Kommentare

Falsche Behauptung

So oder so...die ersten war die TS aber nun wirklich nicht bei der Berichterstattung über diese Sache.
Andere Medien in DE haben schon darüber berichtet.
So nehme ich das jedenfalls wahr.
Ich würde dazu gerne noch mehr schreiben-aber mittlerweile habe ich mir schon wieder eine Scheere im Kopf zugelegt.

Tötungsdelikt vs. Hundebiss

Die Tagesschau wollte nicht über das Tötungsdelikt in Kandel berichten, aber gestern wurde an prominenter Stelle über einen Hundebiss auf der TS berichtet. Der offensichtliche Unterschied: Im ersten Fall war der Täter Migrant und das Opfer nicht, im zweiten Fall war es umgekehrt. Bei allem Respekt vor dem „Regionalitätsprinzip“ der TS, das versteht niemand mehr und die Menschen fühlen sich verschaukelt. Könnte die TS nicht einmal grundsätzlich klarstellen, worüber sie berichtet und worüber nicht?

Warum nur wird der AfD denn wohl geglaubt?

Könnte das am Verhalten der ARD-Nachrichtenredaktion im Zusammenhang mit den Bataclan-Ereignissen oder der Syrienberichterstattung oder, oder oder liegen?
Das heißt liebe ARD-Nachrichtenredaktion, nicht zurückkeilen, sondern schneller und neutraler werden.

Unbelehrbar

Ich verstehe die Reaktion der Tagesschau-Redaktion und sehe hier auch kein Versäumnis, schliesslich wurde ausführlich berichtet.

Was ich aber glaube ist, dass diejenigen die auf der AfD-Facebook-Seite solche Posts absetzen gar nicht an einer sachlichen Diskussion interessiert sind. Denen ist es egal, wer was wann gesagt hat, hauptsache sie können über jemanden herziehen und ihr hasserfülltes Weltbild zementieren.

Klar, dass die AfD da Kapital draus schlagen will, und das macht Sie wie immer sehr effektiv, wenn auch offensichtlich plump. Man muss in seiner Sicht schon etwas beschränkt sein, um darauf hereinzufallen.

Freden

alle anderen Medien...

hatten die Infos...nur die ARD nicht ...außerdem habe ich hier vor ein paar Tagen gelesen die ARD habe bewußt nicht darüber berichtet...jetzt war es plötzlich anders...

@17:01 von skydiver-sr

"So oder so...die ersten war die TS aber nun wirklich nicht bei der Berichterstattung über diese Sache."

Richtig und die ARD hat das auch aus gutem Grund nicht getan? Haben Sie sich nicht einmal die Mühe gemacht den Artikel zu lesen?

Es war eine Beziehungstat eines Minderjährigen. Über vergleichbare Taten, die unabhängig von der Herkunft der Täter begangen worden sind, wurde in der Tagesschau auch nicht berichtet. Und das hat seine Gründe.

Wäre der Täter kein Flüchtling gewesen, dann hätte sich die AfD ganz bestimmt auch nicht darüber aufgeregt - denn solche Taten werden leider regelmäßig begangen, auch von Deutschen.

re skydiver-sr

"So oder so...die ersten war die TS aber nun wirklich nicht bei der Berichterstattung über diese Sache."

Das hat die TS sowohl eingeräumt als auch begründet.

Sie können ja gern die Begründung für nicht gerechtfertigt halten. Von da bis zur AfD-Hetze zum Thema ist aber noch ein weiter Weg.

re staatsfunk

"Wenn nach einem Islamistisch motiviertem Gewaltverbrechen"

Was Sie nicht alles wissen! Wieso war es islamistisch motiviert?

Sie zeigen genau die AfD-Methode: Mit Unwahrheiten Hass schüren.

@Staatsfunk

"Islamistisch motiviertem Gewaltverbrechen"

Wie Sie in diesem Zusammenhang von einem islamistisch motiviertem Gewaltverbrechen sprechen, ist höchst undifferenziert und wahrscheinlich bewusst manipulierend.

Trug der Täter eine IS Flagge bei sich oder wie kommen sie darauf? Sicher nicht.

Und wie kommen Sie darauf, dass man hier mit "zweierlei Maß" misst. Das ist wieder so eine Mär um von Tatsachen abzulenken.

Übrigens, das einzige, was dieser Fall mit Rechtsextremismus zu tun hat, ist, das seine Anhänger sich jetzt wieder entlarven mit ihren hassschürenden Kommentaren.

Freden

@17:12 von Staatsfunk.

"Diese Doppelmoral und dieses Messen mit zweierlei Maß wird nicht zu einem plötzlichen Vertrauensverlust in Staat und Medien führen."

Das ist doch keine Doppelmoral. Haben Sie sich jemals darüber aufgeregt, dass die Tagesschau nicht darüber berichtet, dass ein Herr Schmitz seine Frau umgebracht hat? Ganz bestimmt nicht. Diese Tat ist nicht von öffentlichem Interesse. Das was Sie zeigen ist nämlich eine Doppelmoral, weil bei deutschen Tätern interessiert es nicht, wenn es Flüchtlinge waren aber sehr wohl.

Politisch motivierte Gewaltverbrechen sind aber sehr wohl im öffentlichem Interesse, weil es hier nicht um eine "Beziehungstat" handelt sondern eine Tat, gegen eine Gruppe, oder die Allgemeinheit und da könnten Sie zum Beispiel auch betroffen sein. Herr Schmitz oder in diesem Fall der afghanische Flüchtlingsjunge stellen kaum eine Gefahr für die Sie persönlich dar, militante Rechts- oder Linksradikale aber sehr wohl.

Stimmt ja auch!

Zitat: "Die AfD hat der ARD auf Facebook vorgeworfen, sie habe sich "zunächst geweigert", über den gewaltsamen Tod einer 15-Jährigen in Kandel zu berichten."

Stimmt ja auch! Wie der faktenfinder präzise auflistet. All die Sondersendungen, die später folgten, sind ja nicht zuletzt durch den medialen Druck und Wut gekommen, der sich im bitterbösen "Internet", Facebook und auf alternativen Newsblog artikuliert hat ... und das zu Recht!

@skydiver-sr

"So oder so...die ersten war die TS aber nun wirklich nicht bei der Berichterstattung über diese Sache."

Entschuldigen Sie, aber lesen Sie auch die Artikel, bevor Sie sie kommentieren?
Im Artikel ist doch wirklich kleinkindverständlich erklärt, dass die TS selbstverständlich nicht die ersten waren, die darüber berichtet haben, dass sie es ganz bewusst nicht wollte und wie es dann trotzdem zu einer ausführlichen Berichterstattung kam.

Was wollen Sie noch mehr?

Die Taktik kennen wir alle

Die Taktik kennen wir alle bereits von anderen "demokratischen" Parteien außerhalb Deutschlands.

Gegenbeispiel ...

Aus einer Gruppe von bislang Unbekannten ist in Dresden ein großer Hund auf eine äthiopische Asylbewerberin gehetzt worden.

Darüber hatte die TS sofort berichtet:

https://www.tagesschau.de/inland/dresden-hund-aethiopierin-101.html

Kein Gerede von "regionaler Bedeutung" oder "Beziehungstat" oder vielleicht in diesem Fall besser umschrieben mit: aggressiv-gewalttätige Auseinandersetzungen im urbanen Rahmen.

Ich verstehe nicht, warum über die eine Nummer berichtet und über die andere Nummer nicht berichtet wird.

staatsfunk

"Wenn nach einem Islamistisch motiviertem Gewaltverbrechen, "

das steht wo?

@Staatsfunk

Ich kann kein "zweierlei Maß" erkennen.

"Wenn nach einem Islamistisch motiviertem Gewaltverbrechen, die Geschehnisse stark thematisiert werden, heisst es: 'Wut schüren' und 'Instrumentalisieren'."

Das stimmt einfach nicht, was Sie da schreiben.
Als nach dem Amri-Attentat berichtet wurde, war da in seriösen Medien größtenteils von Zivilcourage die Rede und nicht von Wut schüren.

