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Das größte Weihnachtsgeschenk

Das größte Weihnachtsgeschenk, was Donald Trump machen könnte, (nicht nur für Amerika, sondern die ganze Welt), wäre sein Rücktritt. Das ist natürlich nur meine persönliche Meinung und Kommentar dazu, aber hinter seinen Entscheidungen und Reformen erkenne ich nicht wirklich ein Gewinn für das Volk. Alles was er tut, wirkt auf mich wie reines Machtgehabe.
Ich kann ja mal den Wunsch an den Weihnachtsmann weiterleiten.

Was es von Beiden

ist lässt sich so nicht feststellen, ohne konkrete Daten. Was bedeute Verdoppeln ? welche Summe, und was bedeute später einsetzen und weniger Prozente für die Mittelklasse.
Klingt erst mal nicht so schlecht und wird ja ähnlich bei uns gefordert von vielen.
Weihnachtsgeschenk für die Mittelschicht ? ( was bedeutet Mittelschicht ) und sind ja fast die selben Worte wie bei uns wo es auch immer um die Mittelschicht geht angeblich.
Nur die genauen Definition werden meist nicht erwähnt, also ohne all die Dinge kann man von Außen schlecht feststellen ob das gut oder schlecht ist für den Einzelnen.

Gruß

Ich finde die Fussnote...

... dass die Steuererleichterungen für Privatpersonen zeitlich befristet sind, die für Unternehmen aber nicht ist der eigentliche Kern.

Er passt perfekt in unsere heutige Welt, alles für die Firmenbosse nichts für die Arbeiter.

Den Steuerfandern wird wenn es gegen Ottonormalperson geht komplett freie Hand gelassen, selbst wenn der Fehlbetrag durch ein Fehlverhalten des Finanzamtes zustande kommt, wie Lohnsteuer falsch berechnet, ist der Arbeitnehmer in den Hintern gekniffen und muss mit Zinsen bezahlen.

Hinterzieht ein Unternehmen mutwillig Steuern, müssen sie wenn sie erwischt werden oft nicht mal den vollen Hinterzogenen Betrag zahlen und in den Knast kommt meist auch keiner, als Begründung muss wieder der mögliche Arbeitsplätzeverlust herhalten.

Aus dem Selben Grund bekommt die EU nicht in die Pötte beim Thema Steuerflucht.
Viel zu viele Politiker haben viel zu gute Freunde in der Industrie (nicht mal auf die korrupte Art) oder bei den Banken.

Es ist noch nicht sicher,

Es ist noch nicht sicher, dass das Gesetzt angenommen wird. McCain ist im Krankenhaus und einige republikanischen Senatoren sind noch unsicher.

Steuererleichterungen

Nur wer einigermaßen gut verdient, zahlt in signifikantem Umfang Einkommenssteuer.

Nur wer hohe Beträge Einkommenssteuer an den Staat abführt, spürt es, wenn die Einkommenssteuer gesenkt wird.

Steuererleichterungen nützen nur denjenigen, die überdurchschnittlich verdienen.

Früher hieß das, was Trump hier aufführt, "Reaganomics", "Trickle Down Effect" (allerdings trickelte gar nichts down, wie sich später herausstellte, nur die Reichen wurden natürlich wieder mal reicher), oder "Voodoo Economics".

Vorfreude ? - Noch ist das Gesetz nicht durch

Trump hat wieder seine einzelnen Abgeordneten einzeln angerufen und :-)
verkündete Rubio würde jetzt auch dafür stimmen, ob dieser es dann auch wirklich
macht ist noch offen:-)

Susan Collins, Jeff Flake und Mike Lee
muß Donald auch noch seine typischen "Big Deals" unterbreiten.
Fakt ist die Freibeträge sind jetzt bei den mittleren & kleinen Einkommen so hoch
das diese die fehlenden Steuereinnahmen
des Trumpschen Ethablishments der Milliardäre ausgleichen sollen.
Eine zustimmung wäre Selbstmord bei ihren Wählern :-)

Steuergeschenke auf Pump

Das hätte als Beschreibung gereicht.

11:37, Deeskalator

>>Er passt perfekt in unsere heutige Welt, alles für die Firmenbosse nichts für die Arbeiter.

(...)

Aus dem Selben Grund bekommt die EU nicht in die Pötte beim Thema Steuerflucht.
Viel zu viele Politiker haben viel zu gute Freunde in der Industrie (nicht mal auf die korrupte Art) oder bei den Banken.<<

Das Lamento über EU und Politiker ist ein wenig wohlfeil, denn überall werden stinkreiche Firmenchefs an die Spitze der Staaten gewählt. So wie beispielsweise gerade gestern in Chile.

Ich kenne das seit frühester Jugend: der "kleine Mann" motzt und meckert über "die da oben" gegen die man ja sowieso nichts machen könne, heute auch gern über "Establishment" und "Eliten", und wenn es dann zur Wahl geht, wählt man die Reichsten der Reichen an die Macht.

Warum wählt man dann eigentlich überhaupt noch?

Oder, anders gefragt, sind diejenigen, die motzen, also alle, und diejenigen, die wählen, eigentlich dieselben Leute?

Ich begreife das alles seit Jahrzehnten nicht.

Eher Mogelpackung

>>Die Unternehmenssteuer fällt von 35 auf 21 Prozent.<<

Auszurechnen gilt, ob sich ein Firmensitz (Briefkasten) im Steuerparadies Delaware nun noch immer lohnt.
Grundsätzlich ist gegen Steuersenkungen für Unternehmen nichts zu sagen, aber man muss es sich auch leisten können - Dies darf allerdings bezweifelt werden, da Kosten für die Infrastruktur, ÖPNV, Stromnetz und Beseitigung von Bränden, Sturm- und Wasserschäden zukünftig eher steigen denn fallen werden.

>>...die höchste Stufe der Progression für private Haushalte greift deutlich später und mit nur noch 37 Prozent.<<

Das ist für den sogenannten "Mittelstand" eine wirkliche Entlastung, jedoch haben Reiche dadurch natürlich, durch die Progression, die allergrößten Gewinne. Und gerade auch durch die Progression werden untere Einkommensschichten überhaupt nicht entlastet. Wenn die Haushaltsdefizite dann wirklich durch Kürzungen im Sozialbereich gegen finanziert werden, bleibt nur ein Wort dazu zu sagen: Pfui!

Die wichtigste Nachricht

Die Steuererleichterungen für Privatleute laufen 2025 aus. Sie zahlen dann wieder mehr, während die Firmen und Reichen weiterhin profitieren. 2025 ist das Jahr indem Trumps Präsidentschaft abläuft. Vorausgesetzt er wird wiedergewählt, was ich nicht hoffe, aber bei den Amerikanern weiß man nie.

Dieser Mensch ist nur an seinen Profiten interessiert. Sein Imperium profitiert massiv von der Steuerreform.

Wurde schon angekündigt

Die Steuerentlastungen für Weihnachten wurde schon vor einigen Monaten angekündigt und er hat es tatsächlich auch umgesetzt.
Ein Mann, der sein Wort hält im Vergleich zu unseren Politikern.
Wann kommt denn unser Weihnachtsgeschenk?

CDU/CSU kündigt bei jedem Wahlkampf Steuerentlastung. Ist wie eine Tradition.
Nur sind sie niemals umgesetzt worden seit es Frau Merkel überhaupt gibt.

Trump alleine reicht nicht

Ein Weltraumflug am besten zum Mars von Trump, Mike Pence und Bannon wäre mein größtes Weihnachtsgeschenk. Ich leite auch mal an den Weihnachtsmann weiter.

Die Steuerreform würden die Republikaner auch ohne Trump durchkriegen. Und ob die Wirtschaft so viel wächst um das auszugleichen steht in den Sternen.

Ich teile die Befürchtungen von Bernie Sanders, daß sie dann die Krankenversicherung für Arme immer weiter einschränken, Hilfe für Obdachlose, arme alte Menschen, Menschen die in dem Turbokapitalismus mit der Leistung und der Flexibilität nicht mithalten können und auf der Strecke bleiben. Kürzung der Sozialleistungen die in der USA so schon nicht gerade rosig sind. Möglicherweise höhere Staatsverschuldung.

@mararajraj

sie sagen es, ich kann mir vorstellen, dass sogar einige Republikaner nein sagen, nur weil sie Trump doof finden.

Durchgedrückt für dieses Jahr hat er das Paket auch nur, weil seine Mehrheit ab Januar auf genau eine Stimme gesunken sein wird.

Da würde es schon reichen, das McCain im Krankenhaus ist um ihm die Mehrheit zu verhageln.

Aber abgesehen davon, hätte ich auch von den Demokraten nie eine wirklich Arbeitnehmerfreundliche (Steuer)Politik erwartet.

Unsere SPD ist ja auch alles andere als sozial.

Wie hat es Olli Welke so schön gesagt:
Ist die heutige SPD der Gradmesser für mitte-links Sozialpolitik; war Kohl (und somit die CDU) der 90er ein Linksradikaler Kommunist der den Besitz nach unten verteilte.

Das Weinachtsgeschenk für die Reichen.

Das Weihnachtsgeschenk gilt insbesondere die Reichsten und die größere Unternehmen. Die Finanzierung geschieht über neue Schulden, Sparmaßnahmen bei der Gesundheitsreform und keine dringend notwendige Infrastrukturreformen. Dies wird insbesondere die Mittelschicht merken. In wie weit es einen starken Geldrückfluss nach Amerika geben wird ist bei 21% Steuern noch sehr fraglich.

Dazu sollen vor allem Konzerne entlastet werden.

Die Unternehmenssteuer fällt von 35 auf 21 Prozent.

Der damalige Wirtschaftsminister Helmut Schmidt (SPD) prägte 1974 den Slogan: "Die Gewinne von heute sind die Investitionen von morgen und die Arbeitsplätze von übermorgen."

Wenn dem tatsächlich so sein sollte, dann macht Trump doch alles richtig.

Und wenn dem nicht so sein sollte, na dann freuen sich zumindest die Unternehmer.

Vielleicht verwenden Unternehmer die Gewinne aber auch für arbeitsplatzabbauende Investitionen?

Nur so ein Gedanke.

Typischer deutscher US Bericht

Mmmh, dieser Bericht macht mich wiedermal sehr, sehr nachdenklich... Warum? Hier wird durch einen US Bürgermeister und seiner subjektiven Sicht, ein pessimistischer Eindruck auf die kommende Steuerreform gegeben, dass diese falsch sei. Wäre eher die richtige Frage gewesen, was hat Obama in den 8 Jahren als POTUS für das kleine Nest gemacht? Vermutlich nichts...
Nur mit dem Mut zur Veränderung kann man eingefahrenes verändern. Diesen Mut haben die US Bürger, die Parteien. Hier sehen wir das typische Vorgehen unserer amerikanischen Freunde, eine Reform, eine richtige Reform mit Vor- und Nachteilen. Wir können das nicht mehr. Es gibt viele Gründe, weswegen nicht mehr. Wir können nur Reförmchen. ABER, in drei Jahren können die amerikanischen US Bürger abstimmen ob die Reform was gebracht hat oder nicht. Wenn nicht, haben die einen neuen POTUS, der dann wieder gestallten kann. Jetzt ist alles offen.
VG

Doppelter Standard

Gibt es eigentlich irgendwas, was der Präsident in den Augen links „liberaler“ Journalisten richtig macht ? Ich bin überzeugt hätte ein Macron solche Pläne vorgestellt, sähe die Berichterstattung deutlich anders aus.

11:37, Deeskalator

>>Ich finde die Fussnote...
... dass die Steuererleichterungen für Privatpersonen zeitlich befristet sind, die für Unternehmen aber nicht, ist der eigentliche Kern.<<

Das sehe ich auch so.

Es scheint aber seltsamerweise kaum jemanden zu interessieren.

Vielleicht liegt es ja an meiner Tagesform, aber heute ist die Welt für mich noch unbegreiflicher als sonst.

Irgendwie scheint es in allen Ländern gleich zu sein

Änderungen bei Steuern sind oft Mogelpackungen.

re thescientist

" ABER, in drei Jahren können die amerikanischen US Bürger abstimmen ob die Reform was gebracht hat oder nicht. Wenn nicht, haben die einen neuen POTUS"

Und der neue kann zusehen, wie er mit einer weiteren Billion Staatsschulden fertig wird.

12:01, Orfee

>>Steuerentlastungen für Weihnachten wurde schon vor einigen Monaten angekündigt und er hat es tatsächlich auch umgesetzt.
Ein Mann, der sein Wort hält im Vergleich zu unseren Politikern.
Wann kommt denn unser Weihnachtsgeschenk?<<

Sie scheinen ja wirklich sehr, sehr gut zu verdienen. Denn sonst hätten Sie von derart Steuersenkungen kaum etwas.

12:30, Rebel-Lion

>>Doppelter Standard
Gibt es eigentlich irgendwas, was der Präsident in den Augen links „liberaler“ Journalisten richtig macht ? Ich bin überzeugt hätte ein Macron solche Pläne vorgestellt, sähe die Berichterstattung deutlich anders aus.<<

Meinen Sie?

Ich hoffe nicht.

Abgesehen davon, daß, sollte Macron so etwas wagen, in Frankreich die Revolution ausbrechen würde. Frankreich und die USA unterscheiden sich doch erheblich.

Das ist aber alles mehr oder weniger haltlose Spekulation.

Wie stehen Sie eigentlich inhaltlich zur Neuauflage der Reaganomics?

Das geht aus Ihrem Kommentar nämlich nicht einmal ansatzweise hervor.

@Rebel-Lion, 12:30

Ich bin überzeugt hätte ein Macron solche Pläne vorgestellt, sähe die Berichterstattung deutlich anders aus.

Die Berichterstattung, ja, da will ich Ihnen nicht einmal widersprechen. Dass es eine weitere Schippe auf das Feuer ist, die die Umverteilung nach oben antreibt, wäre jedoch auch im Falle Macron eine Tatsache.
Das wissen die, die es betrifft, sowieso.

2 Beispiele

Lehrer dürfen ihre Extraausgaben für Schulmaterialien nicht mehr von der Steuer absetzen.
Privatjets dürfen weiter von der Steuer abgesetzt werden.

Warum wird eigentlich darüber spekuliert, was die Folgen dieser massiven Steuerumverteilung sein werden? Wurde doch auch in den USA alles schon einmal ausprobiert? Warum wird kein Artikel gebracht, der die historischen Parallelen aufzeigt?
Diese Reform ähnelt auf fataler Weise den Politiken in den USA vor rund 100 Jahren. Sie brachten der Welt die "Golden Zwanziger" und die Weltwirtschaftskrise als Zugabe. Diese hatte auch weitreichende Folgen, besonders weitreichende in Deutschland.

2 weitere Beispiele: Der Amazon Gründer kann einen gedeckten Scheck über 100 Milliarden Dollar unterzeichnen, und Apple hat über 200 Milliarden Dollar rumliegen...
Warum brauchen solche Leute mehr Geld? Ach ja, vom Silber kann man ja nie genug haben!

12:30, Rebel-Lion

>>Gibt es eigentlich irgendwas, was der Präsident in den Augen links „liberaler“ Journalisten richtig macht ? Ich bin überzeugt hätte ein Macron solche Pläne vorgestellt, sähe die Berichterstattung deutlich anders aus.<<

Wie kommen Sie eigentlich auf die Idee, ein Linker könne Steuersenkungen für Wohlhabende und Unternehmen, egal von wem durchgeführt, gutheißen?

Eine klassischere rechte Agenda ist wohl kaum vorstellbar.

Eine wandelnde Schmach für seine Wähler

Im Bildungsbereich spart er ja lieber, als zu investieren... er wird schon wissen warum. Jeder halbwegs gebildete Geringverdiener müsste irgendwann auf den Trichter kommen, dass dieser Herr Trump nicht die Interessen von Geringverdienern unterstützt.
Wer ihn dennoch unterstützt gehört entweder selbst zu den reichen Profitierenden und hat eine genügend ausgeprägte assoziale Ader, oder lässt sich für sehr dumm verkaufen. So oder so: Dieser Präsident ist im einen, wie im anderen Fall eine wandelnde Schmach für jeden einzelnen seiner Wähler.

@13:04 von fathaland slim

"Wie kommen Sie eigentlich auf die Idee, ein Linker könne Steuersenkungen für Wohlhabende und Unternehmen, egal von wem durchgeführt, gutheißen?"

Richtig, für sozialverträgliche Politik wie Agenda 2010 haben wir die sPd. Da braucht's die Linke nicht.

