Kommentare

Einflüsterer

Es ist irgendwie frustrierend für demokratisch eingestellte Bürger, dass die Präsidenten der Supermächte offenbar auf rechte Einflüsterer und Strippenzieher vertrauen.

Ein Omen

mal abgesehen davon, dass es mir um/für Bannon nicht Leid tut, finde ich seine Herunterwirtschaftung ein gutes Beispiel dafür, wie die USA nach Trump aussehen werden.
Für einen Narzisten wie Trump ist immer nur er selbst "first" und "America" bestenfalls second. Er wird das Amt des US-Präsidenten nutzen, um seine persönliche Bedeutung zu stärken, auf Kosten der Bedeutung der USA. Nach Trump bleibt wohl auch eher eine "sloppy USA" zurück.

Interessant!

Wessen Geist hier bei den ÖR weht!
Die Sondierungsgespräche fangen schon wieder bei den unwichtigen Themen an,wie bei der obsoleten Jamaika Balkonwinkerei,und am Bürger vorbei! Und anstatt endlich mal knallharte Kritik an das Regime, und das ist für mich nichts anderes, zu üben, werden wir mit der Trump-Soap beglückt! Die USA sind absolut zweitrangig in diesen Zeiten, Deutschland steckt in einer schweren sozialen Schieflage,wann greift die TS das Thema endlich mal ernsthaft auf!?

Sack Reis

Wird um diesen Mann nicht eigentlich viel zu viel Wind gemacht? Medial gehört Bannon in meinen Augen nun auch endlich auf das Abstellgleis!

Es ist ja....

nun wirklich nicht neu, daß die meisten US-Präsidenten nicht so sehr durch Fachwissen oder Qualifikation überzeugten, sondern eher durch finanziellen Background, TV-Sendezeiten und einem inszenierten "mainstream" der Medien. Ob Kennedy oder Clinton oder Trump, jeder hatte seinen Kissinger oder Powell oder Wolfowitz! Warum sollte also Trump nicht seinen Bannon haben? Aber auch wenn man seine Ansichten nicht teilt, hat auch er ein Recht auf Meinungsfreiheit! Obwohl das viel zu oft von jenen in Frage gestellt wird, die für sich die Deutungshoheit beanspruchen und jede andere Meinung verurteilen. Möglicherweise hat Bannon wirklich diese Ansichten und jetzt muß er feststellen, daß die nur zur Präsidentenwahl nützlich waren. Mitleid ist jedenfalls nicht angebracht! Nicht wegen seiner Ansichten, sondern weil er wußte, worauf er sich eingelassen hat. Das amerikanische Establishment hat ihm jetzt das zu kosten gegeben, das er selbst gepredigt hat.

Gescheitert

Bannon war doch nie Einflüsterer, Manipulator oder gar Stratege. Er ist nur erfolgreich benutzt worden. Die Ziele die er vielleicht hatte, nach einer Generation endlich eine reale Erhöhung der Einkommen des Mittelstandes, eine deutliche Verbesserung der Infrastruktur, eine stärkere Ausrichtung des Mittelstandes auf eine bessere Politik, ist doch nicht erreicht. Statt dessen eine deutliche Steuerreduzierung für Milliardäre und große Unternehmen, starke Erhöhung der Rüstungsausgaben und wesentliche Erhöhung der Lasten für den Mittelstand, nicht nur im Gesundheitsbereich.

Trump hatte und hat seine

Trump hatte und hat seine eigene Agenda. Andere hatten Sponsoren für den teuren US-Wahlkampf. Da hat man dann auch Verpflichtungen.
MfG

Bannon

...man sollte sich aber nicht zu früh freuen, so lange nicht bekannt ist, was Bannon weiter plant (Untergrund oder Braunenflüsterer bei Fox News z.B.)

ein Unterschied zu Obama

Obama holte sich seine schärfste Kritikerin, Hillary Clinton, ins Kabinett. Auf Ihr Können und ihre Kompetenz wollte er zum Wohle der USA nicht verzichten, nur weil sie hart gegen ihn persönlich vorgegangen war.

Trump verlangt nicht nur Loyalität, sondern Ergebenheit. Wer da eine eigene Meinung hat, gar eine partiell kritische, wird gnadenlos bekämpft. Das kann dann auch einmal einem Gegner die wirtschaftliche Existenz kosten.

Herr Bannon verdient gewiss kein Mitleid, zu mitleids- und rücksichtslos ist er selbst. Aber das Ziel seiner Vernichtung ist natürlich nicht Herr Bannon, sondern die Abschreckung.

Ob die Amerikaner den Unterschied zwischen der Größe eines Obamas zu Gunsten der USA und der Angstbeißerei eines Trumps zulasten derselben erkennen?

Bannon wäre ein besserer Präsident

Bannon und Trump teilen zweifelsohne viele Ansichten und Meinungen. Schade nur, dass Trump auf dem Präsidentenstuhl sitzt. Bannon hätte da im Gegensatz zu ihm etwas bewegen können …

Braindrain, unmögliche

Braindrain, unmögliche Arbeitsbedingungen im Ausland, Umweltzerstöhrung, Waffenlieferungen an irgendwelche Diktatoren und Terroristen ... Freihandel klingt gut, aber was man daraus macht ist manchmal erschreckend.

Herr Bannon wollte auch US-Militär aus dem Ausland nach Amerika zurückholen.

Wer weiß, wie vielen Menschen seine Ideen das Leben gerettet hätten.

@DB_EMD um 12:44

Volle Zustimmung. Ich wundere mich auch darüber, wieviel Aufmerksamkeit man Bannon derzeit in den deutschen Medien widmet. Haben wir hierzulande keine wichtigeren Themen mehr als unrasierte Exberater von Donald Trump - oder geht es darum, die Bürger von der offensichtlich unbefriedigenden Regierungsbildung in Berlin abzulenken ?!?

Trump hat einen Fehler gemacht,

weil er Mr. Bannon gehen liess. An Bannon gefällt mir besonders, dass er Nationalist, Einwanderungskritiker und Gegner von Freihandelsabkommen ist. So einen guten Mann muss man im Team behalten. Trump hat sich zu sehr von seiner Familie (Sohn, Tochter, Schwiegersohn) beeinflussen lassen, was ich nicht für richtig finde.
Ich hoffe für Mr. Bannon, dass er eine erfolgreiche Zukunft hat.

Die absolute Höchststrafe.....

Bannon hat die absolute Höchststrafe gerade bekommen. Mit einsamen Grüßen

Hauptsache moppern

@Jon Schnee, @DB_EMD und @Martinus: Sie finden den Weg zur Startseite der Tagesschau mit ihren vielen, vielen Themen und auch anderen Nachrichten in diesem Internet aber schon noch allein, oder? Ich glaube an Sie, Sie schaffen das!

Bannon_2

Da hat ein offenbar sehr intelligenter (und deshalb u.U. auch sehr gefährlicher) Stratege wesentlich dazu beigetragen, einen nützlichen Idioten auf den Schild zu heben, damit seine braunen Ideen auch umgesetzt werden können. Und dann musste doch mal öffentlich raus, dass er Majestetix und sein Umfeld tatsächlich für Idioten hält.
...shit happens...
Wäre nur gut, wenn es in derartigen Konstellationen häufiger passieren würde.

12:51 von friedrich peter...

"...wesentliche Erhöhung der Lasten für den Mittelstand..." Welche wesentliche Erhöhung der Lasten für den Mittelstand?

Nachrufe

Erstaunlich, wie viele Nachrufe Bannon hier erhält. Die Trauer scheint wirklich groß zu sein, dass der breite Bart etwas gestutzt wurde.

Andererseits, wenn der Verlust eines erklärten Antidemokraten eine solche Lücke reisst, scheint die republikanische und aufgeklärte und liberale und humanistische und pluralistische und zukunftsorientierte und lösungsorientierte Demokratie noch nicht verloren. Und darüber freuen sich doch mindestens 87% in Deutschland.

Trump verträgt keine Kritik

Trump verträgt keine Kritik und ist nachtragend. Er hat ( siehe Aussage seiner Pressesprecherin ) wohl dafür gesorgt, dass Bannon gefeuert wurde. Passt gut in‘s Bild dieses „ stable genius “.

Bannon ist wichtig

Bannon ist derjenige, der es geschafft hat, Breitbart zum wesentlichen Medium der Rechtsextremisten von Ku-Klux-Klan bis Alt-Right zu machen und die Geldgeber hinter Breitbart zu gewinnen.

Bannon war es, der Breitbart durch einen Mix aus meist gezielt ausgewählten Nachrichten, Verschwörungstheorien, Klatsch und Gerüchten zu einem modernen und auch wirtschaftlich erfolgreichen Web-Portal gemacht hat.

Damit hat er wesentlich dazu beigetragen, diese vorher zerstrittenen Kräfte zu einen und sogar ein nicht-extremistisches konservatives Publikum einzubeziehen.

Nur dieser erfolgreichen Arbeit dieses ausgesprochen intelligenten Strategen ist es zu verdanken, dass Trump die Unterstützung von Rechts bekam, die er für seinen Wahlsieg brauchte.

Bannon und seine Arbeit sind daher auch für Deutschland relevant und es ist unwahrscheinlich, dass er sich ins Privatleben zurückzieht.

Andere hatten Wahlkampfsponsoren ...

Aber ja, auch Trumps Wahlkampf wurde finanziert: Adelson, Koch, Mercer heißen die Leute. Und die sagen ihm ja auch heute noch, wo es langgeht - zB dass Bannon raus muss, sowohl aus der Administration als auch bei Breitbar. Ein Trump wäre nicht mal auf die Idee gekommen, der hätte sich nur den Wolf getwittert.

@14:00 von Martinus

"oder geht es darum, die Bürger von der offensichtlich unbefriedigenden Regierungsbildung in Berlin abzulenken" - wenn Sie die Regierungsbildung jetzt schon als unbefriedigend bezeichnen, dann werden Sie auch eine unbefriedigende Regierung bekommen. Daß die Gespräche schwierig sind ist doch nachvollziehbar.
Im übrigen bedauere ich sehr, daß das "Schweigegelübte" nicht konsequent eingehalten wurde. Was interessiert es mich, wenn täglich irgendwelche Kommentare veröffentlicht werden, die aber auch garnichts aussagen. Die heiße Luft, die dabei verbreitet wird, die verstärkt höchstens den Klimawandel.

"Die Ziele die er vielleicht

"Die Ziele die er vielleicht hatte, nach einer Generation endlich eine reale Erhöhung der Einkommen des Mittelstandes, eine deutliche Verbesserung der Infrastruktur, eine stärkere Ausrichtung des Mittelstandes auf eine bessere Politik, ist doch nicht erreicht."

Wie kommen Sie denn darauf, dass das tatsächlich auf Bannons Agenda stand?
Bannon war Rebekkah Mercer verpflichtet und die würde nicht mal daran denken, sowas Edles zu tun. Deren Ziele heißen doch: Weg mit dem Mittelstand, weg mit dem Staat, weg mit Regulierungen und weg mit den Steuern.
Die ist eine raffgierige, machtbesessene Zynikerin!!

@Martinus 14:00

Was soll man den bitte über die Regierungsbildung berichten? Müssen wir über jede Einzelheit einen Liveticker haben, etwa wann welcher Politiker Pause macht und in der Kantine Essen gibt?
Dass Sie der Meinung sind die ganze deutsche Medienlandschaft würde mit denen von Ihnen verhassten Parteien CDU/CSU und SPD unter einer Decke stehen zeigt wie sehr Sie sich von alternativen Medien manipulieren lassen.
Diese krankhafte Art aus jeder Sache eine Verschwörungstheorie zu machen muss endlich mal aufhören, sowas hat auch mit Meinung nichts mehr zu tun.

Jetzt wird es spannend.

Wer glaubt, dass Bannon so einfach in der Versenkung verschwindet, wird sich schon bald getäuscht haben. Er weiß viel, woran Mueller brennend interessiert sein dürfte. Und ob Bannon jetzt noch loyal zu Trump bleibt, wage ich zu bezweifeln. Er wird Trump nicht selbst stürzen, aber willige Helfer finden, die das für ihn erledigen.
Er ist klug genug zu wissen, dass er sein Ziel, den Staat zu zerstören und eine rechte Herrschaft nach Putins Vorbild aufzubauen, nicht mehr erreichen kann. Als Stratege denkt er langfristig, und daher muss Trump schnell entmachtet werden und die GOP scheitern, damit er einen neuen rechten Heilsbringer intronisieren kann.

Es ist schon interessant...

wie Berichterstatter und Kommentatoren eine Regierung eines bedeutenden Partner von Deutschland der USA attackieren und möglicherweise herabsetzen (Von Geld gewählt, Manipulatoren, Einflüsterer, Heilsbringer etc. etc. ....).
Es sollte nicht vergessen werden, das sind Leute, die an Eliteuniversitäten ihren Abschluss gemacht haben, sich in einem der härtesten Konkurrenzkämpfe unter Anderem militärisch und wirtschaftlich, die es gibt durchgesetzt haben etc. etc.

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