Wer Wut mit Hilfe von falschen Tatsachenbehauptungen schürt, ist im Artikel gut beschrieben.

Und wenn das, wie ich hoffe, jeden Monat ein paar Prozent durchschauen, wird die AfD bald nichts mehr zu melden haben.

AFD muss nix schüren

Die AFD muss gar keine Wut schüren.

Die Wut ist längst da und zwar zurecht.

@ Staatsfunk.

Vollste Zustimmung zu Ihrem Kommentar.
Sowohl links als auch rechts instrumentalisieren, denn das ist auch normal, wenn Verbrechen geschehen.
Ich erinnere mich, dass es gestern bei Tagesschau einen Eintrag gab, wo wahrscheinlich eine "Rechte" ihren Hund auf eine Äthiopierin gehetzt haben soll. Ist das keine Instrumentalisierung? Die Hundehalterin kann genau so nur betrunken gewesen sein oder sie stand unter Drogen.

Herr Gensing,

lassen Sie es gut sein! ARD und ZDF können noch dutzende Format wie den 'faktenfinder' ins Feld führen: Ihre sogenannten Fakten sind doch lediglich fast immer nur Allgemeinplätze, Polemik, mit Vorliebe gerichtet gegen alles vermeintlich Rechte. Und dabei sehr oft in kürzester Zeit widerlegt. Aber darüber liest man hier nichts, nur ansatzweise in den Foren.
Ganz offensichtlich handeln Sie nach dem Prinzip "steter Tropfen höhlt den Stein". Irgendwas wird schon hängenbleiben. Ich glaube jedoch, dass Sie da gewaltig auf dem Holzweg sind. Diese Mediengläubigkeit, wie es sie noch vor wenigen Jahren allerorts gab, existiert nicht mehr. Dabei muss man sich nur abseits aller Medien direkt bei den Mitmenschen umhören.
Sollten Sie auch mal tun.

ich hab mich schon gewundert

Dass ich in der Schweiz davon gelesen habe aber auf tagesschau.de nicht.

War wohl auch als regional eingestuft. Wie Freiburg seinerzeit.

So wird das aber wirklich nichts mit der Glaubwürdigkeit.

Die Redakteure sollten langsam erkennen, dass dieses Thema sehr viele Leute beachäftigt.

Verschweigen und relativieren wird nicht helfen.

„Wenn nach einem islamistisch

„Wenn nach einem islamistisch motiviertem Gewalltverbrechen“
Islamistisch motiviert, bei einer Beziehungstat?
Wäre der Täter Katholik, wäre es wohl ein katholisch motiviertes Gewaltverbrechen

Geschrei und Parolen gegen

Geschrei und Parolen gegen nachhaltige Information, das ist der Puls der Zeit, das macht Schwache wieder großartig und ganze Länder wieder "great again". Ich bin der Tagesschau dankbar für den nachhaltigen Umgang mit Informationen und genervt von den andauernden perfiden Versuchen, alles was nicht oberflächlich und in das Feindbild passend ist als staatlich indoktriniert abzutun.
Aber ich fürchte, dass das schnelle dumpfe Schreien heute schon längst besser verstanden wird als die stille und gut recharchierte Meldung.

@Staatsfunk.

Islamistisch motiviertem Gewaltverbrechen
Ich habe da etwas von einer Beziehungstat gelesen...
Davon abgesehen habe ich nicht von islamistischen Gewltverbrechen gehört, Sie meinen wohl eher Anschläge?
Noch ein Thema: Das, was man hört, hat meist mit dem Passiertem zu tun. «Linksgrün» wirft keinen Nachrichtenseiten, die nicht sofort Berichten, vor, Sie zum Nazi (oder vergleichbares) zu machen, wenn eine Islamistisch motivierte Gewalttat stattfindet

@17:17 von Theodortugendreich

"Das heißt liebe ARD-Nachrichtenredaktion, nicht zurückkeilen, sondern schneller und neutraler werden."

Sie sprechen mir aus der Seele!

Erinnere mich gerade daran, das der SPIEGEL die Grünen mal als Nanny-Partei bezeichnet haben.
Man könnte auch die ARD als Nanny-Kanal ansehen.

Allerdings möchte ich anmerken, dass ich die Sendungen MONITOR und PANORAMA sehr schätze.
Vielleicht sollte ich meine Kritik auf den NDR beschränken.

@Hinterdiefichte

"Die Tagesschau wollte nicht über das Tötungsdelikt in Kandel berichten, aber gestern wurde an prominenter Stelle über einen Hundebiss auf der TS berichtet."

Wenn Sie den Artikel, den Sie hier kommentiert haben, noch einmal aufmerksam lesen, wird sich Ihnen sofort erschließen, warum die TS über das eine berichtet hat und über das andere nicht.

Die Erklärung steht im Artikel.

Trau, schau, wem...

Sehen wir es realistisch: Die AfD, das ist völlig klar, verfolgt hierbei ihre eigenen Interessen. Die ARD aber ebenso, zumal die Rechtfertigungsversuche ungelenk wirken. Das Ende wird sein, dass am Ende nur noch Misstrauen bleibt.

@ Staatsfunk. - Es ist schwer zu verstehen, aber...

.. es geht um journalistische Sorgfalt. Der gesamte Journalismus leidet darunter das jeder "der Erste" sein will. Ich weiß, dass so auch Falschmeldungen zustande kommen...
Das Internet macht eine unüberschaubare Masse von Menschen zum "Dorfplatz", auf dem es vor Jahrhunderten dann Lynchjustiz usw gab. Zum Rechtsstaat wars ein langer Weg... -
Natürlich funktioniert dieses staatliche Menschengebilde nicht immer wie es soll, immer wieder finden wir auch Manipulationsversuche. - Und Sie können das nachweisen und darauf hinweisen. Das ist in Deutschland Ihr Recht & Ihre Freiheit!
Zum konkreten Fall; Sie schreiben: "Islamistisch motiviertem Gewaltverbrechen" - Das galt/gilt es eben noch (gerichtlich) nachzuweisen.
- Wenig spannend, aber es schützt den Einzelnen: Vielleicht, in einer z.Zt. nicht absehbaren Situation, auch einmal Sie oder mich...
Diese 'Opferrolle' einiger AFDler, sich stets gleich als "Nazi" bezeichnet zu fühlen, verhindert eher, dass man sie ernst nimmt...

Hinterdiefichte 17:15

„Tötungsdelikt vs. Hundebiss“
Ihre Überschrift ist falsch, sie müsste heißen
Beziehungsmord vs. rassistische Gewalttat

@Freden um 17:21

"Was ich aber glaube ist, dass diejenigen die auf der AfD-Facebook-Seite solche Posts absetzen gar nicht an einer sachlichen Diskussion interessiert sind. Denen ist es egal, wer was wann gesagt hat, hauptsache sie können über jemanden herziehen und ihr hasserfülltes Weltbild zementieren."

Glauben Sie mir ich kann mit der AFD nichts anfangen - mir widerstrebt zu tiefst die strikte fehlende Abgrenzung zu radikalem Gedankengut. Eins aber sollten Sie bedenken - mit Flüchtlingen lässt sich im Augenblick in Deutschland das meiste politische Kapital schlagen. Die Angst der Deutschen vor Flüchtlingen macht jede "Schwiegermutter" zu einer Mutter Theresa. Nichts gegen Schwiegermütter aber es kommt einem so vor als wenn unsere Probleme nur noch aus der Schuld von Flüchtlingen/Wirtschaftflüchlingen bestehen. Das hat viel früher angefangen aber lässt sich jetzt so gut von der Politik dafür vereinnahmen. Auf allen Seiten!

Herr Schmitz

Vielen Dank, liebe Tagesschau, dass ihr nicht über jedes Gewaltverbrechen (siehe Beispiel "Herr Schmitz") berichtet, die ausschließlich von Deutschen verübt werden. Aber hier fängt ja die Unwissenheit an, wenn Deutscher mit weißer Hautfarbe gleichgesetzt wird. Ich wünsche mir jedenfalls, liebe Tagesschau, dass jeder Angriff auf einen Flüchtling/Asylbewerber oder auf deren Unterkünfte ab sofort in der TS erscheint, und ich wette, wieder würde es heißen, dass Stimmungsmache betrieben wird. Traurig nur, dass rechte Gewalt salonfähig geworden ist, und die sozialen Netzwerke dafür missbraucht werden.

@Breiter Bart

"Aus einer Gruppe von bislang Unbekannten ist in Dresden ein großer Hund auf eine äthiopische Asylbewerberin gehetzt worden.
[...]
Ich verstehe nicht, warum über die eine Nummer berichtet und über die andere Nummer nicht berichtet wird."

Dann haben Sie entweder diesen Faktenfinder oder den gestrigen Artikel nicht richtig gelesen.
Ich habe es sofort verstanden.

@BreiterBart

Stimmt ja auch!
Nein, wie sie im Artikel lesen können, hat sich die ARD (Zusammenschluss der Landesrundfunkanstalten) zunächst dagegen entschieden, über den Fall in der Tagesschau zu berichten. Im SWR wurde berichtet. Die Entscheidung fiel, weil man dachte, dass es sich nicht um ein überregionales Thema handele (als das deutlich wurde, wurde berichtet--und zwar welcher Anteil der Sendezeit der Tagesthemen?)

Solche Taten sind nicht einfache "Beziehungstaten"

Jede Tat insbesondere Mordtat eines Menschen der hier angeblich Schutz vor Verfolgung oder Krieg sucht ... kann nicht einfach als Beziehungstat abgetan werden.
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Ganz einfach weil es eine die Gesellschaft spaltende Frage ist ob solche Menschen vom anderen Ende der Welt überhaupt hier sein sollten.
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Die Frage muss gestellt werden wer für die Folgen dieser massenhaften Einwanderung aus Asien und Afrika die Verantwortung trägt. Schließlich wäre dieses Mädchen in Kandel vermutlich noch am Leben hätte Angela Merkel in den Jahren 2015/16 Ihre Arbeit erledigt und die Grenzen geschlossen.
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Solche Taten sind nicht nur einfache Beziehungstaten!

Zurückhaltung geboten

Generell plädiere ich bei Gewaltverbrechen für eine möglichst sachliche und zurückhaltende Berichterstattung von allen Beteiligten, gerade bei so dramatischen Fällen wie in Kandel.
Die Berichterstattung der ARD fand ich angemessen; vor allem dass der ausführliche Bericht in den Tagesthemen erst dann lief, als es um die politische Debatte ging zur Altersbestimmung bei minderjährigen Flüchtlingen und zur Prävention solcher Verbrechen.

Bei vielen Posts der "Rechten" auf Facebook, Twitter und Co. war leider genau das Gegenteil festzustellen. Häufig stand bei dieser Empörung weniger Trauer oder die Suche nach Konsequenzen im Fokus, sondern die Absicht, weitere Emotionen gegen Flüchtlinge, Migranten, Politiker und Medien zu schüren.

Auch mit "Nazi"-vorwürfen und -vergleichen ist große Zurückhaltung angebracht.
Natürlich ist Kritik an der Flüchtlingspolitik allein keine "Nazi"-Gesinnung, aber das wurde im ARD-Bericht auch nicht behauptet.
Nur die AfD pflegt halt gern ihren "Opfermythos"...

Zweierlei Maß

Es fällt auf, daß die Foristen, die der "Tagesschau" vorwerfen, mit zweierlei Maß zu messen, dies eigentlich selbst tun.

Einige hier schreiben explizit, daß es für sie einen großen Unterschied mache, ob ein Deutscher seine Freundin umbringe oder ein Einwanderer es tue. Damit formulieren sie eine eindeutig fremdenfeindliche, anti-rechtsstaatliche Agenda.

Denn eine Beziehungstat ist privat und nicht politisch. Politisch ist sie nur für jemanden, der Flüchtlinge anderen Gesetzen als Deutsche unterwerfen möchte.

Dieselben Foristen beschweren sich dann darüber, daß eine augenscheinlich rassistisch motivierte Tat (aus einer Gruppe heraus wird ein Hund auf eine dieser Gruppe unbekannte schwarze Frau gehetzt) es in die überregionalen Schlagzeilen schafft.

Diese Tat jedoch IST politisch.

Wer diesen Unterschied nicht erkennen will, der ist keinerlei rationaler Argumentation aufgeschlossen.

Bitter. Aber sorry, so ist es.

Hinterdiefichte: Nein. `Der

Hinterdiefichte:
Nein. `Der offensichtliche Unterschied´ ist nur für Leute mit einer gewissen Wahrnehmung irgendwas mit Täter Migrant und Opfer nicht. Siehe oben.
Das sieht man auch gut am gestrigen Artikel über den sogenannten `Pädophilen-Ring´. Keine Moslems ? Mist. Schon empört sich keiner der üblichen Verdächtigen hier darüber. Aber wehe, da hätte was von Syrern oder so gestanden !
Womit wir wieder bei den PI-News-Konsumenten wären...

geselliger misanthrop
Ich verstehe, was Sie meinen, aber der Ansatz ist falsch. Sich ein beliebiges Merkmal eines Verbrechers rauszupicken und dessen Verhalten dann auf all jene zu übertragen, die dieses Merkmal ebenfalls haben, ist nicht richtig. Der Mann hat das Mädchen wohl nicht getötet, weil er Afghane ist. Oder bringen alle Afghanen ihre Exfreundinnen um ?
Das ist ungefähr so, als würde man feststellen, dass die Kindesvergewaltiger, die kürzlich verhaftet worden sind, blaue Augen haben. Machen das dann grundsätzlich alle mit blauen Augen ?

"Wenn nach einem Islamistisch

"Wenn nach einem Islamistisch motiviertem Gewaltverbrechen, die Geschehnisse stark thematisiert werden, heisst es: 'Wut schüren' und 'Instrumentalisieren'."

Eine Beziehungstat ist kein islamistisch motiviertes Gewaltverbrechen. Sie liefern mit diesem Satz den Beweis dafür, dass sie Wut schüren wollen und das Verbrechen instrumentalisieren. Sie schüren so bewusst Wut gegen den Islam und instrumentalisieren dafür den Mord an dem Mädchen.

@19:37 fathaland slim

Wieder einmal bringen Sie es auf den Punkt, wo die Unterschiede liegen und wie die afd und ihre AnhängerInnen Stimmung machen mit alternativen Fakten und mit der Masche, für eigene Manipulationen von Zusammenhängen und für - oft erschreckend plumpes - Agieren mit der Angst dreister Weise den Stempel einer "sachlichen Auseinandersetzung" einfordern. Meine vollste Zustimmung zu Ihrer Analyse und Ihren Schlussfolgerungen.

Nicht richtig

Der Unterschied ist 1. in Kandel war es eine Beziehungstat, bzw. man ist am Anfang davon ausgegangen, in Dresden ganz klar nicht. 2. waren Täter (vielleicht), aber auf jeden Fall Opfer minderjährig, in Dresden wiederum nicht.
Und man hat klargestellt, worüber man schreibt: Beziehungstaten, wenn sie nicht politisch Relevant sind, nicht; Körperverletzung aus politischen Motiven schon
Genauso berichtet man nicht zwingend über Minderjährige.

Staatsfunk

"Wenn nach einem Islamistisch motiviertem Gewaltverbrechen, die Geschehnisse stark thematisiert werden, heisst es: 'Wut schüren' und 'Instrumentalisieren'."

Eine Beziehungstat ist kein islamistisch motiviertes Gewaltverbrechen. Sie liefern mit diesem Satz den Beweis dafür, dass sie Wut schüren wollen und das Verbrechen instrumentalisieren. Sie schüren so bewusst Wut gegen den Islam und instrumentalisieren dafür den Mord an dem Mädchen.

Darstellung: