Kommentare

Mut zur Lücke

Vielleicht packt er aber auch mal richtrig aus und benennt die Betrüger bei VW namentlich. Ein paar freie Zellen haben wir doch wohl noch, oder? Ich würde mich über ein bisschen Aufklärung freuen.

das ist doch

die Strategie dahinter. Die US-Justiz weiss nur zu gut, dass sie nur ein Brötchen haben, nicht den Bäcker.

Ekelhaft, wie VW versucht darzustellen, das bei der Dieselaffäre jemand wie dieser Manager der höchste Verantwortliche sein soll, der etwas absichtlich falsch gemacht hat.
Spätestens die Abgas-Abweichungen in Deutschland kann der US-Manager nicht verantworten.

Und ganz ganz sicher koordiniert in solchen Konzernen ein weltweiten Betrugsversuch jemand von anderer, höherer Ebene!

VW

Die Kündigung ist moralisch ein Armutszeugnis für VW. Winterkorn und co werden fürstlich in den Ruhestand verabschiedet und den Mitarbeitern, die in vorderster Front Anweisungen umgesetzt haben, werden gekündigt.

12:13 von Icke 1

Jau, dass sehe ich auch so.
Vielleicht passiert ja doch noch was, ich hoffe es jedenfalls.

Die Kleinen...

Die Kleinen hängt man und die Großen lässt man laufen. Das war immer so und wird wohl immer so bleiben.
Mir tut die Familie leid.

Bauernopfer

Herr Schmidt hätte wissen müssen, auf was er sich bezüglich des Dieselskanadals mit VW eingelassen hat. Ihm hätte ebensfalls klar sein müssen das, falls es zu einer Aufdeckung des Skandals kommt, er von VW als Bauernopfer vorgeschoben, und dann auch entlassen wird. Er kann seine Lage nur dadurch verbessern, das er jetzt umfangreich gegen VW aussagt.

Spiel auf Zeit

Das könnte spannend werden, wird es aber wohl nicht. Wahrscheinlich wehrt VW sich nicht wirklich, denn Details will dort keiner veröffentlichen. Wenn ein Gericht die Kündigung aufhebt, dann fügen sie sich halt. Sie haben ihrer Pflicht genüge getan und gut ist.

In Deutschland geht für diesen Betrug sehr wahrscheinlich keiner in ein Gefängnis. Die Behörden haben offensichtlich bewusst weggesehen, um den Wirtschaftsstandort nicht zu gefährden.

In ca. 3 Jahren ist das sowieso verjährt, bis dahin werden die Bälle flach gehalten;-)

Manager Dilemma

Der Fall zeigt das eklatante Dilemma zwischen Umsetzung der Firmenstrategie, Befolgung der Compliance- Richtlinien und die persönliche Verantwortung von Managern.
Das Oliver Schmidt ohne Kenntnis der Firmenleitung gehandelt haben soll, ist bei dieser Dimension unwahrscheinlich.
Die Kündigung erscheint aus VW Sicht folgerichtig, da vom Gericht eine persönliche Verantwortung geahndet wurde.
Moralisch und menschlich ist das Ganze dem Normalbürger schwer vermittelbar.
Die AG-Klage erscheint vielversprechend.

Tolle Unternehmenskultur

Es sollte niemand mehr einen VW kaufen. Dieses Unternehmen ist scheinbar von Grund auf verlottert und hat keinen Ehrenkodex. Erst dieser Dieselskandal mittels Manipulation, wo alle Käufer quasi betrogen wurden und hier nun ein höchst unmoralisches Verhalten gegenüber einem Manager, der nur ein kleines Rad war. Die Verantwortlichen sitzen unverdient in ihren Villen und können ihre Millionen ausgeben, die sie unberechtigterweise erhalten haben. Eigentlich müssen die Verantwortlichen im Gefängnis sitzen und mir ist es auch egal, wenn VW wegen Schadensersatzklagen zu Grunde geht. Solche Unternehmen braucht man nicht und es gibt genügend andere Autobauer. Was ist eigentlich aus der deutschen Unternehmenskultur geworden? Gibt es noch so etwas wie Ethik und warum lernen unsere Schüler so etwas in der Schule, wenn es so etwas bei manchen Großkonzernen nicht gibt? VW gehört jedenfalls abgeschafft.

VW - nie wieder!

Nicht nur, dass ich bei meinem Auto betrogen worden bin, und der Konzern es immer noch als unbedeutende Manipulation darstellt, Er verhält sich zusätzlich auch höchst unmoralisch. Ganz sicher werde ich nie mehr ein Auto dieses Konzerns fahren. Bisher war ich großer Anhänger von VW und seiner Töchter, doch spätestens mit dieser Kündigung hat sich VW mehr als disqualifiziert. Leider darf ich die Begriffe, die mir zu VW einfallen, hier nicht nennen.

Richtig so!

Ich wünsche Herrn Schmidt viel Glück.

