oder die Extras gelten für alle ,was eigentlich sinn machen würde.Das gleiche gilt für den Euro entweder für alle oder besser für keinen.

Verbleib?

Ich dachte es wurde darüber abgestimmt? Ist das Null und nichtig? Ansonsten wäre ich natürlich dafür das die bleiben.

re mediendienst

"Wenn das Konzept aufgeht und die Briten wirklich reumütig zurückkehren - ist das ein großer Erfolg der EU-Kommission. Sie wäre dann mächtiger als das ehemalige Weltreich GB."

Die EU ist sowieso mächtiger als das ehemalige Weltreich. Auch mit Brexit.

Die Bevölkerung entscheidet

und nicht Frau May. Und, die Mehrheit der Engländer hat sich nun mal für einen Brexit entschieden. Daran gibt es nichts zu rütteln. Ansonsten kann man sich die Abstimmungen ja schenken.
Dass Macron und Merkel ein Verbleib lieber wäre, ist schon klar.

Von mir aus gerne

Ich habe den Brexit immer für eine schlechte Idee für beide Seiten gehalten. Wenn jetzt sogar Nigel Farange pragmatischer wird, warum also nicht.
Was spricht den gegen die britischen Sonderwünsche? Jeder hat Sonderwünsche. Die Visegrad-Staaten machen es doch vor und auch alle anderen sorgen schon dafür, dass ihre Partikularinteressen gewürdigt werden. D pflegt immer die Autoindustrie, andere legen die Schuldengrenzen großzügiger aus.
Ich finde, dass GB für die EU wichtig ist, nicht zuletzt weil es trotz Rabatt immer noch Nettozahler ist.
Stay with us.

re der-mahner

"Das britische Volk hat entschieden

Was bildet sich die EU eigentlich ein? Sie hat das Votum des britischen Volkes zu akzeptieren."

Die hat überhaupt nichts zu akzeptieren. Das Referendum war nicht mal für die britische Regeirung rechtlich verbindlich und schon gar nicht für die EU.

Tja

Langsam dämmert es selbst den großen Brexit befürwortern das es keinen special deal geben wird und sie mit der Nummer auf die Nase gefallen sind. Jetzt aber bitte durchziehen, und bitteschön gefälligst für den Mist den sie verbockt haben auch gradestehen.

///Ein solcher Handelsvertrag

///Ein solcher Handelsvertrag umfasst aber keine Finanz- und Versicherungsdienstleistungen. Es fehlt also genau das, was die Dienstleistungsinsel Großbritannien stark macht.///
.
Gut, wenn die EU die Tür offen hält. Selbst Farrange scheint einzusehen, dass er einen Fehler gemacht hat.

re ladycat

" die Mehrheit der Engländer hat sich nun mal für einen Brexit entschieden. Daran gibt es nichts zu rütteln"

Das Referendum ist nicht bindend für die britische Regierung. Außerdem kann Sie natürlich neu abstimmmen lassen. Wollen Sie es verbieten?

Bitte bleibt!

Ich finde es großartig, dass endlich mal eine verantwortliche Stimme aus der EU das Angebot macht, doch in der Gemeinschaft zu verbleiben! Warum auch nicht? Damit ist noch nichts vom Ende des Brexit zu sehen! Aber die Möglichkeit sollte da sein!

Und wenn die Briten sich morgen doch für die EU entscheiden, dann soll ihnen auch das Recht gegeben sein, weiterhin in der EU zu verbleiben! All den Brexit-Befürwortern hier sei nur gesagt, dass nichts gewonnen werden kann, wenn aus der Union Kleinstaaterei wird! China, Russland, die USA und bald vermutlich auch Südamerika mit seinen Schwellenländern sind Wirtschaftsblöcke, gegen die kleine Länder aussehen wie Ameisen vor Elefanten!

Wenn schon nicht die Europäer zusammenhalten können, wer soll denn dann zu uns halten?

Diese unsachliche Schadenfreude jedenfalls wird am Ende nur diejenigen treffen, die sich abgehängt fühlen und darum auf ein Ende der EU hoffen! Wer glaubt, es wird nicht so kommen, sollte das einmal gut begründen!

14:45 von albexpress

Da gebe ich Ihnen völlig recht.
Verbleib in der EU - sehr gerne, aber ohne jede Extrawurst. Der Kredit ist verspielt.

Gründe ?

vielleicht kommt man auch ins Grübeln ?
das Geld der Briten, ca. 12 Mrd Euro, in Brüssel fehlen ?

die briten mögen gerne ihre selbstverordnete

durststrecke aufnehmen.

besser abwarten, bis sie wieder geläutert vor der türe stehen.

@um 15:07 von karwandler

Das Referendum ist nicht bindend für die britische Regierung.

Sie reihen sich nahtlos in die Reihe der Fantasten aus Brüssel ein. Selbstverständlich ist der Ausgang des Referendums bindend. Und zwar exakt seit dem das Brexit-Gesetz mit grosser Mehrheit vom britischen Parlament angenommen wurde.

///Am 16. Januar 2018 um

///Am 16. Januar 2018 um 15:17 von Sisyphos3
Gründe ?
vielleicht kommt man auch ins Grübeln ?
das Geld der Briten, ca. 12 Mrd Euro, in Brüssel fehlen ?///
.
Nein, das ist nicht das Problem.
Der Hauptgrund ist, dass der, nicht nur wirtschaftliche Schaden, auf beiden Seiten immens wäre.

///Am 16. Januar 2018 um

///Am 16. Januar 2018 um 15:21 von Messi
@um 15:07 von karwandler
Das Referendum ist nicht bindend für die britische Regierung.

Sie reihen sich nahtlos in die Reihe der Fantasten aus Brüssel ein. Selbstverständlich ist der Ausgang des Referendums bindend. Und zwar exakt seit dem das Brexit-Gesetz mit grosser Mehrheit vom britischen Parlament angenommen wurde.///
.
Das Parlament ist frei, jederzeit andere Entscheidungen treffen zu können. Selbst Farrange hat neu nachgedacht.

Austritt und Wiedereintritt?

1. Bei dem Referendum haben nur 37,4% aller Wahlberechtigten für den Brexit gestimmt.
2. Die Wahlberechtigten wurden nicht über Vor- und Nachteile bei einem Brexit aufgeklärt.
3. Es geht nicht um England oder Great Britain sondern um UK (England, Scotland, Wales, Northern Ireland).
4. Die beiden Befürworter Fagan und Johnson sind vor der Verantwortung geflüchtet.
5. Ein neues Referendum mit mindestens 50% Wahlbeteiligung und einer Zweidrittelmehrheit bei einer so wichtigen Abstimmung. Das Referendum hat die UKler gespalten. Das ist nicht Sinn und Zweck der Demokratie.
6. Dann aber ohne die Extras, Beitritt zum EURO, Abschaffung vom Linksverkehr und offizielle Einführung vom metrischen System.
Dann sind die UKler echte Europäer und dürfen ihre EU-Pässe behalten!

