Kommentare

Air-Berlin-Kredit .... aber auch z.B. BER .

.... hat ein teures Nachspiel aber nur für den Steuerzahler und nicht für die Entscheider ! Die tun nichts anderes als mit einem leichtem Lächeln mit den Schultern zu zucken ansonsten bleibt alles wie immer ! Von diesen Unterstützungen gab es schon sehr viele und alles ging verloren ! In den ersten Tagen nach so einer Kreditbewilligung ließen sich einige Politiker gern als große Helfer feiern ..... und dann , nach den Zusammenbrüchen , hat man von besagten Leuten nichts mehr gehört ! Also , alles wie immer ! Na, dann .....

Es war von Anfang an

Es war von Anfang an erkennbar, dass Geld verbrannt wird um kurz vor der BT-Wahl dafür zu sorgen, dass Massen von Urlaubern nicht um ihren Rückflug gebracht werden, bzw. andere ihren Urlaub nicht antreten können und anschließend mit Zorn an die Wahlurne stehen.
Eine nachvollziehbare und vertretbare Maßnahme vor dem Hintergrund, wieviel Geld an anderer Stelle verbrannt wird.

Nicki und AB Pleite

Toll das sich Herr Lindner aufregt- es ist halt einfach ohne Verantwortung alle in Verantwortung zu kritisieren. Frei nach dem Motto " Lieber kritisieren als regieren " . Alle regen sich jetzt über die 150 Millionen für AB auf - kaum einer merkt an das der Flughafen BBI mal wieder ein paar Miliarden mehr kostet. Das Muster ist doch immer das selbe der schwächste Verkehrsminister aller Zeiten Herr Dobrindt will einen " nationalen Champion Lufthansa " Die Berliner Politiker wollten den modernsten Flughafen Europas".Was kommt raus wie immer ein Desaster. Der Besserwisser Herr Lindner konnte sich nicht mal in den Koalitionsverhandlungen durchsetzten - wieso habe ich diesen Mann gewählt? Damit er jetzt zusammen mit Herrn Kubicki durch die Talkshows tingelt und alles kritisieren kann ? Herr Linder warum wurden sie nicht Minister und machen alles besser ?

Das sich die

Das sich die Wettbewerbsbehörde der EU melden würde wusste man doch schon vorher!
Was soll dieses Theater?
Frau Merkel und ihre Regierung haben der Lufthansa mehr oder weniger ein Geschen, auf Kosten der Steuerzahler, gemacht.
Und das nicht unwissend!
Ich möchte einmal erleben das sich diese Frau auch so für den Normalbürger einsetzen würde. Aber das wird Wunschdenken bleiben!
Unser Zug rasst auf den Abgrund zu, und was wir austauschen sind nur die Lockführer.
Das der Zug in die falsche Richtung fährt, auf die Idee kommen unsere Regierenden nicht!
Da sollte man sich schon einmal die Frage stellen, sind diese unfähig oder nur d......?

Bitte keine Staatskredite für insolvente Firmen

Ich verstehe immer nicht, weshalb der Staat sich genötigt fühlt, Geld in insovente Firmen zu pumpen. Entweder die Leistungen sind nicht gefragt und es wird auch auf lange Sicht kein rentables Geschäft geben, oder sie sind gefragt und es wird sich ein Investor oder eine alternative Firma finden, die diese Leistungen anbietet. Die Wirtschaft schreit häufig, dass sich der Staat (mit Regulierungen) nicht so stark einschalten soll, nur wenn es um Belastungen der Firma geht, darf er helfen. Wenn das System funktionieren soll, können Firmen nicht nur die Gewinne, sondern müssen auch das Risiko von Verlusten tragen.

re mischa007

"Frau Merkel und ihre Regierung haben der Lufthansa mehr oder weniger ein Geschen, auf Kosten der Steuerzahler, gemacht."

Mit dem Kredit wurde der Flugbetrieb von Air Berlin gestützt. Wie man daraus ein Geschenk an die Lufthansa machen kann ist rätselhaft.

Tradition

Das hat in Deutschland doch Tradition. Air Berlin ist nicht der erste und sicher nicht der letzte Fall. Man erinnere sich nur an die Baufirma die von Schröder medienwirksam "gerettet" wurde. Das bringt gute Publicity und Stimmen für die Politiker und die Zeche zahlt wieder mal der Steuerzahler.

@Am 16. Dezember 2017 um 11:37 von RaZoR

Zitat: "Bitte keine Staatskredite für insolvente Firmen"

Sie sind ja lustig.

Seit Jahren pumpt man über die EZB Billionenbeträge in marode/insolvente Banken, Unternehmen und Staaten.

Komisch, dass sich hier niemand aufregt.

War ja per se gut gemeint von der Regierung

und außerdem läuft es doch für Deutschland insgesamt gesehen; zwar abwärts und es wird immer ungerechter, aber es läuft. Und so wie der Käfer läuft und läuft, regiert und regiert unsere Mutti. Obwohl, moment, man müsste und sollte es verwalten nennen.

Immer wenn der Staat

mit Steuergeldern in die Wirtschaft eingreift sollten die Alarmglocken läuten weil irgendeine Lobby dahinter steckt.
Das gilt ja auch für andere Dinge wie bei Abwrackprämie und jetzt den Elektrobonus und viele andere Dinge auch, von diesen Steuergeldern profitieren fast immer nur ein geringer nicht gerade verarmter Teil der sich bestimmte Dinge leisten kann.
Und eben hauptsächlich bestimmte Firmen denen das Geld in die Tasche gespült wird.

Gruß

@RaZoR - Bitte keine Staatskredite für insolvente Firmen

Hoffendlich arbeiten Sie dann niemals in einer
Firma welche in die insolvenz geht !
Denn dann können Sie ihre noch zu bekommenden Löhne zu 100% abschreiben.

Verantwortlich

Nur Frau Merkel ist als Kanzlerin für dies verantwortlich! Sie kann diese Euro 150 Millionen gerne aus eigener Tasche zurückzahlen oder sie muss zurück treten. So darf keine Regierung mit Steuergeldern umgehen! Dies ist höchst kriminell denn es bestand keinerlei Sicherheit.

Am Geld liegt es nicht

Geld der Steuerzahler ist genug da.
Keine Ahnung, warum man sich wegen so ner Kleinigkeit von ca. 75 Mio. € aufregt.
Die tolle Elbphilharmonie in HH hat doch statt der veranschlagten 80 Mio. € am Ende nur läppische 800 Mio. € gekostet. Die Kosten für den BER Flughafen sind auch nicht bei den veranschlagten 2,3 Milliarden € geblieben.
Aktuell liegen die kosten bei über 5 Milliarden € und bis 2020 ist noch viel Zeit um noch mehr Geld zu versenken.
Also wie man sieht, Geld ist genug da.

An jedem Stammtisch

An jedem Stammtisch in der hintersten Dorfkneipe war es von Anfang an klar und bekannt, dass die Kohle futsch ist.
Leider nicht den Politikern.

Ich sags mal so......

....aus Spesen nichts gewesen. Und die Steuerzahler sind mal wieder die Angeschmierten. Ich denke noch an die Baufirma Holtzmann, angeblich damals gerettet und dann durch Fehler der Verantwortlichen in Insolvenz gegangen. Etliche Bauleute mit Familie gingen danach nach Skandinavien. Dort nahm man sie mit Kußhand. Alle waren sehr gut ausgebildet.
Die Politik muss sich aus solchen privatwirtschaftlichen Dingen heraushalten. Denn sonst wird das Vertrauen weiter sinken., siehe z.Zt. auch unseren Pech-und Pleite"fluch"hafen in Berlin. Einfach zum Kotzen. Große Klappe aber oftmals kaum eine Ahnung von der Materie.

@11:37 von RaZoR

Die Frage wäre, was den Staat billiger kommt: Ein Kredit an die insolvente Firma in der Hoffnung, daß sie aus dem Schlamassel wieder herauskommt, oder die Folgekosten für mehrere 1000 Arbeitslose, wenn man die Firma sich selbst überläßt.

Im Falle Air Berlin / Niki war die Hoffnung auf (Teil-)genesung aufgrund der Übernahmepläne der LH durchaus begründet. Zunichte gemacht wurde sie letztendlich durch den Einspruch der EU-Kommission - also letztendlich auch einer staatlichen Stelle - wodurch der Deal geplatzt ist. Dadurch muß der deutsche Abgabenzahler jetzt doppelt blechen (für den Kredit und die Arbeitslosenkosten, und die übrigen Gläubiger freuen sich, weil die Insolvenzmasse nun größer ist, von der die Ex-Arbeitnehmer allerdings nichts sehen werden.

Interessant...

was sich eine gewisse Frau Angela M. aus der Uckermark so alles leisten kann, ohne ihre Stellung zu verlieren, das ging früher irgendwie schneller, zumindest wenn man nicht in der CDU war!;-)

Untersuchungsausschuss gerechtfertigt

Die Lufthansa hat nun auf jeden Fall den Vorteil, auf dem deutschsprachigen Markt keinem ernstzunehmenden großen Konkurrenten mehr gegenüber zu stehen. Die restlichen Airlines dürfen sich jetzt noch ein paar Start- und Landerechte sichern, wenn sie es denn rechtzeitig schaffen. Ohne Flugzeuge und Personal wird es denen schwer Fallen diese von jetzt auf gleich auch zu fliegen. Somit werden einige dieser Rechte verfallen, einige sind bereits bei easyjet, andere via Walter bei Lufthansa. Lufthansa bekommt dann bei einer Neuvergabe ggf. ein paar weitere lukrative Zeiten.
Und so ist die Lufthansa-Welt perfekt. In Düsseldorf hält Eurowings die Rechte um ein Drehkreuz zu verhindern. Und in Berlin gibt es eine Aufteilung auf viele verschiedene Airlines und mit easyjet auf eine Airline ohne Drehkreuzfunktion.
Den Kunden und dem Luftverkehrsstandort Deutschland hätte eine starke Airline in Konkurrenz zur Lufthansa viel besser getan.

Was soll's ...

immerhin wurde mit Niki eine österreichische Firma zeitweise gerettet, wo zahlen die gleichnochmal Steuern?
Und zweitens, alle reden Sie vom gering besteuerten Diesel, Kerosin ist steuerfrei, das ist der wahre Skandal und der dauert schon ... so lange kann ich gar nicht mehr zählen!

Kerosin endlich besteuern!

Gewählt Vertreter

Können nicht für falsche Entscheidungen zur Rechenschaft gezogen werden. Dies ist für intelligente Menschen unerträglich, sie können Grund der Logik die zukünftigen Folgen abschätzen. In ein vom Konkurs bedrohtes Unternehmen Geld zu stecken, ist total abseitig, vor einer Wahl aber möglicherweise entscheidend. Ich habe eh den Eindruck, dass in ausgewählten Bereichen der Politik Geld keine Rolle spielt. Anders sieht es im Gesundheitswesen, in der Schule, in der Pflege, bei Renten .... aus. Da werden Politiker zu „Pfennigfuchser“. Eine Wahl hat man nicht.

Wenigfahrer 12:25

..... aber ganau so ist es !

re riewekooche

"Die Frage wäre, was den Staat billiger kommt: Ein Kredit an die insolvente Firma in der Hoffnung, daß sie aus dem Schlamassel wieder herauskommt, oder die Folgekosten für mehrere 1000 Arbeitslose, wenn man die Firma sich selbst überläßt."

Es war zu keinem Moment angedacht, dass Air Berlin mit 150 Millionen die Insolvenz verhindern kann. Die Insolvenz sollte nur ohne sofortiges grounding eingeleitet werden.

Es musste nur bis nach der Wahl reichen

Dem schlechten Geld einfach Gutes Geld hinterhergeworfen. Wozu diente dieser Kredit, außer das Problem hinauszuzögern? Seit Jahren, fast Jahrzehnten hat diese Airline Verluste eingefahren und dann füttert man so ein tot gerittenes Pferd? Was für ein ökonomischer Tiefflieger hat denn das entschieden? Dann hätte man dem Schlecker und dem Alno doch auch noch Geld hinterherwerfen dürfen, am besten noch je 100 Mio, dann hätten es die Schlecker-Frauen vielleicht sogar noch bis nach der Wahl geschafft. Pfui.

"Nach dem Rückzug der Lufthansa

vom Kauf der Air-Berlin-Tochter Niki mehren sich die Zweifel, ob das Geld jemals zurückgezahlt werden kann."

Ja für diesen Gedankengang gab es vor ein paar Wochen noch einen Roten Balken, und einige User wurden hier mit keine Ahnung zu haben hin gestellt, ist alles Sicher mit der Rückzahlung.

War von Anfang an klar

Ich arbeite in der Branche. Seit Anfang des Jahres war klar wie Klosbrühe, dass Air Berlin das Jahr nicht überlebt. Lufthansa hatte seit mehr als einem Jahr an der Zerschlagung von Air Berlin gebastelt , Minister Dobrindt hat das indirekt zugegeben. Einige Wochen vor der Wahl, wollte Frau Merkel keine negativen Schlagzeilen von Urlaubern die massenweise auf Mallorca oder den Kanaren stranden, obwohl die sofortige Insolvenz der ehrliche und korrekte Weg der Abwicklung gewesen wären. Selbst eine Rückholung der Urlauber durch den Staat wäre wahrscheinlich billiger gekommen. Jeder trägt sein eigenes Risiko, ob als Zulieferer von Schlecker oder "nur Ticket-Kunde" ohne Urlaubsscheinsicherung durch einen Reiseveranstalter bei Air Berlin. 150 Mio. sind für den Steuerzahler futsch und gleichzeitig explodieren die Ticketpreise durch den Monopolisten Lufthansa. Ich würde sagen, ein klassisches Politikversagen und wie so oft bei Verfehlungen der Kanzlerin, viel zu wenig thematisiert...

......aber nur vor der Wahl

Es wird nur vor den Wahlen gerettet. Davon können die Betroffenen anderer Pleiten (u.a. Schlecker) ein Lied singen....

Wer hat verdient

Mich würde interessieren wer daran verdient hat, dann würde ich dort mal für wirklich sinnvolle Projekte (soziale Projekte z.B.)mit einer Sammelbuechse vorbeischauen.

um 12:14 von El Chilango

"Seit Jahren pumpt man über die EZB Billionenbeträge in marode/insolvente Banken, Unternehmen und Staaten.

Komisch, dass sich hier niemand aufregt."

Es würde mich wundern, wenn gerade Ihnen die vielen, vielen Diskussionen hier in den Foren und im Wahlkampf entgangen sein sollten. Ihr Statement entlarvt Sie.

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