13:04 von fathaland slim

darum geht es doch gar nicht

eher darum, dass man so langsam den Eindruck gewinnt, dass die Medien nicht informieren, was ihre ureigenste Aufgabe wäre
sondern Kommentieren, was sie durchaus auch dürfen (sogar sollen)
aber dies eindeutig kennzeichnen und es sollte in gewissem Rahmen bleiben

@12:52 von fathaland slim

"Abgesehen davon, daß, sollte Macron so etwas wagen, in Frankreich die Revolution ausbrechen würde. "

Von den Massenprotesten gegen Macron haben sie wohl nicht's mitbekommen? Könnte auch daran liegen, das unsere Qualitätspresse das als nicht so wichtig wie Trumps Stuhlgang ansah und nicht berichtete. Kleiner Tip: Sputnik, RT usw. helfen gegen Wissenslücken.

Am 18. Dezember 2017 um 12:32 von fathaland slim

" Vielleicht liegt es ja an meiner Tagesform, aber heute ist die Welt für mich noch unbegreiflicher als sonst. "

Da hilft einfach nur mal an Deutschland denken und was dort so gemacht wird und kaputt ist, da wird das Bild von anderen gleich wieder heller.

" Es scheint aber seltsamerweise kaum jemanden zu interessieren. "

Das könnte daran liegen das Sie nicht in den USA leben müssen, und es im Land Ihrer Wahl auch nicht viel anders ist.

Gruß

"sehr gut" bis "ungenügend"

Regelmäßig werden Entscheidungen des US-Präsidenten in alle Richtungen interpretiert und diskutiert. In solchen Diskussionen werden immer wieder Zensuren von "sehr gut" bis "ungenügend" vergeben. Nachvollziehbar ist es für mich schon.

Unter den Blinden ist der Einäugige König. Wenn er dazu noch sein Fähnchen in den Wind hängt und den Blinden das erzählt, was sie gerne hören mögen, finden sie das "sehr gut".

Die Zweiäugigen, die vieles in der Ferne bereits erkennen, was selbst der Einäugige noch nicht sehen kann (oder will, oder dies verschweigt), finden seine Art des Vorgehens "ungenügend".

Und vermutlich entstehen so diese Diskussionen.

11:53 von fathaland slim

«Ich kenne das seit frühester Jugend: der "kleine Mann" motzt und meckert über "die da oben" gegen die man ja sowieso nichts machen könne, heute auch gern über "Establishment" und "Eliten", und wenn es dann zur Wahl geht, wählt man die Reichsten der Reichen an die Macht. Ich begreife das alles seit Jahrzehnten nicht.»

Da schließe ich mich Ihrem Unverständnis, selbst kopfschüttelnd, an.

Aus auch mir völlig unverständlichen Gründen wird gleichzeitig mit der "Hofierung der reichen Rechten" als vorgebliche "Retter und Heilsbringer" gegen eine "links-grün-versiffte Ideologie" gewettert.

Und das ganze wird nicht besser, sondern immer schlimmer. Es ist zu befürchten, dass es noch schlimmer kommen muss, bevor die Menschen (und Wähler) endlich aufwachen. Der Mehrheit wird das wohl nicht gelingen, aber vielleicht einer größer werdenden Minderheit …

Zu schwarz malen möchte ich dennoch nicht - ich bin und bleibe ein optimistische gestimmter Mensch! Das gebe ich gerne an Kinder weiter!

Warum so negativ?

Deutschland hat die zweithöchsten (nach Belgien) Abgaben aller Industriestaaten. Mal ehrlich, wo bleibt das ganze Geld? Wäre hier nicht mal ein deutliches Steuergeschenk angebracht, statt wie die SPD die Steuern sogar noch erhöhen zu wollen?
Ich verstehe nicht, warum sich die Deutschen wie Schafe so gerne scheren lassen. Und dann noch andere Länder anmeckern, die es den Deutschen nicht gleich tun.
Ich bin froh, ausgewandert zu sein.

@ 12:52 von fathaland slim

>>Wie stehen Sie eigentlich inhaltlich zur Neuauflage der Reaganomics?<<

Ronald Reagan war aber sicher nicht die treibende Kraft, sondern eher Warren Buffett und die ->Mont Pèlerin Society.

Gibt es auch einen "Thatcherism" und "Schröderismus"?

13:19, Münch Hausen

>>@12:52 von fathaland slim
"Abgesehen davon, daß, sollte Macron so etwas wagen, in Frankreich die Revolution ausbrechen würde. "

Von den Massenprotesten gegen Macron haben sie wohl nicht's mitbekommen? Könnte auch daran liegen, das unsere Qualitätspresse das als nicht so wichtig wie Trumps Stuhlgang ansah und nicht berichtete. Kleiner Tip: Sputnik, RT usw. helfen gegen Wissenslücken.<<

Sie vergaßen, das Compact-Magazin zu erwähnen.

Über die ständigen Proteste in Frankreich bin ich seit vielen, vielen Jahren informiert.

Dazu brauche ich die von Ihnen empfohlenen Querfrontmedien nicht.

@ Sisyphos3 um 13:15

>> darum geht es doch gar nicht
eher darum, dass man so langsam den Eindruck gewinnt, dass die Medien nicht informieren, was ihre ureigenste Aufgabe wäre sondern Kommentieren, was sie durchaus auch dürfen (sogar sollen) aber dies eindeutig kennzeichnen und es sollte in gewissem Rahmen bleiben<<

Es erscheint mir wichtiger Bestandteil von "Informieren" zu sein, nicht nur Steueränderungen zu benennen, sondern auch aufzuzeigen, welche Bevölkerungsgruppen davon profitieren und welche nicht. Mit Blick auf den Beitrag finde ich, dass die Tagesschau in diesem Fall ihrer Informationsaufgabe sehr wohl nachkommt. Wenn diese Informationen dann eine so eindeutig Sprache sprechen, dass Sie von "Kommentieren" sprechen, dann sollte vielleicht Donald Trump sich fragen, ob er wirklich so dermaßen offensichtlich Politik vor allem für Reiche inklusive sich selbst machen möchte.

@ Münch Hausen um 13:19

>>@12:52 von fathaland slim
"Abgesehen davon, daß, sollte Macron so etwas wagen, in Frankreich die Revolution ausbrechen würde. "
Von den Massenprotesten gegen Macron haben sie wohl nicht's mitbekommen? Könnte auch daran liegen, das unsere Qualitätspresse das als nicht so wichtig wie Trumps Stuhlgang ansah und nicht berichtete. Kleiner Tip: Sputnik, RT usw. helfen gegen Wissenslücken.<<

Die deutschen Medien haben sehr wohl darüber berichtet.
Kleiner Tip: Wenn die Unabhängigkeit der Medien ein wichtiges Kriterium ist, dann ist Sputnik, RT usw. vielleicht kein geeignetes Informationsmittel. Dann kann man sich die Welt auch gleich von Herrn Putin direkt erklären lassen und muss nicht den Weg über seine medialen Sprachrohre gehen.

13:13, Münch Hausen

>>@13:04 von fathaland slim
"Wie kommen Sie eigentlich auf die Idee, ein Linker könne Steuersenkungen für Wohlhabende und Unternehmen, egal von wem durchgeführt, gutheißen?"

Richtig, für sozialverträgliche Politik wie Agenda 2010 haben wir die sPd. Da braucht's die Linke nicht.<<

Daß seit Helmut Schmidt die Kapitalseite und die Reichen in Deutschland immer mehr entlastet wurden, was unter Schröder seinen vorläufigen Höhepunkt fand, ist allgemein bekannt und für den, der es wissen will, auch der "Mainstreampresse" zu entnehmen.

Vielen ist es aber seltsamerweise egal.

Ich frage mich allerdings, was das mit Trumps Neuauflage der Reaganomics zu tun hat.

13:37, Gnom

>>@ 12:52 von fathaland slim
>>Wie stehen Sie eigentlich inhaltlich zur Neuauflage der Reaganomics?<<

Ronald Reagan war aber sicher nicht die treibende Kraft, sondern eher Warren Buffett und die ->Mont Pèlerin Society.

Gibt es auch einen "Thatcherism" und "Schröderismus"?<<

Ronald Reagan war ein Schauspieler, der einen Präsidenten darstellte. Ich habe ihn immer für eine Marionette der Kapitalseite gehalten. Seine Politik jetzt allerdings mit dem Namen "Warren Buffett" zu personalisieren halte ich nicht für zielführend. Da bin ich zu sehr Marxist. Und was die Mont Pelerin Society betrifft, so lohnt sich eine nähere Beschäftigung mit diesem von Hayek gegründeten Think Tank. Er ist aber nicht das Zentrum der Weltverschwörung:=}

Den Begriff "Thatcherism" gibt es. Der Deutsche im Bunde hieß damals allerdings nicht Schröder, sondern Kohl. Die Zusammenarbeit der drei ist legendär, wobei Kohl die Drecksarbeit seinem Nachfolger überließ, nachdem er die Weichen gestellt hatte.

13:22, wenigfahrer @fathaland slim

>>" Vielleicht liegt es ja an meiner Tagesform, aber heute ist die Welt für mich noch unbegreiflicher als sonst. "

Da hilft einfach nur mal an Deutschland denken und was dort so gemacht wird und kaputt ist, da wird das Bild von anderen gleich wieder heller.

" Es scheint aber seltsamerweise kaum jemanden zu interessieren. "

Das könnte daran liegen das Sie nicht in den USA leben müssen, und es im Land Ihrer Wahl auch nicht viel anders ist.<<

Wenn Sie meinen Kommentar aufmerksam lesen, dann erkennen Sie, daß ich "Welt" schrieb, und nicht "Deutschland" oder "USA".

Ich habe meine nationale Brille schon vor langer Zeit verlegt:=}

Gruß,

FS

Steuern

Ich zahle seit meiner Auswanderung nach Kalifornien 2013 bei höherem Einkommen ca. 40% weniger Steuern. Sicher, die Lebenshaltungskosten hier in LA sind wesentlich höher als in Deutschland. Aber unter'm Strich bleibt mir immer noch mehr im Portemonnaie. Ich bin gewiss kein Fan von Trump, aber zumindest werden hier nicht Geringverdiener zum Standardmodell des politischen Denkens erhoben wie im sozialistischen Deutschland. Wer leistet, geht natürlich mit mehr in der Tasche nach Hause und braucht sich trotzdem nicht über verkratzte Autotüren durch Neider zu sorgen. Und wer hohe Steuern zahlt, wird durch Steuererleichterungen natürlich mehr entlastet als die, die keine oder nur geringe Steuern zahlen. Eigentlich eine Binsenwahrheit.

"Weihnachtsgeschenk oder

"Weihnachtsgeschenk oder Mogelpackung?"
Eindeutig ein Weihnachtsgeschenk - für ihn selbst und andere, die in seiner finanziellen Liga spielen.

16:34, Gildermann

>>Ich zahle seit meiner Auswanderung nach Kalifornien 2013 bei höherem Einkommen ca. 40% weniger Steuern.

(...)

Wer leistet, geht natürlich mit mehr in der Tasche nach Hause und braucht sich trotzdem nicht über verkratzte Autotüren durch Neider zu sorgen.<<

Nee, denn er lebt in gated Communities und meidet die Gegenden, in denen die Armen leben.

Ich habe in Kalifornien in North Oakland gelebt und für ein paar Wochen in South L.A. bei meinem alten (90 Jahre mittlerweile) Freund Big Jay McNeely. Weiße Freunde wollten mich da nicht besuchen und konnten gar nicht verstehen, daß ich dort nicht mehrmals täglich ausgeraubt und umgebracht wurde.

Aber solange man in den USA immer da bleibt, wo Leute ähnlichen Wohlstands wohnen und man, wenn man durch ärmere Gegenden fährt, immer schön die Autotür verriegelt...

Steuersenkungen für alle

Die meisten Bürger werden eine Steuersenkung sehen, was sich sicherlich positiv auf den Konsum auswirken wird. Aber, Steuersenkungen machen eigentlich nur Sinn bei wirtschaftlichen Problemen. Wir haben in den USA quasi Vollbeschäftigung, die Arbeitslosenquote liegt bei 4.5% und fast jeder Betrieb such Mitarbeiter, die kaum findbar sind.
Auch ich profitiere von der Steuersenkung, obwohl ich gerne darauf verzichtet hätte. Ich denke nämlich nicht, dass ich zuviel Steuern bezahle und habe auch heute mein gutes Auskommen. Und dass Einkommen, die noch deutlich über meinem liegen am meisten von der Steuerreform profitieren macht für mich wenig Sinn. Große Unternehmen haben bereits gesagt, dass sie das zusätzliche Geld nicht investieren sondern Aktien zurückkaufen und höhere Renditen an Aktionäre zahlen wollen. Einen Trickle down Effekt wird es nur in geringem Umfang geben und in 8 Jahren gehen die Steuern für untere und mittlere Einkommen wieder rauf. Totaler Wahnsinn....

um 11:56 von Gnom

Und gerade auch durch die Progression werden untere Einkommensschichten überhaupt nicht entlastet. Wenn die Haushaltsdefizite dann wirklich durch Kürzungen im Sozialbereich gegen finanziert werden, bleibt nur ein Wort dazu zu sagen: Pfui!

Das ist genau der Punkt. Zum einen werden untere und mittlere Einkommen kaum entlastet und die Entlastung ist nur temporär. Um jedoch die Steuerreform zu finanzieren wird in anderen Bereichen gespart werden müssen. Beim Militär wird nicht gespart, also wird bei den Sozialkassen (Medicare und Medicaid) gespart werden müssen, was fast ausschliesslich die armen und unteren Einkommen am härtesten trifft. Interessanterweise sind das fast alles Wähler der Republikaner! Es ist faszinierend zu sehen wie viele Menschen gegen ihre eigenen Interessen wählen.

um 12:01 von Orfee

Ein Mann, der sein Wort hält im Vergleich zu unseren Politikern.
Wann kommt denn unser Weihnachtsgeschenk?

Ich gege Ihnen Recht, dass in Deutschland die Steuern und Abgaben für mittlere Einkommen viel zu hoch sind. Der 42% Spitzensteuersatz wird bei euch bereits ab einem Einkommen von 54,000 Euro berechnet, was wohl kaum ein Spitzeneinkommen darstellt. In den USA dagegen wird der Spitzensteuersatz von 39.6% auf 37% gesenkt, allerdings wird Einkommen erst oberhalb von $500,000 (bei Singles, $600,000 bei gemeinsamer Veranlagung) mit dem Spitzensatz von zukünftig 37% besteuert.
Ich glaube nicht, dass jemand der mehr als $500,000 verdient unbedingt eine 2.6% Steuersenkung benötigt.
Es wäre viel besser man hätte den 39.6% Steuersatz belassen und die unteren Einkommen höher entlastet oder die Entlastung permanent gemacht.

Am 18. Dezember 2017 um 17:18 von Hügel...

Ach ja, allen geht es gut in den USA... wenn man mal von ein paar Millionen Dreckfressern absieht, die als anhezu einzige berufliche Perspektive die Amy haben...

11:50 von karwandler

Steuergeschenke auf Pump

Das hätte als Beschreibung gereicht.
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Schön das sich augenscheinlich Alle mit den Steuerzuständen in Deutschland einig sein sollen?

11:53 von fathaland slim

"...Das Lamento über EU und Politiker ist ein wenig wohlfeil, denn überall werden stinkreiche Firmenchefs an die Spitze der Staaten gewählt. So wie beispielsweise gerade gestern in Chile.
(...)
Warum wählt man dann eigentlich überhaupt noch? ..."

Tut man nicht. Jedenfalls aktuell nicht in Chile. Dort sind weniger als 50 % der wahlberechtigten Chilenen zur Wahl gegangen. Ein Vorgang, der sich immer öfter auch in europäischen Demokratien beobachten lässt. Eine wirkliche Erklärung dafür fällt schwer, denn es geht doch um so absolut wichtige Dinge wie die Zukunft und auch die Gegenwart.
Möglicherweise liegt es tatsächlich an einer allgemeinen Hoffnungslosigkeit, deren genaue Ursache noch zu ergründen wäre. Vor allem, wie dem entgegenzusteuern ist. Aber die Nutznießer dieser Wahlenthaltung haben daran natürlich kein Interesse.

@Boris.1945

Schön das sich augenscheinlich Alle mit den Steuerzuständen in Deutschland einig sein sollen?

Ihr Augenschein verwirrt mich etwas, da ich keinen einzigen Kommentar finde, in dem sich der Autor positiv über die Steuerzustände in Deutschland äußert. Aber vielleicht habe ich nicht richtig gelesen.

Ihr ganz sicher folgenden Vortrag, dass im Sozialismus alles noch viel schlimmer ist und in Nord-Korea alle gleich arm sind, erwarte ich dennoch mit Vorfreude.

17:18, Hügel

>>Einen Trickle down Effekt wird es nur in geringem Umfang geben<<

Das war das Schlagwort unter Reagan und hat schon damals nicht funktioniert. Lediglich das Budgetdefizit wurde in schwindelerregende Höhen getrieben.

Die Menschen werden aus Schaden nicht klug.

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