@Der_Mahner, 13:47

"die Niederlande wurden so lange zu weiteren "Abstimmungen" genötigt" -
Welche Abstimmung meinen sie? Ich kann mich nicht erinnern, das dieses passiert wäre.

Hatten die Briten nicht eine

Hatten die Briten nicht eine demokratische Abstimmung und so zu dem Thema Brexit ?

@Der_Mahner 13:47

Selbst Nigel Farage ist für ein erneutes Referendum und der Mann ist nun wirklich kein Brexit Gegner. Ihre Vorwürfe gegenüber der EU sind lächerlich. Es ist normal, dass die EU so reagiert, da sich die Stimmung für ein erneutes Referendum in UK breitmacht.
Auch wenn es EU-Skeptikern wie Ihnen nicht gefällt haben die Briten auch das Recht ein neues Referendum zu machen. Niemand wird hier genötigt in UK. Farage und Blair haben ein neues Referendum angesprochen bevor irgendjemand in der EU dies überhaupt in den Mund nahm. Sie sollten also Ihre Vorwürfe mal runterfahren und cool bleiben.

Farage bekommt kalte Füße?

Wenn der schon die Kehrtwende schafft, dann würden es andere rechte Nationalisten vielleicht auch mit der Angst bekommen? Aber ich respektiere den UK-Wählerwillen so sehr, dass wir die Briten ziehen lassen sollten. Und in 10 Jahren dürfen sie wieder eine Aufnahme beantragen. „Make UK great again“ - mit May, Farage, Jonson und UKIP klappt die Suggestion.

Na, das ist doch nun wirklich ein Angebot...

... wollen Sie es sich nicht doch noch mal überlegen, Frau May?

Das ist DIE Chance, zum längst überfälligen Rückzug zu blasen.

Dieses Referendum an sich war schon ein Riesenfehler.

Gebt es einfach zu: Ihr seid wilden Rechtspopulisten auf den Leim gegangen, die nur eines können: stänkern und miesmachen.

Das ganze Herumeiern während der Verhandlungen sagt eigentlich nur eins: GB will es eigentlich gar nicht.

GB sollte wirklich die Optionen überlegen, wenn es doch bleibt. Ihr Verbleiben in der EU ist besser. Für alle und damit auch für GB.

EU bietet Großbritannien Ausstieg aus dem Brexit an

Das ist aber nobel von Juncker und Tusk.Sie handeln sich aus altruistischen Motiven.

In Wirklichkeit geht es um Fischfanggründe,die die EU verliert und um die Verkleinerung des Binnenmarktes durch den Brexit.Das könnte den EU-Export treffen.

Ausschlaggebend ist nur der Wille der Briten

Es spielt keine Rolle, was Tusk und Juncker Großbritannien anbieten. Das britische Volk hat sich für den Austritt entschieden, und ganz alleine das zählt und ist ausschlaggebend. Und dabei bleibt es auch.

re messi

" Selbstverständlich ist der Ausgang des Referendums bindend. Und zwar exakt seit dem das Brexit-Gesetz mit grosser Mehrheit vom britischen Parlament angenommen wurde."

Sie stehen nicht im Stoff. Das Brexit-Gesetz wurde erst NACH der britischen Austritts-Erklärung beschlossen und betrifft die Abwicklung des Brexit, nicht die Entscheidung, ihn zu erklären.

Es wird immer schöner.

Guten Tag,
manch mal glaube ich einfach nicht mehr ,was ich lese!
Als Tusk noch nicht geboren war ,sind meine Eltern als Verfechter der Deutsch-Franzoesischen Annäherung und aus groesster Ueberzeugung,perfekt zweisprachig -Deutsch und Französisch -nach Bruessel gezogen!!Jeder ,auf seine Art ,hat beruflich und in Schulen und Universitaeten Europa ein wenig mitgestaltet.
Aber die demokratischen Strukturen und der Geist der Gruendervaeter-und muetter verflog mit jeder Erweiterung.Am schlimmsten war die Erweiterung mit den Briten!.Seitdem haben die Institutionen die Wirtschaftsordnung und die Demokratie einen anderen Geist bekommen!!Den angloamerikanischen.Franzoesich wurde durch englisch ersetzt,die Briten haben eine Ausnahmeregelung nach der anderen bekommen.
Und der NordSuedspaltung folgte eine soziale-und demokratische Ostwestspaltung.Die Briten gehen,und anstatt ein Kerneuropa mit neuen demokratischen Regeln zu schaffen,nun so ein Schwachsinn.Ich könnte weinen!!

Sich rechnen

Welch ein Schauspiel: rein, raus, auf das Volk hören, wer ist das Volk, Lügen, Fakten....... alle kochen ihre Suppe.
Am Ende wird gerechnet werden: wen kostet was, bis wann oder anders: wer wird verdienen? Und genau die, die dann die Macht einer Bilanzerstellung haben - werden eine Entscheidung durchsetzen.
Was kümmert uns das Gerede von gestern;-)

um 15:02 von ladycat

" die Mehrheit der Engländer hat sich nun mal für einen Brexit entschieden. Daran gibt es nichts zu rütteln."

Ich bewundere Ihre intimen Kenntnisse des britischen Rechts.

@um 15:45 von karwandler

Sie stehen nicht im Stoff. Das Brexit-Gesetz wurde erst NACH der britischen Austritts-Erklärung beschlossen und betrifft die Abwicklung des Brexit, nicht die Entscheidung, ihn zu erklären.

Mühsam. Es geht natürlich um das Gesetz zur Einleitung des Austrittsverfahrens nach Artikel 50. Dieses wurde am 1. Februar 2017 und damit vor dem Austritts Schreiben der Regierung im März mit 498 zu 114 vom Unterhaus verabschiedet. Also inklusive der Labour-Abgeordneten die auf Druck von Corbyn (der übrigens immer noch an der Spitze von Labour steht) weitgehend im Sinne des Volksentscheids abgestimmt haben. Soviel zu den Mehrheitsverhältnissen in GB und der Realitätsverweigerung von Brüssel.

Ich bin jetzt ein bisschen

Ich bin jetzt ein bisschen erstaunt über Herrn Farage.
Der, der am lautesten gebrüllt hat, sich lustig gemacht hat über die EU, die ihm noch Abgeordnetenbeiträge bezahlt, dann keine Verantwortung übernehmen wollte, als es darum ging.
Ausgerechnet der rudert jetzt zurück?

@15:44 von Tesserts

"Der Austritt ermöglicht GB die Produktion und den Vertrieb der eigenen Produkte zu weit günstigeren Preisen.
Das dieses funktioniert zeigt die Einfuhr von Produkten, welche außerhalb der EU gefertigt werden."

Durch Importzölle werden die Produkte erst einmal teurer. Die Produkte die außerhalb der EU gefertigt werden sind meist wegen der geringeren Lohnkosten günstiger. Das geht jedoch mit einem niedrigeren Lebensstandard einher. Einen Automatismus, dass Produktion außerhalb der EU automatisch günstig wäre gibt es nicht - eher im Gegenteil. Erstmal wird's teurer, denn auch der Import für GB verteuert sich.

"Des Weiteren haben die Briten in den Flamen bereits Partner gefunden, welche Ihre Häfen kostengünstig zur Verfügung stellen"

Ändert nichts am Zoll auf Importe.

Demokratie und Entscheidungsfindung...

...sind nun mal nicht immer schnell und einfach. Die Briten haben für ein Brexit gestimmt. Da es noch nie einen EU-Austritt gab, waren die Folgen nicht absehbar (und sind es immer noch nicht) - und noch nicht einmal, die konkreten Bedingungen die eben gerade ausgehandelt werden.
Inwieweit der einzelne Bürger sich über die schon bekannten Fakten informiert hatte, lag (wie in allen Demokratien)...in eigener Verantwortung.
Wenn es nun einen konkreten Brexit-Vertrag gibt (und das Informationsniveau über die EU wohl auch etwas gestiegen ist), wäre es aus meiner Sicht völlig legitim und demokratisch, darüber nocheinmal abzustimmen.
Bin da nicht neutral - habe Freunde die in GB arbeiten. Und die nicht durch Einheimische ersetzt werden können. Im Gegenteil, GB sucht verzweifelt Gesundheitsmitarbeiter. Z.B. mit dem unschönen Nebeneffekt, dass sie Personal aus dem Commonwealth anheuern, dass dann in den Herkunftsländern bitter fehlt (nachdem diese Länder deren Ausbildung geleistet haben).

re messi

"Es geht natürlich um das Gesetz zur Einleitung des Austrittsverfahrens nach Artikel 50. Dieses wurde am 1. Februar 2017 und damit vor dem Austritts Schreiben der Regierung im März mit 498 zu 114 vom Unterhaus verabschiedet"

Dieses Gesetz ging hervor aus einer Auseinandersetzung zwischen Regierung und Parlament, ob die Regierung mit oder ohne Mitwirkung des Parlaments den Austritt nach Artikel 50 erklären darf.

Nach der Abstimmung war die Regierung dazu ermächtigt. Damit ist nichts, und schon gar nicht nachträglich, an der Rechtsgrundlage des Referendums geändert. Es war, ist und bleibt nicht bindend für die Regierung.

17:06, NeutraleWelt

>>Ich bin jetzt ein bisschen erstaunt über Herrn Farage.
Der, der am lautesten gebrüllt hat, sich lustig gemacht hat über die EU, die ihm noch Abgeordnetenbeiträge bezahlt, dann keine Verantwortung übernehmen wollte, als es darum ging.
Ausgerechnet der rudert jetzt zurück?<<

Der Mann ist ein Spieler. Britische Upper Class.

Vertrag nach CETA Vorbild

Ein Handelsabkommendas keine Finanz- und Versicherungsdienstleistungen beinhaltet ist für die Dienstleistungsinsel Großbritannien wertlos.

@Messi 17:00

Dieses von Ihnen zitiete Gesetz ändert nichts daran, dass es mehr als nur eine Stimme in UK gibt ein zweites Referendum zu veranstalten. Selbst Brexit Befürworter wie Farage bringen dies ins Spiel. Es handelt sich hier nicht um ein paar Leute die dies in Spiel bringen sondern viele Leute. Mehrheitsverhältnisse hin oder her, wenn die Briten ein zweites Referendum wollen und da sogar Befürworter und Gegner des Brexits übereinstimmen, dann lasst doch die Leute abstimmen. Wo liegt denn das Problem? Dies ist doch Angelegenheit der Briten. Tusk agiert da völlig richtig angesichts solcher Stimmen dies zu erwähnen und verhält sich auch nicht falsch. Mit Realitätsverweigerung hat dies nichts zu tun.

@lenamarie 13:51

Warum denn nicht? Es gibt keine Vorgabe wie oft man Referenden macht und auch kein Verbot ein zweites durchzuführen.
Es wäre doch einfach die Krönung dieser ganzen Geschichte, wenn beim zweiten Referendum auf einmal das remain Lager gewinnt. Dann sehen die Tories richtig lächerlich aus, ich will dann mal die Gesichtszüge von May und Johnson sehen.

@um 17:22 von karwandler

Nach der Abstimmung war die Regierung dazu ermächtigt. Damit ist nichts, und schon gar nicht nachträglich, an der Rechtsgrundlage des Referendums geändert. Es war, ist und bleibt nicht bindend für die Regierung.

Mit dem deutlichen Votum zu diesem Gesetz hat sich eine grosse Mehrheit des britischen Parlaments zur Demokratie bekannt und eben durchaus eingesehen, dass das Ergebnis des Volksentscheids für Parlament und Regierung bindend ist. Da haben sehr sehr viele Parlamentarier gegen ihre persönlichen politischen Präferenzen und zugunsten der Demokratie votiert.

Einzig an Brüssel scheint diese Sternstunde der Demokratie vorbei gegangen zu sein indem es jegliche Entscheide von Volk, Parlament und Regierung in Grossbritannien partout nicht wahrhaben will.

re messi

"Einzig an Brüssel scheint diese Sternstunde der Demokratie vorbei gegangen zu sein indem es jegliche Entscheide von Volk, Parlament und Regierung in Grossbritannien partout nicht wahrhaben will."

Meines Wissens ist der britische Austritt in Brüssel angenommen worden, und meines Wissens verhandelt die EU darüber mit der britischen Regierung, um ihn in eine vertragliche Regelung zu bringen..

Das "Nichtwahrhaben" spielt sich doch mehr in Ihrer Phantasie ab.

@um 17:34 von Magfrad

Dieses von Ihnen zitiete Gesetz ändert nichts daran, dass es mehr als nur eine Stimme in UK gibt ein zweites Referendum zu veranstalten.

Wo liegt denn das Problem?

Sie finden immer Leute die gerne ein zweites Referendum durchführen wollen. Und danach ein Drittes, usw.. Bis das Resultat passt. An sich ist das auch völlig legitim.

Da ich selbst in einem Land lebe in welchem jedes Jahr mehrmals zur Urne gerufen wird kann ich Ihnen aber sagen was passiert, wenn über denselben Abstimmungsgegenstand innert kurzer Zeit und ohne gemachte Erfahrungen im neuen Zustand abgestimmt wird: Die Bevölkerung wird das als Zwängerei und als undemokratisch auffassen. Zurecht. Das geht böse nach hinten los.

Es ist durchaus sinnvoll Entscheide von Zeit zu Zeit zu hinterfragen. Aber sicher nicht bevor man überhaupt Erfahrungen gemacht hat.

Abgesehen davon wird die Regierung May sowieso kein zweites Referendum ansetzen. Und eine Regierung Corbyn würde das auch nicht.

re ladycat: Brexit und Demokratie

„Die Bevölkerung entscheidet und nicht Frau May. Und, die Mehrheit der Engländer hat sich nun mal für einen Brexit entschieden. Daran gibt es nichts zu rütteln. Ansonsten kann man sich die Abstimmungen ja schenken.“
Vor allem könnte man sich dann Parlamente und regelmäßige Wahlen schenken. Und das kann ja nicht im Sinne der Demokratie sein. Zumindest nimmt im Sinne einer liberalen Demokratie.

Volksabstimmungen und Wahlen stehen nun einmal in einem Widerspruch zueinander. Es kommt eben darauf an, welche Form der Demokratie man möchte. Vor einer Demokratie, in der ein einmal gewählter Herrscher ohne Kontrolle und ohne Angst vor einer Abwahl „sein“ Land durchregieren kann und dafür noch von seinen Jüngern vergöttert wird, graut mir einfach.

Und der deutlichen Mehrheit der Bürger zumindest im westlichen Europa auch. Aus gutem Grund!

„Dass Macron und Merkel ein Verbleib lieber wäre, ist schon klar.“
Allerdings ist das klar!

re NeutraleWelt: Späte Einsicht!

„Ich bin jetzt ein bisschen erstaunt über Herrn Farage.
Der, der am lautesten gebrüllt hat, sich lustig gemacht hat über die EU, die ihm noch Abgeordnetenbeiträge bezahlt, dann keine Verantwortung übernehmen wollte, als es darum ging.
Ausgerechnet der rudert jetzt zurück?“

Weil selbst er mittlerweile merkt, dass die EU unterm Strich für jedes Mitglied nur Vorteile bietet. Und weil auch Referenden nur eine begrenzte Gültigkeitsdauer haben. Schließlich ändern sich permanent die Umstände und auch das Wahlvolk. Deshalb gibt es in unserer Demokratie ja regelmäßige Wahlen.

Ich will Herrn Farange wahrlich nicht verteidigen, aber da nur Dummköpfe ihre Meinung nicht ändern, scheint er doch auch etwas intelligent zu sein.

Ich glaube, den Herrschaften

Ich glaube, den Herrschaften in Brüssel fehlen einfach nur die 12/13 Milliarden der Briten.
Kann mich noch an die Worte von Juncker und Schulz erinnern: "OUT is OUT!"

Junckers unmoralisches Angebot

Warum dieses Angebot, weil ihm die Engländer so Leid tun? Oder denkt er nur wieder über seinen eigenen Vorteil nach? Was wäre dieser Herr ohne die EU? Vielleicht Außenminister einer Steueroase, aber nicht selbsternannter König von Europa!
Wie denn auch sei, solche Angebote sind unmoralisch und zutiefst undemokratisch! Der Brexit wurde auf demokratische Art beschlossen und damit Basta! Das hat auch ein Herr Juncker zu akzeptieren, so wie auch jeder andere "Demokrat", der jetzt nachbessern möchte.

re messi

"Es ist durchaus sinnvoll Entscheide von Zeit zu Zeit zu hinterfragen. Aber sicher nicht bevor man überhaupt Erfahrungen gemacht hat."

Es gibt schon ziemlich viele Erfahrungen.

Z.B. dass die Versprechungen der Brexiteers sich in heiße Luft aufgelöst haben. Dass die Briten vorher nie was von einer exit bill gehört haben. Dass die Staatsschulden als Prozentsatz vom GDP weiter steigen.

Alles Erfahrungen, die im Referendum 2016 nicht berücksichtigt wurden.

Brexit-Korrektur

Mit dem Votum zum Brexit haben die britischen Wähler ja nur bewiesen, dass sie nicht wirklich reif sind für Demokratie. Insofern ist es gut, dass die EU dieses Defizit nun mit einem großzügigen und warmherzigen Angebot zu beseitigen versucht. Die Inselregierung sollte ihre Wähler hinter sich lassen, und das Angebot annehmen.

18:17, Umfaller

>>Junckers unmoralisches Angebot
Warum dieses Angebot, weil ihm die Engländer so Leid tun? Oder denkt er nur wieder über seinen eigenen Vorteil nach? Was wäre dieser Herr ohne die EU? Vielleicht Außenminister einer Steueroase, aber nicht selbsternannter König von Europa!<<

Jean-Claude Juncker ist nicht selbsternannt, sondern für einen fest umrissenen Zeitraum gewählt. Nach diesem gibt es aller Voraussicht nach keine zweite Amtszeit. Bitte geben Sie sich bei der Analyse seiner Motive ein ganz klein wenig mehr Mühe. Mit derart platten, wohlfeilen Klischees kommen Sie nicht weit. Auch wenn es Spaß machen kann, Menschen, die man nicht mag, einen verkommenen Charakter und den alles überdeckenden Drang nach persönlicher Bereicherung zu unterstellen.

Schwergewicht GB

Aus deutscher Sicht wäre der Verbleib des Landes nur zu begrüßen. Der Austritt dieses Landes ist ökonomisch so, als wären die 20 kleineren Länder aus der EU ausgetreten. Von daher bin ich auch erstaunt, mit welchem Gleichmut regierungsseitig auf den Brexit reagiert wurde.

Sache der Briten

Das die Briten über den Verbleib bzw. den Austritt aus der EU abgestimmt haben, ist einzig und alleine deren Sache.

Und auch wenn die Verfechter des Austritts immer wieder darauf pochen, dass sich die Mehrheit dafür entschieden hat, hätte ich mich nicht auf diese Abstimmung berufen, denn die Mehrheit war dünn. So dünn, dass diese durchaus im Fehlerbereich liegt. Das Ergebnis hat auch ausgesagt, dass fast die Hälfte in der EU bleiben wollen. Und damit hat man eine permanente Unruhequelle im Volk.

Nichts desto trotz ist die Entscheidung anzuerkennen.

Wenn nun die Briten erneut abstimmen wollen, dann ist das auch wieder deren Sache. Ich glaube, dass selbst die Befürworter des Brexit klarere Verhältnisse wollen, auch wenn dies bedeutet, dass sich das Volk dagegen entscheidet.

Wenn die Briten bleiben wollen, sind sie herzlich willkommen.

Wenn sie aber ausgetreten sind, sind sie draußen. Und es gibt keinerlei Zugeständnisse bei den Verhandlungen und danach.

Ich hab nie an den Brexit geglaubt

Ich finde, es war von Anfang an klar, dass man auf Zeit spielen wird, bis man es endlich geschafft hat, genug Panik zu verbreiten und dann die Briten nochmal abstimmen zu lassen.

Und ich bin auch der Meinung, dass das von Beginn an zwischen EU und den Briten so vereinbart war.

Auf der einen Seite die ständigen Wiederholungen: Brexit means Brexit und auf der anderen Seite wurde gesagt: schneller Brexit, schneller Brexit aber man lässt sich und gibt alle Zeit der Welt.

Für mich nichts anderes als eine Show.

Ich glaube nicht, dass irgendwer ernsthaft am Brexit gearbeitet hat.

Das Merkel-Prinzip: Aussitzen mit emsiger Schwarzmalerei gepaart wird es schon richten.

Wir machen in jeden Land einfach..

immer soviele Volksabstimmungen hintereinander, bis irgendwann das Ergebnis dieser Volksentscheide den Eurokraten in Brüssel auch letztendlich genehm ist!

Denn echte Demokratie in Europa zeichnet sich nun einmal dadurch aus, das man immer mit der politischen Meinung von Herrn Tusk oder Herrn Juncker übereinstimmt!

So einfach ist das!

re umfaller

"Wie denn auch sei, solche Angebote sind unmoralisch und zutiefst undemokratisch! Der Brexit wurde auf demokratische Art beschlossen und damit Basta!"

Blödsinn! Es ist nicht Sache der EU, den Brexit zu forcieren gegen die eigenen Interessen. Und letztlich bleibt die Enrscheidung sowieso bei der britischen Regierung. Das stellen Tusk und Juncker gar nicht in Frage.

EU-Ratspräsident Tusk?

Wenn mich nicht alles täuscht, ist Tusk Präsident des Europarates, der mit der EU nichts zu tun hat (z.B. ist auch (noch?) die Türkei Mitglied des Europarates)! Wie also kommt Tusk (neben Juncker der tatsächlich eine Funktion in der EU besetzt) dazu den Briten im Namen der EU einen Verbleib anzubieten?

@18:23 von. Tesserts

Selbstverständlich gibt es Zölle. Island, Lichtenstein und Norwegen haben für die Zollfreiheit Abkommen mit der EU, genau darum geht es auch in den Brexitverhandlungen. In diesen Fällen müssen diese Länder alle Vorschriften der EU akzeptieren und such Beiträge zahlen ohne ein Stimmrecht zu haben. Deshalb betont Norwegen auch immer, dass sie nur Nachteile haben, weil sie nicht der EU angehören - und genau das erkennen die Briten jetzt langsam auch.

18:23, Tesserts

>>Es gibt keine herkömmlichen Importszölle!
Lesen Sie bitte einmal über die Vertragsstaaten des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum - EU, Island, Liechtenstein und Norwegen nach.
Dazu wird dann auch GB gehören.<<

Nein, zu diesem Club wird GB nicht gehören.

Warum nicht?

Erstens ist die weit überwiegende Anzahl der einschlägigen Juristen der Auffassung, daß ein Austritt aus der EU automatisch mit einem Ausscheiden aus dem EWR verbunden ist.

Und zweitens, weil es bedeuten würde, sich den Regeln der EU zu unterwerfen, ohne sie mitbestimmen zu dürfen.

Das heißt, GB würde zwar seine Mitbestimmungsrechte, nicht aber seine Pflichten verlieren.

re FrankvonBrökel: Einfach?

„Wir machen in jeden Land einfach..
immer soviele Volksabstimmungen hintereinander, bis irgendwann das Ergebnis dieser Volksentscheide den Eurokraten in Brüssel auch letztendlich genehm ist!

Denn echte Demokratie in Europa zeichnet sich nun einmal dadurch aus, das man immer mit der politischen Meinung von Herrn Tusk oder Herrn Juncker übereinstimmt!

So einfach ist das!“

Für Sie vielleicht! Ich kann mir wirklich nicht vorstellen, wie man Demokratie derart missverstehen kann. Oder wollten Sie sich nur auf Kosten der EU lustig machen?

hab nicht wirklich was dagegen, aber!

erst müssen die briten entscheiden was sie denn wollen, also ein referendum das entsprechend ausfällt.
DANN kann man die (wieder!)mitgliedschaft der
briten durchsprechen, sprich verhandlungen darüber.
unterm strich hat es dann eine 'normale' mitgliedschaft der briten in der EU zu geben, OHNE! die alten sonder- und extra-würste die sie bisher hatten.
wenn ihnen das nicht passt können sie gerne weiter ihr 'britanian-insel-our-own-kingdom' spielen....

15:07 von karwandler

Leider haben sie hier, wie schon so oft, das Alleinstellungsrecht unsinnige Kommentare abgeben zu dürfen, ohne das man darauf antworten darf. Hier ist eben nur etwas Geduld angebracht.

17:41, Messi

>> Mit dem deutlichen Votum zu diesem Gesetz hat sich eine grosse Mehrheit des britischen Parlaments zur Demokratie bekannt und eben durchaus eingesehen, dass das Ergebnis des Volksentscheids für Parlament und Regierung bindend ist.<<

Sie verkaufen hier ein vom Premierminister dem Volke vorgesetztes Referendum, an dem nur etwa 50% der Wahlberechtigten teilnahmen und das in einer Frage, die durchaus Verfassungsrang hat, eine Mehrheit von etwas mehr als 50% der abgegebenen Stimmen einfuhr, als Ausweis echter, reiner, wahrer Demokratie.

Sie als Schweizer wissen natürlich, daß direkte Demokratie ganz anders geht.

Das Ergebnis gefällt Ihnen jedoch, und ich vermute, das ist der Grund, weswegen Sie es überhöhen.

Dabei handelt es sich nur um einen kleinen, schmutzigen Trick des damaligen Premiers, der in die Hose ging und ihn das Amt kostete.

>>... diese Sternstunde der Demokratie...<<

Ist das jetzt wirklich Ihr Ernst?

Point of no Return?

David Cameron hatte im Vorfeld des Referendums durchaus versucht die EU besser zu machen, mit mehr Sinn für Subsidiarität und mehr Kontrolle der Völker darüber, wer in ihr Land kommt. Damit ist er aber aufgelaufen, weil Brüssel, wie viele Politiker auf dem Kontinent, die „immer engere Union“ wollen, die scheibchenweise den Nationalstaat zum Bundesland mediatisiert. Man kennt ja das Diktum Junckers: "Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter - Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt." (Quelle: https://de.wikiquote.org/wiki/Jean-Claude_Juncker). Wenn die Briten nun einknicken würden sicher die Sektkorken knallen, denn das könnte als Beweis genommen werden, dass der Punkt ohne Wiederkehr bereits erreicht ist.

18:51 von fathaland slim

>>Es gibt keine herkömmlichen Importszölle!
Lesen Sie bitte einmal über die Vertragsstaaten des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum - EU, Island, Liechtenstein und Norwegen nach.
Dazu wird dann auch GB gehören.<<

Nein, zu diesem Club wird GB nicht gehören.

Warum nicht?

Erstens ist die weit überwiegende Anzahl der einschlägigen Juristen der Auffassung, daß ein Austritt aus der EU automatisch mit einem Ausscheiden aus dem EWR verbunden ist.

Und zweitens, weil es bedeuten würde, sich den Regeln der EU zu unterwerfen, ohne sie mitbestimmen zu dürfen.

Das heißt, GB würde zwar seine Mitbestimmungsrechte, nicht aber seine Pflichten verlieren.
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GB akzeptiert also die Auffassung der "weit überwiegenden Anzahl einschlägiger Juristen" auch automatisch aus dem EWR auszuscheiden aber weiter zu zahlen?
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Wer hat mit Ihnen das Verhandlungsergebnis abgestimmt, denn anderen scheint das ja nicht bekannt zu sein, die verhandeln immer noch?

13:22 von Manfred Korte

...Nigel Farage? War das nicht derjenige, der mit einer Lügenkampagne die Mehrheit für den Brexit erbracht hat? Der war doch in die USA zu seinem Freund Trump geflohen....

Nein, Nigel hat keine Lügenkampagne gestartet, um den Brexit durchzuziehen. Er hat nur immer wieder auf die Schwachstellen im Europäischen Parlament hingewiesen. Sehr viel lustiges dazu auf Youtube zu sehen.
Und nein, er ist auch nicht zu seinen "Freund Trump" geflohen. Ich glaube, die mögen sich nicht einmal.
Aber, lieber Manfred, was tut man doch nicht alles für ein paar alternative Fakten.

18:46 von dentix07

Sie irren. Donald Tusk ist Präsident des Präsident des Europäischen Rates.

Was Sie meinen ist der Europa Rat, das ist eine ander Baustelle deren Amt des Generalsekretärs z.Zt. Thorbjørn Jagland inne hat.

19:11, Tyron Booker

>>Nigel hat keine Lügenkampagne gestartet, um den Brexit durchzuziehen. Er hat nur immer wieder auf die Schwachstellen im Europäischen Parlament hingewiesen. Sehr viel lustiges dazu auf Youtube zu sehen.
Und nein, er ist auch nicht zu seinen "Freund Trump" geflohen. Ich glaube, die mögen sich nicht einmal.
Aber, lieber Manfred, was tut man doch nicht alles für ein paar alternative Fakten.<<

Selbstverständlich war der Brexit Farages Lebensziel, und selbstverständlich war er so ziemlich der erste europäische Politiker, den Trump nach seiner Wahl empfangen hat.

Bitte informieren Sie sich, bevor Sie hier andere Foristen alternativer Fakten beschuldigen.

Magfrad

Wie schon oft - sind Sie nicht richtig informiert : Frau May war noch nie eine Befürworterin des Brexit, hat sich aber an die Mitgestaltung der Bedingungen gemacht, weil sie nunmal "Regierung" ist. Sie wird mit Sicherheit strahlen, wenn der Brexit annulliert wird.

15:28 von wilhelmine

...6. Dann aber ohne die Extras, Beitritt zum EURO, Abschaffung vom Linksverkehr und offizielle Einführung vom metrischen System....

Würde ich zwar befürworten,.....aber genau das ist es, was die Völker aus der EU treibt. Diese Bevormundung, die keiner wirklich braucht.

tisiphone: Glauben und Nichtglauben

„Ich hab nie an den Brexit geglaubt“
Ich auch nicht - aber aus komplett anderen Gründen als Sie.
Meine Position war und ist, dass man nicht etwas tut, weil man es mal wollte. Und ausser einer nationalistischen Verschwurbelung habe ich immer noch keinen Vorteil für die Briten gefunden. Und diese eben auch nicht.

„Ich finde, es war von Anfang an klar, dass man auf Zeit spielen wird, bis man es endlich geschafft hat, genug Panik zu verbreiten und dann die Briten nochmal abstimmen zu lassen.
Und ich bin auch der Meinung, dass das von Beginn an zwischen EU und den Briten so vereinbart war.“
Ist das wirklich Ihre Meinung oder wollen Sie an so eine Verschwörung einfach glauben. Das gibt doch überhaupt keinen Sinn - und übrigens auch keine Anhaltspunkte. Oder verfügen irgendwelche geheimen Quellen über solche?

15:38 von Gassi

...ch respektiere den UK-Wählerwillen so sehr, dass wir die Briten ziehen lassen sollten. Und in 10 Jahren dürfen sie wieder eine Aufnahme beantragen...

Glauben Sie mir. In 10 Jahren wird es keine EU in dieser Form mehr geben. Darf es auch nicht, denn dann hätten wir wirklich den totalitären Staat (gelenkt von politischen "Abfall" der Mitgliedsstaaten).

Zuckerbrot und Peitsche...

mit der Peitsche scheint es nicht zu klappen ,nun wird das Zuckerbrot angeboten.
Der € ist gegenüber dem britischen Pfund stark gestiegen,produkte aus der EU sind in England teurer geworden ,im Gegenzug verbilligen sich Exporte aus England.
Die Engländer die noch vor ein paar Jahrzehnten einen Großteil der Erde unter Kontrolle hatten werden sich nicht unterordnen,sie wollen selbst bestimmen.
Es ist nichts schlimmes dabei,die EU ist und sollte keine zwangsgemeinschaft sein.
Wenn ein Land feststellt das es den weg mit der EU nicht mehr mitgehen möchte sollte es auch ohne grosse drohgebärden gehen dürfen.
Alles kann nichts muss.

@Quakbüdel 19:19

Ich bin schon gut informiert. Ich weis, dass Frau May keine Befürworterin des Brexits war, aber sie hat wie Sie es sagen sich an die Mitgestaltung der Bedingungen gemacht. Ich bin mir nicht so sicher ob sie strahlen wird, wenn der Brexit annuliert wird durch ein zweites Referendum. Denn dann ist die Frau politisch erledigt. Ich glaube dann strahlen nur einige Labour Abgeordnete und Sturgeon, die ja ohnehin verteidigt, dass Schottland gegen den Brexit gestimmt hat.

15:42 von Thomas Wohlzufrieden

...Das britische Volk hat sich für den Austritt entschieden, ...

....und es ist auch zu stolz dafür, einen Rücktritt ohne Grund zu machen. Man müsste den Briten schon sehr viel bieten, und ich glaube selbst dann....

15:45 von karwandler

...Sie stehen nicht im Stoff. Das Brexit-Gesetz wurde erst NACH der britischen Austritts-Erklärung beschlossen und betrifft die Abwicklung des Brexit, nicht die Entscheidung, ihn zu erklären....

Was glauben Sie wohl, wird mit einer Partei passieren, die den Auftrag zum Brexit angenommen hat, dann aber sagt: Och, keine Lust. Lasst uns bleiben...?
Man wird sie auf der politischen Bühne sezieren. Stück für Stück. Dagegen ist selbst das sich Zerlegen der SPD unter Schulz nur eine Randerscheinung.

Großbritannien waren seine EU-Extrawürste nicht genug.

EU-Ratspräsident Tusk scheint eine Liebesbeziehung mit Großbritannien zu pflegen. So oft wie dieser Typ schon irgendwelche "Herz"-Anekdoten gegen den Brexit von sich gegeben hat, lässt dies keinen anderen Schluss zu.

GB gehört nicht in die EU.

GB hat die EU schon vorher ausgenommen bzw. ausspioniert und wird es immer wieder tun, da das Inselreich den USA näher steht als Europa.

15:50 von _Justus_

...Ich bewundere Ihre intimen Kenntnisse des britischen Rechts....

Es ging hier nicht um britischen Recht, aber wenn Sie englische Zeitungen lesen würden, würden sie feststellen, dass durchaus ein gewisses Recht zum Brexit besteht.

Na dann wird der Brexit wohl

Na dann wird der Brexit wohl scheitern.
Also es wird den Brexit geben, aber von Macron, Tusks und Junckers verhalten denke ich mal, dass nichts brauchbares herauskommen wird. Das passt auch was bisher über den Verhandlungen berichtet wurde.

Ohne Deal eine harte Grenze, in der EU werden Unternehmen verlieren und in Britanien werden Unternehmen verlieren. Und damit auch die Bürger.

Das einzige was zu hoffen bleibt ist, dass nur in England gezündelt wird und nicht in Irland. Die wollen das ja auch.

Aber mal schauen. Vielleicht erkennt Frau May ja noch, dass sie nach dem Brexit Votum gewählt wird und das ihre Legitimität unabhängig davon sein könnte.
Was am ende heißen könnte, dass sie kurz vor Schluss doch noch zurück in den Schoß der EU hüpft (mit den Thatcher Deals) und britische Gerichte dann "entscheiden" werden, was nicht mehr änderbar ist.

@Tyron Booker 19:35

Das britische Volk besteht nicht nur aus den Leuten die für Leave gestimmt haben, auch wenn sich die Brexit-Freunde es nicht vorstellen können. Es gibt auch Leute in UK die nicht für den Brexit gestimmt haben. Man sollte also sehr vorsichtig damit sein so zu tun, als seien diejenigen die nicht für den Brexit gestimmt haben keine Einwohner Großbritanniens.

19:04 von Boris.1945

@18:23 von Tesserts
@18:51 von fathaland slim:
«Nein, zu diesem Club wird GB nicht gehören. […] Erstens ist die weit überwiegende Anzahl der einschlägigen Juristen der Auffassung, daß […] Und zweitens, weil es bedeuten würde, sich den Regeln der EU zu unterwerfen, ohne sie mitbestimmen zu dürfen.»

Sie: «GB akzeptiert also die Auffassung der "weit überwiegenden Anzahl einschlägiger Juristen" auch automatisch aus dem EWR auszuscheiden aber weiter zu zahlen?»

Dem EWR gehören neben den EU-Mitgliedsstaaten noch Island, Liechtenstein und Norwegen an. Um Mitglied im EWR zu sein, haben diese drei Staaten neben der "Waren-" auch die "Personenfreizügigkeit" mit der EU akzeptiert.

Die Warenfreizügigkeit würde GB gerne behalten, die Personenfreizügigkeit will es aber abschaffen. Gerade das war doch eines der ganz entscheidenden Themen im Brexit-Wahlkampf: "We want our control back!".

Mitgliedschaft im EWR gibt es ohne Personenfreizügigkeit nicht.
Nicht wirklich kompliziert …

15:02 von ladycat Die Bevölkerung entscheidet

Sie können doch auch alle 4 Jahre wählen.
Warum sollen die Briten nicht ihre Meinung ändern können.

Die Idee ist gut

Schließlich würde dieses unsägliche Abstimmungsergebnis, dass eine Minderheit von fehlgeleiteten und wenig gebildeten Alten zu verantworten hat, so keine so entscheidenden Auswirkungen auf die Menschen haben, die das wahre und vor allem künftige GB sind.
Und ich könnte endlich und doch wieder nach London reisen ! (meine Lieblingsstadt in Europa)

Aber auch wenn nicht, ich hoffe vor allem, dass Europa was daraus gelernt hat und nun weiß, dass Volksabstimmungen so ziemlich das dümmste und schlechteste sind, was man überhaupt machen kann. Also sowas gar nicht mehr zulassen ! An sowas haben nur Rechtsextremisten Interesse.

Bevölkerung gegen den Brexit

@ ladycat:
Die Bevölkerung entscheidet und nicht Frau May. Und, die Mehrheit der Engländer hat sich nun mal für einen Brexit entschieden.

Es gibt keine ewigen Mehrheiten. Wenn die Bevölkerung ihre Meinung ändert, dann darf sie das. Und wenn sie künftig gegen den Brexit ist, dann fällt er eben aus.

re barbarossa2

" 15:07 von karwandler

Leider haben sie hier, wie schon so oft, das Alleinstellungsrecht unsinnige Kommentare abgeben zu dürfen, ohne das man darauf antworten darf"

Vielleicht liegt's ja an Ihren Antworten ...

Verbleib in der EU

Beim Austritt oder Verbleib in der EU muss rein gesetzlich gesehen das Parlament das letzte Wort haben. Wenn es dort keine Mehrheit für den Brexit gibt, dann kommt er nicht.

Die EU ist frei in ihrer Meinung

@ Der_Mahner:
Das britische Volk hat entschieden. Was bildet sich die EU eigentlich ein? Sie hat das Votum des britischen Volkes zu akzeptieren.

Wie kommen Sie denn darauf?
Die EU darf GB in einem freien Wettbewerb der Meinungen zur Umkehr bewegen.

20:21 von KowaIski

Es gibt keine ewigen Mehrheiten

So ist es. Und das gilt auch für Deutschland.

20:23 von karwandler

Da sie ja interessanter Weise meine Antworten kennen sei die Frage gestattet, was es an diesen zu beanstanden gibt.

20:19 von Silverfuxx

… ich hoffe vor allem, dass Europa was daraus gelernt hat und nun weiß, dass Volksabstimmungen so ziemlich das dümmste und schlechteste sind, was man überhaupt machen kann. Also sowas gar nicht mehr zulassen ! An sowas haben nur Rechtsextremisten Interesse.»

Ganz so weit würde ich nicht gehen, obwohl auch ich Volksabstimmungen mit recht großer Skepsis sehe. Der grobe Fehler bei der Brexit-Abstimmung (wie bei der in Katalonien auch) ist folgender:

Beide Abstimmungen sind in ihren Auswirkungen einer Verfassungsänderung gleichzusetzen. In einer parlamentarischen Abstimmung ist für eine solche mind. eine 3/5-, meist eine 2/3-, manchmal gar eine 3/4-Mehrheit erforderlich. Niemals reichen 51% Zustimmung bei einer Wahlbeteiligung von unter 66%!

Volksabstimmungen wollen gut vorbereitet und wohl überlegt sein!

«Und ich könnte endlich und doch wieder nach London reisen !
(meine Lieblingsstadt in Europa).»

Das können Sie doch sowieso weiterhin.
Meine Lieblingsstadt ist Lisboa …

Ich halte es für ausgemachte Schwäche...

...den Briten einen Verbleib in der EU anzubieten. Rückkehr gerne, aber bitte ohne die Sonderkonditionen, mit denen die Briten seit eh und je genervt haben. Ich persönlich halte den Brexit für Resteuropa für leicht verkraftbar, und zwar was UK als Handelspartner als auch als Beitragszahler betrifft. Was das Ansinnen von Herrn Macron betrifft bestätigt es nur das, was ich seit Jahren predige: Europa geht den Franzosen am Hintern vorbei. Die EU ist nur insoweit interessant als man sie ausnutzen und sich als Hegemonialmacht etablieren kann.

Ich weiss gar nicht über was man hier eigentlich diskutiert.

Die Lage ist doch klar und eindeutig. Der Brexit wurde beschlossen, und er wird sicher kommen. Die Nebelkerzen aus Brüssel werden nur gezündet, weil hier ein Nettozahler das sinkende Schiff verlässt. Ich würde hier sogar von einer aufkommenden Panik sprechen. So gut ich die Motive verstehe, so sehr muss sich die EU-Riege selber die Frage stellen, warum es so weit gekommen ist. Jetzt scheint es so zu sein, dass sich das Zünglein wieder leicht in Richtung der Brexit-Gegner neigt, aber das kann doch nicht bedeuten, dass man sogleich eine Rolle Rückwärts macht. Was sind denn Wahlen und Referenden überhaupt noch Wert, wenn sie nicht bindend sind? Ich wiederhole es deswegen gerne: Es ziemt sich nicht demokratische Entscheidungen zu torpedieren, wenn sie ein mal getroffen wurden.

Jemand, der sich auskennt

@ barbarossa2:
Es gibt keine ewigen Mehrheiten
So ist es. Und das gilt auch für Deutschland.

Siehe Helmut Kohl oder Gerhard Schröder.

@Silverfuxx 20:19

„Schließlich würde dieses unsägliche Abstimmungsergebnis, dass eine Minderheit von fehlgeleiteten und wenig gebildeten Alten zu verantworten hat, so keine so entscheidenden Auswirkungen auf die Menschen haben, die das wahre und vor allem künftige GB sind.
Und ich könnte endlich und doch wieder nach London reisen ! (meine Lieblingsstadt in Europa)
Aber auch wenn nicht, ich hoffe vor allem, dass Europa was daraus gelernt hat und nun weiß, dass Volksabstimmungen so ziemlich das dümmste und schlechteste sind, was man überhaupt machen kann. Also sowas gar nicht mehr zulassen ! An sowas haben nur Rechtsextremisten Interesse.“

Michael Klonovsky hatte recht: Man kann heute keine Satire mehr schreiben, denn nur noch der Hinweis, dass es sich um Satire handelt, würde sie kenntlich machen. Sie sehen mich außerstande zu entscheiden, ob Ihr Kommentar ernst gemeint ist, oder eine bitterböse Satire auf das Avantgardedenken der Brüsseler Politelite und ihrer Claqueure.

Gute Idee!

Es ist völlig egal (!) ob es demokratischer ist das erste Votum hinzunehmen oder mit der Begründung wechselter Mehrheiten erneut abzustimmen.
Beide Möglichkeiten sind demokratisch vertretbar und keine von ihnen wäre dezidiert undemokratisch.

Es geht bei der ganzen Frage gar nicht darum das demokratischste zu tun (!), sondern darum das Beste für GB und die EU.
Und wenn man in GB nun mehrheitlich zu dem Schluss gekommen sein sollte, dass ein Verbleib in der EU die bessere Entscheidung ist, dann sollte man dem auch folgen und nicht das Wohl und Weh eines Staates auf dem Altar einer demokratischen Entscheidung opfern...

Eine Umkehr hätte auch den positiven Nebeneffekt, dass die Briten sich den Träumen eines Herrn Macron entgegenstellen würden, etwas, dass hierzulande leider (!) versäumt wurde.

20:45 von KowaIski

Falsch. Auch der deutsche Wähler hat das Recht, seine Meinung zu ändern.

Darstellung: