Kommentare

Good work, Mr. president!

Die ersten Vögel versammeln sich um den frisch aufbereiteten amerikanischen Futterplatz. Dagegen ist nichts zu sagen, sieht man von dem Halbsatz ab, dass auch mit “geringerem gewerkschaftlichen Einfluss“ geworben wird.
Fragezeichen...

Amerika du hast es besser

Bei euch kommen die Investoren und bringen Arbeit und Lohn, bei uns kommen die Flüchtlinge.

Das ist jeweils der Wille der Bevölkerung.

Ich wusste noch

nicht das Aasgeier auch Zugvögel sind ;-), aber bei 21 Prozent geht der Zug erst mal los.
Ich bin so wieso verwundert das nicht schon mehr Firmen in die EU Staaten mit 10-19 Prozent ausgelagert haben, dort ist der Einfluss von Gewerkschaft auch nicht so wie in Deutschland, aber der Trend soll wohl vorhanden sein.

Deutschland scheint gerade einen anderen Feldversuch gestartet zu haben der schon eine Weile läuft, der geht von ganz wenig arbeiten bis zur genetischen Komponente mit dem Versuch auch etwas Bildung einzusparen die oft hinderlich beim arbeiten ist.
Und bei knapp 30 Prozent an Steuern für Unternehmen bin ich mal gespannt was die Firmen so machen werden.

Jedes Land hat eben seine Prioritäten, zum Glück dauert es nur wenige Jahre bis Fehlentwicklungen sichtbar werden.
Das Problem ist meist nur die Folgeschäden zu beseitigen ist langwierig.

Gruß

Viel Text, wenig Gehalt

"Auch Daimler hat ein Autowerk in Alabama. Das befindet sich in der Universitätsstadt Tuscaloosa. Volkswagen produziert in Chattanooga im Bundesstaat Tennessee. Und BMW in Spartanburg im Bundesstaat South Carolina. Im Unterschied zu den traditionellen Autostandorten rund um Detroit locken die Südstaaten mit günstigeren Produktionskosten und einem deutlich geringeren Einfluss der Gewerkschaften."
Ist zwar nett für die USA, vor allem für Trumps PR. Was aber kostet dieser Protektionismus uns in Deutschland? Bitte jetzt nicht, diese Werke produzieren ja nur für den US-Markt. Der hat die ANKOMMENDEN PKW-Schiffe (aus den USA) in Wilhelmshafen noch nicht gesehen. Und, was diesen Reimport deutscher Marken ja so interessant macht. In der Oberklasse kommt man 25-40% billiger, als in Deutschland. Zoll, Verschiffung und Einfuhrumsatzsteuer schon incl! Nicht umsonst beträgt die Wartezeit für eine Passage bis 6 Monate, wenn man seinen Daimler oder Porsche dort kauft.

@09:25 von harry_up

Good work, Mr. president!

Wenn man den Artikel sorgfältig liest, stößt man auf das hier:

"Im Gegenzug hat der Bundesstaat Alabama den Autoherstellern finanzielle Anreize und Steuervergünstigungen von umgerechnet 320 Millionen Euro versprochen."

Die Rechnung scheint aufzugehen.

So kritisch ich Mr. Thrump auch sehe, so erstaunt bin ich, dass seine Strategie aufzugehen scheint.

Könnte auch in Deutschland so sein, wenn die Wähler mal mehr Mut beweisen würden.

4000 neue Arbeitsplätze, das

4000 neue Arbeitsplätze, das ist doch Pipifax. Unter Obama wurden jeden Monat 200.000 ! neue Arbeitsplätze geschaffen. Trump veräppelt seine Wählerschaft und auch manche Kommentatoren hier fallen darauf herein.

re cowboy8, 10:28

Das meinte ich mit “frisch aufbereitet“ :-). Ob von Mr. president selbst oder anderen, ist wohl zweitrangig.

Internationale Arbeitsteilung

Bemerkenswert sind die Investitionen ausländischer Unternehmen in Amerika, sie leisten ein wichtiger Beitrag zum Wachstum, Steueraufkommen, Modernisierung, Export und Mitarbeiterschulung Amerikas. Dies war bereits zur Obamas Zeit der Fall. Um so mehr verwunderlich das gesamte Getöse von Trump bezüglich Importbeschränkungen, denn die deutsche und japanische Autowerke brauchen viele Spezialteile trotzdem aus ihren Heimatländern für ihre Autowerke in Amerika. Eine internationale Arbeitsteilung ist unumgänglich. Amerika täte besser daran seine qualifizierte Arbeitskräfte, circa 4 % Arbeitslosenquote, weniger in der Rüstungsindustrie einzusetzen.

@ strawberryfields

Bitte erklären Sie mir
a) warum Amerika es besser haben soll
b) was "die" Flüchtlinge damit zu tun haben
c) und was der Wille der Bevölkerung ist

Habe ich so nicht verstanden. Danke.

10:29, Ernst Udet

>>So kritisch ich Mr. Thrump auch sehe, so erstaunt bin ich, dass seine Strategie aufzugehen scheint.<<

Sie meinen, die Planungen für dieses Toyotamazdawerk gäbe es erst, seit Trump Präsident ist?

Das ist mit Sicherheit nicht so.

Sie sollten auch den Kommentar von cowboy8 um 10:25 lesen, der direkt über Ihrem steht.

Trump schmückt sich mit fremden Federn.

@10:29 von Ernst Udet

So kritisch ich Mr. Thrump auch sehe, so erstaunt bin ich, dass seine Strategie aufzugehen scheint.

Alle existierenden Werke in den Südstaaten haben sich VOR Trumps Amtszeit dort angesiedelt. Zu nennen wären noch Hyundai in Alabama und KIA in Georgia. Für neue Werks ist die Gegend überaus interessant. Neben niedrigen Steuern und relativ günstigem Land gibt es eine sehr gute Infrastruktur an Zulieferbetrieben.

Jetzt kommen 2 neue dazu, man könnte sagen trotz Trump, denn falls dieser durch seinen Protektionismus einen Handelskrieg provoziert, wäre das für diese Betriebe eine Katastrophe. Die wenigsten der dort hergestellten Autos bleiben in den USA. Die meisten werden exportiert.

@strawberryfields

Scheint hierzulande aber gut zu funktionieren.

http://www.tagesschau.de/wirtschaft/bip-rekordueberschuss-101.html

@ Bernd39 - haben Sie schon mal so eine M-Klasse

aus Amerika gekauft ?
Die Rosten ihnen untern Hinterteil weg
und die Elektronik ist *fg*

@10:29 von Ernst Udet

Zudem kommen auch noch andere Bedingungen hinzu:

Mexiko scheint kein besonders stabiler Staat mehr zu sein. Möglicherweise schreckt das Firmen ab, in Mexiko zu investieren.

Und wie bereits angesprochen worden ist: Die Amis subventionieren Industrieneuansiedlungen bestimmt noch extremer als wir in Deutschland.

Möglicherweise müssen die noch nicht einmal Steuern zahlen für eine Anzahl von X-Jahren.

Ich habe allgemein den Eindruck, das Trump und die Amerikaner die "Wichtigkeit" der USA stark überschätzen. "America first" mag bei Ländern wie Honduras funktionieren, Aber China und Russland lächeln darüber nur.
Deswegen ist die EU für mich auch alternativlos. Alleine ist Deutschland Beute. Das werden die Briten bestimmt bald erleben.

M-Klasse

Die M-Klasse gibt es schon lange nicht mehr. Die wurde ersetzt durch GLE und GLS. Eine gepflegte fünf Jahre alte M-Klasse kostet heute mindestens 30.000 Euro.

Herr Trump freut sich über prekäre Arbeitsplätze

Gewerkschaften fühlen sich also in den Südstaaten unwohl, zudem weiß man auch nicht wie viel über dem Mindestlohn dann so ein Arbeiter bekommt.
Weiterhin rollen erst in 3Jahren dort die ersten Fahrzeuge vom Band.
Nächstes Jahr rollen in Schweden vom neuen Fahrzeughersteller Unity, preisgünstige Elektroautos vom Band die mit Hilfe von Siemens fast ohne Hilfe von Menschen zusammengebaut werden sollen (Industrie 4.0).
Was Autos und Arbeitsplätze angeht muss man aufpassen mit Prognosen auf so lange Zeitspanne

Trump kann wirken, ob es uns passt oder nicht...

Die wenigsten der dort hergestellten Autos bleiben in den USA. Die meisten werden exportiert.
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Ja, aber die dann ehemaligen Arbeitslosen können sich irgendwann nen kleinen Kia finanzieren...
Das man sich mit fremden Lorbeeren schmückt ist vollkommen normal.
Wir sind gerade deshalb so erfolgreich unterwegs weil der Markt "liberal betreut" wird durch unsere Regierungen...

Mann sollte bitte mit einem Mass rechnen...

Sozial ist, was Arbeitsplätze schafft...

CDU These, Annahme..., und man wählt...

Die Amerikanischen Arbeitslosen die umspringen können von Essensmarken auf meinetwegen 2800 Dollar werden das ganz anders bewerten wollen...

Das entscheidene ist doch eh, ob man gewillt ist neben den Reformen auf vertretbare Lohnstrukturen zu achten...

Vielleicht gibt es Studien!?

Die die Japaner gemacht haben, um festzustellen inwiefern eine glückliche Belegschaft, effektiver ist!
Hier in D werden sie wohl folgendes mit erschrecken festgestellt haben: Vaterstaat klaut dem Arbeitgeber und Arbeitnehmer 90%! von dem, was seine Arbeitskraft wert ist!
Und wofür?...für einen Sozialstaat, den alle ganz toll finden, besonders diejenigen die sich daraus bedienen! Wer es nicht glaubt, sollte mal googeln und soetwas wie weltweit grösste Abgabenlast, BruttoNettoRechner, Banken,Versicherungen, Kommunen, Staatsausgaben für Transferleistungen, etc. , eingeben! Und das alles bei stetigem Arbeitsdruck, und wenn Du dann krank wirst, gibt es kaum noch Ärtze, Pflegekräfte,Renten,usw....in einem Land, in dem wir gut....

...und wir!?

Unsere Firmen, Patente und Fachkräfte hauen ab,...und was kriegen wir,....ach egal, hoffentlich passiert hier bald was, bin auf 180!

@12:34 von Jon Schnee

"hoffentlich passiert hier bald was"

Daran glaube ich nicht, es wird bis 2021 weiter Einheitsbrei geben da alle drei bei der GroKo Angst vor Neuwahlen haben wie der Teufel vor dem Weihwasser.
Und dann reicht es wahrscheinlich nichteimal mehr für eine GroKo.

@Jon Schnee

Jon Schnee beschwert sich über unser Sozialsystem. Hättest du es lieber wie in Amerika, wenn die Wirtschaft zusammenbricht pennst halt erst mal ein paar Jahre im Zelt und dann nimmst du ein paar Mindestlohn-Jobs an um über die runden zu kommen und warte bis du mal krank wirst dann erfährst du erst wie teuer es in Wirklichkeit ist sich behandeln zu lassen, da heißt es dann für manche die es nicht haben dass Sie eben im Zelt auf ihren tot warten.
Wenn du das Sozialsystem so schlecht findest solltest irgendwo hin wo es das nicht gibt, dann kriegst alles Cash auf die Kralle, aber für deine Zukunft wirst du sowieso fast die Hälfte zur Seite legen müssen

12:32 von Jon Schnee - Vielleicht gibt es Studien!?

Studien gibt es bestimmt.

Was ich bisher beruflich kennengelernt habe, geht ein wenig in die Richtung.

Dieses ganze Verbesserungsvorschlagswesen, wie wir es kennen oder Stichworte wie "Lean Production, Kaizen, Poka Yoke usw haben ihren Ursprung im "Toyota Produktions System" aus den 50ern.

Unter anderem auch die Einbindung von Mitarbeitern wie beim Vorschlagswesen. Das war vor 10 bis 20 Jahren der ganze heiße Scheiß in den Unternehmen, mit denen sich Horden von Unternehmensberatern eine goldene Nase verdient haben.

Was man vergessen hat: Deutsche sind keine Japaner. Wir haben eine andere Vorstellung von guter Arbeit.

Und ganz im Grundsatz können wir uns von der reinen Arbeit, Motivation und Effektivität in unseren Firmen nicht so richtig beschweren.

Und wir sollten auch nicht glauben, dass dicke Fische wie jap Autohersteller den jap. Standardarbeitsplatz definieren.

Hier wie dort gibt es Mistjobs. Und coole Arbeit.

12:32, Jon Schnee

>>Vaterstaat klaut dem Arbeitgeber und Arbeitnehmer 90%! von dem, was seine Arbeitskraft wert ist!
Und wofür?...für einen Sozialstaat, den alle ganz toll finden, besonders diejenigen die sich daraus bedienen! Wer es nicht glaubt, sollte mal googeln und soetwas wie weltweit grösste Abgabenlast, BruttoNettoRechner, Banken,Versicherungen, Kommunen, Staatsausgaben für Transferleistungen, etc. , eingeben! <<

Sie plädieren also für einen radikal neoliberalen Ansatz. Den Staat aushungern, bis man ihn durch den Abfluss spülen kann. Die Sozialleistungen zusammenstreichen. Den Kommunen nix mehr geben. Und möglichst keine Steuern mehr zahlen,

Und dann geht es uns allen besser?

Das glaube ich nicht.

Gute Nachricht!

Das ist eine gute Nachricht. Nicht nur für die Menschen in Alabama, sondern auch für den Leser. Es geht also auch ohne Seitenhiebe gegen Trump... bitte weiter so!

Günstige Südstaaten

Ein Grund, warum die Autoindustrie in den letzten Jahren in den Süden der USA geht, sind die günstigen Einkaufsbedingungen und die kurzen Logistikwege. Denn wo sitzen die Zulieferer dieser Werke? In Mexiko, wo sie zu Preisen wirtschaften, die ein US-Unternehmen nicht unterbieten kann.

Und alle warten gespannt, ob Trump tatsächlich Ernst macht mit den Strafzöllen - die US-Autoindutrie würde darunter ziemlich leiden.

Der wirklich katastrophalen Industriepolitik..

seiner Vorgängerregierungen hat Trump doch seinen Wahlsieg letztendlich erst zu verdanken!

Denn erst das Überlaufen der sehr schnell verarmenden ehemaligen Industriearbeiter aus den Rust-Belt Staaten zu Trump hat ihm seinen Wahlsieg erst ermöglicht!

Schuld daran waren hauptsächlich die wirklich exorbitanten Unternehmenssteuern in den USA und die faktische Zollfreiheit Richtung Mexiko, was die amerikanischen Industriebetriebe dazu veranlasste, in das Billiglohnland Mexiko hin abzuwandern!

Was zu bedenken ist!

@12:53 von alex 0815

"Wenn du das Sozialsystem so schlecht findest solltest irgendwo hin wo es das nicht gibt"

Das hiesige Sozialsystem ist ja nicht Grottenschlecht, aber es gibt nun mal nichts auf dieser Welt was man nicht noch verbessern könnte.
Unser hiesiges Sozialsystem war mal wesentlich besser, wird aber immer weiter verwässert und zurückgefahren siehe Renten und Krankenkassen.
Da sind Länder in unserer Nachbarschaft die das gerechter geregelt haben und denen geht es auch wirtschaftlich gut.
Und einfach zu sagen dann geh doch da oder dahin bringt es auch nicht, ist auch gar nicht so einfach möglich.
Wenn man den Bürgern nicht glaubhaft vermitteln kann das deren Zukunft gesichert ist und trotzdem großzügig ist auf deren Kosten zu angelockten, dann darf man sich auch nicht über ein Unrechtsempfinden dieser Bürger wundern.

Wow... was für eine

Wow... was für eine Rechnung.
4000 Arbeitsplätze für 1.600.000.000 Dollar.
Das sind 400.000 Dollar pro Arbeitsplatz.

Leider sind die Daten so ungenau und zusammenhangslos, dass man nur schwer beurteilen kann ob die 4000 Arbeitsplätze alle in Trumps Baukonzern entstehen, der das Werk dann baut, oder ob das Geld für die Angestellten innerhalb der KFZ Produktion seien soll... naja, nix gelernt durch die ungenauen angaben...

es wird Gründe geben...

warum Fachärzte, Facharbeiter und Ingeneure, Deutschland in Richtung USA, Schweiz und Norwegen verlassen, oder meinen Sie nicht!
Und die "Hälfte" nur an Abzüge!?...nehme ich sofor!
Ich arbeite durchgehend seit 30Jahren, und fühle mich trotzdem als -Verlierer der nur bezahlt, -ausgenutzt weil immer mehr kommen und in die Sozialkassen greifen, und -ungerecht behandelt, weil ich nicht besser gestellt bin, wie jemand der nur herausnimmt , und dabei bin ich noch kein Rentner, Pflegefall, oder auf Medikamente angewiesen, dann kommt es erst richtig dicke!

Zu köstlich:

Trump: "Companies are coming back to the U.S. in a very big way. "
Ich wusste nicht, dass Mazda und Toyota US amerikanische Firmen sind. Zudem beteibt Toyota bereits seit vielen Jahren Werke in den USA und war daher gar nicht weg. Und das Mazda nun hinzu kommt, liegt in der Natur des 2015 geschlossenen Kooperationsvertrag mit Toyota - also VOR der Amtszeit Trumps. Nicht dass es einige hier falsch verstanden haben: es geht um ein gemeinschaftliches Werk der beiden Automobilbauer und nicht um zwei Werke.
Wie andere bereits erwähnt hatten, sind 4000 neue Arbeitsplätze Peanuts bei 325Mio Einwohnern. Aber die Fans von Trump lassen sich von solchen Nachrichten schnell begeistern. Mir tut der Nachfolger von Trump jetzt schon leid: auf den Schuldenberg wird noch eine ordentliche Schippe draufgelegt. Um eine unbeliebte Steuererhöhung wird er nicht herumkommen. Und wenn die Wirtschaft dann gerade nicht mehr so gut wächst oder kränkelt, dann wird er nichts zu lachen haben...

14:10 von Jon Schnee - es wird Gründe geben...

Und es gibt auch eine Menge Gründe, warum eine Menge Fachärzte, Facharbeiter usw. in Deutschland bleiben.

Und ja, auch ich zahle in die Sozialkassen ein. Allerdings erst seit 20 Jahren. Natürlich ist das viel. Aber ich tue es gerne.

Ich habe das Glück, Gesund zu sein. Und (relativ) jung. Und einen guten Job.....

Andere haben das nicht. Manchmal hat man eben Pech. Und ich bin froh in einem Staat zu leben, in dem die Widrigkeiten des Lebens abgefangen werden. Mal mehr und mal weniger.

Denn es kann durchaus sein, dass auch im mal Pech haben werde. Das ich mal in die Sozialkassen greifen muss.

Das ganze nennt sich Solidarität. Die Starken passen ein Stück weit auf die Schwachen auf. Weil man nie weiß, ob man morgen zu den Schwachen gehören könnte.

Und lieber bezahle ich mein Leben lang Sozialabgaben als dass ich vielleicht Berufsunfähig krank werde und mich dann aus den Sozialkassen bedienen darf.

@fathaland: glaub es geht mehr um die hauptnassauer

Sie an jonschnee:"Sie plädieren also für einen radikal neoliberalen Ansatz.Den Staat aushungern,bis man ihn durch den Abfluss spülen kann.Die Sozialleistungen zusammenstreichen.Den Kommunen nix mehr geben&möglichst keine Steuern mehr zahlen,
Und dann geht es uns allen besser?
Das glaube ich nicht"

ich glaubs auch nicht&daß j.s. das so gemeint hat auch nicht.

vlt. sollte man wirtschaftsberatungs&prüferfirmen wie kpmg,pc,e&y,deloit abschaffen?
die sind weltweit federführend bei cumex und paradise und panamapaperschosen etc.

die und die grosskeonzerne und banken entziehen den bürgen billionen, die für behausung,bildung,versorgung,gesundheit,infrastruktur bitter fehlen.

die verhindern mit,dass die grossen probleme angegangen werden können und wir vom runterkonkurrieren zum sinnvollen teilen und miteinander kommen können.

Sie sprachen doch in ihren beitraägen vom sogenannten paradoxon,nämlich dass sobald ein gewisser wohlstand herrscht,die kinderzahl heruntergeht.

teilen ist lösung.

4000 Autobauer und zehntausende...

Arbeitsplätze bei Zuliefererfirmen, die man in diesen Fall nicht unterschlagen sollte!

Besser als nichts!

Unsere Berichterstattung ist nicht objektiv.

Japanern ist die gehässige Art und Weise der Berichterstattung über Trump ziemlich fremd. Dort ist er ein Politiker mit Stärken und Schwächen. Die japanischen Medien scheinen mir klüger zu sein als die unseren. Wir werden Trump für einen Dumkopf halten und ihn unterschätzen.

Zumindest in Sachen Wirtschaftspolitik..

hat Trump nicht alles falsch gemacht!

Denn der DOW Jones Aktienindex ist in seiner bisherigen und doch recht kurzen Amtszeit von 20.000 Punkten auf immerhin über 25.000 Punkten angestiegen!

Und die Banker und Broker an den Börsen weltweit können eine erfolglose bzw eine erfolgreiche Wirtschaftspolitik eines US Präsidenten sehr viel besser einschätzen und bewerten, als wir wirtschaftspolitischen Laien es können!

Was zu bedenken ist!

@13:48 von Lenyat

Denn wo sitzen die Zulieferer dieser Werke? In Mexiko, wo sie zu Preisen wirtschaften, die ein US-Unternehmen nicht unterbieten kann.

Auch, aber nicht nur. Zulieferer sitzen auch in Alabama und Georgia. In der Nähe von BMW werden auch welche sein, aber da kenne ich mich nicht aus.

15:21 von Paul Puma

Ich glaube, ihre Argumente gehen in die richtige Richtung. Trump hat die großen, allumfassenden Verträge gekündigt und pickt sich jetzt Staat für Staat zu Einzelverhandlungen zwecks Wirtschaftsbeziehungen heraus. Mit diesem Separatismus kann man Verträge optimieren. Ich wüsste auch nicht, warum ich dies für dumm halten sollte.

@Frank von Bröckel

"Zumindest in Sachen Wirtschaftspolitik..
hat Trump nicht alles falsch gemacht!"

Abwarten. Solche Entscheidungen sollte man nicht kurzfristig bewerten. Wnn Sie sich das Ergebnis von Reagans Steuergeschenken ansehen, werden Sie sehen, warum langfristige Betrachtung wichtig ist. Trump hatte einen entscheidenden Vorteil, welcher ihm (noch) nützt: die US Wirtschaft stieg bereits vor seinem Wahlsieg recht stark an. Daher werden die Auswirkungen seiner Entscheidungen vorerst noch recht schwach sein. Schwächt sich das Weltwirtschaftswachstum jedoch ab, dann werden ihn die Steuergeschenke mit einem rasanten Anwachsen des Schuldenbergs bestrafen.
PS: Werden die Kleidungsstücke mit dem Trump Logo mittlerweile eigentlich in den USA hergestellt? Meines Wissens nach: nein. Warum nicht, wenn die Trump Familie doch an die US Wirtschaft glaubt?

@Frank von Bröckel

"Der wirklich katastrophalen Industriepolitik..
seiner Vorgängerregierungen hat Trump doch seinen Wahlsieg letztendlich erst zu verdanken!"

Psst, nur für Sie: derselben Regierung ist es zu verdanken, dass Toyota und Mazda dieses Werk bauen. Oder denken Sie vielleicht, dass Planungen für ein neues Werk, Machbarkeitsstudien, Rentabilitätsstudien, etc. innerhalb von zwei oder drei Monaten erledigt sind? Nein, nicht bei solchen Investitionen. Die einzige Entscheidung, die etwas kurzfristiger gefallen sein dürfte, ist die, in welchem Bundesstaat das Werk stehen soll. Die Staaten in dieser Region überbieten sich mit Steuervorteilen, wie ich aus zuverlässiger Quelle eines deutschen Automobilherstellers weiß.

@Lenyat

"Ein Grund, warum die Autoindustrie in den letzten Jahren in den Süden der USA geht, sind die günstigen Einkaufsbedingungen und die kurzen Logistikwege. Denn wo sitzen die Zulieferer dieser Werke? In Mexiko, wo sie zu Preisen wirtschaften, die ein US-Unternehmen nicht unterbieten kann."

Haben Sie mal einen Blick auf die geographische Lage der Standorte geworfen und geschaut, wo Mexico liegt? Ihrer Logik nach müsste es die Autobauer eher nach Arizona, New Mexico und Texas ziehen. Spartanburg ist nicht wesentlich weiter von Mexico entfernt als Detroit (Landweg).

@birdycatchdog

Die Anzahl der Bekleidungsstücke, die heutzutage nicht in Asien, sondern tatsächlich noch in den USA oder Europa hergestellt werden, hält sich sehr arg in Grenzen, in diesen Punkt gebe ich Ihnen durchaus recht!

Das entscheidende Problem der USA war die im Vergleich zu anderen Industriestaaten viel zu hohe Steuerlast auf produzierende Betriebe und einen riesigen Billiglohnland Mexiko direkt vor der eigenen Haustür!

Dies führte in der USA letztendlich zu einer massiven Deindustrialisierung des Landes, nicht nur im berühmten Rust Belt Gürtel, sondern innerhalb der gesamten USA!

Und an der produzierenden Industrie einschliesslich deren Zuliefererbetriebe hängen nun einmal sehr viele Jobs!

Das ist doch in Deutschland auch nicht anders!

Was wäre denn Niedersachsen ohne VW und deren Zuliefererbetriebe!

@15:36 von Frank von Bröckel

Denn der DOW Jones Aktienindex ist in seiner bisherigen und doch recht kurzen Amtszeit von 20.000 Punkten auf immerhin über 25.000 Punkten angestiegen!

Das sagt über die Wirtschaftspolitik gar nichts aus. Die Preise an der Börse ergeben sich nicht aus dem aktuellen Wert eines Unternehmens, sondern aus einer Erwartung für die Zukunft. Mit der Wahl Trumps war eine drastische Steuersenkung für Unternehmen erwartet worden und die wurde von der Börse quasi vorweggenommen. Und die Erwartungen wurden erfüllt.

Die Steuersenkung wirkt sich natürlich direkt auf den Gewinn eines Unternehmens und damit auf deren Rendite aus. Der höhere Aktienwert ergibt sich also nicht aus einer besseren Wirtschaftsleistung, sondern aus geringeren Steuern.

Na dann, ist

es wohl an der Zeit, durch entsprechende Zölle bei der Einfuhr in die EU das Ganze wieder ausgeglichen zu gestalten. Ob es dann so eine gute Entscheidung der Japaner war? Das Gleiche gilt natürlich auch für die deutschen Hersteller, die bestimmte Modelle nur in den Staaten produzieren.

Ernst Udet

Wahrscheinlich haben Sie übersehen, daß Trump mit seinem rigorosen Regierungsstil allen ausländischen Investoren bei Strafe droht, nur in den USA zu investieren. Er drohte sogar, sie auch außerhalb der USA mit Strafen zu überziehen!!!
Beispiel für Deutschland???

Neues US-Werk

Die Verkaufszahlen von Mazda sind in den USA mit ungefähr 250.000 Autos pro Jahr nicht berauschend, und das bei 10 angebotenen Modellen. Bei Toyota sieht das mit knapp 2,5 Millionen verkauften Fahrzeugen anders aus. Bei dieser Stückzahl muss investiert werden, vor allem wenn durch die Steuerreform der Gewinn massiv steigt.

@15:36 von Frank von Bröckel

Zumindest in Sachen Wirtschaftspolitik
hat Trump nicht alles falsch gemacht!
Denn der DOW Jones Aktienindex ist in seiner bisherigen und doch recht kurzen Amtszeit von 20.000 Punkten auf immerhin über 25.000 Punkten angestiegen!

Dieses Lob können Sie dann auch an Frau Merkel weiterreichen. Denn auch unter ihrer Ägide ist der DAX beständig angestiegen und erreicht neue Allzeithochs.

Ich bin mir nicht ganz sicher, ob Mazda und Toyota sich so spontan zum Bau dieses Werkes entschlossen haben, dass man das Wirken Trumps als Begründung dafür hernehmen könnte. Aber zumindest lassen sie sich von ihm nicht abhalten.

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