Kommentare

Die ganze Sondierung

ist irgendwie eine Mogelpackung.
Auf den anderen Seiten sind die Punkte mal auseinandergenommen worden.
Da bleibt nicht mehr viel übrig wenn man das gründlich liest.
Denn Herrn Landmesser muss jetzt mal fragen wer die Arbeit der Minijobber dann machen soll ?, sind eine ganze Menge Menschen die sich damit über Wasser halten können.
Wenn das alles Vollzeitstellen würden, hätte die andere Hälfte nix.

Gruß

Was gänzlich fehlt ist ein Konzept wie die vielen Migranten...

Was gänzlich fehlt ist ein Konzept wie die vielen Migranten, die ja schließlich die alte GroKo ins Land geholt hat, an die Arbeit gebracht werden können? Frau Nahles sagte in Ihrer damaligen Funktion als Arbeitsministerin das wir froh sein können wenn wir jeden Zehnten davon in Lohn und Brot bringen. Aber können wir uns auf dieser Aussage ausruhen oder diese so einfach hinnehmen und uns damit abfinden das der weitaus überwiegende Teil der Migranten teilweise lebenslang alimentiert werden? Doch wohl nicht. Die Migrationsfälle belasten unseren Arbeitslosenumfang und das mit steigender Tendenz. Hier gilt es Konzepte zu entwickeln um dieser Entwicklung gegenzusteuern. Die jetzigen "Sondierungsgespräche" ließen dieses Thema einfach außen vor was gleichbedeutend ist sich mit der jetzigen katastrophalen Situation in Bezug auf Migrantenarbeitslosigkeit abzufinden.

Und was ist mit Zeitarbeit??

Die gehört abgeschafft zugunsten einer halbjährigen Probezeit, wie es während der Wirtschaftswunderjahre doch auch geklappt hat!
Von mir aus mit evtl. erleichterten Kündigungsmöglichkeiten, falls jemand richtig Scheiße baut.
Zeitarbeit sollte nur nach Antrag und strenger Prüfung noch möglich sein, um die derzeitige Abzockementalität dieser Firmen auszubremsen!
Na, wie schaut's aus, liebe SPD?

Arbeit 4.0

Ich sag nur "oDesk" und denke mir: Sie haben keinen Plan! Denken in Dampfmaschinen und Festangestellten. Unternehmertum wird in den Schulen systematisch verteufelt und viele Politstrategen haben ja bei ihrer Besoldung auch keinen Druck. Wie man ja als Freiberufler wieder jeden Tag erleben darf "wie verhandeln mal die nächsten Wochen...". #Hilfe

Problem Fachkräftemangel?

Da gibt es überhaupt kein Problem, weil es den vielbeschworenen Fachkräftemangel gar nicht gibt. Wäre das nämlich der Fall, dann würden die Löhne und Gehälter in den angeblich betroffenen Berufen schon seit Jahren überproportional steigen. Davon hört man aber erstaunlicherweise gar nichts, denn sie steigen nicht.

Wenn auf einem Markt (z.B. Arbeitsmarkt) ein Gut (wie z.B. qualifizierte Arbeitskräfte) knapp werden, dann steigt bei gleichleibender oder steigender Nachfrage sein Preis (d.h. die Gehälter). Das ist volkswirtschaftliches Einmaleins.

Der Grund, warum "Experten" oder sollte man besser Lobbyisten sagen, ständig vom "Fachkräftemangel" reden, ist der, dass man die Löhne und Gehälter nicht anheben will, sondern immer weiter vor allem durch den Zuzug aus Niedriglohnländern noch weiter drücken möchte.

Gewinnmaximierung ist das Ziel und da ist der Zuzug allemal billiger als die entsprechenden Fachkräfte selbst auszubilden.

Keine Angst vor dem "Fachkräftemangel"!

Schlechte Arbeit

Das Hauptproblem in allen Industrienationen ist und bleibt die viele, schlechte Arbeit, die auch schlecht bezahlt wird. Es gibt keine Lohngerechtigkeit und das sollten alle Parteien behandeln. Gerechtigkeit fängt da an, wo Leid für Menschen aufhört. Und um Leid m Beruf zu vermeiden, müssen wir weg von schlechter Arbeit oder schwierige und ekelige Jobs müssen hoch bezahlt werden. Stellen sie sich nur mal Frau Merkel als Putzfrau bei Aldi oder Norma vor. Wäre aber doch genau in dem Sinn, wie Merkel immer die Menschen aufmuntert, nach vorne zu blicken. Ja Frau Merkel, wie wäre es denn, wenn sie auch mal nach vorne blicken und ein paar Supermarktregale putzen helfen. Dies ist nur ein Beispiel, wie ungerecht unsere Gesellschaft verfasst ist. Dies könnte alles anders sein, wenn wir eine Vision von der Zukunft für alle Menschen hätten. Haben wir aber nicht. Immer nur weiter voran, ohne jeden Sinn. Das ist die BRD im Januar 2018.

Es wird eine Milliarde dafür ausgegeben

das Betriebe mit prekären Beschäfigungverhältnissen subventioniert werden, damit die Langzeitarbeitslosen beschäftigt sind.
Langzeitarbeitslose bekommen keinen Mindestlohn, selbst wenn Sie einen bekämen, hätten Sie unterm Strich nicht mehr als wenn Sie zu Hause blieben.
In meinen Augen nur Wettbewerbsverzehrung und für die, die es nützt ist das Beschäftigungstherapie, für den größten Teil aber Arbeit ohne Belohnung.
Der Vorschlag der SPD für einen Mindestlohn von 12€ in der Stunde ist da schon sinnvoller

Langzeitarbeitslose

zugegeben ich komme aus ner Ecke da ist Fachkräftemangel das Problem
die Suche nach nem Job die Ausnahme
aber ist es nicht etwas naiv zu glauben, jeder steht freiwillig um 6.00 auf,
schafft den Tag über, wenn er für das selbe Geld, auch so zurecht kommt

Kein Wunder...

... aber wundern darf man sich schon darüber, dass die angehenden Großkoalitionäre nicht auf die Idee kommen, dass hoch- und höchstqualifizierte Frauen oft mit ähnlich qualifizierten Männern verheiratet sind und es sich bei der Abgabenlast gar nicht lohnt, dass die Ehefrau arbeitet, wenn sie nicht auch Vollzeit arbeiten will und mit dem eigenen Einkommen sämtliche Beitragsbemessungsgrenzen sprengt. Sonst lohnt eben nur der Minijob als einzig relativ zwangsbgabenfreier Zuverdienst. Es wäre auch einfach zu viel verlangt gewesen, die Forderung der Union nach einer Leistungsanreize schaffenden Reform der Einkommensteuer mit dem Ruf der SPD nach einer höheren Besteuerung von großen Vermögen, beispielsweise durch eine deutlich höhere Erbschafts- oder Kapitalertragsteuer zu verbinden. So bleibt alles beim Alten, dass Fleiß bestraft, Reichtum belohnt wird und die Ehefrauen zu Hause sind.

Es gibt doch sowieso schon

Es gibt doch sowieso schon quasi Vollbeschäftigung und Fachkräfte sind kaum zu finden. Diese Maßnahme wird im Wesentlichen Geldverschwendung werden.

"Fachkräftemangel" nu im Dumpinglohnbereich!

@ xavier123
"Da gibt es überhaupt kein Problem, weil es den vielbeschworenen Fachkräftemangel gar nicht gibt. Wäre das nämlich der Fall, dann würden die Löhne und Gehälter in den angeblich betroffenen Berufen schon seit Jahren überproportional steigen. Davon hört man aber erstaunlicherweise gar nichts, denn sie steigen nicht."
Sie haben das richtig erkannt. Gäbe es Fachkräftemangel, würde man auch Ü50 einstellen. Aber es geht bei der ganzen Scheindebatte nur darum, die Löhne zu drücken! Wer keine Mitarbeiter bekommt, muss eben ordentlich bezahlen.
Gerade im Osten dürfen sich die Chefs nicht wundern, wenn keiner für 8€ molocht. Die Ausgaben sind dort auch nicht geringer!

re sebbelinho84

"dass hoch- und höchstqualifizierte Frauen oft mit ähnlich qualifizierten Männern verheiratet sind und es sich bei der Abgabenlast gar nicht lohnt, dass die Ehefrau arbeitet"

Sie haben eine seltsame Vorstellung von Frauen, die nur "wenn es sich lohnt" (??) in hochqualifizierten Jobs arbeiten und sonst lieber zu Hause sitzen.

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