Kommentare

Vielleicht entdecken die

Vielleicht entdecken die katholische und christliche Kirche auch dieses Thema eines Tages.

Denn ich glaube nicht, dass all die Zugewanderten, die die Kirche als fast alleiniges Thema der Zugewandtheit entdeckt hat, diejenigen sind, die in Zukunft noch Kirchensteuer zahlen werden. Will sich die Kirche in Deutschland in Zukunft über Caritas und andere Hilfsorganisationen querfinanzieren? Oder merkt sie irgendwann, dass nicht jede Religion dem Christentum fördernd gegenübersteht?

Wichtiges Thema.

Ein wichtiges Thema, das uns nicht nur an Weihnachten beschäftigen sollte.
Die Anerkennung der Rechte der örtlichen Christen und der tatsächliche Schutz dieser Menschen sollte nicht verhandelbare Vorbedingung sein, bevor deutsche Steuermittel für den Wiederaufbau im Irak und demnächst vielleicht auch in Syrien eingesetzt werden!

So viel zur Glaubensfreiheit

Und der folgende Satz sagt eigentlich alles, und zeigt auch den Gegensatz der letzten 2 Jahre und wie es anderswo ist.

" Lädt man sie angesichts ihrer schwierigen Lage ein, nach Europa zu kommen oder unterstützt man sie, in ihrer nahöstlichen Heimat zu bleiben? Die meisten Experten plädieren für eine Hilfe vor Ort im Orient. "

Eigentlich ohne Worte was abläuft.

Gruß

Demnach hat Assad Christen

Demnach hat Assad Christen vertrieben?

Kann man das belegen?

Der Nahe Osten zeigt ...

Der Nahe Osten zeigt ... wie es religiösen Minderheiten - wie den Christen - in islamisch geprägten Ländern des Nahen Ostens ergeht.

Ich möchte eine solche Entwicklung in Europa nichT!

Massenflucht aus der Heimat

"Von Jahr zu Jahr verlassen mehr orientalische Christen ihre angestammte Heimat. Dies zeigt sich besonders stark im Irak und Syrien."
Da sollte man also doch Unterschiede bei den Zurückweisungen machen. Und auch die osteuropäischen Länder haben weniger Argumente, Christen abzulehnen. Die Religion spielt eben immer noch eine sehr große Rolle. Das haben wir doch sogar in Europa zwischen Irland und Nordirland. Ist das auch eine Folge des zunehmenden Bevölkerungswachstums auf der Welt?

Christen flüchten aus dem Nahen Osten

Zunächst einmal wünsche ich allen Lesern ein gesegnetes und friedvolles Weihnachtsfest, und insbesondere den Christen, über die im Artikel berichtet wird. Es ist traurig, dass Menschen aufgrund ihres Glaubens an Jesus Christus verfolgt und vertrieben werden. Ich wünsche diesen betroffenen Christen Standhaftigkeit und Zuversicht im Glauben, aber auch Trost in ihrer Situation.
Es ist gut, dass dieses Thema in den Medien angesprochen wird. Gerade an Weihnachten, wo Christen die Geburt von Jesus als Sohn Gottes feiern, ist es angebracht, auch diese Seite des christlichen Glaubens zu betrachten. Leider kommt das viel zu selten vor, und zudem vermisse ich auch klare Ansagen, wo die Verantwortlichkeiten liegen. Moslems erkennen Jesus Christus nicht als Sohn Gottes an, sondern als einen Propheten, und genau an diesem Punkt unterscheiden sich die Geister. Da kann kein Friede untereinander herrschen, und so werden Christen vielfach von Muslimen unterdrückt und vertrieben. Das muss gesagt werden

Ich finde es unverschämt,

Ich finde es unverschämt, Israel damit in Verbindung zu setzen bzw. zu behaupten oder anzudeuten, dass aus Israel auch Christen fliehen.

Klar gibt es welche oder auch viele die das Land als Unsicher betrachten und ans Auswandern denken.
Das hat aber mit den "Christ-sein" nichts zu tun.
Schließlich gibt es auch genauso viele Juden die das Land verlassen.

Schizophren

Es ist ja beinahe schizophren wenn die westliche Allianz "gemässigte Rebellen" unterstützt.
Oder glaubt jemand dass dann die Christen ihre Religion ausüben dürfen? Assad duldet es, aber der ist nicht westlich orientiert...

re karl-ludwig

" Da kann kein Friede untereinander herrschen, und so werden Christen vielfach von Muslimen unterdrückt und vertrieben. Das muss gesagt werden"

Reiner Unsinn. Wie der Artikel sehr richtig beschreibt: Es sind die Kriege und Interventionen des Westens in Syrien und Irak, die das Chaos verursacht haben, vor dem die Christen (und nicht nur die) flüchten.

Oder gab es vorher flüchtende Christen von dort?

@ Karl-Ludwig

"Da kann kein Friede untereinander herrschen ..."
Das alles ist doch wieder mal ein schreckliches Beispiel, welche unsinnigen Nachwirkungen die Existenz verschiedener Religionen mit verschiedenen Göttern, verschiedenen Autoritäten und verschiedenen Traditionen hat. Könnten wir auf all das nicht lieber verzichten? Ob irgendwer nun ein Sohn irgendeines Gottes ist oder nicht, was soll das für praktische Auswirkungen haben? Haben die Menschen im Nahen Osten nicht schon genug und ganz andere Sorgen?

um 13:46 von BreiterBart

"Der Nahe Osten zeigt ... wie es religiösen Minderheiten - wie den Christen - in islamisch geprägten Ländern des Nahen Ostens ergeht.
Ich möchte eine solche Entwicklung in Europa nichT!"
Also im Umkehrschluss heißt dass, dass mehr Christen statt anderer Religonen nach Europa kommen sollen?

@traurigerdemokrat

"Demnach hat Assad Christen vertrieben?

Kann man das belegen?"

Nein das kann keiner belegen. Im Gegenteil, ein Großteil der Syrischen Christen sind Anhänger der Syrischen Bath Partei. Nicht unbedingt weil sie Freunde einer Einheitspartei Regierung sind, sondern weil sie aus Erfahrung wissen das diese in der Vergangenheit der Garant für Glaubensfreiheit in Syrien war. Dem eigentlich einzigen Arabischen Staat wo dies tatsächlich umgesetzt war.

Auch der Bischof von Aleppo hat das mehrfach so gesagt.

Ich dachte, der Islam ist Frieden

Warum müssen dann Millionen Christen in muslimischen Staaten fliehen?

So wird es uns auch gehen,

wenn der Einfluss des Islams in Europa weiter wächst wie in den letzten zehn Jahren, haben wir bald die gleichen Verhältnisse wie in den Ländern des Nahen Ostens. Was mit den Christen dann passiert, kann man an der Geschichte des Libanon sehen.

Danke Karl-Ludwig

Ich schließe mich Ihrer Meinung an.

Die Christen sind die meistverfolgte Glaubensgruppe. Schade, dass dieses Thema fast komplett in den Medien untergeht.

Massenflucht

Nur ein kleines Beispiel : Die syrischen Christen haben Frau Merkel darauf hingewiesen, dass sie nur unter Assad friedlich existieren können. Doch was interessiert das unsere christliche Kanzlerin schon? Im Irak waren es die USA, welche für den Exodus der Christen verantwortlich sind.

Krieg

Religionen spielen in den Auseinandersetzungen der Menschen eine große Rolle. Ob in Israel oder im arabischen Raum, überall geht es um den einzig wahren Glauben, um den einzig wahren Gott. Vielleicht überwinden die Menschen ihre Kriege und Religionen um Frieden zu finden. Aber der Mensch will erobern und Macht über andere Menschen gewinnen. Bis er sich selbst überwunden hat.

Man sollte.....

unbedingt zwischen Religion und den Institutionen "Kirche" unterscheiden. Auch wenn ich nicht ausgeprägt religiös bin, bin ich trotzdem sicher, daß die christliche Religion genauo überleben wird, wie die jüdische Religion und vielleicht auch andere Religionen. Dies gilt allerdings nicht für die Institutionen! Die Gläubigen werden erkennen, wie sich die Funktionsträger ereifern und sich für alle Anderen lautstark einsetzen, nur nicht für die eigenen Gläubigen - und sie werden sich abwenden! Der Glaube verzeiht viel, aber nicht das Versagen seiner "Hirten"!

Religionen

Bei solchen Artikeln entsteht immer der Eindruck, als wäre die Religion das Problem und als gäbe es ohne Religionen Frieden auf Erden.
Dann wäre also die Abschaffung aller Religionen die Lösung des Problems? Könnte man meinetwegen machen, aber ich glaube nicht daran, dass die Menschen dann keinen Grund mehr hätten, Kriege zu führen.
Es gab schon genügend Kriege unter den Anhänger der gleichen Religion. Die beiden Weltkriege wurden überwiegend unter Christen ausgetragen, der IS tötet jede Menge Muslime usw.
Im Wesentlichen geht es bei Konflikten um das "wir gegen die Anderen" und "Andere" finden sich immer.
Oder glauben wir, dass die Länder Osteuropas oder die Pegida-Anhänger mit Freuden arabische oder afrikanische Christen in ihrer Mitte aufnehmen wollten? Ich irgendwie nicht.
Trotzdem ein frohes Weihnachtsfest an alle und "Friede auf Erden".

re BreiterBart: Toleranz

„Der Nahe Osten zeigt ... wie es religiösen Minderheiten - wie den Christen - in islamisch geprägten Ländern des Nahen Ostens ergeht.

Ich möchte eine solche Entwicklung in Europa nichT!“

Es freut mich sehr, dass Sie hier für eine große Toleranz und Akzeptanz religiösen und anderen Minderheiten gegenüber eintreten.

Tatsächlich können wir anhand der vielen vielen Negativbeispiele aus den letzten 30 Jahren im Orient lernen, dass der Schutz und der Respekt gegenüber Minderheiten die Basis für eine stabile und entwicklungsfähige Gesellschaft sein müssen.

Frohe Weihnachten!

15:30 FreedomeOfSpech

Warum müssen dann in muslimischen Staaten so viele Christen fliehen.........
haben sie im Bericht nicht gelesen "nachdem 2003 die USA Hussein entmachtet haben und das Land instabil wurde" mussten oder flohen die Christen. Und viele Christen flohen nach Syrien und wurden aufgenommen. Erst als die Parole in Syrien lautete Assad muss weg und die "gemäßigte Opposition" zum Zuge kam mussten die Christen wieder fliehen. Aber die Aufrufe und Bitten des Bischofs von Aleppo wurden von unseren Führungen überhört. Ergo wenn wir mit dem Finger auf die Nahost-Staaten zeigen, zeigen ein Teil der Finger auf uns zurück und nur wer ohne Schuld ist werfe den ersten Stein.

Komisch

In Alleppo gibt es jetzt wieder eine christliche Kirche und ein Kloster unter Leitung eines belgischen Geistlichen.
Zur Zeit der moderaten Opposition war das ja nicht möglich...

@dr. bashir

Ob Sie es glauben oder nicht, Polen nimmt syrische Flüchtlinge christlichen Glaubens auf. Denn die passen sich, so die offizielle Ansicht, nahtlos in die polnische Gesellschaft ein. Diese Haltung kann man kritisieren, aber sie ist verständlich und im Endeffekt auch konsequent.

Herr Pick, was haben Sie im Sinne?

Wenn Sie, Herr Pick, die Absicht haben, auf das Leid der Christen im Nahen Osten aufmerksam zu machen haben Sie herzlichen Dank- längst überfällig und immens wichtig, dies zu thematisieren!
Wenn es Ihnen darum geht, mehr oder weniger im gleichen Atemzug Israel anzuschwärzen und zu diskreditieren, indem Sie die einzige funktionierende Demokratie, in der Menschenrechte und Religionsfreiheit eben ganz im Gegensatz zu den umliegenden Ländern respektiert werden, ist dies nicht nur traurig, sondern beschämend und abstoßend.
Nein, Sie irren (und dies ist durch Fakten belegbar wie z.B. der Verfolgungsindex von open doors): Aus Israel fliehen NICHT etwa Christen weg- sondern nach Israel fliehen Menschen aus verschiedenen Religionen. Auch Christen aus dem Irak und aus Ägypten, die ich selber kenne, sind NACH Israel geflohen, die koptischen Christen könnnen in Israel sogar ihre Muttersprache sprehcne- da Arabisch die 2. Landessprache nach Hebräisch ist!

@ traurigerdemokrat

Nicht Assad hat die Christen vertrieben, sondern die "gemäßigte Opposition", also Moslems.

15:39, Gleichgewicht_D

>>Die Christen sind die meistverfolgte Glaubensgruppe. Schade, dass dieses Thema fast komplett in den Medien untergeht.<<

Alle Glaubensgruppen werden verfolgt.

Irgendwo immer.

Die Christen sind die mit Abstand größte Glaubensgruppe der Erde.

Da gibt es einen Zusammenhang.

Diakon64, 15:40

||Religionen spielen in den Auseinandersetzungen der Menschen eine große Rolle. Ob in Israel oder im arabischen Raum, überall geht es um den einzig wahren Glauben, um den einzig wahren Gott.||

Das ist ein Irrglaube.

Alle Hardliner/Extremisten/Terroristen, die sich auf eine beliebige Religion berufen, haben in Wahrheit keinerlei religiöse Ziele (und deren "Follower" nicht mal den Hauch eines fundierten Wissens über die jeweilige Religion), sondern lediglich machtpolitische Interessen. Religionen werden hier nur benutzt, um die "primitive Volksseele" auf einfache Art manipulieren zu können.

Die Vertreibung der muslimischen Rohingya aus dem "buddhistischen" Myanmar ist ein gutes Beispiel dafür:
1) Im Buddhismus gibt es keinen Gott
2) Der Buddhismus wird nicht als "Argument" benutzt, um die Rohingya zu vertreiben, sondern es werden "Rassenunterschiede" unterstellt.
3) Ergo: Der "buddhistische" Staat Myanmar ist nicht buddhistisch, sondern rechtsextrem.

Hallo sonderbar

Ich geb Ihnen recht! In Israel könne Christen leben wie alle Israelis. Das, was der Tagesschau Journalist über Israel schreibt, ist schlicht und ergreifen Unsinn.

@18:15 von Gattopardo

Ob Sie es glauben oder nicht, Polen nimmt syrische Flüchtlinge christlichen Glaubens auf.

Ich lasse mich gerne eines Besseren belehren, deswegen habe ich das gleich mal nachgeschaut.
Polen hat 2016 81 Flüchtlinge aufgenommen darunter 40 Syrer, über deren Religion ich so schnell nichts finden konnte. Da ist meiner Meinung nach noch Luft nach oben.
Gerade einem derart katholischen Land wie Polen stünde mehr Engagement in der Flüchtlingsfrage gut an. Meinetwegen sollen sie überwiegend Christen aufnehmen. Da fänden sich unter den Flüchtlingen in Griechenland oder Italien sicher noch ein paar mehr als 80.

18:15, Gattopardo

>>Ob Sie es glauben oder nicht, Polen nimmt syrische Flüchtlinge christlichen Glaubens auf. Denn die passen sich, so die offizielle Ansicht, nahtlos in die polnische Gesellschaft ein. Diese Haltung kann man kritisieren, aber sie ist verständlich und im Endeffekt auch konsequent.<<

Verständlich gewiss nicht, denn syrische Christen haben mit polnischen Christen nicht einmal den Glauben gemeinsam.

Sie sind nämlich nicht katholisch.

Konsequent vielleicht, aber Konsequenz muss nun wirklich nicht unbedingt was Gutes sein.

Beispiele spare ich mir.

@Am 24. Dezember 2017 um 17:50 von teachers voice

Zitat: "Tatsächlich können wir anhand der vielen vielen Negativbeispiele aus den letzten 30 Jahren im Orient lernen, dass der Schutz und der Respekt gegenüber Minderheiten die Basis für eine stabile und entwicklungsfähige Gesellschaft sein müssen."

Wieso reden Sie von 30 Jahren??

Schlagen Sie noch 1370 Jahre drauf. Dann kommen wir der Wahrheit näher!

karwandler

"Oder gab es vorher flüchtende Christen von dort?"

Um es kurz zu sagen. Ja!
Sehen sie sich Ägypten an, dann können sie vielleicht erfassen, warum Christen fliehen. Und das gab es vorher auch schon.

Syrien

Da hier wieder die Gelegenheit ergriffen wird, den Massenmörder Assad zum alternativlosen Garanten der Religionsfreiheit zu erheben:

Juden, Christen und Moslems lebten auf dem Gebiet des heutigen Syrien über mehr als tausend Jahre problemlos zusammen.

Da gab es weder den Staat Syrien noch den Diktator Assad.

fathaland slim, 18:25

||Die Christen sind die mit Abstand größte Glaubensgruppe der Erde.
Da gibt es einen Zusammenhang.||

In Zahlen:
Mit rund 2,26 Milliarden Anhängern ist das Christentum vor dem Islam (rund 1,57 Milliarden) und dem Hinduismus (rund 900 Millionen) die am weitesten verbreitete Religion weltweit.

Aus Israel fliehen keine Christen

Es ist wirklich erschreckend, dass hier die Situation der Christen in Israel mit ihrer Situation in den selbst verwalteten Palästinensergebieten miteinander verglichen wird. Das Leid der Christen in den selbst verwalteten palästinensischen Gebieten wird so verharmlost. Aus Israel fliehen keine Christen. Im Gegenteil: in den letzten 25 Jahren kamen nicht wenige russisch-orthodoxe Christen nach Israel.

Christliche Minderheit

Wie man es im obengenannten Bericht lesen kann, ist nicht nur diese Weihnachtszeit für Christen in den islamischen Ländern eine schwere und sorgenvolle Zeit.
Es ist deshalb umso trauriger, dass das sogenannte "Christliche Abendland" diese Menschen nicht viel mehr unterstützt. Wieviele von den kürzlich in Deutschland eingewanderten Leuten sind christlichen Glaubens?
Allein von der Religion her gesehen, würden diese doch leichter integrierbar sein und weniger Konfliktpotential darstellen. Sie sollten deshalb bevorzugt aufgenommen werden.
Ich wuensche allen ein besinnliches und gesegnetes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Neue Jahr 2018.

Gleichgewicht_D

@ fathaland slim
"Alle Glaubensgruppen werden verfolgt.
Irgendwo immer.
Die Christen sind die mit Abstand größte Glaubensgruppe der Erde.
Da gibt es einen Zusammenhang."

Ob eine Gruppe mehr oder weniger gemessen verfolgt wird hängt nicht mit deren Größe zusammen, sondern mit der Menge an Repressalien und Verfolgungen.
Sei froh kein Christ in Ägypten zu sein!

@pkeszler

""Der Nahe Osten zeigt ... wie es religiösen Minderheiten - wie den Christen - in islamisch geprägten Ländern des Nahen Ostens ergeht.
Ich möchte eine solche Entwicklung in Europa nichT!"
Also im Umkehrschluss heißt dass, dass mehr Christen statt anderer Religonen nach Europa kommen sollen?"

Das könnte es heißen. Wesentlich sollte aber sein, dass eine unkontrollierte Zuwanderung nie wieder möglich ist. Dazu zum Thema: Es sollte einmal die Entwicklung der Christen in Bethlehem in den letzten 50 Jahren untersucht werden. Nach meinem Kenntnisstand sind dort viele Christen weg gemobbt worden, der Anteil sei von 80% der Bevölkerung auf 20 % geschrumpft. Das wäre eine Untersuchung wert.

18:32, BreiterBart

>>@Am 24. Dezember 2017 um 17:50 von teachers voice
Zitat: "Tatsächlich können wir anhand der vielen vielen Negativbeispiele aus den letzten 30 Jahren im Orient lernen, dass der Schutz und der Respekt gegenüber Minderheiten die Basis für eine stabile und entwicklungsfähige Gesellschaft sein müssen."

Wieso reden Sie von 30 Jahren??

Schlagen Sie noch 1370 Jahre drauf. Dann kommen wir der Wahrheit näher.<<

Bis vor dreißig Jahren war das Zusammenleben der verschiedenen Religionen im Orient, wo die drei monitheistischen, abrahamitischen Religionen ihren Ursprung haben, im Vergleich zum Rest der Welt von erstaunlich wenig Problemen geprägt.

Ihre Agenda, die Sie hier ausdauernd vertreten, wird übrigens die Probleme, die wir die letzten dreißig Jahre haben, nicht kleiner machen.

Ganz im Gegenteil, sie ist Teil davon.

18:36 von fathaland slim

hat der Assad Christen verfolgt ?
mir ist nichts bekannt

Zahlen

@kommentator_02
Schön, und was heißt das zu der Verfolgung von Christen.
Meine Sie, das interessiert koptische Christen in Ägypten, die um ihr Leben mittlerweile fürchten.

Christen in Jerusalem

Christen habe in Israel und in Jerusalem, anders als es der Artikel suggeriert, keine Probleme.

Naja, eigentlich ist es

Naja, eigentlich ist es selbsterklärend was in dem Bericht steht. Die Christen leben seit Jahren in islamischen Ländern ohne Probleme. Egal ob im irak unter sadam ( vor dem westlichen Eingriffen) Syrien, Libyen, erst mit den Kriegen gab es Flüchtlinge. Das jetzt auf dem islam zu schieben ist definitiv der falsche Ansatz. Es ist auch unglaublich zu wissen wieviele von sich aus Behauptungen machen die einfach falsch und Nicht belegbar sind. Fakt ist es gibt in den meisten islamischen Ländern Kirchen die besser besucht sind als die in Deutschland.
321 Kirchen in der Türkei.
Hunderte Kirchen in Ägypten.

18:53 von Ottje83

Allein von der Religion her gesehen, würden diese doch leichter integrierbar sein
.
glauben sie das
die Religion ist Bestandteil einer Kultur, die aber sicherlich facettenreicher ist
also ich kenne einige indische Christen ... ein sehr elitäre "Haufen"
und sehr viele kath Philipinos, die leben ihren Glauben wie wir (denke ich) im Mittelalter ....

Ende der christlichen Kultur

Wir werden Zeuge des Endes der christlichen Kultur im nahen Osten. Es hat etwas mehr als 1000 Jahre gebraucht, um den Christlichen Glauben dort auszulöschen. Aber am Ende hat die stärkere Fertilität der Muslime gesiegt. Ob wir in Europa bereit sind daraus Lehren zu ziehen?

18:52, arc-en-ciel

>>Aus Israel fliehen keine Christen<<

Steht im Artikel.

>>Es ist wirklich erschreckend, dass hier die Situation der Christen in Israel mit ihrer Situation in den selbst verwalteten Palästinensergebieten miteinander verglichen wird. Das Leid der Christen in den selbst verwalteten palästinensischen Gebieten wird so verharmlost.<<

Sie reden ausschließlich vom Gazastreifen.

Die PLO/Fatah, die im Westjordanland herrscht, wurde von einem Christen mitgegründet, seine Tochter Hanan Ashrawi ist immer noch an vorderster Stelle bei ihr engagiert.

Huch und wie von Zauberhand landet dann auch

ausrechnet zur Weihnachtszeit einer der Hauptgründe für die Flucht von hundert-tausenden in den Schlagzeilen vieler Medien.

Focus 24,12,17
"68er-Revolution rückwärts
Schutzräume und Verbote: Rebellen von heute ersticken in „political correctness“

Wie schon der Islamismus haben Unterdrückung, Vertreibung, Misswirtschaft, Diktaturen und Korruption natürlich nichts mit dem Islam zu tun. Nur komisch, dass es überwiegend Muslime sind, die vor Muslimen in die Arme der in der Heimat bereits weitgehend vertriebenen Christen fliehen.

Afghanistan, Pakistan, Somalia und viele andere Staaten im mittleren Osten/Afrikas, Clanstrukturen (Clanlords/Warlords) prägen dort seit Jahrhunderten das gesellschaftliche Bild.

Weil das so aber kaum jemandem vermittelbar ist und andere es gar nicht verstehen versehen wir die Fluchtursachen mit der Überschrift "Klimawandel", der natürlich auch unumstritten ist. EU Fischerei als Fluchtgrund aus Somalia nannte KGE einen in einer Talkshow.

Frohes Christfest

Thematische Ausrichtung

Es erscheint mir bemerkenswert, wie ein Artikel über arabische Christen, die vor den Wirren und Gewalt von Kriegen aus ihrer Heimat flüchten müssen hier im Forum thematisch zum „Glaubenskrieg zwischen Christen und Muslimen“ führt. (Wortspiel unbeabsichtigt)
Frohe Weihnachten an alle Christen im Orient und dem Rest der Welt, die heute mit ihren muslimischen oder nicht-muslimischen Nachbarn das Weihnachtsfest feiern.

um 15:06 von sonderbar " Ich

um 15:06 von sonderbar
"
Ich finde es unverschämt,
Ich finde es unverschämt, Israel damit in Verbindung zu setzen bzw. zu behaupten oder anzudeuten, dass aus Israel auch Christen fliehen.

Klar gibt es welche oder auch viele die das Land als Unsicher betrachten und ans Auswandern denken.
Das hat aber mit den "Christ-sein" nichts zu tun.
"

Jüdische Extremisten greifen immer wieder Kirchen, Moscheen und israelische Friedensaktivisten an.

Die Angriffe von denen gegen Kirchen reichen von an die Wand geschmierte Parolen &Todesdrohungen - eben gegen die Christen,die dort in die Kirche gehen,gerichtet, bis hin zu Brandanschlägen.
Sowie Schändungen von christlichen Friedhöfen.

Ebenso hetzen in Israel Rabbiner gegen Christen,wie anderswo Imame gegen Nicht-Muslime.

Da hat das "Christ-sein" beim Auswandern von Christen aus Israel deutlich was mit zu tun

um 18:25 von Caster: " @

um 18:25 von Caster:
"
@ traurigerdemokrat
Nicht Assad hat die Christen vertrieben, sondern die "gemäßigte Opposition", also Moslems.
"

Assad ist auch Muslim.

19:38 von derkleineBürger

um 18:25 von Caster:
"
@ traurigerdemokrat
Nicht Assad hat die Christen vertrieben, sondern die "gemäßigte Opposition", also Moslems.
"

Assad ist auch Muslim.
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"Die Alawiten distanzieren sich von Bashar al-Assad!" Eine Schlagzeile, die unlängst für Aufsehen im Nahen Osten sorgte. Denn: Syriens Präsident entstammt eben der Religionsgruppe der Alawiten, deren Wurzeln - vereinfacht gesagt - im schiitischen Islam liegen. Scheikh Ahmed Aassi gehört zur ...
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Schon Hafez al-Assad, der Vater des jetzigen Präsidenten, ließ sich gern als Beschützer der Christen feiern. Tatsächlich garantiert die aktuelle syrische Verfassung der christlichen Minderheit im regionalen Vergleich weitgehende Rechte: unter anderem bezahlt der Staat den christlichen Religionsunterricht ...
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Beides unter Religion Präsident Assad zu googeln.

@ derkleineBürger

Hallo derkleineBürger ,
Du hast recht, doch hat er keine Christen vertrieben, was nicht heißt, das ich sein Regime gut finde - ganz und gar nicht.

Christen in Jerusalem

derkleineBürger:
Tatsächlich?. Komisch das meine christlichen Freunde in Israel davon nichts berichten.
Klar gibt es auch in Israel durchgedrehte Rabbiner und "jüdische" Extremisten, aber die sind bei weitem nicht die Mehrheit.

Darstellung: