Kommentare

Ein halbherziges Gesetz...

...ohne juristische Durchschlagskraft.

Aus gleicher Art der Tätigkeit folgt nicht notwendig auch gleicher Erfolg. Der/die ein(e) erledigt seine/ihre Arbeit besser/schlechter, effizienter/weniger effizient als der/die andere - und das völlig unabhängig vom Geschlecht. Ich denke schon, dass das einen Einfluß auf die Bezahlung haben sollte.

Privatangelegenheit

Ich halte dieses Gesetz nicht für gut. Der Verdienst ist eine ureigene Privatangelegenheit. Die Menschen sind nun einmal unterschiedlich, auch in ihren beruflichen Leistungen. Daher sind unerschiedliche Bezahlungen völlig normal. Die Offenlegung der Löhne und Gehälter ist daher nach meiner Meinung für den Betriebsfrieden nicht förderlich.

Nur nicht die Finger schmutzig machen

So schiebt man den schwarzen Peter den Angestellten zu, anstelle den Mindestlohn anzuheben. Modern und Gerecht, super SPD und CDU.
Pfui

Entgelttransparenz-Gesetz:Startschuss für Lohnvergleich

Das Gesetz bedeutet wenig.Es gilt nicht für Unternehmen mit weniger als 200 Beschäftigten.Und wenn dann die Auskunft kommt,daß es Lohngleichheit bei gleicher Arbeit gibt,liegt es an dem Einzelnen juristisch dagegen vorzugehen.Da wird wohl darauf spekuliert,daß sich das nur wenige trauen werden.
Besser ist da das isländische Gesetz,daß für Unternehmen ab 25 Beschäftigten gilt und die Unternehmen bei Lohnungleichheit rechtlich in die Pflicht nimmt.

Lohnlücke von sechs Prozent

Diese geht meiner Ansicht nach zu mindestens 50% auf die Produktivitätsunterschiede zwischen Männern und Frauen.

Nur weil jemand dieselbe Tätigkeit ausübt, bedeutet ja nicht, dass er/sie dieselbe Leistung erbringt.

Insb. bei körperlich anstrengenden Tätigkeiten (Lager, Baustelle etc.) sind Männer nunmal im Vorteil. Gleiches gilt für mathematisch-technische Berufe (ein Blick in eine beliebige Uni genügt).

Dafür liegen eitliche Stärken der Frauen im Sozialen.

Dies alles liegt zumindest teilweise an der unterschiedlichen Informationsverarbeitung in männlichen und weiblichen Gehirnen (kein Witz, ist belegt - Männer und Frauen denken nicht in den selben Bahnen!). Die Unterschiede sind also zu einem Teil schlicht biologisch.

Und ja, auch die Sozialisierung ist unterschiedlich. Aber auch dies ist ja teilw. biologisch bedingt und sinnvoll.

Alles ganz normal. So sind wir nunmal. Und die Unterschiede zw. den Geschlechtern - auch und insb. im Sozialen - machen doch den Reiz erst aus.....

"Das soll Diskriminierung im

"Das soll Diskriminierung im Verborgenen verhindern und Lohngerechtigkeit zwischen Männern und Frauen fördern."

Schön, dass das endlich mal Gesetzlich festgehalten wird...

Hat auch lange genug gedauert.

Wer verdient wieviel?

Wie soll ein Arbeitgeber das genau feststellen.Verdienst soll an Leistung und nicht an Arbeit gemessen werden,auf keinen fall an Geschlecht festmachen.Es kann also für gleiche Arbeit unterschiedliche Entlohnung in Ordnung sein bei gleicher Arbeit.Es gibt auch bei gleicher Arbeit Unterschiede in der Verantwortung.

rechtlich fraglich

Es ist rechtlich fraglich, ob das Gesetz in dieser Form zulässig ist. Angestellte in Firmen mit unter 200 Mitarbeitern werden dadurch unzulässig benachteiligt, wenn nicht sogar dadurch diskriminiert.

Ich verstehe sowieso nicht, warum man/frau sich nicht unwohl,

oder gar schlecht dabei fühlt, mehr Lohn oder Gehalt zu erhalten, als andere. Als ob man/frau mehr wert wäre, als jede(r) andere auch. Bei Einkommen jeder Art sollte es keinen Unterschied geben, der Anreiz zu arbeiten (tätig zu sein, in und für die Gesellschaft aktiv, produkt, konstruktiv etwas zu leisten) besteht doch sowieso in jedem Menschen!

Und gleich wird

Und gleich wird Lohn-Diskruminierung als "Privatangelegenheit" oder "leustungsbezogen"
getarnt hier.
Das ist so abartig

Warum habt ihr ein Problem damit, wenn andere angemessen bezahlt werden?

Keine Angst, euch wird dadurch nichts weggenommen weggenommen.

Transparenz

In dem Unternehmen mit Hauptsitz USA, in dem ich beschäftigt bin, ist diese Transparenz seit Jahren schon gegeben. Die Beschäftigten im ingenieurtechnischen Bereich werden alle außertariflich bezahlt und kennen die Gehaltsstruktur bis in die Leitungsebene.

09:28 von harry_up "Ein

09:28 von harry_up
"Ein halbherziges Gesetz..."

Besser als in die Hos gesch...

Wenn die Angestellten nur an einem Strang um ihre Rechte bemüht sind, werden Steine ins Rollen gebracht werden können wie durch "metoo".

Es wird Bewusstsein u Sorgfalt schaffen, das ist viel wertvoller als irgend eine "juristische Durchschlagskraft" die kommt eh nur in einzelnem Rechtstreit zum tragen. Aber auch dafür brauchen Sie zunächst mal eine Gesetzesgrundlage

Am 06. Januar 2018 um 09:36 von Thomas Wohlzufrieden

Sie stehen mit dieser Meinung nicht alleine. Auch ich dachte so. Jedoch sehe ich das mittlerweile ganz anders. In Norwegen ist es kein Problem an den genauen Lohn/das genaue Einkommen selbst des Königs zu kommen. Trotzdem herrscht dort nicht mehr Unfrieden in den Betrieben als in Deutschland - eher weniger.

Was hat das mit dem Mindestlohn zu tun?

@ Ausgemerkelt 2.0:
So schiebt man den schwarzen Peter den Angestellten zu, anstelle den Mindestlohn anzuheben.

Mit dem Mindestlohn hat das Transparenzgesetzt wenig zu tun. Der Mindestlohn ist für die meisten Arbeitnehmer völlig uninteressant.

Abwarten

Bei diesem Gesetz kann eigentlich nichts schief gehen. Ob es was bringt bleibt abzuwarten (es bringt zumindest ein paar Verwaltungsstellen in größeren Betrieben;-).

Versuch macht klug.

Lohngleichheit

Meiner Meinung nach ist Lohn eben keine Privatsache. Ich habe mich immer mit meinen Kollegen und Kolleginnen über meinen Lohn unterhalten. Wir konnten dann immer gemeinsam für eine Lohnerhöhung kämpfen. Wenn ich nicht weiß, was der/die andere verdient, macht jeder für sich alleine und erreicht garnix. Soviel zum Individualrecht.

Gilt das auch für mich als

Gilt das auch für mich als männlicher Leiharbeiter?
Darf ich denn auch Auskunft bekommen, über den Lohn der festangestellten Kollegen UND Kolleginnen die exakt die gleiche Arbeit / Leistungen erbringen wie ich?

Ist es denn auch dann den Klageweg für mich frei?

09:51 von E.P.

Wie viele wären denn betroffen, E.P.?

>> Stattdessen muss der Arbeitgeber das mittlere Gehalt von mindestens sechs Mitarbeitern des jeweils anderen Geschlechts benennen, die einen ähnlichen Job machen. <<

Wir sind über 200 MA im Unternehmen, trotzdem könnte ich die Anfrage nicht stellen, wenn dieser Satz so stimmt - es gibt schlicht keine 6 Frauen bei uns, die meinen Job machen. In kleineren Unternehmen wird es nicht einfacher sein, diese 6er Gruppe zu finden.

@Tagesschau:
>> Falls sich herausstellt, dass das Gehalt zum Beispiel einer Projektmanagerin im Vergleich zu dem der männlichen Kollegen zu niedrig ist, muss die Mitarbeiterin Betriebsrat oder Chef einschalten. <<

Mit welcher Motivation? Bei uns ist das Gehalt Verhandlungssache. Gerade Berufe wie Projektmanagment leben vom Einsatz der Mitarbeiter, der oft über die reguläre Arbeitszeit rausgeht. Darf ein Unternehmen dies nicht mehr finanziell honorieren?

Wie Gehälter verhandelt werden ... in einer freien Welt!

Zitat: "Falls sich herausstellt, dass das Gehalt zum Beispiel einer Projektmanagerin im Vergleich zu dem der männlichen Kollegen zu niedrig ist, muss die Mitarbeiterin Betriebsrat oder Chef einschalten"

... sollte man als Projektmanager, ob nun Mann oder Frau, der Meinung sein, zu wenig zu verdienen, hat man in einer freien Welt folgende Möglichkeiten: man verlangt vom Arbeitgeber mehr Gehalt und verweist darauf, was man dem Unternehmen wert ist!

Geht der Arbeitgeber darauf nicht ein, hat man immer noch die Möglichkeit, mit dem Wechsel des Unternehmens zu drohen, was nicht im Interesse des aktuellen Arbeitgebers ist, vorausgesetzt, man ist auch tatsächlich so gut, wie man sich selber einschätzt.

Uninteressant

In unserem Betrieb ist das uninteressant, denn die Mitarbeiter an den anderen Werkbänken in der Werkstatt verdienen wie ich alle ein Tarifgehalt, auch die, die gar nicht in der Gewerkschaft sind.

Berufliche und private Lebensentscheidungen von Frauen & Männern

Zitat: "Heißt auch: Der Löwenanteil der Lohnlücke liegt an anderen Faktoren - zum Beispiel daran, dass Frauen seltener in Führungspositionen arbeiten, häufiger in Teilzeit und in Berufen, die an sich schlechter bezahlt werden."

Eben!

Und das sind eben berufliche und private Lebensentscheidungen von jeweils Frauen und Männern.

Ich wüsste nicht, wen das zu interessieren hätte, außer die Männer und Frauen, die es betrifft?

Zumindest ist das für mich ein Anspruch an einen freien Staat.

Für Transparenz der Rundfunkbeiträgen nicht schlecht!

Dann erfahren wir endlich, welche Gehälter z.B. die Nachrichtensprecher oder Moderatoren von unseren R-beiträgen erhalten!

Dieses Gesetz ist

ein Placebo ... kost nix ... bringt nix.
Wie einiges andere aus der Feder von Nahles und Schwesig.

Bürokratieaufbau

Wieso nicht sofort und direkt regeln, dass niemand in einem Betrieb anders bezahlt werden soll, bei gleicher Tätigkeit und erfolgten Berufsjahren?????

Ich verstehe dieses Gesetz nicvht, es klingt wie eine Bürokratisierungskonjunkturmaschine. Und eine Nötigung der Arbeitnehmer, gewisse Instanzen abzuklappern.

Ja, ich denk mir: man wollte es eben nicht so streng regeln, dann hätte ja die Politik wieder der Wirtschaft auf die Bremse getreten und es wäre nicht so einfach durchzusetzen gegenüber der Wirtschaft. Oh, man sieht doch einfach immer wieder, wer hier die wahre Herrschaft ausübt.

Lohngleichheit

und was ist dann mit den älteren oder kränkeren Kollegen ?Wer nicht mehr so kann,wie er soll hat kein Anrecht auf Gleichbehandlung ?Menschen werden nach Nützlichkeit sortiert-tolle zynische Gesellschaft !

@StöRschall

"Es wird Bewusstsein u Sorgfalt schaffen, das ist viel wertvoller als irgend eine "juristische Durchschlagskraft"..."

Stimmt!

Daher fragt man sich was man da eigentlich erreichen wollte, als Leiharbeit eingeführt wurde und später dann auch noch mehr liberalisiert wurde. Und vom Jobcenter sogar noch gefordert und verlangt, und zwar unter Sanktionsdruck.

Also diskriminiert und dann auch noch bestraft. Und zwar egal ob Mann oder Frau.
Da gibt es wenigstens kein Gender Pay Gap....

@perchta - Keine Einzelfälle

Der/die ein(e) erledigt seine/ihre Arbeit besser/schlechter, effizienter/weniger effizient als der/die andere - und das völlig unabhängig vom Geschlecht.

Der Kern dieser Aussage ist sicherlich richtig. Im Ergebnis müssten dann aber beide Geschlechter im Durchschnitt dasselbe verdienen. Das ist aber leider grundsätzlich nicht der Fall, durch alle Branchen und Betriebe hindurch werden Frauen durchschnittlich schlechter bezahlt. Berufe die traditionell schlecht bezahlt werden werden dagegen fast immer von Frauen dominiert.

Die Frage ob in Zukunft Leistung nicht mehr zählt ist eigentlich falsch, sie tut es ja auch jetzt ganz offensichtlich nicht. Viel häufiger sind Beziehungen, das sog. Vitamin B, ausschlaggebend für die Besetzung vor allem besser bezahlter Jobs.

Es verhält sich wie mit Frauenquoten - man sollte Betriebe eigentlich nicht dazu zwingen, sie sollten es freiwillig tun. Tun sie aber leider nicht, Zeit genug hatten sie. Wie lang sollen wir noch warten ?

Und was soll das bringen?

Schon mal gut, dass hier differenziert wird und die Lohnlücke bei ähnlichen Jobs überhaupt nicht so groß ist wie immer verbreitet:
"Werden jedoch die Verdienstunterschiede herausgerechnet, die etwa durch Branche, Berufswahl und Qualifikation entstehen, verbleibt immer noch eine Lohnlücke von sechs Prozent - ...... "

Und ob die Lücke von 6% wirklich geschechtsspezifisch ist, ist nicht immer bewiesen, da letztlich die tatsäche Leistung entscheidend sein muss. Gleicher Job bedeutet eben nicht gleiche Leistung!
Dies aber festzustellen obliegt einzig und allein dem Arbeitgeber und geht weder dem Betreffenden oder einer Gewerkschaft etwas an.
Ich will aber nicht verhehlen, dass es Ungerechtigkeiten gibt. Die wird man aber nie ganz ausräumen können.
Sie gibt es auch im umgekehrten Fall wie im z.B. im öffentlichen Dienst, wo vermehrt Frauen bevorzugt werden, um eine politisch gewollte Frauenquote durchzusetzen.

@10:06 von BreiterBart

"Es gibt keinen seriösen Ökonomen der die Behauptung aufstellt, Frauen und Männer würden für die GLEICHE Arbeit unterschiedlich bezahlt werden! (Betonung liegt auf gleiche Arbeit!)"

Meine Frau ist in ihrem Betrieb die einzige weibliche Abteilungsleiterin. Alle anderen gleichwertigen Posten sind mit Männern besetzt. Diese bekommen zwischen 30 und 50% mehr Gehalt als meine Frau.

Ich vermute sie verdienen das einfach auf Grund ihres Geschlechtes. Nun war der Geschäftsführer, der meine Frau damals einstellte der Meinung, dass Frauen
1. auf solchen Posten sowieso nichts zu suchen haben.
2. grundsätzlich schlechter zu bezahlen sind als Männer, weil sie Frauen sind.
Eingestellt wurde meine Frau, weil die Tochter des Inhabers darauf bestand. Sie wollte eine zweite Frau neben sich in der Leitung.
Meine Frau bekam das Gehalt, das sie sich vorgestellt hatte. Erst später erfuhr sie, was die männlichen Kollegen verdienen. Nachverhandlungen wurden abgelehnt. Das wäre schon alles richtig so.

@Guy_Fawkes, 10:21

"Gerade Berufe wie Projektmanagment leben vom Einsatz der Mitarbeiter, der oft über die reguläre Arbeitszeit rausgeht. Darf ein Unternehmen dies nicht mehr finanziell honorieren?" -
Doch. Zum Beispiel durch das bezahlen von Überstunden - zum gleichen Tarif für jeden.

Daseinsberechtigung

Gesetz ist wohl eher eine Farce und als Daseinsberechtigung der Politik zu sehen .. was soll es in der "realen" Arbeitswelt bringen?

@kuerbis - Gehälter z.B. die Nachrichtensprecher

Ach Gregor , sie erwarten wohl dass nur
handwerkliche oder produktive Leistung
in Deutschland belohnt wird.

Der "neid" Faktor bei Dienstleistungen
besonders bei Selbstständigen ist realtiv hoch

"Für den Arbeitsrechtler

"Für den Arbeitsrechtler Felser ist das Gesetz jedoch ein Schritt in die richtige Richtung. Seiner Meinung nach erhöht es den Druck auf Arbeitgeber, für mehr Lohngerechtigkeit zu sorgen."

Es wäre doch höchstinteressant zu erfahren, was der Herr Felser über Lohngerechtigkeit in Bezug auf Leiharbeit & Co. meint.
Schließlich sollte (Lohn-)Gerechtigkeit und Arbeitsrecht für ALLE gelten und erst recht nicht geschlechtbezogen.

@Am 06. Januar 2018 um 10:34 von OrwellAG

ZItat: "Wieso nicht sofort und direkt regeln, dass niemand in einem Betrieb anders bezahlt werden soll, bei gleicher Tätigkeit und erfolgten Berufsjahren?"

Die Frage kann ich Ihnen gerne beantworten:

1. Es gibt so etwas wie Vertragsfreiheit (durch das GG geschützt). Eine Wirtschaft, die auf Leistung und Wohlstand setzt, hält den Grundsatz der Vertragsfreiheit hoch.

2. Der zweite Grund ist ein rein technischer: Definieren Sie einmal "gleiche Tätigkeit". Was bei gewissen Berufen - Kraftfahrer, Logistiker auf Basis klar nachvollziehbarer Kriterien möglich ist, wird bei anderen Berufen wie Handwerker, Journalisten etc. deren Arbeit durch quantitative Faktoren allein nicht bewertbar ist.

3. Es gibt Unternehmen die berücksichtigen das Senioritätsprinzip (Anzahl der Berufsjahre ist entscheidend) und manche, die strikt das Leistungsprinzip hervorheben (unabhängig von Berufsjahren). Was besser ist, kann man Unternehmen nicht vorschreiben!

lächerlich

Völlig überflüssig, dient nur zur Ablenkung von den tatsächlichen Problemen. Ob Frauen im Vorstand der Deutschen Bank statt 1 Mill. dann 5 Mill. bekommen ist völlig unerheblich. Im normalen Betrieb gibt es solche Unterschiede gar nicht mehr.

@Am 06. Januar 2018 um 10:47 von GeMe

Zitat: "Meine Frau ist in ihrem Betrieb die einzige weibliche Abteilungsleiterin. Alle anderen gleichwertigen Posten sind mit Männern besetzt. Diese bekommen zwischen 30 und 50% mehr Gehalt als meine Frau.

Ich vermute sie verdienen das einfach auf Grund ihres Geschlechtes"

Können Sie diese "Vermutung" validieren? Alle Statistiken, die ich zu diesem Thema kenne, deuten klar an, dass dies nur das ist, was sie nennen: eine Vermutung.

Ich kann aus meiner beruflichen Erfahrung sagen, dass Frauen die den gleichen Job wie ich mach(t)en das Gleiche verdienten. Einziger Unterschied: es gab/gibt relativ wenige Frauen, die diesen gutbezahlten Job ausübten.

@sonderbar

"Daher fragt man sich was man da eigentlich erreichen wollte, als Leiharbeit eingeführt wurde und später dann auch noch mehr liberalisiert wurde."

Ganz primitiv mehr Wirtschaftswachstum (Erhöhung des Bruttosozialproduktes/NICHT des Bundeshaushaltes!) in Deutschland. Und damit Erhalt von Platz 4 bis höchstens 6 aller weltweiten Industrienationen im Exportbereich.
Standard-Motto (der "Gutbürgerlichen"/besonders Wohlhabenden) ist "Deutschland geht es gut" statt dem Ideal-Ziel "Allen deutschen Bürgern geht es gut". Im Gegenteil, das zweitere wird von Monat zu Monat, von Jahr zu Jahr und von Jahrzehnt zu Jahrzehnt immer unerreichbarer!

Alles beginnt mit einem Anfang

Die Lösung? Ganz sicher nicht aber ein Weg in die richtige Richtung aber mit anderen Mitteln. Das unterschiedliche Leistungen unterschiedlich bezahlt werden, es wäre schön wenn es denn so wäre. Dazu müsste es genau definierte Anforderungen geben, Vorgesetzte die wertfrei urteilen und persönliche Beziehungen die bei der Beurteilung ausgeblendet werden. Das hat es nie gegeben und wird es wahrscheinlich nie geben. Das wird mit Gesetzen so nicht funktionieren. Es wird nicht kontrollierbar sein und erfüllt nur einen pseudomoralischen Aspekt. Viel wichtiger ist die soziale Kompetenz der Entscheidungsträger. Transparenz muss ineinander gehen mit Motivation und klar definierten Anforderungen und Karrierechancen. Die Gewerkschaften und Unternehmer wären sehr gut beraten diesem Aspekt mehr Beachtung zu schenken als eine stupide, undifferenzierte Gleichschaltung aller in den Vordergrund zu stellen. Leistung soll sich lohnen - so funktioniert es wahrscheinlich nicht.

@BreiterBart, 10:28

Zu mich gehört zu einem freien Staat auch, das die Menschen, die in diesem Staat leben, auch gleich behandelt werden. Egal ob es Frauen oder Männer, Junge oder Alte, Deutsche oder Ausländer sind. Und wenn dieses Gesetz da ein wenig an beitragen kann, dann ist das prima.

Ein Gesetz....

was das Papier nicht wert ist auf dem es steht.
Wie alles was in D angepackt wird "halbherzig" ist.

Bringt aber nichts

weil Firmen über 200 Mitarbeiter ja nicht die Regel sind, und dann ist noch der Unterschied zwischen Lohn und Gehalt.
Es gibt laut Statistik rund 3,5 Millionen Firmen, davon haben 60 000 zwischen 50 -249 Mitarbeiter und 14 217 mehr als 250.
Bei den 60 000 geht also noch eine ganze Menge weg, also gibt es mal 50 000 Firmen wo das neue Gesetz zutrifft, aber auf 3,45 Millionen dann nicht.
Leiharbeiter und all die Anderen Dinge gehen auch noch raus.
Ist also nur eine Handvoll Menschen die mal was fragen dürfen, ich weis jetzt nicht was das für den einzelnen Bringen soll.
Meist arbeiten Frauen auch noch bedingt weniger Stunden wegen der Familie und beim Lohn gibt es für gleiche Stelle auch gleichen Tariflohn je nach Qualifikation.

Viel ändern wird sich dadurch nicht.

Gruß

@kuerbis

Die ARD ist bereits schon vor einiger Zeit selbst gegenüber der deutschen Öffentlichkeit transparent geworden, und hat auch dementsprechend die Gehälter ihrer Intendanten und anderer Mitarbeiter veröffentlicht!

Die Intendanten erhalten ein Jahresgehalt zwischen 237.000 und 399.000 Euro jährlich, je nach Größe der jeweiligen Landesrundfunkanstalt, die Programmbereichsleiter erhalten ein Gehalt zwischen 11.016 bis 12.477 Euro monatlich, und die angestellten Redakteure zwischen 3.524 bis zu 9.908 Euro im Monat!

Die ARD handelt also selbst bereits vorbildlich bei der Offenlegung der Gehälter ihrer eigenen Mitarbeiter!

Bitte keine Neiddebatte

@ kuerbis:
Dann erfahren wir endlich, welche Gehälter z.B. die Nachrichtensprecher oder Moderatoren von unseren R-beiträgen erhalten!

Ja genau.
Aber nur, wenn Sie ebenfalls im gleichen Sender Nachrichtensprecher sind.

@FreierGeist - Der Blick sagt etwas anderes

Insb. bei körperlich anstrengenden Tätigkeiten (Lager, Baustelle etc.) sind Männer nunmal im Vorteil. Gleiches gilt für mathematisch-technische Berufe (ein Blick in eine beliebige Uni genügt).

Der körperliche Unterschied ist sicherlich vorhanden. Was die mathematisch-technischen Berufe angeht (ich arbeite selbst in der IT-Branche in einem Bereich in dem Frauen noch die Ausnahme sind, werde nicht selten mit Vorurteilen konfrontiert) - der Blick auf die Uni zeigt lediglich das Verhältnis, die Frauen die hier ausgebildet werden sind nicht schlechter als ihre männlichen Kollegen. Auch ist das in den Bereichen so die sich erst in letzter Zeit für Frauen geöffnet haben, etwa Wirtschaftsberufe. Hier ist die Quote an den Unis ziemlich ausgeglichen, dennoch schaffen es Frauen selten in Führungspositionen.

Das ist bestimmt nicht dem körperlichen Unterschied geschuldet...

Das dritte Geschlecht wird

Das dritte Geschlecht wird hier völlig außen vor gelassen und nicht mal einer Untersuchung gewürdigt... oder muss es den Paygap dort selbst berechnen?? Mit Faktor 1/2 oder wie?
DAS ist Diskriminierung!!!

Wie lange es doch dauert in Deutschland um Gleiberechtigung her

1995 habe ich als gelernte Frachkraft weiblich
neben der gelernten Fachkraft männlich die hälfte von dem Lohn bekommen welchen der Kollege erhalten hat.
Der Kollege war gerade aus der Lehre ich hatte bereits den Gesellinenbrief 5 Jahre lang.
Als ich mich in der Chefetage darüber beschwerte kam erst das mobben dann die Kündigung.
Heute gute 20 Jahre später ....
Gleiches Bild für alle weiblichen Fachkräfte.
Der Mann hat immer noch den besseren Gehaltswert.
Mädels wacht auf und tretet den Männern ordentlich in den Allerwertesten!
Meinen Segen habt Ihr!

@ BreiterBart

Es gibt so etwas wie Vertragsfreiheit (durch das GG geschützt).

Dann können Sie sicher auch einen Artikel nennen.

Das Gesetz ist eine weitere Einschränkung

unternehmerischer Freiheit und führt somit dazu, dass Unternehmen die Verlagerung der Produktion leichter fällt und die Arbeitslosigkeit steigt. Dabei ist die unternehmerische Freiheit in den letzten Jahrzehnten bereits immer mehr eingeschränkt worden. Man sollte sich auch nicht von der angeblich guten Situation auf dem Arbeitsmarkt blenden lassen. Denn zahlreiche Arbeitnehmer sind in prekären Arbeitsverhältnissen. Darüber hinaus handelt es sich lediglich um eine Scheinblüte auf dem Arbeitsmarkt, die durch die Geldschöpfung der EZB angetrieben wurde und wieder dahin verschwinden wird, wo sie her kam: Im Nichts.

Fazit: Das Gesetz wird dem Industriestandort Deutschland weiteren Schaden zufügen und die Lebensqualität vieler Bürger verschlechtern.

Gesetz zur Förderung der Entgelttransparenz

Gut gedacht, aber nur halbherzig umgesetzt. Warum ist dieses Gesetz nur in Betrieben mit mehr als 200 Angestellten anwendbar? Es gibt in Deutschland 7 Millionen Unternehmen, mehr als 3 Millionen mit mindestens einem Angestellten - Unternehmen mit mindestens 200 Angestellten gibt es "nur" etwa 13.000 und diese sind meistens in Tarifbund, gewerkschaftlich organisiert und haben einen Betriebsrat. Mit anderen Worten: Für diese Unternehmen ist das Gesetz nur im AT- Bereich (Chefetage) anwendbar, allerdings werden die dort angestellten Frauen den nötigen Biss für Verhandlungen haben.

Für alle anderen Frauen in kleineren Betrieben kommt dieses Gesetz nicht zum Zuge und außerhalb des Tarifbundes sind sie weiterhin finanzielles Freiwild - Und selbst, wenn sie es anwenden können, müssen sie dem Arbeitgeber gegenüber als "Querulantin" auftreten, was viele sicher nicht wollen. Wer hat schon gerne Ärger mit dem Chef, besonders, wenn man befristet angestellt ist?

Am besten schafft man das Recht

auf Lohnverhandlungen direkt ab. Und wenn eine Firma die Möglichkeit hat, die Löhne zu erhöhen, dann wird ein Beauftragter der Bundesregierung herangezogen, der das Geld gerecht verteilt.

Das Gesetz ist ein guter Anfang

Das Gesetz ist ein guter Anfang, auf dem man aufbauen kann. Es wird in großen Betrieben für mehr Lohngerechtigkeit sorgen. Als nächstes sollte man die Betriebsgröße, für die das Gesetz gilt, heruntersetzen.

11:05 von wenigfahrer

>> also gibt es mal 50 000 Firmen wo das neue Gesetz zutrifft <<
50.000 x 200 macht aber auch schon 10 Millionen. Wenn wir jetzt noch bedenken, dass einige der Unternehmen 4-5 stellige Mitarbeiterzahlen haben, dann betrifft das Gesetz zwar nur eine kleine Zahl an Unternehmen, aber einen Großteil der arbeitenden Bevölkerung.
In den 3,45 Mio "Unternehmen" stecken auch viele Familienbetriebe (Bäckereien, Dönerbuden, Landwirte) sowie Selbstständige - ich bezweifel, dass in diesen Fällen die Löhne nicht eh schon transparent sind.

@10:47 von GeMe

"Meine Frau ist in ihrem Betrieb die einzige weibliche Abteilungsleiterin. Alle anderen gleichwertigen Posten sind mit Männern besetzt. Diese bekommen zwischen 30 und 50% mehr Gehalt als meine Frau.

Ich vermute sie verdienen das einfach auf Grund ihres Geschlechtes"

Wenn Ihre Vermutung zuträfe, dann würde es sich doch für das Unternehmen lohnen, nur Frauen einzustellen, denn dann könnte es seine Gewinne steigern, weil die Personalkosten deutlich niedriger wären.

re thomas wohlzufrieden

"Die Menschen sind nun einmal unterschiedlich, auch in ihren beruflichen Leistungen. Daher sind unerschiedliche Bezahlungen völlig normal."

Sie tun so, als wäre unterschiedliche Bezahlung grundsätzlich durch unterschiedliche Leistung gerechtfertigt.

Die Realität: Auch bei gleicher Leistung kann unterschiedlich bezahlt werden.

Der tatsächlich bestehende

Der tatsächlich bestehende Unterschied von 6% ergibt sich daraus, dass im Bereich des Managements Frauen offensichtlich nicht in der Lage sind, das Gleiche an Lohn zu fordern wie männliche Kollegen. Und das wäre in diesen Gehaltssphären allein der Unfähigkeit der Frauen selbst zu verdanken, da diese Gehälter private Verhandlungssache sind.
Dort wo Tarife gelten und nicht der gleiche Lohn gezahlt wird, sind Gewerkschaften gefordert oder der Gesetzgeber!
Ein viel größeres Problem aber ist, dass nicht alle Lohnabhängigen den gleichen Lohn bekommen. Es ist äußerst Diskriminierend, dass Menschen allein aufgrund ihres Bildungsstandes unterschiedlich bezahlt werden, da man dort , wo die Grundlagen für eine vernünftige Bildung gelegt werden, nämlich in der Kindheit und früher Jugend, in keinster Weise persönlich Verantwortlich ist. Da sind Staat und vielleicht Eltern verantwortlich, aber niemals das Kind. ZB werden behinderte Menschen so extrem benachteiligt und diskriminiert!

Entweder im Bericht stehen

Entweder im Bericht stehen nicht genug Infos oder das Gesetz ist (wiedermal) extrem oberflächlich.

Ich kenne es so das man sein Gehalt verhandelt (ich war noch in keiner Firma mit Tarif). In den Treffen wird dann über die eigene Leistung und Qualifikationen gesprochen und am Ende einigt man sich auf eine Gehaltserhöhung oder man bekommt gesagt was man noch für eine zu leisten hat.

Wie wird denn jetzt die individuelle Leistung mit einberechnet. Nur weil mehrere die gleiche Position haben heißt es nicht das sie gleich viel können. Als IT Dienstleister habe ich in der Abteilung Kollegen mit der gleichen Position die mehr verdienen als ich. Damit habe ich kein Problem, ich weiß das diese noch mehr Know How haben.

Solen die Gehälter jetzt komplett angeglichen werden unabhängig von der eigenen Qualifikation, oder habe ich da was falsch verstanden?

@sonderbar - Sehr unwahrscheinlich

Gilt das auch für mich als männlicher Leiharbeiter?

Keine Frage, die Tatsache, dass Betriebe Leiharbeiter eigentlich für Ausnahmen einsetzen sollten wird immer mehr mißachtet, heute ist es meist Mittel um die Gewinne zu steigern. Dazu dürfen Konzerne gar ihre eigenen 'Zeitarbeitsfirmen' haben, deren einziger Zweck es ist Beschäftigte als Leiharbeiter behandeln zu können, die es eigentlich garnicht sind.
Obwohl dies so offensichtlich ungerecht ist können sich Betriebe dies leisten. Weil eben kein breites Interesse daran besteht die Lohnbedingungen anderer zu verbessern, nur die eigenen.

Dabei setzen sie darauf, dass sie schlechtere Bedingungen erst für künftige Arbeitsverträge festsetzen, so bekommen sie keine Gegenwehr - aktuelle Arbeitnehmer betrifft es nicht, zukünftige können sich nicht wehren.

Aber durch dieses Gesetz werden Sie wohl nicht erfasst - dann wäre ja mit billigen Arbeitskräften Schluss. Als ob Wirtschaftsvertreter das zulassen würden.

11:16 von Thomas Vielzureden

@ BreiterBart

Es gibt so etwas wie Vertragsfreiheit (durch das GG geschützt).

Dann können Sie sicher auch einen Artikel nennen.
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*
*
Leistungslohn ist eindeutig nicht zu vereinbaren.
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Denn es ist in Deutschland verboten Personen verhungern zu lassen, dafür gibt es Tarife für Alle.
*
In vielen Betrieben wird deshalb schon Hand in Hand gearbeitet, was der Eine fallen lässt, das lassen mittlerweile alle Anderne liegen.
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Dafür soll man jetzt aber sehen können das auch Alle gleich bezahlt werden?

re 11:16 von Ernst-

>>Fazit: Das Gesetz wird dem Industriestandort Deutschland weiteren Schaden zufügen und die Lebensqualität vieler Bürger verschlechtern.<<

Das haben viele Arbeitgeber und deren Verbände, sowie "Wirtschaftsweise" hier im Forum auch über die Einführung des Mindestlohns gesagt. Danach ist die Beschäftigung allerdings angestiegen - Und auch dieses Entgelttransparenzgesetz wird keinerlei negative Konsequenzen haben! Schlicht, weil es kaum einer anwenden kann...

Gesetze - Gesetze definieren Recht (Standards)

Aber die schaffen doch keine Gerechtigkeit.
Allein schon die Gleichbehandlung von ungleichen schafft "Ungerechtigkeit".

Es ist zB auch gar nicht

Es ist zB auch gar nicht einzusehen, dass die Frauen oder Männer, die wegen ihrer Kimder weniger arbeiten, auch weniger Lohn bekommen. Immerhin ist das Betreuen und Erziehen von Kindern zu vernünftigen Menschen eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe, die in unserem Lande mit geringerer Bezahlung bestraft wird. Welch ein Unsinn!
Alle Arbeitgeber müssten in einen gemeinsamen Topf einzahlen und daraus müssten für alle Menschen gleiche Gehälter gezahlt werden, von denen jeder vernünftig leben kann. Menschen, die sich dann lieber um ihre Kinder kümmern wollen als gewerblich zu arbeiten, müssten für die Anstrengungen selbstverständlich auch bezahlt werden. Aber nicht schlechter als andere Menschen.

Weniger Gesetze sollte das Ziel sein

Diese Gesetz ist ein gutes Beispiel dafür, dass Gesetze erlassen und geschrieben werden, um Gehorsam zu begründen und dass Gesetze Prinzipien lediglich imitieren. Die Menschen lernen, dass alles, was das Gesetz besagt, richtig wäre. Ihnen wird nicht beigebracht, zu tun, was richtig ist, sondern dem Gesetz zu folgen; als ob Menschen nicht in der Lage wären, Wahrheit in sich selbst zu erkennen und in Frieden zu leben. Es geht lediglich darum, dem Gesetz zu folgen, anstatt dem eigenen Verstand. Es sollte daher den Unternehmen überlassen werden, mit ihren Mitarbeitern frei über ihre Entlohnung zu verhandeln. Dieses Entgelttransparenz-Gesetz führt daher in die falsche Richtung und schadet sowohl den Arbeitnehmern, wie auch den Arbeitgebern mehr als es nützt, denn: „In Freiheit haben die Menschen geliebt, Krankheiten geheilt, den Hunger beseitigt, die Arbeit erleichtert und in Frieden gelebt. Mit Freiheit ist Glück möglich.“ (Jeremy Locke)

Leistung

In so vielen Beiträgen hier wird immer das Wort "Leistung" benutzt, um damit die Bezahlung zu rechtfertigen.

Da wüsste ich gerne mal:
Was genau ist "Leistung"? Die eingesetzte Energie? Also Anstrengung?
Oder das Ergebnis? Aber welches Ergebnis ist wie viel Wert?
In welcher Einheit misst man denn "Erfolg" oder eben "Leistung"?
Auch ist "Anstrengung" schlecht zu messen.

Wie stellt man fest, wie viel ein Mitarbeiter leistet?
Wie misst man Leistung? Und in welcher Einheit wird Leistung ausgedrückt?

Alles fragen, auf die ich keine Antwort habe. Vielleicht kann mir hier jemand helfen....

11:31 von karwandler

re thomas wohlzufrieden

"Die Menschen sind nun einmal unterschiedlich, auch in ihren beruflichen Leistungen. Daher sind unerschiedliche Bezahlungen völlig normal."

Sie tun so, als wäre unterschiedliche Bezahlung grundsätzlich durch unterschiedliche Leistung gerechtfertigt.

Die Realität: Auch bei gleicher Leistung kann unterschiedlich bezahlt werden.
////
*
*
Deshalb ist also die Bezahlung bei unterschiedlicher Leistung vernachlässigbar?

@11:43 von Boris.1945

"Denn es ist in Deutschland verboten Personen verhungern zu lassen, dafür gibt es Tarife für Alle."

Ist es nicht der Staat, der sich dafür mit seinen Sozialleistungen zuständig erklärt hat, dass Menschen nicht verhungern?

"Können Sie diese "Vermutung" validieren? Alle Statistiken, die ich zu diesem Thema kenne, deuten klar an, dass dies nur das ist, was sie nennen: eine Vermutung."

Die Abteilung(en) (Materialwitschaft (Einkauf, Lager, Versand)) meiner Frau umfaßt 15 Mitarbeiter. Nur der Produktionsleiter hat mehr Mitarbeiter zu führen. Die anderen Männer haben nur einen Aufgabenbereich und weniger Menschen zu führen.

Welchen sachlichen Grund außer der Tatsache, dass die Abteilungsleiter Männer sind, könnte es denn noch für die deutlichen höheren Gehälter geben? (Vergl. dazu Aussage des GF aus meinem vorherigen Kommentar)

Durch das Gesetz

wird der Anstoß gegeben im Bereich der Löhne mehr Transperenz zuschaffen. Leider geht das Gesetzt nicht weit genug. Freue mich schon die Umsetzung am eigenen Leib zu erleben. Ob hierdurch ein Impuls bezüglich Umdenken geschafft wird, wage ich zu bezweifeln.

@11:26 von Ernst-: Personalkosten deutlich niedriger

"Wenn Ihre Vermutung zuträfe, dann würde es sich doch für das Unternehmen lohnen, nur Frauen einzustellen, denn dann könnte es seine Gewinne steigern, weil die Personalkosten deutlich niedriger wären."

Theoretisch wäre das natürlich möglich. Da aber die Abteilungsleiter zum Teil schon mehr als 20 Jahre in der Firma sind, kann man sie quasi nicht entlassen.
Ich denke Sie kennen das deutsche Arbeitsrecht und den Kündigungsschutz soweit.

Ich frage mich...

.....wie die Personen, die hier im Forum so sehr die Offenlegung der Gehälter einfordern, reagieren werden, wenn sie dadurch feststellen , dass sie selbst am Besten in ihrer Abteilung bezahlt werden.

Das wäre ja mal ein Spaß.....

....ob die dann freiwillig auf einen Teil Ihres Gehaltes verzichten zur Angleichung innerhalb der Abteilung...

Unseriöser Artikel der TS

Wenn die TS schon wieder mit den 21% Unterschied zwischen Mann und Frau kommt, ist das mehr als unseriös, auch wenn sie später das auf 6% relativiert. Mehr Frauen arbeiten in Teilzeit als Männer und bekommen folglich weniger Geld. Und die angeblichen 6% sollten bitte erläutert werden. In tarifgebundenen Unternehmen wird die Stelle gemäß TArifvertrag eingruppiert unabhängig vom Geschlecht. Und der Betriebsrat hat hier ein Mitbestimmungsrecht. Betreffen die 6% also Tarifangestellte oder nur außertarifliche? Wenn das nicht konkret erläutert wird, hat die TS ihrer Informationspflicht nicht genügt. Die genannten Zahlen sind somit unbrauchbar

11:57 von Ernst-

@11:43 von Boris.1945

"Denn es ist in Deutschland verboten Personen verhungern zu lassen, dafür gibt es Tarife für Alle."

Ist es nicht der Staat, der sich dafür mit seinen Sozialleistungen zuständig erklärt hat, dass Menschen nicht verhungern?
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Nein es gibt auch Personen, die so tun als ob Sie arbeiteten, bei denen gibt es Tariflohn.

Kulturelle Frage

Die verpönteste Frage in einem Deutschen Unternehmen überhaupt ist die Frage nach dem Gehalt eines Kollegen. Mal zum Vergleich: In Schweden wird das Gehalt veröffentlicht.
Dieses Gesetz macht allerdings nicht Kolleginnen reich, sondern Juristen.
Es muss sich kulturelle etwas ändern: Dass man sich für sein Gehalt, ob nun höher oder niedriger als der Kollege, nicht schämt.

Eigentlich sollten wir es gar

Eigentlich sollten wir es gar nicht Abwarten können, dass endlich die Industrie 4.0 umgesetzt wird. Es muss soviel Arbeit wie nur irgend Möglich an Maschinen und Computer abgegeben werden, um endlich zu weniger Arbeit für alle zu gelangen.
Anders ist ja schon jetzt eine tatsächliche Vollbeschäftigung nicht zu verwirklichen.
Die Arbeit, die ausschließlich von Menschen persönlich verrichtet werden kann und muss, ist dann auf alle Menschen zu verteilen. Und wer mehr arbeiten will, kann das dann machen, wenn es nötig ist oder er das gerne will ohne dass deshalb ein anderer dadurch benachteiligt wird, dass er deshalb weniger am Arbeitsprozess teilhaben darf. Und andersherum dürfen Andere auch weniger arbeiten. Zu unterschiedlichen Gehältern darf das aber nicht führen.
Wenn alle Menschen Arbeit haben sollen, ist die 10 Stundenwoche möglich.
Alle Menschen hätten Zeit für ihre Kinder, ihre Familie und für ihre Hobbys.
Es ist also noch eine Menge zu tun, aber eben nicht für den Einzelnen!

@ um 11:53 von HamburgerHumanist

Wenn die tatsächliche Leistung im Vordergrund stünde, würden Toiletten- und Reinigungs -, Pflege - und Erziehungspersonal und Lehrer und Polizisten das meiste Geld verdienen!

@Thomas Wohlzufrieden hat recht

Seinen Ausführungen ist nichts hinzuzufügen.

@BreiterBart

"Und das sind eben berufliche und private Lebensentscheidungen von jeweils Frauen und Männern.

Ich wüsste nicht, wen das zu interessieren hätte, außer die Männer und Frauen, die es betrifft?

Zumindest ist das für mich ein Anspruch an einen freien Staat.
"

Eine Frau kostet den Arbeitgeber statistisch auch wesentlich mehr: Ausfallzeiten für Kindergeburten und Erziehung/ Krankheit der Kinder. Aus meiner Erfahrung ist das durchaus mehr als 6%...

Das ist eine gesellschaftliche Aufgabe (und somit vom Staat zu gewährleisten) das für die Frauen auszugleichen- das kann nicht Aufgabe des Arbeitgebers sein.

Ein bisschen aus der Zeit gefallen

Lieber Freier Geist,
dieser Logik folgend, müssten Frauen in sozialen Berufen mehr Geld verdienen als ihre männlichen Kollegen. Sie sind ja schließlich so sozial veranlagt und machen deshalb einen besseren Job. Die Realität ist aber eine andere. Auch hier verdienen Frauen weniger.
Wenn eine Frau ein technisches Studium absolviert und eine Firma sie einstellt, dann gehe ich davon aus, dass sie die gleichen Prüfungen durchlaufen hat, wie ihre männlichen Kollegen. Die Noten liegen im statistischen Mittel. Dass es weniger Frauen in technischen Berufen gibt, liegt vor allem daran, dass man ihnen schon als kleine Mädchen einredet, was bevorzugte Interessen- und Begabungsfelder von Frauen sind.
Der Papa wechselt eben dem Töchterchen die Bremsbeläge am Rad, dem Sohn zeigt er, wie das geht, er soll ja mal ein Mann werden und seine technische Vorstellungskraft schulen. Wir sollten es uns als Männer nicht zu leicht machen bei der Erklärung von Ungleichbehandlung zwischen den Geschlechtern.

@OrwellAG

"Wieso nicht sofort und direkt regeln, dass niemand in einem Betrieb anders bezahlt werden soll, bei gleicher Tätigkeit und erfolgten Berufsjahren????? "

Das ist bei uns (freiwillige Tarifbindung) bei über 80% (geschätzt, vermutlich mehr) der Fall. Bei den außertariflichen MA (z.B. ich) gibt es keine GLEICHE Tätigkeit mehr und BERUFSJAHRE sagen weniger aus. Da zählen eher Fortbildungen, Auslandserfahrungen, Erfolge,...

Meinen Job gibt es genau einmal in einer Firma.

@E.P. - 09:51

"Es ist rechtlich fraglich, ob das Gesetz in dieser Form zulässig ist. Angestellte in Firmen mit unter 200 Mitarbeitern werden dadurch unzulässig benachteiligt, wenn nicht sogar dadurch diskriminiert."

Über die Zulässigkeit entscheiden in der Regel die zuständigen Gerichte, sofern dieser Weg überhaupt beschritten wird.

Der von Ihnen angesprochene Nachteil, Betriebe mit weniger als 200 Mitarbeiter von der Geltung auszunehmen, muss allerdings kritisch betrachtet werden. Gerade dort finden sich die Arbeitsverhältnisse, wo selten Tarifverträge gelten und die Bezahlung "nach Nase" erfolgt. Da dieses Gesetz aus der letzten GroKo stammt, sehe ich hier die Handschrift der Union, die diese Begrenzung da eingezogen hat, damit dort alles beim Alten bleibt.

Allerdings sollte man die Wirkung auch nicht überschätzen.
Es handelt sich hier um einen Auskunftsanspruch, der keine verpflichtende Reaktion verlangt oder Sanktionen vorsieht. Wie mit der Info umgegangen wird, ist Sache der Vertragspartner

wacht auf!

Auch wenn jeder glaubt in Deutschland herrscht Gleichberechtigung dem seih gesagt ir Irrt!
Wir Frauen sind nicht anders als Frauen aus anderen Ländern gleichberechtigt.
Wir kämpfen darum seit Jahrzehnten.
Ihr liebe Frauen aller Welt auch Ihr müsst kämpfen .
Es wird euch wie uns nichts geschenkt.
Meine Großmutter musste kämpfen, meine Mutter musste kämpfen und auch ich werde weiter kämpfen für die Gleichheit.
Kommt nicht her und glaubt wir haben für euch alles erkämpft.
Nein keiner schmiert euch das Brot das müsst ihr euch selbst schmieren!
Lasst uns alle alles versuchen. dann sind wir Gleich!!!!!!!!!

@10:36

"Daher fragt man sich was man da eigentlich erreichen wollte,"

Was man halt so mit Gesetzen erreicht.

Es ist Recht. Es ist normativ

Was nicht ausschließt, dass es Gesetzesbrecher sprich Verbrecher gibt.

Aber ohne haben die, gegen deren Rechte verstoßen wird keinerlei Handhabe.

Gleicher Lohn bei gleicher

Gleicher Lohn bei gleicher Leistung.

Völlig klare Sache.

Wer das nicht will, will offensichtlich duskriminieren.

09:48 von FreierGeist

"...Dies alles liegt zumindest teilweise an der unterschiedlichen Informationsverarbeitung in männlichen und weiblichen Gehirnen (kein Witz, ist belegt - Männer und Frauen denken nicht in den selben Bahnen!). (...)
Und ja, auch die Sozialisierung ist unterschiedlich. Aber auch dies ist ja teilw. biologisch bedingt und sinnvoll. ..."

Oh Mann, das 19. Jahrhundert lässt grüßen...

Das Transparenzgesetz ist nutzlos

Ich habe mir gerade mal den Bericht bei SPIEGEL-Online zu diesem Gesetz durchgelesen.

Mir persönlich würde es z.B. nichts nützen. Es gibt zwar mehr als 200 Mitarbeiter in der Firma, aber man hat nur einen Anspruch auf Auskunft, wenn min. 6 Kollegen des anderen Geschlechtes eine vergleichbaren Job haben.

Soviele Frauen mit vergleichbarer Tätigkeit gibt es bei uns in der Firma nicht. Bei den Kolleginnen sieht es besser aus, da wären genug Kollegen vorhanden. Es gibt auch Abteilungen, da ist es genau umgekehrt.

Bekommt nun jemand die Auskunft, dass er oder sie deutlich schlechter bezahlt wird als der Durchschnitt (mehr gibt das Gesetz nicht her), dann nützt ihm/ihr das... Richtig! NICHTS!

Aus dem Gesetzt folgt nämlich kein Anspruch auf gleiche Bezahlung. Diese muss man dann bei der nächsten Gehaltsverhandlung selbst durchsetzen.

Entgelttransparenz-Gesetz

Es geht hier nicht alleine um die unterschiedliche Bezahlung von Männern und Frauen, bei gleicher Tätigkeit, sondern auch um die Bezüge innerhalb der jeweiligen Personengruppe. Eine Leistungsgerechte Bezahlung hängt auch von der Sympathie ab, die einem Mitarbeiter entgegengebracht wird.
Es menschelt doch überall und ob hier ein Gesetz hilft, bezweifle ich.

Was für ein Unfug....

Die Firmen werden sich dagegen zu wehren wissen, wenn Angestellte sich durch die Hintertür ein höheres Gehalt verschaffen wollen.

Nach dem Motto :
Ich leiste zwar wenige als mein Kollegen, kann aber mein Frau-sein in die Waagschale werfen.

Im übrigen langt es nicht, Leute heranzuziehen, die einen ähnlichen Job auszuüben.

Die unterschiedliche Berufserfahrung ist gleichfalls heran zu ziehen.

Und da wird es dann ziemlich eng mit der Auswahl der 6 Kollegen.....
Auch in Firmen mit > 500 Mitarbeitern

Ich habe mich vor über 20

Ich habe mich vor über 20 Jahren selbstständig gemacht und sehe es als mein Recht an Mitarbeiter nach ihrer Leistung zu bezahlen. Bei mir wird keine Frau schlechter bezahlt als ein Mann, eher im Gegenteil. Fast 70% der Führungspositionen sind mit Frauen besetzt. Jeder Mensch tickt anders und setzt andere Prämissen. Ich habe MA die so leistungsorientiert sind dass ich sie abends irgendwann nach Hause schicken muss. Sie identifizieren sich zu 100% mit der Firma und sind wichtige Säulen... und es gibt MA die Dienst nach Vorschrift machen oder manchmal schlimmer, sich private ToDo's mit auf Arbeit bringen und umsetzen. Wer glaubt alle Menschen sind beruflich gleich motiviert und leistungsbereit sollte sein Glück in Kuba versuchen.

@09:40 von Ausgemerkelt 2.0

So schiebt man den schwarzen Peter den Angestellten zu, anstelle den Mindestlohn anzuheben.

Meinen Sie im Ernst, die Angestellten, um die es hier geht, arbeiten im Bereich des Mindestlohns?

@ perchta um 09:36 uhr

" Ich denke schon, dass das einen Einfluß auf die Bezahlung haben sollte."
Nicht ohne Grund werden die höchsten Einkunftsbezieher aber nach "Funktion" und nicht nach "Leistung" bezahlt.
Eine Änderung werden die Betroffenen als Gesetzgeben keinesfalls zulassen.
Anders herum wäre doch z.B. jede Menge Steuergeld einzusparen.

@ Hansfisch, um 09:50 Uhr

"Verdienst soll an Leistung und nicht an Arbeit gemessen werden..."
Wo wäre ein Betriebsleiter, wenn er nach etlichen Monaten noch immer ohne geeignete Ableilungsleiter den Betrieb nicht führen könnte.
Richtig - er wäre entlassen worden.
Das ist in der Politik "natürlich" gaaanz anders, warum nur?

All diese Probleme würden entfallen wenn endlich auch in

Deutschland die Politik der sozialen Gerechtigkeit Einzug halten würde. Wir sind ein reiches Land wo die Rentenberechnung mit Endgeldpunkte berechnet wird. Undenkbar heute und jetzt in wahre Demokratien in Europa, wie unsere Nachbarstaaten Österreich, Schweiz, Belgien, Luxemburg, Niederlande, Dänemark u.a. In all den genannten Ländern bekommt jeder Rentner eine Mindestrente Minimum 1 000 Euro im Monat (Österreich 14 x im Jahr gezahlt) bis 1 600 Euro (Dänemark) zum Leben nach Abzug der Miete. Ein Wunschtraum für deutsche Rentner wo nachweisbar Millionen von Rentner eine Rente von 400 - 700 Euro im Monat zum Leben und für Mietzahlung beziehen. Sozial ungerecht da die Wirtschaft boomt, und nachweisbar nur die Vermögenden, Reichen den Gewinn zum größten Teil einfahren. Ich bin für dieses Gesetz damit die arbeitenden Menschen erfahren was verdient mein Kollege und wie viel verdiene ich. Jeder kann ungefähr errechnen was bekommt der Kollege oder ich für eine Altersrente.

@ maurice 13 um 10:34 Uhr

"Menschen werden nach Nützlichkeit sortiert-tolle zynische Gesellschaft !"
Das ist doch längst Realität und keine Aussicht DIESE Gesellschaft zu ändern.

@10:47 von GeMe

Meine Frau ist in ihrem Betrieb die einzige weibliche Abteilungsleiterin. Alle anderen gleichwertigen Posten sind mit Männern besetzt. Diese bekommen zwischen 30 und 50% mehr Gehalt als meine Frau.

Bisher war es in Deutschland nicht vorgesehen, dass Mitarbeiter wissen, was ihre Kollegen verdienen. Oft ist im Arbeitsvertrag ausdrücklich verboten, sein Gehalt mit den Kollegen zu diskutieren.

In Ihrem Fall kann es durchaus einen Unterschied machen, wenn Ihre Frau nun auch offiziell weiß, dass sie gehaltstechnisch ganz unten steht, bzw. ihr AG ihr das nun schriftlich mitteilen muss.

ABER: Alle Verhandlungsversuche nützen natürlich gar nichts, wenn man nicht notfalls mit einer Kündigung drohen kann oder will oder wenn man tatsächlich nicht mehr Gehalt wert ist.

@GeMe

"Welchen sachlichen Grund außer der Tatsache, dass die Abteilungsleiter Männer sind, könnte es denn noch für die deutlichen höheren Gehälter geben?"

Abteilungsleiter ist nicht gleich Abteilungsleiter.
Für die eine Stelle braucht man einen Ingenieur, für die andere einen Betriebswirt/in und für eine andere reicht eine Kaufmännische Ausbildung.
Unterschiedliche Qualifikationen können durchaus zu unterschiedlichen Gehältern führen.

Mehr Gerechtigkeit?

Wie soll das mehr Gerechtigkeit geben, wenn scheinbar nur Frauen diesen Vorteil einstreichen können? Denn wenn so viele Frauen weniger als die Männer verdienen, was bringen dann die Werte der Frauen den Männern? Außerdem werden wohl Personen, die in Abteilungen mit Personen nur eines Geschlechts benachteiligt. Denn diese bekommen dann als Durchschnittsgehalt wohl keine Angabe, wenn es immer nur auf das andere Geschlecht beschränkt ist. Es müsste jedem das Durchschnittsgehalt beider Geschlechter und die Anzahl der jeweils einbezogenen Personen genannt werden.

@BreiterBart

"... sollte man als Projektmanager, ob nun Mann oder Frau, der Meinung sein, zu wenig zu verdienen, hat man in einer freien Welt folgende Möglichkeiten: man verlangt vom Arbeitgeber mehr Gehalt und verweist darauf, was man dem Unternehmen wert ist (...) vorausgesetzt, man ist auch tatsächlich so gut, wie man sich selber einschätzt."

Männer treten 3% selbstbewusster in Gehaltsverhandlungen Verhandlungen auf und Frauen 3% weniger. Und schon haben wir unsere 6% Differenz für gleiche Leistung.

Die Erzeihung zu "Artig" beginnt bei Mädchen von Kindesbeinen an. Bei Jungs geht provokantes Verhalten ehr durch.

Und "Artig" heist im Grunde nur ..nicht auffallen, Durchschnitt, Duldsamkeit.

Ganz schlecht für Gehaltsverhandlungen...

@nie wieder spd -> Daumen hoch in jeder Hinsicht!

"Es muss soviel Arbeit wie nur irgend Möglich an Maschinen und Computer abgegeben werden, um endlich zu weniger Arbeit für alle zu gelangen."
Daumen hoch! Bedingungsloses Grundeinkommen. War schon 1848 von den bekannten Ökonomen, Wissenschaftlern und Humanisten (u.a. in "Das Kapital"/"Komm. Manifest" ...) als Vision vertreten worden.

"Und wer mehr arbeiten will, kann das dann machen,"
Siehe oben

"Wenn alle Menschen Arbeit haben sollen, ist die 10 Stundenwoche möglich."
Siehe oben

Danke für Ihren Beitrag!

HamburgerHumanist

Ich weiss ja nicht, wo sie arbeiten.
vielleicht als Beamter.

Aber in der freien Wirtschaft gibt es Systeme, mit denen Leistung beurteilt wird.

Wo Ziele gesetzt werden und deren Erreichung regelmaessig geprüft wird.
Auch beziffert in Geld.
Es kann gemessen werden, wie stark man dem Unternehmen nutzt.

Ganz generell gesagt ist Leistung, das was man einem Unternehmen an Geld bringt in Relation zum gezahlten Gehalt.

Eigentlich sollte das einfach zu verstehen sein....

um 09:36 von Thomas Wohlzufrieden

》》》..Ich halte dieses Gesetz nicht für gut. Der Verdienst ist eine ureigene Privatangelegenheit. Die Menschen sind nun einmal unterschiedlich, auch in ihren beruflichen Leistungen. Daher sind unerschiedliche Bezahlungen völlig normal. Die Offenlegung der Löhne und Gehälter ist daher nach meiner Meinung für den Betriebsfrieden nicht förderlich.《《《

Eine Aussage, die Sie nur in Unkenntnis zahlreicher bereits bestehender von Gewerkschaften erkämpfter Regelungen in Tarifverträgen treffen konnten. Ich empfehle Ihnen dringend sich sachkundig zu machen, zB. zu dem Thema Eingruppierung in Lohngruppen anhand der Arbeitsaufgaben flankiert durch Leistungszulagen. (Metalltarif)

Transparenz als Schritt zur Gleichberechtigung

Es trifft - für alle Zeiten - das zu, was die TS-Redaktion mir hier am 03.01. zum Thema Iran verwehrte, - öffentlich zu machen:

"Man erkennt den Wert einer Gesellschaft daran, wie sie mit den Schwächsten ihrer Glieder verfährt." (Gustav Heinemann),

"Der gesellschaftliche Fortschritt lässt sich exakt messen an der gesellschaftlichen Stellung des schönen Geschlechts." (Karl Marx)

Leistung spielt hierbei keine Rolle, insbesondere nicht die vom Menschen erbrachte.
Weg von der Leistungsgesellschaft!

 um 11:15 von Plusminus

》》...neben der gelernten Fachkraft männlich die hälfte von dem Lohn bekommen welchen der Kollege erhalten hat.
Der Kollege war gerade aus der Lehre ich hatte bereits den Gesellinenbrief 5 Jahre lang.
Als ich mich in der Chefetage darüber beschwerte kam erst das mobben dann die Kündigung.
Heute gute 20 Jahre später ....
Gleiches Bild für alle weiblichen Fachkräfte.
Der Mann hat immer noch den besseren Gehaltswert.
Mädels wacht auf und tretet den Männern ordentlich in den Allerwertesten!
Meinen Segen habt Ihr!...《《《

Ich, selbst angestellt und 'wirklich auf Ihrer Seite' obwohl männlich, kann die Aussage "Hälfte des Lohns" kaum glauben.

Natürlich soll und muss man/Frau sich da wehren. Das die neoliberale Regierung in D das nicht ändern wird, wissen Sie sicherlich auch.

Aber bitte nicht alle Männer in einen 'Topf' werfen. ;-)
LLAP

 um 11:53 von HamburgerHumanist

》》...Leistung... In so vielen Beiträgen hier ......《《《

In vers Abteilungen ist das Messen von Leistung einfach: Einhaltung von Plan- oder Budgetzahlen. Erreichen von Vertriebszahlen. Fehlerquote minimiert? Anzahl von positiven Bewertungen von Kunden. Generierung neuer zusätzlicher Umsätze. Akkordzahlen...
Etc pp.. die Liste lässt sich fortführen. Nur, ob die Kriterien ggf. humanistischen Ansprüchen gerecht werden, dass steht auf einem anderen Blatt.
LLAP

re Thomas Wohlzufrieden, 09:36

Dem kann ich nicht ganz zustimmen.
Es geht vorrangig, wenn nicht ausschließlich um die gleiche Bezahlung für die gleiche Arbeit.
Und Sie wären sicher nicht zufrieden, wenn die Frau am Schreibtisch gegenüber mehr Geld für die gleiche Tätigkeit wie Sie für Ihre bekommt.

Wann kommt endlich gleicher Lohn für gleiche Leistung?

Wann kommt eigentlich endlich jemand darauf, gleichen Lohn für gleiche LEISTUNG zu fordern???
Dann erübrigt sich jede Diskussion über den Genderquatsch.

Es gibt im im Artikel genannten Beispiel Projektleiter auch unter Männern ganz erhebliche Einkommensunterschiede. Die hängen oft mit der Größe des Projektes aber auch von den individuellen Leistungen ab.
Und kein Unternehmen kommt ernsthaft auf die Idee, einer guten Projektleiterin weniger zu zahlen, als ihrem männlichen Kollegen. Das Risiko eine wertvolle Mitarbeiterin zu verlieren ist viel zu groß.
Was soll also dieses Gendergerede?

Die große Gleichmacherei wird aber (mal wieder) nur den Leistungsschwachen helfen, die sich dann auf Kosten der Kollegen ausruhen.

um 12:18 von nie wieder spd

》》..Wenn die tatsächliche Leistung im Vordergrund stünde, würden Toiletten- und Reinigungs -, Pflege - und Erziehungspersonal und Lehrer und Polizisten das meiste Geld verdienen!...《《《

Leider falsch und richtig zugleich. Sie verwechseln, dass das Ansehen der Berufe und teils auch der Respekt vor den Ausübenden, nicht immer dem entspricht was diesen/m gebührt.

Andererseits habe zB. ich lange Lonverzicht in meiner Ausbildung (Abi, Lehre, Studium) geleistet. Die erlernten Skills bekomme ich nun bezahlt. Und das habe ich mir verdient! Weiters gilt in dem Thema: Jeder verdient das was er verdient. Übrigens...ich habe mit Lohnabrechnung zu tun, und sehe vieles über das hier debattiert wird gelassener, da ohnehin gilt: "Es gibt keine Gerechtigkeit".
Man kann versuchen sich dieser anzunähern, aber das war es auch schon.

Einfache Erklärung

Vielleicht liegt es auch daran, dass der männliche Elternteil häufig der Alleinverdiener ist. Um eine Familie ernähren zu können muss er sich an der Arbeit sehr anstrengen. Dabei opfert er zudem einen Teil seiner Erholung und Freizeit für überdurchschnittliche Fahrtwege zur Arbeitsstelle.

Ich erlebe nämlich genau das! Die Damen arbeiten fast durchweg mit reduzierten Stundenmodellen und leben in der Nähe der Arbeitsstelle. Die wenigen Vollzeitkräfte, die stets greifbar sind, fast immer Männer. Ich kenne keine weibliche Managerin oder Führungskraft, die für die Arbeitsstelle umgezogen ist oder eine Zweitwohnung genommen hat.

Schön, wenn der PayGap Geschichte ist

Ja, wäre schön wenn wir dieses Kapitel beenden können.

Aber zwischen den Zeilen der Kommentare lese ich heraus, dass vielfach das Problem wirklich bei den Frauen liegt: Man will gar nicht seinen Lohn verhandeln, man will gar nicht kämpfen.

Von Männern höre ich immer wieder ihre detailierten Pläne für die nächsten zwei Jahre, an welchen Punkten sie vorhaben mit bestimmten Argumenten in eine Gehaltsverhandlung zu gehen. Von meinen weiblichen Kollegen? Nada. Nichts.

Aber wenn dann rauskommt dass der männliche Kollege sich mehr hereausgehandelt hat, dann soll bitte der Gesetzgeber dafür sorgen, dass man in die gleichen Vorzüge ohne jeglichen Aufwand kommt?

Wie hieß es oben doch von einer weiblichen Person: "Mädels wacht auf und tretet den Männern ordentlich in den Allerwertesten!"

Ja, tut das. Das machen Männer nämlich auch. Nur, mir scheint, die wenigsten Frauen wollen das.

um 13:09 von m.g

》》...All diese Probleme würden entfallen wenn endlich auch in Deutschland die Politik der sozialen Gerechtigkeit Einzug halten würde. Wir sind ein reiches Land wo die Rentenberechnung mit Endgeldpunkte berechnet wird. Undenkbar heute und jetzt in wahre Demokratien in Europa, wie unsere Nachbarstaaten Österreich, Schweiz, Belgien, Luxemburg, Niederlande, Dänemark u.a. In all den genannten Ländern bekommt jeder Rentner eine Mindestrente ...《《《

Super Beitrag! Danke!
Mehr Gerechtigkeit zu fordern ist immer gut, und wenn soziale Verhältnisse sich verbessern für Ärmere ist das richtig! ,.aber wie gesagt: "Gerechtigkeit gibt es nicht" sag ich jede Woche meinen Kindern.

Endlich: nicht mehr 13 Monate Arbeit für 12 Monate Gehalt

Wenigstens sind nun, wenigstens für manche Frauen, die Informationen verfügbar, um die 6% weniger Gehalt NUR wegen des Geschlechts zu beenden. 6% klingt wenig, aber konkret bedeutet das: Aktuell Frauen müssen 13 Monate arbeiten, um das Gehalt zu bekommen, das Männer im selben Job für 12 Monate Arbeit bekommen. Untragbar ist das.

Natürlich ändert das nichts daran, dass Frauen den Löwenanteil an unbezahlter Arbeit machen - es ist ja nicht so, dass sie Teilzeit und Minijobs arbeiten, weil sie ansonsten Däumchen drehen würden, sondern weil die Kinder betreut werden müssen, die Eltern gepflegt werden müssen, der Haushalt laufen muss, und so manche Schulcaféteria ohne Elternhilfe zusammenbrechen würde. Hier müssen die Männer auch ihren Anteil leisten!

Gehaltsstudien ohne Leistungsbezug sind reine Makulatur

@11:15 von Plusminus: Naja, etwas vereinfacht dargestellt, oder? Mir fehlt in ihrem Kommentar nämlich der Hinweis auf die Leistung - es soll ja Leute geben, die leisten mehr als andere. Ich meine, die sollten dann auch mehr verdienen. Oder wäre es ihnen lieber, wenn der faule Kollege, für den sie ständig mitarbeiten, genau so viel verdienen würde, wie sie?

So lange keine der vielzitierten Studien den Aspekt der Leistung berücksichtigt, ist die ganze Debatte über den Gender-pay-gap reine Makulatur.

@11:59 von GeMe

"Welchen sachlichen Grund außer der Tatsache, dass die Abteilungsleiter Männer sind, könnte es denn noch für die deutlichen höheren Gehälter geben?"

Ihre Frau arbeitet in der Logistik/Materialwirtschaft!
Dort werden eher geringe Löhne gezahlt - ist auch kein schweres Themengebiet. Controlling oder IT, da sieht es umgekehrt aus. Oder in Branchen wie der Chemie oder Erdölverarbeitung.

Ich frage mich gerade,...

...was eine Person macht, die die Auskunft erhält, dass sie selbst mehr verdient als der Durchschnitt der Vergleichsgruppe. Kämpft sie dann auch gegen die Ungerechtigkeit, dass es offensichtlich KollegInnen gibt, die weniger verdienen als sie selbst oder ist das eigene Mehrgehalt selbstverständlich durch die eigenen Leistung gerechtfertigt?
Wie ist das eigentlich bei bestehenden Gehaltsunterschieden unabhängig vom Geschlecht?

13:43 von WM-Kasparov-Fan

>> Leistung spielt hierbei keine Rolle, insbesondere nicht die vom Menschen erbrachte.
Weg von der Leistungsgesellschaft! <<

Ich selbst bin Leistungsträger und möchte für die erbrachte Leistung auch honoriert werden. Der für mich beste Weg wäre ein BGE, das seiner Idee gerecht wird, in Kombination mit einem liberaleren Arbeitsmarkt - im Grunde also einer echten sozialen Marktwirtschaft.

Auf diese Weise wären die AG in der Pflicht angemessene Gehälter zu bezahlen; wir AN hätten es selbst in der Hand, wo, wieviel und wie intensiv wir arbeiten.

@10:47 von GeMe

"Meine Frau bekam das Gehalt, das sie sich vorgestellt hatte. Erst später erfuhr sie, was die männlichen Kollegen verdienen. Nachverhandlungen wurden abgelehnt. Das wäre schon alles richtig so."

Und das hat sie nicht als Anlass genommen, sich woanders zu bewerben? Wenn meine Vorgesetzten so mit mir umgingen, würde ich in dem Laden nicht viel länger bleiben als ich eben brauche, um eine neue Stelle zu finden.

Gleichheit! Alles andere ist

Gleichheit!

Alles andere ist völlig indiskutabel.

@12:14 von nie wieder spd

"Es muss soviel Arbeit wie nur irgend Möglich an Maschinen und Computer abgegeben werden, um endlich zu weniger Arbeit für alle zu gelangen."

Prinizpiell und global gesehen (also alle Menschen zusammengenommen) wäre das wirklich eine tolle Sache und sehr wünschenswert.

In unserem Wirtschaftssystem wird das allerdings nicht funktionieren. Die Einsparungen, die durch die Automatisierung möglich werden, gehen nicht an die Angestellten, die dann für das gleiche Geld weniger arbeiten müssten, sondern so viele Angestellte wie nötig arbeiten weiter Vollzeit, überflüssig gewordene Angestellte werden entlassen und die Einsparungen streicht die Firma als Gewinn ein. Durch die gestiegene Gefahr der Arbeitslosigkeit kommen die verbliebenen Angestellten eher unter noch größeren Druck und können fürs gleiche Geld sogar noch länger arbeiten.

So funktioniert Wirtschaft unter neoliberalen Bedingungen. Wenn man das nicht will, müsste man politisch gegensteuern.

um 10:29 von kuerbis

"Dann erfahren wir endlich, welche Gehälter z.B. die Nachrichtensprecher oder Moderatoren von unseren R-beiträgen erhalten!"

Falls Sie nicht erwarten, dass die Indendanten Sie persönlich informieren, könnten Sie sich für's Erste hier kundig machen:

"ARD legt Gehälter offen: bis 9.900 Euro pro Monat für Redakteure, Tom Buhrow mit 33.333 Euro Spitzenverdiener"

http://meedia.de/2017/09/13/ard-legt-gehaelter-offen-bis-9-900-euro-pro-...

Quatsch

Das ist doch Quatsch. Wir leben in einer Marktwirtschaft - es muss und soll nicht jeder gleich viel verdienen. Es ist ein weiterer Schritt hin dazu Deutschland als Produktionstandort und somit als Platz für Investitionen unattraktiv zu machen.

um 11:16 von Thomas Vielzureden

"Es gibt so etwas wie Vertragsfreiheit (durch das GG geschützt).
Dann können Sie sicher auch einen Artikel nennen."

Die Vertragsfreiheit ist über Art. 2 (1) GG geschützt, sagt das BVerfG seit langem.

"Als Ausfluß der allgemeinen Handlungsfreiheit schützt Art. 2 Abs. 1 GG auch die Freiheit im wirtschaftlichen Verkehr und die Vertragsfreiheit [.....]" (BVerfGE 8, 274, Rdn. 212.

 um 14:17 von Peace

》》...Endlich: nicht mehr 13 Monate Arbeit für 12 Monate Gehalt..《《《

Leider totaler Nonsens, den Sie hier schreiben. Sie entwerfen hier selbst eine 'statistische Aussage' , derer Sie sich im umgekehrten Fall sofort erwehren würden. 13 Monate arbeiten in einem Jahr der Bezahlung. So ein Unfug!

um 14:40 von _Justus_

》》.."Dann erfahren wir endlich, welche Gehälter z.B. die Nachrichtensprecher oder Moderatoren von unseren R-beiträgen erhalten!"..《《《

Neid und Missgunst zerstören die Gesellschaft auch genauso, wie das Reiche kaum Steuern zahlen entsprechend Ihrer Leistungsfähigkeit.

Es steht im Übrigen jedem frei sich bei Sendeanstalten zu bewerben!
Also auf.auf ... Bewerbung fertig machen.. . Dann nehmen Sie bitte auch in Kauf: Arbeitszeiten, Öffentlichkeit, Personalführung einschließlich nicht immer erfreulicher Termine allein diesbezüglich. Und.... wer bewirbt sich....?

@Am 06. Januar 2018 um 13:26 von Axtos

Zitat: "Männer treten 3% selbstbewusster in Gehaltsverhandlungen Verhandlungen auf und Frauen 3% weniger. Und schon haben wir unsere 6% Differenz für gleiche Leistung."

Dass die Welt manchmal ein ganz großes Weltheater ist, wissen wir seit Calderon de la Barca, oder dass die Welt etwas ist, zusammengesetzt als Wille und Vorstellung, wissen wir ebenso seit Schopenhauer.

Und nun?

@Am 06. Januar 2018 um 13:26 von Axtos

Zitat: "Die Erzeihung zu "Artig" beginnt bei Mädchen von Kindesbeinen an. Bei Jungs geht provokantes Verhalten ehr durch"

Haben Sie hierfür eine solide Faktengrundlage, oder ist das erst einmal eine Behauptung?

um 15:08 von - LLAP -

Sie antworten dem Falschen. Ich hatte nur zitiert, nämlich um 15:08 von - LLAP -. Das erkennt man an den Anführungszeichen, auch Gänsefüßchen genannt. Das erkennt man aber auch, wenn man ein Post sinnentnehmend und ganz liest

@straight

"Das ist doch Quatsch. Wir leben in einer Marktwirtschaft - es muss und soll nicht jeder gleich viel verdienen. Es ist ein weiterer Schritt hin dazu Deutschland als Produktionstandort und somit als Platz für Investitionen unattraktiv zu machen."

Bitte wen interessiert Platz 1? Wenn interessiert es, dass Deutschland (besonders) gut da steht?
Mich jedenfalls interessiert vor allen Dingen, ob so ziemlich alle Bürger GLEICH glücklich leben dürfen und können. Plätze, Deutschland im Vergleich und andere Hierarchien interessieren mich kaum.

 um 14:38 von Paddy B

...neoliberale ....

Danke, stimmt!

um 15:17 von _Justus_

》》... um 15:08 von - LLAP -Sie antworten dem Falschen. Ich hatte nur zitiert, nämlich um 15:08 von - LLAP -. Das erkennt man an den Anführungszeichen, auch Gänsefüßchen genannt. Das erkennt man aber auch, wenn man ein Post sinnentnehmend und ganz liest...《《《

Natürlich habe ich das erkannt und Sie deshalb auch nicht in persönlicher Rede angesprochen. Sollte ich Sie damit dennoch verletzt haben, bitte ich um Verzeihung.

Dr. Bashir

"Kämpft sie dann auch gegen die Ungerechtigkeit, dass es offensichtlich KollegInnen gibt, die weniger verdienen als sie selbst oder ist das eigene Mehrgehalt selbstverständlich durch die eigenen Leistung gerechtfertigt?"

Sie kämpft dafür, dass auch andere das bekommen, was ihnen zusteht.

@Am 06. Januar 2018 um 12:30 von Skywalker

Zitat: "Eine Frau kostet den Arbeitgeber statistisch auch wesentlich mehr: Ausfallzeiten für Kindergeburten und Erziehung/ Krankheit der Kinder. Aus meiner Erfahrung ist das durchaus mehr als 6%...

Das ist eine gesellschaftliche Aufgabe (und somit vom Staat zu gewährleisten) das für die Frauen auszugleichen- das kann nicht Aufgabe des Arbeitgebers sein."

Da gebe ich Ihnen Recht.

Wenn man Frauen wirklich fördern möchte, müsste man über Kinderbetreung nachdenken. Oder ebenso Männer dazu animieren, in Elternzeit zu gehen. Das sollte aber eine Entscheidung genau von zwei Personen sein: der vom Mann und von der Frau --> sprich den Eltern!

Man sollte Ausfallzeiten von Frauen wegen einer Schwangerschaft u.ä. stärker bei der Rente berücksichtigen.

Über all dies geht es bei diesem Artikel aber nicht!

um 15:17 von WM-Kasparov-Fan

》》》..
Mich jedenfalls interessiert vor allen Dingen, ob so ziemlich alle Bürger GLEICH glücklich leben dürfen und können...《《《

Können wir uns auf glücklich einigen?

Gleich glücklich geht nicht! Das ist eine (kommunistische?) Illusion.

Für den einen bedeutet persönliche Wertschätzung sehr sehr viel. Für den anderen kann es nicht genug Geld sein. Alle Menschen bekommen Sie nicht unter einen (kommunistischen?) Hut.
LLAP

@Am 06. Januar 2018 um 12:31 von Schlandlover

Zitat: "Dass es weniger Frauen in technischen Berufen gibt, liegt vor allem daran, dass man ihnen schon als kleine Mädchen einredet, was bevorzugte Interessen- und Begabungsfelder von Frauen sind."

Achso.

Wie erklären Sie sich dann, dass

1. in skandinavischen Ländern, die im Hinblick auf diese Gender-Gleichstellungspolitk am "fortgeschrittesten" sind, Frauen also in dem Geiste erzogen werden, dass sie alles erreichen können und ihnen jeder Beruf offensteht, der Frauenanteil in technischen Berufen norwegischer oder schwedischer Firmen vergleichbar niedrig ist?

2. Babys und Kleinkinder bereits - in Abhängigkeit vom Geschlecht - unterschiedliche Verhaltensweisen an den Tag legen?

@Am 06. Januar 2018 um 12:15 von StöRschall

Zitat: "Das hat auch einen guten Grund: Frauen und Männer VERDIENEN auch unterschiedlich viel - statistisch gesehen."

Hätte die Moderation die Güte, diesen Hass-Kommentar gegen Frauen bitte zu löschen?"

Wie denn?

Ist die Aussage, die ich in diesem Kommentar getätigt habe, statistisch nicht valide?

Haben Sie zu dieser Thematik andere Statistiken als ich?

@Guy_Fawkes

"... möchte für die erbrachte Leistung auch honoriert werden"

Das genau ist es, was ich bei den allerallermeisten Menschen nicht verstehe. Egal, in welcher Gesellschaft und/oder in welchem System sie aufgewachsen sind (Marktwirtschaft/Planwirtschaft...).
Steckt es in den Genen, für seine erbrachte Leistung honoriert werden zu wollen, nur weil das Leistungsprinzip allen Bürgern aller Gesellschaften seit vielen hundert Jahren "impliziert" und anerzogen wurde?
Warum nicht ausschließlich arbeiten (Leistung erbringen), weil es Freude bereitet, man sich "Erfüllung" verschafft, es einfach glücklich macht?

Geschlechterverteilung bei Berufen wie Müllarbeiter/Bauarbeiter!

Ich habe gerade einmal nachgeschaut.

Die Geschlechterverteilung bei Berufen wie Müllarbeiter/Bauarbeiter/Kanalarbeiter/Mitarbeiter von Kläranlagen ist desaströs ungleich! Weit über 90 % der Arbeiter dort sind Männer!

Diese Ungerechtigkeit muss sofort aus dem Weg geräumt werden!

Ich fordere ein Gesetz, wonach Frauen dazu verpflichtet werden, eine Mindestquote von 40 % in der Arbeiterschaft in diesen Berufsgruppen zu stellen.

Alles anderes wäre total ungerecht, total 1950er-mäßig und absolut sexistisch!

@Am 06. Januar 2018 um 11:16 von Thomas Vielzureden

Zitat: "Es gibt so etwas wie Vertragsfreiheit (durch das GG geschützt).

Dann können Sie sicher auch einen Artikel nennen."

Ja, als Ausfluss der allgemeinen Handlungsfreiheit durch Art. 2 Abs. 1 GG geschützte Vertragsfreiheit ist die Ausprägung des Grundsatzes der Privatautonomie im deutschen Zivilrecht, die es jedermann gestattet, Verträge zu schließen, die sowohl hinsichtlich des Vertragspartners als auch des Vertragsgegenstandes frei bestimmt werden können, sofern sie nicht gegen zwingende Vorschriften des geltenden Rechts, gesetzliche Verbote oder die guten Sitten verstoßen.
Art. 2 GG.

Bitte das GG gern öfters studieren

@Am 06. Januar 2018 um 11:00 von JorisNL

Zitat;: "Zu mich gehört zu einem freien Staat auch, das die Menschen, die in diesem Staat leben, auch gleich behandelt werden. Egal ob es Frauen oder Männer, Junge oder Alte, Deutsche oder Ausländer sind. "

Werden sie ja.

Wo soll denn das nicht der Fall sein?

Vielleicht verwechseln Sie hierbei nur einfach die Begriff Gleichheit (im Sinne einer Gleichberechtigung und Gleichbehandlung, für die ich stehe) und den Begriff Gleichstellung (im Sinne einer Ergebnisgerechtigkeit, oder vulgo: Gleichmacherei, wofür eher sozialistisch orientierte Zeitgenossen stehen).

um 14:19 von dr.bashir

》》》.Ich frage mich gerade,...

...was eine Person macht, die die Auskunft erhält, dass sie selbst mehr verdient als der Durchschnitt der Vergleichsgruppe. Kämpft sie dann auch gegen die Ungerechtigkeit, dass es offensichtlich KollegInnen gibt, die weniger verdienen als sie selbst oder ist das eigene Mehrgehalt selbstverständlich durch die eigenen Leistung gerechtfertigt?..《《《

Vielfach ist in Arbeitsverträgen noch festgelegt, dass Angestellte über Ihre Vertragsdaten Stillschweigen zu bewahren haben. Dies im Übrigen unabhängig davon, ob dies rechtlich haltbar ist. Viele derer werden niemals den Mund aufmachen...

um 15:39 von BreiterBart

Ich kann Ihnen nicht widersprechen.

Aber bitte Ihre Meinung zu: " Das Ansehen und das Gehalt für soziale Berufe muss steigen gegenüber den klassischen 'technischen'Berufen."

Davon würden im Übrigen auch Männer profitieren.

Und Ihre Meinung?

um 15:41 von BreiterBart

》》...Geschlechterverteilung bei Berufen wie Müllarbeiter/Bauarbeiter!
Ich habe gerade einmal nachgeschaut. Die Geschlechterverteilung bei Berufen wie ...《《《

Teile dieser Berufe sind körperlich so anstrengend dass ca. 95% aller Frauen (Schätzung von mir) dies maximal 1 oder 2 Tage schaffen könnten. Ich vermute Sie wissen das. Aber Respekt Ihnen für diese schöne Humoreske.
Es gab im WDR einen Bericht über eine Journalistin, die 1 Tag bei der Müllabfuhr richtig mitgearbeitet hat. Sie hat live erlebt wie schwer das ist.

@Am 06. Januar 2018 um 16:00 von - LLAP -

Zitat: "Teile dieser Berufe sind körperlich so anstrengend dass ca. 95% aller Frauen (Schätzung von mir) dies maximal 1 oder 2 Tage schaffen könnten. Ich vermute Sie wissen das. Aber Respekt Ihnen für diese schöne Humoreske."

Schön, dass Sie diesen Kommentar als "Humoreske" erkennt haben.

Leider ist das, was Gender-Ideologen fordern keine "Humoreske", sondern mein all diesen welt- und sachfremden Nonsens ernst, ob man es nun glaubt oder nicht.

Monetarisierung

Dieses Gesetz ist ein weiterer Schritt in die Monetarisierung der Gesellschaft. Fortan wird der "Wert" eines Menschen in einem noch größerem Maße an seinem Einkommen bemessen als zuvor.
Letztendlich ist es aber eine Förderung der Wirtschaftskraft Deutschlands, weil es den Wettbewerb von Arbeitskräften untereinander fördert.

re llap

"Vielfach ist in Arbeitsverträgen noch festgelegt, dass Angestellte über Ihre Vertragsdaten Stillschweigen zu bewahren haben. Dies im Übrigen unabhängig davon, ob dies rechtlich haltbar ist"

Was soll denn diese Bemerkung?

Der Anspruch auf Auskunft besteht gegenüber dem Arbeitgeber.

@Am 06. Januar 2018 um 15:52 von - LLAP -

Zitat: "Aber bitte Ihre Meinung zu: " Das Ansehen und das Gehalt für soziale Berufe muss steigen gegenüber den klassischen 'technischen'Berufen."

Davon würden im Übrigen auch Männer profitieren.

Und Ihre Meinung?"

Von mir aus.

Das ist aber eine ganz andere Fragestellung als die, um der es in diesem Artikel geht.

Grundsätzlich reagiere ich aber über eine staatliche Bevormundung in die Privatautonome von privaten Bürgern sehr allergisch.

um 15:41 von BreiterBart

》》》.., total 1950er-mäßig und absolut sexistisch!...《《

Ihr Nick und die Humoreske in Zusammenhang mit 'sexistisch' spricht im Übrigen Bände und vor allem gegen Sie! Sie erreichen damit das Niveau Ihres Namen-Patrons Steve B. aus des USA.

@.v-

Volle Zustimmung,
Diese wichtige Lektion hab ich innerhalb meines ersten Arbeitsjahrs gelernt.
Es ist halt schlicht ein Handel und wer den Wert des Gehandelten nicht kennt, wird ueber den Tisch gezogen.
Das gilt uebrigens fuer maennlich und weiblich gefuehrte Unternehmen gleichermassen.
In diesem Sinne viel Erfolg am Human Kapital Markt.

Fehlende Differenzierung zwischen Gehalt und Verdienst

Zitat: "In Deutschland lag die Lohnlücke zwischen Männern und Frauen, das sogenannte Gender Pay Gap, zuletzt bei 21 Prozent. "

Ja, stimmt! Frauen und Männern bezahlt man unterschiedlich viel - statistisch gesehen.

Das hat auch einen guten Grund: Frauen und Männer VERDIENEN auch unterschiedlich viel - statistisch gesehen.

Es gibt keinen seriösen Ökonomen der die Behauptung aufstellt, Frauen und Männer würden für die GLEICHE Arbeit unterschiedlich bezahlt werden! (Betonung liegt auf gleiche Arbeit!)

Hier ist man offensichtlich nicht in der Lage, zwischen Gehalt und Verdienst zu differenzieren

Um 16:05 von karwandler

》》》..Was soll denn diese Bemerkung?...《《

Bitte lesen Sie den kpl. Thread, dann werden Sie es verstehen.

Lohngerechtigkeit. Eine Frage

Lohngerechtigkeit.

Eine Frage an die, die gegen Lohngerechtigkeit sind:

Würdet ihr auch offen dagegen sein, wenn ihr hier mit Klarnamen schreiben würdet?

Oder würdet ihr euch das dann nicht trauen?

Weil ihr dann vor Scham und Schande in die tiefsten Schichten des Bodens versinken müsstet.

@ BreitBart - meinen Sie nicht....

...das ihr ewiges "Gender-Mainstream" - Klimbim-Thema nicht langsam etwas albern wirkt? Das ist nicht das Thema der politischen Parteien. Nicht in Berlin, nicht in Brüssel. Das war mal ein Rand-Thema, was Sie so herzhaft aufblähen und thematisieren wollen, weil ihnen sachlich wohl nicht viel kritikfähiges mehr einfällt? Alle Parteien in Berlin beschäftigen ganz andere Themen. Nur Sie anscheinend nicht.

. Januar 2018 um 15:15 von

. Januar 2018 um 15:15 von BreiterBart
@Am 06. Januar 2018 um 13:26 von Axtos
"Zitat: "Die Erzeihung zu "Artig" beginnt bei Mädchen von Kindesbeinen an. Bei Jungs geht provokantes Verhalten ehr durch"

Haben Sie hierfür eine solide Faktengrundlage"

Realität.

Wie wärs zu Abwechslung mal damit.

15:40 von WM-Kasparov-Fan

>> Warum nicht ausschließlich arbeiten (Leistung erbringen), weil es Freude bereitet, man sich "Erfüllung" verschafft, es einfach glücklich macht? <<
Meine Praxis im öffentlichen Dienst hat mir gezeigt, dass es nur eine zeitlang Freude bereitet, Leistung zu erbringen. Jeder in der Abteilung wusste, zu wem er gehen musste, wenn er ein Thema erledigt haben wollte. Dadurch kam es zu einer massiven Ungleichheit, was die Arbeitsbelastung anging - bei mehr oder minder gleicher Entlohnung.
Ich persönlich habe mich dabei ausgenutzt und oftmals auch ausgebremst gefühlt und bin irgendwann in die Privatwirtschaft gegangen.

um 16:06 von BreiterBart

》》...Grundsätzlich reagiere ich aber über eine staatliche Bevormundung in die Privatautonome von privaten Bürgern sehr allergisch...《《

Ihre Allergie bezieht sich im vorliegenden Fall auf Legisative, die auf Forderungen von Arbeitnehmervertretungen fußt. Und der Staat sind wir auch alle! Ich verstehe Ihre pauschalen Aussagen nicht!

@ breiterbart16.05 Hören Sie

@ breiterbart16.05

Hören Sie gefälligst auf hier ihre Frauenhetze zu verbreiten!

@Am 06. Januar 2018 um 16:13 von Demokratisch

Zitat: "...das ihr ewiges "Gender-Mainstream" - Klimbim-Thema nicht langsam etwas albern wirkt?"

Definitiv ist ds albern! Das sage ich doch die ganze Zeit.

Aber trotzdem kommt immer wieder dieses lächerliche und unsachlich Thema zum "Gender Pay Gap" auf das Panel.

Wer sich um eine Verbesserung von Frauenrechten udn Schutz von Frauen ernsthaft sorgt, müsste ein ganz anderes Thema angehen. Die SIcherheit von Frauen und Frauenrechte werden in D durch eine ganz andere Entwicklung gefährdet. Darüber wird aber nicht debattiert.

Ehrlich

Was bringt so ein Gesetz? Nichts. Außer das Leistung ins Ad ab surdum geführt wird. Das Frauen genauso bezahlt werden sollen, wie die Herren- ok, aber woher soll man als Arbeitgeber wissen, ob die Leistung die ein Arbeitnehmer leisten auch mindestens dem Durchschnitt entsprechen ? Das ist irgendwie naiv.

um 16:12 von StöRschall

》》..
Eine Frage an die, die gegen Lohngerechtigkeit sind:

Würdet ihr auch offen dagegen sein, wenn ihr hier mit Klarnamen schreiben würdet?
Oder würdet ihr euch das dann nicht trauen?

Weil ihr dann vor Scham und Schande in die tiefsten Schichten des Bodens versinken müsstet...《《《

Aller Ehren wert dieser Aufruf. Aber führt zu nichts. Es gibt keine Lonhgerechtigkeit! Gerechtigkeit definiert jedes Individuum für sich allein. Auch jeder Richter vor Gericht weiss darum, wenn er/sie Urteile sprechen muss.

@Am 06. Januar 2018 um 16:12 von StöRschall

Zitat: "Eine Frage an die, die gegen Lohngerechtigkeit sind:

Würdet ihr auch offen dagegen sein, wenn ihr hier mit Klarnamen schreiben würdet?

Oder würdet ihr euch das dann nicht trauen?"

Wen meinen Sie damit?

Ich bin definitiv für Lohngerechtigkeit!!! Deswegen bin ich ja gegen diesen unsachlichen Unfug namens "Gender pay gap" und lehne eine staatlichen Vorschrift diesbezüglich auch wegen eines inakzeptablen Eingriffs in die Privatautonomie (geschützt durch Art. 2 GG) und eine unzulässige Bürokratie ab.

Was hat die Qualität meines Arguments damit zu tun, ob ich mit meinem Klarnamen meine Meinung äußere, oder als Donald Duck oder Goofy? Muss ich Ihre Bemerkung als Drohung verstehen? Ich dachte, "Hass-Kommentare" gehen gar nicht?

@um 16:12 von StöRschall

Beweisen Sie mir erst einmal dass es Unterschiede gibt. Die bisherigen Statistiken zeigen dies nicht.

Oh und da Sie keinerlei Zweifel an den Statistiken hegen hier eine Gegenfrage: Wenn man Frauen 20% weniger zahlen kann - für die gleiche Arbeit - warum gibt es dann arbeitslose Frauen? Die müssten sofort alle einen Arbeitsplatz bekommen.

Die Antwort ist ganz einfach: Die Aktivisten lügen bei ihren Behauptungen über die Unterschiede und bringen dann immer den Spruch von "gleicher Arbeit" ... die eben nicht stattfindet. Das war neulich im Artikel der Tagesschau auch so, wo es um "gender pricing" ging ... und wo man sich beklagte dass Frauen beim Friseur mehr bezahlen. Natürlich wurde erwähnt dass Frauen einen anderen Service wollen und bekommen, aber trotzdem wurde darüber gejammert dass das teurer ist.

Beweise bitte! Eindeutige ... z.B. andere Stundenlöhne statt Monatsgehälter. Nur der Stundenlohn ist aussagefähig! Monatslohn nicht.

@Am 06. Januar 2018 um 16:21 von StöRschall

Zitat: "Hören Sie gefälligst auf hier ihre Frauenhetze zu verbreiten!"

Was bezeichnen Sie als "Frauenhetze"?

In welchen Punkten liege ich sachlich denn nicht richtig?

Sie sind mir einer! :-)

@Am 06. Januar 2018 um 16:07 von - LLAP -

ZItat: "Sie erreichen damit das Niveau Ihres Namen-Patrons Steve B. aus des USA."

Danke für das Kompliment!

Bestenfalls naiv!

Wer das Gesetz erdachte, war nie in einem Unternehmen in einer etwas gehobeneren Position (muss nicht Führungskraft sein, einfach ein wenig mehr Einblick) tätig.

Wer diese Anfrage stellt, kann sich auch gleich einen neuen Job suchen.
Er wird auf die "schwarze Liste" gesetzt. Heisst: Leute, die nicht befördert werden, weil sie unbequem sind.

Auf diesen Listen (die es offiziell natürlich nicht gibt) landen Frauen, die sich an Frauenbeautragte, Führungskräfte, die sich an den Sprecherausschuss und Leute, die sich an den Betriebsrat wenden. Ergo: Leute, die unbequem sind.

Ich landete auf der Liste der Personalabteilung, weil ich das Angebot der Mitarbeiteraktien nicht angenommen hatte.

Ich war in der Personalabteilung für Führungskräfte tätig und die "normale" Personalabteilung wertete das als mangelnde Loyalität zum Unternehmen.

Witzig: ich war zuständig für die Aktienoptionen der Führungskräfte. Die Aktien nicht zu kaufen war das Ergebnis meiner Arbeit, Kursfall war absehbar.

"Aller Ehren wert dieser

"Aller Ehren wert dieser Aufruf. Aber führt zu nichts. Es gibt keine Lonhgerechtigkeit! Gerechtigkeit definiert jedes Individuum für sich allein. Auch jeder Richter vor Gericht weiss darum, wenn er/sie Urteile sprechen muss."

Das zu entscheiden können wir getrost der Rechtsprechung überlassen, VORAUSGESETZT es gibt eben SOLCHE Gesetze!

Jeder kann wissen was ich verdiene,

es sind 250 Tausend Euro pro Jahr. Meiner Meinung nach. Leider bekomme ich nicht das, was ich verdiene :-)

@StöRschall

"Eine Frage an die, die gegen Lohngerechtigkeit sind:

Würdet ihr auch offen dagegen sein, wenn ihr hier mit Klarnamen schreiben würdet?

Oder würdet ihr euch das dann nicht trauen?

Weil ihr dann vor Scham und Schande in die tiefsten Schichten des Bodens versinken müsstet."

Ich kann mich nicht entsinnen dass hier jemand Lohnungerechtigkeit gefordert hat. Es gibt in diesem Thread sehr verschiedene Ansichten über die Gründe und mögliche Lösungswege aus dieser suboptimalen Situation, viele sowohl praktisch als auch ideologisch nicht miteinander vereinbar, aber diskutabel..

Aber ihr Ansatz: "Ich definiere was Lohngerechtigkeit ist und jeder der mir nicht 100% zustimmt liegt automatisch falsch und ist dagegen." ist wohl mit Abstand der unproduktivste und primitivste Versuch, hier zu kommunizieren. Zudem befürchte ich, dass Sie mit so einer Masche der Emanzipation und der Bewegung für echte Gleichbehandlung einen Bärendienst erweißen, denn es schadet dem Ruf rationaler Aufklärer.

@Am 06. Januar 2018 um 10:47 von GeMe

Zitat: "Meine Frau ist in ihrem Betrieb die einzige weibliche Abteilungsleiterin. Alle anderen gleichwertigen Posten sind mit Männern besetzt. Diese bekommen zwischen 30 und 50% mehr Gehalt als meine Frau."

SIe wollen mir also sagen, dass Ihre Frau den gleichen Job macht und trotzdem 30-50 % weniger als ihre männliche Kollegen bekommt?
Durch welche quantitative Kriterien wollen Sie das bewerten (Anzahl von Mitarbeitern, Budget-Verantwortung, realisierter Umsatz, Kosteneinsparung, etc.).

Dann frage ich mich in der Tat, warum der Geschäftsführer in der Firma Ihrer Frau nicht ausschließlich Frauen einstellt. Er könnte die Personalkosten um 30-50 % verkleinern. FÜr diesen Tipp müsste er nicht einmal McKinsey anheuern.

@Guy_Fawkes 16:17 ("die Klappe" Zwei)

Danke für die Antwort.
Der Hinweis war wirklich nützlich.
(Ich selber als Dipl.-Ing. war ebenfalls kurze Zeit selbständig, wenn auch ein hoffnungsloses Unterfangen infolge familiär katastrophaler Bedingungen...)
In Gedanken versunken ...

um 16:25 von Der President

》》》.. Was bringt so ein Gesetz? Nichts. Außer das Leistung ins Ad ab surdum geführt wird. Das Frauen genauso bezahlt werden sollen, wie die Herren- ok, aber woher soll man als Arbeitgeber wissen, ob die Leistung die ein Arbeitnehmer leisten auch mindestens dem Durchschnitt entsprechen ? Das ist irgendwie naiv...《《《

Für alle körperlich fordernden Berufe mag ich Ihren Zweifel verstehen. Der Rest Ihrer Ausführungen entspricht dem Geiste von vor nunmehr ca. 40 - 50 Jahren.

Frauen können in nahezu allen Berufen das leisten, was Männer auch können.
Da gibt es 0 (Null) Zweifel.

um 16:33 von nelumbo

》》.. Leider bekomme ich nicht das, was ich verdiene :-)..《《

Sie meinen Sie bekommen zu wenig oder zu viel. Ist doch kein Problem. Sprechen Sie mit Ihrem Arbeitgeber. :-)

um 16:37 von .v- Sie brauchen

um 16:37 von .v-

Sie brauchen sich von mir nicht angesprochen zu fühlen.
Die, die sich angesprichen fühlen sollen, wissen schon wen ich meine.
Und ich meine die, die hier offen inhaltlich diskriminieren und das in Pseudogespräche verpacken.

@Am 06. Januar 2018 um 16:28 von Pflasterstein

Zitat: "Die Antwort ist ganz einfach: Die Aktivisten lügen bei ihren Behauptungen über die Unterschiede und bringen dann immer den Spruch von "gleicher Arbeit" ... die eben nicht stattfindet. Das war neulich im Artikel der Tagesschau auch so, wo es um "gender pricing" ging ... und wo man sich beklagte dass Frauen beim Friseur mehr bezahlen."

Ja, vollkommen unerklärlich, wieso Frauen beim Friseur mehr bezahlen als Männer wie bspw. mir, wo in der Regel ein Topf und ein Flammenwerfer reicht, um meine Haare wieder auf die richtige Länge zu bringen.

Kann mir umgekehrt auch überhaupt nicht erklären, warum bspw. Männer für Autos viel Mehr Geld ausgeben müssen als Frau. Eine Ungerechtigkeit! Ich erwarte, dass der Staat mir das Delta bezahlt, was mein BMW M6 mehr kostet hat als der Fiat 500 meiner Freundin!

um 15:42 von BreiterBart

"Art. 2 GG.

Bitte das GG gern öfters studieren"

Sie haben das GG auch nicht studiert, sondern bei Wikipedia abgeschrieben.

Im GG steht das nämlich nicht wörtlich so drin. Der betreffende Art. 2 Abs. normiert das allgemeine Freiheitsrecht und lautet schlicht: "Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, soweit er nicht die Rechte anderer verletzt und nicht gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder das Sittengesetz verstößt." Die Vertragsfreiheit ist, wie Sie rsp. Wikipedia richtig feststellen (nur) ein Ausfluss des allgemeinen Freiheitsrechts.

@StöRschall

Ist dies denn ein Gesetz im eigentlichen Sinne ?

Oder vielleicht doch eher ein Regelwerk, welches Frauen in Bereichen, wo sie sich aufgrund ihrer Natur und ihren Neigungen eher weniger durchsetzen koennen, den Weg ebnen soll.

Meine persoenliche Meinung ist, das Frauen ihren Weg gefälligst ohne Hilfestellung machen sollen.

Denn finden sie ihren Weg in eine Karriere über Hilfestellungen und Bevorteilung, wird die Akzeptanz als Kollegin oder Vorgesetzte ziemlich wackelig sein.

Und der so gewonnene Erfolg nicht von Dauer.

Diese Kritik gilt für Quoten ebenso wie für solch zweifelhafte Methoden, um die Leistung vom Gehalt zu entkoppeln.

Lohngerechtigkeit

Jede Führungskraft, die einmal tatsächliche Personalverantwortung getragen hat wird wissen, dass Lohngerechtigkeit für den Arbeitgeber genauso wichtig sein sollte wie für den Arbeitnehmer. Trotz aller "Geheimnistuerei" um das Gehalt in Deutschland ist nie auszuschließen, dass Mitarbeiter einmal in einer Bierlaune ihr Gehalt Kollegen mitteilen. Wenn daraufhin eine "Revolution" in der Abteilung ausbricht, hat der Personalverantwortliche definitiv etwas falsch gemacht !

@nelumbo

„Leider bekomme ich nicht das, was ich verdiene :-)“

Wenn sie meinen, es wäre Zuviel :
Sagen sie es um gottes Willen keinem.
Wenn ihnen Zuviel gezahlt wird, ist dies die Schuld anderer.
Aber nicht ihre.

Wenn sie ernsthaft meinen, es wäre zuwenig, suchen sie sich einen neuen Arbeitgeber, der sie mehr wertschätzt....

Die Arbeitgeber in ihrer ganzen knausrigen Art haben es eh nicht anders verdient.

Und den verbleibenden Kollegen hinterlassen Sie bei einem Weggang eine mehrprozentige ausseorderntliche Lohnerhöhung als Abschiedsgeschenk....

16:37 von BreiterBart @Am 06.

16:37 von BreiterBart
@Am 06. Januar 2018 um 10:47 von GeMe
"Zitat: "Meine Frau ist in ihrem Betrieb die einzige weibliche Abteilungsleiterin. Alle anderen gleichwertigen Posten sind mit Männern besetzt. Diese bekommen zwischen 30 und 50% mehr Gehalt als meine Frau."

SIe wollen mir also sagen, dass Ihre Frau den gleichen Job macht und trotzdem 30-50 % weniger als ihre männliche Kollegen bekommt?
Durch welche quantitative Kriterien wollen Sie das bewerten (Anzahl von Mitarbeitern, Budget-Verantwortung, realisierter Umsatz, Kosteneinsparung, etc.).

Dann frage ich mich in der Tat, warum der Geschäftsführer in der Firma Ihrer Frau nicht ausschließlich Frauen einstell"

Denken Sie mal scharf drüber nach.... Sie tun doch so schlau.
Ich geb ihnen nen Tipp:
Könnte was mit Diskriminierung zu tun gaben. Das ist etwas, das sie offenbar nicht verstehen können.

Bin ich so froh, dass klugen Menschen unsere Gesetze zz verantworten haben.

wie bei der Mietpreisbremse

wird dieses Gesetz unvorhersehbare, aber nicht uninteressante Nebenwirkungen haben, die ihrerseits jedoch wahrscheinlich weitere Gesetze zur Bekämpfung der Lohnungleichheit erfordern.
Aber der Wunsch, alles bis ins kleinste Detail regeln zu wollen wird irgendwann in Willkür und Anarchie enden, wenn nämlich das gesamte gesetzliche Regelwerk mit menschlicher Geisteskraft nicht mehr überschauvar wird.

》》》...Ja, vollkommen

》》》...Ja, vollkommen unerklärlich, wieso Frauen beim Friseur mehr bezahlen als Männer wie bspw. mir, wo in der Regel ein Topf und ein Flammenwerfer reicht, um meine Haare wieder auf die richtige Länge zu bringen.

Kann mir umgekehrt auch überhaupt nich..《《《

Wie oft wurde die Methode mit dem Flammenwerfer bei Ihnen denn schon angewendet?

16:32 von StöRschall

Rechtssprechung und Gerechtigkeit sind zwei Paar Stiefel. Das eine ist ein gesetzlicher Rahmen, in dem ich mich bewegen muss. Ob ich das für gerecht halte, ist eine ganz andere Frage.

>> VORAUSGESETZT es gibt eben SOLCHE Gesetze! <<
Nennt sich AGG und existiert schon seit einigen Jahren. Dieses Gesetz regelt heute schon, dass Geschlecht oder Herkunft keine Rolle spielen darf. Der im Artikel angesprochene Gender-Pay-Gap spielt darauf an, dass dieses geltende Recht nicht zu 100% umgesetzt wird.

@Am 06. Januar 2018 um 16:54 von _Justus_

Zitat: "Im GG steht das nämlich nicht wörtlich so drin. Der betreffende Art. 2 Abs. normiert das allgemeine Freiheitsrecht und lautet schlicht: "Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, soweit er nicht die Rechte anderer verletzt und nicht gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder das Sittengesetz verstößt"

Ja, und die Vertragsfreiheit fußt auf dem Art. 2 GG bwz. ist ein Ausfluss dessen, wie das Bundesverfassungsricht schon mehrfach dargelegt hat (BVerfGE 8, 274; BVerfGE 95, 267). Wollen Sie nun auch die Beschlüsse des BVerf in Abrede stellen?

Anyhwo, auf Vertragsfreiheit beruht unser ganzes Wirtschaftssystem. Vertragsfreiheit ist ebenso an mehreren Stellen in verschiedenen Gesetzestexten (HGB, BGB etc.) kodifiziert.

Wenn Sie eine sozialistische Planwirtschaft möchten, können Sie sich ja gerne dafür einsetzen!

Breiterbart

"Das hat auch einen guten Grund: Frauen und Männer VERDIENEN auch unterschiedlich viel - statistisch gesehen."

Das ist HETZE!

Und was Sie dafür verdienen, sollte Ihnen klar sein.

um 17:00 von BruFe

》》》 Lohngerechtigkeit《《《

Stimme Ihnen zu!

16:56 von Deutschland_im_...

"Meine persoenliche Meinung ist, das Frauen ihren Weg gefälligst ohne Hilfestellung machen sollen."

Tja, meine Meinung ist das nicht.

Meine Frau leitet den Einkauf, das Materiallager und die Versandabteilung in einem Maschinenbauunternehmen, dass Sondermaschinen z.B. für Kraftwerke oder Raffinerien für Kunden auf der ganzen Welt baut.

Die Arbeit unterscheidet sich geringfügig von der Arbeit in der Logistik/Materialwitschaft wie sie zum Beispiel ein Kommissionierer bei Amazon erledigt. Sie ist zum Beispiel dafür verantwortlich, dass von den ca. 50000 Artikeln, die in der Produktion benötigt werden, immer die wirtschaftlich optimale Menge vorhanden ist. Auch die Organisation des Transportes einer fertigen Maschine z.B. nach China oder Russland kann man nicht mal eben bei DHL bestellen.

Dass der Leiter der Buchhaltung, der 2 Mitarbeiter zu führen hat und die Daten für ein Steuerbüro vorbereitet, deutlich mehr verdient nur weil ...(er ein Mann?) ist, erschließt sich mir nicht wirklich.

@Am 06. Januar 2018 um 17:07 von StöRschall

Zitat: "Denken Sie mal scharf drüber nach.... Sie tun doch so schlau.
Ich geb ihnen nen Tipp:
Könnte was mit Diskriminierung zu tun gaben. Das ist etwas, das sie offenbar nicht verstehen können. "

Personalkosten sind bei vielen Unternehmen ein großer/der größte Kostenblock.

Sie wollen mir also erklären, dass milliardenschwere Unternehmen darauf verzichten, diese Kosten um schlappe 30-50 % zu reduzieren, um in bitterböser patriarchaler Absicht arme Frauen zu diskriminieren? Wirklich?

Warum erzählen Sie das nicht einmal auf einer Hauptversammlung eines deutschen DAX-Unternehmens ihrer Wahl all dies den Aktionären, denen ziemlich egal ist, ob eine Frau oder ein Mann nun den Gewinn erwirtschaften, aus dem ihre Dividenden bezahlt werden.
Wird bestimmt lustig!

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