Es kann nicht angehen dass der verantwortliche Konzern durch ein Bauernopfer davonkommt.

Und die Argumentation mit dem Industriestandort Deutschland ist mir sowas von egal. Ich trete gerne kürzer wenn dafür die Wirtschaft wieder mehr auf Kurs gebracht wird, und dieser Kurs muss lauten „Zum Wohle der Gesellschaft“

Um die Ohren fliegen

Ich hoffe, dass diese Kündigung den Verantwortlichen um die Ohren fliegt und dass Herr Schmidt, nachdem er nun weiß, wie seine damalige Loyalität honoriert wird, Ross und Reiter nennt.

Wo ist die Hilfe der Gewerkschaft

Die Gewerkschaft und die führenden Betriebsratsmitglieder der IG Metall geben in dieser Angelegenheit ein wirklich schäbiges Bild ab. Klar, VW will mit der Kündigung den Eindruck erwecken, sie würden sich von Schmidt und seinem Delikt distanzieren. Aber wir alle wissen, wer den VW-Betrug zu verantworten hat - das ist Schmidt mit Sicherheit nicht. Wirklich enttäuschend sind die IG-Metall-Gewerkschafter in Wolfburg: Gut bezahlt und „würdige“ Nachfolger von Schuster, Gebauer und Konsorten – zum Fremdschämen

Arbetsgericht Schuldfrage und Täter klären.

Man kann da von ausgehen, dass das Arbeitsgericht in Braunschweig den VW-Vorstand als Zeugen aufruft. Der Manager Schmidt war nicht irgend jemand. Dazu geht es hier nicht um eine Kleinigkeit, sondern um eine vom Arbeitsgeber befohlene Arbeitsanweisung die letztendgültig einen Milliardenbetrug beinhaltete. Der jetzt verurteilte alleiniger Täter, der aber nur für eine Teilschuld verantwortlich ist, hat aber eine schwere Gesamtverurteilung erhalten. Sieben Jahre Haft und eine hohe Geldstrafe das ist keine Kleinigkeit. Ich hoffe dass das Arbeitsgericht endlich eindeutig die Schuldfrage an diesem Milliardenbetrug klärt. Und zudem das weitere Fälle dieser Art vermieden werden.

@13:44 von c.schroeder - Gewerkschaftsbashing???

"Wo ist die Hilfe der Gewerkschaft
Die Gewerkschaft und die führenden Betriebsratsmitglieder der IG Metall geben in dieser Angelegenheit ein wirklich schäbiges Bild ab. Klar, VW will mit der Kündigung den Eindruck erwecken, sie würden sich von Schmidt und seinem Delikt distanzieren. Aber wir alle wissen, wer den VW-Betrug zu verantworten hat - das ist Schmidt mit Sicherheit nicht. Wirklich enttäuschend sind die IG-Metall-Gewerkschafter in Wolfburg: Gut bezahlt und „würdige“ Nachfolger von Schuster, Gebauer und Konsorten – zum Fremdschämen"

Was hat das mit der Gewerkschaft zu tun?

Wenn Herr Schmidt Gewerkschaftsmitglied ist, kann er sich dort Rechtschutz holen. Aber die wenigsten leitenden Angestellten sind Gewerkschaftsmitglied. Herr Schmidt hat aber offenbar selbst eine Rechtsschutzversicherung.

Die Gewerkschaft darf hier also gar nicht von sich aus aktiv werden.

Suchten Sie eine Gelegenheit zum Gewerkschaftsbashing? Speziell gegen die IG Metall? Wegen des Arbeitskampfs?

Er muss entlassen werden

Jeder Mitarbeiter, der bei Ausübung seiner Arbeit eine Straftat begeht und strafrechtlich verurteilt wird muss entlassen werden. Es ist unerheblich ob er das auf Anweisung andere gemacht hat.

Profitgier

trieb VW zu Betrügereien im ganz grossen Stil, (an-)erkennen will das niemand des inneren Zirkels. Noch immer ist da die schützende Hand der Politik, allen voran Merkel, Dobrindt, Gabriel und die Landesregiering von N/S.
Dann gibt es ein Bauernopfer und somit ein weiteres beschämendes Indiz für Mismanagement oder besser gesagt ein völliges Versagen von Moral und Anstand.

Ich hoffe sehr, dass dieser Umstand seitens des Gerichts erkannt wird, auch wenn man natürlich auch Herrn Schmidt nicht von einer gewissen Mitschuld freisprechen kann.

Die Frage muss jedoch erlaubt sein: wer fällte die Entscheidungen und wer hat sie mitgetragen. Herr Winterkorn hat sich vom Acker gemacht, mit einer fetten Abfindung und Pension. Viele andere sind noch in Amt und Würden.

Dem Kunden kann man nur empfehlen sich von VW Produkten zu distanzieren.

um 14.30 Uhr von Demokrateur, Nein

Kennen Sie den Presse-Artikel aus Februar 2017 "Vorstand fragt vor Beförderung nach IG-Metall-Mitgliedschaft"? Es gibt bei VW kaum jemanden, der nicht Mitglied ist. Nein, ich suche keinen Vorwand zum Gewerkschafts-Bashing, aber ich finde die seit Jahrzehnten bestehende Nähe von Betriebsrat, VW-Führung und Politik besorgniserregend.

Geschlossenheit der Führung

In diesem Zusammenhang zeigt die Gewerkschaft bei VW wieder das Gesicht, dass wir von den Wolfsburger Gewerkschaften kennen. Betriebsleitung, Gewerkschaften und die Politiker im Aufsichtsrat – keiner sagt etwas dazu. Kein Zugeben eigener Fehler, keine Unterstützung für den Kollegen Schmidt.
Auch wenn es jetzt vielleicht nicht mehr um Korruption geht, wie es in den 80er Jahren, seit Schuster, Gebauer und Konsorten der Fall war, es ist dasselbe Bild. Immer schön Geschlossenheit zeigen, auch wenn es zu Lasten der Arbeitnehmer und Kollegen ist. Arbeitnehmervertreter – dass ich nicht lache...
Und, unterstützt der jetzige Betriebsrat das Belegschaftsmitglied Schmidt? Wie heißt der Betriebsrat noch? Ach ja, Osterloh? Der stand in letzter Zeit wegen seiner Bezüge im Fokus und hat wahrscheinlich anderes zu tun.

Interessenkollision Arbeitnehmer / Gewerkschaft

So kann man es natürlich auch machen: Von ganz oben Anweisungen an die Belegschft geben, illegale Praktiken anweisen, dulden oder provozieren und dann … den einzelnen Arbeitnehmer wie Schmidt, der seine Arbeit macht und (vielleicht sogar unwissentlich) gegen geltendes Recht verstößt, alleine im Schlamassel sitzen lassen. Die Unternehmensleitung hat ja selbst nichts gemacht und wusste wahrscheinlich auch nichts, oder?
Die Gewerkschaft IG-Metall, die bei VW extrem stark ist und eigentlich die Arbeitnehmerinteressen wahrnehmen müsste, hüllt sich in Schweigen – sind die Gehälter der Gewerkschfter und Betriebsräte zu hoch, als dass man sie durch Kritik der Unternehmensleitung gefährden würde?

@ Flakesven - 13:18 h: Sehe ich ebenso, wie Sie!

Die Marke (und ihre Ableger) sind für mich gestorben, auch und insbesondere wegen des Umgangs mit den deutschen Kunden, schön gefördert (zumindest durch Unterlassung) durch die Kanzlerin und xxU.
Zumindest durch die Zulassung von Sammelklagen, wie vom JM angeregt, und mit fadenscheinigen Argumenten seiten der Unions-Ministerien blockiert, wäre etwas möglich gewesen. Aber das hätte spätere Vorstands-/Aufsichtsrats-Jobs und Vortragsreisen gefährdet.

Zwingend

"Volkswagen hatte unmittelbar nach Bekanntwerden der Kündigung Schmidts im Dezember mitgeteilt, grundsätzlich gelte, dass bei schwerwiegenden Pflichtverletzungen von Beschäftigten, zumal im Falle strafgerichtlicher Verurteilungen, zwingend auch arbeitsrechtliche Maßnahmen geprüft werden müssten. Das sei integraler Bestandteil der Compliance-Pflicht jedes Unternehmens."

Ja, das 'grundsätzlich' in diesem Satz ist von grundsätzlicher Bedeutung. Ich bin mir sehr sicher, dass die Herren Volkert und Hartz trotz strafrechtlicher Verurteilung wegen Handlungen zum Nachteil Volkswagens weiterhin eine sehr großzügige VW-Pension beziehen.

Ein Täter ist Bauernopfer?

Ein von der amerikanischen Justiz überführter VW-Manager, der in seiner Verantwortung für den US-Markt seines Handelns wegen verknackt wird, wird als Bauernopfer gesehen?
Er hat sich als Kronzeuge zur Verfügung stellen wollen und die Strafverfolger haben ihn als Hauptäter zur Verlschleierung des Betruges entlarven müssen. Das ist kein Bauernopfer. Klar ist Schmidt kein Winterkorn, aber wie oft handeln Manager mit der Verstärkerkeule "im Namen des Vorstands", wenn die Argumente nicht reichen?
Dass Schmidt nun mit seiner Klage Erfolg haben wird, darf auch stark bezweifelt werden. Welche Zeugen und "Geheimnisse" hat er im Strafverfahren nicht benannt, die jetzt wie Kai aus der Kiste springen, um zumindest die, aus meiner Sicht gerechte Kündigung rückgängig zu machen? Gerecht, da er aktiv VW als Betrüger hat dastehen lassen.

Und keiner der "Großkopferten" sitzt ein? Dachte, Hatz, als Konzernmotorchef und Geburtshelfer der Betrugssoftware, sitzt nach wie vor in U-Haft?! DAS ist voll Ok!

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